Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden Impressum 
Religionsforum
Atheismus vs. Religionen  

Der substanzielle  Dialog
 
"Je suis Charlie!" - "Je suis Berlin!"


Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 140 Antworten
und wurde 10.040 mal aufgerufen
 Christentum
Seiten 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6
Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 15.743

25.01.2005 18:25
Jesus, Paulus und das Christentum antworten

Ich möchte meine Sichtweise von der Rolle der zwei Protagonisten des Christentums darstellen, Jesus und Paulus:
Jesus lehrte die Nächstenliebe. Deswegen ist er aber noch lange kein Gott. Er ist für sein Engagement ans Kreuz genagelt worden, und hatte die Kreuzigung überlebt. Alles andere ergibt für mich keinen Sinn. Jesus lehrte, dass die notwendigen Gesetzesregelungen nicht immer von oben diktiert empfangen werden müssen (so wie die jüdische Gesetzgebung das alltägliche Leben bis in die kleinsten Regungen bestimmt), sondern auch von jedem aus sich heraus gestaltet und gewollt! So kann man das Konzept der Nächstenliebe als einen Beitrag zur Aufhebung der Entfremdung der Menschen von der Natur sehen. (Der Mensch isr so sehr von der Natur entfremdet, dass er ohne Gesetze kein funktionierendes Gemeinschaftsleben haben kann. Rigide Gesetze entfremden die Menschen aber auch von ihrer Umwelt.) Oder biblisch formuliert: Wer an die Nächstenliebe glaubt - und sich bemüht, sie zu leben - der trägt was zur Befreiung des Menschen von seiner "Erbsünde" bei!
Es war erst Paulus, der aus Jesus eine Gottfigur machte und als von den Toten auferstanden erklärte. Diese Vergöttlichung hatte die Botschaft der Nächstenliebe jedoch verschüttet: Seitdem heißt es: Wer an die Vergöttlichung glaubt, der überlebt das Jüngste Gericht! Paulus spricht die egoistischen Wünsche nach einem ewigen Leben an - und danach giert die christliche Welt! Die Nächstenliebe steht nur noch als hohles Wort da, das allenfalls von Gott in seiner Gnade - für den Glauben - empfangen werden kann. Aber ich glaube, dass der Mensch sich diese Qualität des Gemeinschaftsverhaltens erst erarbeiten muss! Das real existierende Christentum ist der Botschaft der Nächstenliebe nichts als ein riesengroßer Klotz am Bein! Jesus war ein Botschafter der Nächstenliebe, kein Gott oder so was - nur ein Mensch mit einer Vision - sonst "nichts". Seine Vergöttlichtung hatte diese Botschaft vergiftet. Jede Vergöttlichung (im Paket mit Höllenstrafe bei Nichtglauben) ist teuflischer Natur.

Soweit erst mal. Und wie seht ihr das?

Gysi

_________
Die Menschheit befindet sich in der Vorgeschichte der Menschheit (Karl Marx)

Key ( Gast )
Beiträge:

27.01.2005 19:19
#2 RE:Jesus, Paulus und das Christentum antworten


Ich habe schon einen Lehrer der Paulus heißt, das genügt schon!
Gibts hier irgendjemand der auch ohne Bekenntnis ist???

LG Key

marianne ( Gast )
Beiträge:

27.01.2005 20:59
#3 RE:Jesus, Paulus und das Christentum antworten

Na, da freu Dich halt.
Ohne Bekenntnis ist kein Mensch. Es muss ja kein religiöses sein, es darf auch ein Bekenntnis zu einer bestimmten Form von Lebensführung sein; z,b zur Fun-Gesellschaft.

Marianne

Key ( Gast )
Beiträge:

28.01.2005 16:34
#4 RE:Jesus, Paulus und das Christentum antworten

Fun-Gesellschaft klingt gut!
Ich habe nichts gegen andere Religionen, ich finde es eigentlich ganz interessant. Ob Satanismus, Christentum oder irgendwelche anderen Religionen oder Sekten, solange mir niemand seinen Glauben aufzwingt finde ich alles okay.
Und was denkt ihr?

LG Key

OPA Offline



Beiträge: 385

07.02.2005 23:16
#5 RE:Jesus, Paulus und das Christentum antworten

Na klar gibt es Menschen ohne jegliches Bekenntnis. Diese Menschen erkennen die tieferen Ursachen von jeder Art menschlichen Verhaltens jederzeit sofort und würden niemals einer Fungesellschaft, einer Religion oder einer Partei angehören, da sie immer erkennen, was dahinter steckt: Es ist immer der Drang, sich in irgendeine hierarchische Struktur einzuordnen, in der man dann aufsteigen kann, so wie die Affen unter sich versuchen, in der Rangordnung aufzusteigen, um näher dran zu sein am Alphamännchen, um so mehr Fortpflanzungsmöglichkeiten zu kriegen. Wir haben zwar keine ALphamännchen in dem Sinne, doch streben wir immernoch nach oben in der Hierarchie, ob es nun um Karriere, Sport, Religion oder sonstwas handelt. Auch Jesus (wenn es diesen Psycho je gegeben hat) strebte nach oben, nälich zur Herrschaft über die Menschen ("Ich bin der König von Israel") und glaubte sich an der Spitze der Gesellschaftsstruktur ("Ich bin der Sohn Gottes"). Seine Apostel folgten ihm, da sie als ahnungslose ungebildete Menschen wie auch viele andere damals und später sehr naiv waren, um in der Rangordnung aufzusteigen, um an ihrem "Alphamönnchen" näher dran zu sein. Auch wenn sie es selbst nicht wussten, trieb sie der gute alte Fortpflanzungstrieb zu ihm, denn in seiner Gesellschhaft fühlten sie sich höher, folglich beeindruckten sie andere Menschen durch ihr Verhalten. Indirekt führt so eine Beeindruckung immer zu höherem Respekt seitens anderer Männer und mehr Bewunderung durch Frauen >> Fortpflanzungschancen steigen.

stummel ( Gast )
Beiträge:

10.05.2005 11:07
#6 RE:Jesus, Paulus und das Christentum antworten

ich bin ohne glauben. ich muss die scheiße nur für den unterricht machen

Malak Offline

Mitglied


Beiträge: 68

10.05.2005 17:29
#7 RE:Jesus, Paulus und das Christentum antworten

Okay du tust mir Leid. Sieh das nicht als Beleidigung es ist einfach so. Ich möchte dich um einen Gefallen bitten. Wenn du bitte einen Artikel schreiben würdest, der nicht nur Tatsachenfremd und Menschenverachtend ist, wäre ich dir sehr dankbar. SChreib meinetwegen, dass du gegen die Religionen usw. bist. Ist mir kein Problem. Aber drücke dich so aus, dass du nicht jeden der anders denkt mit verachtung und beschimpfung bestrafst. Argumentiere. Das ist derSinn eines solchen Forums.

MfG Malak
Rechtschreibfehler sind gewollt und zur allgemeinen Belustigung gedacht!

Christ ( Gast )
Beiträge:

01.08.2005 16:01
#8 RE:Jesus, Paulus und das Christentum antworten

Jesus lehrte unteranderem die Nächstenliebe aber nicht nur ER lehrte vorallem das alle Menschen den einen wahren Gott anbeten sollen. Und ER lehrte das Gott der alleinige Gott des gesamten Seins ist. Und ER lehrte das alle Menschen gleich vor Gott sind das es keine Menschen gibt die in irgendeinerweise besser oder schlechter sind. Er lehrt das alle Menschen Sündern sind und ER lehrt die Frohe Botschaft Gottes nähmlich die das alle Menschen vergebung erlangen können wenn Sie den Sohn Gottes als ihren Erlöser annehmen. Das ist dann im Endeffekt der einzige Unterscheid den es zwischen den Menschen geben wird. Entweder man hat den Sohn Gottes als seinen ERlöser angenommen oder nicht. Und wer das getan hat der ist von all seinen Sünden befreit. Udn jeder der das nicht getan hat, und wenn er im Leben den Friedensnobelpreis bekommen hat, wird mit seiner Schuld verurteilt weil Gott ein Heiliger Gott ist und nichts schlechtes vor ihm bestehen kann geschweige denn mit ihm zusammen leben kann. Was jetzt genau schlecht und was recht ist kann ich nicht sagen außerdem liegt das in Gottes ermessen und ich will mir nicht anmhßen darüber zu urteilen was recht und was unrecht ist. Was ich aber 100% weis ist das mir meine Schuld vergeben wurde durch den Tod und die Auferstehung Jesus Christus. Und das Jesus am Kreuz nicht gestorben ist ist deine Meinung aber beweisen kannst du sie nicht. Genauso wenig wie ich beweisen kann das Jesus auferstanden ist. Aber im Endeffekt bassieren beide Meinungen auf Glaube.

Weiter im Text:
Du sagst das Nächstenlibe nur noch ein Holes Wort ist. Das wird daran liegen das es nur noch verhältnissmäßig wenig Christen auf dieser Welt sind. Denn wenn du heutzutage durch die Straßen gehst und die Leute fragst welcher Religion Sie angehören wirst du von 40% hören sie seien Christen von 40% Katholiken und von 20% anders Gläubig (diese Zahlen habe ich mir ausgedacht sie stellen eine Verdeutlichung dar und bassieren auf keinem Wissenschaftlichen Test). Von diesen 40% kannst du nochmal ungefähr 20% abziehen weil das Heuchler sind die an Weihnachten, Ostern und zu ihrer eigenen Beerdigungen zur Kirche bzw. Gemeinde gehen. Und wie sollen Menschen die Nächstenliebe leben wenn sie nicht an Gott/Jesus glauben? Denn von Gott allein kommt alle Liebe und nur durch ihn können wir lieben. Wie also soll jemand Nächstenliebe üben der selber keine Liebe hat?

Jesus war kein Mensch mit Visionen Jesus war der Mensch der von Gott geschickt wurde um uns zu erlösen und das hat Jesus selber gesagt bzw. hat er es oft bestätigt. Aber um das zu wissen muss man die Bibel kennen. Es mag durchaus möglich sein das du die Bibel gelesen hast aber du hast Sie nicht verstanden. Einfach aus dem Grund weil die Bibel und ihre komplexität nur ein wahrer Christ verstehen kann. Jeder der kein Christ ist und die Bibel liest wird Sie NIEMALS richtig verstehen. Es werden viel zu viele ungereimtheiten bleiben viel zu viele Frage offen bleiben. Also kein ein Nichtchrist niemals eine richtige Stellungnahme zu dem geben was in der Bibel steht. Denn "verständniss" ist eine Gabe Gottes die nur die bekommen von denen ER es will und niemand sonst. Da hilft auch kein Studium in Theologie denn davon gibt es wahrlich genug. Menschen die ein Theologiestudium haben und doch kein verständniss für das Wort Gottes.

Gut ich könnte darüber weiter schreiben aber das hätte keinen Wert denn hier werden es nur die wenigsten glauben bzw. verstehen.


MfG Christ!

Ronnie77 ( Gast )
Beiträge:

28.03.2007 10:42
#9 RE: RE:Jesus, Paulus und das Christentum antworten

Meiner Meinung der Beste Beweis, dass Paulus Jesus nicht verstanden hat:

Ahmt mich nach, weil ich Christus nachahme!

Also auf gut Deutsch: Macht es so wie ich es sage.
Nitzsche hat ja auch schon über ihn geschimpft!
Paulus war eigentlich der Schöpfer des "modernen Christentums"!
Er setzte seine eigenen Ansichten in die Welt und seht nur was daraus geworden ist!

kadesch Offline



Beiträge: 2.705

28.03.2007 11:37
#10 RE: RE:Jesus, Paulus und das Christentum antworten

Paulus

über Paulus ist ja mittlerweile schon vieles geschrieben worden.
Und auf ihn geht zumindest die heutige Form des Christentums zurück.
Er selbst ist Jesus nie persönlich gegenüber gestanden.
ER wußte von ihm nur aus zweiter oder dritter Hand.
Er interpretiert das was er über Jesus hörte vermutlich völlig anders
als Jesus es gemeint hatte.

Kein Mensch kann heute wirklich sagen welche der Überlieferten Worte von Jesus
authentisch sind und welche nicht.

Und in vielem was Paulus predigt könnte man schließen dass er vom Judentum
scheinbar wenig bis keine Ahnung hatte. Ich hege mittlerweile zweifel ob Paulus
wirklich jüdischer Abstammung war. Wenn ja dann hater vom Judentum nicht allzuviel mitbekommen.
Aus seinen Handlungen spielget sich ein vollkommen in der römisch / griechischen Welt und
Wertevorstellung verwurzelter Mensch.
Und dass ausgerechnet dieser Mann aus dem jüdischen Rabbi Jeshua einen Gottessohn machte,
und Paulus meinte das ja nicht im Übertragenen Sinne, ist der Treppenwitz der Geschichte.

Wir wissen ja heute einiges über Jesus und die Urchristen, nur leider eines nicht: Was wollte Jesus wirklich?

Ich weiß dieser Gedanke wird den meisten Christen hier nicht gefallen und sie werden auch völlig anderer Meinung sein.
Aber wir wissen de facto GARNICHTS Authentisches über Jesus. Und daran wird eine SChwall von Bibelzitaten
die jetzt vermutlich folgen wird nichts ändern.

Gruß kadesch

Glaube ist Aberglaube

SnookerRI Online

Soul-Societist


Beiträge: 5.397

28.03.2007 14:24
#11 RE: RE:Jesus, Paulus und das Christentum antworten

In Antwort auf:
Er interpretiert das was er über Jesus hörte vermutlich völlig anders
als Jesus es gemeint hatte.
Vermutlich aber auch genauso, wie Jesus das verstanden haben wollte. Immerhin kannten sich Petrus und Paulus sehr gut, und Petrus machte keine anstalten, Paulus zurückzupfeifen.

In Antwort auf:
Ich hege mittlerweile zweifel ob Paulus
wirklich jüdischer Abstammung war. Wenn ja dann hater vom Judentum nicht allzuviel mitbekommen.
War er nicht Römer? Zumindest machte er von seinem Bürgerrecht gebrauch.


In Memory of Soul-Society

Wohl gibt es zwei Arten von Freunden und es sind diese: Käufliche und Unbezahlbare

Wo Wahrheit ist, ist Bescheidenheit (K.H.Deschner)

Wir wissen nur so viel, wie wir fragen (Wessel Gansfort, 1419-1489)

Ronnie77 ( Gast )
Beiträge:

28.03.2007 15:13
#12 RE: RE:Jesus, Paulus und das Christentum antworten

In Antwort auf:

Vermutlich aber auch genauso, wie Jesus das verstanden haben wollte. Immerhin kannten sich Petrus und Paulus sehr gut, und Petrus machte keine anstalten, Paulus zurückzupfeifen.


Petrus und Paulus haben sich in ihrem Leben nur selten gesehen!
Petrus war ein Fischer, Paulus ein Intelektueller, dagegen hatten die anderen jünger nicht viel zu sagen.

SnookerRI Online

Soul-Societist


Beiträge: 5.397

28.03.2007 15:34
#13 RE: RE:Jesus, Paulus und das Christentum antworten

In Antwort auf:
Petrus war ein Fischer, Paulus ein Intelektueller, dagegen hatten die anderen jünger nicht viel zu sagen.

Sie alle waren Christen, das ist das was, sie miteinander verband. Ausschlaggebend ist da nicht, ob man Fischer ist oder gelehrter. Aber du kannst das gerne weiter so sehen, wie bisher.


In Memory of Soul-Society

Wohl gibt es zwei Arten von Freunden und es sind diese: Käufliche und Unbezahlbare

Wo Wahrheit ist, ist Bescheidenheit (K.H.Deschner)

Wir wissen nur so viel, wie wir fragen (Wessel Gansfort, 1419-1489)

Ronnie77 ( Gast )
Beiträge:

28.03.2007 17:11
#14 RE: RE:Jesus, Paulus und das Christentum antworten

In Antwort auf:

Sie alle waren Christen, das ist das was, sie miteinander verband. Ausschlaggebend ist da nicht, ob man Fischer ist oder gelehrter.


Dass sie alle Christen waren stimmt.
Aber Petrus gehörte zu den Jüngern. Paulus hörte nur von Jesus, er sah ihn nie.
Erst als der Meister weg war kam Paulus.

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 15.743

28.03.2007 17:16
#15 Jesus, Paulus und das Christentum antworten
In Antwort auf:
Paulus hörte nur von Jesus, er sah ihn nie.
Och, in Damaskus sah er ihn schon... Aber wer weiß, was er da zu sich genommen hatte... Nein, man sagt ja, er hätte eine intensive Vision gehabt und so Kontakt zu Jesus bekommen. Nach der Kreuzigung. Für Holger Kersten ist diese Story aber ein weiterer Beleg, dass Jesus die Kreuzigung überlebt hatte. Kersten geht davon aus, dass Paulus Jesus in Damaskus wirklich getroffen hatte.

Gysi

_____________________________________________
Reden ist Silber, Schweigen ist Blech! (gz)

kadesch Offline



Beiträge: 2.705

29.03.2007 10:05
#16 RE: Jesus, Paulus und das Christentum antworten

Petrus und Paulus

also wenn man die Schriften die man inQumran gefunden hat richtig
interpretiert dann hat Petrus sehr wohl etwas gegen Paulus unternommen.
Nämlich diesen aus der Urgemeinde rausgeworfen und ihn "Lügenpriester genannt"

Der Vatikan hat seit der Entdeckung und Übersetzung der Schriftrollen,
alles Versucht um die Schriften von Qumran älter zu datieren, um den
Verdacht dass es sich dabei um die Nennung von Ereignissen die
sich unmittelbar nach dem Tode Jesus abspielten, zu entkräften.
Nur mal so als kleinen Hinweis.
In der heutigen Version des neuen Testaments befinden sich ja nicht alle
Schriften die sich mit dem Thema Christentum befassen.
Viele andere Schriften zb Apokryphen wurden nicht in den kanon aufgenommen,
da sie oft eine andere Sichtweise auf die Ereignisse warfen.

Es fiel damals also ziemlich viel der Zensur zum Opfer, und das was am Ende übrig blieb
ist nur das was dem damaligen zeitgeist entsprach und den Kirchenoberen genehm war.
Mit dem was sich zu Jesu Zeiten tatsächlioch abspielte hat das aber sehr wenig echten Bezug.
Es wird ein völlig geschöntes Bild vermittelt.


Gruß Kadesch

Glaube ist Aberglaube

Antony11 ( Gast )
Beiträge:

30.03.2007 10:25
#17 RE: Jesus, Paulus und das Christentum antworten

Zitat von Kadesch
Der Vatikan hat seit der Entdeckung und Übersetzung der Schriftrollen,
alles Versucht um die Schriften von Qumran älter zu datieren, um den
Verdacht dass es sich dabei um die Nennung von Ereignissen die
sich unmittelbar nach dem Tode Jesus abspielten, zu entkräften.
Nur mal so als kleinen Hinweis.
Kannst Du da nähere Hinweise geben oder einen Link beibringen, der diese Behauptung untermauert.
Wäre für mich als Ex-Katholik natürlich sehr interessant.

kadesch Offline



Beiträge: 2.705

03.04.2007 12:44
#18 RE: Jesus, Paulus und das Christentum antworten

Lies mal "Verschlussache Jesus"

da kannst du die Texte in der Übersetzung lesen

Gruß Kadesch

Glaube ist Aberglaube

89 ( Gast )
Beiträge:

03.04.2007 20:00
#19 RE: RE:Jesus, Paulus und das Christentum antworten
Paulus als einen Intellektuellen zu bezeichnen finde ich doch höchst gewagt, da über seine Bildung wenig bekannt ist.
Die einzige Bildung waren das Alte Testament und die Gewissheit, dass Gott aus seinem Munde spricht. Er stellte Zelte her und pflegte ein unbeholfenes Griechisch, dass er wohl angeblich während seiner Arbeit diktierte. Es gibt Leute, die schließen daraus, dass er Analphabet war. Ich habe mir das auch nur angelesen, gewinne dem aber viel ab.

Michel Onfray- "Wir brauchen keinen Gott" (etwas wirr geschrieben, trotzdem gut und aufschlussreich)
SnookerRI Online

Soul-Societist


Beiträge: 5.397

03.04.2007 21:25
#20 RE: RE:Jesus, Paulus und das Christentum antworten

In Antwort auf:
Paulus als einen Intellektuellen zu bezeichnen finde ich doch höchst gewagt, da über seine Bildung wenig bekannt ist.

Was über ihn bekannt ist, reicht aber dicke aus, um ihn als einen Intellektuellen zu bezeichnen. Unterrichtet von Gamaliel I. war er ein Gelehrter der Thora, der über ein erkleckliches Maß an Redegewandtheit verfügte... Näheres weiß hierzu Wikipedia.

http://de.wikipedia.org/wiki/Paulus_von_Tarsus


In Memory of Soul-Society

Wohl gibt es zwei Arten von Freunden und es sind diese: Käufliche und Unbezahlbare

Wo Wahrheit ist, ist Bescheidenheit (K.H.Deschner)

Wir wissen nur so viel, wie wir fragen (Wessel Gansfort, 1419-1489)

Lukrez Offline




Beiträge: 5.238

03.04.2007 21:55
#21 RE: RE:Jesus, Paulus und das Christentum antworten

__________________________________________________
Wenn du es nicht wagst, den Sinnen zu trauen, stürzen die Pfeiler des Lebens ein.
De nihilo nihil. Aus Nichts wird nichts.
Zu soviel Unheil hat schon die Religion die Menschen verleitet.
(Lukrez)

SnookerRI Online

Soul-Societist


Beiträge: 5.397

03.04.2007 22:29
#22 RE: RE:Jesus, Paulus und das Christentum antworten

In Antwort auf:
Noch was interessantes zu Paulus:
http://gottlos.blog.de/2007/04/03/decons...er_logo~2026261

Ja der Link ist wirklich klasse! Fantastisch herausgerbeitet, und mit Vielem, uns bisher Bekanntem, im Widerspruch. Paulus war Epileptiker, und litt unter Wahnvorstellungen. Der Monotheismus war in Griechenland zur Zeit des Paulus sehr attraktiv, denn nicht umsonst standen in griechischen Städten, so viele Altäre für die verschiedensten Gottheiten... Im übrigen wird ein ums andere Mal mit dem kirchlichen Gottesverständnis abgerechnet... Wyneken darf das


In Memory of Soul-Society

Wohl gibt es zwei Arten von Freunden und es sind diese: Käufliche und Unbezahlbare

Wo Wahrheit ist, ist Bescheidenheit (K.H.Deschner)

Wir wissen nur so viel, wie wir fragen (Wessel Gansfort, 1419-1489)

kadesch Offline



Beiträge: 2.705

04.04.2007 13:55
#23 RE: RE:Jesus, Paulus und das Christentum antworten

Ein Epileptiker mit Wahnvorstellungen prägt das
Christentum.... das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen :-) *lach
Da wird einem doch gleich vieles klar, was in der Kirche schief gegangen ist..oder? ;-)

Das sagt doch alles ..oder?

Gruß Kadesch

Glaube ist Aberglaube

SnookerRI Online

Soul-Societist


Beiträge: 5.397

04.04.2007 15:42
#24 RE: RE:Jesus, Paulus und das Christentum antworten

In Antwort auf:
Da wird einem doch gleich vieles klar, was in der Kirche schief gegangen ist..oder? ;-)

Das sagt doch alles ..oder?

Auf jeden Fall. Womöglich ist nur selbst diese einfache Lösung für viele wieder zu einfach


In Memory of Soul-Society

Wohl gibt es zwei Arten von Freunden und es sind diese: Käufliche und Unbezahlbare

Wo Wahrheit ist, ist Bescheidenheit (K.H.Deschner)

Wir wissen nur so viel, wie wir fragen (Wessel Gansfort, 1419-1489)

89 ( Gast )
Beiträge:

04.04.2007 19:32
#25 RE: RE:Jesus, Paulus und das Christentum antworten

Zitat von kadesch
Ein Epileptiker mit Wahnvorstellungen prägt das
Christentum.... das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen :-) *lach
Da wird einem doch gleich vieles klar, was in der Kirche schief gegangen ist..oder? ;-)
Das sagt doch alles ..oder?
Gruß Kadesch

Die Figur des Paulus ist für mich(ob nun Intellektueller oder nicht)das eines von Selbsthass zerfressenen Mannes, der seinen Selbsthass auf die Welt projeziert."Deswegen bejahe ich meine Ohnmacht, alle Misshandlungen und Nöte, Verfolgungen und Ängste, die ich für Christus ertrage, denn wenn ich schwach bin, bin ich stark",(Korinther 12.10).
Sein katastrophales Frauenbild, sein Loblied auf das Zölibat, alle Briefe und die Apostelgeschichte wimmeln von Verboten(oftmals ausschließlich für Frauen).
Der Narr hat ja auch empfohlen ledig zu bleiben, nur eine Frau zu nehmen, wenn es gar nicht anders geht. Ich möchte mal wissen, wie er das heilbringente Christentum weiterleben lassen wollte, wenn keine Kinder mehr gezeugt werden, da Geschlechtsverkehr außerhalb der Ehe tabu war.
Und dieser Typ hat das Christentum neben Jesus wie kein anderer geprägt, oftmals auch im Widerspruch zu seinem "Heiland". Es ist ein Witz!

Seiten 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6
 Sprung  
________________________________________

"Ich bin völlig anderer Meinung als Sie. Aber ich werde mein Leben dafür einsetzen,
dass Sie sie sagen dürfen!" (Voltaire)

"Habe den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!" (Immanuel Kant)

________________________________________

=> "Der selbstbestimmte Mensch"

... Platz für Verlinkungsaustausche ...

VORSICHT! Vertrauensunwürdige Werbung!

Xobor Erstelle ein eigenes Forum mit Xobor