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Religionsforum
Atheismus vs. Religionen  

Der substanzielle  Dialog
 
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Dieses Thema hat 140 Antworten
und wurde 10.308 mal aufgerufen
 Christentum
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89 ( Gast )
Beiträge:

22.05.2007 19:20
#51 RE: Jesus, Paulus und das Christentum antworten

Zitat von SnookerRI
Seine Nachfolger würden, ums seines namens Willen zum gegenstand des hasses aller menschen werden. (Luk. 21:17) Und wer will schon von allen Menschen gehasst werden?


Die Nachfolger würden mich auch interessieren, sind es die übrig gebliebenen Apostel...?..die Propheten irgendeiner Glaubenskongregation..der Katolen, oder wer hat zu leiden unter meiner und vieler Hasstiraden...obwohl Hass ein zu mächtiger Begriff ist.

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.475

23.05.2007 15:11
#52 RE: Jesus, Paulus und das Christentum antworten


In Antwort auf:
Die Nachfolger würden mich auch interessieren, sind es die übrig gebliebenen Apostel...?
Also das mit der Apostolischen Nachfolge wurde doch hinreichend erörtert,oder?

Es müssen auch keine Propheten sein; es sind einfache Menschen, die dem Vorbild Jesu nachgehen möchten. Hass werden diese dann spätestens dann erfahren, wenn die Politik die Religiösen Systeme vernichtet haben wird.


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Wohl gibt es zwei Arten von Freunden und es sind diese: Käufliche und Unbezahlbare

Wo Wahrheit ist, ist Bescheidenheit (K.H.Deschner)

Wir wissen nur so viel, wie wir fragen (Wessel Gansfort, 1419-1489)

89 ( Gast )
Beiträge:

23.05.2007 19:40
#53 RE: Jesus, Paulus und das Christentum antworten

Zitat von SnookerRI

Es müssen auch keine Propheten sein; es sind einfache Menschen, die dem Vorbild Jesu nachgehen möchten.


Hass ist, wie erwähnt, ein zu drastischer Begriff, aber die "Nachfolger" haben's schon nicht leicht, wie man merkt. Und das ist in der einen oder anderen Form auch prophezeit worden.
Also läuft alles nach Plan.
Die, die übrig und bei der Stange bleiben, denen wirds dreckig gehen. Viele werden in der Versenkung verschwinden und ein anderer Teil kommt zu Vernunft oder schaltet selbige ein um in der Realität und dem Leben anzukommmen.

Das wird für viele hart sein, so ganz ohne "Zuchtmeister" oder "Väterchen Allwissend" da zu stehen, aber man gewöhnt sich daran, an sich selbst und die, wenn man Glück hat, zweifelsfrei vorhandenen eigenen geistigen Kräfte zu glauben,...nur Mut!

Es ist wie der Sprung in's kalte Wasser....je länger man drin ist, desto wärmer wird einem.

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.475

23.05.2007 20:42
#54 RE: Jesus, Paulus und das Christentum antworten

In Antwort auf:
Die, die übrig und bei der Stange bleiben, denen wirds dreckig gehen. Viele werden in der Versenkung verschwinden und ein anderer Teil kommt zu Vernunft oder schaltet selbige ein um in der Realität und dem Leben anzukommmen.
aus einer atheistischen Sicht heraus, ist das den armen Gläubigen, denen es so dreckig geht, sicherlich zu wünschen.

Dennoch impliziert es, dass Gläubige ihre Vernunft nicht gebrauchen können oder wollen, denn wenn sie sie gebräuchten, müssten sie ja zwangsläufig Atheisten werden. Dann nämlich würden sie wirklich frei von Väterchen allwissend und dem ominösen zuchtmeister. Das mag sogar auf diejenigen zutreffen, die ein solches Gottesbild haben. Aber nicht jedes Gottesbild ist gleich. Und alle gottesbilder in einen topf zu werfen wird dir und gleichgesinnten sicherlich nicht einfallen. Ihr könnt da bestimmt differenzieren, wenn ihr es denn wollt. So wie es Gläubige gibt, die sich bemühen , im Atheismus zu differenzieren, und die Hintergründe zu beachten.


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89 ( Gast )
Beiträge:

23.05.2007 20:51
#55 RE: Jesus, Paulus und das Christentum antworten

Zitat von SnookerRI
Und alle gottesbilder in einen topf zu werfen wird dir und gleichgesinnten sicherlich nicht einfallen. Ihr könnt da bestimmt differenzieren, wenn ihr es denn wollt. So wie es Gläubige gibt, die sich bemühen , im Atheismus zu differenzieren, und die Hintergründe zu beachten.


Genau das versuche ich auch zu tun, also die Hintergründe zu erforschen und nicht alles über einen Kamm zu scheren. Ich muss aber zugeben, je mehr ich da eindringe, um so größere Probleme habe ich mit der rationalen Umsetzung von Erfahrenen und Wirklichkeit.

89 ( Gast )
Beiträge:

23.05.2007 21:03
#56 RE: Jesus, Paulus und das Christentum antworten
Zitat von SnookerRI

Dennoch impliziert es, dass Gläubige ihre Vernunft nicht gebrauchen können oder wollen

Können schon aber du wirst zugeben, dass es viele nicht wollen, da sie eingelullt in ihren verbrämten religiösen "Kuschelzustand" sich viele Fragen oder Antworten ersparen und so bequemer leben.
Gibt natürlich genauso viele "Atheisten" von dieser Spezies.
SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.475

23.05.2007 21:53
#57 RE: Jesus, Paulus und das Christentum antworten

In Antwort auf:
aber du wirst zugeben, dass es viele nicht wollen, da sie eingelullt in ihren verbrämten religiösen "Kuschelzustand" sich viele Fragen oder Antworten ersparen und so bequemer leben.
Dem stimme ich sogar unumwunden zu, erlebe ich es doch nahezu jeden tag am eigenen Leib. Du sagst das genau richtig. Es ist ein "kuschelzustand", wo man nicht mehr viel nachfragen, sondern einfach genießen kann. Jedes weitere Nachsinnen und das Erfahren von Unstimmigkeiten, wie du sie bei deinen Überlegungen empfindest, all das sind Sachen bei denen sich ein Gläubiger nich unbedingt wohlfühlt. Gerade hierbei ist die Sucht nach einem "Ziehvater" offenkundig und allzuoft findet sich dieser in längst überholten kirchlichen Vorstellungen. Aber es ist halt einfach, auf diese Weise zu "glauben". Und dies ist durchaus kritikwürdig.


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89 ( Gast )
Beiträge:

24.05.2007 13:47
#58 RE: Jesus, Paulus und das Christentum antworten

Zitat von SnookerRI
Gerade hierbei ist die Sucht nach einem "Ziehvater" offenkundig und allzuoft findet sich dieser in längst überholten kirchlichen Vorstellungen. Aber es ist halt einfach, auf diese Weise zu "glauben". Und dies ist durchaus kritikwürdig.

Aber da stehst du, glaube ich, ziemlich allein auf weiter Flur. Deshalb neigen sogenannte Atheisten auch zur Undifferenziertheit gegenüber Gläubigen, weil sie feststellen was für ein "Wolkenkuckucksheim" sich viele errichten und wie sie es sich dann darin gemütlich machen und die Welt an sich vorrüber ziehen lassen um ein fernes Endziel unbeschadet möglilchst ohne Verluste zu erreichen.

Hier stelle ich nun wiederrum fest, dass Gaja, der das Forum verlassen will wegen schwarz/weiß, gut/böse, nicht Recht hat..........hier kommen sogar mal ein Zeuge Jehova und ein "Hardcore"-Atheist auf einen grünen Punkt, oder zumindest auf einen kleinsten gemeinsamen Nenner, das freut' mich..........

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.475

24.05.2007 19:20
#59 RE: Jesus, Paulus und das Christentum antworten

In Antwort auf:
Aber da stehst du, glaube ich, ziemlich allein auf weiter Flur.
Es lebe die Individualität. Ganz gleich welchen Glauben man verfolgt: Das Individuum darf nicht zu kurz kommen; aus ihm kommen glaubenswichtige Anregungen, Punkte, über die man gerne nachdenkt, so man es nicht verlernt hat.

In Antwort auf:
.hier kommen sogar mal ein Zeuge Jehova und ein "Hardcore"-Atheist auf einen grünen Punkt, oder zumindest auf einen kleinsten gemeinsamen Nenner, das freut' mich..........


Dieses Übereinkommen ist tatsächlich ein grund zur freude, ebenso für mich, da ich in Diesem den gesellschaftlichen beitrag sehe, den jeder imstande sein sollte, zu leisten, um ein besseres Miteinander trotz oder grade aufgrund unserer unterschiedlichen meinungen, zu ermöglichen.

Ich sehe es in diesem Forum immer wieder: Leute, die von sich und ihrer meinung nicht nur unerschütterlich überzeugt sind, (denn das ist nicht mal des Übels Wurzel), sondern auch ihre meinung auf andere mit aller möglichen Gewalt umsetzen wollen, scheitern hier recht schnell in ihrem eigenen vorhaben. Auch sie suchen Übereinkunft, aber solche, die genau ihren Empfindungen entspricht - keine Sorgen haben, keinen zweifel empfinden, sich sicher fühlen, weil andere es genauso sehen.

Auch hieran sollten wir im Forum weiter arbeiten..., dass sich niemand einlullen lässt.


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89 ( Gast )
Beiträge:

24.05.2007 20:04
#60 RE: Jesus, Paulus und das Christentum antworten

Zitat von SnookerRI
Es lebe die Individualität.


Und das aus dem Munde eines Zeugen.... finde ich schon beachtlich.

Zitat von SnookerRI

Dieses Übereinkommen ist tatsächlich ein grund zur freude, ebenso für mich, da ich in Diesem den gesellschaftlichen beitrag sehe, den jeder imstande sein sollte, zu leisten, um ein besseres Miteinander trotz oder grade aufgrund unserer unterschiedlichen meinungen, zu ermöglichen.


Das ist vielleicht dass mindeste, was man im Stande ist zu leisten. Es wäre gut, wenn es im Leben draußen öfter solche "Komplotte" geben würde. Nur "leider" lässt man den Z.J. (nur mal als Beispiel) links liegen. Und so ist es mit vielen Weltauffassungen, da man zu Überzeugungen gekommen ist, die unerschütterlich zu sein scheinen.

Zitat von SnookerRI

Auch hieran sollten wir im Forum weiter arbeiten..., dass sich niemand einlullen lässt.


Einlullen?...Nee,..ganz gewiss nicht...dazu herrscht hier eine zu steife Brise..

Banda Offline



Beiträge: 403

25.05.2007 22:36
#61 RE: RE:Jesus, Paulus und das Christentum antworten

21 5 2007 Für Ronny 11
1. Ohne Christen gäbe es keinen Islam ( Wer ja ohne Reiz)
2.Mohamed sagt nichts von Paulus ,müßte aufallen.
3.Mohamed hat ja den Koran unabhängig von AT und NT empfangen von Höherer Stelle Gabriel.

---------------
Azteken ,Was weis man über ihre Herkunft ?
--------
Jesus,Paulus und das Christentum
Paulus redet vom Fluch des Gesetzes und vom Holz (NICHT KREUZ) Katholische Übersetzung Galata 3.13 auf dem Jesus starb
13 Christus hat uns von dem Fluche des Gesetzes losgekauft,indem er für uns zum Fluche ward; steht doch geschrieben: ,,Verflucht ist jeder,der Am Holze hängt." 14 So sollte zu den Heiden der Segen Abrahams kommen, in Christus Jesus,.....

Matthäus 1.1 Buch der Abstammung Jesu Christi, des Sohnes Davids, des Sohnes Abrahams:(offb 22,16 Jesus ist der Morgenstern [Und was wissen Moslem Darüber])

Antony11 ( Gast )
Beiträge:

27.05.2007 22:25
#62 RE: RE:Jesus, Paulus und das Christentum antworten

Zitat von Banda
3.Mohamed hat ja den Koran unabhängig von AT und NT empfangen von Höherer Stelle Gabriel.
Was soll der arme Engel noch alles machen?
Den Esotherikern die Steine mit Energie volltanken, dem Mohammed den Koran bringen oder uns den Arsch versohlen bei so viel leichtfertigem Gequasel?
In Antwort auf:
Matthäus 1.1 Buch der Abstammung Jesu Christi, des Sohnes Davids
Sorry, der David hatte keinen Sohn Namens Jesus, da gab es nur die bekannten Namen wie Absolom, Salomon und noch einem der mir jetzt im Moment nicht einfällt, aber keinen Jesus !

Fällt keinem auf, ausser meinem Freund, dass der angebliche Stammbaum des Jesus gefälscht ist und die angeblichen Namen aus einer ganz anderen Zeitepoche entnommen sind
Das NT widerspricht dem AT und umgekehrt und keinem fällt offenbar auf, dass das AT von zwei Gesalbten spricht die vor dem Allmächtigen stehen, wenn man die Bibel richtig liest, was bei einer christlich rosa gefärbten Christusbrille gar nicht so einfach ist!
Also was soll dann ein Christus allein bewirken
Unbequeme Fragen werden bei den Christen gerne umgangen.

Christian D! ( Gast )
Beiträge:

27.05.2007 22:47
#63 RE: RE:Jesus, Paulus und das Christentum antworten
In Antwort auf:
Das NT widerspricht dem AT und umgekehrt und keinem fällt offenbar auf, dass das AT von zwei Gesalbten spricht die vor dem Allmächtigen stehen


...mach mich schlau du großer Gelehrter.
Antony11 ( Gast )
Beiträge:

28.05.2007 12:11
#64 RE: RE:Jesus, Paulus und das Christentum antworten

In Antwort auf:
...mach mich schlau du großer Gelehrter.
Gerne obwohl ich kein Gelehrter bin sondern nur Baggerfahrer war, aber umgraben ist eben mein Hobby!

In Hesekiel Kap. 34,23+24 wird der David als der kommende Fürst von Gott persönlich angesagt, was heißt: Er wird der Gesalbte = Messias sein für das messianische Reich. Damit sind die gesamten Hinweise auf den Friedensfürsten auf den David gemünzt.
Damit die Kirche ihre Jesus-Lehre durchhalten konnte mußte sie die Geburt des Jesus nach Bethlehem verlegen um damit die Daten des David auf einen Jesus verlegen zu können und den Schein aufzubauen, als wäre der Jesus der Messias. Kapische?

Fatal ist nur, es gibt verschiedene Methoden um zu erkennen, dass die Jesus-Lehre nicht richtig sein kann!

1. Jesus soll zur Zeit der Volkszählung in Bethlehem geboren worden sein. Diese war aber 8 Jahre vor seinem angeblichen Geburtstag. http://de.wikipedia.org/wiki/Volksz%C3%A...us_in_der_Bibel
Lit.: Flavius Josephus, Bellum Judaicum II, 56, 117 f., 433; VII, 253.

2. Die Zeitangaben der Volkszählungen sind sehr unterschiedlich, da nach einigen Literaturen diese Volkszählung zweimal durchgeführt wurde, da gerade in dieser Zeit der römische Kaiser wechselte. Der jüdische Historiker Flavius Josephus scheint die einzige Quelle aus dieser Zeitepoche zu sein der noch über schlüssige Daten verfügte.

3. Es mußte nicht die gesamte Familie nach Bethlehem reisen, sondern nur das Familienoberhaupt um die Erklärungen abzugeben.

4. Sach 4,14 Und er sprach: Es sind die zwei Gesalbten, die vor dem Herrscher aller Lande stehen. Also warum predigt die Kirche nur einen Gesalbten und dazu noch den Falschen?

Unter Google mit dem Suchbegriff "römische Volkszählung stößt man auf erstaunliche Dinge, unter anderem auch, dass christliche Organisationen Einträge bezahlen damit sie ganz vorne aufgelistet werden, aber zu dem Thema fast keine Auskunft erteilen.
Schon Seltsam, nicht wahr, dass der David auch einen leineren Priesterschurz trug? Ob er der neue König nach der Weise Melchisedeks sein wird, denn der Jesus war sicher nie ein Priester!!!
2.Samuel 14Und David tanzte mit aller Macht vor dem HERRN her und war umgürtet mit einem leinenen Priesterschurz.

emporda ( Gast )
Beiträge:

01.06.2007 03:10
#65 RE: RE:Jesus, Paulus und das Christentum antworten

Zitat
2. Die Zeitangaben der Volkszählungen sind sehr unterschiedlich, da nach einigen Literaturen diese Volkszählung zweimal durchgeführt wurde, da gerade in dieser Zeit der römische Kaiser wechselte. Der jüdische Historiker Flavius Josephus scheint die einzige Quelle aus dieser Zeitepoche zu sein der noch über schlüssige Daten verfügte.

Im Jahre 6 A.C vereinigt Rom Judäa, Samaria und Idumea zu einer Provinz unter einem Prokurator. (http://www.eyewitnesstohistory.com/jewishtemple.htm) Ein Aufstand gegen die Römer 66 A.C. war schnell beendet, Qumram fiel 68 A.C., der Tempel in Jerusalem 70 A.C. und die Bergfeste Massada 73 AC. Ein Jesus ben Stada war ein jüdischer religiöser Agitator, den römische Soldaten als Störenfried in Lydda 15 km von Jerusalem entfernt ans Kreuz schlugen und den religiöse Eiferer für ihre Jesuslegende nutzten. König Herodes (basileus) stirbt nach langer Krankheit im April 4 B.C. Sein Sohn Antipas regierte danach als regionaler Herrscher (tetrarch) nur Gallilea und die Westbank bis zu seiner Verbannung nach Lyon 38 A.C. Etwa 34 A.C. heiratet er seine verwitwete Schwägerin Herodias, deren Intrigen ihm den Thron kosten. Der andere Sohn Antipas kommt in der Bibel nicht vor, Vater und die Söhne sind dort nur König Herodes mit einer Regentschaft von etwa 80 Jahren bei 69 Jahren Lebenszeit. Der dritte Sohn Archelaus (Matt 2:22), wird nationaler Führer (ethnarch) von Judäa mit Bethlehem und wegen Unfähigkeit bereits 6 A.C. nach Vienne in Gallien verbannt. (http://www.kchanson.com/PTJ/politics.html#tet).

Der letzte Sohn Philip regiert als regionaler König (tetrarch) die nördlichen Gebiete bis zu seinem normalen Tod 34 A.C. Publius Sulpicius Quirinius, Statthalter in Syrien hält 6 A.C. in Judäa und Samaria eine Volkszählung ab, nicht aber in Galiläa. Dort gab es in römischer Zeit niemals eine Volkszählung. Nichts vom Mythos Jesus ist real, Maria hat einen unehelichen Balg des römischen Soldaten Panthera, der Ort Nazareth existiert zu dieser Zeit nicht einmal, obwohl der Talmud in Galiläa (nur ca. 2.500 km²) 63 historische Ortsnamen auflistet wie Yafa Japhia nur 1 km südlich. Nazareth wird erstmalig 300 Jahre später in Evangelien genannt, eine Volkszählung als Grund für die fiktive Reise nach Bethlehem gab es nicht, Herodes war bereits 4 Jahre tot und die jungfräuliche Geburt ist eine Erfindung der Kirche im fernen Rom 431 Jahre später.

kadesch Offline



Beiträge: 2.705

04.06.2007 10:50
#66 RE: RE:Jesus, Paulus und das Christentum antworten
@Banda

Wenn der Islam von Gabriel verkündet wurde, dann hat der Gute Erzengel
sicher keine Lust gehabt sich was neues einfallen zu lassen.
Da nahm er ein paar alte Konzeptpapiere von Juden und Christen,
änderte den Namen von Gott in Allah um ...und fertig war der Islam.

Jetzt mal ganz ohne Spaß....
Glaubst du das im Ernst was du geschrieben hast?

Der Islam ist nur neuer Wein in alten Schläuchen.
Da steht nichts drin was es nicht schon vorher in Judentum oder christentum
in ähnlicher Form gegeben hat.
Nur den humanistischen Ballast des Judentum und des Christentums hat man einfach weggelassen.
Eigentlich Schade..denn das macht eigentlich den Wert dieser Religionen aus.
Und das sage ich obwohl ich weiss dass diese Werte in beiden Religionen auch oft mit Füßen getreten wurden.

Das Problem ist ja nicht der Islam oder das Christentum oder egal welche Religion.
Es sind die Menschen die völlig ohne Selbstkritik alles für bahre Münze nehmen,
und in jedem der nicht in selbe Horn stößt die Existenzberechtigung abspricht.
Ich persönlich meide Menschen die nur alles aus ihrer eigenen perspektive betrachten und bewerten.
Mit denen ist leider nicht auszukommen.
Ich meine das jetzt nicht speziell in sicht auf den Islam, sondern von allen Religonen.

Gruß Kadesch

Glaube ist Aberglaube

kadesch Offline



Beiträge: 2.705

04.06.2007 10:56
#67 RE: RE:Jesus, Paulus und das Christentum antworten

@antony11

es werden in der Tat zwei Messiasse erwartet.
lies mal "Verschlussache Jesus" da stehen original Übersetzungen
der Qumran Dokumente drin.
Und ich möchte in diesem Zusammenhang an Jesus und seinen "cousin" Johannes
den Täufer erinnern.
Ich denke da wurde nachträglich ein wenig die geschichte verfälscht..
aber das wären aus sicht der Essener zwei mögliche Messias Kandidaten gewesen.

Gruß Kadesch

Glaube ist Aberglaube

kadesch Offline



Beiträge: 2.705

22.10.2007 12:42
#68 War Jesus Verheiratet? antworten
Ich gehe davon aus dass Jeshua verheiratet war.
Allein die nicht Nennung einer Ehefrau schliesst diese nicht aus.
Er wrid als Rabbi bezeichnet.
Und ein Rabbi muss verheiratet sein.
Aussderdem ist jeder Gläubige Jude darauf aus mindestens einen männlichen nachkommen
zu haben der für ihn das Kaddisch spricht wenn er gestorben ist.

Glaube ist Aberglaube

Helios ( Gast )
Beiträge:

12.11.2007 17:17
#69 RE: War Jesus Verheiratet? antworten

Nein der Islam ist alter Wein in neuen Schleuchen.

Gesetzt hoch 2

Das Jesus verheiratet war ist Humbug. ^^

zum Autor des Thread´s

Jesus lehrte die Nächstenliebe. Deswegen ist er aber noch lange kein Gott.

Nein verkündung der Nächstenliebe macht keinen zu Gott aber du beschränkts Jesus doch nicht darauf oder?

kadesch Offline



Beiträge: 2.705

12.11.2007 21:47
#70 RE: War Jesus Verheiratet? antworten

Wie kommst du den auf das schmale Brett dass Jesus nicht verheiratet gewesen war?
Nur weil seine Frau nicht genannt wird?
Ich sage jetzt mal, dass die Hochzeit zu Kana Jesus eigene Hochzeit war, da
er eindeutig die Pflichten den Hausherrn auf dem Fest hatte.
Jesus war Rabbi und Rabbiner sind immer verheiratet.

Glaube ist Aberglaube

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.475

12.11.2007 22:30
#71 RE: War Jesus Verheiratet? antworten

In Antwort auf:
Jesus war Rabbi und Rabbiner sind immer verheiratet.
Wobeui zwischen den anderen jüdischen Rabbinern und jesus schon ein krasser gegensatz herrschte. Nicht umsonst hatte sich jesus mit den Schriftgelehrten oft in der Wolle.

Wenn helios auf einem schmalen brett unterwegs ist, dann bist du das nicht minder, denn auch du sagst jetzt nur mal, dass die Hochzeit zu kana Jesu eigene war. Beweise hast du dafür nicht. Um wieviel cm soll also dein Brett dicker sein?


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kadesch Offline



Beiträge: 2.705

13.11.2007 13:27
#72 RE: War Jesus Verheiratet? antworten

Nenne mir mal zwei Rabbiner die sich nicht gegeseitig in die Wolle gehen

Die Hochzeit zu Kana wäre wohl niemals erwähnt worden wenn nicht eine
wichtige Persönlichkeit dort geheiratet hätte.
Die rolle die Jesus dort spielt ist die des Ehemanns und Gastgebers.
Die Rolel Marias ist die der Mutter des Bräutigams
Uns seltsamerweise werden ja keine anderen Brautleute namentlich erwähnt.
Also stehen die Chancen gut dass es seine eigene Hochzeit gewesen ist.
Damals war es eben üblich verheiratet zu sein, und eine Nichtnennung einer Ehefrau
Jesu ist daher kein Zeichen das deren Existenz verneint.
Ich denke auch dass diese Frau Maria Magdala war.

Glaube ist Aberglaube

Ronnie77 ( Gast )
Beiträge:

08.04.2008 12:57
#73 RE: RE:Jesus, Paulus und das Christentum antworten

Das Christentum hat nach meiner Meinung 3 Hauptpersonen: Johannes der Täufer, Jesus und Paulus.
Keiner von den Jüngern stellt sich so in den Vordergrund wie Paulus.
Paulus beanspruchte ja die Führungsrolle unter den Jüngern und hat mit Petrus sicher
einige Auseinandersetzungen gehabt.
Johannes "bereitete" den Boden für Jesus, Paulus missionierte nach seinem Tod am Meisten.
Und Paulus gab dem Christentum eine Struktur, er gab den Gemeinden detailierte Anweisungen,
was erlaubt sei, wie etwas ausgelegt wird etc. (zum Beispiel Zungenrede, Taufe..)

kadesch Offline



Beiträge: 2.705

08.04.2008 13:03
#74 RE: RE:Jesus, Paulus und das Christentum antworten

von allem Schwachsinn den ich kenne ist die Zungenrede das Schwachsinnigste

Glaube ist Aberglaube

Jupiter J Offline



Beiträge: 58

05.12.2011 05:32
#75 RE: RE:Jesus, Paulus und das Christentum antworten

Danke für den Thread,jetzt weiss ich wer den ganzen Mist dem Christentum dazugedichtet hat: Paulus. Genau diese Rechtfertigungslehre und den damit zusammenhängenden Bockmist lehne ich am Christentum ab, im Gegensatz zur Nächstenliebe und dem was man Jesus zuschreibt.
Der Typ (Paulus) hat wenn man seinen Lebenslauf ansieht nur Scheisse gebaut. Und wir müssen heute noch drunter leiden weil diverse Spinner seinem Dünnpfiff glauben und andere in die Hölle schicken. Also ohne diese Gruselfigur und seine Ansichten wäre mir der christliche Glaube (so wie ihn Jesus gedacht hatte) symphatisch. Ach mann, wieso konnte sich so ein Abschaum durchsetzen und hat heute noch so viele Anhänger die mit diesem paulinistischen Glauben Andere tyrannisieren. Dieser Heile-Welt-Glaube von Jesus wäre doch der Bringer gewesen. Also das Christentum ist mir mitlerweile wirklich am meisten verleidet von den Religionen. Je mehr man darüber erfährt, je weniger möchte man damit zu tun haben.

Ach ja, Zungenrede ist wirklich das Lächerlichste was es in christlichen Kreisen gibt.

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"Ich bin völlig anderer Meinung als Sie. Aber ich werde mein Leben dafür einsetzen,
dass Sie sie sagen dürfen!" (Voltaire)

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