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Religionsforum
Atheismus vs. Religionen  

Der substanzielle  Dialog
 
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Dieses Thema hat 41 Antworten
und wurde 705 mal aufgerufen
 Lagerhalle
Seiten 1 | 2
Helios ( Gast )
Beiträge:

22.12.2007 01:26
#1 RE: Mohamed und das ,,Evangelium " ? antworten

Kadesch

In Antwort auf:
Was bitteschön hat Jessaja denn mit Jesus zu tun?


Hier ließ:Jesaja 9,6. Jesus war der Messias ist doch klar.

qilin Offline




Beiträge: 3.552

22.12.2007 05:48
#2 RE: Mohamed und das ,,Evangelium " ? antworten

In Antwort auf:
Jes9,5 Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und man nennt seinen Namen:
Wunderbarer Ratgeber, starker Gott, Vater der Ewigkeit, Fürst des Friedens.
6 Groß ist die Herrschaft, und der Friede wird kein Ende haben auf dem Thron Davids und über seinem Königreich, es zu festigen und zu
stützen durch Recht und Gerechtigkeit von nun an bis in Ewigkeit. Der Eifer des HERRN der Heerscharen wird dies tun.
Jep - klar wie Kloßbrühe, dass damit nur Jesus gemeint sein kann...

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Nichts bedarf so sehr der Reform
wie die Meinungen anderer Leute. [Mark Twain]

() qilin

qilin Offline




Beiträge: 3.552

22.12.2007 07:56
#3 RE: Mohamed und das ,,Evangelium " ? antworten

Hier dasselbe noch klarer in der (wohl wort- und sinntreuesten) Übersetzung von Buber:

Denn ein Neugeborener
ist uns geboren,
ein Sohn
ist uns gegeben,
auf seiner Schulter
wird die Fürstenschaft sein.

Seinen Wundernamen ruft man:
Ratsmann des heldischen Gottes,
Vater des Siegesgewinns,
Fürst des Friedens.

Zu reicher Fürstenschaft
und zum Frieden ohne Ende
über Dawids Stuhl,
über seiner Königsmacht,
zu gründen die, sie zu stützen
mit Gerechtigkeit, mit Wahrhaftigkeit,
von jetzt in die Zeit fort:
vollbringen wird das SEIN des Umscharten Eifer.

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wie die Meinungen anderer Leute. [Mark Twain]

() qilin

Helios ( Gast )
Beiträge:

22.12.2007 12:41
#4 RE: Mohamed und das ,,Evangelium " ? antworten

Quilin

Warum geben Menschen ihren Kindern Namen?

Hauptsächlich um sie von den anderen Kinder zu unterscheiden.

Die Namen die Gott Jesus gegeben hat sind in erster Linie da um seine Eigenschaften zu beschreiben.

qilin Offline




Beiträge: 3.552

22.12.2007 13:40
#5 RE: Mohamed und das ,,Evangelium " ? antworten

Unfug - ein Zirkelschluss. Das Auftreten des 'Gottessohnes' wird im AT prophezeit -
und der 'Beweis' ist, dass Gott ihm 1000 Jahre vorher die Eigenschaften zuschreibt,
die das traditionelle Christentum 1000 Jahre nachher in ihn hineinlegt...

Wenn Du die 'Prophezeiung' wörtlich nimmst - und das ist ja das Kennzeichen einer
wirklich eintreffenden - dann ist nichts davon verwirklicht

___________________________
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() qilin

Helios ( Gast )
Beiträge:

22.12.2007 15:10
#6 RE: Mohamed und das ,,Evangelium " ? antworten

Quilin

Das ist deine Meinung. Man muss nur lesen können.^^

qilin Offline




Beiträge: 3.552

22.12.2007 15:36
#7 RE: Mohamed und das ,,Evangelium " ? antworten

Zitat von Helios
Das ist deine Meinung. Man muss nur lesen können.^^
OK - was davon ist wann, wo, und in welcher Form eingetroffen
Bitte nachprüfbar - also nicht 'deine Meinung'...

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wie die Meinungen anderer Leute. [Mark Twain]

() qilin

kadesch Offline



Beiträge: 2.705

22.12.2007 15:57
#8 RE: Mohamed und das ,,Evangelium " ? antworten

Es stimmt mich doch echt Nachdenklich wenn man alle möglichen
Zitate aus dem alten Testament die sich auf einen zukünftigen Herrscher
beziehen, auf Jesus auslegt.
Weniger dass sie sich auf seine Person beziehen, sondern dass aus dem
Messias der dem Judentum verheissen wird, eine Gottgleiche Gestalt gemacht wird.
Selbst wenn Jesus der Messias gewesen wäre, so wäre er im Verständnis des Judentums
ein sterblicher Mensch, der durch sein wirken das jüdische Volk aus einer Kriese
gerettet hätte. Und die ewige Herrschaft bezieht sich nicht darauf dass Jesus ewig herrschen würde
sondern dass er der Stammvater einer Dynastie von Priesterkönigen geworden wäre.

Sehen wir die Tatsache mal nüchtern.

Was hat Jesus denn wirklich geleistet?
Hat er das Judentum gerettet, bzw die Römer aus dem Land gejagt?
NEIN
Hat er eine Dynastie gegründet?
NEIN ...zumindest keine die sich in seriösen Quellen belegen lässt.
Ist das himmlische Königreich angebrochen?
NEIN
Ist die Welt besser worden durch sein Wirken?
NEIN

Wir können heute noch nicht einmal mit Gewissheit sagen dass Jesus gelebt hat, und wenn er gelebt hat,
wissen wir nicht was er tatsächlich wollte, noch was damals wirklich los war.
Was er aber auf keinem Fall wollte, war die Gründung einer neuen Religion die
es beinahe geschafft hätte das Judentum auszulöschen.

Zumindest war das was wir tatsächlich wissen nur aus zweiter oder dritter Hand.
Seinen Zeitgenossen waren die Ereignisse in Jerusalem nicht einmal eine
Randnotiz wert.
Ich sehe Jesus als gescheitert an.

Mehr noch ... wenige Jahre (und eine Menge falscher Messiasse) später
wurden die Juden aus ihrer Heimat vertrieben. Der Tempel zerstört,
seiner Priester getötet, das Volk zerstreut.

Sollte Jesus der Messias gewesen sein?
Ich denke die Indizien sprechen gegen ihn.

Alles was es von ihm heute noch gibt sind irgendwelche rührseligen Geschichten.
Die meisten davon sind so phantastisch dass man den Kopf schütteln muss.
Von den Verheissungen über ihn ist keine einzige eingetroffen.

Und das gleiche gilt auch für die Verheissungen des Quran.
Nichts davon ist eingetroffen.

Alles ist Eitel und haschen nach Wind...
Und für so ein dünnes Ergebnis, sind Millionen Menschen umgebracht worden,
und verfolgt worden,....
Millionen klammern sich an eine Hoffnung die niemals kommen wird.
Anstatt jetzt, hier und heute etwas für eine bessere Welt zu tun,
warten sie lieber auf ihren Erlöser, Messias, Mahdi,....
und töten lieber die jenigen die nicht an den gleichen glauben wie sie.
Die Welt ist doch verrückt.







Glaube ist Aberglaube

Helios ( Gast )
Beiträge:

22.12.2007 20:21
#9 RE: Mohamed und das ,,Evangelium " ? antworten

Kadesch

In Antwort auf:
im Verständnis des Judentums
ein sterblicher Mensch, der durch sein wirken das jüdische Volk aus einer Kriese
gerettet hätte. Und die ewige Herrschaft bezieht sich nicht darauf dass Jesus ewig herrschen würde
sondern dass er der Stammvater einer Dynastie von Priesterkönigen geworden wäre.



ja die viele Juden hatten genau diese Erwartung an den Messias.

Deiner Meinung nach hat Jesus nichts bewirkt, dass liegt aber viel mehr daran das du so gut wie nichts über sein Wirken verstanden hast.

Äußerlichkeiten waren ihm schon immer zweitrangig ihm ging es darum das sich etwas im Inneren ändert.

Das wichtigste war es den Frieden mit Gott wiederherzustellen.
Der Politische Frieden wird noch wiederhergestellt.

Weißt du den was Jesus mit "himmlischem Königreich" gemeint hat?

Hättest du Lust auf eine Diktatur durch Jesus? Ist es nicht besser wenn du ihm erst die Herrschaft in deinem Herzen überlässt. Natürlich wird er noch ein buchstäbliches Reich aufrichten und Herrschen.

Und wer hat dir erzählt die Welt wird besser? Wenn die Menschen Jesus ablehnen kann sowieso nichts besser werden.
Was er uns versichtert hat ist, dass es schlimmer wird und das man daran seine Wiederkunft erkennen kann.

Für mich sind es die Menschen die auf ganzer Linie gescheitert sind und genau deshalb ist er gekommen.

qilin Offline




Beiträge: 3.552

23.12.2007 07:17
#10 RE: Mohamed und das ,,Evangelium " ? antworten

Zitat von Helios
Deiner Meinung nach hat Jesus nichts bewirkt, dass liegt aber viel mehr daran das du so gut wie nichts über sein Wirken verstanden hast.
Dass Jesus 'nichts bewirkt' hätte, wird wohl kaum ein vernünftiger Mensch behaupten wollen
- schließlich beruft sich die mitgliederstärkste Weltreligion auf ihn - dass die Prophezeiung
in Jesaiah auf ihn passt wie die Faust auf den Klosettdeckel, sehen allerding auch alle außer
einigen bornierten Evangelikalen - selbst unter den Theologen der großen Kirchen hat sich's
bereits herumgesprochen...


In Antwort auf:
Äußerlichkeiten waren ihm schon immer zweitrangig ihm ging es darum das sich etwas im Inneren ändert.
Das wichtigste war es den Frieden mit Gott wiederherzustellen.
Der Politische Frieden wird noch wiederhergestellt.
Jep - vom Antichrist doch, oder wie
Und in welcher Form hat Jesus 'den Frieden mit Gott wiederhergestellt' - das religiös begründete
Blutvergießen hat damals angefangen, nicht aufgehört...

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() qilin

kadesch Offline



Beiträge: 2.705

23.12.2007 10:42
#11 RE: Mohamed und das ,,Evangelium " ? antworten
ähm Leute!!!!

Um mal ein Missverständnis auszuräumen.....
Wenn nach dem Tode von Jesus ein Wildfremder ( Paulus)
Lügenmärchen über Jesus verbreitet hat und die Geschichte von Jesus,
die ja in erster Linie ein vereitelter Putsch zur Übernahme des Königtums
in Judäa war im Nachhinei auf eine rein religiöse Aktion zurechtbiegt,
dann kann Jesus nichts dafür.
Er ist in diesem Fall ein Opfer der Umstände.

Sicher hat Jesus etwas bewirkt. Aber leider nicht das was er bewirken wollte.
Er wollte das Judentum reformieren ..nicht die Heiden bekehren
"Er wollte keine Perlen vor die Säue werfen"

Matthäus 7 Vers 6
Ihr sollt das Heilige nicht den Hunden geben und eure Perlen
sollt ihr nicht vor die Säue werfen, damit die sie nicht
zertreten mit ihren Füßen und sich umwenden und euch zerreißen.

Matthäus 10 Vers 5/6
Diese Zwölf sandte Jesus aus, gebot ihnen und sprach:
Geht nicht den Weg zu den Heiden und zieht in keine Stadt der Samariter,
6 sondern geht hin zu den verlorenen Schafen aus dem Hause Israel.


Dies sind die Worte von Jesus!!!!
Und wie man da unschwer herauslesen kann ist seine Botscahft an
die Juden gerichtet.

Die späteren Texstellen in denn fabuliert wird dass die Heiden Missioniert
werden sollen und blablabla stammen nicht von Jesus sondern wurden von
Paulus so interpretiert als hätte Jesus "Ihm" den Auftrag erteilt sein
Wort unter die Heiden zu tragen.

Und generell zum Thema Christentum:
Wenn ich es mir so Retrospektiv ansehe was nahezu 2000 Jahre Christentum
für Spuren hinterliessen da wird mir Speiübel.
Den wenigen Glanzpunkten wie Hilfe für die Armen und Humanitäres
stehen mindesten 1500 jahre der Intolleranz, des Hasses, des Blutvergiessens
und der Willkür gegenüber. In diesem Punkt schenken sich Christentum und Islam nicht viel.
Und das bisschen Vernunft und Humanität wurde dem Chrstentum erst durch
die Aufklärung und den Entzug der Macht eingeprügelt.

Matthäus 7 15-20
Seht euch vor vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen,
inwendig aber sind sie reißende Wölfe. 16 An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen.
Kann man denn Trauben lesen von den Dornen oder Feigen von den Disteln?
17 So bringt jeder gute Baum gute Früchte;
aber ein fauler Baum bringt schlechte Früchte.
18 Ein guter Baum kann nicht schlechte Früchte bringen
und ein fauler Baum kann nicht gute Früchte bringen.
19 Jeder Baum, der nicht gute Früchte bringt,
wird abgehauen und ins Feuer geworfen. 20 Darum:
an ihren Früchten sollt ihr sie erkennen.


WELCHE FRÜCHTE TRAGEN ISLAM UND CHRISTENTUM?

Glaube ist Aberglaube

qilin Offline




Beiträge: 3.552

23.12.2007 14:06
#12 RE: Mohamed und das ,,Evangelium " ? antworten
Hallo Kadesch,

es ist wohl vernünftig auf einer Linie zu bleiben - wenn Mt 7 und 10 glaubhaft sind, warum dann nicht Mk 16,15 und Mt 28,19?

Wir haben einfach keine Handhabe, was Jesus genau gesagt und gewollt hat - außer eben von einigen 'Nachfolgern seiner Jünger'.
Daraus lässt sich historisch nichts Nahrhaftes ableiten...
Historisch sind die Paulusbriefe die ältesten Schriften des NT, und sie stimmen in etwa mit der Apostelgeschichte überein

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() qilin

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

23.12.2007 14:59
#13 RE: Mohamed und das ,,Evangelium " ? antworten
@ Helios

Mir reichts langsam mit dir. Wenn es noch mal vorkommt, dass du mangels Argumenten deinen Dikussionspartnern nur Dummheit und Unfähigkeit vorhälts, wie hier

In Antwort auf:
Man muss nur lesen können.^^

In Antwort auf:
dass liegt aber viel mehr daran das du so gut wie nichts über sein Wirken verstanden hast.

setzt es die nächste Verwarnung. Und zwar sofort.
kadesch Offline



Beiträge: 2.705

23.12.2007 17:13
#14 RE: Mohamed und das ,,Evangelium " ? antworten
Das Problem beim Thema Jesus liegt ja in erster Linie darin dass man
nicht sagen kann was tatsächlich Jesus Worte waren und welche man ihm angedichtet hat.

Ich interpretiere die sache so:
Jesus hat nur unter den Juden gepredigt.
Die Verfasser der Apostelgeschichte und Evangelien usw. haben einen Teil seiner Worte Wahrheitsgemäß
überliefert, aber das ganze mit ihrer Subjektiven Sichtweise ( Heidenmission) angereichert.
Wenn sich Jesus in einem Atemzug für eine Ausschliesslichkeit seiner Worte für Juden,
aber an anderer Stelle für eine Mission unter den Heiden ausspricht da klingeln bei mir die Alarmglocken.
Die Christen machen an dieser Stelle einen Elementaren Fehler.
Sie vergessen das politische und soziale Umfeld der Zeit Jesu.
Judäa war von den Römern besetzt.
Der Tempel in den Händen von Römerfreundlichen Priestern.
Der König von Judäa war ein nichtjüdischer Araber.
Im Volk brodelte es. Es gab soziale Unruhen und ständige Wirren.
Das Land war gespalten in dutzende politischer und religiöser Richtungen.
Und in dieser Situation denke ich dass ich den Worten die man Jesus zuschreibt,
und die sich ausschliesslich an die Juden wenden mehr Glauben zu schenken ist als
denen die von einer Heidenmission eines als Sohn G"ttes verehrten Mannes berichten,
welche ihm offensichtlich Posthum in den Mund gelegt wurden.

Die Evangelien und die anderen Christlichen Texte wurden niedergeschreiben, nachdem
Jesus lange tot war, und nachdem das jüdische Volk einen Aufstand gegen die Römer machte,
und blutig niedergeschlagen wurde. In dieser Not klammerten sich einige an den verheissenen
Messias. Und es scheint noch einige gegeben zu haben die in Jesus den Messias sahen.
Der Messias ist aber kein gottgleiches Wesen sondern nur ein von G"tt gesandter Bote.
Leider sind nur Heidenchristliche Texte der Nachwelt überliefert worden.
Die Jerusalemer "Urkirche" ( die Ebioniten) in der die Familie Jesu aktiv waren und die nach dem Aufstand
nach Arabien flohen verehrten Jesus als einen heiligen Mann, als einen Märtyrer der jüdischen Sache
aber nicht als einen Sohn G"ttes.
Wenn also nur die Heiden dieses neue ( völlig heidnische) Bild einen G"ttessohnes propagierten,
Jesus eigene Familie jedoch nicht, dann ist die Sache doch Sonnenklar.
Aber unnütz sind alle Worte, wer an Jesus glauben will wird es weiterhin tun,
und nicht auf logische Einwände reagieren.
Religion und Logik schliessen sich eben aus.

Glaube ist Aberglaube

Helios ( Gast )
Beiträge:

24.12.2007 00:22
#15 RE: Mohamed und das ,,Evangelium " ? antworten

In Antwort auf:
Jep - vom Antichrist doch, oder wie
Und in welcher Form hat Jesus 'den Frieden mit Gott wiederhergestellt' - das religiös begründete
Blutvergießen hat damals angefangen, nicht aufgehört...


Dann erklär mir doch mal wie man sowas beantworten soll? Ich halte da gar nichts vor ich muss nur veststellen.^^

Den Antichristen mit Frieden zu verbinden ist lachhaft.

Wenn er ernste Fragen hat soll er sie ohne smilies oder symbolen übermitteln die ihn unglaubwürdig erscheinen lassen.

Von wegen es mangelt mir an Argumenten höchstens an Geduld.

Quilin erklär mir doch bitte mal was religös begründests Blutvergießen mit der Beziehung zwischen Gott und den Menschen zu tun hat?

Helios ( Gast )
Beiträge:

24.12.2007 00:26
#16 RE: Mohamed und das ,,Evangelium " ? antworten

Kadesch

In Antwort auf:
Jesus eigene Familie jedoch nicht, dann ist die Sache doch Sonnenklar.


Was weißt du den über seine Familie?

Und du hast etwas anderes vergessen:Interesse der Autoren

Manche denken: Die Verfasser waren alles jünger , die haben dann shcon mal was für ihre eigenen Ziele umfriesiert. Wie gewohnt,schnell zu fragen: wer bezahlt den? In die Richtung seiner Geldgeber wird wohl auch gehen was der zu berichten weiß. Wahrheit steht dann gegen Interessen. Doch Interesse sagt noch nichts darüber aus, ob das stimmt , was jemand schreibt. Zu denken, die Jünger hatten eine Interesse , also stimmt es nicht, was sie schreiben, ist ein logischer Fehlschluß. Zweifellos hat lukas ein Interesse; am Anfang liest man bei ihm, warum er geschrieben hat.

Nehmen wir an , jemand aus der Antike schreibt über römische Geschichte. Er wählt Ereignisse aus, die er für wichtig hält. Das heißt aber nicht das er lügt. Wenn ein anderer über die gleiche Zeit schreibt wählt er unter Umständen andere Ereignisse aus, aber auch das heißt nicht das er lügt; er hält nur anderes für wichtiger

qilin Offline




Beiträge: 3.552

24.12.2007 05:52
#17 RE: Mohamed und das ,,Evangelium " ? antworten
Zitat von Helios
Den Antichristen mit Frieden zu verbinden ist lachhaft.
Der Antichrist geht als Person der Wiederkunft Christi voraus und
wird nach frühchristlicher Vorstellung die Welt in einem 'Schein-
frieden' vereinen; nur ein kleines Häuflein von aufrechten Christen
wird ihm Widerstand entgegensetzen - so noch bei Solowjow.
Wo steht sonst noch etwas von einem politischen Frieden, der
wiederhergestellt werden soll?

In Antwort auf:
Quilin erklär mir doch bitte mal was religös begründests Blutvergießen
mit der Beziehung zwischen Gott und den Menschen zu tun hat?
Ganz einfach - logischerweise sollte doch 'der Friede mit Gott' zu
einem größeren Frieden unter den Menschen führen und nicht zu
mehr religiösen Kriegen... Wenn das nicht so ist, dann muss
wohl etwas mit diesem 'Frieden' nicht in Ordnung sein

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() qilin

Helios ( Gast )
Beiträge:

24.12.2007 10:58
#18 RE: Mohamed und das ,,Evangelium " ? antworten

Quilin

In Antwort auf:
Der Antichrist geht als Person der Wiederkunft Christi voraus und
wird nach frühchristlicher Vorstellung die Welt in einem 'Schein-
frieden' vereinen; nur ein kleines Häuflein von aufrechten Christen
wird ihm Widerstand entgegensetze


Jesus hingegen wird keinen Scheinfrieden herbeiführen.

Denn bdu hast ihr drückendes Joch, die Jochstange auf ihrer Schulter und den Stecken ihres Treibers zerbrochen wie am cTage Midians. 4Denn jeder Stiefel, der mit Gedröhn dahergeht, und jeder Mantel, durch Blut geschleift, wird verbrannt und vom Feuer verzehrt.

In Antwort auf:
Ganz einfach - logischerweise sollte doch 'der Friede mit Gott' zu
einem größeren Frieden unter den Menschen führen


Natürlich die Liebe die Gott uns gibt dürfen wir weitergeben.

Du übersiehts aber das nicht alle Menschen frieden mit Gott haben ihnen fehlen also grundlegende Voraussetzungen.

Mit dem Friedne ist alles in bester Ordnug es ist nur so das ihn nicht jeder hat oder will.

Ach welche in lustiger Smilie^^

qilin Offline




Beiträge: 3.552

24.12.2007 13:00
#19 RE: Mohamed und das ,,Evangelium " ? antworten

In Antwort auf:
Jesus hingegen wird keinen Scheinfrieden herbeiführen.
Natürlich... Wo aber steht was von einem politischen Frieden?


In Antwort auf:
Natürlich die Liebe die Gott uns gibt dürfen wir weitergeben.
Du übersiehts aber das nicht alle Menschen frieden mit Gott haben ihnen fehlen also grundlegende Voraussetzungen.
Mit dem Friedne ist alles in bester Ordnug es ist nur so das ihn nicht jeder hat oder will.
Schön, wenn mit dem Frieden alles in bester Ordnung ist - fragt sich nur wo
Verd... Viele die 'Frieden mit Gott' haben, haben ebensoviele Aggressionen
gegen ihre Mitmenschen - und projizieren die auf alle Anderen...

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() qilin

Helios ( Gast )
Beiträge:

25.12.2007 13:50
#20 RE: Mohamed und das ,,Evangelium " ? antworten

Quilin

In Antwort auf:
Verd... Viele die 'Frieden mit Gott' haben, haben ebensoviele Aggressionen
gegen ihre Mitmenschen - und projizieren die auf alle Anderen...


Du sagst es sie haben "Frieden mit Gott" und nicht Frieden mit Gott.

kadesch Offline



Beiträge: 2.705

25.12.2007 14:46
#21 RE: Mohamed und das ,,Evangelium " ? antworten

@Helios

leg mal den "christlichen Boten" beiseite und lies mal "Verschlussache Jesus"
oder "der gefälschte Glaube" oder ähnliche Bücher.
Darin werde sehr interessante Details über das "Urchristentum" beshreiben.
Und daraus geht klar hervor dass das so gerne und oft propagierte Frühchristentum
in der Form nie Existent war.
Das was sich dann als Heidenchristentum im römischen Reich verbreitete war eine
wilde Mischung aus Zoroastrischen Einflüssen, Mithraskult, Isis Verehrung, und einer kleinen
Priese Herätisches Judentum.
Und die sogenannte "Jerusalemer Urgemeinde" die Ebioniten lassen sich als Jüdische Sekte
noch im Ende 4. Jahrhundert nachweisen. Allerdings sind sie eindeutig als jüdisch zu identifiziern.
Das Christentum aus dem sich später der katholische Glaube und auch der Orthodoxe Glaube entwickelte
hat mit dieser Gruppe NICHTS zu tun.
Der spätere Islam widerum hat sehr viel Ebionitisches und Arianisches Gedankengut übernomen.

Das heutige Christentum entstand ohne echte Verbindung zu der Gruppe um Jesus.
Paulus wird von Jakobus ( Jesu Bruder) als Lügenpriester verdammt und geächtet.

Wir weissen nur wenig über die Geschenisse damals, abe das wenige spricht eine deutliche Sprache.
Und das neue Testament allein reicht da leider nicht aus um diese Periode zu erhellen da es stark
tendenziell geshrieben und pro Paulinisch ausgerichtet ist.
Es würde vor keinem Gericht der welt als Beweis durchkommen.

Glaube ist Aberglaube

Helios ( Gast )
Beiträge:

25.12.2007 15:16
#22 RE: Mohamed und das ,,Evangelium " ? antworten

Kadesch

Ach Bücher über Verschwörungstheorien sind zur Zeit und vor allem dank Dan Brown sehr beliebt.

qilin Offline




Beiträge: 3.552

25.12.2007 16:03
#23 RE: Mohamed und das ,,Evangelium " ? antworten

Zitat von Helios
Du sagst es sie haben "Frieden mit Gott" und nicht Frieden mit Gott.
Wer beurteilt das, und wo sind die, die 'echten' Frieden mit Gott haben


In Antwort auf:
Ach Bücher über Verschwörungstheorien sind zur Zeit und vor allem dank Dan Brown sehr beliebt.
Verschwörungstheorien gibt es genügend - auf allen Seiten. Viel von dem was Kadesch hier schreibt, ist aber historisch gesichert -
in der Bibel kann's aber notgedrungen nicht stehen - da jedoch nur die Bibel Gottes Wort ist und alle Menschen lügen, ist natürlich
auch Geschichtswissenschaft nur Lüge...

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() qilin

Helios ( Gast )
Beiträge:

25.12.2007 18:59
#24 RE: Mohamed und das ,,Evangelium " ? antworten

Quilin

In Antwort auf:
Wer beurteilt das, und wo sind die, die 'echten' Frieden mit Gott haben


Alles nun, was ihr wollt, daß euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch! Das ist das Gesetz und die Propheten

Seht euch vor vor den afalschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie reißende Wölfe. 16An ihren bFrüchten sollt ihr sie erkennen. Kann man denn Trauben lesen von den Dornen oder Feigen von den Disteln? 17So bringt jeder gute Baum gute Früchte; aber ein fauler Baum bringt schlechte Früchte. c 18Ein guter Baum kann nicht schlechte Früchte bringen, und ein fauler Baum kann nicht gute Früchte bringen. 19Jeder Baum, der nicht gute Früchte bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen. d 20Darum: an ihren Früchten sollt ihr sie erkennen

In Antwort auf:
da jedoch nur die Bibel Gottes Wort ist und alle Menschen lügen, ist natürlich
auch Geschichtswissenschaft nur Lüge...


Ojeoje das nimmt ja beängstigende Ausmaße an.

So war das nun auch wieder nicht gemeint, betrachte den Vers auch dazu:
Ja, lieber Mensch, wer bist du denn, daß du mit Gott rechten willst?

Es ging um den Vergleich zwischen Juden und Griechen worauf Paulus sagte im Vergleich zu Gott sind alle gleich.

kadesch Offline



Beiträge: 2.705

25.12.2007 22:13
#25 RE: Mohamed und das ,,Evangelium " ? antworten

Ich muss mich immer wundern wenn Menschen von Verschwörungstheorien reden und diese ablehnen,
aber im selben Atemzug die abstrusesten Geschichten aus der Bibel von Wundern, Engeln, Gottessöhnen,
Auferstehung als ewig Wahrheiten ansehen.
Fakt ist doch dass keiner weiss was passiert ist.
Aber ich stehe eben auf dem Standpunkt
"Lieber selbst ein Bild von der Sache machen als mich auf vorgefertigte Meinungen zu verlassen"
Und ich bin eben kein Christ, daher gehe ich da wesentlich unbefangener an die Sache ran.

Ich verüble ja keinem Christen wenn er das was über Jesus geschrieben steht auch glaubt.
Aber ich gehe von Berufs Wegen historischen Tatsachen nach und da erscheinen mir gewisse Details
der Vita von Jesus etwas suspekt.

Glaube ist Aberglaube

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