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Religionsforum
Atheismus vs. Religionen  

Der substanzielle  Dialog
 
"Je suis Charlie!"
Für Säkularismus und Religionskritik!


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Dieses Thema hat 392 Antworten
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 Atheismus/Agnostizismus
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qilin Offline




Beiträge: 3.552

05.09.2007 12:33
#226 RE: Wozu ist ein Gott für mich nützlich? antworten

Und das ist jetzt, was man als relativierte Meinung bezeichnet...?

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Nichts bedarf so sehr der Reform
wie die Meinungen anderer Leute. [Mark Twain]

() qilin

Reinecke ( gelöscht )
Beiträge:

05.09.2007 12:37
#227 RE: Wozu ist ein Gott für mich nützlich? antworten

In Antwort auf:
Snooker schrieb: Ist es anders rum denn ergebnisoffen, wenn man die Lehren der Bibel von vornherein für Quatsch hält und die Evolutionstheorie als einzig seelig machende Wahrheit in bezug auf den ursprung des Menschen predigt?

"Von vorneherein" sind mE nicht die richtigen Worte für ne Theorie, die set hundertfünfzig Jahren diskutiert wird und die in wissenschaftlichen Kreisen bis heute keine Antithese zu fürchten hat.

Ich finds ja sympathisch, auch abwegige Theorien zu bedenken, schon um sich bewußt zu machen, wie wenig wir wissen, aber auch wieviel wir herausgefunden haben. Aber warum gearde die Bibel?

Vielleicht haben ja die alten Griechen recht mit ihrer Geschichte vom anfänglichen Chaos, von Gaia und diversen Göttervätern, die von ihren Söhnen kastriert werden. Oder die Germanen, bei denen die Welt (wie auch bei den... ich glaub Babyloniern...) aus dem Kadaver eines Urgottes bzw. -riesen geschaffen wurde; demnach ist der Himmel die blau angemalte Hirnschale dieses Riesen, die Wolken das, was von seinem Hirn übrig ist. Oder die Story der Aborigines, mit den durch das Land wandernden Ahnen, die durch Musik/Gesang das Land schaffen (und natürlich Tiere sind, weshalb Menschen und Tiere verwandt sind; Totemismus, könnte man aber auch eevolutionär auslegen)...

Mir gehen die Religionen aus, aber ich denke, es ist klar, worauf ich hinaus will. Keine religiöse Erklärung biete das, was die ET bietet: Eine wissenschaftlich falsifizierbare Theorie, die über "Glaubs oder glaubs nicht" hinausgeht.

Reinecke ( gelöscht )
Beiträge:

05.09.2007 12:38
#228 RE: Wozu ist ein Gott für mich nützlich? antworten
EDIT: Äh, auch wenn der Beitrag toll ist, doppelt muss er hier nicht stehen...
qilin Offline




Beiträge: 3.552

05.09.2007 12:48
#229 RE: Wozu ist ein Gott für mich nützlich? antworten
In Antwort auf:
Keine religiöse Erklärung biete das, was die ET bietet: Eine wissenschaftlich falsifizierbare Theorie, die über "Glaubs oder glaubs nicht" hinausgeht.
Genau das ist der Punkt: Eine wissenschaftliche Theorie ist falsifizierbar, und damit erst kann man darüber rational diskutieren...
Alles Andere sind Meinungen, die man glaubt - oder nicht.

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() qilin

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.475

05.09.2007 13:11
#230 RE: Wozu ist ein Gott für mich nützlich? antworten

In Antwort auf:
Hattest du dir das tatsächlich erhofft?
Eben nicht! Wo sind denn alle hin, die so dachten? Wurde, soweit ich mich erinnere recht schnell per Sperre des Raumes verwiesen.

In Antwort auf:
Eine Diskussion hilft, den eigenen Standpunkt klarer herauszuarbeiten.
Unter anderem. man sollte dann aber ebensowenig ausser acht lassen, dass dieses Herausarbeiten eine völlige Umkehr ins gegensätzliche des ursprünglichen Standpunktes bedingen kann. Auch davor sollte man keine Angst haben.

In Antwort auf:
auf faule Kompromisse verzichte ich bewusst.

Friedsamkeit unter den einzelnen Standpunkten und ihren verfechter halt ich nicht für einen fauluen kompromiss. Aber ich weiß schon , was du sagen wolltest.


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Wohl gibt es zwei Arten von Freunden und es sind diese: Käufliche und Unbezahlbare

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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.475

05.09.2007 13:14
#231 RE: Wozu ist ein Gott für mich nützlich? antworten

In Antwort auf:
der hat ganz einfach sich seine Gedanken gemacht, 'wir' waren da der kleinere Beweggrund.


Genau darauf kommts auch im umgekehrten fall an. Man muss sich selbst überzeugen. nicht überzeugen lassen. Was wäre das für eine Überzeugung wenn man sagte: Ich vertrete diese oder jene meinung ...weil der da mir das so gesagt hat


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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.475

05.09.2007 13:58
#232 RE: Wozu ist ein Gott für mich nützlich? antworten
In Antwort auf:
Sein auserwähltes Volk hat eine Sch...angst vor ihm. Wie wäre es sonst zu erklären, daß Verstöße gegen das dritte Gebot mit dem Tode bestraft wurden!
So wie die Bürger eines Staates eine sch...Angst vor dem selben haben, bei Nichtbeachtung der Gebote in den Knast zu kommen. Man beachtet die gebote natürlich nicht, weil sie Sinn machen und weil man sich selbst dafür entschieden hat, sondern nur weil man Angst hat. Is klar!

In Antwort auf:
War es nicht hinterhältig, Adam und Eva diesen Apfelbaum hinzustellen? Und wie ungerecht war er, als er Adam und Eva strafte: Die beiden wußten nicht, was gut und böse ist, als sie von dem Apfel aßen. Sie waren im Augenblick der Tat völlig schuldunfähig.
Du weiß wieder mal, Ahriman, dass es sich anders verhält.

Eva antwortete Gottes Widersacher mit den Worten die du heute in 1.Mo. 3:2,3 nachlesen kannst:

Darauf sprach die Frau zur Schlange: „Von der Frucht der Bäume des Gartens dürfen wir essen. 3 Aber von der Frucht des Baumes, der in der Mitte des Gartens ist, hat Gott gesagt: ‚Ihr sollt nicht davon essen, nein, ihr sollt sie nicht anrühren, damit ihr nicht sterbt.‘ “

Eva wusste also ganz genau was richtig und was falsch war, und kannte die Konsequenzen ihrer jeweiligen handlung. Was anderes gibt diese Schriftstelle nun mal nicht her. Schuldunfähig weil unwissend kann hier also nicht gesagt werden.

In Antwort auf:
Er verhärtet das Herz des Pharaos, daß dieser die Israeliten nicht ziehen läßt. Das tat er nur, wie er selbst sagt, daß er großartige Wunder tun konnte. Anders formuliert: Er wollte sich aufspielen, zeigen was er kann. Er hätte ja auch den Pharao andersrum beeinflussen können, daß der zu Mose sagte: "Geht mit Gott, aber geht."
Er beeinflusst aber nun mal nicht die entscheidungen des menschlichen (sinnbildlichen) herzens. Wenn du den Bericht aufmerksam liest, und dich nicht krampfhaft am 12. Vers des 9. Kapitels festhälst, wirst du feststellen, dass Pharao selbst es war der sein herz verstockte. Nimm zum Beispiel die Verse 22:

Doch gingen die Magie treibenden Priester Ägyptens daran, mit ihren Geheimkünsten dasselbe zu tun, so daß Pharaos Herz verstockt blieb, und er hörte nicht auf sie, so wie JHVH geredet hatte.

Kap. 8:15 Als Pharao schließlich sah, daß eine Erleichterung eingetreten war, machte er sein Herz unempfänglich; und er hörte nicht auf sie, so wie JHVH geredet hatte.

Gott sagte Pharaos Reaktion vorraus, so wie wir heute sagen mögen: Morgen geht die Sonne auf. Gott beeinflusste ihn nicht zu seiner Reaktion. Und das die Fertigkeiten etwas vorraussehen und etwas vorherzubestimmen im biblischen Kontext zwei paar völlig unterschiedlich schuhe sind, wurde auch schon in einigen threads zum Ausdruck gebracht.

In Antwort auf:
Er verschmähte auch Menschenopfer nicht, die Tochter Jephtas ließ er sich als "Brandopfer" darbringen.


Du führst Richter 11 an, das ist gut: Denn im 40. vers heißt es: Außerdem besuchten die Gefährtinnen der Tochter Jephthas sie "von Jahr zu Jahr", um ihr "Lob zu spenden" Das in diesem Text verwendete hebräische Wort tanáh kommt auch in Richter 5:11 vor und wird dort mit "aufzählen" (NW), "sagen" (Lu), "erzählen" (ZB) und "wiederholen" (AV) wiedergegeben. Wörterbücher erklären das Wort mit "wiederholen", "erzählen" (siehe E. König, Hebräisches und aramäisches Wörterbuch zum Alten Testament, 6. und 7. Auflage, unveränderter Nachdruck 1969, S. 550; C. Siegfried, B. Stade, Hebräisches Wörterbuch zum Alten Testamente, Leipzig 1893, S. 857). In Richter 11:40 wird es von der Authorized Version mit "beklagen" wiedergegeben, doch in der Randbemerkung heißt es "reden mit".

Das zeigt, das Jephtas tochter ihr leben lang wertvollen Dienst im Tempel tat. Für Jephta war es insofern ein Opfer, als dass er - was zur damaligen ziet im orient gesellschaftlich wichtig war - keine weiteren nachkommen bekommen könnte, denn seine Tochter blieb nach Vollzug des gelübdes Jungfrau.
In Antwort auf:

Was hat wohl der Abraham bis dahin an seelischen Qualen durchgemacht?
Genau! Vertrauen zu Gott kann er ja nicht gehabt haben.

Warum ich dir geatwortet habe? Nun viel passieren kann eh nicht mehr. Ich bin für dich ein jämmerlicher Gläubiger, der mit aller verzweifelung versucht etwas zu erklären, was du schon vor langer Zeit für Null und Nichtig befunden hast. Sie es mir bitte nach, dass ich derartige Kritik nicht unkommentiert stehen lassen konnte. Aber das kennst du ja schon von mir!


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89 ( Gast )
Beiträge:

05.09.2007 14:05
#233 RE: Wozu ist ein Gott für mich nützlich? antworten

Zitat von qilin
Und das ist jetzt, was man als relativierte Meinung bezeichnet...?Alles Andere sind Meinungen, die man glaubt - oder nicht.

Wo liegt jetzt eigentlich das Problem?

Deiner (eurer) Meinung nach werden die Religiösen zu oft verarscht, nicht ernst genommen?
Ist das Niveau der Diskussion zu niedrig und werden jetzt wissenschaftliche Thesen permanent auf ihre Haltbarkeit abgeklopft und ist somit eine 'Meinung' ein lästiges Anhängsel, die man sowieso in den Wind schießt, weil unrelevant?

Ist das hier nicht auch ein sogenanntes Meinungsforum?

Bei Quantenphysik (die ihr sehr schätzt, wie hinlänglich bekannt) kann ich wahrlich nicht groß mitreden, deshalb bekomme ich aber nun auch keine Minderwertigkeitskomplexe.

Es gibt Rede und Gegenrede, Anspruch und Widerspruch. Teils in sachlicher, teils in polemischer oder sarkastischer Art und mitunter in aggresiv-herausfordenter Weise. Was ist daran falsch?

Wenn wir uns alle hinstellen und sagen, ok, du glaubst an ein höheres Wesen, machst du fein, ich glaube zwar nicht daran, klopfe mir aber doch mal selbst auf die Schulter, Friede sei mit euch....wirklich heimelig...
es lebe die friedliche Koexistenz...

Na gut, gegen die ist nichts zu sagen, aber wenn hier generell alles auf ein kühl-sachlich-akademisches Niveau (mit locker-flockig eingestreuten Spässchen) runter gefahren werden soll, dann können wir den Laden zu machen.
Dazu wird's aber nicht kommen, da hier genug polemische 'Buhmänner' wie ich unterwegs sind, die Tag und Nacht nur damit beschäftigt sind Religiösenhetze zu betreiben und die Gläubigen durchs Geäst zu jagen.

Ab un zu wird aufgefordert, mal eine andere Platte aufzulegen. Das ist anmaßend, jeder hat seine eigene Platte und die spielt er entweder mit 33 oder 45'er Geschwindigkeit ab und falls er mal schlecht drauf ist mit 78.
Aber der Vorwurf der Intoleranz könnte hiermit schon zurück gegeben werden.

"Wenn Freiheit überhaupt was bedeutet, dann´, das man anderen Leuten das sagt, was sie nicht hören wollen." (frei nach Orwell)

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.475

05.09.2007 14:18
#234 RE: Wozu ist ein Gott für mich nützlich? antworten

In Antwort auf:
Es gibt Rede und Gegenrede, Anspruch und Widerspruch. Teils in sachlicher, teils in polemischer oder sarkastischer Art und mitunter in aggresiv-herausfordenter Weise. Was ist daran falsch?
Daran alleine ist gewiss nichts falsch. Es geht aber um das Motiv dabei. Denn wir können den laden ebenfalls dicht machen, wenn die von dir angeführten Stilmittel der Sprache einem nur dazu dienen, sich über den anderen lustig zu machen. Auch das ist kein Dialog im Sinne der Diskursethik, allenfalls ein reichlich überflüsiger zeitvertreib. ich kann mir auch nicht vorstellen, dass Gysi soetwas im sinn hatte, als er vor über 2,5 jahren sein ding hier durchzog. bei einigen der mitlerweile statistischen 614 User wär ich mir da aber nicht so sicher...

Nun gut...die muss es vllt auch geben


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89 ( Gast )
Beiträge:

05.09.2007 14:29
#235 RE: Wozu ist ein Gott für mich nützlich? antworten

In Antwort auf:
Es geht aber um das Motiv dabei. Denn wir können den laden ebenfalls dicht machen, wenn die von dir angeführten Stilmittel der Sprache einem nur dazu dienen, sich über den anderen lustig zu machen.

Ich mache mich über niemanden lustig und das Verständniss davon ist Gechmackssache und über die lässt sich bekanntlich nicht streiten.
Na , jetzt wirst du wieder mit den getroffenen Hunden kommen...

Tao-Ho Offline

Zennois


Beiträge: 5.365

05.09.2007 14:29
#236 RE: Wozu ist ein Gott für mich nützlich? antworten

In Antwort auf:
Bei Quantenphysik (die ihr sehr schätzt, wie hinlänglich bekannt) kann ich wahrlich nicht groß mitreden, deshalb bekomme ich aber nun auch keine Minderwertigkeitskomplexe.

Die Quantenphysik ist mein Gebiet. qilin ist der Philosoph von uns zweien.

In Antwort auf:
Ist das Niveau der Diskussion zu niedrig und werden jetzt wissenschaftliche Thesen permanent auf ihre Haltbarkeit abgeklopft und ist somit eine 'Meinung' ein lästiges Anhängsel, die man sowieso in den Wind schießt, weil unrelevant?


Dann guck mal was so geschieht, wenn ich über physikalische Themen schreibe.
Die Antworten von BS und Gysi waren ja wohl diesbezüglich aussagekräftig genug.

In Antwort auf:
Was ist daran falsch?

Das zumeist die Gläubigen die naiven Schäfchen sind.

In Antwort auf:
Ab un zu wird aufgefordert, mal eine andere Platte aufzulegen. Das ist anmaßend

Un dich finde es anmassend, dass ich in regelmässigen Abständen, nur weil ich an Gott glaube,
als naiv, dumm oder ähnliches bezeichnet werde.

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So wie die Lotosblume lieblich und unbefleckt aus dem Schlamm sich erhebt...
() Tao-Ho

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.475

05.09.2007 14:36
#237 RE: Wozu ist ein Gott für mich nützlich? antworten

In Antwort auf:
Ich mache mich über niemanden lustig und das Verständniss davon ist Gechmackssache und über die lässt sich bekanntlich nicht streiten.
Du machst auch nicht den Eindruck danach. Auch dass vieles dabei geschmackssache ist stimmt wohl!

In Antwort auf:
Na , jetzt wirst du wieder mit den getroffenen Hunden kommen...
Ich könnt auch mit was anderem kommen - aber lassen wir das


In Memory of Soul-Society

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89 ( Gast )
Beiträge:

05.09.2007 14:36
#238 RE: Wozu ist ein Gott für mich nützlich? antworten

Zitat von Tao-Ho

Un dich finde es anmassend, dass ich in regelmässigen Abständen, nur weil ich an Gott glaube,
als naiv, dumm oder ähnliches bezeichnet werde.
Das dich war wahrscheinlich ein Tippfehler, aber wo wurdest du als naiv und dumm bezeichnet?
Ich muss was verpasst haben.
Kläre mich bitte auf, Tao-Ho.
Woher kommt jetzt plötzlich diese Hatz? Hat sich das allmählich aufgebaut?
Ich hatte immer den Eindruck, du fühlst dich hier relativ wohl.....

89 ( Gast )
Beiträge:

05.09.2007 14:38
#239 RE: Wozu ist ein Gott für mich nützlich? antworten

Zitat von SnookerRI
Ich könnt auch mit was anderem kommen - aber lassen wir das

Komm!!Komm!

Tao-Ho Offline

Zennois


Beiträge: 5.365

05.09.2007 14:44
#240 RE: Wozu ist ein Gott für mich nützlich? antworten

War ein Tippfehler und ich mach sicher keine Hatz.

Und ich fühle mich auch jetzt noch sehr wohl hier und
ich werde auch sicher bleiben und weiterposten.

In Antwort auf:
Ich muss was verpasst haben.

Ja, daa scheint mir so zu sein. Guck einfach mal hier.
Da kannst Du gerne mal Reaktionen sehen, die ich meine.
Super Reaktionen, nur weil ich Reinecke etwas erklären wollte.

Sicher nennt keiner die Gläubigen direkt naiv und oder dumm.
Das geht super durch die Blume. Z. B. in dem man in einem
Posting nicht Gläubige schreibt, sondern Kinder
(oder Kinderchen).

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() Tao-Ho

Banda Offline



Beiträge: 403

05.09.2007 14:45
#241 RE: Wozu ist ein Gott für mich nützlich? antworten
Für Tao-Ho

Glaube an den hebräischen Gott Abrahams,und an das Lamm Gottes.
Reinecke ( gelöscht )
Beiträge:

05.09.2007 14:49
#242 RE: Wozu ist ein Gott für mich nützlich? antworten

In Antwort auf:
Banda schrieb: Glaube an den hebräischen Gott Abrahams,und an das Lamm Gottes.

Bei solchen durch und durch begründeten Hinweisen kommt mir immer ein Frage in den Sinn: Warum?

Ich weiß, ich weiß, das ist eigentlich die Überschrift über dem ganzen Thread, allein mir fehlt eine Antwort...

Tao-Ho Offline

Zennois


Beiträge: 5.365

05.09.2007 15:07
#243 RE: Wozu ist ein Gott für mich nützlich? antworten

In Antwort auf:
Glaube an den hebräischen Gott Abrahams,und an das Lamm Gottes.


Das kann ja wohl nicht Dein Ernst sein, Banda. Was soll diese unqualifizierte
Aussage in Bezugnahme auf meine Postings bedeuten?

Ist schon klar warum gläubige Menschen nicht ernst genommen werden. Dank solcher
Aussagen, vermutlich...

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() Tao-Ho

89 ( Gast )
Beiträge:

05.09.2007 15:15
#244 RE: Wozu ist ein Gott für mich nützlich? antworten

Zitat von Tao-Ho

Ist schon klar warum gläubige Menschen nicht ernst genommen werden. Dank solcher
Aussagen, vermutlich...
Ich wollt's nicht sagen und musste mich sehr beherrschen, sonst heißt es gleich wieder.......genau das.

Banda Offline



Beiträge: 403

05.09.2007 18:37
#245 RE: Wozu ist ein Gott für mich nützlich? antworten
Der Haß der Welt
Wenn die Welt euch haßt,so bedenkt, daß sie mich vor euch gehaßt hat.

Was meint der Sohn Josephs,aus Nazaret damit ?

----
Was meinst mit genau das
qilin Offline




Beiträge: 3.552

05.09.2007 18:57
#246 RE: Wozu ist ein Gott für mich nützlich? antworten

Hallo 89,

In Antwort auf:
Wo liegt jetzt eigentlich das Problem?
Naja, vielleicht darin,dass ich in
In Antwort auf:
Mir kommen die Tränen.
das Argument nicht so ganz sehe

In Antwort auf:
Deiner (eurer) Meinung nach werden die Religiösen zu oft verarscht, nicht
ernst genommen?
Ist das Niveau der Diskussion zu niedrig und werden jetzt wissenschaftliche
Thesen permanent auf ihre Haltbarkeit abgeklopft und ist somit eine 'Meinung'
ein lästiges Anhängsel, die man sowieso in den Wind schießt, weil unrelevant?
Ist das hier nicht auch ein sogenanntes Meinungsforum?
Aber sicher - nur werden Meinung und Wissenschaft recht häufig vermengt,
Ansprüche erhoben, die eben nicht falsifizierbar sind - wie dass Atheismus der
eigentliche, ursprüngliche Zugang wäre, dass 'die Gläubigen' eben nur aus Angst,
wegen ihrer Erziehung etc. diesem eigentlich völlig unlogischen und kontraproduktiven
Unsinn anhingen...
Zweifellos gibt's das fallweise mal auch umverkehrt, aber da gibt's dann auch ganz
schnell Kontra - auch von 'Gläubigen'...

In Antwort auf:
es lebe die friedliche Koexistenz...
Nun, gegen die hab' ich nichts, auch nicht gegen Sarkasmus - nur wenn irgendeine
Gruppe andauernd als unreif, unlogisch, naiv, dogmatisch und was weiß ich sonst noch
hingestellt wird, ist der 'Dialog' nun mal ziemlich einseitig

In Antwort auf:
"Wenn Freiheit überhaupt was bedeutet, dann´, das man anderen Leuten das sagt,
was sie nicht hören wollen." (frei nach Orwell)
Offenbar hörst Du das was ich sage auch nicht so besonders gern - ich bin also frei!!!

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() qilin

89 ( Gast )
Beiträge:

05.09.2007 19:30
#247 RE: Wozu ist ein Gott für mich nützlich? antworten
In Antwort auf:
Naja, vielleicht darin,dass ich in
In Antwort auf:
--------------------------------------------------------------------------------
Mir kommen die Tränen.
--------------------------------------------------------------------------------

das Argument nicht so ganz sehe
Ich weiß, alles sollte handfest unterlegt und Argumente stichfest sein.
War ja auch nicht als Argument gedacht (fast größtmögliche Sünde im Forum), sondern als..hm, sagen wir mal Persiflage, also genau das, was ihr anprangert, somit weiterer Punkt an euch.
Nur hatte ich es in weiteren Zusammenhang gesehen, sprich Christenverfolgung oder ebend das Gegenteil in grauer Vorzeit.
In Antwort auf:
nur wenn irgendeine
Gruppe andauernd als unreif, unlogisch, naiv, dogmatisch und was weiß ich sonst noch
hingestellt wird, ist der 'Dialog' nun mal ziemlich einseitig
Das ist oft eine Frage der Auffassung oder der Tagesform oder auch der Dicke des Fells desjenigen, der sich angesprochen fühlt.
Den Wortwechsel, den Tao-Ho erst angeführt hat zwischen ihr und B.S.+Gysi als Beweis für die Naivitätserklärung von Atheisten gegnüber Gläubigen kann man in den falschen Hals bekommen, muss es aber nicht. Ich bin hier auch schon verarscht und wesentlich schlimmer beschimpft worden.
Da steht man entweder bis zu einem gewissen Punkt drüber oder verzettelt sich in Grabenkämpfen und vergeudet Kraft.
In Antwort auf:
Offenbar hörst Du das was ich sage auch nicht so besonders gern - ich bin also frei!!!

Wir sind beide frei!!!....und du kannst mir glauben, ich höre kaum jemandem lieber zu wie dir.
qilin Offline




Beiträge: 3.552

06.09.2007 06:37
#248 RE: Wozu ist ein Gott für mich nützlich? antworten

Hallo 89,

Danke für die Blumen...
Na, mir ist auch im Lauf der Jahre ein ziemlich dickes Fell gewachsen, was
Kommunikation im Internet angeht - ich habe dabei allerdings auch gelernt,
dass es wenig bringt, sich gegen hartnäckige Pauschalurteile nicht zu
wehren. Da hat z.B. vor ca. 10 Jahren in einer mail-Liste mal Einem meine
Moderation nicht gepasst, und er hat längere Zeit immer wieder mehr oder
weniger direkt angedeutet ich sei schwul - bis mich schließlich ein etwas
unbedarfter Teilnehmer ganz offen fragte, ob da wohl was dran sei...
Vielleicht bin ich ja auch etwas unbedarft - jedenfalls sind mir die Anwürfe
von wegen unreif, unlogisch, naiv, dogmatisch etc. bisher als recht real
und ernstgemeint erschienen und nicht als bloße 'Verarsche' - und
offenbar bin ich da nicht der Einzige...

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() qilin

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

06.09.2007 09:20
#249 RE: Wozu ist ein Gott für mich nützlich? antworten

In Antwort auf:
...Ansprüche erhoben, die eben nicht falsifizierbar sind - wie dass Atheismus der
eigentliche, ursprüngliche Zugang wäre, dass 'die Gläubigen' eben nur aus Angst,
wegen ihrer Erziehung etc. diesem eigentlich völlig unlogischen und kontraproduktiven
Unsinn anhingen...


Nanu, da hatte ich mir solche Mühe gegeben, meinen Standpunkt zu erklären.
Falsifizierbar ist er ganz einfach. Wenn es nicht so wäre, müssten Kinder auch in Gesellschaften, in denen Gott kein Thema ist, zu diesem finden. Tun sie aber nicht. Das nun nicht etwa, weil man ihnen den ausredet, sondern weil er einfach nicht vorkommt.
Umgedreht findet aber kein Kind zu Gott, das nicht von diesem hört, ob nun durch die Eltern oder die Gesellschaft.
Von selbst macht es das einfach nicht.

Auch ich nehme dich durchaus ernst und respektiere dich voll und käme nie auf den Gedanken, dich als unreif, unlogisch, naiv, dogmatisch etc. zu bezeichnen. Warum fühlst du dich in diese Ecke gestellt?

qilin Offline




Beiträge: 3.552

06.09.2007 10:53
#250 RE: Wozu ist ein Gott für mich nützlich? antworten

Hallo B.S.,

In Antwort auf:
Nanu, da hatte ich mir solche Mühe gegeben, meinen Standpunkt zu erklären.
Falsifizierbar ist er ganz einfach. Wenn es nicht so wäre, müssten Kinder auch in
Gesellschaften, in denen Gott kein Thema ist, zu diesem finden. Tun sie aber nicht.
Das nun nicht etwa, weil man ihnen den ausredet, sondern weil er einfach nicht
vorkommt. Umgedreht findet aber kein Kind zu Gott, das nicht von diesem hört,
ob nun durch die Eltern oder die Gesellschaft. Von selbst macht es das einfach nicht.
Hm - darüber kann man allerdings diskutieren. Ich würde aber denken, umgekehrt
wird eher ein Schuh daraus - soweit die Geschichte zurückgeht, waren Menschen
religiös und verehrten irgendwelche Götter. Da sich diese vermutlich nicht selbst
offenbarten , muss die Grundlage dafür wohl irgendwie im menschlichen Wesen
vorgegeben sein. Sieht man wohl auch daran, dass es [wenn überhaupt] noch nie
eine irreligiöse Gesellschaft gegeben hat, wo keine religiösen Ideen aufgetaucht
wären (ganz abgesehen davon, dass solche Gesellschaften heftig dazu tendieren,
zu Ersatzreligionen zu mutieren). Dass jemand auf den perfiden Gedanken käme,
eine Religion einzuführen, nur um Macht über Andere zu erlangen, scheint mir
doch eher weit hergeholt.
Allerdings glaube ich, dass die Entwicklung von Religion parallel zur Entwicklung
des Menschen langfristig und langsam auch fortschreitet (wie auch die Religions-
wissenschaft sagt) - vom Animismus zum Polytheismus zu immer theoretischer
werdenden und immer weniger anthropomorphen Monotheismen, die sich einem
'religiösen Atheismus' wie z.B. Buddhismus immer weiter annähern... Und dass
Orthodoxe jeglicher Provenienz dagegen auf die Barrikaden steigen, erleben wir
ja jeden Tag aufs Neue


In Antwort auf:
Auch ich nehme dich durchaus ernst und respektiere dich voll und käme nie
auf den Gedanken, dich als unreif, unlogisch, naiv, dogmatisch etc. zu bezeichnen.
Warum fühlst du dich in diese Ecke gestellt?
Nö - ich doch nicht. Ich bemerke es nur bei Anderen, denen ich Reife, Logik,
Aufgeklärtheit und Dogmenlosigkeit eigentlich ebenso zuzubilligen geneigt bin
wie irgendeinem Atheisten... Unter diesen gibt es ja vermutlich auch gewisse
Niveauunterschiede

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() qilin

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"Ich bin völlig anderer Meinung als Sie. Aber ich werde mein Leben dafür einsetzen,
dass Sie sie sagen dürfen!" (Voltaire)

"Habe den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!" (Immanuel Kant)

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=> "Der selbstbestimmte Mensch"

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