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Religionsforum
Atheismus vs. Religionen  

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"Je suis Charlie!"
Für Säkularismus und Religionskritik!


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Dieses Thema hat 75 Antworten
und wurde 6.768 mal aufgerufen
 Philosophie und Wissenschaft
Seiten 1 | 2 | 3 | 4
qilin Offline




Beiträge: 3.552

12.10.2007 14:09
#1 Wissenschaftler im Theismus und Atheismus Thread geschlossen
In Antwort auf:
Das Dumme an der ganzen Sache ist: Wenn du eine gleichmäßige Verteilung von Besitz und Eigentum vornehmen würdest (mal angenommen, du könntest das mit einem Zauberspruch, denn anders ginge das gar nicht) dann hätte niemand was. Was willst du mit einem kleinen Stückchen Auto oder einem kleinen Stückchen Haus anfangen?
Das Gute an der Sache ist, dass zumindest die Meisten hier ihr zu vererbendes Vermögen nicht auf 50 Frauen
und 200 Kinder aufteilen müssen

In Antwort auf:
Des weiteren ist immer wieder festzustellen, daß etliche von euch nicht wissen, was Atheismus ist. Atheismus ist keine Religion und keine Weltanschauung! Atheismus ist ein völlig wertfreier Begriff, und es hat keinerlei Bedeutung, ob ein Terrorist oder ein Diktator Atheist war. Es gibt und gab nämlich auch eine ganze Menge Menschen, die absolut keine Bösewichter waren, und doch Atheisten - mir fällt gerade Goethe ein.
Goethe war Atheist und Atheismus ist keine Weltanschauung - hm, und wertfrei außerdem noch
Zugegeben - wie viele Atheisten, Christen, Muslime, Fleischermeister, Hobbyangler oder Kunstmaler
Terroristen oder Diktatoren waren, lässt auf diese Gruppen selbst kaum Rückschlüsse zu...
Allerdings wird das bei Religionen oft doch so gesehen

In Antwort auf:
Ein Atheist kann nämlich bei diesem Thema durchaus der gleichen Meinung sein wie der Papst!
Natürlich - warum sollte er das denn nicht können?

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wie die Meinungen anderer Leute. [Mark Twain]

() qilin

Ahriman Offline



Beiträge: 1.493

13.10.2007 11:01
#2 Wissenschaftler im Theismus und Atheismus Thread geschlossen
Zitat von Quilin
Goethe war Atheist und Atheismus ist keine Weltanschauung?

Ja, war er. Und auch Albert Einstein, Ludwig Feuerbach, Siegmund Freud, Friedrich der Große (der die Religionsfreiheit schuf) Ernst Haeckel, Martin Heidegger, Karl Jaspers, Gotthold Ephraim Lessing, Rainer Maria Rilke, Kurt Tucholsky, Mark Twain - diese Liste kann noch ein gewaltiges Stück weitergehen.
Atheismus ist keine Weltanschauung. Ein Atheist ist einer, der nicht glaubt, daß es irgendeine übernatürliche Wesenheit, meist Gott genannt, gibt. Das ist alles, mehr ist in diesem Begriff nicht drin! In allen anderen Dingen können Atheisten völlig verschiedene Ansichten haben. Also kann der eine Atheist für Abtreibung sein und der andere dagegen. Das meinte ich, als ich den Atheismus als wertfrei bezeichnete.
Um Atheist zu sein oder zu werden muß man nachdenken. Denken aber ist viel anstrengender als Glauben, und wer nicht denken will, der muß dran glauben. Viele Menschen sterben lieber, als nachzudenken.
Man wird aber wohl nicht viele Atheisten finden, die gegen die Abtreibung sind. Infolge ihres Denkvermögens beurteilen sie die Sache rational, also mit Vernunft. Und die Vernunft vermag nicht einzusehen, wieso ein Häufchen Zellen ein "Baby" sein soll. Eine Nuß ist auch kein Nußbaum.
Die Abtreibungsgegner erinnern mich an Leberecht Hühnchen, der beim Verspeisen eines Eies sich genießerisch vorstellte, daß er eine ganze große Schar Hühner, die hätten aus diesem Ei hervorgehen können, mit einem Schlag verschluckt.
In Antwort auf:
Ein Atheist kann nämlich bei diesem Thema durchaus der gleichen Meinung sein wie der Papst!

Natürlich - warum sollte er das denn nicht können?

Weil er ein Atheist ist - behaupten die Abtreibungsgegner. Die setzen doch Abtreibung und Atheismus gleich.

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Casmiel Offline

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13.10.2007 14:39
#3 Wissenschaftler im Theismus und Atheismus Thread geschlossen
In Antwort auf:
Ja, war er. Und auch Albert Einstein,


War kein Atheist ;) Er glaubte an Gott als eine Art Ingenieur der das Universum in einer unglaublichen feinen Motorik erschaffen hat, wie ein perfektes Gebilde von Zahnrädern

Manchmal ist er sogar in seinen Definitionen gesprungen. Ein Zitat sagt aber deutlich:

"Ich bin kein Atheist… Das Problem ist für unseren begrenzten Geist zu gewaltig."

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Gysi Offline

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13.10.2007 15:42
#4 War Einstein kein Atheist? Thread geschlossen
In Antwort auf:
Albert Einstein, War kein Atheist ;) Er glaubte an Gott als eine Art Ingenieur der das Universum in einer unglaublichen feinen Motorik erschaffen hat, wie ein perfektes Gebilde von Zahnrädern
Einstein redete oft von Gott. Die Zeit war damals eine andere als heute. Man musste offenbar irgendwie von Gott reden, und er hatte das aus rhetorischen Gründen getan. So wie man auch "rhetorische Fragen" stellt, die eigentlich keine Fragen sind. "Wissenschaft ohne Religion ist lahm, Religion ohne Wissenschaft ist blind." Das sagte Albert Einstein. Aber er sagte auch: "Was Sie über meine religiösen Überzeugungen lesen, ist natürlich eine Lüge, und zwar eine, die systematiswch wiederholt wird. Ich glaube nicht an einen persönlichen Gott und habe das auch nie verhehlt, sondern immer klar zum Ausdruck gebracht. Wenn in mir etas ist, was man als religiös bezeichnen kann, so ist das die grenzenlose Bewunderung für den Aufbau der Welt, soweit unsere Wissenschaft sie offenbaren kann."

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Casmiel Offline

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13.10.2007 16:24
#5 War Einstein kein Atheist? Thread geschlossen
Er glaubte allerdings an einen Schöpfer ! Dass er einen persönlichen Gott ablehnte wusste ich auch, trotzdem hat er das Göttliche für den Aufbau des Universum bewundert. Für ihn ist Gott also unwichtig, trotzdem ist er kein Atheist

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Gysi Offline

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13.10.2007 16:38
#6 War Einstein kein Atheist? Thread geschlossen
In Antwort auf:
Er glaubte allerdings an einen Schöpfer ! Dass er einen persönlichen Gott ablehnte wusste ich auch, trotzdem hat er das Göttliche für den Aufbau des Universum bewundert. Für ihn ist Gott also unwichtig, trotzdem ist er kein Atheist
Das ist jetzt aber voll eine Frage der Definition. Wer oder was ist Gott? Wenn wir von einem persönlichen Gott weggehen, wird's haarig. Einstein hatte gesagt, dass ihn der Aufbau der Welt und des Universums in quasi-religiöse Schauer versetzt. Und du machst jetzt "das Göttliche" daraus. Das ist vermutlich auch den Religiösen zu Einsteins Lebzeiten so gegangen, von denen er sich mit dieser Aussage (in meinem letzten Post) abgrenzen musste. Die Religiösen brauchen den heiligen Schauer, also wird er auch her- und allen unterstellt, die man kraft ihrer Popularität dafür gut einspannen kann. Ich kann mir jetzt noch besser vorstellen, warum es heißt, dass Jesus Wasser zu Wein machen und mal so eben von den Toten auferstehen konnte... Wenn's schön so wäre, dann stellt man das eben so her.

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Casmiel Offline

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13.10.2007 16:42
#7 War Einstein kein Atheist? Thread geschlossen
Mir gings primär darum darzustellen, dass er einfach kein Atheist war:

"Ich bin kein Atheist… Das Problem ist für unseren begrenzten Geist zu gewaltig."

Reicht doch als Zitat vollkommen aus dass er zumindest Agnostiker war. Einen Gott gab es doch aus seiner Sicht, auch wenn er unpersönlich ist und keinen Einfluß mehr auf das Geschehen nimmt

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Gysi Offline

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13.10.2007 16:51
#8 War Einstein kein Atheist? Thread geschlossen
Also, eigentlich ist es ja wurscht, ob Onkel Albert sich nun als einen Atheisten bezeichnete oder nicht. Hier scheint es aber um den großen, kompetenten Bruder zu gehen, den man an seine Seite wissen und zerren will.

Nochmal: Einstein: "Was Sie über meine religiösen Überzeugungen lesen, ist natürlich eine Lüge, und zwar eine, die systematiscch wiederholt wird. Ich glaube nicht an einen persönlichen Gott und habe das auch nie verhehlt, sondern immer klar zum Ausdruck gebracht. Wenn in mir etwas ist, was man als religiös bezeichnen kann, so ist das die grenzenlose Bewunderung für den Aufbau der Welt, soweit unsere Wissenschaft sie offenbaren kann."

Dann haben wir kurz das Problem des Begriffs "Gott" angeschnitten, worauf du mir aber keine Antwort gegeben hast, sondern nur dieses störrische: "Aber er war doch kein Atheist!" Nach meiner Definition ist er einer. Und wenn, nach deinem Wunsch, Gott ab jetzt alles ist, was wir (noch) nicht erkennen können, aber doch für die Schaffung unseres Universum verantwortlich gewesen sein muss, dann bin ja auch ich ab jetzt gottgläubig. Aber ein Stuhlbein ist ein Stuhlbein und ein raum- und zeitloser Zustand ist ein raum- und zeitloser Zustand - und kein Gott! So ist das nun mal.

Gysi

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Casmiel Offline

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13.10.2007 17:07
#9 War Einstein kein Atheist? Thread geschlossen
In Antwort auf:
Dann haben wir kurz das Problem des Begriffs "Gott" angeschnitten, worauf du mir aber keine Antwort gegeben hast


Pantheisten glauben auch nicht an einen persönlichen Gott. Gott kann auch alles durchfluten genauso wie Gott schon tot sein könnte. Wer aber einmal eine Existenz von etwas Göttlichem angibt, ob personell oder unpersonell ist für mich kein Atheist mehr.

In Antwort auf:
"Aber er war doch kein Atheist!" Nach meiner Definition ist er einer


Nach seiner eigenen anscheinend keiner

In Antwort auf:
Aber ein Stuhlbein ist ein Stuhlbein und ein raum- und zeitloser Zustand ist ein raum- und zeitloser Zustand - und kein Gott! So ist das nun mal.


Die vorhin angesprochenen Pantheisten würden dir auch hier widersprechen : Für sie ist alles von Göttlichkeit durchzogen. Ein Stuhlbein ist selbstverständlich ein Stuhlbein ich weiß auch nicht was das in diesem Zusammenhang soll ?

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Nieselpriem ( Gast )
Beiträge:

13.10.2007 17:27
#10 War Einstein kein Atheist? Thread geschlossen
Gysi meint, man könnte anstelle von "Gott" auch einfach "Ich weiss es nicht" sagen. Das wäre wenigstens ehrlich.
qilin Offline




Beiträge: 3.552

13.10.2007 18:45
#11 War Einstein kein Atheist? Thread geschlossen
Nun, zumindest scheint es, dass die Frage doch nicht mit einem einfachen 'Ja' oder 'Nein' zu beantworten ist.
Einstein war scheint's nach eigener Definition kein Atheist, nach Gysis Definition war er's...
Ob Goethe Atheist war oder nicht (darum ging's ja ursprünglich) ist offenbar ebenso nicht mit der einfachen
Auskunft "Ja, war er." abgetan - da haben sich schon andere Leute damit lang und breit damit beschäftigt...

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() qilin

Ahriman Offline



Beiträge: 1.493

14.10.2007 01:57
#12 War Einstein kein Atheist? Thread geschlossen
Wir müssen auch immer die zeitliche Umgebung berücksichtigen, wenn wir fragen, ob eine vergangene Geistesgröße Atheist war oder nicht. Es ist noch gar nicht so lange her, da war es gefährlich, und noch früher sogar lebensgefährlich, sich als Atheist zu erkennen zu geben. Da war man gut beraten, wenn man heuchelte.
In den USA ist es schon wieder so weit. Sich dort als Atheist zu erklären bedeutet Verlust des Arbeitsplatzes und Ächtung in Gesellschaft und im Bekanntenkreis, es bedeutet Mobbing - und einige hat das schon das Leben gekostet, man ist dort schnell mit der Waffe dabei. Heute stehen die Atheisten in den USA, was ihr Ansehen betrifft, gleich mit den Homosexuellen, den Latinos und den Farbigen, evtl. kann es sogar angenehmer sein, eine dunkle Haut zu haben denn Atheist zu sein. G.W. Bush hat erklärt, daß Atheisten für ihn Abschaum sind. Ein Mann in den USA, der sich als Atheist zu erkennen gibt ist als Politiker unten durch, er hat keine Chance, er könnte nicht mal Sheriff in einem Kuhkaff werden.
So ähnlich war es auch in gar nicht so lange zurückliegenden Zeiten bei uns. Goethe war berühmt und prominent genug, um sich negative Äußerungen über das Christentum leisten zu können. Im Goethe-Archiv gibt es einen Brief, in dem er den Katholizismus als "große Sch..e" bezeichnet. Die Zeilen im Faust
"aus drei mach eins
und eins mach gleich,
so bist du reich"
sind pure Ironie, und wer denken konnte, wußte schon immer, daß das auf die völlig unverständliche Sache mit der Heiligen Dreifaltigkeit zielte: Und drei mach gleich, so bist du reich. Daß die Kirche damit reich wurde, weiß jeder, der mal zumindest auf Bildern was vom Vatikan zu sehen bekommen hat. Oder einen Bischof im Daimler mit Chauffeuer sah. Welch ein Fortschritt seit dem Esel, auf dem Jesus ritt.
Nach dem, was ich über Einstein vorhin bei Dawkins las, war er vermutlich das, was Dawkins einen "Deisten" nennt. Für einen Deisten ist Gott einer, der sich nicht um die Menschen kümmert, so wenig wie wir einen Gedanken aufbringen für die Bakterien, die um uns in der Luft herumfliegen. Verständlich: Wenn man mal die Phantasie aufbringt, sich vorzustellen, wie groß das Universum wirklich ist - wie groß muß dann der Gott sein, der es erschuf (wenn es ihn denn gibt). Da Einstein durchaus eine Ahnung von der wahren Größe des Universums hatte ist es verständlich, daß er nicht (mehr) an einen persönlichen Gott glaubte, glauben konnte, der in unseren Privatangelegenheiten herumschnüffelt und wenn er grade mal bei Laune ist einem Menschlein gnädig aus der Patsche hilft.
Dawkins meint auch, daß rein statistisch ein beträchtlicher Teil der Mitglieder des US-Senates Atheisten sein müssen, zumal diese Menschen ja aus der gebildeten Schicht kommen. Aber die werden sich hüten, auch nur ein Tönchen in dieser Richtung von sich zu geben.
Nicht anders erging es in vergangenen Zeiten vielen Atheisten. Die gingen nach wie vor in die Kirche und bekreuzten sich wie die anderen, es blieb ihnen wohl nichts anderes übrig. Christen sind nun mal nur zu gern bereit, Nichtchristen umzubringen. Auch heute noch. Sie haben kein Recht, den Muslimen Vorwürfe zu machen, wenn die genau so denken. Im Mittelalter und noch lange bis mindestens ins 18. Jahrhundert hinein war man entweder Christ oder Jude oder tot. Und die Juden wurden schon damals sehr gern totgemacht. Und es gibt heute Staaten, da ist das genau so: Da ist man entweder Muslim, oder tot.

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qilin Offline




Beiträge: 3.552

14.10.2007 06:38
#13 War Einstein kein Atheist? Thread geschlossen
Nun, zumindest für die von Dir Genannten - Johann Wolfgang v. Goethe, Albert Einstein, Ludwig Feuerbach, Siegmund Freud,
Friedrich der Große, Ernst Haeckel, Martin Heidegger, Karl Jaspers, Gotthold Ephraim Lessing, Rainer Maria Rilke, Kurt Tucholsky,
Mark Twain, war's relativ wenig gefährlich; und aus einer 'allgemeinen Gefährlichkeit' zu schließen, dass jeder Einzelne gezwungen
gewesen wäre zu heucheln, ist wohl etwas weit hergeholt. Dass Goethe mit dem Katholizismus und dem ganzen Kirchenchristentum
nichts am Hut hatte, war und ist hinlänglich bekannt; Feuerbach war bekennender Atheist; Einstein jetzt doch eher Deist...
Sich darauf zu berufen, welche Geistesgrößen irgendwann in der Historie vielleicht die gleiche Weltanschauung vertreten haben
könnten wie ich heute, ist nicht unbedingt ein großartiges Argument - vielleicht kommt's dann noch darauf an, wer mehr davon
'unter seiner Fahne einordnen' kann...

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() qilin

Gysi Offline

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14.10.2007 09:57
#14 War Einstein kein Atheist? Thread geschlossen
In Antwort auf:
Pantheisten glauben auch nicht an einen persönlichen Gott.
Wir sollten uns wirklich auf eine vernünftige Begriffsdefinition einigen können. Der Pantheist ist ein A-Theist! Eins Stuhlbein ist nicht der Teil eines Gottes! Du kannst doch - nach der Steilpassvorlage der Theisten, die Gott schon als einen persönlichen Gott mit metaphysischer Steuerungsgewalt der menschlichen Geschicke vordefinierten - nicht einfach behaupten, dass die gesamte Existenz eben ab jetzt Gott ist? Die gesamte Existenz ist die gesamte Existenz und ein Gott ist per Begriffsbestimmung ein Teil dieser Existenz (so es ihn gäbe).
Einstein hatte in der gesellschaftlichen Atmosphäre damals sich nicht so einfach zum Atheismus bekennen können. (Was Bertrand Russell aber dann doch tat.) Das hatten wir auch vor 30 Jahren nicht so gemacht. Wir hatten lieber gar nicht darüber geredet. Religionskritik war sogar für Atheisten tabu!
Einstein hatte den Begriff "Gott" aus rhetorischen Gründen benutzt. So wie wir Atheisten heute ja - z.B. - auch gerne sagen, dass "Gott neurotischer Despot mit Wankelmut" sei. Würdest du nach diesem Satz behaupten, dass der Atheist eben doch an Gott glaubt?

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Casmiel Offline

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14.10.2007 13:52
#15 War Einstein kein Atheist? Thread geschlossen
In Antwort auf:
Wir sollten uns wirklich auf eine vernünftige Begriffsdefinition einigen können. Der Pantheist ist ein A-Theist!


Nein ? Er glaubt doch an Gott. Warum sollte man ihn dann Atheist nennen ?

In Antwort auf:
nach der Steilpassvorlage der Theisten, die Gott schon als einen persönlichen Gott mit metaphysischer Steuerungsgewalt der menschlichen Geschicke vordefinierten - nicht einfach behaupten, dass die gesamte Existenz eben ab jetzt Gott ist?


Ich kann auch noch viel mehr.
Es ist einfach unsinnig eine theistische Aussage an anderen Theisten messen zu müssen.

In Antwort auf:
Einstein hatte in der gesellschaftlichen Atmosphäre damals sich nicht so einfach zum Atheismus bekennen können.


Natürlich hätte er das machen können, das haben viele gemacht. Er war aber kein Atheist

In Antwort auf:
auch gerne sagen, dass "Gott neurotischer Despot mit Wankelmut"


Schließ doch nicht von Appel auf Ei... das ist was vollkommen Anderes und das solltest du eigentlich wissen !

Eigentlich ändert es ja auch alles nix an Einsteins Person, da er nicht religiös geprägt war. Mir geht es halt ums Prinzip und da bin ich nunmal verbissen.

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Gysi Offline

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14.10.2007 14:31
#16 War Einstein kein Atheist? Thread geschlossen
In Antwort auf:
Nein ? Er glaubt doch an Gott. Warum sollte man ihn dann Atheist nennen ?
Ein Theist glaubt an einn Gott, der in die Geschicke der Menschen metaphysisch eingreifen kann. Ein Deist glaubt an einen Gott, der sich in das Naturgeschehen und die menschlichen Schicksale nicht einmischt, der aber für den Urkall verantwortlich ist. Ein Pantheist sagt, dass wir alle Gott sind, und dass er nur durch uns, den Tieren, den Pflanzen und dem ganzen Sein existiert. Wieso soll man einen Pantheisten als gottgläubig bezeichen? Was zeichnet für ihn die Göttlichkeit der Natur aus? Was ist an der Natur göttlich? Was ist "Natur", und was ist an dieser Natur "Gott"? Hier geriert Gott doch nur zu einer rhetorischen Kunstblase, die für die einen Sinn zu haben scheint, die von diesem schönen Wort nicht loslassen können, weil sie von der Vorstellung seiner REALexistenz nicht loslassen können, obwohl sie es kopfmäßig schon besser wissen. Aber das Herz will da noch nicht mitspielen. Und wenn man den Einstein da noch mit auf seine Seite ziehen kann - das kann doch dann nur noch mehr für die Gottesexistenz sprechen... Wortspielereien sind Wortspielereien und kein Indiz für irgendwas!
In Antwort auf:
Schließ doch nicht von Appel auf Ei... das ist was vollkommen Anderes und das solltest du eigentlich wissen !
Nee, weiß ich nicht. Wenn ich aus rhetorischen Gründen eine Gottesexistenz annehme, dann habe ich damit noch lange diese nicht anerkannt! Und so hat Einstein das auch ausdrücklich zu seinen Texten gesagt, in denen dieses magische Wörtchen vorkommt! Aber du ignorierst diesen Absatz einfach! Du zimmerst dir, wie alle Gläubigen, eine eigene intellektuelle Unterfutterung deines Glaubens zurecht, und verkaufst dir selber diese ganze Geschichte auch noch als "Wahrheit"! So läuft das mit der Wahrheitsfindung aber eben nicht.

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Casmiel Offline

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Beiträge: 712

14.10.2007 14:42
#17 War Einstein kein Atheist? Thread geschlossen
In Antwort auf:
Hier geriert Gott doch nur zu einer rhetorischen Kunstblase, die für die einen Sinn zu haben scheint, die von diesem schönen Wort nicht loslassen können, weil sie von der Vorstellung seiner REALexistenz nicht loslassen können, obwohl sie es kopfmäßig schon besser wissen. Aber das Herz will da noch nicht mitspielen. Und wenn man den Einstein da noch mit auf seine Seite ziehen kann - das kann doch dann nur noch mehr für die Gottesexistenz sprechen... Wortspielereien sind Wortspielereien und kein Indiz für irgendwas!


Im Pantheismus gibt oder gab es aber zumindest einmal einen Gott. Deshalb ist der Pantheist kein Atheist. Ich weiß garnicht was es da für eine Diskussion drum geben soll ? Wenn sie Atheisten wären würden sie auch so heißen.

Ausserdem nimmst du dir eine Menge heraus so ein vernichtendes Urteil über Pantheisten zu fällen

In Antwort auf:
Wenn ich aus rhetorischen Gründen eine Gottesexistenz annehme, dann habe ich damit noch lange diese nicht anerkannt!


Woher weißt du denn das für Einstein Gott nichts weiter als Rhetorik war ?

In Antwort auf:
Aber du ignorierst diesen Absatz einfach!


Und du redest um mein Zitat herum ? Ich wüsste nicht warum Einstein hätte lügen sollen als er gesagt hat er ist kein Atheist. Man hätte ihn zu dieser Zeit schon lange nicht mehr dafür gelyncht. Wir haben zwei Zitate genannt die gegensätzlich scheinen. Welche Zitat jetzt "wahrheitsgetreuer" ist kann man doch garnicht sagen ! Ich finde aber "Ich bin kein Atheist" sehr einfach, einfacher kann man es doch garnicht machen ! Das wäre das Gleiche wenn du einem Müllmann der dir von seinem Beruf erzählt sagen würdest er wäre kein Müllmann.

In Antwort auf:
Du zimmerst dir, wie alle Gläubigen, eine eigene intellektuelle Unterfutterung deines Glaubens zurecht, und verkaufst dir selber diese ganze Geschichte auch noch als "Wahrheit"!


Danke für die Blumen und die Verallgemeinerung.
Du tust Selbiges nur aus der entgegengesetzten Richtung.
Ich hab NIE gesagt dass ich die Wahrheit innehabe.

In Antwort auf:
So läuft das mit der Wahrheitsfindung aber eben nicht.


Sag bloß. Aber du hast die Wahrheit ja bereits gepachtet. Denn wer nachdenkt läuft ja zwangsläufig zum Atheismus.

Ich halte es für sinnlos weiter darüber zu diskutieren, für mich ist bereits alles gesagt und ich sehe auch garnicht ein warum ich da in meiner Position weichen soll. Sein Zitat ist für mich völlig eindeutig zu seiner eigenen Haltung. Definier ihn von mir aus als was du willst, er selbst befand sich als kein Atheist

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Gysi Offline

Atheist


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14.10.2007 17:05
#18 War Einstein kein Atheist? Thread geschlossen
In Antwort auf:
Ich weiß garnicht was es da für eine Diskussion drum geben soll ? Wenn sie Atheisten wären würden sie auch so heißen.
Es geht nicht um Worte, sondern um die Inhalte! Im Pantheismus ist alles Gott. Dann erkläre mir mal, was daran göttlich ist? Was ist Gott im Alles? Wie wirkt er, dass man das Göttliche aus dem Alles sehen kann? (Merkst du nicht den logischen Widerspruch?)
In Antwort auf:
Ich wüsste nicht warum Einstein hätte lügen sollen als er gesagt hat er ist kein Atheist.
Nochmal: Albert Einstein: "Was Sie über meine religiösen Überzeugungen lesen, ist natürlich eine Lüge, und zwar eine, die systematiscch wiederholt wird. Ich glaube nicht an einen persönlichen Gott und habe das auch nie verhehlt, sondern immer klar zum Ausdruck gebracht. Wenn in mir etwas ist, was man als religiös bezeichnen kann, so ist das die grenzenlose Bewunderung für den Aufbau der Welt, soweit unsere Wissenschaft sie offenbaren kann."

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SnookerRI Offline

Soul-Societist


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14.10.2007 17:58
#19 RE: War Einstein kein Atheist? Thread geschlossen

Hier geht es ja um zwei Zitate, Mag der Zeitpunkt, zu dem Einstein diese ja doch sehr unterschiedlichen Aussagen tätigte eine Rolle spielen?


In Memory of Soul-Society

Wohl gibt es zwei Arten von Freunden und es sind diese: Käufliche und Unbezahlbare

Wo Wahrheit ist, ist Bescheidenheit (K.H.Deschner)

Wir wissen nur so viel, wie wir fragen (Wessel Gansfort, 1419-1489)

Reinecke ( gelöscht )
Beiträge:

14.10.2007 18:56
#20 RE: Wissenschaftler im Theismus und Atheismus Thread geschlossen

zu Friedrich II (dem Großen): Dieser war kein Atheist; er war natürlich Christ (irgend eine protestantische Konfession), wie alle Herrscher des Hauses Hohenzollern. Da könnt man noch sagen, dis musst er aus Gründen der Staatsräson. Darüber hinaus war er auch Mitglied (oder Gründer) einer Freimaurer-Loge, und auch die verehren den "Baumeister der Welten" oder so ähnlich; vielleicht nicht unbedingt christlich im krichlichen Sinne, aber bestimmt nicht atheistisch. Die Religionsfreiheit gabs schon unter seinem Vater, dem Soldatenkönig, und schon dessen Großvater (glasub ich), der große Kurfürst, hat andere Konfessionen ins Land geholt, um die verwüstete Mark Brandenburg zu bevölkern.

zu Albert Einstein: Der hat zumindest den Spruch geprägt "Gott würfelt nicht" (im Zusammenhang mit Quqantentheorie, Unschärferelation usw.) Hört sich nauch nicht unbedingt atheistisch an in meinen Ohren, ist vielleicht aber auch nciht ernst gemeint gewesen.

zum Atheismus: Ist genauso wenig eine geschlossene Weltanschauung wie er Theismus.

Nieselpriem ( Gast )
Beiträge:

14.10.2007 20:42
#21 RE: Wissenschaftler im Theismus und Atheismus Thread geschlossen

Nur mal so als kleiner Denkanstoß. Der Spruch "Gott würfelt nicht!" ist kein Ausdruck von Einsteins Gläubigkeit. Er soll vielmehr seine tiefgehende Ablehnung gegenüber der Quantentheorie ausdrücken, die er bis zu seinem Tode nie überwunden hat. Es war für ihn einfach nicht vorstellbar, dass das Universum aus einem verschmierten Mischmasch mit unterschiedlichen Wahrscheinlichkeiten bestehen sollte. Das besagt aber noch nichts über sein Glaubensbild. Wer diesen Spruch als Beweis von Einsteins Glauben anbringt, hat leider nichts über den guten Mann verstanden. Sein Gott war die Wissenschaft und das Universum als Ganzes. Und er wollte einfach nicht zulassen, dass diese Schönheit nun mit der Quantentheorie zerstört wird. Mehr steckt nicht dahinter. Ein Atheist, der "Heilige Scheisse!" oder "Gott verdammich!" ruft, muss deswegen ja noch kein gläubiger Mensch sein.

qilin Offline




Beiträge: 3.552

15.10.2007 09:45
#22 RE: War Einstein kein Atheist? Thread geschlossen

Ich denke Gysi hat hier recht - "Wer auch nur ein Jota oder ein Strichlein ändert..."

In Antwort auf:
Wir sollten uns wirklich auf eine vernünftige Begriffsdefinition einigen können. Der Pantheist ist ein A-Theist!
- hier kommt's auf den Bindestrich an. Ein A-Theist ist jemand, der nicht dem Theismus anhängt, und das war Einstein sicherlich.
Ein Atheist nach herkömmlicher Definition ist jemand, der nicht an [irgendwelche] göttliche Wesen glaubt - als solchen hat sich
Einstein nach seiner Aussage nicht verstanden, und die sollte man vielleicht doch ernst nehmen und ihm nicht unbedingt Angst
vor der 'US-amerikanischen Inquisition' in die Schuhe schieben... Ebenso sind Pantheisten, Deisten etc. auch keine Theisten,
würden sich aber wohl gegen eine Zwangseingemeindung in den Atheismus wohl zu Recht wehren...

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() qilin

Ahriman Offline



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15.10.2007 10:56
#23 RE: War Einstein kein Atheist? Thread geschlossen

Zitat von Gysi
Wir hatten lieber gar nicht darüber geredet. Religionskritik war sogar für Atheisten tabu!

Das ist auch heute noch so. Man kann alles kritisieren, aber wenn man an eine Religion rührt, wird es heftig, da reagieren die Leute empfindlich. Wir haben auch immer noch einen entsprechenden Paragraphen im Gesetzbuch.
Ist schon merkwürdig, und das gilt auch für die Muslime, daß der allmächtige Gott so ohnmächtig ist, daß er nicht selber seine Kritiker bestrafen kann. Wieso reicht es den Gläubigen nicht, daß der Ketzer dermaleinst in der Hölle schmort? So groß ist ihr Glaube offenbar gar nicht.

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Gysi Offline

Atheist


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15.10.2007 11:27
#24 War Einstein kein Atheist? Thread geschlossen
In Antwort auf:
So groß ist ihr Glaube offenbar gar nicht.
Das ist es!

Richard Dawkins hat im "Gotteswahn" ja darauf hingewiesen, dass die Gläubigen gar nicht an ein besseres jenseitiges Leben wirklich aufrichtig glauben können, wenn sie beim Hinscheiden eines Freundes oder von Verwandten in ebenso tiefe Trauer verfallen wie der Atheist (der an ein Weiterleben nicht glaubt) auch. Nach statistischen Untersuchungen hat der Atheist im Schnitt sogar weniger Angst vot dem Tod als der Gläubige! Der Tod tut nicht weh. Und wer der Realität näher ist, fühlt sein Leben gelebter als der, der sich von der Wahrheit mit hart antrainierten Denkverboten fernhält.

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qilin Offline




Beiträge: 3.552

16.10.2007 14:10
#25 RE: War Einstein kein Atheist? Thread geschlossen
In Antwort auf:
Wir hatten lieber gar nicht darüber geredet. Religionskritik war sogar für Atheisten tabu!
Das kann ich nicht nachvollziehen - in welchen Gegenden habt Ihr denn gelebt?
Hier im 'heiligen Land Tirol' habe ich schon Mitte der 60er Jahre in meinem
1. Semester an der Uni an einer Ringvorlesung 'Materie, Leben, Seele, Geist?'
teilgenommen, die von vier Professoren abgehalten wurde - zwei erklärten
Atheisten, einem Skeptiker und einem Theologen - und kein Hahn hat danach
gekräht, obwohl weit über 100 Studenten aller Fachrichtungen teilnahmen -
und die theologische Fakultät nur 100 m entfernt war. Die Vorlesung war nicht
mal als Thema bei den katholischen Studentenvereinen sonderlich interessant,
und das historische Institut wurde damals schon als 'Institut für Ketzerei und
Pfaffenfraß' bezeichnet


In Antwort auf:
Der Tod tut nicht weh.
Das ist vermutlich richtig - aber ebensowenig bewiesen wie die Existenz
Gottes, oder die der Tatzelwürmer und Wolpertinger


In Antwort auf:
Richard Dawkins hat im "Gotteswahn" ja darauf hingewiesen, dass die Gläubigen gar nicht an ein besseres jenseitiges Leben wirklich aufrichtig glauben können, wenn sie beim Hinscheiden eines Freundes oder von Verwandten in ebenso tiefe Trauer verfallen wie der Atheist
Ich versteh' eigentlich nicht, warum Atheisten die ganze Zeit verbindliche
Aussagen meinen treffen zu können, was irgendwelche Gläubigen 'ja eigentlich
wirklich'
denken, glauben, tun müssten, wenn sie wirkliche Gläubige wären
Umverkehrt ist's mir jedenfalls noch sehr selten untergekommen, dass mir ein
Gläubiger erklären hätte wollen, wie ich ich seiner werten Meinung nach
eigentlich denken müsste, damit er mich als Ungläubigen ernstnehmen könne

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Nichts bedarf so sehr der Reform
wie die Meinungen anderer Leute. [Mark Twain]

() qilin

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"Ich bin völlig anderer Meinung als Sie. Aber ich werde mein Leben dafür einsetzen,
dass Sie sie sagen dürfen!" (Voltaire)

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