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Atheismus vs. Religionen  

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Dieses Thema hat 114 Antworten
und wurde 3.735 mal aufgerufen
 Antireligiöse Politik und Kultur
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Christian D! ( Gast )
Beiträge:

19.08.2007 21:41
Bibelkritik, un/angemessen? antworten

Ich weis das ihr denken werdet "Aber, das passt doch garnicht zu ihm." und trotzdem Stelle ich hier folgenden Link vor und bitte euch reinzuschauen und zu schreiben was ihr davon haltet.

Lukrez Offline




Beiträge: 5.550

19.08.2007 21:50
#2 RE: Bibelkritik, un/angemessen? antworten

Das Gästebuch ist ein Tummelplatz für total bekloppte...
Im Forum sind gelangweilte Bibelfundis die sonst wohl nichts zu tun haben und es andauernd als Missionsplattform gebrauchen.
Ansonsten schaue ich da aber immer mal wieder gerne rein.

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Wenn du es nicht wagst, den Sinnen zu trauen, stürzen die Pfeiler des Lebens ein.
De nihilo nihil. Aus Nichts wird nichts.
Zu soviel Unheil hat schon die Religion die Menschen verleitet.
(Lukrez)

Christian D! ( Gast )
Beiträge:

19.08.2007 21:54
#3 RE: Bibelkritik, un/angemessen? antworten

Ja, ich muss gestehen das ich auch das Zeug was da steht förmlich aufsauge... es ist sehr interessant was da steht - muss ich ehrlich zu geben.

Lukrez Offline




Beiträge: 5.550

19.08.2007 21:59
#4 RE: Bibelkritik, un/angemessen? antworten

Und Frater Eo Ipso hat eine sehr schöne und interessante Homepage:
http://www.hermetik.ch/
Da kann man auch lange verweilen...

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Wenn du es nicht wagst, den Sinnen zu trauen, stürzen die Pfeiler des Lebens ein.
De nihilo nihil. Aus Nichts wird nichts.
Zu soviel Unheil hat schon die Religion die Menschen verleitet.
(Lukrez)

Christian D! ( Gast )
Beiträge:

19.08.2007 22:01
#5 RE: Bibelkritik, un/angemessen? antworten

Na das "cover" ist ja schon mal sehr einladend!

Christian D! ( Gast )
Beiträge:

21.08.2007 11:48
#6 RE: Bibelkritik, un/angemessen? antworten

Es schein wohl niemanden zu interessieren was da steht?! Nun dann muss der Berg eben zum Propheten kommen, zum Beispiel werden da die "Vorläufer/Vorbilder" aufgezählt(Kleiner auszug von der Seite):

In Antwort auf:
Die Geschichte Jesu, seine Geburt, sein Leben, seine Taten und auch seine Auferstehung sind in der Welt der Antike nichts Einmaliges. Gern will uns die Kirche weismachen, Jesus' Ideen seien einzigartig und revolutionär gewesen und sein Leben ganz außergewöhnlich verlaufen. Das Gegenteil ist der Fall!

Herakles

Die Heraklesreligion war zur Zeit Jesu in Syrien, Griechenland und von Rom bis zum Rhein bekannt. Seine Mutter Alkmene und der Adoptivvater Amphitryon reisten zur Entbindung von Mykenai nach Theben, so wie Josef und Maria von Nazareth nach Bethlehem.

Göttervater Zeus hatte Herakles' Geburt vorausgesagt, so wie die Propheten des Alten Testaments das Kommen Jesu' angekündigt hatten. Und kaum war er auf der Welt, wurde auch Herakles von seinen Feinden gesucht und verfolgt.

Herakles wie auch Jesus zogen sich vor ihrem Wirken in die Einsamkeit zurück. Dort erkannten sie ihre Berufung und widerstanden der Versuchung des Bösen. Beide gehorchten einem göttlichen Vater, wandelten übers Wasser und wurden Heiland und Friedensbringer genannt.

Dem Johannesevangelium zufolge starb Jesus mit den Worten (Joh 19,30) "Es ist vollbracht", während die Erde bebte und der Himmel sich verdunkelte. Herakles' letzte Worte, bevor er zum Vater in den Himmel schwebte, waren genau dieselben. Angeblich starb er in Anwesenheit seiner Mutter und seines Lieblingsjüngers Hyllos. Der Schuldige an seinem Tod hängte sich wie Judas nach seinem Verrat aus Reue auf.

Apollonius

Apollonios von Tyana zum Beispiel, war ein Zeitgenosse Jesu. Sein von Philostratos aufgeschriebenes Leben liest sich wie eine Abschrift der biblischen Jesusgeschichte, zum Teil wie ein Evangelium.

Seine Geburt begleiteten himmlische Erscheinungen und im Tempel verblüffte er schon als junger Mann mit seiner Weisheit alle Priester. Später zog er mit Jüngern predigend durchs Land und sah sich selbst als Gottgesandter. Wie Jesus lehnte auch Apollonios blutige Opfer ab.

Er trieb böse Geister aus, heilte Lahme und Blinde und tat alle möglichen Wunder. Auf Rhodos überzeugte er einen Reichen von der Nutzlosigkeit des Reichtums und in Rom erweckte er ein totes Mädchen zum Leben. Seinen Jüngern kündigte er seine Verurteilung vorher an und nach seinem Tod stieg er direkt zum Himmel auf.

Menachem

Ein anderer selbst ernannter Führer war Menachem ("der Tröster") Auch um ihn ranken sich Legenden von einer Geburt in Bethlehem, wenn auch in einem Königspalast. Er beeindruckte im ersten nachchristlichen Jahrhundert vor allem die Juden und rief zum Widerstand gegen die Besatzer auf.

Im Gegensatz zu Jesus vertraute Menachem auf die Macht der Waffen und setzte sich an die Spitze aufständischer Partisanen, der Zeloten. In vielen Kämpfen machten sie den Römern das Leben schwer, bis sie in Masada durch einen gemeinsamen Selbstmord ihr Ende fanden.

Asklepios

Der Kult um Asklepios war schon im 5. vorchristlichen Jahrhundert weit verbreitet. Er rief Gläubige aus aller Welt nach Epidauros zu Wunderheilungen. An Asklepios' Altar stand in großen Lettern das Wort "soter", zu deutsch "Heiland".

Der Theologe Carl Schneider, der sich ausführlich mit dem Ritus dieser griechisch-römischen Gottesfigur auseinandergesetzt hat, berichtet: "Wie Asklepios heilte Jesus mit seiner ausgestreckten oder aufgelegten Hand oder mit einem Finger (...) Ein von Asklepios geheilter Blinder sieht wie ein von Jesus Geheilter zunächst nur Bäume."

Im Markusevangelium hört sich die biblische Version dieser Geschichte folgendermaßen an (Mk 8,24-25): "Und er (der Blinde) sah auf und sprach: Ich sehe die Menschen, als sähe ich Bäume umhergehen. Danach legte er (Jesus) abermals die Hände auf seine Augen. Da sah er deutlich." Beide Wunderheiler besänftigten auch Stürme und erweckten Tote zum Leben. Asklepios' Attribut war ein Stab mit einer eingedrehten Schlange. Der Äskulapstab ist heute das Symbol der Ärzteschaft.

Mithras

Der bedeutendste Gott im Römischen Reich war zu jener Zeit aber Mithras. Noch im Jahr 307 ernannten ihn die römischen Kaiser Diokletian, Galerius und Licinius zum "Beschützer ihres Reiches" und huldigten ihm, nicht dem Gott der Christenheit.

Wie die katholische Kirche kannte der Mithraskult sieben Sakramente und die Taufe, es gab ein mystisches Mahl (Abendmahl), Firmung und Kommunion mit Brot und Wasser. Man rechnete mit einem Jüngsten Gericht und glaubte an eine Auferstehung nicht nur des Geistes, sondern auch des Körpers. Die Hostien trugen ein Kreuzzeichen, auf den Altären brannte ein Ewiges Licht und man wusch mit Blut die Sünden ab.

Seine Geburt wurde am 25. Dezember gefeiert und er sah sich als Vermittler zwischen Ormuzd, dem Lichtgott im Himmel, und Ahriman, dem Satan, alias Beelzebub, alias Belial im Innern der Erde.

Kaum jemand weiß heute, dass noch im 4. Jahrhundert der "Mithracismus" beliebter und verbreiteter als das Christentum war. Die Römer bauten nicht nur in Rom zu Ehren dieses Gottes prächtige Tempel. In London und Paris entstanden Heiligtümer und allein in Deutschland wurden bisher vierzig Kultstätten entdeckt. Erst päpstliche Verbote und Gewalt verhinderten, dass der Mithraskult das Christentum weiterhin bedrohte.

Dionysos

Dionysos, der Sohn des Gottes Zeus und einer irdischen Frau namens Semele, war ebenfalls das Ergebnis einer unbefleckten Empfängnis. Dionysos wurde in einen Korb, Jesus in eine Krippe gebettet. Und auch Dionysos verwandelte Wasser in Wein, starb am Kreuz und stand danach von den Toten auf.

Der Kult um Dionysos war im Mittelmeerraum weit verbreitet und man huldigte ihm von Syrien bis nach Spanien. In vielen griechischen Städten standen Heiligtümer und in Rom lebten einige tausend bekennende Dionysos-Anhänger. Nonnos von Panopolis schrieb 48 Epen zu Ehren dieses Gottes.

Wir sehen also, dass der Kult um Jesus in Mythos und Liturgie eng an die Vorbilder anderer leidender und nach dem Tod auferstandener Götter angelehnt ist. Zufall können die vielen Übereinstimmungen zwischen den alten Religionen und dem Ursprung der christlichen Lehre jedenfalls nicht sein.

Zu Göttern erhobene Menschen waren zu Jesus' Zeit an der Tagesordnung und überall beliebt. Der römische Satiriker Petronius beobachtete seine Landsleute mit scharfem Auge und schrieb: "Unsere Gegend ist so voll von gegenwärtigen Gottheiten, dass man leichter einen Gott als einen Menschen findet."



Hat nun jemand interesse die Seite mal zu lesen

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

21.08.2007 11:50
#7 RE: Bibelkritik, un/angemessen? antworten

Ich kenn die Seite schon ewig. Aber Seiten komplett lesen hab ich noch nie gemacht. Wenn mich mal was interessiert, klicke ich hin und suchs mir.

Inzwischen ist auch vieles nicht mehr so neu für mich wie vielleicht für dich. Ich finds aber toll, dass dich die Seite so interessiert.
Warum eigentlich?

Christian D! ( Gast )
Beiträge:

21.08.2007 12:19
#8 RE: Bibelkritik, un/angemessen? antworten

Na irgend wann muss ich es ja sagen...
Ich war einfach erschrocken das die Bibel doch so ein "Gewaltpotential" in sich birgt - also vor allen natürlich die Bücher Moses. Was da auch angesprochen wurde ist das Thema altes und neues Testament - wieso sich Gott da so unterscheiden soll. Ich denke aber nicht das ich deswegen zum Atheisten werde, aber das die Bibel Gottes Wort ist, muss ich schon anzweifeln. Kann man eigentlich die Bibel ablehnen und trotzdem an Gott glauben - also nur aufgrund der Tatsache das man an ihn/es glaubt? Und wenn ja wie nennt man den jenigen dann? Irgend wie bin ich zur Zeit etwas verwirrt

Gysi Online

Atheist


Beiträge: 16.637

21.08.2007 12:28
#9 Bibelkritik, un/angemessen? antworten
In Antwort auf:
Kann man eigentlich die Bibel ablehnen und trotzdem an Gott glauben - also nur aufgrund der Tatsache das man an ihn/es glaubt?
Tao-Ho tut das ja. Man muss die Bibel ja nicht gänzlich ablehnen, sondern man kann sie als geschichtliches Zeugnis schätzen. Das tue z.B. sogar ich.
In Antwort auf:
Und wenn ja wie nennt man den jenigen dann?
Ja, das ist eine gute Frage. Es gibt ja auch solche, die sich Christen nennen und sich nur auf die Lehre der Nächstenliebe beziehen. Christen müssten sich korrekterweise aber auch zu der Wiederauferstehung und der Erlösungslehre bekennen. Es gibt ja auch viele, die zu den Esos abgedriftet sind, also auch nicht mehr an die Jesus-Erlösung glauben, wohl aber an die Existenz übernatürlicher Dinge und an die eines Gottes. Oder mehrerer Götter. Auch bei denen hat die kindliche religiöse Prägung wenigstens den Wunder- und Gottglauben übrig gelassen...

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

qilin Offline




Beiträge: 3.552

21.08.2007 12:35
#10 RE: Bibelkritik, un/angemessen? antworten

Hallo Christian,

In Antwort auf:
Kann man eigentlich die Bibel ablehnen und trotzdem an Gott glauben - also nur aufgrund der Tatsache das man an ihn/es glaubt?

Natürlich kann man - muss aber nicht... Auch die moderne Theologie sagt nicht, dass die Bibel 'Wort Gottes' ist,
sondern dass das Berichte von Menschen sind von ihren Erfahrungen mit Gott - und das natürlich vor ihrem
jeweiligen historischen Hintergrund. Frag' Tao-Ho - sie macht ja ungefähr das, nach dem Du hier fragst...

___________________________
Nichts bedarf so sehr der Reform
wie die Meinungen anderer Leute. [Mark Twain]

() qilin

Tao-Ho Offline

Zennois


Beiträge: 5.365

21.08.2007 12:38
#11 RE: Bibelkritik, un/angemessen? antworten
In Antwort auf:
Frag' Tao-Ho - sie macht ja ungefähr das, nach dem Du hier fragst...

Ja, frag mich ruhig. Gerne auch per PN. Ich gucke nachher noch mal rein und antworte
Dir auf Deine Fragen.

Nur zum Anfang: Sicher kannst Du die Bibel ablehnen und trotzdem an Gott glauben.
Trau Dich und mach einfach so, wie Du es für richtig hälst.

----------------------------------------------------------------------------------------------------
So wie die Lotosblume lieblich und unbefleckt aus dem Schlamm sich erhebt...
() Tao-Ho

Titan Offline

Ex-Thetan

Beiträge: 1.223

21.08.2007 14:11
#12 RE: Bibelkritik, un/angemessen? antworten

Zunächst einmal ist die Eigene Meinung nicht entscheident.
Mich erschreckt es ehrlich gesagt nicht denn der Wille Gottes muss immer dem Willen des Menschen unter geordnet sein.

mum1 Offline

T'ien-shen-mu

Beiträge: 2.323

21.08.2007 14:26
#13 RE: Bibelkritik, un/angemessen? antworten

Darf ich auch Teile des Koran ablehnen und ihn (den Koran) nicht für Gottes Wort halten ohne dabei die eigenschaft Muslima zu sein zu verlieren?

Oder bin ich Christin weil ich an Jesus Glaube jedoch nicht an jedes Wort in der Bibel?

Oder geht das nicht? Was muss ich dann sein wenn das so ist?

Casmiel Offline

Diabolist


Beiträge: 712

21.08.2007 14:29
#14 RE: Bibelkritik, un/angemessen? antworten

In Antwort auf:
Oder geht das nicht? Was muss ich dann sein wenn das so ist?



Du selbst

___________________________________________________________________
Erleuchtung erlangt man nicht, indem man sich dem Licht hingibt, sondern indem man die Dunkelheit ergründet (C.G. Jung)

qilin Offline




Beiträge: 3.552

21.08.2007 14:37
#15 RE: Bibelkritik, un/angemessen? antworten

Hallo mum1,

In Antwort auf:
Darf ich auch Teile des Koran ablehnen und ihn (den Koran) nicht für Gottes Wort halten ohne dabei die eigenschaft Muslima zu sein zu verlieren?
Oder bin ich Christin weil ich an Jesus Glaube jedoch nicht an jedes Wort in der Bibel?
Oder geht das nicht? Was muss ich dann sein wenn das so ist?
Die Autorität welches Menschen kann Dir denn vorschreiben, was Du darfst und was nicht?


@ sleipnir:
In Antwort auf:
der Wille Gottes muss immer dem Willen des Menschen unter geordnet sein.
Ooch - ich dachte immer es sei umverkehrt

___________________________
Nichts bedarf so sehr der Reform
wie die Meinungen anderer Leute. [Mark Twain]

() qilin

Christian D! ( Gast )
Beiträge:

21.08.2007 14:46
#16 RE: Bibelkritik, un/angemessen? antworten
@ Sleipnir
Natürlich ist auch die eigene Meinung entscheident, ich für meinen Teil kann/will zumindest nicht ewig mit zerreisenden Fragen in Kopf rumlaufen. Vorletzte Nacht konnte ich nicht schlafen weil ich immer wieder dachte: "Und wenn die Bibel jetzt doch Gottes Wort ist?" Ich bin dann irgendwann so gegen 4 Uhr eigeschlafen... Am nächsten Tag habe ich weiter gelesen (also gestern) und bin nun der Meinung das vieles nur von Menschen sein kann.Lese mal ein oder zwei Artikel von der Seite. Warum werden denn im AT so genaue angaben gemacht wie und was man zum Tempel zu bringen hat wenn man krank ist?!...
In Antwort auf:
Mich erschreckt es ehrlich gesagt nicht denn der Wille Gottes muss immer dem Willen des Menschen unter geordnet sein.

Wenn es doch mal der Wille Gottes wäre und nicht der von Menschen. `Gott ist Liebe´ heist es, warum befiehlt dann aber der Gott der im AT das töten von Männern, Frauen, Kindern(!) ja selbst eigene Kinder oder Geschwister soll man bei bestimmten Vergehen steinigen, erschlagen... werden.

Christian D! ( Gast )
Beiträge:

21.08.2007 14:55
#17 RE: Bibelkritik, un/angemessen? antworten

Ich denke "entweder, oder" sollte man auch bei den Religionen/Konfesionen anwenden. Man kann nicht nur ein bisschen Christ oder ein bisschen Muslim sein, entweder glaubt man das was in den Heilige Büchern der Religion steht oder man lässt es bleiben - ist zumindest meine Ansicht. Ich meine man kann ja nicht sagen: ja also Kapitel 1 und 2 hören sich ganz gut an aber 3,4 und 5 finde ich nicht besonders glaubwürdig. Entweder man nimmt an das alles Göttlich ist oder nichts. Wenn ich nähmlich von manchen sage das es nicht göttlich ist dann kann ich auch schon bald an den anderen Dingen zweifeln, weil wenn "das" schon erfunden ist, was wird dann erst "damit" sein?!

qilin Offline




Beiträge: 3.552

21.08.2007 15:17
#18 RE: Bibelkritik, un/angemessen? antworten

Hallo Christian,

ich denke, dass 'entweder/oder' fast immer ein Ausweichen vor Schwierigkeiten ist.
Wenn in der Bibel - oder sonstwo - Gutes steht, warum sollte man es verwerfen?
In Gesetzbüchern steht manches Ungereimte - soll ich jetzt alle Gesetze ablehnen?

Gerade weil ich mit der Bibel nicht allzuviel am Hut habe, halte ich mich an

In Antwort auf:
1Thess. 5,19Den Geist dämpft nicht. 20Prophetische Rede verachtet nicht.
21Prüft aber alles, und das Gute behaltet. 22Meidet das Böse in jeder Gestalt.
- und wende es auch auf die Bibel selbst an...

___________________________
Nichts bedarf so sehr der Reform
wie die Meinungen anderer Leute. [Mark Twain]

() qilin

Christian D! ( Gast )
Beiträge:

21.08.2007 15:20
#19 RE: Bibelkritik, un/angemessen? antworten

Ja, stimmt. Grundsätzlich soll man ja auch immer das Gute suchen, aber ich bezog mich eigentlich auf das religöse.

mum1 Offline

T'ien-shen-mu

Beiträge: 2.323

21.08.2007 15:28
#20 RE: Bibelkritik, un/angemessen? antworten

Darf ich jetzt das Gute aus den Schriften nehmen und alles schlechte verwerfen oder schaffe ich mir da am Ende meine eigene Religion?

Leute ich bin mit meinem Latein am Ende, hab schon vier Nächte nicht mehr richtig geschlafen!

Gibts hier irgendwo n Seelsorger/in !

Xeres Offline




Beiträge: 2.587

21.08.2007 15:33
#21 RE: Bibelkritik, un/angemessen? antworten

In Antwort auf:
Darf ich jetzt das Gute aus den Schriften nehmen und alles schlechte verwerfen oder schaffe ich mir da am Ende meine eigene Religion?
Das wird eine eigene Religion - aber wär's nicht das, was die anderen Religionen mit komplizierten geistigen Verrenkungen hinzubekommen versuchen?

__________________________________________________
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qilin Offline




Beiträge: 3.552

21.08.2007 15:37
#22 RE: Bibelkritik, un/angemessen? antworten
In Antwort auf:
Grundsätzlich soll man ja auch immer das Gute suchen, aber ich bezog mich eigentlich auf das religöse.
Warum soll man denn ausgerechnet im Religiösen nicht das Gute suchen
AFAIK darf ich nach christlicher Lehrmeinung nicht gegen mein Gewissen handeln -
jedenfalls ist mir das im Christentum immer wieder gesagt worden. Und wenn mich
ein 'heiliges Buch' zu etwas anleiten sollte, das ich für böse halte, dann ist mein
Gewissen ja nicht ausgeschaltet - dann muss ich mich damit auseinandersetzen...

___________________________
Nichts bedarf so sehr der Reform
wie die Meinungen anderer Leute. [Mark Twain]

() qilin

Christian D! ( Gast )
Beiträge:

21.08.2007 15:45
#23 RE: Bibelkritik, un/angemessen? antworten

Qilin - du triffst den Nagel auf den Kopf!

Titan Offline

Ex-Thetan

Beiträge: 1.223

21.08.2007 15:50
#24 RE: Bibelkritik, un/angemessen? antworten

Da Kleine Kinder keine eigenen Endscheidungen treffen können ist es die Logische Konsequenz das auch Kinder mit bestraft werden.
Gott ist auch Gerecht das vergessen viele die immer nur Gott ist liebe sagen.
Ich kenne die Seite und sie wird mich auch nicht umstimmen können.
Die Eigene Meinung ist da nicht entscheident.
Das Mosaische Gesetz hat heute keine Gültigkeit mehr, wenn ein Mensch gegen Gottes Gebote verstößt dann muss er bestraft werden.
Da Kleinkinder keine eigenen Entscheidungen treffen können werden sie mit bestraft das zeigt doch die Gerechtigkeit Gottes.
Wenn man einen Text nicht versteht dann sollte man in der Bibel eine Antwort suchen wenn man sie nicht findet muss man es als Faktum akzeptieren.

In Antwort auf:
Jesaja


55,8 Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der HERR,


55,9 sondern so viel der Himmel höher ist als die Erde, so sind auch meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken.
Ein Mensch kann nunmal nicht alles verstehen von daher muss man einfach die Dinge so akzeptieren wie sie sind.
Nur weil die Aussagen einem nicht gefallen heißt es nicht das die Bibel nicht das Wort Gottes ist.
Man muss seine Meinung nach dem Wort Gottes formen.
Wenn man fest stellt das die Eigene Meinung damit nicht übereinstimmt muss man sie damit in Einklang bringen.
@ChristianD
Du kannst ja den Herrn Dostal von den Freien Bibelforschern fragen was er dazu meint da er die Bibel in manchen Punkten ganz anders deutet.
Aber mein Standpunkt ist nunmal klar in dieser Hinsicht, wenn man keine Antwort erhält muss man es als Faktum anerkennen.
Man muss eben vieles einfach nur glauben.
Wenn Gott es so will das auch Kinder getötet werden dann soll es eben so sein.

Titan Offline

Ex-Thetan

Beiträge: 1.223

21.08.2007 15:51
#25 RE: Bibelkritik, un/angemessen? antworten

@qilin
Damit man von seinem Gewissen richtig angeleitet wird muss man es formen.
Erst wenn das Gewissen mit der Bibel konform geht soll man darauf hören und nicht wenn es damit in Widerspruch steht.
Erstmal muss man sich von der Schrift formen lassen.

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