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Religionsforum
Atheismus vs. Religionen  

Der substanzielle  Dialog
 
"Je suis Charlie!"
Für Säkularismus und Religionskritik!


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Relix Offline

Wertekiller


Beiträge: 3.480

13.12.2007 19:56
#26 RE: Ganz neu antworten

Für alle, die in der Lage sind, das österreichische Fernsehen zu empfangen, nächsten Mittwoch, den 20., im "neuen" Club 2 auf ORF 2 um 23. Uhr das gute alte und niemals endende Thema des "Atheismus-Boom".

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"Philosophie besteht aus Fragen, die niemals beantwortet werden können. Religion besteht aus Antworten, die niemals hinterfragt werden dürfen."
-Anonym

qilin Offline




Beiträge: 3.552

18.12.2007 06:47
#27 RE: Ganz neu antworten

Phoenix 18.12. 22:15 Themenabend - Abwege des Glaubens. Fundamentalisten in den USA, Exorzismus in Deutschland, Kinderhexen im Kongo...

ARTE 19.12. 20:40 Spanien unter dem Halbmond. 800 Jahre muslimische Herrschaft.

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Nichts bedarf so sehr der Reform
wie die Meinungen anderer Leute. [Mark Twain]

() qilin

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

19.12.2007 06:20
#28 RE: Ganz neu antworten

AKTUELLER FERNSEHHINWEIS: GBS-SPRECHER MICHAEL SCHMIDT-SALOMON HEUTE (MI, 19.12.) IN "CLUB 2" (ORF)

Der ORF hat seine berühmte Live-Diskussionssendung "Club 2", die "Mutter aller Talkshows", wieder aufleben lassen. In der zweiten Ausgabe nach 12jähriger Pause wird u.a. GBS-Sprecher Michael Schmidt-Salomon zu Gast sein. Thema der Sendung: "Der Atheismus-Boom - Eine Reaktion auf die Welle der neuen Religiosität". Die Sendung beginnt um 23.00 Uhr (Open end!) und wird auf ORF 2 ausgestrahlt. Link zur Sendung: http://tv.orf.at/program/orf2/20071219/420377401/243677/


"UND ES WERDE LICHT!" - ESSAY ZU NATURALISMUS, ATHEISMUS, RELIGIONSKRITIK IM KULTURJOURNAL "PUBLIC"

Dass die Debatte über Naturalismus, Atheismus, Humanismus und Religionskritik längst nicht mehr auf akademische Zirkel beschränkt ist, sondern mittlerweile auch die Popkultur erreicht hat, zeigen Veröffentlichungen wie Oliver Uschmanns Artikel "Und es werde Licht!", der unlängst im Kulturjournal "public" erschien und mittlerweile auch im Internet nachgelesen werden kann. Gegenüber der Printausgabe fehlen in der Onlineausgabe leider u.a. die kommentierten "Tipps zum Weiterlesen" sowie das Kurzportrait des amerikanischen Evolutionsbiologen und Punkrock-Poeten Greg Graffin (Sänger der Band "Bad Religion"), den Uschmann als "direkten Repräsentanten des evolutionären Humanismus in der Musikbranche" bezeichnet. Link zur Online-Ausgabe des Artikels: http://public.galore.de/76.html?&cHash=13ce811e4e&tx_ttnews[backPid]=68&tx_ttnews[tt_news]=131


WEITERE TERMINE IM DEZEMBER

Fr. 21.12.07, 22.00 Uhr, SWR3-Fernsehen, Talkrunde "Nachtcafe": Weihnachten abschaffen? Gast u.a. Carsten Frerk (Giordano Bruno Stiftung)

Do. 27.12.07, 17.05 Uhr, SWR2-Radio, Sendung "Forum": Gott boomt – Warum die Glaubensfrage die Gemüter so erregt. Gäste: Friedrich Wilhelm Graf (Lehrstuhl für Theologie und Ethik, Universität München), Hans-Joachim Simm (Leiter des Verlags der Weltreligionen), Michael Schmidt-Salomon (Giordano Bruno Stiftung)

qilin Offline




Beiträge: 3.552

19.01.2008 09:30
#29 RE: Ganz neu antworten

ARTE 21.01. 20:15 Hexenwahn in Tansania.
ARTE 24.01. 20:15 Kenia - das Dorf der Frauen - ein 'selbstverwaltetes' Dorf für Zwangsehe-, Gewalt- und FGM-Opfer
MTV 24.01. 21:30 Criss Angel Mindfreak - als Kontrast zu Uri Geller
MDR 24.01. 22:35 Faustrecht hinter Gittern - Jugendstrafvollzug in Deutschland
ARTE 24.01. 23:15 Paris - Berlin - Diskussion über Migration. Terrorismus etc...

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wie die Meinungen anderer Leute. [Mark Twain]

() qilin

qilin Offline




Beiträge: 3.552

02.02.2008 20:55
#30 RE: Ganz neu antworten

ARTE 05.02. 23:00 Die drei Räume der Melancholie - Wechselspiel zwischen staatlicher und religiöser Indoktrination (Tschetschenien)

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() qilin

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

09.02.2008 19:42
#31 RE: Ritchie kommt! antworten


Sa, 9. Feb · 23:35-00:55 · BR
Irans junge Wilde - Zwischen Religion und Rebellion

Genre
Dokumentarfilm

Kurzbeschreibung
Dokumentarfilm - THEMENNACHT IRAN

Beschreibung
Teheran befindet sich in einer Phase des kulturellen und strukturellen Umbruchs. 1979 hatte die Stadt noch fünf Millionen Einwohner, heute sind es über sieben Millionen. Da die Stadtplanung diesem Tempo nicht folgen kann, sind bauliche Veränderungen rasant und teilweise chaotisch. Dies und die extreme Verkehrsdichte sind die dringlichsten Probleme der Stadt. Rund 70 Prozent der Einwohner Teherans sind unter dreißig Jahren. Die unter 25-Jährigen sind zudem die Ersten, die nach der Islamischen Revolution von 1979 geboren wurden und somit die erste Generation, die nur in der von Ajatollah Khomeini begründeten islamischen Republik sozialisiert wurde. Welche Fragen bestimmen ihr tägliches Leben? Wie gestalten sie ihre Rolle in einer sich rapide verändernden schiitischen Gesellschaft, zwischen religiöser Tradition und hereinbrechender Moderne? Welche Probleme schafft ihnen der wachsende, westliche Einfluss im Kontext strenger Glaubensvorschriften und sozialer Normen? Vor diesem Hintergrund entfaltet sich das Leben der jungen Leute in Teheran. Jeder Aspekt ihres Alltags wird von religiösen Vorschriften reglementiert, von der Hijab (Kleiderordnung für Frauen), über die Sitzordnung in den von allen benutzten Sammeltaxen, bis hin zu Blickkontakten auf der Straße. Insbesondere das Verhältnis zwischen Männern und Frauen wird stark davon beeinflusst. Als Ausgleich herrscht eine strikte Trennung zwischen der Öffentlichkeit und dem privaten Leben innerhalb der eigenen Wohnung, wo die Regeln zumeist gelassener gehandhabt werden. Die fortschreitende Verwestlichung ist dort besonders spürbar. Dabei geht es den jungen Leuten hier, wie überall auf der Welt, um die Suche nach Identität und Perspektive, die auch im Iran von den immergleichen Themen bestimmt wird: Freundschaft, Familie, Liebe, Beruf und Religion. Der Film zeigt diesen schwierigen Balanceakt zwischen westlicher Jugendkultur und traditionellem Wertesystem auf spannende Weise. David Nawrath und Florian Schewe gelang dabei eine erstaunliche Nähe zu ihren Protagonisten. Die deutsch-iranische Herkunft David Nawraths bildete eine wichtige Schnittstelle beider Kulturen. Gemeinsam mit seinem engen Freund und Kollegen Florian Schewe konnte er das notwendige Vertrauen zu den zwei jungen Protagonisten Samira und Amir-Hossein und deren Familien - vor allem auch zu Samiras jüngerem Bruder Mohammad, der von westlichen Konsumgütern besonders intensiv träumt - spielerisch aufbauen. Sie erhielten intime Einblicke in deren Gefühls- und Familienleben, sammelten Interviews und Eindrücke bei Feierlichkeiten und in Teilen der Stadt, die selbst aufgeschlossenen Besuchern Teherans verschlossen bleiben. Die Protagonisten Samira und Amir-Hossein entstammen völlig unterschiedlichen Verhältnissen, dementsprechend verschieden sind ihre Ansichten zur Situation der Jugend im Iran. Sie verkörpern das in Teheran herrschende Nord-Süd-Gefälle, das die Stadt in den tendenziell modern westlich ausgerichteten Norden und den ärmeren, traditionell religiös verhafteten Süden teilt. Samira Die 21-Jährige und lebt in einem der südlichsten und traditionell religiösesten Viertel Teherans in einer Zweizimmerwohnung - zusammen mit ihrer Mutter, zwei Schwestern und zwei Brüdern. Die Älteren ihrer insgesamt zehn Geschwister haben inzwischen eigene Familien gegründet.


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So, 10. Feb · 10:00-11:00 · SF 1
Gott in China - Kampf um die Freiheit der Religion

Genre
Dokumentarfilm

Beschreibung
Mit den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Umwälzungen in China geht auch ein Erstarken der Religionen einher und stürzt die politischen Machthaber ins Dilemma: Wie weit sollen sie zulassen, dass religiöse und geistige Strömungen aufkommen, die teilweise klar im Gegensatz zur noch herrschenden Doktrin der kommunistischen Partei stehen? Der Dokumentarfilm «Gott in China» von Raphaela M. Schmid versucht, Licht in eines der bestgehüteten Geheimnisse Chinas zu bringen, und zeigt auch, wie heute die meisten Religionen in sich gespalten sind in offizielle und im Untergrund wirkende Gemeinschaften.

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So, 10. Feb · 10:45-11:15 · HR
Das Sonntagsgespräch

Beschreibung
Meinhard Schmidt-Degenhard im Gespräch mit den Religionssoziologen Michael N. Ebertz und Detlef Pollak Manch einer spricht vom "Comeback des Lieben Gottes", andere verkünden frohgemut die "Renaissance der Religion". Es ist wieder angesagt, öffentlich oder privat über den Glauben zu sprechen. Man outet sich als Gottsucher, man begibt sich auf Pilgerfahrten oder sucht wieder die alten Rituale der Religionen. Religion ist ein wichtiges Element des individuellen wie auch des gesellschaftlichen Lebens. Der Bedeutung der Religion für das menschliche Leben widmet sich das hr-fernsehen in einer eigenen Gesprächsreihe in den Wochen vor Ostern. Wozu braucht der Mensch die Religion, fragt Moderator Meinhard Schmidt-Degenhard an diesem und an den folgenden Sonntagen Philosophen, Historiker, Schriftsteller und Religionsvertreter. Zu Gast an diesem Sonntag sind die beiden Religionssoziologen Michael N. Ebertz, Freiburg, und Detlef Pollack, Frankfurt an der Oder. Was hat es auf sich mit der so genannten Renaissance der Religion? Sind die Menschen wirklich frommer geworden, und erleben Glaube und Kirche eine neue Konjunktur? Antwort auf diese Fragen können zunächst einmal die nüchternen soziologischen Befunde geben. Kurz vor Weihnachten erst hat die Bertelsmann-Stiftung in einer weltweiten Umfrage herausgearbeitet, welche Bedeutung Religion für das menschliche Leben hat. Wie sind diese Zahlen zu verstehen? Lässt sich in der deutschen Gesellschaft wirklich von einer Renaissance der Religion sprechen? Meinhard Schmidt-Degenhard unterhält sich mit den beiden Soziologen Michael N. Ebertz und Detlef Pollak über die religiöse Befindlichkeit in der deutschen Gesellschaft.

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Mi, 13. Feb · 18:00-18:30 · BR-alpha
Sa, 16. Feb · 12:15-12:45 · BR-alpha
ALPHA-CAMPUS

Beschreibung
Wie viel Mythos braucht das Christentum?

Webseite
http://www.br-online.de/alpha/campus/

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Do, 14. Feb · 15:45-16:30 · 3sat
Wenn der Muezzin ruft ...

Kurzbeschreibung
Beobachtungen beim islamischen Opferfest - Weltreligionen

Beschreibung
Das islamische Opferfest spielt in allen muslimischen Gemeinden eine wichtige Rolle. So auch im Glaubensleben der Moschee im schwäbischen Sindelfingen. Schon im Morgengrauen wird mit den Vorbereitungen für das Fest begonnen. Nach dem Ramadan spielt die Zeit des Opferfests eine wichtige Rolle im Glaubensleben aller muslimischer Gemeinden. Das Opferfest geht zurück auf die biblische Erzählung von Abraham und seinem Sohn Isaak. Sie ist auch im Koran zu finden, und in der Zeit des Festes machen sich die Pilger auf den Weg nach Mekka. Auch für die Mitglieder der Sindelfinger Moschee, eine der größten und der jüngsten Moscheen Deutschlands, spielt das Opferfest eine wichtige Rolle. Die architektonisch aufwendig gestaltete Moschee ist Gebetsraum und sozialer Treffpunkt zugleich. Wenn der Muezzin zum Gebet ruft, treffen sich dort an Festtagen bis zu 3.000 Muslime. Wenn das Opferfest ansteht, treffen sich schon im Morgengrauen in der Sindelfinger Moschee die Gläubigen zum Gebet. Danach geht man zu Metzgereien, in denen Opfertiere nach dem islamischen Reinheitsgebot geschächtet werden. Die muslimischen Gläubigen helfen beim Schlachten oder holen ein vorbestelltes Stück Fleisch ab, das am Abend im Kreis von Freunden gegessen wird. Karin Theis beobachtet die Vorbereitungen und die Feier des islamischen Opferfests in der Sindelfinger Moschee.

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Fr, 15. Feb · 07:50-08:20 · WDR
Gesichter des Islam: Österreich

VPS
7:20

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Fr, 15. Feb · 20:15-21:00 · PHOENIX
ZDF-History

Kurzbeschreibung
Das Geheimnis der ersten Christen

Beschreibung
In den ersten Jahren nach der Kreuzigung Christi sind seine Anhänger eine von der Auslöschung bedrohte Sekte. Die Erneuerungsbewegung innerhalb des Judentums, die der Prediger Jesus von Nazareth und seine Jünger begründet hatten, war in der Provinz Galiläa durchaus erfolgreich gewesen. Gescheitert war der historische Jesus an der traditionsreichen Kultur Jerusalems und seinen machtbewussten Hohepriestern. Wie konnte sich die neue Religion verbreiten, nachdem die große Masse des Judentums für Jesus Botschaft unempfänglich blieb? Es war das Verdienst vor allem des Völkerapostels Paulus. Er öffnete das Christentum im erbitterten Streit gegen andere Jünger auch für Nicht-Juden. Entscheidend für den Erfolg: Paulus minimierte den jüdischen Regelkanon. Die Schlüsselfigur der so genannten Heidenmission war Saulus von Tarsus. Aufgewachsen in der florierenden Hafenstadt in der heutigen Südtürkei, erbte er von seinem strenggläubigen Vater das römische Bürgerrecht, ein seltenes Privileg für Juden im Imperium Romanum. Neben seinem hebräischen Namen Saul trug er von Geburt an auch den römischen Namen Paulus. Der angebliche Namenswechsel durch spätere Bekehrung - "vom Saulus zum Paulus" - ist eine Legende. Seine wundersame Bekehrung erlebte Paulus auf dem Weg nach Damaskus, wo er versteckte Christen aufspüren wollte. Hier soll ihm der Gekreuzigte erschienen sein und ihn ausdrücklich auch mit der "Heidenmission" beauftragt haben. Paulus ließ sich taufen und verbreitete fortan das Evangelium in den mehrheitlich griechischen Metropolen des östlichen Mittelmeers. Seine erste große Missionsreise unternahm er nach Antiochia, die Hauptstadt der Provinz Syrien, in der das griechische "Heidentum" vorherrschte. Der eigentliche Aufbruch des Christentums begann in den urbanen Zeiten des Römischen Reiches. Der lange Weg des Apostels Paulus ging um das Jahr 60 zu Ende.

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sa, 16. Feb · 04:05-04:35 · EinsExtra
Sa, 16. Feb · 14:03-14:30 · EinsExtra
Wen würde Jesus wählen?

Kurzbeschreibung
Der Kampf ums Weiße Haus - "Gott und die Welt"

Beschreibung
In den USA wird niemand Präsident gegen die Stimmen der Christen. Zweimal wurde der "wiedergeborene Christ" George W. Bush von den mächtigen fundamentalistischen Kirchen ins Weiße Haus befördert. Deren Gläubige waren jeweils das Zünglein an der Waage. Bisher scheint kein aussichtsreicher Kandidat der Republikaner nach dem Geschmack der konservativen Christen zu sein, deshalb ändern die Demokraten ihre Strategie. Hillary Clinton rückt gezielt ihre Herkunft aus einer Methodistenfamilie in den Blickpunkt. Der junge Hoffnungsträger Barack Obama verweist demonstrativ auf seine Mitarbeit in der liberalen United Church of Christ. Am 5. Februar, "Supertuesday", finden in 20 US-Bundesstaaten die Vorwahlen statt. Danach dürfte bereits feststehen, wer für Republikaner und Demokraten in das Rennen ums Weiße Haus geht. Die unterschiedlichen christlichen Kirchen nehmen ihren Einfluss wahr. Sie stellen den Kandidaten unbequeme Fragen, werben offen von der Kanzel für ihre Favoriten. Der Film beobachtet die frommen Aktivitäten in Nashville/Tennessee in den letzten Januarwochen. Nashville im Herzen Amerikas steht beispielhaft für "God's own country - Gottes eigenes Land". Hier haben einige der mächtigen "Religionskonzerne" ihre Zentrale, fundamentalistische und liberale Kirchen kämpfen in der Nachbarschaft um jede Stimme für ihre Favoriten. Was erwarten die gläubigen Amerikaner vom nächsten Chef oder der Chefin im Weißen Haus, wie organisieren sie politischen Druck?

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So, 17. Feb · 09:15-10:15 · 3sat
Iran - Aufstieg und Fall des Gottesstaates

Beschreibung
Der Streit um Irans Atomprogramm hält die Welt in Atem. Nach Angaben der amerikanischen Nachrichtendienste hat der Iran jedoch die Herstellung von Atomwaffen bereits vor Jahren aufgegeben. Für George W. Bush bleibt der Iran aber gefährlich. Der Streit um Irans Atomprogramm hält die Welt seit Jahren in Atem. Nach Angaben der amerikanischen Nachrichtendienste hat der Iran jedoch die Herstellung von Atomwaffen bereits vor Jahren aufgegeben. Für den amerikanischen Präsidenten George W. Bush bleibt der Iran aber gefährlich. In "Sternstunde Philosophie" erläutert der iranische Publizist Bahman Nirumand, was zwischen der Islamischen Republik Iran und dem christlichen Abendland auf dem Spiel steht und was der Konflikt für die Menschen dort bedeutet. Nirumand ist davon überzeugt, dass die Zivilgesellschaft im Iran den autoritären Gottesstaat von innen her überwinden wird. Bahman Nirumand hatte mit seinem 1967 erschienenen Buch "Persien, Modell eines Entwicklungslandes oder Die Diktatur der Freien Welt" großen Einfluss auf die deutsche Studentenbewegung. Er lebt in Deutschland im Exil.

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So, 17. Feb · 17:30-18:00 · Das Erste (ARD)
Neuer Glaube - Neues Glück?

Beschreibung
Menschen wechseln die Religion Film von Dorothee Kaden Heute ist er ein Moslem und was im Koran steht, ist für Werner Hubert Gesetz. Das war nicht immer so, denn früher spielte Gott im Leben des genussfreudigen Weinliebhabers keine Rolle. Jetzt trinkt er weder Alkohol noch isst er Schweinefleisch. Er betet fünf Mal täglich, liest regelmäßig im Koran und fastet konsequent im Ramadan - ganz so, wie es sich für einen richtigen Moslem gehört. Doch Werner Hubert wurde ursprünglich katholisch getauft und wuchs evangelisch auf. Dilek Durusoy war eine Muslima, heute ist sie Christin. Sie betet, singt und missioniert im Namen Jesu. Aufgewachsen ist sie in der Türkei und kam als gläubiger Teenager nach Deutschland. Zwei Menschen, die nur das Eine gemeinsam haben: Beide glauben durch den Wechsel zu der jeweils anderen Religion, endlich den wahren Gott gefunden zu haben. Bei Werner Hubert war über Jahrzehnte Religion out und Gott ganz fern. Erst im Koran hat er wieder zu Gott zurückgefunden und beschloss, Moslem zu werden. Seine christliche Frau beobachtet verständnislos, mit welcher Überzeugung und Konsequenz ihr Mann diesen Weg geht, wie sich sein Alltag und auch manche seiner Einstellungen verändert haben. Als Dilek Durusoy in Deutschland zu studieren begann, lockte sie das freie Studentenleben. Schon sehr früh wurde sie schwanger und heiratete. Damals lebte sie ihre Sehnsucht nach Spiritualität in der Esoterik aus. Doch irgendwann wurde die innere Leere immer bedrohlicher, ihre Ehe stand vor dem Ende und Selbstmordgedanken plagten die junge Frau. In dieser Situation traf sie eine freikirchliche Gemeinde, wurde neugierig, las die Bibel und war fasziniert vom verzeihenden Gott, der sie trotz ihrer Sünden annimmt. Ihre Familie hingegen war entsetzt, versuchte Dilek auf den rechten Weg zurückzubringen.

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Mo, 18. Feb · 13:30-14:00 · PHOENIX
Mo, 18. Feb · 18:00-18:30 · PHOENIX
Zeitbombe Pakistan

Beschreibung
Im Kampf gegen den Terror und den radikalen Islamismus steht für den Westen im Atomstaat Pakistan mehr auf dem Spiel als in Afghanistan oder im Iran. Der Mord an Benazir Bhutto bestätigt erneut, wie instabil das Land ist. Es herrscht ein Kampf zwischen dem islamischen Recht der Scharia und der rechtsstaatlichen Freiheit - zwischen Tradition und Moderne. Seit der Gründung des Landes vor 60 Jahren teilen das Militär und die Mullahs die Macht unter sich auf. Die einen haben inzwischen die Atombombe, die anderen ihre heiligen Krieger. Doch in den letzen Jahren sind zwei neue Mächte hinzu gekommen: die liberal-demokratischen Kräfte und die Medien. Die Demokraten haben den Großteil der städtischen Bürger hinter sich, auch wenn der islamistische Terror den Alltag bestimmt. Über 30 Fernsehsender liefern täglich Informationen für die mehrheitlich analphabetische Bevölkerung. Die Medien sind sowohl dem Militär als auch den Mullahs ein Dorn im Auge.

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Mo, 18. Feb · 13:30-14:15 · HR
Länder - Menschen - Abenteuer

Genre
Reisereportage

Kurzbeschreibung
Tanz der Derwische Sufis in der Türkei

Beschreibung
Mit dem Islam verbindet man im Westen zunehmend Fanatismus, aufgewiegelte Massen und Terrorismus. Dabei hat er für die meisten Muslime ein ganz anderes Gesicht: das einer Religion, die geprägt ist von der Suche nach Frieden, nach dem Ausgesöhntsein mit sich selbst und mit der Welt. Der Film von Martin Weinhart beschäftigt sich mit der spirituellen Seite des Islam, dem Sufismus. Er führt in die Türkei, nach Konya, einem der wichtigsten Zentren des weltabgeschiedenen und unpolitischen Islams. Konya wird auch "Stadt der tausend Moscheen" genannt. Aber berühmt ist sie, weil sie die Heimat der tanzenden Derwische ist. Die weißgewandeten Wirbeltänzer mit ihren typischen hohen Filzhüten sind bekennende Sufis und in Bruderschaften organisiert. Obwohl Atatürk, der Gründer der säkularen Türkei, sie 1925 verboten hatte, sind sie bis heute Tourismus- und Folkloresymbol der Türkei. Muslime aus aller Welt pilgern nach Konya, um am Grab des Dichters Dschelaleddin Rumi zu beten. Er ist der Gründer der türkischen Sufiorden. Aber auch Nichtgläubige besuchen seinetwegen die zentralanatolische Zweimillionenstadt, einfach weil sie Fans seiner Verse sind. In den USA ist der im Jahr 1273 verstorbene Poet der am meisten gelesene Mystiker. Sogar Stars wie Madonna und Demi Moore ließen sich von ihm inspirieren. Zu seiner Popularität mag vor allem eine Lebensgeschichte beigetragen haben, die mehr als hollywoodtauglich ist: zum einen seine Vision der göttlichen Liebe, zum anderen eine mystische "Amour fou" zu einem Wanderderwisch, die am Ende dazu führte, dass Rumi sein Geistlichengewand ablegte, um fortan nur noch zu tanzen und zu dichten.

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Di, 19. Feb · 08:15-08:50 · SWR BW
Die Juden - Geschichte eines Volkes
3/6, Halbmond und Kreuz

Beschreibung
Im frühen Mittelalter dringt der Islam auch in den Süden Europas vor. Die Juden auf der Iberischen Halbinsel arrangieren sich mit den neuen Machthabern. Zum ersten Mal seit Langem leben sie wieder in einem kulturellen und wirtschaftlichen System. Das Zusammentreffen mit dem Islam beeinflusst sie nachhaltig. Doch die Zeiten sind nicht immer friedlich. Es kommt zu Übergriffen auf die jüdische Bevölkerung. Als die Christen das Land von den Muslimen zurückerobern, werden sie zunächst von den Juden als Befreier begrüßt. Doch die christlichen Könige Ferdinand und Isabella führen die Inquisition in Spanien ein. 1492 verlassen Hunderttausende Juden ihr Heimatland. Auf der Suche nach einer neuen Bleibe ziehen sie durch ganz Europa. Aufgrund ihrer Kenntnisse mehrerer Sprachen und Kulturen sind sie auch in ihrer christlichen Umgebung gefragt. Für einige wird die islamische Metropole Konstantinopel, das heutige Istanbul, zum sicheren Hafen. Hier können sie endlich wieder ihren jüdischen Glauben leben

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Di, 19. Feb · 22:30-23:15 · ORF 2
kreuz und quer

Kurzbeschreibung
Jesus - der Sohn Gottes (1)

Beschreibung
Eine historisch-kritische Annäherung an die Figur des Jesus von Nazareth. Durch den Aufstieg der modernen Naturwissenschaften wurden starke Zweifel am historischen Kern der Evangelien laut. Doch unabhängig von Glaube, Religionsbekenntnis oder Hautfarbe gilt heute als historisch gesichert, dass es einen Mann namens Jesus gab, der im frühen ersten Jahrhundert in Galiläa lebte und der von den Römern gekreuzigt wurde. Wer aber war dieser Mann? Diese Dokumentation wirft einen kritischen Blick auf die Erzählung der Jesus-Geschichte.

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Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

06.03.2008 19:57
#32 6. - 20. März antworten
Do, 6. Mrz · 21:00-22:50 · arte
Drei Frauen in Algier

Genre
Spielfilm

Beschreibung
Algier im Winter 2003: Eine Mutter, ihre Tochter und eine Prostituierte leben seit dem Aufflammen des Terrorismus in einem Hotel im Stadtzentrum. Drei Frauen, drei Schicksale, die im Kampf um ihre Existenz zusammen geschweißt werden. Drei Frauen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten: Papicha, ihre Tochter Goucem und das leichte Mädchen Fifi wohnen seit dem Aufflammen des Terrorismus in einem Hotel im Stadtzentrum Algiers. Goucem führt ein emanzipiertes Leben zwischen der Arbeit bei einem Fotografen, ihrem verheiraten Liebhaber und heißen Nächten in der Diskothek. Ihre verwitwete Mutter Papicha hingegen verbringt die meiste Zeit Pizza essend vor dem Fernseher und trauert ihrer Jugend nach - der Zeit, in der sie noch eine berühmte Kabarett-Künstlerin war. Fifi ist schließlich die dritte im Bunde. Die energische Zimmernachbarin und treue Freundin der beiden Frauen arbeitet als Prostituierte und ist rund um die Uhr mit ihren Freiern beschäftigt. Doch der Alltag der drei Frauen gerät bald aus den Fugen ... In wundervoll komponierten, unaufdringlichen Bildern erzählt Nadir Moknèche vom Leben dreier einmaliger Frauen. Ein ästhetisch anspruchsvoller Film, doch das Hauptaugenmerk des Regisseurs richtet sich auf einen anderen Aspekt, nämlich die Enttabuisierung gewisser gesellschaftlicher Phänomene im zeitgenössischen Algerien. So erzählt der Film offen vom realen Alltag in Algier, von Lebensfreude und Verzweiflung, Emanzipation und Angst, von Sex, Prostitution und Homosexualität - und webt ein feinfühliges Stadt-Porträt, das irgendwo im Spannungsfeld zwischen arabischer Tradition und westlicher Spaßgesellschaft situiert ist. Als "kollektive Therapie" für seine Landsleute konzipierte Regisseur Moknèche seinen Film - was ihm auch offenbar gelang, denn "Drei Frauen in Algier" wurde, zumindest vom jungen Publikum wegen seiner bis dahin ungekannten Offenheit enthusiastisch aufgenommen. Für die Rolle der Papicha, der in ihrer Erinnerung gefangenen Kabarett-Künstlerin, findet Moknèche mit der 52-jährigen Tänzerin und Sängerin Biyouna die ideale Besetzung. Biyouna, die - wie Papicha im Film - Morddrohungen von Islamisten erhielt, arbeitet in "Drei Frauen in Algier" zum zweiten Mal mit dem Regisseur zusammen. An ihrer Seite interpretiert Lubna Azabal die junge Goucem. Die geborene Belgierin schaffte 2001 ihren internationalen Durchbruch mit dem Film "Loin" von André Téchiné (nominiert für den Goldenen Löwen in Venedig) und gilt als einer der Shootingstars des europäischen Kinos.



Fr, 7. Mrz · 04:15-04:45 · 3sat
Orientierung

Beschreibung
Das Religionsmagazin berichtet über Hintergründe und aktuelle Ereignisse aus den Weltreligionen. Einen Schwerpunkt bildet neben der Berichterstattung aus Österreich die Situation in Afrika und Lateinamerika.




Fr, 7. Mrz · 09:20-09:50 · WDR
Sa, 8. Mrz · 18:02-18:30 · RBB
Mo, 10. Mrz · 09:45-10:15 · RBB
Scientology - neue Fassade, alte Strategien?

Beschreibung
Jeden Sonntag versammeln sich Scientologen in Berlin-Charlottenburg zur feierlichen "Andacht". Seit einem Jahr ist Scientology mit einer großen Repräsentanz in Berlin vertreten. Für die einen ist Scientology eine Kirche, für die anderen ein profitorientiertes Wirtschaftsunternehmen. Lange war es ruhig um die Organisation. Nun hat sich Scientology mitten in der Hauptstadt niedergelassen - und damit öffentlichkeits-wirksam zurückgemeldet. Politiker sind beunruhigt, viele Bürger machen sich Sorgen. Ist die Aufregung berechtigt? Was macht diese Organisation eigentlich? Was ist daran gefährlich? Muss man Scientology gar verbieten? Handelt es sich um einen totalitären Orden, der Kritiker verfolgt oder um eine harmlose Religionsgemeinschaft, die in Deutschland diskriminiert wird?



r, 7. Mrz · 18:00-19:00 · arte
WunderWelten

Genre
Dokumentation

Kurzbeschreibung
Sadhus - Indiens heilige Männer

Beschreibung
Indiens mystische Welt birgt viele Geheimnisse und alte Rituale. Das größte dieser heiligen hinduistischen Feste ist die Kumbh Mela. Ihr Ursprung geht auf eine Zeit zurück, von der der Mythos erzählt, dass Meer, Himmel und Erde noch nicht getrennt waren und es nur eine Urflüssigkeit gab. Die Götter gewannen aus dieser Flüssigkeit den Nektar der Unsterblichkeit, ihr kostbarstes Gut. Eines Tages luden sie die Dämonen ein, von diesem Nektar zu kosten. Von diesem Tag an kämpften Gut und Böse um den Besitz des Gefäßes mit dem Unsterblichkeitsnektar. Als die Götter einmal siegreich mit dem Gefäß fliehen konnten, verloren sie vier Tropfen des kostbaren Unsterblichkeitsnektars an vier verschiedenen Uferstellen. Seitdem finden sich immer dann, wenn sich die Sternenkonstellation dieses Ereignisses wiederholt, heilige Mönche und Tausende von Pilgern aus dem ganzen Land an besagten Uferstellen ein. Nach hinduistischem Glauben werden all jenen, die zu diesem Zeitpunkt an einer solchen Stelle baden, ihre Sünden vergeben. "WunderWelten" begleitet die Pilger auf ihrem Weg zur rituellen Waschung und gibt Einblick in die religiöse und streng asketische Lebensweise der Sadhus. Diese hinduistischen Mönche widmen sich ganz ihrer spirituellen Entwicklung und der mentalen Körperbeherrschung. Sie gehen auf Wanderschaft oder leben in Ashrams und genießen in Indien höchsten Respekt, da ihre Askese als stellvertretende Kulthandlung für alle Hindus gesehen wird. "WunderWelten" erkundet die wenig erschlossenen Regionen dieser Erde. Dabei verrät die Dokumentationsreihe Wissenswertes über Kultur und Religionen der einheimischen Volksgruppen sowie Erstaunliches über die exotische Tier- und Pflanzenwelt. Heute: Sadhus - Indiens heilige Männer






Sa, 8. Mrz · 07:00-07:30 · SWR BW
Bürgerrechte in der DDR
2/3, Kirche und Religionsfreiheit

Beschreibung
Welchen Spielraum hatten Kirchen und kleinere Religionsgemeinschaften in einem Staat, der zwar in der Verfassung Religionsfreiheit gewährte, in dem die Erziehung zum Atheismus aber wesentlicher Bestandteil der Ideologie war? Für die unterschiedlichen "Epochen" der DDR muss diese Frage verschieden beantwortet werden. Der Film schildert die großen Unterschiede zwischen katholischer und evangelischer Kirche. Die katholische Kirche, mit zahlenmäßig bedeutend weniger Gläubigen als die evangelische Kirche in der DDR vertreten, hielt an der Bistumsaufteilung grenzüberschreitend mit der BRD fest. Sie ließ sich auf keine Kompromisse mit dem Regime ein, lehnte sich aber auch nicht gegen den Staat auf und unterstützte die Friedensbewegten und Dissidenten Ende der 80er Jahre nicht. Geschildert wird das im Film von mehreren Geistlichen.






Sa, 8. Mrz · 12:15-12:45 · BR-alpha
ALPHA-CAMPUS

Beschreibung
Joseph und seine Brüder: Thomas Manns Idee von Religion und Mythos




Sa, 8. Mrz · 16:55-17:00 · ORF 2
Religionen der Welt

VPS
16:55




Sa, 8. Mrz · 21:00-21:50 · arte
Die großen Schlachten
1/4, 1529 - Die Türken vor Wien

Beschreibung
Mit einem gigantischen Heer belagert Suleiman der Prächtige im Jahr 1529 Wien, den "goldenen Apfel" der Christenheit. Die Belagerten haben kaum eine Chance, den Angreifern zu widerstehen. Im Jahr 1529 bedroht eine gigantische türkische Streitmacht Wien. 150.000 Mann haben sich Anfang Mai unter der Führung von Suleiman dem Prächtigen in Konstantinopel auf den Weg gemacht. Am 21. September 1529 erreichen sie Wien, den "goldenen Apfel" der Christenheit. Wenige Tage später ist die Stadt eingeschlossen. Suleiman fordert Wien zur Kapitulation auf. Um seiner Drohung Nachdruck zu verleihen, plündern seine Truppen die umliegenden Ortschaften, deren Einwohner versklavt oder zu Tode gefoltert werden. Wien ist auf sich allein gestellt, und die Übermacht ist erdrückend. Nur 20.000 im Kampf erprobte Söldner halten sich in der Stadt auf. Es beginnt eine dreiwöchige Belagerung. Heimlich graben die Angreifer Tunnel, um die Stadtbefestigung zu unterminieren und mit Hilfe von Schwarzpulverladungen zum Einsturz zu bringen. Aber der Plan wird vereitelt. Am 12. Oktober berät sich Suleiman mit seinen Anführern. Die Versorgungslage ist schlecht, die vom Regen völlig aufgeweichten Wege erschweren den Nachschub. Doch vor dem Winter soll ein letzter Angriff gewagt werden. Am 14. Oktober gelingt es den Türken, eine große Bresche ins Kärntnertor zu schlagen - Wien scheint besiegt. Aber der Schutt des gesprengten Tores fällt nach außen und macht so die Erstürmung unmöglich. Suleimans Janitscharen brechen den Angriff ab, Wien ist gerettet. In der Nacht zum 15. Oktober beginnt der Abzug des gigantischen Heeres. Mit aufwändig nachgestellten Szenen und einzigartigen historischen Dokumenten beschreibt die Dokumentation eine Schlacht, die zum Mythos geworden ist. Seit der erfolgreichen Verteidigung Wiens im Jahre 1529 galt die Stadt als Europas Bollwerk gegen die türkisch-islamische Gefahr. Die Erfahrungen der Verteidiger Wiens prägten das europäische Türkenbild für mehrere Jahrhunderte.




Sa, 8. Mrz · 22:15-23:15 · PHOENIX
So, 9. Mrz · 17:00-18:00 · PHOENIX
Tacheles - Die 10 Gebote

Kurzbeschreibung
"Mein Name ist Gott, ich will deinen Respekt. Witze, Flüche, Schwüre, Kunst - wo endet die Toleranz?"

Beschreibung
Talkshow der evangelischen Kirche Im dritten Teil der Sendereihe "Tacheles" diskutieren Moderatorin Ursula Ott, Bischof Christoph Kähler (Thüringer Landesbischof), Dieter Althaus (Ministerpräsident Thüringen), Gerhard Baum (Bundesinnenminister a.D.) und Hilal Sezgin (SWR-online, "Islamisches Wort") bei PHOENIX die Aktualität des zweiten Gebots in der heutigen Gesellschaft.




Sa, 8. Mrz · 23:15-00:45 · PHOENIX
Im Tal der großen Buddhas

Genre
Dokumentarfilm

Kurzbeschreibung
Dokumentarfilm

Beschreibung
Der mehrfach ausgezeichnete Dokumentarfilm von Christian Frei erzählt die Geschichte der im März 2001 von den Taliban zerstörten gigantischen Buddhastatuen in Afghanistan. Er ist Reisebericht und Spurensuche zugleich. Im März 2001 ließ das afghanische Taliban-Regime trotz internationaler Proteste die beiden 1.500 Jahre alten Buddhastatuen "Shamama" und "Salsai" im afghanischen Bamiyan-Tal zerstören. Die Steinkolosse waren einzigartige Zeugnisse einer Hochkultur, die bis zum 13. Jahrhundert entlang der Seidenstraße blühte. Die Bilder der Sprengung gingen um die Welt und lösten einen Sturm der Entrüstung aus. Mit "Im Tal der großen Buddhas", dieser "Hymne auf die Vielfalt der Meinungen, Religionen und Kulturen", wie Christian Frei seinen Film selbst beschreibt, gelang dem Schweizer bereits sein zweiter internationaler Erfolg. Berühmt wurde er mit einem filmischen Porträt des Kriegsfotografen James Nachtwey: "War Photografer" wurde 2002 für einen Oscar nominiert und erhielt 2003 den "PHOENIX-Preis". Für "Im Tal der großen Buddhas" bekam Frei die Silberne Taube beim Leipziger DOK Festival 2005, außerdem wurde er für den Großen Preis der Jury beim Sundance Festival 2006 und den Schweizer Filmpreis 2006 nominiert.



So, 9. Mrz · 10:45-11:15 · HR
Mo, 10. Mrz · 05:25-05:55 · HR
Das Sonntagsgespräch

Kurzbeschreibung
Wozu braucht der Mensch Religion?

Beschreibung
Manche reden vom "Comeback des Lieben Gottes", andere verkünden die "Renaissance der Religion". Es ist wieder angesagt, öffentlich oder privat über den Glauben zu sprechen. Meinhard Schmidt-Degenhardt spricht mit Richard von Weizsäcker. Man outet sich als Gottsucher, man begibt sich auf Pilgerfahrten oder sucht wieder die alten Rituale der Religionen. Religion ist ein wichtiges Element des individuellen wie auch des gesellschaftlichen Lebens. Der Bedeutung der Religion für das menschliche Leben widmet sich das hr-fernsehen in einer eigenen Gesprächsreihe in den Wochen vor Ostern. Wozu braucht der Mensch die Religion, fragt Moderator Meinhard Schmidt-Degenhard Philosophen, Historiker, Schriftsteller und Religionsvertreter - an diesem Sonntagvormittag den Politiker Richard von Weizsäcker. Welche Rolle kommt der Religion zu in einer demokratischen Gesellschaft? Ist der Staat angewiesen auf die Wertebildung durch die Religionen? Aber auch für das Individuum Mensch stellt sich die Frage, wozu es die Religion"braucht". Oder aber ist die Frage nach dem "Brauch-Wert" der falsche Ansatz, um dem Phänomen Religion gerecht zu werden? Richard von Weizsäcker kann auf eine langjährige politische Karriere zurückblicken; so war er von 1981 bis 1984 Regierender Bürgermeister von Berlin und von 1984 bis 1994 Bundespräsident. Darüber hinaus hat Richard von Weizsäcker sich jahrelang im Präsidium des Deutschen Evangelischen Kirchentages engagiert.



So, 9. Mrz · 16:25-16:55 · WDR
Fr, 14. Mrz · 09:20-09:50 · WDR
tag7 - Fanatisch, fundamentalistisch, fromm

Beschreibung
Fundamentalistische Strömungen gibt es in allen Weltreligionen, sie nehmen zu. Wie entstehen solche Überzeugungen, welche politischen Konsequenzen ergeben sich daraus? Die Reportage stellt das Phänomen mit Beispielen aus dem Christentum in den USA, aus dem Judentum in Israel und aus dem Islam im Jemen vor. Begleitet wird u.a. eine Gruppe von sogenannten "Kreationisten" auf einer Bootstour durch den Grand Canyon. Sie glauben an keine Erosionsprozesse, die den Canyon schufen, und an keine Evolutionsgeschichte beim Menschen. Sie behaupten, Gott habe die Welt genau so erschaffen, wie es in der Bibel stehe, vor 6000 Jahren. Und dies "beweisen" sie bei ihrer Bootstour. In Israel verstehen sich die jüdischen Siedler als "Krieger in der Armee Gottes". Sie sind überzeugt davon, dass Gott ihnen dieses Land allein zugesprochen hat und gründen immer neue illegale Siedlungen, die sie militant verteidigen. Einer anderen, streng islamischen Ordnung folgt der Fundamentalismus im Jemen. Mittelalter und Globalisierung prallen dort aufeinander und wecken Ängste vor der Unterwerfung unter den Westen. "Wir wollen keine Vermischung in unserer Kultur, weil sie unsere Religion beschädigt" stellt Ali Abbud, Scheich der Provinz Marib, fest. Sein Tagesrhythmus wird von den fünf Gebetszeiten bestimmt. Der Film sieht erstaunliche Parallelen im Fundamentalismus der Religionen, die Ursachen dafür gleichen sich - auch wenn die Auswirkungen in den einzelnen Ländern unterschiedlich aussehen.



So, 9. Mrz · 21:00-21:45 · PHOENIX
Machtpoker im Iran

Kurzbeschreibung
mein ausland

Beschreibung
Bei den Parlamentswahlen am 14. März 2008 erreichen die innenpolitischen Auseinandersetzungen im Iran einen neuen Höhepunkt. Im März geht es darum, ob die Anhänger des Reformlagers gewinnen und eine zunehmende außenpolitische Isolierung der Islamischen Republik wieder aufbrechen können. Sanktionen sowie offene und verdeckte Kriegsdrohungen der USA haben die Kluft zwischen Iran und dem Westen weiter vertieft. US-Präsident Bush hat diese Politik mit seiner Aussage, "Iran ist heute der weltweit größte staatliche Unterstützer von Terror" am 13. Januar 2008 erneut verstärkt, obwohl die US-Geheimdienste im Herbst vergangenen Jahres erklärt haben, Iran habe sein militärisches Atomprogramm bereits 2003 eingestellt. Ulrich Tilgner spricht mit Kandidaten und zeigt die Stimmung der Menschen in der Islamischen Republik im Vorfeld der Wahlen. In der Jugend weicht Politikverdrossenheit einem neuen Engagement. Staatspräsident Ahmadinejad nutzt die knapp 100 Milliarden Dollar Einnahmen aus Öl- und Gasexporten auch, um unter den Iranern ein Konsumklima anzuheizen, das politische Ambitionen lähmt. Als Energiegigant auf dem Weltmarkt verfügt das Land bei den hohen Rohstoffpreisen über Möglichkeiten, Sanktionen durch Zusatz-zahlungen bei Umweg-Importen die Wirkung zu nehmen. Gleichzeit entwickelt sich die Islamische Republik immer mehr zum Haupt-Rohstoff-Lieferanten der aufstrebenden Wirtschaften ost-asiatischer Staaten. Mit gigantischen Öl- und Gasverträgen mit China und Indien begegnet die Regierung in Teheran dem schleichenden Boykott des Westens. Diese durch politischen Druck erzeugten Verzerrungen auf dem Weltenergiemarkt werden langfristig zu weiteren Spannungen mit Iran führen, da die Islamische Republik über die zweitgrößten Öl- und Gasreserven der Welt verfügt. So werden bei den Wahlen im Iran am 14. Ulrich Tilgner wird seine Reportage erst kurz vor der Erstausstrahlung abgeschlossen haben, um auch die jüngsten Entwicklungen vor der Wahl mit zu berücksichtigen. Daher kann der fertige Film vor der Ausstrahlung nicht als Rezensionsexemplar verschickt werden.




Di, 11. Mrz · 00:10-01:05 · arte
Mustapha Kemal Atatürk

Kurzbeschreibung
Die Geburt einer Republik

Beschreibung
Die Türkei beruft sich in ihrem Bestreben um Aufnahme in die Europäische Union insbesondere auf jene beiden Prinzipien, die sie ihrem Gründer Mustapha Kemal Atatürk verdankt: Laizismus und Modernität. Mustapha Kemal Atatürk wurde 1881 geboren. Von heftigem und leidenschaftlichem Naturell, machte er zuerst beim Militär Karriere. 1908/09 nahm er am Aufstand der Jungtürken teil, und im Ersten Weltkrieg führte er eine Armee. 1920 hat er die erste Große Nationalversammlung einberufen, deren Präsident er drei Jahre lang war. Seine bahnbrechende Leistung war die Abschaffung des Sultanats. Auf der Grundlage des zerfallenden Osmanischen Reiches schuf er einen neuen, homogenen Staat. Vor allem zwischen 1924 und dem Beginn der 30er Jahre modernisierte Mustapha Kemal Atatürk die noch weitgehend ländliche und stark religiös geprägte Gesellschaft seines Landes. Seine Reformen veränderten den Alltag der Türken von Grund auf. Er duldete keinerlei Protest, und bis zu seinem Tod 1938 nahm sein Regime immer autoritärere Züge an. War er ein genialer Visionär, dem die Türkei ihre Annäherung an die moderne westliche Welt verdankt? Oder war er ein aufgeklärter Despot, dessen politisches Erbe noch heute die Vollendung des Demokratisierungsprozesses der Türkei belastet? Die türkische Gesellschaft ist gespalten: Auf der einen Seite stehen westlich orientierte urbane Schichten, auf der anderen islamistisch geprägte Kreise. Weil die Lehren von Mustapha Kemal Atatürk diese Gegensätze zusammenhalten, wird die Erinnerung an ihn in der Türkei nach wie vor hochgehalten, und Kritik ist tabu. Mustapha Kemal Atatürk gilt ausschließlich als der kühne - und bisher in der arabisch-muslimischen Welt unerreichte - Modernisierer einer religiös strukturierten Gesellschaft.



Do, 13. Mrz · 13:45-14:15 · 3sat
Orientierung

Beschreibung
Das Religionsmagazin berichtet über Hintergründe und aktuelle Ereignisse aus den Weltreligionen. Einen Schwerpunkt bildet neben der Berichterstattung aus Österreich die Situation in Afrika und Lateinamerika.




Fr, 14. Mrz · 20:15-21:00 · 3sat
Die schwarzen Königinnen

Kurzbeschreibung
Vergessenes Reich am Nil

Beschreibung
Rund um die aufstrebende Hauptstadt Meroe, 250 Kilometer nordöstlich des heutigen Khartums, bildete sich im 3. Ab dem 3. Jahrhundert vor Christus bildete sich rund um die aufstrebende Hauptstadt Meroe, 250 Kilometer nordöstlich des heutigen Khartums, ein selbstbewusster neuer Staat, der für sieben Jahrhunderte Bestand hatte. Stark beeinflusst von afrikanischen Traditionen, entwickelte sich dort unter der Führung Schwarzer Königinnen eine von Ägypten zunehmend unabhängige Hochkultur mit einem eigenen Schriftsystem. Meroe wurde zu einer weltoffenen, toleranten, multikulturellen und sehr wehrhaften Hochkultur. Besonders die Frauen hatten innerhalb dieser Gesellschaft eine starke Position. In der Rolle der Königin, als Kandake, hatten sie wesentlichen Einfluss auf alle politischen Entscheidungen. Erst heute entdecken Archäologen und Historiker die Bedeutung der matriarchalischen Gesellschaft Meroes für die Geschichte der Antike und des afrikanischen Kontinents. In der Steppe des nördlichen Sahels fanden sie prachtvolle Paläste und Tempel, beeindruckende Grab- und Grenzanlagen sowie das größte Pyramidenfeld der Erde. Obwohl Forschungen schon seit Beginn der 1960er Jahre laufen, haben Wissenschaftler erst jetzt ein umfassenderes Bild der meroitischen Kultur. Obwohl die Schrift noch nicht übersetzt werden kann, enträtseln die Forscher langsam die Struktur von Religion, Staatswesen, Architektur und schwarzafrikanisch bestimmter Sozialsysteme. Neue Funde zeugen von einer vergessenen Kultur, deren Wurzeln bis tief hinein nach Afrika reichten. Mit Spielhandlungen und Computeranimationen rekonstruiert der Film "Die schwarzen Königinnen" die Geschichte einer vergessenen matriarchalischen Hochkultur im Herzen Afrikas.




Sa, 15. Mrz · 16:30-17:00 · HR
Horizonte

Kurzbeschreibung
Wen würde Jesus wählen? Der Kampf ums Weiße Haus

Beschreibung
In den USA wird niemand Präsident gegen die Stimmen der Christen. Zweimal wurde der "wiedergeborene Christ" George W. Bush von den mächtigen fundamentalistischen Kirchen ins Weiße Haus befördert. Deren Gläubige waren jeweils das Zünglein an der Waage. Die Vorwahlkämpfe bei Republikanern wie Demokraten zeigen, wie wichtig die Frage der religiösen Bekenntnisse ist. Baptistenprediger und bekennende Mormonen waren angetreten. Hillary Clinton rückte gezielt ihre Herkunft aus einer Methodistenfamilie in den Blickpunkt. Der junge Hoffnungsträger Barack Obama verwies demonstrativ auf seine Mitarbeit in der liberalen United Church of Christ. Bereits bei der Kandidaten-Kür nehmen die unterschiedlichen christlichen Kirchen ihren Einfluss wahr und stellen den Kandidaten unbequeme Fragen. Der Film beobachtet die frommen Aktivitäten in Nashville im Bundesstaat Tennessee im Herzen Amerikas. Hier haben einige der mächtigen "Religionskonzerne" ihre Zentrale, fundamentalistische und liberale Kirchen kämpfen in der Nachbarschaft um jede Stimme für ihre Favoriten. Was erwarten die gläubigen Amerikaner vom nächsten Chef oder der Chefin im Weißen Haus, wie organisieren sie politischen Druck.



Sa, 15. Mrz · 16:55-17:00 · ORF 2
Religionen der Welt



o, 16. Mrz · 09:00-09:45 · PHOENIX
Schleier, Pioniergeist und Tabus

Kurzbeschreibung
Unverschleiert - Die arabische Halbinsel - Glaubenswelten

Beschreibung
Mit einem Salto hat sich die arabische Halbinsel vom Mittelalter in die Neuzeit katapultiert. In nur etwa 50 Jahren vollzog sich hier ein Wandel, für den man sich in Europa ganze 500 Jahre Zeit gelassen hat. Wenn es um Menschen- und insbesondere Frauenrechte geht, ist das Mittelalter in den Augen westlicher Betrachter noch lange nicht gänzlich verabschiedet. Luc Walpot, ZDF-Korrespondent für den arabischen Raum mit Sitz in Kairo, begibt sich zu den Bruchstellen zwischen Tradition und Moderne, zwischen Aufbruchstimmung und starrer staatlich-religiöser Reglementierung. Saudi-Arabien, das Land von Mekka und Medina, hat sich die strengste Form religiöser Wahrung auf die Fahnen geschrieben. So manche Koranschule des Landes ist als Kaderschmiede des religiösen Fanatismus bis hin zum Dschihad ins Visier der öffentlichen Wahrnehmung geraten. In einem luxuriösen Umerziehungscamp soll potenziell gefährlichen, islamistischem Denken mit gemäßigter Religionswissenschaft durch staatliche Theologen begegnet werden. Im Land der strengen Religionswächter sind öffentliche Vergnügungen wie Kinos oder Theater tabu. Luc Walpot begegnet einer saudischen Dichterin, die Theaterstücke schreibt, an deren Inszenierung nicht zu denken ist. Gerade die Frauen sind es, die die verkrusteten Strukturen aufzubrechen beginnen. Vor allem, wenn sie in den westlichen Ländern wie den USA studiert haben. In Bahrain besucht Luc Walpot eine erst jüngst genehmigte Institution, die sich mit Verletzungen von Menschenrechten befasst. Dass der Emir dieses Engagement gestattet und damit die Problemlage öffentlich anerkennt, signalisiert einen gewaltigen Schritt in Richtung Öffnung. In Katar, im Nordosten der arabischen Halbinsel, hat eine junge Frau die traditionelle Rollenzuweisung auf den Kopf gestellt und ein eigenes Unternehmen gegründet. Ihr Modelabel läuft erstaunlich gut. Unverschleiert äußert sie sich gegen arabischen Machismo und für Frauenrechte.




So, 16. Mrz · 10:45-11:15 · HR
Das Sonntagsgespräch

Kurzbeschreibung
Wozu braucht der Mensch Religion?

Beschreibung
Meinhard Schmidt-Degenhard im Gespräch mit dem Friedensforscher Harald Müller Manch einer spricht vom "Comeback des Lieben Gottes", andere verkünden frohgemut die "Renaissance der Religion". Es ist wieder angesagt, öffentlich oder privat über den Glauben zu sprechen. Man outet sich als Gottsucher, man begibt sich auf Pilgerfahrten oder sucht wieder die alten Rituale der Religionen. Religion ist ein wichtiges Element des individuellen wie auch des gesellschaftlichen Lebens. Der Bedeutung der Religion für das menschliche Leben widmet sich das hr-fernsehen in einer eigenen Gesprächsreihe in den Wochen vor Ostern. Wozu braucht der Mensch die Religion, fragt Moderator Meinhard Schmidt-Degenhard Philosophen, Historiker, Schriftsteller und Religionsvertreter. Zu Gast an diesem Sonntag ist der Friedensforscher Prof. Harald Müller von der Hessischen Stiftung für Friedens- und Konfliktforschung (HSFK). Pakistan, Afghanistan, Irak, Iran - die aktuellen Konfliktherde scheinen Zeugnisse von der Macht und der Sprengkraft der Religionen zu sein. Seit dem 11. September 2001 ist die religiöse Dimension von Krieg und Terror in den Vordergrund der Weltpolitik gerückt. Wie erklärt sich die globale Sprengkraft von Religionen? Ist sie wirklich Grund oder eher Vorwand in aktuellen Konflikten? Welche anderen Interessen stecken noch dahinter? Harald Müller ist ein international hoch angesehener Ansprechpartner in weltpolitischen Fragen. Er ist seit 1996 geschäftsführendes Vorstandsmitglied der HSFK, deren Arbeit darauf ausgerichtet ist, Ursachen von internationalen Konflikten zu erkennen und Lösungsvorschläge für die Bedingungen des Friedens zu erforschen. 1970 ins Leben gerufen, ist die HSFK mit Sitz in Frankfurt das größte und älteste Friedensforschungsinstitut in Deutschland.




Mo, 17. Mrz · 05:25-05:55 · HR
Das Sonntagsgespräch

Kurzbeschreibung
Wozu braucht der Mensch Religion?

Beschreibung
Meinhard Schmidt-Degenhard im Gespräch mit dem Friedensforscher Harald Müller




Mo, 17. Mrz · 10:10-10:15 · SF 1
Zurück zur Religion

Genre
Info / Dok

Kurzbeschreibung
Einzelbeitrag aus dem «Dossier Religion»



Mo, 17. Mrz · 23:15-00:30 · SWR BW
Der neue Pfarrer

Kurzbeschreibung
Der Herrgott wird's richten

Beschreibung
Weit über tausend Jahre lang hat das Christentum Leben und Kultur in Europa geprägt. In den letzten Jahren mussten sich die Kirchen schwerwiegenden Problemen stellen: Eine wachsende Anzahl von Menschen trat aus der Kirche aus, die Kirchen füllten sich nur noch an den hohen Feiertagen. Seit einiger Zeit lässt sich eine neue Attraktivität der Kirche beobachten: Die Welle der Kirchenaustritte flacht ab, Serien mit Pfarrern oder Nonnen erzielen wundersame Einschaltquoten im Fernsehen, kirchliche Schulen sind zumindest in den Großstädten überfüllt und Papstbesuche stoßen auch bei den jungen Menschen auf eine ungewöhnlich positive Resonanz. Dennoch: Die Kirchen bleiben weiterhin nur ungenügend gefüllt. Wie steht es nun mit der Religiosität der Menschen in Deutschland? Der Dokumentarfilm von Meinhard Prill geht dieser Frage nach. Er begleitet den katholischen Pfarrer Bernhard Schmid (41), wenn dieser seine ersten Erfahrungen als Pfarrer in einer kleinen Gemeinde in Baden-Württemberg macht. Auch in Rechberghausen bei Göppingen gehen nur noch wenige Menschen regelmäßig in die Kirche. Vor allem unter der Woche muss Bernhard Schmid seine Messen oft vor nur wenigen Gläubigen halten. Meinhard Prill gelingen intensive, nahe Beobachtungen im Alltag eines Pfarrers, der weiterhin an seine Aufgabe, das Heilige Wort Gottes weiterzugeben, glaubt.




Di, 18. Mrz · 23:00-23:30 · SWR BW
Engel tragen unser Kind

Kurzbeschreibung
Leben nach Meikes Tod - Menschen unter uns

Beschreibung
Zwei Jahre lang hatten Anne und Nikolaus Schneider mit ihrer Tochter Meike gehofft, gekämpft, gebetet. Die 21-jährige Studentin war plötzlich an Leukämie erkrankt. Anfangs schienen Behandlungen Erfolg zu haben, doch der Krebs kam immer wieder zurück. Der aggressive Feind im Blut nahm Meike das Leben. Die Zeit der Krankheit, des Sterbens und der Trauer danach haben das Leben der Eltern verändert: Gewohnheiten, Sicherheiten, Erfolg, Beruf werden überprüft. Was ist wirklich wichtig? Warum lohnt es sich zu leben, wenn das eigene Kind bereits gestorben ist? Meikes Eltern haben aufgeschrieben, was sie bewegt. Wie sehr die Leere schmerzt und wie sie Trost suchen. Die Mutter stellt sich vor, dass ihre Tochter jetzt ein Engel sei und Menschen beschützt. Der Vater sieht sein Kind mit anderen Engeln singen, tanzen, und er hofft auf ein Wiedersehen. Die Eltern - beide Theologen - nennen solche Vorstellungen selbst naiv, aber sie glauben daran und scheuen sich nicht, darüber zu sprechen. Die Mutter ist Religionslehrerin, der Vater Pfarrer und Leiter der Evangelischen Kirche im Rheinland. Durch Meikes Tod stehen ihre scheinbar sicheren Glaubensüberzeugungen in Frage. Die verwaisten Eltern beschreiben offen ihre Zweifel und ihre Schritte auf dem Weg von der Trauer zu neuem Lebensmut.



Do, 20. Mrz · 19:15-20:00 · PHOENIX
Jesus von Assisi

Kurzbeschreibung
Franziskus und das Geheimnis der Stigmata

Beschreibung
Ketzer oder Heiliger? Der Film geht den Spuren des größten Volksheiligen in der Geschichte der Römischen Kirche nach. Am 7. Mai 1318 wurden in Marseille vier Ordensmänner als Ketzer verbrannt. Sie hatten nach der Regel des Heiligen Franziskus leben wollen. Hundert Jahre nach dem Tod Franz von Assisis gilt dies als Verbrechen. Das Inquisitionsurteil von Marseille setzt den Schlusspunkt unter eine Kampagne, mit der die Römische Kirche das wahre Franziskanertum auslöschen wollte. Zuvor waren bereits alle Lebensbeschreibungen, die nicht dem kirchenkonformen Bild des Heiligen von Assisi entsprachen, vernichtet worden. Aus einem radikalen Wanderprediger, der die Kirche zu Frieden und Besitzlosigkeit verpflichten wollte, hatte man einen sanftmütigen Tierfreund und den Erfinder der Weihnachtskrippe gemacht. Aus dem bescheidenen Grab, das Franziskus wollte, wurde nach seinem Tod eine monumentale Pilgerstätte. Die Suche nach dem wahren Erbe des Franziskus führt in ein spätmittelalterliches Europa, das von tief greifenden Umbrüchen und Krisen geprägt ist. Ein Szenario, das auch das Christentum zu spalten droht. Ein Mann soll den Zusammenbruch des angegriffenen Kirchengebäudes verhindern - Franziskus. Aber der Heilige von Asissi ist selbst einer der größten Kirchenkritiker seiner Zeit. Worin aber bestand die Botschaft des Franziskus? Warum verstanden die Päpste sie schließlich als existenzielle Bedrohung für die Kirche? Was haben die berühmte Predigt an die Vögel und das "Sonnenlied" des Franziskus eigentlich zu bedeuten? Und was hat es mit den Wundmalen Christi auf sich, die Franziskus zwei Jahre vor seinem Tod auf dem Berg La Verna empfing?



Do, 20. Mrz · 21:10-21:45 · PHOENIX
Die Juden - Geschichte eines Volkes
4/6, Tod oder Taufe

Beschreibung
Die Geschichte der Juden in Europa steht vor allem im Mittelalter in enger Verbindung zum Christentum. In vielen Ländern leben die beiden Glaubensrichtungen zunächst in friedlicher Koexistenz. Aufgrund ihrer überregionalen Kontakte spielen die Juden eine bedeutende Rolle für den Aufbau von Handelsbeziehungen und den Wissenstransfer im mittelalterlichen Europa. Doch während der Kreuzzüge richtet sich der Hass vieler Christen gegen alle Andersgläubigen. In den nächsten Jahrhunderten werden Tausende Juden vertrieben oder ermordet.
Lukrez Offline




Beiträge: 5.548

08.03.2008 22:02
#33 RE: Ritchie kommt! antworten

Über die islamischen Kulturvernichter:
“Im Tal der großen Buddhas”, 23.15 Uhr
http://phoenix.de/im_tal_der_grossen_bud.../0/170119.1.htm
Darin ist der Islam wirklich nur mit dem Christentum vergleichbar!

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Wenn du es nicht wagst, den Sinnen zu trauen, stürzen die Pfeiler des Lebens ein.
De nihilo nihil. Aus Nichts wird nichts.
Zu soviel Unheil hat schon die Religion die Menschen verleitet.
(Lukrez)

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

08.03.2008 22:53
#34 RE: Ritchie kommt! antworten

Hast es noch mal extra erwähnt, weil es heute kommt?
Vielleicht keine schlechte Idee. Aber wenn alles, was ich auch schon gepostet habe, noch mal am Sendetag nachgepostet wird, wird der Thread etwas unübersichtlich.

Wäre es nicht besser, nur das nachzuposten, was ich nicht gefunden habe?

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.475

09.03.2008 16:36
#35 RE: Ritchie kommt! antworten

In diesem Moment läuft im WDR "Fanatisch, Fundamentalistisch, Fromm aus der Tag 7 Reihe.


In Memory of Soul-Society

Wohl gibt es zwei Arten von Freunden und es sind diese: Käufliche und Unbezahlbare

Wo Wahrheit ist, ist Bescheidenheit (K.H.Deschner)

Wir wissen nur so viel, wie wir fragen (Wessel Gansfort, 1419-1489)

maleachi 89 ( Gast )
Beiträge:

19.03.2008 12:36
#36 RE: Ritchie kommt! antworten

Das ist zwar jetzt kein TV-Tipp, aber ein kurzes Eingehen auf einen solchen.
Gestern Abend habe ich mir die Sandra Maischberger angetan. Verschieden gläubige Gäste (deren Namen im Link zu erfahren sind), waren zu Gast, aber es war mehr wie oberflächlich.
Andrea Fischer, die in der Rezension noch positiv hervorgehoben wurde, war für mich die peinlichste Person. Die Frau hat ein Buch für Jugendliche über den Glauben geschrieben: 'Was glaubst du denn' (http://www.bild.de/BILD/entertainment/bu...-buch-tipp.html ), und muss in der Talkshow zugeben, nicht mal die Bibel komplett gelesen zu haben.
Außer Drewermann, der wieder einiges auf den Punkt gebracht hat, kam nur heiße Luft, auch vom Alibi-Atheisten Franz Buggle.

http://www.welt.de/fernsehen/article1813...ger.html#reqRSS

maleachi 89 ( Gast )
Beiträge:

20.03.2008 15:26
#37 RE: Ritchie kommt! antworten

Im Moment läuft auf Phoenix "Gott - eine kleine Geschichte des Größten", eine Diskussionsrunde mit Manfred Lütz, Friedrich Merz und Gregor Gysi.
Ziemlich interessant.

Lukrez Offline




Beiträge: 5.548

20.03.2008 21:54
#38 RE: Ritchie kommt! antworten

In Antwort auf:
Manfred Lütz, Friedrich Merz und Gregor Gysi


Also mit den Dreien kann man sich die Sendung sparen!
Das wird nur dümmliches Gelaber...

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Wenn du es nicht wagst, den Sinnen zu trauen, stürzen die Pfeiler des Lebens ein.
De nihilo nihil. Aus Nichts wird nichts.
Zu soviel Unheil hat schon die Religion die Menschen verleitet.
(Lukrez)

Lukrez Offline




Beiträge: 5.548

21.03.2008 12:22
#39 RE: Ritchie kommt! antworten

Zum neuen Buch "Gott" von Lütz: Religiöser Ramsch.
http://hpd.de/node/4160

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(Lukrez)

maleachi 89 ( Gast )
Beiträge:

21.03.2008 12:22
#40 RE: Ritchie kommt! antworten

In Antwort auf:

Also mit den Dreien kann man sich die Sendung sparen!
Das wird nur dümmliches Gelaber...
Nietzsche, Schopenhauer und Feuerbach hatten abgesagt, wegen anderer Verplichtungen.

maleachi 89 ( Gast )
Beiträge:

21.03.2008 12:24
#41 RE: Ritchie kommt! antworten

Zitat von Lukrez
Zum neuen Buch "Gott" von Lütz: Religiöser Ramsch.
http://hpd.de/node/4160
Ja und jetzt? Wissen wir doch, dass das für dich Ramsch ist, was sonst.

Lukrez Offline




Beiträge: 5.548

21.03.2008 12:53
#42 RE: Ritchie kommt! antworten
In Antwort auf:
Ja und jetzt? Wissen wir doch, dass das für dich Ramsch ist, was sonst.

Vor allem aber eine intellektuelle Zumutung erster Güte!
Mehr Schwachsinn ist in einem einzigen Buch nicht unterzubringen.
Lütz hat einen Preis verdient!
Und man fragt sich wie Schopenhauer bei der Lektüre von Hegel: "Ist das nun Dummheit oder Niedertracht?"

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Zu soviel Unheil hat schon die Religion die Menschen verleitet.
(Lukrez)

Xeres Offline




Beiträge: 2.587

27.03.2008 21:15
#43 RE: Ritchie kommt! antworten

Heute, 27.März, 22.15 Uhr in DMAX
Morgan Spurlocks 30 days: Gottlos unter Fundamentalisten

__________________________________________________
Galaxy Zoo, where you can help astronomers explore the Universe

Christian D! ( Gast )
Beiträge:

27.03.2008 21:25
#44 RE: Ritchie kommt! antworten

Alles keine Sendungen für Leute die am nächsten Morgen früh raus müssen...

qilin Offline




Beiträge: 3.552

03.04.2008 16:05
#45 RE: Ritchie kommt! antworten

Heute auf ARTE um 21.00: Paradise now - ein angeblich guter Spielfilm über islamische Suizidbomber
von einem recht bekannten palästinensischen Regisseur.

___________________________
Nichts bedarf so sehr der Reform
wie die Meinungen anderer Leute. [Mark Twain]

() qilin

qilin Offline




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21.05.2008 19:05
#46 TV-Tipp antworten

Do. 22.05. ZDF 00:15 Streitfall Religion: Welcher Gott ist zukunftsfähig?

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Nichts bedarf so sehr der Reform
wie die Meinungen anderer Leute. [Mark Twain]

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Gysi Offline

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21.05.2008 19:21
#47  TV-Tipp antworten

In Antwort auf:
Do. 22.05. ZDF 00:15 Streitfall Religion: Welcher Gott ist zukunftsfähig?

Zukunftsfähig - haha, das wird bestimmt lustig! Wenn Gott mich dann nicht (wie meistens um diese Uhrzeit) wieder zum Schlafen zwingt, bin ich dabei!

_____________________________________________
"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

qilin Offline




Beiträge: 3.552

24.05.2008 10:10
#48 RE: TV-Tipp antworten
Heute ARTE 18:05 Die letzte Schlacht - Fundamentalisten in den USA.

@ Gysi: ein einschläfernder Gott ist sicherlich nicht zukunftsfähig...

___________________________
Nichts bedarf so sehr der Reform
wie die Meinungen anderer Leute. [Mark Twain]

() qilin

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 16.099

24.05.2008 13:22
#49  TV-Tipp antworten

18.05 h. Danke für die Info. Bin ich dabei. Die Sendung am Di. hatte ich gesehen. Rhetorisch läuft das ja alles, und ohne sich an die Gurgel zu fahren. Aber die Argumente waren dünne, von allen Seiten. Die sollten mal alle ein halbes Jahr hier im Religionsforum trainieren...
Die islamische Vertreterin kenne ich. Vom Fernsehn meine ich. Eine finstere Aura, echt...

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qilin Offline




Beiträge: 3.552

24.05.2008 13:57
#50 RE: TV-Tipp antworten

In Antwort auf:
Die islamische Vertreterin kenne ich. Vom Fernsehn meine ich. Eine finstere Aura, echt...
Ja - die wäre zu vergessen - wenn's nicht so erschreckend wäre...

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