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Religionsforum
Atheismus vs. Religionen  

Der substanzielle  Dialog
 
"Je suis Charlie!"
Für Säkularismus und Religionskritik!


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Dieses Thema hat 488 Antworten
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MennoKlamotto Offline

Agnostischer Atheist


Beiträge: 1.325

15.10.2009 09:59
#376 RE: Ich war ein Zeuge Jehova! antworten

In Antwort auf:
Und damit ist es vermutlich extrem schwer, auszusteigen und zu merken, was da eigentlich geschieht - habe ich das richtig verstanden?


Als ich begonnen habe zu Zweifeln dachte ich noch garnicht an Ausstieg. So klar gesehen habe ich da noch nicht. Wenn man Jahrzehnte lang selbst daran geglaubt hat bzw. sogar anderen das gelehrt hat gibt es für jede Sache auch irgendwie eine Antwort. Als man aber auf Fragen stieß die man nicht beantworten konnte, wuchs der Zweifel. Die komplette Denkweise ist von der Idiologie beeinflusst. Stell sie dir wie ein Quadrat vor. Du steckst einfach innerhalb des Quadrats, du kannst es nicht beurteilen, weil du keine Wahl hast. Dankenswerter Weise haben mir die Ältesten gezeigt, wie schnell man die Liebe vergessen kann wenn es um die "Reinheit der Versammlung" geht. Ihre Art und Weise hat mein Glaubensgebäude zusammenstürzen lassen, weil mir klar war, dass ein liebender und liebevoller Gott niemals nie so handeln würde. Als ich dann noch merkte, dass dahinter System steckt (anfänglich dachte man, es sind einfach die Unvollkommenen Menschen) wurde mir klar, welcher Illusion ich ausgesetzt war (wie bereits geschrieben). Das braucht Jahre diese "getrampelten" Pfade zu verlassen und selbst Dinge neu zu beurteilen. Das ist wohl mit das schwierigste, neben dem Verlust jeglicher sozialen Kontakte!

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Intelligent Design hat ganz ein anderes Problem: Es gibt sich als Wissenschaft, will aber gar kein Wissen schaffen - die wollen überhaupt nichts herausfinden. Weil sie ja eh schon die Antwort kennen. Ihre Antwort ist immer: Gott. Wer glaubt, die Antwort schon zu kennen, macht keine Wissenschaft - er macht Propaganda."

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

15.10.2009 10:03
#377 RE: Ich war ein Zeuge Jehova! antworten

In Antwort auf:
...In gewisser Weise erhaben, denn du verstehst was andere nicht verstanden haben. Auf jede Frage gibt es eine Antwort - das ist doch was! Das dabei die Antworten häufig zurechtgelegt werden merkst du nicht...Jehova war also immer dafür verantwortlich wenn was gut lief und man selbst war immer Schuld wenn was schief lief...

Sind das nicht geradezu die Grundaussagen für jede, zumindest aber jede abrahamitische Religion?
Sie entwickeln oder fördern ein falsches Überlegenheitsgefühl durch den Anspruch als einzig wirkliche Religion und sie ermöglichen durch Schema "alles Gute von Gott, alles Schlechte vom Menschen" doch überhaupt erst den Ansatz eines allmächtigen und allgütigen Gottes annähernd mit der Realität in Übereinstimmung zu bringen.

Ganz typisch für ZJ, aber auch für Evangelikale oder andere Bewegungen außerhalb der Amtskirchen ist auch das starke Setzen auf Gruppenzwang, wodurch manchmal schon stasihafte Methoden entstehen.

Wenn das also typisch für auch für andere ist, was ist dann das Heraustellungsmerkmal der ZJ? Ich meine jetzt nicht im Glauben, sondern in der praktischen bzw. gesellschaftlichen Wirkung? Die Ablehnung des Staates?

MennoKlamotto Offline

Agnostischer Atheist


Beiträge: 1.325

15.10.2009 10:21
#378 RE: Ich war ein Zeuge Jehova! antworten

In Antwort auf:

wodurch manchmal schon stasihafte Methoden entstehen.

Wenn das also typisch für auch für andere ist, was ist dann das Heraustellungsmerkmal der ZJ? Ich meine jetzt nicht im Glauben, sondern in der praktischen bzw. gesellschaftlichen Wirkung? Die Ablehnung des Staates?


Nun, natürlich soll man bei Kenntnissenahme einer Sünde eines Mitbrüders erst mit ihm sprechen, aber ihm auch die Gelgenheit geben sich selbst zu stellen, ansonsten soll man innerhalb von 7 Tagen den Ältesten seine Beobachtung mitteilen. Ich kenne einen Fall, da hat eine Mutter ihre Tochter beim Geschlechtsverkehr erwischt. Die Tochter war Pionierin. In der ZJ Idiologie reicht ein Zeuge jedoch nicht aus. Also rief sie einen Bruder an, der in der Nähe wohnte und bat ihn schnell zu kommen. Erst durch diese zwei Zeugen konnte sie "verurteilt" werden. Natürlich bereute Sie später...

Herausstellungsmerkmal? Ich denke das ist das Verständnis was man angeblich der Bibel entnommen hat. Alleine schon deshalb weil man den Namen Gottes kennt und auch gebraucht. Uns wurde immer gesagt, dass es sonst keine andere Religion gibt, die den Namen Gottes kennt und gebraucht und man somit Gott wirklich kennenlernt! Immerhin kann man sich unter einer Person etwas vorstellen. In der praktischen Wirkung? Nun, jede Religion hatte Probleme. Uns wurde eingetrichtert, dass die anderen ja alle böse böse sind und alles falsch machen. Über die Probleme innerhalb der Organisation wurde so gut wie garnicht geredet - immerhin hat man ja die "Wahrheit" wo sowas nicht passiert. "Uns" ging es nicht darum eine gesellschaftliche Wirkung zu erziehlen, denn der Glaube wirkt nur nach oben (Gott) und nach innen (Gemeinschaft). Was andere dachten, wollten interessierte nicht. Ein sehr dogmatischer Mitältester gab mal innerhalb einer Zusammenkunft den Kommentar, dass in unseren Reihen ja kein Kindesmissbrauch passiert wie bei den bösen Kirchen. An der Infotafel hing jedoch ein Schreiben der Gesellschaft aus, die darauf einging, dass es bei solchen Fällen gilt dies oder jenes zu tun. Aus dem Schreiben ging somit ganz klar hervor, dass es auch innerhalb der Organisation solche Fälle gibt. Ich wies ihn darauf hin und fragte ihn, was er davon hält? Ich glaube er dachte 2 Sekunden darüber nach, bis er das wieder anfing zu relativieren.

Außerdem sind wir "Gesetzestreu" und zahlen fleißig unsere Steuern <--- Alleinstellungsmerkmal.
Und sicher gab es Fälle wo Brüder - mich eingeschlossen - Geldbörsen mit Geld gefunden haben und diese samt Inhalt dem Besitzer zurückgaben. Immer mit dem Hinweis in unserer Literatur darauf hinzuweisen, dass wir ja Zeugen Jehovas seien (potentieller Interessent). Ich merkte erst später das es "da draußen" auch jede Menge rechtschaffener Menschen gibt, die sich nicht in so einer Situation selbst bereichern.

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Stan ( gelöscht )
Beiträge:

15.10.2009 12:29
#379 RE: Ich war ein Zeuge Jehova! antworten

Ich hätte da ne Frage an MennoKlamotto

Kann es tatsächlich sein,das Snooker von den Zeugen beauftragt wurde dieses (und vlt. auch andere) Foren zu "unterwandern"...heißt eine Art Missionierungsauftrag?
Schließlich wäre das ja bedeutend einfacher als von Tür zu Tür zu latschen und sich womöglich jede zweite vor der Nase zuschlagen zu lassen.
Auf mich wirkt Snooker geradezu "fremdgesteuert"...auswendig gelernte Parolen,Unterstellungen,Vermutungen und Pseudoargumente. Und es fällt auf,das er in der Diskussion mit dir, weitaus unsicherer und unsouveräner wirkt,als das bei anderen Usern hier der Fall ist/war. Ein bißchen so,als ob im die Fäden aus der Hand gleiten,da du ihm,aufgrund des Hintergrundwissens,genau die Fragen stellst auf die es ankommt.
Atheisten wie ich,Spaghettus,Relix oder Gysi sind ja gar nicht in der Lage ihr Hirn derart zu verschwurbeln

FSMQueen of damned Offline

Pasta-Farina


Beiträge: 3.326

15.10.2009 12:39
#380 RE: Ich war ein Zeuge Jehova! antworten

In Antwort auf:
Nun, natürlich soll man bei Kenntnissenahme einer Sünde eines Mitbrüders erst mit ihm sprechen, aber ihm auch die Gelgenheit geben sich selbst zu stellen, ansonsten soll man innerhalb von 7 Tagen den Ältesten seine Beobachtung mitteilen.



Grauenhaft - von Privatsphäre also keine Rede, da ich mal annehme, dass der Sündenkatalog recht ansehnlich ist.

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MennoKlamotto Offline

Agnostischer Atheist


Beiträge: 1.325

15.10.2009 12:50
#381 RE: Ich war ein Zeuge Jehova! antworten

In Antwort auf:

Kann es tatsächlich sein,das Snooker von den Zeugen beauftragt wurde dieses (und vlt. auch andere) Foren zu "unterwandern"...heißt eine Art Missionierungsauftrag?


Das kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen. Zum einen wird in den Veröffentlichungen vor Diskussionen im Internet gewarnt (wieder so eine Regel) und andererseits scheint die Ressonanz im Internet immer geringer auszufallen als an der Tür. Denn an der Tür bist du i.d.R. alleine. Im Internet springt immer ein User in die "Presche" der noch ein Argument auspackt. Man "gewinnt" nie eine Diskussion, Papier oder Foren sind eben geduldig...

In Antwort auf:

Auf mich wirkt Snooker geradezu "fremdgesteuert"...auswendig gelernte Parolen,Unterstellungen,Vermutungen und Pseudoargumente.


Hey, so hab ich mich vor Monaten/Jahren auch noch angehört als ich im Internet einer Diskussion beigetreten bin. Zeugen Jehovas sind wirklich gut geschulte Menschen, das darfst du nicht vergessen. Die Predigtdienstschule und die Programmpunkte in der Dienstzusammenkunft schulen einen Einwände zu übergehen bzw. zu widerlegen. Ich verabscheue nicht alles was ich dort gelernt habe, jedoch ist mir klar geworden das es "die" Wahrheit nicht gibt!

In Antwort auf:

genau die Fragen stellst auf die es ankommt.


Ich kann nur Fragen stellen auf die es bei mir ankam! Er hat sich ja nicht mehr geäußert, ich vermute er denkt nach wie er darauf eingehen kann. Oder er bricht die Diskussion ab, das kann ich nicht beurteilen.

In Antwort auf:

Privatsphäre also keine Rede


Nach "unserer" Denke hat alles was du tust oder läßt Einfluss auf dein Verhältnis zu Gott. Prinzipiell ist alles geregelt, man nimmt es nur so nicht wahr. Man sagt sich "Jehova hatte damit bestimmt was gutes im Sinn, z.b. keine ungwollten Schwangerschaften, Geschlechtskrankheiten etc." Diese Sätze hört und liest man immer wieder. Natürlich hat man eine Privatsphäre, sogar einen "freien" Willen - aber immer nur innerhalb dieses von mir soeben veranschaulichte Quadrats. Bewegt man sich darin ist alles in Ordnung. Nahezu jeder Lebensbereich unterliegt Regeln, auch wenn man das weder so wahrnimmt noch sich selbst eingesteht solange man glücklich ist. Das Verhältnis zu Gott wird anhand ganz weniger makanter Punkte definiert:
- Einsatz im Predigtdienst
- Einsatz innerhalb der Organisation (Beteiligung am Kommentargeben, Bereitschaft Aufgaben zu übernehmen [organisatorisches...]
- Status (Pionier, Ältester, Dienstamtgehilfe)

Das wird dir so keiner zugeben. Offiziell gibt es keine "Führung", es gibt nur Hirten und Diener. Aber die dienem vornehmlich dem Sklaven und seinen Richtlinien, man selbst glaubt jedoch man tut es für Gott! Man pervertiert das eigene Verhältnis zu Gott und verletzt sein eigenes Verhältnis, weil man nicht wahrhaben will, dass gewisse Dinge nicht stimmen und man "auf der Linie" bleiben muss. Das System ist einfach totalitär, die Kriterien dafür erfüllt sie zu genüge.

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Christian Offline



Beiträge: 174

16.10.2009 02:12
#382 RE: Ich war ein Zeuge Jehova! antworten

Hallo SnookerRI,

du hast geschrieben:

In Antwort auf:
"http://www.religionsforum-wogeheichhin.d...-war-Jesus.html Darunter findet der geneigte Leser die Gegendarstellung..." (Quelle: http://www.religionsforum-wogeheichhin.d...message=3110306).


Was meinst du zu http://www.religionsforum-wogeheichhin.d...message=3109818? Ist der dort beschriebene "Knecht David" nicht der Messias Jesus Christus?
Und wenn ja: Ist er dann nicht Jehova?

Gruss
Christian

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.464

24.10.2009 13:53
#383 RE: Ich war ein Zeuge Jehova! antworten

Hallo Christian...

In Antwort auf:
Was meinst du zu http://www.religionsforum-wogeheichhin.d...message=3109818? Ist der dort beschriebene "Knecht David" nicht der Messias Jesus Christus?
Und wenn ja: Ist er dann nicht Jehova?



Dazu äußere ich mich noch im Thread selbst sobald ich es geschafft habe dort aufzuräumen. Der Thread hat es wirklich nötig...

Zitat von Stan
Täusch ich mich oder verliert Snooker gerade an Souveränität?!



Was heißt denn Souveränität im Dialog, Stan? Für mich heißt das, eine Meinung auch wenn sie der meinen vollkommen widerspricht akzeptieren und stehen lassen zu können. Es kann nicht im Sinne des Dialogs sein, wenn zwei Kontrahenten eine Diskussion um jeden Preis an sich reißen und letztlich für sich entscheiden wollen. Was dann auf der Strecke bleibt ist der Dialog. Das sollte einem Forum wie diesem nicht passieren. Das was, MennoKlamotto da schreibt, sind seine persönlichen Eindrücke, zu denen er in der Gemeinschaft der Zeugen Jehovas gekommen ist. Mehr ist es doch gar nicht. Und nur darum geht es in diesem Thread. Eine tiefgreifende Diskussion kann von mir aus ja im Rahmen eines anderen Threads geführt werden.

Zitat von BS
Aber andere vielleicht noch nicht die der auch interessiert. Selbst für die, die ihn im Prinzip schon kennen könnte sich im Einzelnen noch Neues ergeben.

Also ich wär dafür da noch mal nachzulegen.


Ach BS, wenn man nach über 3000 Beiträgen den Standpunkt seines Gegenübers zur Thematik dieses Forums immer noch nicht kennt, liegt es vllt. daran, das man ihn gar nicht kennen will.


Noch mal kurz zum Thema:

Kritik an Menschen hat es immer gegeben und wird es aller Vorrassicht nach auch immer geben. Das trifft insbesondere auf die zu, die von Gott beauftragt wurden, sein Wort, seinem Volk zu lehren. Es hat schon immer Leute gegeben, die meinten, es besser zu wissen. Es ist schon immer zu Rebellion gekommen. Leser, die sich in der Bibel auskennen, mögen sich jetzt womöglich an Korah, Datan und Abiram erinnern, an die "superfeinen Apostel" im 1. Jhd. die sich mit Paulus anlegten - und die vielen Berichte dazwischen. Was MK, und all die Sympathisanten hier beitragen ist also bei Weitem nichts Neues; eher ist es altbewährte Kritik, die stets dem gleichen Muster folgt. Man kritisiert nach aussen hin Menschen, im Innern aber hat man schwerwiegende persönliche Probleme mit seinem Selbstverständnis. Erschreckenderweise war das bis jetzt immer das Resumee, wenn mir Ehemalige erklären wollten, dass das was die Bibel lehrt, Unfug ist. Daran oriertierte sich auch immer die Grenze der Kritik, was ihre Wirkung betrifft.
Wie gesagt, wenn das Ganze nicht so langweilig wäre, könnte man sich ja noch mal hinsetzen und in die Diskussion einsteigen. So wie es allerdings jetzt aussieht macht das weder Spaß, noch bringt es tatsächlich was.


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Wohl gibt es zwei Arten von Freunden und es sind diese: Käufliche und Unbezahlbare

Wo Wahrheit ist, ist Bescheidenheit (K.H.Deschner)

Wir wissen nur so viel, wie wir fragen (Wessel Gansfort, 1419-1489)

Eulenspiegel Offline

Atheist

Beiträge: 1.634

24.10.2009 14:27
#384 RE: Ich war ein Zeuge Jehova! antworten

Hallo Snooker

In Antwort auf:
Das was, MennoKlamotto da schreibt, sind seine persönlichen Eindrücke, zu denen er in der Gemeinschaft der Zeugen Jehovas gekommen ist. Mehr ist es doch gar nicht.


Und was ist das, was Du schreibst? Sind das auch Deine persönlichen Eindrücke,
zu denen Du in der Gemeinschaft der Zeugen Jehovas gekommen bist?
Oder ist das mehr?

Grüsse
Till

FSMQueen of damned Offline

Pasta-Farina


Beiträge: 3.326

24.10.2009 15:07
#385 RE: Ich war ein Zeuge Jehova! antworten

Ich finde nichts wertvoller, als persönliche Eindrücke. Abgesehen von ein paar wenigen Fakten.

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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.464

24.10.2009 15:35
#386 RE: Ich war ein Zeuge Jehova! antworten

In Antwort auf:
Und was ist das, was Du schreibst? Sind das auch Deine persönlichen Eindrücke,
zu denen Du in der Gemeinschaft der Zeugen Jehovas gekommen bist?
Oder ist das mehr?

Nein, mehr als persönliche Eindrücke sind auch meine Erfahrungen nicht. Und das darf - progressiv formuliert - auch gar nicht anders sein. Am Ende einer solchen öffentlichen Stellungnahme sollte die Wertung, wenn es denn dazu kommt, dem Leser selbst überlassen sein. Oftmals zeigt sich darin, inwieweit der Leser das Thema voreingenommen oder unvoreingenommen betrachtet. Für den Verlauf einer evtl. Diskussion daraus ist das eine durchaus nützliche Information.


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Eulenspiegel Offline

Atheist

Beiträge: 1.634

24.10.2009 15:58
#387 RE: Ich war ein Zeuge Jehova! antworten

Hallo Snooker

In Antwort auf:
Nein, mehr als persönliche Eindrücke sind auch meine Erfahrungen nicht. Und das darf - progressiv formuliert - auch gar nicht anders sein. Am Ende einer solchen öffentlichen Stellungnahme sollte die Wertung, wenn es denn dazu kommt, dem Leser selbst überlassen sein. Oftmals zeigt sich darin, inwieweit der Leser das Thema voreingenommen oder unvoreingenommen betrachtet. Für den Verlauf einer evtl. Diskussion daraus ist das eine durchaus nützliche Information.



Wen meinst Du mit Leser, diejenigen die nur mitlesen, aber sich nicht an der
Diskussion beteiligen, oder diejenigen die auch schreiben?
Von den Nur-Lesern kann man keine nützlichen Informationen erwarten, da man
nicht weiss, wie sie das Geschriebene beurteilen, bei den Diskutanten selbst
kann man eine gewisse "Voreingenommenheit" gegenüber der eigenen Position wohl
erwarten?
Du wirst ja sicher nicht davon ausgehen, daß die "Unvoreingenommenheit"
grundsätzlich auf Seiten der Zeugen Jehovas liegt, die Voreingenommenheit also
zwangsläufig auf der gegenüberliegenden Seite?

Grüsse
Till

MennoKlamotto Offline

Agnostischer Atheist


Beiträge: 1.325

24.10.2009 16:24
#388 RE: Ich war ein Zeuge Jehova! antworten

Hallo Snooker,

In Antwort auf:

Leser, die sich in der Bibel auskennen, mögen sich jetzt womöglich an Korah, Datan und Abiram erinnern, an die "superfeinen Apostel" im 1. Jhd. die sich mit Paulus anlegten - und die vielen Berichte dazwischen.


Das ist das Totschlagsargument schlechthin! Wer nimmt den die Wertung darüber vor ob meine Äußerungen einem Korah oder eher einem Apostel Jesu gleichen?

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Intelligent Design hat ganz ein anderes Problem: Es gibt sich als Wissenschaft, will aber gar kein Wissen schaffen - die wollen überhaupt nichts herausfinden. Weil sie ja eh schon die Antwort kennen. Ihre Antwort ist immer: Gott. Wer glaubt, die Antwort schon zu kennen, macht keine Wissenschaft - er macht Propaganda."

Stan ( gelöscht )
Beiträge:

24.10.2009 19:13
#389 RE: Ich war ein Zeuge Jehova! antworten

Was heißt denn Souveränität im Dialog, Stan? Für mich heißt das, eine Meinung auch wenn sie der meinen vollkommen widerspricht akzeptieren und stehen lassen zu können. Es kann nicht im Sinne des Dialogs sein, wenn zwei Kontrahenten eine Diskussion um jeden Preis an sich reißen und letztlich für sich entscheiden wollen. Was dann auf der Strecke bleibt ist der Dialog. Das sollte einem Forum wie diesem nicht passieren. Das was, MennoKlamotto da schreibt, sind seine persönlichen Eindrücke, zu denen er in der Gemeinschaft der Zeugen Jehovas gekommen ist. Mehr ist es doch gar nicht. Und nur darum geht es in diesem Thread. Eine tiefgreifende Diskussion kann von mir aus ja im Rahmen eines anderen Threads geführt werden.


Verdammt...ich saß beim lesen dieses Beitrags beim Abendbrot und jetzt klebt das halbe Wurstbrot auf dem Schreibtisch und am PC.

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

24.10.2009 19:22
#390 RE: Ich war ein Zeuge Jehova! antworten

@ Snooker

Wie du auf meinen Einwurf

In Antwort auf:
Aber andere vielleicht noch nicht die der auch interessiert. Selbst für die, die ihn im Prinzip schon kennen könnte sich im Einzelnen noch Neues ergeben.

antworten kannst

In Antwort auf:
Ach BS, wenn man nach über 3000 Beiträgen den Standpunkt seines Gegenübers zur Thematik dieses Forums immer noch nicht kennt, liegt es vllt. daran, das man ihn gar nicht kennen will.

verstehe ich wirklich ganz und gar nicht.

Außerdem denke ich, auch du hast dich in deiner Zeit hier im Forum geändert. Wäre ja auch schlimm, wenn nicht, soviel wie du forscht.
Wenn daraus keine Änderung erfolgen würde, wäre ja die ganze Forscherei völlig nutzlos.

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.464

24.10.2009 20:52
#391 RE: Ich war ein Zeuge Jehova! antworten

Zitat von Stan
Verdammt...ich saß beim lesen dieses Beitrags beim Abendbrot und jetzt klebt das halbe Wurstbrot auf dem Schreibtisch und am PC.

Schade um das Wurstbrot. Es freut mich dass dich meine Beiträge so...ehhm...mitnehmen. Aber sei beruhigt. Das beruht auf Gegenseitigkeit. Mir geht es ebenso, wenn ich deine Beiträge lese, (so sie es denn mal über eine Zeile hinaus schaffen)

Ich hoffe doch, dass du trotzdem noch satt geworden bist und schon wieder alles sauber gemacht hast?

In Antwort auf:
verstehe ich wirklich ganz und gar nicht.

Wundert mich ehrlich gesagt ganz und gar nicht. Ich mag es nunmal nicht ständiger Wiederholung in dieser Form ausgesetzt zu sein. Nicht umsonst hat das Forum hier eine Suchfunktion. Die benutze ich doch auch, so schwer ist das nicht und es lässt sich viel über die User herausfinden, sodass nicht jedes Wort an jeder Ecke neu geschrieben werden muss. Das zerfranst meiner Meinung nach den Themenstrang in einer Diskussion, wobei das Wesentliche allzuschnell aus dem Blickpunkt geraten kann. Ist mir bei vielen Diskussionen schon aufgefallen. Ich finde, das muss nicht sein.

In Antwort auf:
Außerdem denke ich, auch du hast dich in deiner Zeit hier im Forum geändert. Wäre ja auch schlimm, wenn nicht, soviel wie du forscht.
Wenn daraus keine Änderung erfolgen würde, wäre ja die ganze Forscherei völlig nutzlos.

Natürlich verändere ich mich. Allerdings nicht wie ein Fähnchen im Winde. Du gibst ja deinen Atheismus auch nicht einfach so auf, obwohl du, wie ich doch hoffe, ebenso begeistert und gründlich nachforschst. Stets offen für neue Erkenntnisse - du weißt schon.


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Stan ( gelöscht )
Beiträge:

24.10.2009 20:56
#392 RE: Ich war ein Zeuge Jehova! antworten

Zitat von SnookerRI
Schade um das Wurstbrot. Es freut mich dass dich meine Beiträge so...ehhm...mitnehmen. Aber sei beruhigt. Das beruht auf Gegenseitigkeit. Mir geht es ebenso, wenn ich deine Beiträge lese, (so sie es denn mal über eine Zeile hinaus schaffen)



Reicht ja auch.......bin ich doch für meine brillianten Einzeiler die mehr Aussagekraft haben als ganze Bibelverse, bekannt

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.464

24.10.2009 21:00
#393 RE: Ich war ein Zeuge Jehova! antworten

Hallo Till,

In Antwort auf:
Wen meinst Du mit Leser, diejenigen die nur mitlesen, aber sich nicht an der
Diskussion beteiligen, oder diejenigen die auch schreiben?

Beide - denn beide Gruppen lesen die Beiträge i.a.R.

Von den Nur-Lesern kann man keine nützlichen Informationen erwarten, da man
nicht weiss, wie sie das Geschriebene beurteilen, bei den Diskutanten selbst
kann man eine gewisse "Voreingenommenheit" gegenüber der eigenen Position wohl
erwarten?

Was man erwartet und was nicht spielt ja für die Urteilsfindung der Leser im Prinzip keine Rolle. Ich bezog mich ausserdem auf den Idealfall, dass sich jemand tatsächlich unvoreingenommen hier einliest, und dann nach der Sichtung vieler Beiträge und vieler Meinungen zu einer Beurteilung kommt, die trotzdem noch genug Spielraum für Konkretisierung bietet. Ich weiß dass das bei einem solchen Thema in den seltensten Fällen auf die Leser zu trifft, aber man kann ja mal drauf aufmerksam machen.

In Antwort auf:
Du wirst ja sicher nicht davon ausgehen, daß die "Unvoreingenommenheit"
grundsätzlich auf Seiten der Zeugen Jehovas liegt, die Voreingenommenheit also
zwangsläufig auf der gegenüberliegenden Seite?

Woher oder wie soll man das auch beurteilen können?


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Eulenspiegel Offline

Atheist

Beiträge: 1.634

24.10.2009 21:41
#394 RE: Ich war ein Zeuge Jehova! antworten

In Antwort auf:
Hallo Snooker!
Was man erwartet und was nicht spielt ja für die Urteilsfindung der Leser im Prinzip keine Rolle. Ich bezog mich ausserdem auf den Idealfall, dass sich jemand tatsächlich unvoreingenommen hier einliest, und dann nach der Sichtung vieler Beiträge und vieler Meinungen zu einer Beurteilung kommt, die trotzdem noch genug Spielraum für Konkretisierung bietet. Ich weiß dass das bei einem solchen Thema in den seltensten Fällen auf die Leser zu trifft, aber man kann ja mal drauf aufmerksam machen.
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Du wirst ja sicher nicht davon ausgehen, daß die "Unvoreingenommenheit"
grundsätzlich auf Seiten der Zeugen Jehovas liegt, die Voreingenommenheit also
zwangsläufig auf der gegenüberliegenden Seite?
--------------------------------------------------------------------------------
Woher oder wie soll man das auch beurteilen können?



Ok, dann habe ich anscheinend nicht recht verstanden, was Du mit
Unvoreingenommenheit eigentlich genau meinst?

Ich hatte vor langer Zeit mal die Geschichte von einem Ausserirdischen geschrieben,
der sein komplettes Gedächtnis verloren hatte, dafür aber über ein Gehirn mit
enormem Auffassungsvermögen verfügt, so daß er in kürzester Zeit sämtliche
verfügbaren Informationen über die Erde aufnehmen und verarbeiten kann.

Dieser Ausserirdische dürfte zumindest zu Beginn seiner Datenaufnahme völlig
unvoreinhgenommen sein. Interessant wäre die Frage, was er wohl für ein
Weltbild entwickeln würde, wenn er über sämtliche Informationen verfügt.
Wäre danach immer noch unvoreingenommen, weil er aufgund der maximalen
Datenbasis ein objektives Weltbild haben müsste?

Jedenfalls ist kein Mensch mit dem Ausserirdischen vergleichbar, jeder hat
seinen eigenen Lebenslauf und verfügt nur über einen sehr kleinen Bestand
an Wissen und ein davon abhängiges Weltbild. Ist da nicht jeder zwangsläufig
voreingenommen, oder habe ich den Begriff falsch verstenden?

Grüsse
Till





Ahriman Offline



Beiträge: 1.493

25.10.2009 11:52
#395 RE: Ich war ein Zeuge Jehova! antworten

Ob jemand viele Daten aufnimmt ist nicht unbedingt entscheidend für sein Weltbild. Es kommt noch darauf an, wie diese Daten von ihm bewertet werden. Am deutlichsten sehe ich das in Forumsfäden, wo es um Evolution versus Kreationismus geht, oder um Kornkreise und Ufos. Da werden dann immer solche Seiten hochgelobt und immer wieder verlinkt, auf denen der betreffende User Zustimmung und Nahrung zu seinen Ansichten findet. Andere Seiten, die dem widersprechen, werden als minderwertig oder irrelevant abgelehnt. So werden zum Beispiel die Äußerungen einiger Diplomingenieure über die Evolutionstheorie als maßgeblich aufgeführt (was zum Teufel weiß ein Maschinenbauer (Ingenieur bedeutet Maschinist) über Biologie?)und gleichzeitig Wikipedia als dummes Zeug und irres Geschwafel bezeichnet.
Eulenspiegel, wenn dein fiktiver Außerirdischer wie ein Erdenmensch denkt, dann läuft auch er große Gefahr, aus den ihm zufließenden Informationen die falschen auszuwählen, nur weil sie ihm aus irgendeinem Grund besser gefallen.
Auch in der Wissenschaft ist diese Gefahr sehr groß, daß ein Wissenschaftler Forschungsergebnisse (oft unbewußt) so interpretiert, wie er wünscht, daß sie sein sollten. Allerdings fällt das seinen Kollegen irgendwann auf.
Warum also sollte das bei Religionen und religiösen Lehren anders sein? Der Wunsch ist nun mal der Vater des Gedankens.

_____________________________________
Glaubst du noch oder denkst du schon?

MennoKlamotto Offline

Agnostischer Atheist


Beiträge: 1.325

25.10.2009 21:00
#396 RE: Ich war ein Zeuge Jehova! antworten

Schon ist man am Threadthema ein wenig vorbei...

Geht es jetzt um die Auffassungsgabe oder einfach darum sich einzugestehen, dass Snooker nicht auf die Argumente eingehen will? Das Urteil mag sich jeder selbst bilden. Sicher, hier wurde schon einiges diskutiert. Warum schließt man nicht das ganze Forum? Dank Google und Forumssuche kriegt man doch auf alles eine Antwort.

Gerade die persönlichen Beiträge von Usern die ihre Erlebnisse schildern sind doch der Stoff für wahre Diskussion...

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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.464

25.10.2009 21:35
#397 RE: Ich war ein Zeuge Jehova! antworten

In Antwort auf:
Jedenfalls ist kein Mensch mit dem Ausserirdischen vergleichbar, jeder hat
seinen eigenen Lebenslauf und verfügt nur über einen sehr kleinen Bestand
an Wissen und ein davon abhängiges Weltbild. Ist da nicht jeder zwangsläufig
voreingenommen, oder habe ich den Begriff falsch verstenden?

Nein, du hast den Begriff lediglich in einem anderen Zusammenhang gesetzt. Für ein besseres Verständnis hätte ich also anscheinend "vorverurteilend" als Begriff verwenden sollen. Das wäre konkreter gewesen.

Dein Einwand war gut.


In Memory of Soul-Society

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Wir wissen nur so viel, wie wir fragen (Wessel Gansfort, 1419-1489)

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.464

25.10.2009 21:55
#398 RE: Ich war ein Zeuge Jehova! antworten

In Antwort auf:
Geht es jetzt um die Auffassungsgabe oder einfach darum sich einzugestehen, dass Snooker nicht auf die Argumente eingehen will? Das Urteil mag sich jeder selbst bilden.

Moment: Was meine Antwort betrifft, so hast du behauptet ich wäre mit einem "Totschlagsargument" gekommen, wobei wir ironischerweise noch nicht mal ansatzweise bei dem Austausch von Argumenten sind. Angesichts der Entwicklung, die das ganze hier nimmt, erscheint es mir auch immer fragwürdiger, ob das überhaupt zu was führen würde...


In Memory of Soul-Society

Wohl gibt es zwei Arten von Freunden und es sind diese: Käufliche und Unbezahlbare

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Wir wissen nur so viel, wie wir fragen (Wessel Gansfort, 1419-1489)

MennoKlamotto Offline

Agnostischer Atheist


Beiträge: 1.325

26.10.2009 07:20
#399 RE: Ich war ein Zeuge Jehova! antworten

In Antwort auf:
Angesichts der Entwicklung, die das ganze hier nimmt, erscheint es mir auch immer fragwürdiger, ob das überhaupt zu was führen würde...


Mist! Jetzt habe ich dir eine Steilvorlage geliefert, an der du dich hochziehen kannst um der Diskussion auszuweichen. Seis drumm! Ich war ähnlich verblendet und habe früher versucht jeder Diskussion die entsprechend Tiefgang hatte aus dem Weg zu gehen. Könnte ja meinem Glauben schaden, nicht wahr?

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Intelligent Design hat ganz ein anderes Problem: Es gibt sich als Wissenschaft, will aber gar kein Wissen schaffen - die wollen überhaupt nichts herausfinden. Weil sie ja eh schon die Antwort kennen. Ihre Antwort ist immer: Gott. Wer glaubt, die Antwort schon zu kennen, macht keine Wissenschaft - er macht Propaganda."

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

26.10.2009 08:10
#400 RE: Ich war ein Zeuge Jehova! antworten

Zitat von Snooker
Angesichts der Entwicklung, die das ganze hier nimmt, erscheint es mir auch immer fragwürdiger, ob das überhaupt zu was führen würde...


Na, auf jeden Fall wird die Entwicklung hier das Bild der ZJ bei allen, die hier mitlesen, massiv beeinflussen. Ich finde, so eine klare Gegenüberstellung unterschiedlicher Ansichten wie hier hatten wir hier noch nie. Jedenfalls keine mit so viel Hintergrundwissen und mit so großer persönlicher Betroffenheit.

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"Ich bin völlig anderer Meinung als Sie. Aber ich werde mein Leben dafür einsetzen,
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