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Religionsforum
Atheismus vs. Religionen  

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Dieses Thema hat 27 Antworten
und wurde 1.047 mal aufgerufen
 Islam
Seiten 1 | 2
Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

13.11.2007 06:17
#26 RE: Entbindet uns die Religion vom selbstständigen Denken? antworten

In Antwort auf:
Und wiso ist es schlecht sich der denkweise Gottes anzunähern?!?! Sie dir die Natur(gesetzte) an seine Gedanken.

Welchen der vielen Götter meinst du denn?

Das mit Gott, also die Story es gibt nur einen, erinnert mich immer an die DDR. Da gabs auch nur die Party und die anderen wollte keiner wahrhaben.

Na, nun gibts die Partei nicht mehr. Mal sehen, wenn wir mit Gott so weit sind.

Ach ja, was hat Gott mit der Natur zu tun? Bist du von der Truppe die behauptet, Gott wäre in jeder Blume zu erkennen, weil ohne Gottes Wohlwollen und Gnade so was Schönes sonst gar nicht existieren könnte?

Nee, der ist völlig unnötig dazu. Das macht die Evolution schon selbst.

Doch, doch, die gibts. Klar, sind noch einige Fragen offen, manche werden es immer bleiben. Aber insgesamt ist sie weit besser dokumentiert und nachgewiesen, als jeder der vielen Götter auf Erden.

Lukrez Offline




Beiträge: 5.513

13.11.2007 21:01
#27 RE: Entbindet uns die Religion vom selbstständigen Denken? antworten
Sobald Religion zu einem gesellschaftlichen Massenphänomen - beispielsweise zu Christentum oder Islam wird, ist es aus mit selbständigem Denken.
Wer sich dafür interessiert, der sollte folgendes Buch studieren:
Gustave Le Bon (1841 - 1931) / Psychologie der Massen - Psychologie des foules.
Habe mich oberflächlich schon damit beschäftigt und das Buch natürlich schon bestellt.
Vermutlich demnächst mehr davon. Ist wirklich hochinteressant!
Das komplette Buch gibt es auch im Internet:
http://www.textlog.de/le-bon-psychologie.html
Um auf den Geschmack zu kommen hier ein kleiner Auszug über das "religiöse Gefühl":
Dies Gefühl besitzt sehr einfache Kennzeichen: Anbetung eines vermeintlichen höheren Wesens, Furcht vor der Gewalt, die ihm zugeschrieben wird, blinde Unterwerfung unter seine Befehle, Unfähigkeit, seine Glaubenslehren zu untersuchen, die Bestrebung, sie zu verbreiten, die Neigung, alle als Feinde zu betrachten, die sie nicht annehmen. Ob sich ein derartiges Gefühl auf einen unsichtbaren Gott, auf ein steinernes Idol, auf einen Helden oder auf eine politische Idee richtet — sobald es die angeführten Merkmale aufweist, ist es immer religiöser Art. Das Übernatürliche und das Wunderbare sind überall darin wiederzuerkennen. Die Massen umkleiden das politische Bekenntnis oder den siegreichen Anführer, der sie für den Augenblick zur Schwärmerei hinreißt, mit derselben geheimnisvollen Macht.
Nicht nur dann ist man religiös, wenn man eine Gottheit anbetet, sondern auch dann, wenn man alle Kräfte seines Geistes, alle Unterwerfung seines Willens, alles Gluten des Fanatismus dem Dienst einer Macht oder eines Wesens weiht, das zum Ziele und Führer der Gedanken und Handlungen wird.
Mit dem religiösen Gefühl sind gewöhnlich Unduldsamkeit und Fanatismus verbunden. Sie sind unausbleiblich bei allen, die das Geheimnis des irdischen und himmlischen Glückes zu besitzen glauben. Die beiden Eigenschaften sind bei allen in einer Gruppe vereinigten Menschen wiederzufinden, wenn irgendein Glaube sie erhebt. Die Jakobiner der Schreckenstage waren ebenso tief religiös wie die Katholiken der Inquisition, und ihr grausamer Eifer entsprang der gleichen Quelle.

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Wenn du es nicht wagst, den Sinnen zu trauen, stürzen die Pfeiler des Lebens ein.
De nihilo nihil. Aus Nichts wird nichts.
Zu soviel Unheil hat schon die Religion die Menschen verleitet.
(Lukrez)

Banda Offline



Beiträge: 403

13.11.2007 22:03
#28 Katholik konvertiert zum ISLAM ?/ Wie geht das ? antworten
http://www.rp.theologie.uni-wuerzburg.de...istentum-islam/

Christliche und muslimische Religionspädagogen kamen Ende November auf Einladung des katholischen Theologen Professor Hans-Georg Ziebertz an der Uni Würzburg zusammen. Hier diskutierten sie Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen christlichem und muslimischen Religionsunterricht. Differenzen gebe es zwar in dogmatischer, aber kaum in pädagogischer Hinsicht, so die einhellige Meinung der Beteiligten.

In Bayern sind die Weichen für die Einführung eines islamischen Religionsunterrichts gestellt. Professor Harun Behr, ein zum Islam konvertierter Katholik aus Rheinland-Pfalz, ist an der Universität Erlangen-Nürnberg Bayerns erster Verantwortlicher für die Ausbildung von muslimischen Religionslehrern. Er berichtete von den Schwierigkeiten bei der Erstellung eines Lehrplans für das neue Fach.
Zu unterschiedlich seien die Interessen gewesen: Für die einen soll der islamische Religionsunterricht die Lehren des Islam bekannt machen, für andere soll er helfen, den christlich-konfessionellen Religionsunterricht zu stabilisieren. Wieder andere meinten, der Islamunterricht müsse Terrorismus verhindern und die Moscheevereine austrocknen.
Am Ende, so Behr, sei ein Konzept herausgekommen, das den Vergleich mit katholischem und evangelischem Unterricht nicht zu scheuen brauche. Bildungstheoretisch habe man sich an den Standards orientiert, die
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Galata 1,8 Aber gesetzt der Fall: wir selbst oder ein Engel vom Himmel verkündigte eine andere Frohbotschaft,als wir euch verkündigt haben - verflucht sei er.
Text von Katho.
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