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Religionsforum
Atheismus vs. Religionen  

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Dieses Thema hat 392 Antworten
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 Atheismus/Agnostizismus
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Lukrez Offline




Beiträge: 5.548

02.09.2007 21:26
#176 RE: Wozu ist ein Gott für mich nützlich? antworten

In Antwort auf:
Die Lehren der bibel sind gefestigt und sicher.

Das hatten wir ja gerade am Beispiel Sintflut und Arche Noah diskutiert.

__________________________________________________
Wenn du es nicht wagst, den Sinnen zu trauen, stürzen die Pfeiler des Lebens ein.
De nihilo nihil. Aus Nichts wird nichts.
Zu soviel Unheil hat schon die Religion die Menschen verleitet.
(Lukrez)

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.475

02.09.2007 22:35
#177 RE: Wozu ist ein Gott für mich nützlich? antworten

In Antwort auf:
Das hatten wir ja gerade am Beispiel Sintflut und Arche Noah diskutiert.
Diskutiert ja...und könnt ihr sage, dass das Ergebnis den absoluten, unwiderlegbaren, Stand der Wahrheit widerspiegelt?


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Wir wissen nur so viel, wie wir fragen (Wessel Gansfort, 1419-1489)

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

02.09.2007 23:34
#178 RE: Wozu ist ein Gott für mich nützlich? antworten

Natürlich nicht. Aber wir können schon sagen, dass nach dem jetzigen Erkenntnisstand die Wahrscheinlichkeit für die Bibelversion so gering ist, dass sie für praktische Erwägungen ausgeschlossen werden kann.

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.475

02.09.2007 23:38
#179 RE: Wozu ist ein Gott für mich nützlich? antworten
In Antwort auf:
Aber wir können schon sagen, dass nach dem jetzigen Erkenntnisstand die Wahrscheinlichkeit für die Bibelversion so gering ist, dass sie für praktische Erwägungen ausgeschlossen werden kann.

Für jeden Atheisten wird das zweifellos so gelten. Aber die Gläubigen sagen das eben genau andersrum Und du selbst gestehst dem Urteil der Atheisten ja keine Unfehlbarkeit zu


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qilin Offline




Beiträge: 3.552

03.09.2007 06:12
#180 RE: Wozu ist ein Gott für mich nützlich? antworten

Nun, alle Gläubigen für die Version des wörtlichen Verständnisses der Bibel als historische Quelle zu vereinnahmen,
scheint mir nicht so ganz realistisch - das scheint sich auf Fundamentalisten von US-Zuschnitt zu beschränken...

___________________________
Nichts bedarf so sehr der Reform
wie die Meinungen anderer Leute. [Mark Twain]

() qilin

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

03.09.2007 09:03
#181 RE: Wozu ist ein Gott für mich nützlich? antworten

In Antwort auf:
Aber die Gläubigen sagen das eben genau andersrum

Wozu die aber nur fähig sind, wenn sie logische und wissenschaftliche Argumentation ausschließen und sich auf die Bibel als einziges Mittel der Meinungsbildung beschränken. Auch jeder Gläubige, der den Erkenntnissen der Zeit aufgeschlossen gegenübersteht, kann die Sintflut in der Größe, dass jetzt eine Arche auf dem Gipfel des Arat liegen soll, doch unmöglich ernst nehmen.

Machen wir´s doch mal konkret. Welche Lehren der Bibel sind denn für dich selbst gefestigt und sicher?
Wie bringst du das dann mit deiner Zustimmung zu Ahrimans Worten
In Antwort auf:
Naja, Wissenschaft bedeutet, unablässig nach der Wahrheit zu suchen und das, was man bisher weiß, niemals als gefestigt und sicher anzunehmen.
in Übereinklang? Schließt du für diese für dich als gefestigt und sicher geltenden Lehren der Bibel wissenschaftliche Erkenntnis einfach aus?
Für jeden, der wirklich entsprechend Ahrimans Worten wissenschaftlich denkt, kann es doch gar keine gefestigten und sicheren Lehren geben, sondern immer nur Momentaufnahmen des Wahrscheinlichsten.

Ahriman Offline



Beiträge: 1.493

03.09.2007 10:35
#182 RE: Wozu ist ein Gott für mich nützlich? antworten

Die Bibel, ein Märchenbuch, entstanden und verfaßt in einer Welt, aus der zu uns auch die Märchen aus 1001 Nacht kamen.
Weiter oben im Thread wurde die Arche Noah erwähnt. Eine Geschichte, die rundherum erlogen ist.
Der Bau eines großen hölzernen Kriegsschiffes zur Blütezeit der britischen Marine, als man dort sang; "Rule, Britannia, all over the Sea!" und vor Trafalgar zeigte, wie das Lied gemeint war, dauerte ein halbes Menschenleben. Daran waren einige hundert Menschen unmittelbar beschäftigt. Nicht nur die Zimmerer auf der Werft, auch in "Zulieferbetrieben", wie wir das heute nennen. Gigantische Mengen Holz bester Qualität, vor allem Eiche, mußte dafür in den Wäldern eingeschlagen werden - ohne Motorsägen. Wälder, die man in England gar nicht (mehr) hatte, das Holz kam von sonstwo heran.
Und da geht Noah hin und baut mit seiner Familie eine riesige Arche! Nicht nur, daß er die Logistikprobleme dieses Schiffbaues lösen mußte, er mußte ja auch noch unzählige Tonnen an Viehfutter der verschiedensten Arten herbeischaffen, auf Kamelen oder mit Ochsenkarren, Lkw oder Bahn hatte er ja nicht. Und bei einem Pärchen pro Tier konnte es auch nicht bleiben, er mußte auch noch Futtertiere für die Fleischfresser mitnehmen.

Eines beweist diese Geschichte ganz klar und deutlich: Die Christen waren seit eh und je zu faul zum Denken. Und wenn sie es versuchten, wußten sie nicht, wie man logische Schlüsse zieht. Wie sollten sie auch, das lernt man nicht in der Kirche und im Religionsunterricht. Aber es gibt immer noch eine ganze Menge, die die Bibel für wahr und gesichert halten, die unfähig sind, logisch zu denken. Oder sie wollen es einfach nicht.

Was die Sintflut betrifft: Das war ein begrenztes lokales Ereignis. Wir wissen heute, daß beispielsweise das Mittelmeer erheblich unterschiedliche Wasserstände hatte, viel Land, das heute unter Wasser liegt, war einmal bewohnt. Möglicherweise gab es eine Flutwelle, als der Bosporus durchbrach.
An den Ereignisrändern dürfte diese Überschwemmung, diese Flut relativ langsam gestiegen sein. Langsam genug, daß einige Familien sich und ihre Ziegen, Hunde und Hühner auf ein schnell zusammengebundenes Floß retten konnten. Und einer dieser Bauern hieß wohl Noah.

Zum Wahrheitsgehalt der Bibel reibe ich den Gläubigen unter euch das Sprichwort unter die Nase: "Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, und wenn er auch die Wahrheit spricht."

_____________________________________
Glaubst du noch oder denkst du schon?

Tao-Ho Offline

Zennois


Beiträge: 5.365

03.09.2007 11:06
#183 RE: Wozu ist ein Gott für mich nützlich? antworten
In Antwort auf:
Die Christen waren seit eh und je zu faul zum Denken. Und wenn sie es versuchten, wußten sie nicht, wie man logische Schlüsse zieht.

Danke schön. Ich hab Dich auch lieb...

In Antwort auf:
Aber es gibt immer noch eine ganze Menge, die die Bibel für wahr und gesichert halten, die unfähig sind, logisch zu denken. Oder sie wollen es einfach nicht.

Dann nenne mir mal einige Glaubensgruppen bei der nicht eine kleine Gruppe zweifelt und das auch öffentlich kundtut. Es gibt sehr viele gläubige Menschen, welche die Bibel nicht für wahr und gesichert halten und trotzdem Gott mögen. Das dann aber einfach nur so. Ohne Hintergedanken sozusagen.

In Antwort auf:
Was die Sintflut betrifft: Das war ein begrenztes lokales Ereignis. Wir wissen heute, daß beispielsweise das Mittelmeer erheblich unterschiedliche Wasserstände hatte, viel Land, das heute unter Wasser liegt, war einmal bewohnt. Möglicherweise gab es eine Flutwelle, als der Bosporus durchbrach.
An den Ereignisrändern dürfte diese Überschwemmung, diese Flut relativ langsam gestiegen sein. Langsam genug, daß einige Familien sich und ihre Ziegen, Hunde und Hühner auf ein schnell zusammengebundenes Floß retten konnten. Und einer dieser Bauern hieß wohl Noah.

Und der Rest der Bibel? Nenne mir nun auch noch andere Beweise bitte. Z. B. für Tal Achor? Warum heisst dieser Ort bis heute so?

Bevor Du nun auf mich einkloppst: Ich bin jemand der nicht glaubt das die Bibel zu 100 % wahr ist.

----------------------------------------------------------------------------------------------------
So wie die Lotosblume lieblich und unbefleckt aus dem Schlamm sich erhebt...
() Tao-Ho

Fenris Offline

Freidenker

Beiträge: 1.345

03.09.2007 11:13
#184 RE: Wozu ist ein Gott für mich nützlich? antworten

@ Ahriman

In Antwort auf:
Aber es gibt immer noch eine ganze Menge, die die Bibel für wahr und gesichert halten,


Man könnte es auch mal umkehren und behaupten, der Grund warum so viele Gläubige Antworten in der Bibel finden liegt primär daran, dass sie nicht die richtigen Fragen stellen! Da wird einem göttlichen Konzept gehuldigt, dessen Wahrheit man so detailliert kennt, dass es sogar die Kochbücher beeinflusst und man sich über die abstrusesten Anweisungen Gottes endlos streiten kann ohne sich nur im geringsten zu fragen:

Warum hat Gott überhaupt geschaffen, worin lag seine Motivation?
Warum lässt er uns bei der wichtigsten Frage, dem Sinn, im Unklaren?
Was bezweckt er damit, will er sich oder uns unterhalten?


Oder andersrum gefragt, warum fehlt dem göttlichen Wort der Prolog?






__________________________________________________
*Das Tier taugt zu allem, was es soll, vollkommen. Der Mensch zu nichts recht, als was er lernt, liebt und übt. (Johann Heinrich Pestalozzi 1746-1827)*

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.475

03.09.2007 14:25
#185 RE: Wozu ist ein Gott für mich nützlich? antworten

In Antwort auf:
Wozu die aber nur fähig sind, wenn sie logische und wissenschaftliche Argumentation ausschließen und sich auf die Bibel als einziges Mittel der Meinungsbildung beschränken.
Atheistischer anwendung von logik gemäß, hast du Recht. Und natürlich ist es höchst bequem, jemandem der eine andere meinung vertritt, die möglichkeit und/oder den Willen zu logischem denken abzusprechen. Nichts ist einfacher als das. Aber auch nichts fürhrt weiter vom Kern der Sache weg, der da lautet: Wir sind Menschen mit unterschiedlichen meinungen zu unterschiedlichen Themen. Wir können uns austauschen und kennenlernen - mehr nicht! Es macht keinen Sinn, anderen unlogisches Argumentieren vorzuwerfen, wenn man nicht ansatzweise bereit sein kann diese Menschen ihre Persönlichkeit und ihre Denkweise als ihre individualität zu akzeptieren. Ich frage mich überhaupt warum der hier angewandte Atheismus versagt, wenn er doch einerseits die freiheit des geistes bei völliger Loslösung religiöser ketten fordert und predigt, andererseits aber kein Denken zulassen kann was seinen eigenen primären Zielen widerstrebt.

In Antwort auf:
Auch jeder Gläubige, der den Erkenntnissen der Zeit aufgeschlossen gegenübersteht, kann die Sintflut in der Größe, dass jetzt eine Arche auf dem Gipfel des Arat liegen soll, doch unmöglich ernst nehmen.
Wenn man aufgeschlossen sein soll, warum darf dann die Sintflut nicht möglich sein. Denn wenn man sie als tatsächlich nicht möglich betrachtete, würde man sich mich gegen anderslautende wissenschaftliche thesen verschließen. Wobei wir wieder beim Thema wären: Was ist wissenschaftlich, und können Gläubige überhaupt Wissenschaftlich denken... Es gibt doch so häufig für einen Bereich in der Wissenschaft zig, manchmal hunderte verschiedener Ansätze und thesen. Theistische wie atheistische. Ja welche sollen es denn nun sein? Oder soll man es sich einfach machen und sagen: Ich bin Atheist , also kommen nur atheistische Thesen infrage? Und umgekehrt?
Warum kann man nicht einfach mal sagen: Wir wissen es nicht! Ist denn morgen kein neuer tag mehr, andem heutige Fundamentale Erkenntnisse völlig über den haufen geworfen werden können? Schau dir doch nur das letzte Jahrhundert an. Den Kenntnisstand von 1901 bis 2000! Diese rasende Entwicklung! Und Gläubige sollen den Sintflutbericht nicht ernst nehmen dürfen?

In Antwort auf:
Schließt du für diese für dich als gefestigt und sicher geltenden Lehren der Bibel wissenschaftliche Erkenntnis einfach aus?
Da für dich und die meisten Atheisten gläubige Wissenschaftler nur Scharlatane sind muss es sich für euch tatsächlich so anhören. Und was nützte es dagegen jetzt zu argumentieren? Ihr wisst genau welche Einstellung ich zur Wissenschaft habe, und dass ich die Bibel eben nicht als wissenschaftlich ungenau betrachte, nur weil momentane Ergebnisse der Wissenschaft die für sich noch zig mal interprettiert werden können, atheistischen Motiven dienlich sind. Ich bin halt offen - soll ich doch nach deinen Worten sein

In Antwort auf:
Für jeden, der wirklich entsprechend Ahrimans Worten wissenschaftlich denkt, kann es doch gar keine gefestigten und sicheren Lehren geben, sondern immer nur Momentaufnahmen des Wahrscheinlichsten.


Sehr richtig. Ein Naturwissenschaftler erforscht die Natur. Er stellt Theorien auf, und versucht diese mit den ihm zur Verfügung stehenden Mitteln so aussagekräftig wie möglich zu ratifizieren.
Ein bibelforscher erforscht die Bibel. Auch er stellt gemäß sienes Erkenntnisstandes Theorien auf, und forscht beständig nach, ob sich die Dinge so verhalten wie er vermutet und reagiert entsprechend. So wie die Natur festen Gesetzmäßigkeiten unterliegt, die ein forscher erforschen kann, so unterliegt auch die bibel ihren Gesetzen.

Und nur weil drei Forscher jeweils ein Buch über Cytologie veröffentlichen, sind die darin gesammelten Erkenntnisse nicht unbedingt falsch. Du weißt, was ich meine.


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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.475

03.09.2007 14:28
#186 RE: Wozu ist ein Gott für mich nützlich? antworten

In Antwort auf:
Da wird einem göttlichen Konzept gehuldigt, dessen Wahrheit man so detailliert kennt, dass es sogar die Kochbücher beeinflusst und man sich über die abstrusesten Anweisungen Gottes endlos streiten kann ohne sich nur im geringsten zu fragen:

Warum hat Gott überhaupt geschaffen, worin lag seine Motivation?
Warum lässt er uns bei der wichtigsten Frage, dem Sinn, im Unklaren?
Was bezweckt er damit, will er sich oder uns unterhalten?
Das kann man tatsächlich. so ist man auf dem besten Wege "taufscheinchrist" zu werden


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Xeres Offline




Beiträge: 2.587

03.09.2007 15:07
#187 RE: Wozu ist ein Gott für mich nützlich? antworten
In Antwort auf:
Atheistischer anwendung von logik gemäß, hast du Recht.
Ich denke es gibt nur "Logik" oder eben "Unlogik". Das hat auch nichts mit Persönlichkeit oder Individualität zu tun; 2+2=4 immer und überall, und nicht nur, weil ich anderen Gegenüber so tolerant bin, dieses Ergebnis zu akzeptieren.
Ein Wissenschaftliches Weltbild ist per Definition Atheistisch, weil in der Wissenschaft nur die Dinge Platz haben, die man Sehen, messen oder Verstehen kann, die man über Regeln beschreiben und bis zu einem gewissen grad vorhersagen kann. Es gibt keine Theistische Wissenschaft.
In Antwort auf:
Wenn man aufgeschlossen sein soll, warum darf dann die Sintflut nicht möglich sein.
Ich würde von mir nicht unbedingt sagen, ich sei verschlossen. Was die Kernaussagen der Sintflut sind habe ich mir Überlegungen gemacht, ist es möglich, wenn ja wie? Ich bin eben zu dem Ergebnis gekommen, dass es so, wie es in der Bibel geschrieben steht unmöglich erscheint. Jedenfalls, wenn ich logisch darüber nachdenke.
Wenn man die Logik bei Seite lässt, wäre es sicher möglich - allerdings ist damit auch alles möglich. Wenn man bei einem beliebigen Punkt einführt, dass es Gottes wirken obliegt, Wasser auf die Erde regnen zu lassen und die Wassermassen dann wieder verschwinden zu lassen, dann ist das nicht logisch. Niemals ist, war oder wird es einem Menschen begreiflich sein können wie das genau passiert ist, eben schlicht unlogisch.
Gott hätte ein beliebig einfachere Möglichkeit wählen können, die Erde zu entvölkern, z.B. in dem er genau das getan hätte: mit dem Finger schnipsen und alle Menschen wären instantan verpufft, einfach aufgelöst. Das wäre schon sehr viel logischer gewesen als die Sintflutstory. Aber eben bleibt alles unlogisch, wenn man einen Gott - ganz besonders einen omnipotenten - dabei hat. Man kann Gott oder seine Handlungen nicht nach Regeln beschreiben, ja nicht einmal einen objektiven Beweis für seine Existens erbringen - wo bleibt denn die Logik wenn wir von Dingen sprechen, die wir nicht verstehen können, vielleicht sogar aus Prinzip nicht?
Alles was einem da bleibt, ist daran zu glauben. Wer das tun möchte: Bitte sehr. Aber das hat mit Logik nichts zu tun. Wer eine Theorie hat, der die Sintflut, die Evolution oder sonstwas zu erklären vermag, immer her damit! Das Problem ist, das Gott darin nicht vorkommen darf, denn es wäre nie im Leben Logisch nachvollziebar und verstößt damit genau gegen den Wissenschaftlich Grundsatz, dass der Mensch seine Umgebung erklären könnte - denn genau das tut ein Gott nicht: etwas erklären.

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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.475

03.09.2007 16:39
#188 RE: Wozu ist ein Gott für mich nützlich? antworten

In Antwort auf:
2+2=4 immer und überall, und nicht nur, weil ich anderen Gegenüber so tolerant bin, dieses Ergebnis zu akzeptieren.
Deswegen schrieb ich ja auch "Themen, zu welchen die menschen unterschiedliche Meinungen haben können". Mir ging es nicht um das Auswuchten mathematischer Beweise, die im übrigen auch auf nichts anderem als Annahmen beruhen.

In Antwort auf:
Ein Wissenschaftliches Weltbild ist per Definition Atheistisch, weil in der Wissenschaft nur die Dinge Platz haben, die man Sehen, messen oder Verstehen kann, die man über Regeln beschreiben und bis zu einem gewissen grad vorhersagen kann.
Was war dann mit dem Magnetismus, bevor dieser nachweisbar wurde? Oder den vielen anderen Entdeckungen zu unserer Zeit? Gibt es sie erst, seitdem sie entdeckt wurden und messbar sind? Wer sagt denn, dass in zukunft nicht auch Gottes macht und Wirken für alle mit den immanenten Mitteln sichtbar sein wird?

In Antwort auf:
Wenn man die Logik bei Seite lässt, wäre es sicher möglich
Das ist mir viel zu einfach. .. Die logik beiseite lassen. Warum darf es denn nur eine atheistische logik geben? Warum soll alles Göttliche unlogich sein? Nur weil es menschen gibt, die sich einen gott nicht vorstellen können?

In Antwort auf:
Man kann Gott oder seine Handlungen nicht nach Regeln beschreiben, ja nicht einmal einen objektiven Beweis für seine Existens erbringen - wo bleibt denn die Logik wenn wir von Dingen sprechen, die wir nicht verstehen können, vielleicht sogar aus Prinzip nicht?
Erkenntnis in isch aufzunehmen ist ein fortlaufender Prozess. Atheisten können sicherlich keinen gott nach irgendwelchen regeln beschreiben - das ist zweifelsfrei richtig. Warum darf es denn aber keine anderer mensch, ohne sich den Vorwurf der Irrationalität stellen zu müssen?

In Antwort auf:
denn genau das tut ein Gott nicht: etwas erklären.
Zumindest nach deinem Gottesbild


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Fenris Offline

Freidenker

Beiträge: 1.345

03.09.2007 16:58
#189 RE: Wozu ist ein Gott für mich nützlich? antworten

Zitat von SnookerRI
Das kann man tatsächlich. so ist man auf dem besten Wege "taufscheinchrist" zu werden


Wenn ich mich nicht täusche, war von denen auch die Rede.

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Xeres Offline




Beiträge: 2.587

03.09.2007 17:45
#190 RE: Wozu ist ein Gott für mich nützlich? antworten

In Antwort auf:
Wer sagt denn, dass in zukunft nicht auch Gottes macht und Wirken für alle mit den immanenten Mitteln sichtbar sein wird?
Das würde einem Gottesbeweis gleichkommen - halte ich zwar für unrealistisch (ja, welch Überraschung ). Wenn dem mal so wäre, müsste man das selbstredend - abhängig in wie fern das Wirken beschrieben werden kann - in wissenschaftliche Überlegungen einfließen lassen. Wenn Gott dabei einem Menschen gleichkommt mit Launen und Interessen, müsste man Gott psychologisch analysieren, ob und in welchen Fällen er dieses und jenes zulässt/verhindert. Ansonsten hätte Wissenschaft ja noch wenig Sinn, wenn man nichts mehr konkret voraus sagen könnte, weil es von Gottes Launen abhängt, die man nicht verstehen kann...
In Antwort auf:
Das ist mir viel zu einfach. .. Die logik beiseite lassen. Warum darf es denn nur eine atheistische logik geben? Warum soll alles Göttliche unlogich sein? Nur weil es menschen gibt, die sich einen gott nicht vorstellen können?
An der Vorstellung scheitert's nicht, aber an der Beweislage. Mit einer Unbekannten kann man nicht Rechnen, und Gott ist für uns eine Unbekannte Größe. Solange es keine Beweise für einen Gott gibt, ist es unlogisch einen an zu nehmen, oder mit ihm die Welt erklären zu wollen.
In Antwort auf:
Atheisten können sicherlich keinen gott nach irgendwelchen regeln beschreiben - das ist zweifelsfrei richtig. Warum darf es denn aber keine anderer mensch, ohne sich den Vorwurf der Irrationalität stellen zu müssen?
Du verstehst Gott? Das behaupten doch alle. Und jeder versteht Gott ein wenig anders, ja nicht mal das, alle verstehen auch noch verschiedene Götter... Für mich muss das doch so klingen, als würden da ein paar Leute auf ihren unsichtbaren Freund hören, oder? Die einen haben den Supernetten Kumpeltyp, die anderen bekommen eingetrichtert, sie müssten Flugzeuge in anderer Leute Hochhäuser fliegen.
Welcher Gott ist nun der richtige? Alle können's doch auch nicht sein. Wenn du deine Ansicht nicht objektiv untermauern kannst, dann bist du vielleicht ein kleines bisschen Irrational...
In Antwort auf:
Zumindest nach deinem Gottesbild
Selbstverständlich nach meinem... genau aus dem Grund hab ich auch keinen Gott in meinem Weltbild, weil der das totale Chaos auslösen würde. Und ich kann auch nicht nachvollziehen, in wie fern der bei dir irgendetwas erklärt.
Aber hey, genau aus dem Grund bin ich ja hier ^^

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Lukrez Offline




Beiträge: 5.548

03.09.2007 20:05
#191 RE: Wozu ist ein Gott für mich nützlich? antworten

Bibelfundis haben ganz einfach einen Willen zur Unwahrheit.
Dagegen lässt sich nicht argumentieren.
Nietzsche hat in "Jenseits von Gut und Böse" (so ungefähr und frei aus meinem Gedächtnis) dazu bemerkt:
Der Wille zur Unwahrheit war den Menschen früher unentbehrlich, da sie instinktiv wussten, dass sie für die Wahrheit noch nicht bereit waren.
Die Wahrheit wäre somit ganz einfach zu früh gekommen.
Der Mensch liebt den schönen Schein der Oberfläche - vermutlich hat er einmal daruntergegriffen und sich dabei gehörig die Finger verbrannt.
Die Wahrheit unbeschadet ertragen zu können, setzt schon eine gewisse Festigkeit und Stärke voraus.

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(Lukrez)

SnookerRI Offline

Soul-Societist


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03.09.2007 20:37
#192 RE: Wozu ist ein Gott für mich nützlich? antworten

In Antwort auf:
An der Vorstellung scheitert's nicht, aber an der Beweislage. Mit einer Unbekannten kann man nicht Rechnen, und Gott ist für uns eine Unbekannte Größe. Solange es keine Beweise für einen Gott gibt, ist es unlogisch einen an zu nehmen, oder mit ihm die Welt erklären zu wollen.
Kommt wohl drauf an, was man als beweis anerkennt. Mir gehts jetzt nicht um die Beweistheorie von wikipedia, sondern um die Konsequenzen, die die Annahme eines solchen beweises hätte.

Im Übrigen hat man dem Gallileo Gallilei seine Beweisführung auch nicht abgekauft und auch bei Louis Pasteur haben noch die meisten seiner Zunft lauthals gelacht. trotzdem lagen die beiden mit ihren Annahmen richtig. So was kann sich immer wiederholen, auch in bezug auf Gott.

In Antwort auf:
Du verstehst Gott?
Wo bitte habe ich das behauptet? Du weißt dass ich im allgemeinen gegen solche endgültigen Formulierungen bin. Die Erkenntnis Gottes ist ein Prozess... ich wiederhol mich da gerne immer wieder

In Antwort auf:
Wenn du deine Ansicht nicht objektiv untermauern kannst, dann bist du vielleicht ein kleines bisschen Irrational...
Ich bezweifele, dass du und auch die anderen Atheisten mir hier überhaupt Objektivität diesbezüglich zugestehen können. Ich weiß nicht wie frei euer geist in der Sache ist. Ihr könnt euch einen persönlichen Gott nun mal nicht vorstellen. Naja ihr dürft es ja auch nicht.

Von daher denke ich, Xeres, werden wir hier auf keinen grünen Zweig kommen. Ich werde einem Atheisten niemals verständlich machen können, warum gott für mich eine Realität ist - und nicht bloß eine mehr oder weniger sympathische Wortmeldung des Unterbewusstseins. Jeder Atheist müsste auch bereit sein, meine Quellen als Grundlage für meine persönliche Meinung anzuerkennen. Ich weiß, es ist bequemer dem anderen einfach Einfalt und Irrationalität vorzuwerfen. Aber wie um alles in der Welt will man dann Verständnis bekunden können? Wie will man als Atheist den Dialog mit theisten suchen, wenn man sie im grunde seines Herzens verabscheut? Die Gläubigen selbst und alles was sie auszeichnet? Wie soll das möglich sein? Und wir befinden uns hier im Forum noch auf recht neutraler ebene.

In Antwort auf:
Und ich kann auch nicht nachvollziehen, in wie fern der bei dir irgendetwas erklärt.
Das ist erstmal eine ganz normale Denke. Bist halt nen gesunder Atheist

In Antwort auf:
Aber hey, genau aus dem Grund bin ich ja hier ^^
Solltest du das ernst meinen, sag ich dir gleich, dass das nicht einfach wird. Ich glaube kaum, dass ein Atheist einen Gläubigen auch nur in den hauptpunkten völlig verstehen kann. Dazu ist auf jeden fall viel Zeit, Ehrlichkeit, und ein dickes Nervenkostüm notwendig? Bietest du das? Wenn ja freu ich mich auf hervorragende Diskussionen.


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Lukrez Offline




Beiträge: 5.548

03.09.2007 20:58
#193 RE: Wozu ist ein Gott für mich nützlich? antworten

In Antwort auf:
Ich glaube kaum, dass ein Atheist einen Gläubigen auch nur in den hauptpunkten völlig verstehen kann.

Verstehen kann ich das sehr gut - und genau darum kann ich die Positionen der Gläubigen auch niemals teilen.
Da ist dann tatsächlich jede Diskussion überflüssig, da ja mehr als Verständnis niemals herauskommen kann.
Letztendlich zwei unterschiedliche und vollkommen in sich geschlossene Welten!

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SnookerRI Offline

Soul-Societist


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03.09.2007 21:47
#194 RE: Wozu ist ein Gott für mich nützlich? antworten

In Antwort auf:
Verstehen kann ich das sehr gut - und genau darum kann ich die Positionen der Gläubigen auch niemals teilen.
Da ist dann tatsächlich jede Diskussion überflüssig, da ja mehr als Verständnis niemals herauskommen kann.
Letztendlich zwei unterschiedliche und vollkommen in sich geschlossene Welten!




Und trotzdem bist du hier! Warum? Bist du hier um ie Anschauung der gläubigen kennenzulernen oder um sie zu vernichten?

Warum denn mehr als Verständnis? lukrez es mangeld vor allem an verständnis. meinst du die heutigen Probleme diesbezüglich kommen von ungefähr?
Was willst du mehr als verständnis? Darf nur der Atheismus heutzutage einzig geltend sein?

Inwiefern ist jede Diskussion überflüssig? Weil ihr Ergebnis nur der absolute Atheismus sein darf? Das ist doch reichlich radikal-fanantisch


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Lukrez Offline




Beiträge: 5.548

03.09.2007 22:45
#195 RE: Wozu ist ein Gott für mich nützlich? antworten

In Antwort auf:
Warum denn mehr als Verständnis?

Mehr als Verständnis wird es nicht geben!
Das wäre dann ja Theistische oder Atheistische Missionsarbeit in diesem Forum.
Ich verstehe viele Standpunkte, die ich aber absolut nicht teile!

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qilin Offline




Beiträge: 3.552

04.09.2007 05:05
#196 RE: Wozu ist ein Gott für mich nützlich? antworten

Verständnis ist immerhin schon viel, wenn's bei einem Dialog 'rauskommt,
und nicht die Form annimmt "Ich versteh' Deinen Standpunkt ganz genau,
ich habe auch dessen vollkommene Absurdität erkannt - nur Du bist eben
noch nicht ganz soweit, Kindchen..."

Das ist eben nicht Dialog, sondern [evtl. wechselseitiger] Monolog

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Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

04.09.2007 06:31
#197 RE: Wozu ist ein Gott für mich nützlich? antworten

Zitat von Sooker
Im Übrigen hat man dem Gallileo Gallilei seine Beweisführung auch nicht abgekauft und auch bei Louis Pasteur haben noch die meisten seiner Zunft lauthals gelacht. trotzdem lagen die beiden mit ihren Annahmen richtig. So was kann sich immer wiederholen, auch in bezug auf Gott.


Da bringst du aber zwei Sachen zusammen, die absolut nicht vergleichbar sind.
Einmal wissenschaftliche Arbeit, die, wenn sie neue Erkenntnisse bringt, völlig normal auch erst mal angezweifelt werden und zum Anderen Glaubensannahmen, die mit Wissenschaft nicht das mindeste zu tun haben.


Zitat von Sooker
Inwiefern ist jede Diskussion überflüssig? Weil ihr Ergebnis nur der absolute Atheismus sein darf?

Nein, eher, weil bei einer Diskussion gleiche Bezugspunkte gebraucht werden. Wenn man unter Diskussion einfach das Schildern gegenseitiger Meinungen versteht, kann man auch diskutieren, wenn der eine nur streng logische Argumente anerkennt, der andere fundamentale Glaubensgrundsätze. Für mich ist Diskussion aber eher der Austausch von Meinungen um die eigene Haltung zu bestimmten Positionen zu überprüfen und sie ggf. entsprechend zu ändern. Das heißt, Diskussion ist ergebnisoffen.
Wenn aber eine Seite nur logische Argumente anerkennt, die andere nur festgefügte Glaubenssätze ist Diskussion nicht überflüssig, aber nicht möglich. Wenn von vornherein feststeht, die Aussagen der Bibel sind die Wahrheit, ist das wohl auch kaum ergebnisoffen.

Tao-Ho Offline

Zennois


Beiträge: 5.365

04.09.2007 08:48
#198 RE: Wozu ist ein Gott für mich nützlich? antworten

In Antwort auf:
Das heißt, Diskussion ist ergebnisoffen.

Vielleicht für Dich. Kann ich nicht wissen.

In Antwort auf:
Wenn von vornherein feststeht, die Aussagen der Bibel sind die Wahrheit, ist das wohl auch kaum ergebnisoffen.

Wenn jemand von vornherein eine feststehende Meinung hat über eine von ihm getätigte Aussage ist das Ergebnis niemals
ergebnisoffen. Dabei haben die sog. bibeltreue Christen keine Option.

Ich denke das für jeden ab einem gewissen Alter klar ist, was für eine Rolle Gott im eigenen Leben hat. Da bringt ein
missionieren wollen, egal in welcher Form und in welche Richtung, sowieso nicht viel, wenn Ihr mich fragt.

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So wie die Lotosblume lieblich und unbefleckt aus dem Schlamm sich erhebt...
() Tao-Ho

DeGaertner Offline



Beiträge: 1.193

04.09.2007 10:26
#199 RE: Wozu ist ein Gott für mich nützlich? antworten

In Antwort auf:
Ich weiß nicht wie frei euer geist in der Sache ist. Ihr könnt euch einen persönlichen Gott nun mal nicht vorstellen. Naja ihr dürft es ja auch nicht.


Scherzkeks
Selbstverständlich können wir....und wir dürfen auch......es gibt nur nicht den geringsten Grund das zu tun.

Für dich gibt es gute Gründe.....man hat ja schliesslich die Erwartung, dass die Heilsversprechen nach guter Führung auch eingelöst werden.
Du gehst doch davon aus, dass dein Handeln im Diesseits deine Position im Jenseits beeinflusst....kann man doch so sagen...oder ?

Wenn ja, dann bist doch du derjenige der sich verschiedenes selbst verbieten muss damit ER bei Laune bleibt..


atz

Und hütet euch vor den leuchtenden Augen der Missionare, die vorgeben euch die Wahrheit zu bringen ....
denn das Leuchten könnte auch die Sonne sein , die durch die hohle Birne scheint !!

89 ( Gast )
Beiträge:

04.09.2007 10:52
#200 RE: Wozu ist ein Gott für mich nützlich? antworten

Zitat von DeGaertner

Selbstverständlich können wir....und wir dürfen auch......
Klar dürfen wir, wir können uns einen persönlichen Gott, einen imaginären, einen transzendenten, einen Legastheniker als Gott oder sonst was vorstellen.
Wenn man etwas Phantasie hat, oder auch ein bisschen mehr, kommt man mit diesen Vostellungen oder Lebenslügen von der Wiege bis zur Bahre und fährt vielleicht nicht mal schlecht damit, ausser daß man in seinem Dasein dieser Imagination überdurchschnittlich viel Zeit gewidmet hat, die man mit besserem hätte verbringen können.

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