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Dieses Thema hat 61 Antworten
und wurde 5.258 mal aufgerufen
 Islam
Seiten 1 | 2 | 3
mariam86 Offline



Beiträge: 89

05.12.2007 13:22
Islamische Wissenschaftler Antworten

Hier im Forum ist die Meinung vertreten, dass Muslime nix brauchbares für die Welt getan haben.
Ich weiss, dass jetzt nur kritisiert wird, weil ihr deutsche euch ja für die besten haltet, ich sag nur "dritte Reich", anscheinend leidet ihr immer noch unter dieser Krankheit, zumindest die leute hier im Forum.

Nun Hier der Beweis: (quelle: wikipedia.de)

Die folgende Periode wird auch als Blütezeit des Islams bezeichnet, in der besonders Wissenschaft und Künste ein deutlich höheres Niveau entwickelten als etwa in Europa.

Blütezeit des Islam
(Weitergeleitet von Blütezeit des Islams)
Als Blütezeit des Islam (arabisch:حضارة عربية إسلامية) wird die unter den Abbasiden (749–1258) entwickelte Hochkultur in den arabisch beherrschten Gebieten bezeichnet.

Das Zentrum für Kunst, Kultur, Wissenschaft und Forschung wurde unter anderem Bagdad, das um 800 mehr als 100.000 Einwohner hatte. Der oft angestellte Vergleich mit Orten in Nordwesteuropa, zum Beispiel der Pfalz Karls des Großen in Aachen, die zu dieser Zeit nur wenige hundert Seelen umfasste, ist beeindruckend, aber nicht wirklich zulässig, denn die eigentlichen kulturellen Zentren und Kontrahenten Bagdads in der damals bekannten Welt waren Xian im Osten und Konstantinopel im Nordwesten. Gegen die Hauptstadt der Tang-Dynastie mit 1–2 Millionen und die des Byzantinischen Reiches mit 500.000 bis einer Million Einwohnern nahm sich Baghdad vergleichsweise bescheiden aus. Ebenfalls zu einem Zentrum des Wissens und der Literatur entwickelte sich die ostpersische Provinz Chorasan. Sie bildete später den Kern der iranischen Renaissance.

Die bekanntesten Wissenschaftler waren in folgenden Gebieten tätig:
Inhaltsverzeichnis

1 Medizin
2 Mathematik
3 Astronomie
4 Chemie
5 Geographie
6 Literatur
7 Philosophie

Medizin
Hunayn ibn Ishaq, (809–874), Mediziner, Geschichtsschreiber, Übersetzungen des Aristoteles, Hippokrates und Galen sowie durch bedeutende Bücher über die Einführung in die Medizin und Augenheilkunde bekannt geworden.
Abu Bakr Mohammad Ibn Zakariya al-Razi, latinisiert Rhazes, (865–925), persischer Universalgelehrter, unterschied als erster zwischen Pocken und Masern, kannte Gipsverbände zur Heilung von Knochenbrüchen. Sein medizinisches Werk blieb bis zum 17. Jahrhundert unangefochten.
Ibn Sina (latinisiert Avicenna, 980–1037), der bekannteste Mediziner des Islam und Perser. Er übersetzte die Schriften des Aristoteles, Hippokrates und Galen. Verfasste den Kanon über die Medizin, welcher bis zum 17. Jahrhundert das wichtigste Buch über die Heilkunde darstellte.
Ibn an-Nafdschs (gestorben um 1288) entdeckte durch theoretische Überlegungen den kleinen Blutkreislauf.

Mathematik
Durch die Verwendung der indischen Zahlen (Dezimalzahlen) löste der persische Mathematiker Muhammad ibn Musa al-Chwarizmi (780–846) eine Revolution der Rechenmethoden aus. Auf ihn zurückzuführen sind Algorismen und Algorithmus. Ein weiteres Feld seiner Tätigkeit war die Algebra. Sein Buch Hisab al-dschabr wa-l-muqabala trägt den neuen Rechenzweig im Namen. Die Erfindung dieses neuen Rechenzweigs ergab sich durch die komplizierte Erbfolge im Islam.
Arbeiten zur Trigonometrie (Sinussatz, Tangentenregel) schuf Abu l-Wafa al-Busdjani (940–998). Er übersetzte Ptolemäus’ Hauptwerk Almagest ins Arabische.
Abū r-Raihān al-Bīrūnī (Al-Biruni, 973–1048) war einer der größte Universalgelehrten des mittelalterlichen Islam. Er löste als erster das Schachbrett-Problem (die Verdoppelung je Feld).
Kubische Gleichungen und die Lösungen dazu beschrieb Omar Chayyām (gestorben um 1123).

Astronomie
Der bedeutendste Astronom war Muhammad Ibn Dschubair al-Battani (858–929), er überlieferte die Astronomie von Ptolemäus, bestimmte u.a. die Schiefe der Ekliptik und die Tagundnachtgleiche.
Ein Buch über die bekannten Sternbilder mit Sternnamen und Helligkeiten schrieb Abd ar-Rahman (Sufi, 903–986).
Der Hofastronom am Kalifenhof, Ibn Dschunus (950–1009), stellte die „Hakimitischen Planetentafeln“ auf.
Werke über Optik und Planetenbewegungen, die bis Kepler maßgeblich waren, lieferte Abu Ali al-Hasan ibn al-Haitham (latinisiert Alhazen) (965–1040), Astronom und Physiker. Er erkannte die Grundlagen des Sehvorganges, die Bedeutung der Linsenkrümmung und beschrieb das Prinzip der „Camera Obscura“.
Das umfangsreichste Lehrbuch des Mittelalters über Astrologie verfasste Alī ibn Abī-r-Riğal (Abenragel) (um 1040). Alfon X. ließ es ins Spanische übersetzen.
Der Experimentalphysiker des Mittelalters war Abu l-Fatch Abd ar-Rahman (Chazini) im 12. Jahrhundert. Er konstruierte u. a. Wasseruhren, Quadranten, Zirkel und erstellte die „Sandjarische Tafeln“ zur Planetenbestimmung.
Muhammad Taragay (Ulug Beg) (1394–1449), schuf als Herrscher in Persien, das größte Observatorium der damaligen Zeit. Sein Handbuch über die Astronomie wurde in der Genauigkeit erst von Brahe übertroffen.
Sternnamen wie Aldebaran, Algol, Atair, Rigel u. a. sowie die Bezeichnung Zenit und Nadir kommen aus dem Arabischen.


Chemie
Als Begründer der Experimental-Chemie gilt Dschābir ibn Hayyān (lat. Geber) um 800. Seine Versuchsprotokolle (Geber-Schriften) machten ihn zum bedeutendsten Chemiker bis zur Neuzeit.

Geographie
Der bedeutendste islamische Geograph des Mittelalters, in Diensten des normannischen Königs Roger II. von Sizilien, war Muhammad asch-Scharif Al-Idrisi, (1099–1166). Er fertigte Karten der zu seiner Zeit bekannten Erdteile an.

Literatur
Im literarischen Bereich denkt man zuerst an die bekannten „Märchen aus Tausend und einer Nacht“ (alf laila wa-laila) die in verschiedenen Regionen des Orients, bereits ab dem 8. Jahrhundert entstanden und bei uns durch die Übersetzung von Gustav Weil populär geworden sind.
Maßgebend für die persische Literatur ist das Werk von Abū l-Qāsem-e Ferdousī, (940–1020), Schāhnāme oder „Königsbuch“, um 1010 entstanden. Geschichten bei denen urreligiöse Motive und Heldensagen in 50.000 Verse aufgezeichnet wurden.
Auch Hafis, (um 1320–ca. 1390) mit seinem Werk „Diwan“ sowie seinen Liebesgedichten bereichert noch bis heute die Kultur unserer Zeit.
Der Dichter al-Ma'arri (973–1057) hat bereits Jahrhunderte vor Dantes „Göttlicher Komödie“ mit seinem Werk „Sendschreiben über die Vergebung“ (risalat al-ghufran), das Paradies und die Hölle verarbeitet.

Philosophie
Ibn Rushd, latinisiert Averroes, zählt neben Al-Biruni zu einem der größten Universalgelehrten des Islam. Er verfasste eine medizinische Enzyklopädie und fast zu jedem Werk des Aristoteles einen Kommentar. In der christlichen Scholastik des Mittelalters, auf die er großen Einfluss ausübte, wurde er deshalb schlicht als „der Kommentator“ bezeichnet, so wie Aristoteles nur „der Philosoph“ genannt wurde.
Al-Kindi, latinisiert Alkindus, ließ zahlreiche Werke von Aristoteles und anderen griechischen Philosophen durch Mitarbeiter, die z. T. griechisch-christlicher Herkunft waren, übersetzen, gilt als erster großer Philosoph des Islam und war einer der Begründer einer mathematischen Denkweise in der Philosophie → Logik.
Von „http://de.wikipedia.org/wiki/Bl%C3%BCtezeit_des_Islam


Xeres Offline




Beiträge: 2.587

05.12.2007 15:49
#2 RE: Islamische Wissenschaftler Antworten

In Antwort auf:
Hier im Forum ist die Meinung vertreten, dass Muslime nix brauchbares für die Welt getan haben.
Nur weil man Muslim ist, heißt das nicht, man könne nichts "brauchbares" für die Welt tun. Der heute im nahen Osten verbreitete Islam scheint aber eher hinderlich für die Entwicklung zu sein, besonders im Hinblick Menschenrechte.
In Antwort auf:
Ich weiss, dass jetzt nur kritisiert wird, weil ihr deutsche euch ja für die besten haltet, ich sag nur "dritte Reich", anscheinend leidet ihr immer noch unter dieser Krankheit, zumindest die leute hier im Forum.
Ach, pack doch die Nazikeule wieder weg. Ich hab genug mit Ausländern aller Fraktionen zu tun gehabt um da ein reales Bild zu sehen.

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kadesch Offline



Beiträge: 2.705

05.12.2007 16:09
#3 RE: Islamische Wissenschaftler Antworten

Um es mal hart zu formulieren

Die Muslime bzw der Islam hat GARNICHTS eigenes hervorgebracht.
Alles was du aufgezählt hast sind Errungenschaften anderer Völker und Kulturen die
von den Muslimen Aufgegriffen wurden.

Hätte es den Islam nicht gegeben würden wir keine der heutigen Errungenschaften vermissen,
da ja nichts ursprünglich von Muslimen entwickelt wurden.

Und macht es dich nicht nachdenklich dass der Ilsam im Lauf der letzetn 500 Jahre
etwas vor die Hunde gekommen ist.
Und weisst du auch warum das so ist?
Weil der Islam jeden neuen Impuls für eine Weiterentwicklung verhindert.

Glaube ist Aberglaube

Tao-Ho Offline

Zennois


Beiträge: 5.365

05.12.2007 19:58
#4 RE: Islamische Wissenschaftler Antworten

In Antwort auf:
Die Muslime bzw der Islam hat GARNICHTS eigenes hervorgebracht.
Alles was du aufgezählt hast sind Errungenschaften anderer Völker und Kulturen die
von den Muslimen Aufgegriffen wurden.

Unter anderem die Ägypter, Griechen, Inder usw.

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So wie die Lotosblume lieblich und unbefleckt aus dem Schlamm sich erhebt...
() Tao-Ho

Christian D! ( Gast )
Beiträge:

05.12.2007 20:28
#5 RE: Islamische Wissenschaftler Antworten

@ Kadesch

In Antwort auf:
Die Muslime bzw der Islam hat GARNICHTS eigenes hervorgebracht.

Ich kann es dir nicht verdenken wenn du als Jude "den Islam" nicht richtig leiden kannst, aber du irrst dich!

Die islamische Eroberung - es wurden gigantische Gebiete erobert, aber was machten die Mulime anders als die Christen? Wo sie hinkamen wurden nicht etwa alle zwangsbekehrt, nein, es ist erwiesen das Christen, Juden und andere ihren Glauben behalten und öffentlich praktizieren durften - sogar in Jerusalem (insbesondere vor dem ersten Kreuzzug).

Im Islam gab es geniale Erfindungen und große Gelehrte,(es gab erst kürzlich wieder eine Doku darüber) die islamischen Länder waren im Mittelalter in so ziehmlich jeder Hinsicht weiter entwickelt als das Christentum - man denke an Spanien, man vergleiche die Alhambra (in Granada) mit einer christlichen Stadt der damaligen Zeit.
Wärend wir noch durch die Sch***e mit hohen Absätzen stapften hatten die Muslime teilweise schon eine funktionierende Kanalisation (siehe Alhambra) und was die Juden angeht lieber Kadesch, ihnen ging es wesentlich besser in Spanien zur Zeit der Mauren als nachher unter den Christen, sie wurden zwar teilweise mit besonderen Steuern belegt konnten aber unbehelligt leben.

Was wahr ist muss auch wahr bleiben!
Leider haben die islamischen Länder irgendwann aufgehört sich weiter zu entwickeln und vielen zurück... und da gebe ich dir recht - in den letzten 500 Jahren ist er wirklich "vor die Hunde gegangen.

Relix Offline

Wertekiller


Beiträge: 3.480

05.12.2007 20:28
#6 RE: Islamische Wissenschaftler Antworten

Ein großer Teil der angeführten tollen Errungenschaften geht nicht direkt auf den Islam zurück, sondern auf das Neupersische (Sassaniden-)Reich, das schließlich im Zuge der islamischen Expansion unterging.

Das der Islam ihre "kulturelle Zentren" sowie deren Erbe nicht im Nu ruinieren konnte, spricht nicht für den Islam, sondern für das persische Reich. (Natürlich haben auch die Perser mächtig geklaut, hauptsächlich von den Griechen - doch auch selbst genug geleistet - im Gegensatz zum Islam)

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"Philosophie besteht aus Fragen, die niemals beantwortet werden können. Religion besteht aus Antworten, die niemals hinterfragt werden dürfen."
-Anonym

Relix Offline

Wertekiller


Beiträge: 3.480

05.12.2007 20:30
#7 RE: Islamische Wissenschaftler Antworten

In Antwort auf:
Im Islam gab es geniale Erfindungen und große Gelehrte,(es gab erst kürzlich wieder eine Doku darüber) die islamischen Länder waren im Mittelalter in so ziehmlich jeder Hinsicht weiter entwickelt als das Christentum - man denke an Spanien, man vergleiche die Alhambra (in Granada) mit einer christlichen Stadt der damaligen Zeit.


Gutes Beispiel - Alhambra: Persische Architektur!
Persien hat nur dasselbe durchgemacht wie Rom - Untergang durch andere, weniger entwickelte Völker.

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-Anonym

Lukrez Offline




Beiträge: 5.551

05.12.2007 21:06
#8 RE: Islamische Wissenschaftler Antworten

Die persische Hochkultur wurde von den Muslimen vernichtet.
Was leider bis heute andauert!
Nur kläglich Reste sind noch vorhanden
Wo könnte Persien heute ohne seine beschissene Religion stehen...
Na gut - etwas hat der Islam hervorgebracht: Kunstvolle Kalligraphie.

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Wenn du es nicht wagst, den Sinnen zu trauen, stürzen die Pfeiler des Lebens ein.
De nihilo nihil. Aus Nichts wird nichts.
Zu soviel Unheil hat schon die Religion die Menschen verleitet.
(Lukrez)

Tao-Ho Offline

Zennois


Beiträge: 5.365

06.12.2007 05:41
#9 RE: Islamische Wissenschaftler Antworten

Hm und einige schöne Kunstwerke (aus Metall z. B.). Aber
das haben andere Kulturen auch hinbekommen.

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() Tao-Ho

kadesch Offline



Beiträge: 2.705

06.12.2007 07:49
#10 RE: Islamische Wissenschaftler Antworten
Ich habe ja nichts persönlich gegen Muslime.
Mir geht es nur ein wenig gegen des Strich wenn sich die Leute
immer mit fremden Federn schmücken.
Die Philosphie haben die Muslime von den Griechen der Antike
Die Kulturellen Errungenschaften haben sie weitestgehend von den Byzantinern und Römern.
Die Waffentechnik auch weitestgehend von Griechen/Byzantinern/Römern
die Mathematik von den Ägyptern, Persern (den Vor Islamischen), den Indern,...
Den "einen" Gott weitestgehend von Juden und Christen,....

hmm was bleibt denn da noch übrig.

Die islamische Kultur hat schon einiges hervorgebracht. Ich will das ja nciht abstreiten,
aber ich würde sie in jedem Fall als Sekundär Kultur einstufen, die aus den übernommenen
Kultureinflüssen etwas neues geschaffen hat.

Im christlichen Abendland war es in vielem ja auch nicht anders. vor allem nach dem Sieg des
Christentums dauerte es nahezu 1000 jahre bis Kulturell wieder der Stand der Spätantike erreicht wurde.
Auch hier war die Religion ein Hemmnis.
Erst als die Aufklärung in Europa Einzug hielt ging es rasend schnell vorwärts.
Aber von einer Aufklärung im Islam ist ausser ganz wenigen Ausnahmen nicht viel zu spüren.

Glaube ist Aberglaube

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

06.12.2007 08:13
#11 RE: Islamische Wissenschaftler Antworten

Besser kann mans kaum auf den Punkt bringen.

Bei den Sachen, die unter dem Islam geschaffen wurden wäre auch noch zu prüfen, ob sie durch oder trotz Islam entstanden. Bei der Kalligraphie dürfte das klar sein, ohne das Bildverbot hätte die sich nicht so entwickelt.
Auf allen wissenschaftlichen Gebieten steht aber jede Religion nur hinderlich im Wege.

Lukrez Offline




Beiträge: 5.551

06.12.2007 19:57
#12 RE: Islamische Wissenschaftler Antworten
Es gab da mal für einige Zeit eine sehr hoch entwickelte Medizin - was aber letztlich kein Verdienst des Islam war, da sie wesentlich auf übernommenen Erkenntnissen beruhte - aber immerhin!
Was ist aber daraus geworden? Zur Weiterentwicklung hat es nicht gereicht und sie sind bald von den tumben Christen überrundet worden.
Der Islam ist über Aristoteles wohl niemals hinausgekommen.
Bei uns hat es ja auch recht lange gedauert.

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(Lukrez)

Christian D! ( Gast )
Beiträge:

06.12.2007 20:17
#13 RE: Islamische Wissenschaftler Antworten

Ich will auch nicht behaupten das ihre Kultur etwas mit ihrer Religion zu tun gehabt hätte (gut in gewisser Weise ist das wohl nicht zu leugnen) in den islamischen Ländern gab es eine (unbestreitbar) hoch entwickelte Kultur - in Punkto Medizin waren uns die islamischen Länder im Mittelalter um Längen vorraus - natürlich gab es auch wie im Christentum (Leonardo) Ausnahmetalente die natürlich nicht für die Kultur selbst sprechen konnten sondern einfach schlichtweg genial waren, aber es stört mich immer wieder zu sehen wie die Kultur der islamischen Länder niedergemacht wird. (Ich beziehe mich hier nicht auf die Religion!)

Christian D! ( Gast )
Beiträge:

06.12.2007 20:24
#14 RE: Islamische Wissenschaftler Antworten

In Antwort auf:
Was ist aber daraus geworden? Zur Weiterentwicklung hat es nicht gereicht und sie sind bald von den tumben Christen überrundet worden.

Es gab doch in der Antike diesen einen Arzt (ein Griche glaube ich) der Behandlungsmethoden erfunden hat die es teilweise heute noch gibt, wenn auch in veränderter Form - es war ihm zum beispiel ja schon möglich den Grauen Star frühzeitig zu behandel und es dem Patienten so zumindest zu ermöglichen nicht vollends zu erblinden.
Bei all seiner Genialität gab es aber ein Problem - niemand traute sich an ihn herran und dasd wird wohl wie im Christentum auch im Islam so gewesen sein.

Lukrez Offline




Beiträge: 5.551

06.12.2007 20:26
#15 RE: Islamische Wissenschaftler Antworten
Da hast du wohl was falsch verstanden.
Nicht die Kultur wird niedergemacht - es wird aber von islamischer Seite immer behauptet, dass diese Kultur eine Frucht der islamischen Religion sei.
Das entspricht nun aber wirklich nicht der Realität!

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(Lukrez)

Tao-Ho Offline

Zennois


Beiträge: 5.365

06.12.2007 20:36
#16 RE: Islamische Wissenschaftler Antworten

In Antwort auf:
Es gab da mal für einige Zeit eine sehr hoch entwickelte Medizin

Entschuldige bitte, aber es ist mittlere Weile bewiesen, dass selbst schon die
Steinzeitmenschen OP´s durchgeführt haben. Und die Ägypter hatten mit den Griechen
lange, lange Zeit vor den Islamisten eine verd. gute medizinische Versorgung.
http://medizin-welt.blogspot.com/2007/04...inzeit-oft.html

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() Tao-Ho

kereng Offline




Beiträge: 310

06.12.2007 22:08
#17 RE: Islamische Wissenschaftler Antworten
Zitat von mariam86
Abu Bakr Mohammad Ibn Zakariya al-Razi
Ich nehme an, das ist derselbe, der auch das hier geschrieben hat:
Zitat von ar Razi
Diese Ziegenböcke (Propheten) tun so, als kämen sie mit einer Botschaft von Gott, während sie ständig bis zur Erschöpfung nur Lügen ausstoßen und den Menschen blinden Gehorsam gegenüber den "Worten des Herrn" aufzwingen.
Die Wunder der Propheten sind entweder trickreiche Schwindel oder erfundene Geschichten. Die Falschheit der Worte aller Propheten wird dadurch deutlich, dass sie einander widersprechen: der eine bestätigt was der andere verneint, und jeder behauptet, im Alleinbesitz der Wahrheit zu sein. So widerspricht das Neue Testament der Torah und der Koran dem Neuen Testament.
Was den Koran betrifft, so ist er nur eine Mixtur absurder und ungereimter Fabeln, die lächerlicherweise als unnachahmlich bezeichnet wurde, während in Wirklichkeit seine Sprache, sein Stil und seine viel gepriesene Sprachgewalt weit davon entfernt sind, fehlerfrei zu sein.
Sitte, Tradition und Denkfaulheit lassen die Menschen ihren religiösen Führern blind folgen. Religionen waren der alleinige Grund für blutige Kriege, die die Menschheit heimsuchten. Religionen standen außerdem philosophischem Denken und wissenschaftlicher Forschung stets feindlich gegenüber.
Die sogenannten heiligen Schriften sind wertlos und schaden mehr als sie nützen, während die Schriften der Alten wie Plato, Aristoteles, Euklid, and Hippokrates der Menschheit einen weit größeren Dienst erwiesen haben...
übersetzt aus http://muktadhara.net/page20.html

Schön, dass du auf diesen großen Denker hingewiesen hast - und schade, dass Wissenschaftler dieses Schlages heute keinen Einfluss mehr im Islam haben.
Christian D! ( Gast )
Beiträge:

06.12.2007 23:17
#18 RE: Islamische Wissenschaftler Antworten

In Antwort auf:
Da hast du wohl was falsch verstanden.
Nicht die Kultur wird niedergemacht - es wird aber von islamischer Seite immer behauptet, dass diese Kultur eine Frucht der islamischen Religion sei.
Das entspricht nun aber wirklich nicht der Realität!

Gut da stimme ich dir zu. Aber trotzdem wird nichts unversucht gelassen um alle islamischen Länder als primitiv und unterentwicklet darzustellen - darum ging es mir.

Relix Offline

Wertekiller


Beiträge: 3.480

07.12.2007 01:12
#19 RE: Islamische Wissenschaftler Antworten

In Antwort auf:
Gut da stimme ich dir zu. Aber trotzdem wird nichts unversucht gelassen um alle islamischen Länder als primitiv und unterentwicklet darzustellen - darum ging es mir.


Nun ja, sie sind es nicht, aber wären es ohne westliche Technologie - so ist ja wohl unbestritten, oder?

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"Philosophie besteht aus Fragen, die niemals beantwortet werden können. Religion besteht aus Antworten, die niemals hinterfragt werden dürfen."
-Anonym

Christian D! ( Gast )
Beiträge:

07.12.2007 21:11
#20 RE: Islamische Wissenschaftler Antworten
Denkst du etwas da das Vorhandensein von Technologie darüber entscheidet ob ein Land entwickelt ist oder nicht?
Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

07.12.2007 22:47
#21 RE: Islamische Wissenschaftler Antworten

Was entscheidet denn und warum sind entsprechend dieser Kriterien islamische Länder entwickelt.
Wobei man ja entwickelt immer in Relation sehen muss. In welcher denkst du?

Christian D! ( Gast )
Beiträge:

08.12.2007 09:09
#22 RE: Islamische Wissenschaftler Antworten

Wie soll man das erklären? Es ist die Kultur, das Wissen, Handwerk,... Ein Land muss ja nicht hoch technologisiert sein um entwickelt zu sein.

Relix Offline

Wertekiller


Beiträge: 3.480

08.12.2007 11:08
#23 RE: Islamische Wissenschaftler Antworten

In Antwort auf:
Es ist die Kultur, das Wissen, Handwerk,...


Die Kultur ist durch und durch islamisiert und lässt so gut wie keinen Freiraum zu, das Wissen...wäre ohne westliche Forschungen wohl etwas zurück geblieben und das Handwerk mag ja ganz nett sein, aber die Technologien, um so hoch entwickelte Maschinen wie unsere hervor zu bringen, würde die islamische Welt ohne äußere Einflüsse wohl etwas langsamer hervor bringen.

In Antwort auf:
Ein Land muss ja nicht hoch technologisiert sein um entwickelt zu sein.


Na ja, das kommt auch darauf an. Für mich zählt zu Entwicklung schon irgendwie eine funktionierende Toilette und vielleicht ein Radio.
Und das wichtigste Kriterium ist für mich eigentlich immer noch Meinungs- und Pressefreiheit.
Aber wenn man nach dem urteilt, sind noch heute unzählige islamische Länder nicht "entwickelt".

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Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

08.12.2007 12:08
#24 RE: Islamische Wissenschaftler Antworten

In Antwort auf:
Ein Land muss ja nicht hoch technologisiert sein um entwickelt zu sein.


Natürlich nicht.

Für mich ist der wichtigste Maßstab einer kulturellen Entwicklung der des Umgangs miteinander und vor allem auch, der des Umgangs mit Andersdenkenden.
Du wirst mir hoffentlich nicht übel nehmen, dass ich nach diesem Maßstab alle islamischen Länder als rückständig empfinde. Nur manche ein bisschen weniger.
Überigens auch alle, die ihre Werte zuerst über das Christentum definieren, wie z.B. die USA. Dort sind einige Großstädte wahre Leuchttürme, der Rest ist hochgradig rückständig.

Lukrez Offline




Beiträge: 5.551

08.12.2007 13:20
#25 RE: Islamische Wissenschaftler Antworten
Das Problem islamischer Länder ist nicht technologischer Rückstand, sondern geistiger Rückstand!
Die Technologie können wir ihnen ja liefern oder die Fähigkeiten dazu beibringen.
Jede geistige Entwicklung wird aber durch ihre Religion verhindert - selber denken ist einfach nicht!
Von Aufklärung keinerlei Spur, sie sind bis heute über Aristoteles nicht hinausgekommen und werden das mit dieser Religion auch niemals können!
Für irgendwelche primitive Kameltreiberstämme mag der Islam ja tatsächlich von Nutzen gewesen sein - höherentwickelte Kulturen wurden durch diese Religion aber immer zuverlässig zerstört!
Mit dem Geist der alten Kameltreiber kann man heute halt nicht mehr weit kommen - allerdings war das schon zu Mohammeds Zeiten ein sehr rückständiges Denken.

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(Lukrez)

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