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Religionsforum
Atheismus vs. Religionen  

Der substanzielle  Dialog
 
"Je suis Charlie!"
Für Säkularismus und Religionskritik!


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Dieses Thema hat 11 Antworten
und wurde 467 mal aufgerufen
 Lagerhalle
the swot ( Gast )
Beiträge:

18.05.2007 14:51
#1 RE: Was ist ein Satanist? antworten
Deine Signatur ist unmöglich!

Über eine Übersetzung per PN würd ich mich freuen Swot
Gaja Offline



Beiträge: 48

18.05.2007 21:20
#2 RE: Was ist ein Satanist? antworten

und was soll, daran unmöglich sein?

the swot ( Gast )
Beiträge:

18.05.2007 21:42
#3 RE: Was ist ein Satanist? antworten

Denk drüber nach

Gaja Offline



Beiträge: 48

18.05.2007 21:47
#4 RE: Was ist ein Satanist? antworten

In Antwort auf:
Denk drüber nach


Brauch ich nicht, ich weiss was es heißt, und warum hast du damit ein problem?
Diejenigen die wissen was es heißt, wissen auch das man es nicht ausspricht.
Aber das muss jeder selber wissen.

Gaja Offline



Beiträge: 48

18.05.2007 22:05
#5 RE: Was ist ein Satanist? antworten

Keine antwort ist auch eine !?

the swot ( Gast )
Beiträge:

18.05.2007 22:12
#6 RE: Was ist ein Satanist? antworten

Man darf es nicht aussprechen richtig. Aber es zu schreiben ist für einen gläubigen Juden auch schon zu viel!!!
MEINE religiösen Gefühle verletzt du damit...Ich finde Christen sollten sich dort auf die jüdischen Wurzeln ihrer Religion besinnen...

Vanion Offline

Atheist


Beiträge: 1.568

19.05.2007 00:59
#7 RE: Was ist ein Satanist? antworten

Verschoben aus "Satanismus", wer von den anderen Mods es will kann es haben

----------------------------------------------------

contra principia negantem disputari non potest
http://de.wikipedia.org/wiki/Contra_prin...tari_non_potest

Gaja Offline



Beiträge: 48

19.05.2007 09:44
#8 RE: Was ist ein Satanist? antworten

In Antwort auf:
Aber es zu schreiben ist für einen gläubigen Juden auch schon zu viel!!!
MEINE religiösen Gefühle verletzt du damit...


Dann dürfte man auch den Tanach nicht lesen, weil er da auch vorkommt.
Oder der jüdischen Bibelenzyklopädie 6.823-mal, in der Biblia Hebraica Stuttgartensia 6.828-mal. Es ist der häufigste biblische Eigenname.

Ich weiss ja nicht, wie du das machst, aber wenn ich ein Buch lese, lese ich auch alle Wörter. Ich finde du übertreibst da.
Zeig mir doch ein glaubwürdiges Dokoment, wo steht das man es nicht ein mal schreiben darf?

Ich bin JHWH, dein Gott, der Ich dich aus der Knechtschaft in Ägypten herausgeführt habe. Du sollst keine anderen Götter neben Mir haben.

Christian D! ( Gast )
Beiträge:

19.05.2007 11:11
#9 RE: Was ist ein Satanist? antworten

Bedenke, es gibt auch andere Übersetzungen in denen der Name nicht so oft verwendet wird! Und Gott gebot uns seinen Namen zu heiligen - das heist für mich das man ihn auch nicht übermäßig benutzt. Ich denke mal Swot wird mir da recht geben.

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.475

19.05.2007 11:39
#10 RE: Was ist ein Satanist? antworten

In Antwort auf:
Und Gott gebot uns seinen Namen zu heiligen - das heist für mich das man ihn auch nicht übermäßig benutzt.
Diese Aussage find ich mal höchst interessant... Ich seh das nämlich genauso - nur ganz anders. Je wichtiger uns die Heiligkeit des Namens Gottes ist, desto häufiger gebrauchen wir ihn. Gerade den Christen gilt doch: Jeder, der den namen Gottes anruft, wird gerettet werden ...Apostelgeschichte 2:21.

Natürlich soll man Gottes Namen nicht in unwürdiger Weise gebrauchen, das kann aber kaum bedeuten ihn gar nicht zu gebrauchen.

Dahingehend verstehe ich auch die Mischna nicht: Gemäß Sanhedrin 10:1 hat jeder, der den Namen Gottes ausspricht, "keinen Anteil an der zukünftigen Welt." Meine Information ist, dass die Mischna Kommentare von Tannaiten enthält, welche gegen ende des zweiten Jahrhunderts u. z. schiftlich zusammengefasst wurden.

Für mich persönlich ergäbe sich daraus ein Problem: ich könnte nicht von einem tiefen verhältnis zu einer person sprechen, deren namen ich nicht aussprechen darf. Ich mein, das erste und Wichtigste in einer solchen Beziehung ist doch der name und das für was er steht, also die Person an sich. Ist schwierig, mir das so vorzustellen.

Wenn ich micht nicht irre, mag es aber durchaus auch für Juden, zumindest für die rabbiner Gelegenheiten geben, den namen Gottes auszusprechen; so geschehen am 30. januar 1995, als der damalige Oberrabbiner der sepharischen Juden in Israel ein Tikkun - ein kabbalistisches gebet zur Wiederherstellung. Die Zeitung Yedioth Aharonoth berichtete in ihrer Ausgabe vom 6. Februar 1995 dazu folgendes:
Zitat von Yedioth Aharonoth
Es handelt sich dabei um eine Liturgie von solch unglaublicher Macht, daß der Wortlaut nur in einer besonderen Broschüre zu finden ist, die von der Allgemeinheit nicht käuflich erworben werden kann.




In Memory of Soul-Society

Wohl gibt es zwei Arten von Freunden und es sind diese: Käufliche und Unbezahlbare

Wo Wahrheit ist, ist Bescheidenheit (K.H.Deschner)

Wir wissen nur so viel, wie wir fragen (Wessel Gansfort, 1419-1489)

Gaja Offline



Beiträge: 48

19.05.2007 12:13
#11 RE: Was ist ein Satanist? antworten

auf über 6.823 mal zu benutz komm ich warscheinlich nicht
ich missbrauche die anfangsbuchstaben gottes nicht. sonst müssten die Jüdischen lehlerten sich selber schellen.
auf vielen büchern wie internet seiten hab ich nun schriften über diesen "Namen" gelesen.
Der eigendliche Name Gottes kann kein Mensch aussprechen, nicht nur weil es fast unmöglich ist, da es nur die anfangsbuchstaben sind, sondern weil es mit der zeit keine richtige überlieferung mehr gibt.
Rechachirt mal richtig darüber.



In Antwort auf:
Neben diesen Bezeichnungen gibt es ferner den persönlichen Namen Jahwe. Aus Ehrfurcht wurde bei öffentlichen Lesungen der göttliche Name durch das Wort »Herr« ersetzt. Leider hat sich das bis in den geschriebenen Text unserer Bibelübersetzungen fortgesetzt, wo Jahwe durch »Herr« öder (wenn in Verbindung mit Adonai »Herr Gott« wiedergegeben wird. Dabei vergißt man über dem Ersatzwort zu leicht den persönlichen, intimen Namen Gottes. indem Gott seinem Volk seinen Namen mitteilte, wollte er ihm sein Wesen offenbaren. »Jahwe« ist mit dem hebräischen Wort »sein« verwandt, das mehr als »existieren« bedeutet, sondern so viel wie »aktiv gegenwärtig sein« heißt. Jahwe (2. Mose 3, 13-16) ist der Gott, der handelnd bei seinem Volk ist - und das offenbarte er, als sein Volk, unterdrückte Sklaven, der Erlösung bedurfte.

Mit anderen Worten: Die Vorstellung der »handelnden Gegenwart« zeigt uns, was Gott für uns ist, nicht aber, was Gott an sich ist. Indem er seinen Namen zur Zeit des Auszugs aus Ägypten offenbart, stellt er sich als der Gott vor, der sein Volk erlöst und seine Feinde besiegt.

In Antwort auf:
Der Selbstenthüllung als Jahwe liegt die Heiligkeit Gottes zugrunde (2. Mose 3,5). Sie ist wirksam in der heiligen Erlösung wie dem heiligen Zorn des Passas (2. Mose 12).

Wie das Alte Testament das im Namen enthüllte Wesen versteht, zeigt sich an Stellen wie 2. Mose 34, 6 ».: PS. 103; 111; 146; Micha7, 18-19.


In Antwort auf:
FORTSCHREITENDE OFFENBARUNG Der Name »Jahwe« erscheint schon sehr früh in der Bibel (1. Mose 4, 1), und der Zusammenhang läßt darauf schließen, daß die Menschen ihn kannten und benutzten


In Antwort auf:
Im Alten Testament hat Gott viele Namen - sechs verschiedene allein in den hebräischen Texten. Nicht verwunderlich bei einem Werk, an dem zahlreiche Autoren verschiedener Generationen geschrieben haben.

Am häufigsten, nämlich genau 6823mal, wird er Jahwe genannt, JHWH geschrieben. JHWH war der direkte Name Gottes, den gläubige Israeliten aber nicht aussprechen durften. Taten sie es doch, machten sie sich der Gotteslästerung schuldig. Die korrekte Übersetzung dieses Wortes ist umstritten, die wahrscheinlichste »Er ist da«.

Damit nun die alttestamentarischen Vorleser daran erinnert wurden, daß dort, wo JHWH geschrieben stand, nicht Jahwe gesagt, sondern eine Umschreibung gebraucht werden mußte, hat man unter JHWH »Edonai« (Herr) geschrieben. Vom 3. Jahrhundert v. Chr. an haben dann die Schreiber nur noch die hebräischen Vokale dieses Wortes, nämlich E, 0, A, unter die Konsonanten JHWH gesetzt.

Nichtjüdische Leser verbanden die Konsonanten des einen Namens mit den Vokalen des anderen, und so entstand Jehowah. Ein Irrtum, daran kann niemand etwas ändern. Auch nicht seine Zeugen. 2250mal heißt Gott im Alten Testament »Elohim«. Das arabische Allah steckt genauso in diesem Wort wie das semitische »El« für Gottheit, das auch in dem Wort »Isra-El« verborgen ist. »Elohim« entspricht unserem Allmächtigen. Die vierte Bezeichnung ist eine Ableitung aus diesem: »El Elijon«.


usw.



Ich wollte bestimmt niemanden in örgend einer art kränken. Aber man sollte auch nicht auf etwas schließen was nicht da ist, oder so überaltet ist, das es heute fasst gegenwärtig ist.
Wenn es verboten ist es so gar aufzuschreiben, versteh ich nicht warum man es überhaupt aufschrieb? Auf Tonscheiben ist es geschrieben wurde, warum darf man es hier nicht?
Wenn es verboten ist warum schreibt ein Rabbi es auf? Kam mal im TV...

http://images.google.de/imgres?imgurl=ht...l%3Dde%26sa%3DN

http://images.google.de/imgres?imgurl=ht...%3D10%26hl%3Dde

526 Offline




Beiträge: 115

23.05.2007 20:17
#12 RE: Was ist ein Satanist? antworten
Hey, immer ruhig. Ich finde das Tetragrammaton durchaus schick auch wenn ichs nicht als Grafik benutzt hätte. Ich hab es hier auch schon einige Male als normalen Text (dieses Board kann Dank Unicode auch hebräisch) benutzt. Haste dich auch nicht beschwert. Auch nicht als ich es mit den Shin in der Mitte ergänzt habe was zum Namen Jesu führt und den Namen erklärt. Da wir nicht wissen wie man das Tetragrammaton korrekt ausspricht ist es eigentlich OK. Für dich vielleicht nicht, kann ich verstehen.

Aber für mich zB ist Yod He Vau He durchaus ein Spiegel des Universums den man auch schreiben darf denn so wird in 4 Buchstaben eine Botschaft transportiert für die andere tausende an Seiten und ganze Bibliotheken brauchen. Und intonieren darf mans bei uns auch. Nur halt nicht bei "euch" was ich vollkommen OK finde und respektiere. Dann dürftest du zB auch nicht Zeugen Jehovas schreiben da dies durchaus im Rahmen eines Aussprech-Verbotes des Tetragrammaton interpretiert werden könnte.

Im übrigen steckt dort viel mehr drin als "Gott" :D

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"Ich bin völlig anderer Meinung als Sie. Aber ich werde mein Leben dafür einsetzen,
dass Sie sie sagen dürfen!" (Voltaire)

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