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Atheismus vs. Religionen  


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Dieses Thema hat 8 Antworten
und wurde 1.020 mal aufgerufen
 Christliche Kultur und Politik
Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

05.11.2009 19:17
Kirche zur NS - Zeit Antworten

Von Carsten Dippel

Die Kirche hat nicht nur zu wenig gegen die Judenverfolgung getan - sie hat sie sogar gefördert, wie ein neues Buch zur Kirchlichen Amtshilfe bei Ariernachweisen zeigt.

.... Das ernüchternde Fazit: In nur wenigen Fällen haben Pfarrer die Herausgabe brisanter Informationen verweigert. Selbst die Gemeinden der Bekennenden Kirche, die grundsätzlich den Arierparagraphen ablehnte, haben einem protestantischen "Beamtenethos" folgend, korrekte Angaben gemacht. Erst durch diese Kenntlichmachung war es den Nazis schließlich möglich, über die etwa 500 000 "Glaubensjuden" hinaus Arier von Nichtariern zu scheiden...

http://www.sueddeutsche.de/kultur/847/453537/text/

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

05.11.2009 19:35
#2 RE: Kirche zur NS - Zeit Antworten

„In grenzenloser Liebe lese ich als Christ und Mensch die Stelle durch, die uns verkündet, wie der Herr sich endlich aufraffte und zur Peitsche griff, um die Wucherer, das Nattern- und Otterngezücht, hinauszutreiben aus dem Tempel! ... Als Christ habe ich nicht die Verpflichtung, mir das Fell über die Ohren ziehen zu lassen ...“
Adolf Hitler, Rede auf einer NSDAP-Parteiversammlung, 12.4.1922

„Man hat mich wegen der Behandlung der Judenfrage angegriffen. Die katholische Kirche hat fünfzehnhundert Jahre lang die Juden als Schädlinge angesehen, sie ins Getto gewiesen usw., da hat man erkannt, was die Juden sind. ...ich sehe die Schädlinge in den Vertretern dieser Rasse für Staat und Kirche, und vielleicht erweise ich dem Christentum den größten Dienst.“
Adolf Hitler, Konferenz mit katholischen Bischöfen, Berlin, 25./26.4.1933

"Wir wollen Gott dem Herrn für seine liebevolle Führung dankbar sein, welche die höchsten Führer unseres Vaterlandes erleuchtet und gestärkt hat, daß sie die furchtbare Gefahr, welche unserem geliebten deutschen Volke durch die offene Propaganda für Gottlosigkeit und Unsittlichkeit drohte, erkannt haben und sie auch mit starker Hand auszurotten suchen."
Der katholische Bischof Graf Clemens August von Galen am Tag seiner Bischofsweihe (28.10.1933), nachdem er als erster Bischof vor Reichsminister Hermann Göring den Treueeid auf die neue Regierung abgelegt hatte

Jetzt ist die Stunde gekommen, welche verlangt, daß eine vom Vertrauen des Tages getragene Kirche sich restlos einsetzt und mitwirkt an der Aufgabe, die der Führer des deutschen Volkes für Staat und Kirche als die wichtigste bezeichnet hat: Die Erziehung und Gestaltung des neuen deutschen Menschen. Ich bitte Sie, die Größe der Stunde für Volk und Kirche zu erkennen. Es ist eine Stunde, wie sie seit der Reformationszeit wohl nicht in unserem Volk erlebt worden ist. Diese Stunde erfordert von der Kirche wagenden, sich in das Volk hineinschenkenden Dienst. ... “
Junge Kirche, 28.9.1933, S. 178

„Schuldige Dankespflicht gegen Gott und Adolf Hitler treibt uns, uns feierlich und einmütig hinter den Mann zu stellen, der unserem Volk und der Welt gesandt ist, die Macht der Finsternis zu überwinden. Wir rufen darum unsere Gemeinden auf, gleichen Sinnes mit uns sich als ein einig Volk von Brüdern hinter den Führer zu stellen.“

Der evangelische Landesbischof von Thüringen, Wilhelm Reichardt, 25.10.1933



"Die Mitglieder des Pfarrernotbundes stehen unbedingt zu dem Führer des Volkes Adolf Hitler. Sie schämen sich, daß sie durch kirchliche Gegner genötigt werden, diese Selbstverständlichkeit überhaupt auszusprechen."

Erklärung des Pfarrernotbundes, 13.11.1933



„Die am 13. November im Berliner Sportpalast versammelten Mitglieder des Gaues Groß-Berlin der Glaubensbewegung Deutsche Christen haben folgenden Entschluß gefaßt:

1. Wir sind als nationalsozialistische Kämpfer gewohnt, das Ringen um die Gestaltung einer großen Idee nicht mit einem faulen Frieden abzubrechen. Der kirchenpolitische Kampf kann für uns erst dann beendet sein, wenn das an vielen Orten zwischen Geistlichen und Gemeinden bestehende Mißtrauen überall beseitigt worden ist, das durch offenen und heimlichen Widerstand, der uns in der Mehrzahl noch feindlich oder verständnislos gegenüberstehenden Pfarrer, die entweder nicht willens oder nicht fähig sind, bei der religiösen Erneuerung unseres Volkes und der Vollendung der deutschen Reformation aus dem Geiste des Nationalsozialismus führend mitzuwirken. ... “

Völkischer Beobachter, 15.11.1933



„Wir deutschen Katholiken, die wir als treue Söhne unserer heiligen Kirche für die Erhaltung und Bewahrung unserer religiösen und sittlichen Güter eintreten, sind ebenso auch treue Söhne unseres deutschen Staates, die den Aufbau und Ausbau des neuen Reiches freudig und entschlossen mitgestalten wollen. Dazu haben wir als deutsche Katholiken das Recht und die Pflicht.“
Der katholische Bischof von Osnabrück, Wilhelm Berning, 1934

„Dies alles ist evangelische Diakonie: Dienst und Kampf. Wir grüßen euch alle als die SA Jesu Christi und die SS der Kirche, ihr wackeren Sturmabteilungen und Schutzstaffeln im Angriff gegen die Not, Elend, Verzweifelung und Verwahrlosung, Sünde und Verderben.“
Horst Schirmacher, Pfarrer und Direktor des Centralausschusses der Inneren Mission, Festvortrag auf dem Diakonentag 1933

Daß aber wir selbst und unsere Nachkommen, dass unser gesamtes deutsches Volk, gestärkt durch den Glauben und die Gnade Jesu Christi, welche er durch seine Kirche allen Völkern darbietet, für alle Zukunft an dieser Festigkeit des Reiches Gottes teilhaben, das ist unser tiefster Herzenswunsch und unser beständiges Gebet. Diesem Ziel wird auch in Zukunft unsere Arbeit, will´s Gott auch unser Kampf, ja wenn nötig, auch unser Opfern und Sterben geweiht sein. Wir wissen, daß wir damit unserer Pflicht gegen Gott genügen, aber auch am besten unserem lieben deutschen Volk und Vaterlande dienen. In dieser Meinung erbitten wir Gottes Segen für unser deutsches Volk und seinen Führer. Es segne euch der allmächtige Gott, der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.“
Der katholische Bischof Clemens August Graf von Galen, Münster, Predigt in der St. Urbanus-Kirche zu Buer, 22.3.1936



„Wir stehen mit dem Reichskirchenausschuß hinter dem Führer im Lebenskampf des deutschen Volkes gegen den Bolschewismus ... Wir werden unsere Gemeinden unermüdlich aufrufen zum vollen Einsatz der christlichen Kräfte in diesem Kampf in der Gewißheit, daß damit dem deutschen Volk der wertvollste Dienst geleistet wird.“
Die evangelischen Landesbischöfe, 20.11.1936

„Papst Pius XI. hat als erster Souverän des Auslandes mit der neuen Reichsregierung im Reichskonkordat einen feierlichen Vertrag abgeschlossen, von dem Wunsche geleitet, ´die zwischen dem Heiligen Stuhl und dem Deutschen Reich bestehenden freundschaftlichen Beziehungen zu festigen und zu fördern´. ... In Wirklichkeit ist Papst Pius XI. der beste Freund, am Anfang sogar der einzige Freund des neuen Reiches gewesen. Millionen im Ausland standen zuerst abwartend und mißtrauisch dem neuen Reich gegenüber und haben erst durch den Abschluß des Konkordats Vertrauen zur neuen deutschen Regierung gefaßt.“
Der katholische Kardinal Michael von Faulhaber, Amtsblatt für die Erzdiözese München und Freising, 1936, Nr. 6, Beilage II



„Geliebte Diözesanen! Der Führer und Reichskanzler Adolf Hitler hat den Anmarsch des Bolschewismus von weitem gesichtet und sein Sinnen und Sorgen darauf gerichtet, diese ungeheuere Gefahr von unserem deutschen Volk und dem Abendland abzuwehren. Die deutschen Bischöfe halten es für ihre Pflicht, das Oberhaupt des deutschen Reiches in diesem Abwehrkampf mit allen Mitteln zu unterstützen, die ihnen aus dem Heiligtum zur Verfügung stehen.“
Die deutschen katholischen Bischöfe, 3.1.1937

„Am 10. November 1938, an Luthers Geburtstag, brennen in Deutschland die Synagogen. Vom deutschen Volk wird zur Sühne für die Ermordung des Gesandschaftsrates vom Rath durch Judenhand die Macht der Juden auf wirtschaftlichem Gebiet im neuen Deutschland endgültig gebrochen und damit der gottesgesegnete Kampf des Führers zur völligen Befreiung unseres Volkes gekrönt. ... In dieser Stunde muss die Stimme des Mannes gehört werden, der als der Deutschen Prophet im 16. Jahrhundert aus Unkenntnis einst als Freund der Juden begann, der, getrieben von seinem Gewissen, getrieben von den Erfahrungen und der Wirklichkeit, der größte Antisemit seiner Zeit geworden ist, der Warner seines Volkes wider die Juden.“
Der evangelische Landesbischof von Thüringen, Martin Sasse, in seinem Buch“ Martin Luther über die Juden: Weg mit ihnen!“, Freiburg, 1938

„Mit dem gesamten deutschen Volke feiert die Evangelische Kirche am 20. April in jubelnder Freude den fünfzigsten Geburtstag unseres Führers. In ihm hat Gott dem deutschen Volke einen wahren Wundermann geschenkt ... In tiefer und dankbarer Ergriffenheit erlebt das deutsche Volk, erlebt in ihm auch die deutsche evangelische Christenheit noch einmal die gewaltige Größe des Geschehens, das die mit Adolf Hitler anbrechende Stunde der Deutschen in sich faßt: Die Aufrüttelung aller völkischen Kräfte zu kampfes- und todesfreudigem Einsatz für Freiheit, Ehre und Macht des Vaterlandes ... Daß die Ausmerzung alles wesensfremden Einflusses auf die geistige, sittliche und künstlerische Kultur unseres Volkes begleitet sei von einer immer tieferen Erschließung der Quellen, aus denen unser Volk geboren und seine Geschichte gespeist ist ... das sei unser Begehren, unser Wille, unser Gelübde zum fünfzigsten Geburtstag des Führers.“
Deutsche Evangelische Kirche, 14.4.1939

„Kameraden! In ernster Stunde, da unser Volk die Feuerprobe der Bewährung zu bestehen hat und zum Kampfe um seine natürlichen Lebensrechte angetreten ist, wende ich mich als katholischer Feldbischof der Wehrmacht an euch Soldaten, die ihr in diesem Kampf in der vordersten Front steht und die große und ehrenvolle Aufgabe habt, die Sicherheit und das Leben der deutschen Nation mit dem Schwerte zu schützen und zu verteidigen. ... Wer als Soldat den Kampf für sein Vaterland jederzeit in Ehren bestehen will, muß ein Herz besitzen, das Gott selbst gefestigt und gewappnet hat.“

Der katholische Militärbischof Franz Justus Rarkowski, Verordnungsblatt, 1.9.1939



„Aufruf des Geistlichen Vertrauensrates. ...

Seit dem gestrigen Tage steht unser deutsches Volk im Kampf für das Land seiner Väter, damit deutsches Blut zu deutschem Blute heimkehren darf. Die Deutsche Evangelische Kirche stand immer in treuer Verbundenheit zum Schicksal des deutschen Volkes. Zu den Waffen aus Stahl hat sich unüberwindliche Kräfte aus dem Werte Gottes gereicht: die Zuversicht des Glaubens, daß unser Volk und jeder einzelne in Gottes Hand steht, und die Kraft des Gebetes, die uns in guten und bösen Tagen stark macht. So vereinigen wir uns auch in dieser Stunde mit unserem Volk in der Fürbitte für Führer und Reich, für die gesamte Wehrmacht und alle, die in der Heimat ihren Dienst für das Vaterland tun. Gott helfe uns, daß wir treu erfunden werden, und schenke uns einen Frieden der Gerechtigkeit. ...
Berlin, den 2. September 1939
Der Leiter der Deutschen Evangelischen Kirchenkanzlei: Dr. Werner,
Der Geistliche Vertrauensrat der Deutschen Evangelischen Kirche:
D. Maharens, Schultz, H. Hymmen.

„Darum zählen, wie der Apostel schreibt, die Leiden der Gegenwart und der Zukunft nicht im Vergleich mit der kommenden Herrlichkeit, die an uns offenbar werden soll.“
Der katholische Militärbischof Franz Justus Rarkowski,Neujahrsgruß an alle in der Wehrmachtsseelsorge tätigen Geistlichen, 1.1.1943

„Gerade weil die Not der Welt so groß ist, braucht Gott der Herr Menschen, welche diese Not beherrscht auf sich nehmen. ... Christus erwartet, daß wir gehorsam wie Er das Leiden freiwillig übernehmen und das Kreuz tapfer tragen.“

Der katholische Erzbischof von Bamberg, Joseph Otto Kolb, 22.9.1944




Noch sehr viel mehr gibts unter. http://www.reimbibel.de/Kirche-im-Dritten-Reich.htm

Xeres Offline




Beiträge: 2.587

05.11.2009 19:46
#3 RE: Kirche zur NS - Zeit Antworten

tonnenpost?

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FSMQueen of damned Offline

Pasta-Farina


Beiträge: 3.326

05.11.2009 22:31
#4 RE: Kirche zur NS - Zeit Antworten

Naa, das ist doch BS. Und ich kann ihn verstehen, mich würde das auch so wütend machen, dass ich zitieren würde. Und zitieren würde. Und auf einmal vor einem Riesengezetiere stehe. (Oder müsste es Zegetiere heißen? Bin durcheinander)

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http://dialog2punkt0.xobor.de/

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

06.11.2009 08:11
#5 RE: Kirche zur NS - Zeit Antworten

Ich war dann selbst überrascht, wie lang das geworden ist.

Mir ging es darum zu zeigen, dass es sich nicht nur um ein einzelnes Beispiel eines verwirrten Kirchenfürsten handelte, sondern um System. Weil ich bei Links auf meinem Blog gemerkt habe, ab und an sind die Seiten dann nicht mehr errreichbar, hab ich dann doch etwas mehr kopiert.
Auch weil ich dachte, bei dem ganzen faktenfreien persönlichen Gelaber, was in letzter Zeit Mode geworden ist, können ein paar Fakten dazwischen mal nicht schaden.

Ist aber keine Problem für mich, wenn es in die Lagerhalle kommt.

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 19.047

06.11.2009 10:07
#6 Kirche zur NS - Zeit Antworten

In Antwort auf:
tonnenpost?

Wenn's um die Aufklärung der Verquickung der Kirchenführer mir den Nazis geht, und um das vorherrschende Gerücht, dass Adolf Hitler ein Atheist gewesen sei, sollten wir mal Fünfe gerade sein lassen...

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Klimsch Offline




Beiträge: 1.122

06.11.2009 18:19
#7 RE: Kirche zur NS - Zeit Antworten

Zitat von Gysi
Wenn's um ... das vorherrschende Gerücht (geht), dass Adolf Hitler ein Atheist gewesen sei, sollten wir mal Fünfe gerade sein lassen...

Hitler schloss das Konkordat mit dem Vatikan, weil er sich davon Vorteile erhoffte. Er wusste - genau wie Napoleon, der zwar an einen Gott glaubte, die Kirche als Machtinstitution aber ablehnte - dass er mit einer allzu großen Konfrontation nur Nachteile davon haben würde.

Hitler war sicher irgendwie gläubig, schließlich sprach er bei jeder Gelegenheit von einer Vorsehung, die ihn beschützt habe. Die christlichen Kirchen wollte er sich aber irgendwann völlig untertan machen. Er hatte vor, seine eigene Religion - die arische - zu etablieren und wollte die Geistlichen später mal (nach einem Endsieg vielleicht) zwingen, von ihren Kanzeln diese neue Religion zu verkünden. In einer Rede sagt er das unmissverständlich. In diese neue Religion passte auch die Vernichtung der Juden durchaus mit hinein, wenn diese auch noch andere Hintergründe hatte. Hitler war jedenfalls der erste, der ein bestimmtes Volk zu 100 % vernichten wollte!

Auch seine Vorliebe für die Wagnerischen, germanischen Heldendarstellungen kann nicht übersehn werden. Für seine eigene Kirche, die katholische, deren Mitglied der bis zu seinem Tode war, hatte er jedenfalls nicht gerade die freundlichsten Gefühle. Er war von seinem katholischen Lehrer in seiner Jugend enttäuscht worden, warum auch immer. Vielleicht hat das zu seiner Entwicklung beigetragen.

Um zu Mussolini was zu sagen, der damalige Papst förderte diesen Faschisten, weil er den Faschismus lieber kommen sah als vielleicht einen möglichen Kommunismus, der u.U. das unselige Papstwesen beendet hätte. Napoleon hatte übrigens den Vatikan besetzt und den Papst gefangengenommen und über Jahre festgesetzt, weil der ihm gegenüber mit unehrlichen Mitteln gearbeitet hatte.

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„Die Kunst weise zu sein ist die Kunst zu wissen, was man übersehen hat.“ (William James)

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

06.11.2009 19:05
#8 RE: Kirche zur NS - Zeit Antworten

Ich tat reinen Gewissens und gläubigen Herzens meine Pflicht.
(Adolf Eichmann, SS-Obersturmbannführer und Massenmörder)

Wir haben Soldaten nötig, gläubige Soldaten. Gläubige Soldaten sind die wertvollsten. Die setzen alles ein.
(Adolf Hitler zu Bischof Wilhelm Berning von Osnabrück)

Die katholische Kirche hat 1500 Jahre lang die Juden als Schädlinge angesehen…Ich gehe zurück auf die Zeit, was man 1500 Jahre lang getan hat…und vielleicht erweise ich dem Christentum den größten Dienst.
(Adolf Hitler)

Gottgläubig war ich im Leben, und gottgläubig sterbe ich.
(Die letzten Worte des SS-Obersturmbannführers Adolf Eichmanns vor seiner Hinrichtung im Jahre 1962)

Gott hat es zugelassen, daß das Vergeltungsschwert gegen England in unsere Hände gelegt wurde. Wir sind die Vollzieher seines gerechten göttlichen Willens.
(Kathol.Kirchenblatt für das nördl. Münsterland 9.3.1941 )

http://giordanobrunostiftung.wordpress.c...us-und-kirchen/

William Offline

´s Anti-Christ-Birne


Beiträge: 451

14.11.2009 15:37
#9 RE: Kirche zur NS - Zeit Antworten

Ja - die NS-Leute handelten nach ihrem Gewissen und waren sich sicher, das Richtige zu tun. Ja - sie waren auch noch tief gläubig.
Warum leugnet die Kirche das und versucht, alles auf die Atheisten abzuschieben? Das verstehe ich nicht :(.

********
Amicalement, William

Ich supporte http://dialog2punkt0.xobor.de

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"Ich bin völlig anderer Meinung als Sie. Aber ich werde mein Leben dafür einsetzen,
dass Sie sie sagen dürfen!" (Voltaire)

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