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Religionsforum
Atheismus vs. Religionen  


Der substanzielle  Dialog 

Für (echten) Säkularismus und freie Religionskritik!

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Dieses Thema hat 15 Antworten
und wurde 962 mal aufgerufen
 Islam
kadesch Offline



Beiträge: 2.705

26.11.2007 10:21
Der Islam im Umgang mit anderen Religionen antworten

Der Islam im Verhältnis zu anderen Religionen

Vertreter der Buchreligionen (Christentum, Judentum, Zoroastrer) besitzen einen gewissen
geduldeten Sonderstatus ( Dhimmi-Status).
Alle anderen Religionen zB Animisten und Polytheisten gelten als Harbis und haben keine
Rechte.
harbi heisst übersetzt "zum Kriege gehörend" und diese Menschen werden von den
Muslimen als Feinde angesehen und die Scharia schreibt ausdrücklich den Bedingungslosen
Kampf gegen sie vor.

Mit Harbis kann während des Krieges auf verschiedene Art verfahren werden:
Sie dürfen getötet werden ( Banu Quraiza und Koran 47:4, 2:191, 4:89).
Sie dürfen versklavt werden (Banu Quraiza).
Sie dürfen vertrieben werden (Banu Nadir und Koran Sure 59).
Deren Eigentum darf als Kriegsbeute genommen werden.

Der Islam schließt also die Glaubensfreiheit aus.
Diese Lehre wird von allen Islamischen Glaubenslehren vertreten und kein Islamischer
Rechtsgelehrter nimmt davon Abstand oder fordert gar eine Abschaffung deiser Sichtweise.

Im 14. Jahrhundert schrieb der Historiker und Philosoph Abd ar-Rahman ibn Chaldun:
„In der muslimischen Gemeinschaft ist der Dschihad religiöse Pflicht wegen der
Universalität der islamischen Mission und der Verpflichtung, jeden zum Islam zu bekehren,
entweder durch Überzeugung oder durch Gewalt. “

Und genau diese Tatsache macht eine friedliche Koexistenz mit dem Islam unmöglich.

Es macht mich schont stutzig dass die einzigen Muslime mit denen man wirklich reden kann,
und mit denen ein Dialog möglich ist, ihre Religion nicht Strenggläubig ausüben.
Mit anderen Worten reden kann man nur mit Muslimen die nicht nach dem Koran leben.
Alle anderen sehen die Welt nur nach klassischen Schwarz Weiß Denken.
Und daher ist der Islam keine Religion wie Christentum doer Judentum oder Hinduismus
oder egal weölche auch imemr. Der Islam ist eine Antireligion.
Er ist voller Hass gegen alles was nicht im Koran steht.
Er ist gegen jeden Fortschritt und jede geistige Aufklärung.
Mir ist mal aufgefallen dass es im Islamischen Raum keine Science Fiktion Literatur gibt.
Und nun ist mir auch klar warum das so ist. Der Muslim ist so in seiner eigenen
Wunschvorstellung eine heilen Welt gefangen dass es für die Vorstellung dass es etwas
anderes geben könnte kein Platz ist.

Mit anderen Worten bleibt mir nur mit dem Islam vom Hals.
Wer mich als Feind betrachtet den betrachte ich auch als Feind.
Und derjenige der mir Dumm kommt dem trete ich auf den Arsch.
Feierabend.

Glaube ist Aberglaube

DeGaertner Offline



Beiträge: 1.193

26.11.2007 11:48
#2 RE: Der Islam im Umgang mit anderen Religionen antworten
In Antwort auf:
Mit anderen Worten bleibt mir nur mit dem Islam vom Hals.
Wer mich als Feind betrachtet den betrachte ich auch als Feind.
Und derjenige der mir Dumm kommt dem trete ich auf den Arsch.
Feierabend.


Feinsinnig......wirklich exquisit.....

Und wer was gegen deinen Gott sagt der kriegt was auf die Fresse.....oder ?

atz

Und hütet euch vor den leuchtenden Augen der Missionare, die vorgeben euch die Wahrheit zu bringen ....
denn das Leuchten könnte auch die Sonne sein , die durch die hohle Birne scheint !!

kadesch Offline



Beiträge: 2.705

26.11.2007 12:57
#3 RE: Der Islam im Umgang mit anderen Religionen antworten
Wer was gegen meinen Gott sagt,...
das ist mir völlig Wurscht...
Das kratzt mich nicht die Bohne.
Das muss jeder mit sich selbst ausmachen was er über Gott sagt oder denkt.
Ich bin auch nicht das Exekutive Organ meines Gottes.
Aber derjenige der sich an mich wendet, der mich angreift, aus welchen Gründen
auch immer, da setze ich mich zur Wehr.
Ich bin bereit andere Glaubensbekenntnisse zu akzeptieren.
Aber wer mich wegen meinem Glauben angreift der wird damit rechnen müssen dass
ich mir nichts gefallen lasse.
Und von mir aus können Muslime ihren Glauben haben und danach leben.
Aber sobald ich dadurch benachteiligt oder gar angegriffen werde ist der Spaß zuende.
Und das gleiche gilt auch für jede andere Religion.
Jeder kann Glauben was er will, aber nur wenn er dadurch andere nicht belästigt oder
diskriminiert.
So möchte ich das Verstanden wissen.

Glaube ist Aberglaube

Relix Offline

Wertekiller


Beiträge: 3.480

26.11.2007 18:57
#4 RE: Der Islam im Umgang mit anderen Religionen antworten
In Antwort auf:
Vertreter der Buchreligionen (Christentum, Judentum, Zoroastrer) besitzen einen gewissen
geduldeten Sonderstatus ( Dhimmi-Status).
Alle anderen Religionen zB Animisten und Polytheisten gelten als Harbis und haben keine
Rechte.
harbi heisst übersetzt "zum Kriege gehörend" und diese Menschen werden von den
Muslimen als Feinde angesehen und die Scharia schreibt ausdrücklich den Bedingungslosen
Kampf gegen sie vor.


Als ich das hier unter anderem in einem Referat über Fundamentalismus (zu Schulzeiten) erklärt habe, hat mir das sogleich den Hass unserer einzigen anwesenden islamischen Mitschülerin eingebracht. Ich habe mich nur gefragt: Wieso?
Ist doch die Wahrheit.

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"Philosophie besteht aus Fragen, die niemals beantwortet werden können. Religion besteht aus Antworten, die niemals hinterfragt werden dürfen."
-Anonym

mum1 Offline

T'ien-shen-mu

Beiträge: 2.323

26.11.2007 19:12
#5 RE: Der Islam im Umgang mit anderen Religionen antworten

In Antwort auf:
Wieso?
Ist doch die Wahrheit.


Eben drum.


Die darf eben nicht von ``Nichtmuslimen`` ausgesprochen werden. Dann ist es Verleumdung, eine Lüge, Islamophobie etc etc etc .

Reinecke ( gelöscht )
Beiträge:

27.11.2007 09:53
#6 RE: Der Islam im Umgang mit anderen Religionen antworten

In Antwort auf:
Relix schrieb: (...) Ist doch die Wahrheit.

Ja, ist es wohl; genau so war wie die Tatsache, dass alle Deutsche Nazis sind und die deutsche Geschichte nur aus den Jahren 1933 bis 1945 besteht; oder genau so wahr wie die geschichte des Christentums: Kreuzzüge, Hexenverbrennung, Judenverfolgung; oder so wahr wie die Geschichte des Atheismus: alles Anarchisten, langhaarige Bombenleger oder und/oder stalinverliebte Kommunisten, die Nonnen schänden und Hundewelpen treten. Es lebe die differenzierte Betrachtungsweise, dann klappts auch mit dem Nachbarn...

mum1 Offline

T'ien-shen-mu

Beiträge: 2.323

27.11.2007 12:15
#7 RE: Der Islam im Umgang mit anderen Religionen antworten

Jetzt mal im Ernst:

Ich glaube nicht das du wegen dieses Inhaltes ihren Hass geerntet hast sondern vom Inhalt im Zusammenhang mit dem Referat über Fundamentalismus. Das ist ja nun an sich schon ein offener Angriff, der Ton macht eben die Musik.

Du kannst z.B. mit einem Moslem sehr wohl über die Pädophilie im Islam und deren Zusammenhänge an Mohammeds Vorbild sprechen. Nur muss das auf einem andern Level passieren, also nicht in der Angriffsform Mohammed war ein Kinderschänder. In dem Wort Kinderschänder allein liegt ja schon die Provokation und die Kampfbereitschaft deiner selbst. Ähnlich ist es auch wenn du einen Dialog auf der Vorwurfsbasis Fundamentalismus beginnst. Da hat dein Gegenüber gar keine Wahl, als in die Verteidigung zu gehen.

Relix Offline

Wertekiller


Beiträge: 3.480

27.11.2007 12:36
#8 RE: Der Islam im Umgang mit anderen Religionen antworten

In Antwort auf:
Ja, ist es wohl; genau so war wie die Tatsache, dass alle Deutsche Nazis sind und die deutsche Geschichte nur aus den Jahren 1933 bis 1945 besteht; oder genau so wahr wie die geschichte des Christentums: Kreuzzüge, Hexenverbrennung, Judenverfolgung; oder so wahr wie die Geschichte des Atheismus: alles Anarchisten, langhaarige Bombenleger oder und/oder stalinverliebte Kommunisten, die Nonnen schänden und Hundewelpen treten. Es lebe die differenzierte Betrachtungsweise, dann klappts auch mit dem Nachbarn...


Sag mal, was redest du eigentlich für einen Quatsch? Ich habe wärend dieses Referats keineswegs behauptet, dass der Durchschnittsmoslem so etwas ernst nimmt, sondern nur den Fakt genannt, dass es so in den Schriften steht und von einem Fundamentalisten 100% ernst genommen und als Vorwand verwendet werden kann. Nicht mehr und nicht weniger. Das was du oben schreibst, sind Behauptungen ohne Hand und Fuß - ich habe nur Tatsachen vorgetragen, und das so gut wie unkommetiert.

und @mum:
Hätte ich es vielleicht in einem generellen Referat über den Islam erzählen sollen? Na da hätte es erst ein gutes Bild erzeugt! So habe ich zumindest den normalen Moslem vom Fundamentalisten getrennt.
(Ganz abgesehen davon lag mein Hauptaugenmerk auf dem christlichen Fundamentalismus - was niemanden gekümmert hat)

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"Philosophie besteht aus Fragen, die niemals beantwortet werden können. Religion besteht aus Antworten, die niemals hinterfragt werden dürfen."
-Anonym

welfen2002 Offline



Beiträge: 2.706

06.12.2007 00:08
#9 RE: Der Islam im Umgang mit anderen Religionen antworten

Wenn man wissen will wie die Moslems ticken, denn würde ich das Lesen von islamischen Foren empfehlen.
http://www.maroczone.com/forum/viewtopic.php?t=47388
http://www.rache-engel.com/phpBB2/viewto...der=asc&start=0
http://www.muslim-forum.net/aid-von-den-brudern-t-101.html
usw. das sind jetzt die moderaten Moslems. Die Jihad Bombenbauseiten habe ich jetzt mal weg gelassen, weil die ja angeblich nichts mit dem Islam zu tun haben.

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Taqiyya bitte nicht mit Tequila verwechseln, kommt auch nicht aus Mexiko!

Relix Offline

Wertekiller


Beiträge: 3.480

06.12.2007 20:51
#10 RE: Der Islam im Umgang mit anderen Religionen antworten
Das Aussagekräftigste dieser Foren sind meiner Meinung ja schon die Forenregeln:

In Antwort auf:
Die Entscheidungsgewalt liegt nur bei Allah
Die Regeln die für uns gelten sind die Regeln der Shari'ah. Die nachfolgenden Verwaltungsregeln sind innerhalb der Grenzen von Allahs Gesetzen. Jedes Gesetz, das nicht der Shari'ah entspricht ist als Kufr zu verleugnen und abzulehnen.


Allein wegen solcher Forenregeln sollten die Forenbetreiber in den Knast wandern - oder zumindest das Forum geschlossen werden.

Schön sind natürlich auch die Verbote, irgendetwas in Frage zu stellen oder eigene Gedankengänge zu äußern.

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-Anonym

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

07.12.2007 08:39
#11 RE: Der Islam im Umgang mit anderen Religionen antworten

Auf jeden Fall wäre das ne Anzeige wert.

In welchem Forum hast du das gefunden?

Reinecke ( gelöscht )
Beiträge:

07.12.2007 10:43
#12 RE: Der Islam im Umgang mit anderen Religionen antworten

ad Relix: Sry, aber ich weiß nicht, was Du in deisem Referat genau gesagt hast, da ich ja nicht da war; es hat sich für mich so angehört, dass Du Folgendes als "Fakten" vorgetragen hast: Der Islam gibt nur Muslimen volle Rechte, andere Buchreligionsangehörige sind als Dhimmis gearde noch geduldet, "harbis", also Nicht-Buchgläubige dürfen getötet und versklavt werden; und Dich dann wunderst, das ein Moslem auf solche verkürzte Darstellungen negativ reagiert, was mE total normal ist.

Ich wei ß, dass diese Dinge so oder so ähnlich im Koran stehen. So what? In den wenigsten Ländern wird das so praktiziert. Und dass diese Einstellung gegenüber andersgläubigen immer noch um Längen humaner ist als die mittelalterlichen Verhältniosse in Europa ist ja auch bekannt.

Daher 'tschuldigung, wenn ich Dir was unterstellte habe, was Du so nicht gesagt hast oder sagen wolltest; ich find nur eine Verkürzung des Islam auf seine mittelalterlichen Ursprünge bzw. mittelalterlichen Anhänger verheerend.

kadesch Offline



Beiträge: 2.705

07.12.2007 11:28
#13 RE: Der Islam im Umgang mit anderen Religionen antworten
Da stimme ich zu.
Man darf nicht den Islam oder das Christentum von Heute für Vorgänge vor vielen Jahrhunderten
verantwortlich machen.
Aber wenn von Mitgliedern dieser Religionen ( und da schliesse ich das Christentum nicht aus )
andere Menschen verunglimpft oder bedroht oder getötet werden, nur weil sie nicht einsehen
dass Koran oder Bibel nicht als Rechtfertigung für solche Taten benutzt werden dürfen,
da darf man völlig zu Recht auf diese Mißstände aufmerksam machen.
Dazu ist aber eine gewisse Selbstreflektion notwendig, die vielen Gläubigen Menschen völlig abgeht,
um zu erkennen dass es im Umgang mit anderen Menschen höhere Werte als Bibel oder Koran gibt.

Glaube ist Aberglaube

Titan Offline

Ex-Thetan

Beiträge: 1.223

07.12.2007 12:17
#14 RE: Der Islam im Umgang mit anderen Religionen antworten

Zitat von welfen2002
Wenn man wissen will wie die Moslems ticken, denn würde ich das Lesen von islamischen Foren empfehlen.
http://www.maroczone.com/forum/viewtopic.php?t=47388
http://www.rache-engel.com/phpBB2/viewto...der=asc&start=0
http://www.muslim-forum.net/aid-von-den-brudern-t-101.html
usw. das sind jetzt die moderaten Moslems. Die Jihad Bombenbauseiten habe ich jetzt mal weg gelassen, weil die ja angeblich nichts mit dem Islam zu tun haben.

@welfen
Du hast Radio Islam in deiner Liste vergessen,der Betreiber dieser Seite ist noch viel schlimmer.
http://www.abbc2.com/islam/deutsch/deutsch.htm

Relix Offline

Wertekiller


Beiträge: 3.480

08.12.2007 10:53
#15 RE: Der Islam im Umgang mit anderen Religionen antworten
In Antwort auf:
In welchem Forum hast du das gefunden?


Im untersten der oben angeführten, dem muslim-forum.

Würd' mich aber wundern, wenn die's nicht so geregelt hätten, dass ihnen nicht viel passieren kann.

In Antwort auf:
Daher 'tschuldigung, wenn ich Dir was unterstellte habe, was Du so nicht gesagt hast oder sagen wolltest; ich find nur eine Verkürzung des Islam auf seine mittelalterlichen Ursprünge bzw. mittelalterlichen Anhänger verheerend.


Es war, wie gesagt, im Zusammenhang mit den Fundamentalisten. Das die nach begierig nach Koranstellen (oder auch Bibelstellen) suchen, um ihre Gewalttaten zu rechtfertigen, ist ja hinlänglich bekannt.

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-Anonym

Xeres Offline




Beiträge: 2.587

08.12.2007 10:58
#16 RE: Der Islam im Umgang mit anderen Religionen antworten

Jo, da sieht man auch die großartige Diskussionskultur...

Zitat von muslim-forum.net
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[...]Grundsätzlich ist das Zitieren von Gelehrten immer besser als selbst Beiträge zu verfassen und Zitate sollten möglichst in Begleitung von Quellenangaben angeführt werden.

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