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Religionsforum
Atheismus vs. Religionen  

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Dieses Thema hat 134 Antworten
und wurde 4.001 mal aufgerufen
 Philosophie und Wissenschaft
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89 ( Gast )
Beiträge:

27.08.2007 15:08
#126 RE: Hat "Gott" nur einmal "geschöpft"? antworten

In Antwort auf:
- Da wäre doch Toleranz sicherlich angesagt
...und Mitleid mit den Eltern (ach so, und dem Kind natürlich)
In Antwort auf:
. Und dabei sind die
allgemeinen Argumente bei einer solchen Diskussion etwas dicker als bei Religionsfragen, würde ich meinen.
Das meinte ich ja, eventuell ist es etwas zu krass zum vergleichen, ausser man sieht's ähnlich wie qilin.

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.475

27.08.2007 19:32
#127 RE: Hat "Gott" nur einmal "geschöpft"? antworten

In Antwort auf:
Beurteilt, BEurteilt...
Das ließe ja dann eine gewisse Offenheit trotz einer bestimmten persönlichen Hlatung erkennen. Nun wie siehst du das? Sind die Atheisten hier landläufig offen für theistische Argumentation? Ich habe ganz bewusst die Wendung verurteilt gebraucht. Was solls, ist ja eh nur meine persönliche Sicht .. und die darf ich ja hier hinsetzen.

In Antwort auf:
Damit ist dein Argument ausgebremst? Das würde ich als Zustimmung meines Argumentes bezeichnen.
Was theistisches anbelangt können bzw. dürfen meine Argumente in den Augen vieler Atheisten hier gar nichts anderes sein als eben ausgebremst, widerlegt und damit unbedeutend. Ich erwarte auch nicht, dass meine Argumentation evaluiert wird. Ich kann sogar nur hoffen, dass sie gelesen wird. mehr aber nicht. Ob und inwieweit ein Argument - ob nun pro atheistisch oder pro theistisch - tatsächlich ausgebremst ist, können wir zur zeit nicht ermitteln. Daher bemühe ich mich auch nicht darum. Jedwede bewertung eines Argumentes ist immer dem momentanen Erkenntnisvermögen unterworfen und daher sehr flexibel. Sollte zumindest so sein, oder?

In Antwort auf:
Hm. Ich rede/schreibe hier zu viel?
Da muss ich mich für meine undeutliche Formulierung entschuldigen; Zurückhaltung rate ich mir, nicht dir. Sorry, dass das wohl genau anders rüberkam. Es ging ja darum, dass meine Kritik an manchen atheistischen Auffassungen offenbar nicht deutlich erkennbar ist. Nicht jeder Atheist reagiert auf Kritik souverän; dass meinte ich als ich schrieb, du wärst nicht der einzige Atheist hier.

lG, Ralf
PS: schreibe grade von einem anderen Rechner aus, da mein DSL Modem am gestrigen Sonntag seinen Dienst quittierte. Hab jetzt ein anderes, kann aber noch nicht sagen, ob das zu meiner Anlage passt..., falls nicht, werd ich wohl zwei Tage pausieren müssen...Bis dahin...


In Memory of Soul-Society

Wohl gibt es zwei Arten von Freunden und es sind diese: Käufliche und Unbezahlbare

Wo Wahrheit ist, ist Bescheidenheit (K.H.Deschner)

Wir wissen nur so viel, wie wir fragen (Wessel Gansfort, 1419-1489)

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 16.127

27.08.2007 19:39
#128  Hat "Gott" nur einmal "geschöpft"? antworten

In Antwort auf:
Nun wie siehst du das? Sind die Atheisten hier landläufig offen für theistische Argumentation?
Nee, sind sie leider nicht, und ich bedauere das!

_____________________________________________
"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

27.08.2007 19:53
#129 RE: Hat "Gott" nur einmal "geschöpft"? antworten

In Antwort auf:
Sache mit der Untersuchung war allerdings für mich eher eine zusätzliche Illustration, dass es heute notwendig - und auch vernünftig - ist, sich mit Religion auseinanderzusetzen, und weniger, mit der Möglichkeit zu spielen,
dass man das nicht müsste, wenn davon nichts bekannt wäre..

Na, da stimmen wir doch völlig überein. Was sollen solche theoretischen Hirngespinnste? Über den Weg, wie mit Religion umzugehen ist, werden wir vielleicht nicht einer Meinung sein. Darüber, dass man sich mit ihr auseinandersetzen muss, alle mal.
Hast du meine Diskussion vorher so verstanden, dass ich das nicht für nötig halte?
Nein, mir ging es nur um eins: den Vorwurf abzuwehren, wir würden Kinder atheistisch indoktrinieren. Deshalb habe ich ausgeführt, dass Kinder von selbst nie solche Gottvorstellungen entwickeln wie sie im Umschwang sind. Dazu müssen sie erst geführt werden. Wir brauchen also keine Indoktrination, weil das atheistische Herangehen zunächst der natürlich Ausgangspunkt ist. Ich bin fest davon überzeugt, das Erziehung zur Religion und besonders Religionsunterricht gesellschaftsschädlich ist. Was wir brauchen ist Ethikunterricht, auch mit Abhandlung der Religionen ohne besondere Wertung einer bestimmten, aber auch der Geschichte der Philosophie. Und vor allem ohne Missionierungsziel. Dafür aber mit Vermittlung der Werte, die durch Humanismus und Aufklärung so stark zu unseren heutigen gesellschaftsprägenden Werten geworden sind, dass die Kirchen schon beginnen, sie als christliche Werte auszugeben.

Ach ja, ich gehe tatsächlich davon aus, dass die Giordano Bruno Stiftung zuerst Projekte fördert die geeignet sind, den Humanismus voranzubringen. Ansonsten wäre ich auch sehr enttäuscht von ihr.

mum1 Offline

T'ien-shen-mu

Beiträge: 2.323

27.08.2007 22:00
#130 RE: Hat "Gott" nur einmal "geschöpft"? antworten

oder auch nicht . . . . .

Wird schon werden . . . . . Sorry hatte hier gar nichts zu suchen....
In der Tat.
Wenn ich nochmal 5 Leere, bzw. zugemüllte Posts hintereinander sehe, gibt's ne Verwarnung wegen Spam. Du hast sowohl die Möglichkeit Beiträge zu Editieren - sofern noch niemand geantwortet hat - als auch im Unterforum "Vorstellung, allgemeine Infos" einen Thread zum Üben mit der Forensoftware zu erstellen. Aber bitte nicht Wahllos irgendwo.
Xeres
Casmiel Offline

Diabolist


Beiträge: 712

27.08.2007 22:10
#131 RE: Hat "Gott" nur einmal "geschöpft"? antworten

Eine bißchen Spam muss sein...

___________________________________________________________________
Erleuchtung erlangt man nicht, indem man sich dem Licht hingibt, sondern indem man die Dunkelheit ergründet (C.G. Jung)

qilin Offline




Beiträge: 3.552

28.08.2007 06:30
#132 RE: Hat "Gott" nur einmal "geschöpft"? antworten
Hallo B.S.,
In Antwort auf:
Sache mit der Untersuchung war allerdings für mich eher eine zusätzliche Illustration, dass es heute notwendig -
und auch vernünftig - ist, sich mit Religion auseinanderzusetzen, und weniger, mit der Möglichkeit zu spielen,
dass man das nicht müsste, wenn davon nichts bekannt wäre..
In Antwort auf:
Na, da stimmen wir doch völlig überein. Was sollen solche theoretischen Hirngespinnste?

Das hab' ich mich auch gefragt - war ja der Anlass, mich hier einzuschalten...
Es war vielleicht nicht Deine Argumentation, aber so kam's manchmal hier für mich 'rüber.

In Antwort auf:
Über den Weg, wie mit Religion umzugehen ist, werden wir vielleicht nicht einer Meinung sein. Darüber, dass man sich mit ihr auseinandersetzen muss, alle mal.
Hast du meine Diskussion vorher so verstanden, dass ich das nicht für nötig halte?
Nein, mir ging es nur um eins: den Vorwurf abzuwehren, wir würden Kinder atheistisch indoktrinieren. Deshalb habe ich ausgeführt, dass Kinder von selbst nie solche Gottvorstellungen entwickeln wie sie im Umschwang sind. Dazu müssen sie erst geführt werden. Wir brauchen also keine Indoktrination, weil das atheistische Herangehen zunächst der natürlich Ausgangspunkt ist. Ich bin fest davon überzeugt, das Erziehung zur Religion und besonders Religionsunterricht gesellschaftsschädlich ist. Was wir brauchen ist Ethikunterricht, auch mit Abhandlung der Religionen ohne besondere Wertung einer bestimmten, aber auch der Geschichte der Philosophie. Und vor allem ohne Missionierungsziel. Dafür aber mit Vermittlung der Werte, die durch Humanismus und Aufklärung so stark zu unseren heutigen gesellschaftsprägenden Werten geworden sind, dass die Kirchen schon beginnen, sie als christliche Werte auszugeben.
Hm, ich denke da kommen wir langsam an den Kernpunkt - für mich ist Religion primär mal weder theistisch noch atheistisch -
auch recht bedeutende Konfessionen kommen weitgehend ohne einen Gott aus... Einen wertfreien Ethikunterricht hielte ich
für durchaus wünschenswert - allerdings gehört dazu IMHO nicht unbedingt die Annahme dass 'das atheistische Herangehen
zunächst der natürlich Ausgangspunkt ist'
- zu Wertfreiheit gehört das Infragestellen aller Annahmen, nicht nur der
monotheistischen. Dazu wäre aber m.E. wohl im Prinzip ein 'meinungsloser' Lehrer nötig - wer eine persönliche Meinung zu den
Dingen hat, die er vorträgt, wird die auch 'rüberbringen, selbst wenn er bemüht sein sollte, das nicht zu tun... Mir sind drei
Leute, die eine Meinung haben und das auch sagen, lieber als einer, der den einzig wahren natürlichen Weg aufzeigt, ob der
nun christlich, muslimisch, atheistisch oder sonstwie ist...
In Antwort auf:
Ach ja, ich gehe tatsächlich davon aus, dass die Giordano Bruno Stiftung zuerst Projekte fördert die geeignet sind, den Humanismus voranzubringen. Ansonsten wäre ich auch sehr enttäuscht von ihr.
Dass Humanismus und Objektivität untrennbar mit Atheismus verbunden ist, wäre allerdings erst zu beweisen - s.o.

___________________________
Nichts bedarf so sehr der Reform
wie die Meinungen anderer Leute. [Mark Twain]

() qilin

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

28.08.2007 08:36
#133 RE: Hat "Gott" nur einmal "geschöpft"? antworten

In Antwort auf:
...allerdings gehört dazu IMHO nicht unbedingt die Annahme dass 'das atheistische Herangehen
zunächst der natürlich Ausgangspunkt ist'
Sicher nicht. Das war meine Meinung zum Vorwurf der Indoktrination von Kindern durch Atheisten. Das Wichtigste für mich im Ethikunterricht wäre das Lernziel, alles zu hinterfragen und anzuzweifeln und nichts als gegeben zu nehmen.

In Antwort auf:
Dass Humanismus und Objektivität untrennbar mit Atheismus verbunden ist, wäre allerdings erst zu beweisen


Genau deshalb habe ich mich bei der Beantwortung deiner Frage
In Antwort auf:
Und wenn ein Projekt durch die Giordano-Bruno-Stiftung gefördert wurde, dann sind die Resultate automatisch atheistische Propaganda...

Nicht auf den Atheimus sondern auf den Humanismus bezogen. Es ging nur darum, ob Projekte mit einem bestimmten Ziel oder einer bestimmten Erwartungshaltung durchgeführt werden. Das werden sie meiner Meinung nach zweifellos.
Der Vorsitzende der GBS, MSS, ist, bezeichnet sich, wenn ich das richtig im Ohr habe, auch als Agnostigker und nicht als Atheist.
Ich mach auch keinen großen Unterschied zwischen Religionen, die ohne Gott auskommen und Philosophie. Kommt dann halt nur ne bestimmte Organisationsform dazu.

qilin Offline




Beiträge: 3.552

28.08.2007 09:33
#134 RE: Hat "Gott" nur einmal "geschöpft"? antworten

Hallo B.S.,

In Antwort auf:
Das Wichtigste für mich im Ethikunterricht wäre das Lernziel, alles zu hinterfragen und anzuzweifeln und nichts als gegeben zu nehmen.
Das ist ein Punkt in dem wir sicher konform gehen...

In Antwort auf:
Genau deshalb habe ich mich bei der Beantwortung deiner Frage...
Nicht auf den Atheimus sondern auf den Humanismus bezogen. Es ging nur darum, ob Projekte mit einem bestimmten Ziel oder einer bestimmten Erwartungshaltung durchgeführt werden. Das werden sie meiner Meinung nach zweifellos.
Zumindest zum Teil sicherlich - auf allen Seiten. Wogegen ich mich ausgesprochen habe, waren Unterstellungen
in der Form 'das kommt von... - also ist es...'. Dass selbst Theologen imstande sind, wissenschaftlich sauber zu
arbeiten, möchte ich doch annehmen

In Antwort auf:
Ich mach auch keinen großen Unterschied zwischen Religionen, die ohne Gott auskommen und Philosophie. Kommt dann halt nur ne bestimmte Organisationsform dazu.
Das ist ein Punkt mit dem ich oft im Zusammenhang mit dem Buddhismus konfrontiert werde - der Unterschied
ist für mich zwar haardünn und etwas verwaschen, aber einen sehe ich doch - eine Konfession will einen
'Heilsweg' aufzeigen, der über das unmittelbar Erfahrbare und Beweisbare hinausgeht; eine Philosophie tut das
i.A. nicht. Grenzfälle gibt es allerdings - mir fallen da gerade Konfuzianer und Pythagoräer ein...

___________________________
Nichts bedarf so sehr der Reform
wie die Meinungen anderer Leute. [Mark Twain]

() qilin

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

28.08.2007 11:21
#135 RE: Hat "Gott" nur einmal "geschöpft"? antworten

In Antwort auf:
Wogegen ich mich ausgesprochen habe, waren Unterstellungen
in der Form 'das kommt von... - also ist es...'. Dass selbst Theologen imstande sind, wissenschaftlich sauber zu
arbeiten, möchte ich doch annehmen

Da Theologen ja nicht unbedingt gläubig sein müssen, sicher. Wenn das aber noch dazu kommt, gehe ich tatsächlich davon aus, dass sie gewisse Denkblockaden haben müssen.
Was aber sicher nichts daran ändert, dass meine Einschätzung "das kommt von...also ist" doch zu kategorisch war.

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