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Religionsforum
Atheismus vs. Religionen  

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Dieses Thema hat 392 Antworten
und wurde 13.051 mal aufgerufen
 Atheismus/Agnostizismus
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qilin Offline




Beiträge: 3.552

27.08.2007 18:06
#126 RE: Wozu ist ein Gott für mich nützlich? antworten

Eben - sehr spekulativ - und genau deswegen sind mir Tatsachenbehauptungen wie

In Antwort auf:
Die richtigen Hardcorechristen glaubten früher an die Wiedergeburt im Stile des Buddhismus. Auch heute noch gibt es Christen,
die an die Wiedergeburtslehre glauben. Ist übrigens eine Frau gewesen, die da einiges verändert hat.
suspekt - und wenn sie sich auf eine website beziehen, in dem das Gegenteil als 'die größte Lüge der Kirche' beschrieben wird,
mit einem Haufen Falschinfo und einem Bild aus den Schriften der Hare-Krishna's - dann kann ich nur sagen "Vergiss es..."

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Nichts bedarf so sehr der Reform
wie die Meinungen anderer Leute. [Mark Twain]

() qilin

Lukrez Offline




Beiträge: 5.548

27.08.2007 19:48
#127 RE: Wozu ist ein Gott für mich nützlich? antworten

In Antwort auf:
RE: Wozu ist ein Gott für mich nützlich?
Kennt einer von euch den italienischen Philosophen (ich glaub ausser Renaissance), der wie folgt argumteniert hat:

Entweder ich glaub an Gott, oder ich tue es nicht. Hab ich recht, ist alles gut. Glaube ich an Gott, und es gibt ihn nicht, isses auch nicht weiter wild. Aber wenn ich nicht an Gott glaube, und es gibt ihn doch, dann lande ich in der Hölle, und dis ist schlecht. Also ist es besser, an Gott zu glauben.


Da ist aber ein Haken dabei!
Funktioniert nur dann, wenn Gott ein wirkliches A........ ist.
Und dann hat auch der Gläubige immer nur sehr schlechte Karten.

Und noch so eine blödsinnige Weisheit (von Augustinus glaube ich):
Lieber mit allen anderen irren, als alleine recht haben.

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Wenn du es nicht wagst, den Sinnen zu trauen, stürzen die Pfeiler des Lebens ein.
De nihilo nihil. Aus Nichts wird nichts.
Zu soviel Unheil hat schon die Religion die Menschen verleitet.
(Lukrez)

Ahriman Offline



Beiträge: 1.493

27.08.2007 21:04
#128 RE: Wozu ist ein Gott für mich nützlich? antworten

Zitat von Lukrez
Entweder ich glaub an Gott, oder ich tue es nicht. Hab ich recht, ist alles gut. Glaube ich an Gott, und es gibt ihn nicht, isses auch nicht weiter wild. Aber wenn ich nicht an Gott glaube, und es gibt ihn doch, dann lande ich in der Hölle, und dis ist schlecht. Also ist es besser, an Gott zu glauben.


Nicht schlecht. Nur: An welchen Gott, bitte? Was ist, wenn ich an Jehova glaube, und dann sitzt auf dem Himmlischen Thron Marduk? Oder Huitzilopochtli? Oder Wotan? Oder Zeus?
Oder ich werde evangelisch. Und dann hängt an der Himmelstür ein Schild: "Nur für Katholiken!"

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Glaubst du noch oder denkst du schon?

Casmiel Offline

Diabolist


Beiträge: 712

27.08.2007 21:07
#129 RE: Wozu ist ein Gott für mich nützlich? antworten

In Antwort auf:

Nicht schlecht. Nur: An welchen Gott, bitte? Was ist, wenn ich an Jehova glaube, und dann sitzt auf dem Himmlischen Thron Marduk? Oder Huitzilopochtli? Oder Wotan? Oder Zeus?
Oder ich werde evangelisch. Und dann hängt an der Himmelstür ein Schild: "Nur für Katholiken!"




Pech gehabt `?

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Erleuchtung erlangt man nicht, indem man sich dem Licht hingibt, sondern indem man die Dunkelheit ergründet (C.G. Jung)

Christian D! ( Gast )
Beiträge:

27.08.2007 23:45
#130 RE: Wozu ist ein Gott für mich nützlich? antworten

In Antwort auf:
Nicht schlecht. Nur: An welchen Gott, bitte? Was ist, wenn ich an Jehova glaube, und dann sitzt auf dem Himmlischen Thron Marduk? Oder Huitzilopochtli? Oder Wotan? Oder Zeus?

Ja das ist mal ne gute Frage... und das ist bestimmt nicht mal ein halbes % von den Göttern die es auf der ganzen Welt gibt.
In Antwort auf:
Oder ich werde evangelisch.

*gröhl* *lol* Nettes Wortspiel: An welchen Goztt soll ich glauben, Jehova, Marduk, Wotan, Zeus oder soll ich evangelisch werden?

Tao-Ho Offline

Zennois


Beiträge: 5.365

28.08.2007 08:55
#131 RE: Wozu ist ein Gott für mich nützlich? antworten

Hallo Lukrez,

In Antwort auf:
Lieber mit allen anderen irren, als alleine recht haben

Och, so schlecht finde ich den heiligen Augustinus eigentlich nicht, denn er hat auch folgendes gesagt:

"Irren macht keine Ketzer, sondern bewußt und hartnäckig irren macht Ketzer."

Mit viel Mühe kann man da doch was draus machen.

In Antwort auf:
Entweder ich glaub an Gott, oder ich tue es nicht. Hab ich recht, ist alles gut. Glaube ich an Gott, und es gibt ihn nicht, isses auch nicht weiter wild. Aber wenn ich nicht an Gott glaube, und es gibt ihn doch, dann lande ich in der Hölle, und dis ist schlecht. Also ist es besser, an Gott zu glauben.

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So wie die Lotosblume lieblich und unbefleckt aus dem Schlamm sich erhebt...
() Tao-Ho

Ahriman Offline



Beiträge: 1.493

28.08.2007 11:32
#132 RE: Wozu ist ein Gott für mich nützlich? antworten

Was den Augustinus betrifft, kann ich ihn gar nicht als Vorbild empfehlen. Der hat mal behauptet, im Himmel gäbe es ein Fenster, durch das die Seligen in die Hölle hinabschauen können. Da könnten sie sich an den Qualen der Verdammten weiden und ergötzen und so ihre Seligkeit noch stärker genießen.
Wenn man bedenkt, daß der Kerl heilig gesprochen und folglich auch im Himmel ist - wollt ihr dorthin? Wo solch übles Kroppzeug herumhockt?

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Glaubst du noch oder denkst du schon?

Fenris Offline

Freidenker

Beiträge: 1.345

28.08.2007 11:40
#133 RE: Wozu ist ein Gott für mich nützlich? antworten

Zitat von Ahriman
Himmel ist - wollt ihr dorthin?


Wer da rumhockt ist mir eigentlich egal, man ist ja tolerant aber mir persönlich ist der Frauenanteil in diesen Gefilden viel zu tief...

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*Das Tier taugt zu allem, was es soll, vollkommen. Der Mensch zu nichts recht, als was er lernt, liebt und übt. (Johann Heinrich Pestalozzi 1746-1827)*

Pamuk Offline

Drachentöter


Beiträge: 850

28.08.2007 17:21
#134 RE: Wozu ist ein Gott für mich nützlich? antworten

In Antwort auf:
Der hat mal behauptet, im Himmel gäbe es ein Fenster, durch das die Seligen in die Hölle hinabschauen können


Hat der Ratzinger das nicht auch über Johannes Paul gesagt?

________________________
...

89 ( Gast )
Beiträge:

28.08.2007 19:47
#135 RE: Wozu ist ein Gott für mich nützlich? antworten

Zitat von Pamuk

Hat der Ratzinger das nicht auch über Johannes Paul gesagt?
Na klar, wie das meiste, was Ratzinger denkt und schreibt, ist es abgekupfert.

Christian D! ( Gast )
Beiträge:

28.08.2007 19:53
#136 RE: Wozu ist ein Gott für mich nützlich? antworten

Da Päpste bekanntlich nach eigener Auffasung unfehlbar sind, ist das richtig sein was die Vorgänger sagen und muss daher von Nachfolger übernommen werden.

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

28.08.2007 19:57
#137 RE: Wozu ist ein Gott für mich nützlich? antworten

In Antwort auf:
Da Päpste bekanntlich nach eigener Auffasung unfehlbar sind..

Naja, nicht nur nach eigener Auffassung und auch noch gar nicht so lange. Wurde erst 18?? beschlossen. Soll aber wohl nur für innerkirchliche Angelegenheiten bzw. Glaubensfragen gelten, nicht etwa für das Ausfüllen von Lottoscheinen.

89 ( Gast )
Beiträge:

28.08.2007 20:11
#138 RE: Wozu ist ein Gott für mich nützlich? antworten

Zitat von Bruder Spaghettus
nicht etwa für das Ausfüllen von Lottoscheinen.
Dann wäre die Fluktation bei den Päpsten noch größer, kaum im Amt...schwupps den Lottoschein ausgefüllt und auf und davon.

Lukrez Offline




Beiträge: 5.548

28.08.2007 20:21
#139 RE: Wozu ist ein Gott für mich nützlich? antworten

In Antwort auf:
Och, so schlecht finde ich den heiligen Augustinus eigentlich nicht, denn er hat auch folgendes gesagt:
"Irren macht keine Ketzer, sondern bewußt und hartnäckig irren macht Ketzer."

Augustinus war wirklich ein kranker Typ.
Nach ihm ist die Sexualität die Strafe für die Erbsünde, welche durch sie auch auf die Kinder übertragen wird!
Das Weib wurde nach Augustinus zum Dreckbeutel, also zu einem lediglich mit Unrat gefülltem Schlauch.
Jedigliche Lust beim Zeugungsakt ist Sünde!

Und zu obigen Spruch: Augustinus hartnäckig zu widersprechen war also ketzerisch und Sünde.

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(Lukrez)

qilin Offline




Beiträge: 3.552

28.08.2007 20:35
#140 RE: Wozu ist ein Gott für mich nützlich? antworten

In Antwort auf:
Nach ihm ist die Sexualität die Strafe für die Erbsünde, welche durch sie auch auf die Kinder übertragen wird!
Das Weib wurde nach Augustinus zum Dreckbeutel, also zu einem lediglich mit Unrat gefülltem Schlauch.
Jedigliche Lust beim Zeugungsakt ist Sünde!
Jep - das gab's noch bis ins 20. Jh., wo in vorgedruckten Beichtspiegeln als Sünde angeführt war
"Ich habe bei der Erfüllung der ehelichen Pflichten Lust empfunden"...

Der gute Augustinus hat sich's auch etwas leicht gemacht - zu seiner Sündenlehre kam's erst nach seiner Bekehrung -
in seinen jüngeren Jahren führte er ja ein reichlich lockeres Leben...

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wie die Meinungen anderer Leute. [Mark Twain]

() qilin

89 ( Gast )
Beiträge:

28.08.2007 20:54
#141 RE: Wozu ist ein Gott für mich nützlich? antworten

Zitat von qilin

in seinen jüngeren Jahren führte er ja ein reichlich lockeres Leben...
Wie die meisten der asketischsten Prediger jeglicher Richtung..(ausser Jesus, der ist als 'Jungfrau' hinab- und dann wieder hinauf gefahren, laut Schrift)

Tao-Ho Offline

Zennois


Beiträge: 5.365

28.08.2007 20:54
#142 RE: Wozu ist ein Gott für mich nützlich? antworten

In Antwort auf:
Jep - das gab's noch bis ins 20. Jh., wo in vorgedruckten Beichtspiegeln als Sünde angeführt war
"Ich habe bei der Erfüllung der ehelichen Pflichten Lust empfunden"...

Bof, dann käm ich nicht mehr aus dem Beichtstuhl heraus...

Jep, der gute Augustinus hat es oft und wild getrieben. War das nicht in Kathargo? Muss ich mal gucken.

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() Tao-Ho

Reinecke ( gelöscht )
Beiträge:

29.08.2007 09:23
#143 RE: Wozu ist ein Gott für mich nützlich? antworten
In Antwort auf:
Tao-Ho schrieb: Jep, der gute Augustinus hat es oft und wild getrieben. War das nicht in Kathargo? Muss ich mal gucken.

Ay, Karthago.

Hab ja deutlich den Eindruck, diese später bekehrten "Jungen Wilden" sind die schlimmsten; erst feste feiern, und wenn ihnen die Lust daran vergeht ins andere Extrem verfallen und niemand mehr den Spass gönnen, den man selbst so lange genossen hat. Da war doch noch ein Beispiel aus der Gegenwart... Fängt mit B an... Und davor kam noch irgendwo ein W. Heuchlerei pur.

Augustinus hat auch den "Gerechten Krieg" fürs Christentum erschlossen; seitdem metzeln die Vertreter der Religion der Liebe, die doch eigetnlich die andere Wange hinhalten sollen, lustig durch die Weltgeschichte, wie alle anderen Barbaren auch...
qilin Offline




Beiträge: 3.552

29.08.2007 10:17
#144 RE: Wozu ist ein Gott für mich nützlich? antworten

In Antwort auf:
diese später bekehrten "Jungen Wilden" sind die schlimmsten; erst feste feiern, und wenn ihnen die Lust daran vergeht ins andere Extrem verfallen und niemand mehr den Spass gönnen, den man selbst so lange genossen hat. Da war doch noch ein Beispiel aus der Gegenwart...
Da gibt's mehrere - und nicht alle haben dem Spaß abgeschworen... Ich denke da z.B. an Kardinal Daniélou SJ,
den am 20.05.1974 ein Herzschlag ereilte - in einem Pariser Bordell (wo er sich natürlich nur zum Zwecke der
Seelsorge aufhielt... ) - irgendwo habe ich ein Buch von ihm, über den Verlust der Wahrheit und den Verfall
der Sitten oder so ähnlich...

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() qilin

Ahriman Offline



Beiträge: 1.493

29.08.2007 11:07
#145 RE: Wozu ist ein Gott für mich nützlich? antworten

Zitat von Reinecke
sind die schlimmsten; erst feste feiern, und wenn ihnen die Lust daran vergeht ins andere Extrem verfallen und niemand mehr den Spass gönnen, den man selbst so lange genossen hat.

Völlig richtig. Noch schlimmer aber sind die, die es gar nicht erst treiben konnten: die Unansehnlichen, über die die Mädchen nur kichern. Paulus war so einer, als er noch Saulus hieß. Er hat die Sexualfeindlichkeit in die christliche Religion erst eingeführt. Er schaffte die bei den Urchristen oft zu findenden Priesterinnen ab (mulier taceat in ecclesia = Die Frau schweige in der Gemeinde)und brachte als erster die Idee des Zölibats auf. Von ihm ist der Gedanke, daß Sex nur zur Kinderzeugung zu dienen habe und die Ehe darüber hinaus nur den Zweck und Sinn hat, daß der Mann seinen Trieb befriedigen kann und nicht mehr in den Puff gehen muß. Die Ehefrau als Huren-Ersatz, das ist paulinisch. Von Liebe hatte er keine Ahnung, wie sollte er auch.
Mißgunst ist eine typische menschliche Eigenschaft: "Wenn ich das nicht haben kann, dann braucht der da das auch nicht. Das werde ich ihm versalzen!" Daraus entspringen die Nachbarschaftskriege, zerstochene Autoreifen und dergleichen. Daraus entsprang aber auch der Sexualhaß der zölibatären Priester: "Wenn ich das nicht haben darf..."
Den Katholiken ist zu raten: Wenn sie einen Priester in der Nähe wissen, der heimlich eine Freundin hat, sollten sie bei dem beichten gehen. Der weiß wenigstens, worum es geht, wenn von Sex gesprochen wird.

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Glaubst du noch oder denkst du schon?

Reinecke ( gelöscht )
Beiträge:

29.08.2007 11:52
#146 RE: Wozu ist ein Gott für mich nützlich? antworten
In Antwort auf:
Ahriman schrieb: Noch schlimmer aber sind die, die es gar nicht erst treiben konnten: die Unansehnlichen, über die die Mädchen nur kichern.

Bei denen wird das Entsetzen aber durch das Mitleid gemildert, die ich mit solchen Gestalten habe...

In Antwort auf:
Ahriman schrieb: Den Katholiken ist zu raten: Wenn sie einen Priester in der Nähe wissen, der heimlich eine Freundin hat, sollten sie bei dem beichten gehen. Der weiß wenigstens, worum es geht, wenn von Sex gesprochen wird.

Gibts statistische Untersuchungen/Schätzungen, wieviele das sind? Nehmen wir die, bei denen die Freundin ein Freund ist, mit dazu würd ich auf 80-90 % tippen...

EDIT: ad qilin: Da gabs doch ein ähnliches Bsp. aus den 90ern; vielleicht wars ne Zeitungsente, aber ich erinnere mich, das der Herr Pfaffe Glück hatte: Im gleichen Bordell weilte ein Kollege, der ihm die Sakramente spenden konnte...
SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.475

30.08.2007 15:42
#147 RE: Wozu ist ein Gott für mich nützlich? antworten

In Antwort auf:
Er hat die Sexualfeindlichkeit in die christliche Religion erst eingeführt. Er schaffte die bei den Urchristen oft zu findenden Priesterinnen ab (mulier taceat in ecclesia = Die Frau schweige in der Gemeinde)und brachte als erster die Idee des Zölibats auf.
Du weißt, dass das Quark ist, Ahriman!

Wie liest du in 1.Timotheus 4:1-4: Die inspirierte Äußerung aber sagt ausdrücklich, daß in späteren Zeitperioden einige vom Glauben abfallen werden, indem sie auf irreführende inspirierte Äußerungen und Lehren von Dämọnen achtgeben, 2 durch die Heuchelei von Menschen, die Lügen reden, die in ihrem Gewissen gebrandmarkt sind, 3 die verbieten zu heiraten und gebieten, sich von Speisen zu enthalten, die Gott geschaffen hat, damit sie mit Danksagung von denen genossen werden, die Glauben haben und die Wahrheit genau erkennen. 4 Der Grund hierfür ist, daß jede Schöpfung Gottes vortrefflich und nichts verwerflich ist, wenn es mit Danksagung empfangen wird,

Paulus selbst hatte absolut nichts gegen die Ehe und die sexuellen Freuden innerhalb dieser. Natürlich könnte jemand, der heiratet, Gott nicht in dem maße dienen, wie ein Lediger. Dieses persönlich abzuschätzen, darauf wollte Paulus hinaus. Es ging ihm nicht darum die Ehe zu verteufeln im gegenteil.

1.Korinther 7:3-5: 3 Der Mann leiste [seiner] Frau das, was ihr zusteht, doch gleicherweise auch die Frau [ihrem] Mann. 4 Die Frau übt nicht Gewalt über ihren eigenen Leib aus, sondern ihr Mann; ebenso übt auch der Mann nicht Gewalt über seinen eigenen Leib aus, sondern seine Frau.
Entzieht [es] einander nicht, außer mit gegenseitiger Einwilligung für eine bestimmte Zeit, damit ihr dem Gebet Zeit widmen und wieder zusammenkommen könnt.

Du kannst also ruhig deine Einschätzung dahingehend korrigieren.. Der Paulus war nicht frauenfeindlich, wie du es gerne hättest.


In Memory of Soul-Society

Wohl gibt es zwei Arten von Freunden und es sind diese: Käufliche und Unbezahlbare

Wo Wahrheit ist, ist Bescheidenheit (K.H.Deschner)

Wir wissen nur so viel, wie wir fragen (Wessel Gansfort, 1419-1489)

mum1 Offline

T'ien-shen-mu

Beiträge: 2.323

30.08.2007 16:04
#148 RE: Wozu ist ein Gott für mich nützlich? antworten

Du kannst also ruhig deine Einschätzung dahingehend korrigieren.. Der Paulus war nicht frauenfeindlich, wie du es gerne hättest.

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hmm, teils und teils. Während meiner heutigen 3 stündigen Pastoralaudience kam das Thema Paulus auch auf den Tisch und eine gewisse Frauenfeindlichkeit könnten wir da nicht einfach von der Hand weisen, aber Kalle hatte da unter anderem einen guten Einwand: Die Frau sei des Mnnes Untertan, der Mann sei das Haupte der Frau, wie Jesus das Haupte der Kirche ist. Losgelöst vom Rest klingt der erste Absatz in der Tat sehr Frauenfeindlich aber in Verbindung mit dem Rest ist es dahingehend auslegbar das der Mann seiner Frau gegenüber mit Leib und Seele verpflichtet ist. Ihr somit zu dienen hat. Wenn mann dort weitergeht könnte mann daraus herleiten das die Frau noch über dem Manne steht.

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.475

30.08.2007 16:12
#149 RE: Wozu ist ein Gott für mich nützlich? antworten

In Antwort auf:
dahingehend auslegbar das der Mann seiner Frau gegenüber mit Leib und Seele verpflichtet ist. Ihr somit zu dienen hat. Wenn mann dort weitergeht könnte mann daraus herleiten das die Frau noch über dem Manne steht.

Bravo! Ist auch meine persönliche Überzeugung. So wie der Christus die versammlung geliebt und sein Leben für sie gab, so sollte auch der Mann seiner frau dienen. Jesus kam auf die Erde nicht um bedient zu werden, sondern um zu dienen. Ein perfektes Vorbild für Männer.

Natürlich ist die Wendung jmd. untertan zu sein, in userem heutigen Sprachgebrauch negativ konnotiert. Beim betrachten der biebel müssen aber Zeit und Umstände beachtet werden. Es geht nicht um die Art der Buchstaben, sonden um den Wert der Grundsätze.

Und dann ist es manchmal schon hilfreich zu überlegen in welcher zeit Paulus diese Aussagen machte und vor allem zu welchen Leuten er sprach.


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mum1 Offline

T'ien-shen-mu

Beiträge: 2.323

30.08.2007 16:18
#150 RE: Wozu ist ein Gott für mich nützlich? antworten

BRAVOOOO! BRAVISSIMIO!!!!


Genau das gleiche haben wir heute morgen auch gesagt es sind ganz besonders im Hinblick auf die `heiligen Schriften` immer auch die Umstände unter denen sie geschrieben wurden zu berücksichtigen.

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"Ich bin völlig anderer Meinung als Sie. Aber ich werde mein Leben dafür einsetzen,
dass Sie sie sagen dürfen!" (Voltaire)

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