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Religionsforum
Atheismus vs. Religionen  


Der substanzielle  Dialog 

Für (echten) Säkularismus und freie Religionskritik!

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Dieses Thema hat 6 Antworten
und wurde 526 mal aufgerufen
 Atheismus/Agnostizismus
Perquestavolta Offline



Beiträge: 4.583

19.01.2017 20:59
Religionen fördern psychische Erkrankungen Antworten

Der Einleitungstext zum Thema ist dem Video hier zu entnehmen.

Aller Fortschritt ist der Erfolg von Konflikten, Katastrophen, Tragödien und Unzufriedenheit.
Dass aber gerade die Philosophen und die Prediger des wahren Glaubens sich gerne die ganze Ehre dieser Erfolge selbst zuschreiben, mag uns nachdenklich stimmen.

Direktkontakt Offline



Beiträge: 842

21.01.2017 17:40
#2 RE: Religionen fördern psychische Erkrankungen Antworten

Die Grenzen zwischen Normalität und psychischer Erkrankung sind fließend.

Der Hirnforscher Lombroso hatte sich ungefähr so geäußert: "Zwischen Genie und Irrsinn kann man keine klaren Grenzen ziehen."

Der nicht ganz perfekte Versuch einer Lösung des Problems könnte so aussehen:

a) Genau hinschauen, welche Handlungsweisen Nutzen oder Schaden bringen,

b) Egoistische Motive der Manipulation (u. a. auch einer Mission) entlarven,

c) Optimales individuelles und gemeinsames Wohlbefinden durch interaktives Experiment anstreben.

Probieren wir es so aus oder bin ich mit meinen Vorschlägen auf einem "Holzweg"?
Ist es realisierbar?

Perquestavolta Offline



Beiträge: 4.583

21.01.2017 20:48
#3 RE: Religionen fördern psychische Erkrankungen Antworten

Dem Phänomen der Gruppendynamik oder auch Schwarmdummheit, kann sich der Mensch in der Regel nur entziehen, wenn er sich vom Rudel möglichst weit genug absetzt und dabei auf viele Freundschaften verzichtet. Zudem sind Menschen sehr unterschiedlich ausgestattet, was die sogenannte "Gescheidheit" angeht. Nicht wenige brauchen sogar immer jemand anderen, der ihnen sagt was (für sie richtig) und falsch ist.

Aller Fortschritt ist der Erfolg von Konflikten, Katastrophen, Tragödien und Unzufriedenheit.
Dass aber gerade die Philosophen und die Prediger des wahren Glaubens sich gerne die ganze Ehre dieser Erfolge selbst zuschreiben, mag uns nachdenklich stimmen.

Direktkontakt Offline



Beiträge: 842

22.01.2017 10:21
#4 RE: Religionen fördern psychische Erkrankungen Antworten

Auf Gruppenzwang richtig zu reagieren ist nicht immer einfach.

Wenn Muslime sich bei uns integrieren sollen, dann werden sie sich folgerichtig verstellen und mit List und Tücke dem Propheten treu bleiben.

Hätten wir hier bei uns noch die Werkzeuge der Inquisition oder Möglichkeiten wie unter El Cid während der Reconquista, dann könnten wir Mauren und Berber entweder vernichten oder zwangstaufen.

Das wäre dann auch wiederum mit verwerflichem Gruppenzwang unter "frommen" Chorälen in modderigen Klöstern mit Lobhudel- und Schleimkultur nach Art des Christlichen Abendlandes verbandelt.

Lukrez Offline




Beiträge: 5.551

22.01.2017 12:00
#5 RE: Religionen fördern psychische Erkrankungen Antworten

"Ich will lieber mit den meisten irren als auf meine Weise."
So dachte Augustinus.
Ich denke das Gegenteil!
Der Islam geht sogar noch einen Schritt weiter und verneint einen möglichen Irrtum in seinen Lehren grundsätzlich und vollkommen.
Aber man wird nur aus eigenen Irrtümern lernen können und so zu einer möglichen Wahrheit finden.
Daher stehen die Chancen der Islamanhänger zu Wahrheiten zu finden wirklich miserabel.
Es ist ihnen vollkommen unmöglich ohne ihre Religion verleugnen zu müssen.

__________________________________________________
Wenn du es nicht wagst, den Sinnen zu trauen, stürzen die Pfeiler des Lebens ein.
De nihilo nihil. Aus Nichts wird nichts.
Zu soviel Unheil hat schon die Religion die Menschen verleitet.
(Lukrez)

Rübennase Offline




Beiträge: 185

22.01.2017 13:57
#6 RE: Religionen fördern psychische Erkrankungen Antworten

Zitat
kann sich der Mensch in der Regel nur entziehen, wenn er sich vom Rudel möglichst weit genug absetzt und dabei auf viele Freundschaften verzichtet.



Lieber Perquestavolta

Dies finde ich so keine gute Aussage, denn:

1. Intelligenz ist subjektiv. Der Mathenerd ist vielleicht nicht in der Lage sich auszudrücken und bleibt auf seiner "Intelligenz" sitzen, resp. reicht seine Intelligenz nicht zur Kommunikation.
2. Intelligenz wird durch Konversation gefördert. Diskussion ist ein wichtiger Faktor in Lernprozessen(Adlersche Psychologie)
3. Wer keine Freundschaften pflegt, läuft Gefahr im Internet zu verblöden (so wie ich).
4. Auch intelligente Menschen gehören zum Rudel. Also finde ich sie im Rudel.

Dies sind nur einige Punkte, die gegen deine Aussage sprechen. Aber ich muss zugeben, dass ich deine Meinung nachvollziehen kann und dass man im Rudel sehr schnell verblöden kann, wenn man nicht aufpasst. Dann wird man z.B. Fussballfan oder Szenezombie. Wichtig ist das Gehirn zu benutzen.

Chaddive Offline



Beiträge: 21

25.08.2018 09:18
#7 RE: Religionen fördern psychische Erkrankungen Antworten

Klingt großartig, vielen Dank.

 Sprung  
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