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Religionsforum
Atheismus vs. Religionen  


Der substanzielle  Dialog 

Für (echten) Säkularismus und freie Religionskritik!

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Dieses Thema hat 97 Antworten
und wurde 3.272 mal aufgerufen
 Christliche Kultur und Politik
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Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

16.10.2008 09:08
#51 RE: Die 10 Gebote und das deutsche Recht antworten

In Antwort auf:
Den Reliunterricht wirst Du nicht abschaffen können.

Ich nicht, wir schon. Die Frage ist eher wann. Da der aber auch ne Menge Geld kostet, und zwar den Staat und den Kommunen, nicht der Kirche, könnte in dieser Sicht sogar die kommende Rezession hilfreich sein.

maleachi 89 ( Gast )
Beiträge:

16.10.2008 11:02
#52 RE: Die 10 Gebote und das deutsche Recht antworten

In Antwort auf:
Wäre doch
auch mal ein Anfang den Kindern mal die Wahrheit zu sagen?

Welche Wahrheit?
In Antwort auf:
Aber den Menschen sollte klar gemacht werden was die zehn Gebote
alles so nettes beinhalten und wie veraltet diese Gebote sind und
was für Gräueltaten alles wegen dieser netten Gebote schon passiert
sind.

Die Gräueltaten sind bestimmt nicht in erster Linie wegen der 'Gebote' verübt worden. Du überträgst deine pauschale Abneigung bzw. Hinterfragung oder Ablehnung der Bibel auf die sogenannten 'Gebote'. Die sind zwar ein entscheidenter Punkt im Ganzen, aber ziehen sich nicht über die tausend Seiten hin.
Na gut, den Rest wirst du ja auch in die Tonne kloppen, also ist es müßig, darüber zu reden.

qilin Offline




Beiträge: 3.552

16.10.2008 12:07
#53 RE: Die 10 Gebote und das deutsche Recht antworten

Zitat von maleachi 89
Welche Wahrheit?
Ich würde denken, die hier im thread angesprochen ist - dass die 10 Gebote - äh - nicht unbedingt 100% kompatibel sind
zur heutigen Rechtsprechung...


In Antwort auf:
Die Gräueltaten sind bestimmt nicht in erster Linie wegen der 'Gebote' verübt worden.
Hm - ganz so sicher bin ich da nicht, wenn ich z.B. diese Stelle ansehe
Zitat von Ex32
26. Und Mose stellte sich auf im Tore des Lagers und sprach: Her zu mir, wer für Jehova ist! Und es versammelten sich zu ihm alle Söhne Levis.
27. Und er sprach zu ihnen: Also spricht Jehova, der Gott Israels: Leget ein jeder sein Schwert an seine Hüfte, gehet hin und wieder, von Tor zu Tor im Lager, und erschlaget ein jeder seinen Bruder und ein jeder seinen Freund und ein jeder seinen Nachbar.
28. Und die Söhne Levis taten nach dem Worte Moses; und es fielen von dem Volke an selbigem Tage bei dreitausend Mann.
29. Und Mose sprach: Weihet euch heute dem Jehova, ja, ein jeder in seinem Sohne und in seinem Bruder, um heute Segen auf euch zu bringen.
30. Und es geschah am anderen Tage, da sprach Mose zu dem Volke: Ihr habt eine große Sünde begangen; und nun will ich zu Jehova hinaufsteigen, vielleicht möchte ich Sühnung tun für eure Sünde.
31. Und Mose kehrte zu Jehova zurück und sprach: Ach, dieses Volk hat eine große Sünde begangen, und sie haben sich einen Gott von Gold gemacht.
32. Und nun, wenn du ihre Sünde vergeben wolltest! ...Wenn aber nicht, so lösche mich doch aus deinem Buche, das du geschrieben hast.
33. Und Jehova sprach zu Mose: Wer gegen mich gesündigt hat, den werde ich aus meinem Buche auslöschen.

Die ganze Geschichte mit 'verbieten, ändern, abschaffen' etc. scheint mir allerdings ziemlich im luftleerem Raum zu schweben -
aber es scheint mir auch nicht uninteressant, die Dinge in der Diskussion auch mal auf die Spitze zu treiben, um sie klarer
herauszustellen.

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Nichts bedarf so sehr der Reform
wie die Meinungen anderer Leute. [Mark Twain]

() qilin

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.948

16.10.2008 13:44
#54 RE: Die 10 Gebote und das deutsche Recht antworten

In Antwort auf:
Du hast behauptet, der Text wäre ein Beleg für die Aufforderung, seine Kinder zu ehren.
Wo genau liegt denn nun das Argument dabei? Muss ich irgendwie übersehen haben...



Es steht für dich ausser Frage fest, dass die von mir angeführten Bibeltexte keinen Hinweis oder Beleg für meine Argumentation liefern. Du hast nichts übersehen. Du ziehst es schlicht und ergreifen nicht einmal in Erwägung. Warum die angeführten Textstellen für mich ein Beleg sind, habe ich in den Beiträgen an maleachi erläutert. Du hättest es also wissen können.

Niemals wird eine von mir geäußerte probiblische Aussage in diesem Rahmen in irgendeinerweise als folgerichtig anerkannt werden. Dessen bin ich mir seit jeher bewusst. Mir brauchst du daher mit Wendungen wie : Das muss ich irgendwie übersehen haben nicht kommen.

In Antwort auf:
Das sind zwei ganz verschiedene Dinge.
Ach so - Natürlich!

In Antwort auf:
Niemand, auch nicht de Gaertner, Opa oder 'Regens Küchl', behauptet dass das Liebesgebot nicht in der
Bibel stünde oder nicht eindeutig wäre
Der Verweis auf Lukrez hätte dir eigentlich Hinweis genug sein müssen... Frag ihn doch per PN wie er zur biblischen Nächstenliebe steht...

In Antwort auf:
Wenn es sachlich erklärbar ist, dann tu' das bitte
Ich bin dabei... Was dich stört sind meine Meinung, mein Beurteilungsschema, kurz gesagt, meine gesamte Herangehensweise an das Thema. Etwas wird nicht erst dann sachlich erklärbar, wenn du das als solches akzeptierst.

Meine Begründungen werden für dich niemals ein grund sein, deine Ansichten zu hinterfragen. Du wirfst mir vor, von Fakten zu sprechen, wo tatsächlich Meinungen vorhanden sind, während du im gleichen Atemzug selbiges vom Feinsten kultivierst. Beispiele habe ich dir dafür genannt. Wenn das so weitergeht qilin, kommen wir vorerst nicht weiter.

In Antwort auf:
aber nicht mit der Wischiwaschi-Antwort von dem ach so häufigen
'Kindesmissbrauch und Menschenopfer'
Du blendest schon wieder aus: Das, was für dich wischi-waschi ist, ist für andere von großer Bedeutung. Auf was kommt es dir an? Interessieren dich Meinungen von anderen wirklich, oder sortierst du nach dem, was du hören willst und was nicht?

In Antwort auf:
Muss ich jetzt aufzählen wie oft Du behauptet hast, dies oder jenes würde sicher oder sicher nie geschehen, dies sei Fakt und jenes definitiv
unrichtig - und wie oft es dabei um tatsächlich belegbare Fakten ging? Das kann JedeR Interessierte sehr schnell selbst feststellen.
Muss ich jetzt aufzählen, wie oft ich dabei erwähnte, dass es meiner Meinung entspricht, wenn ich etwas als gesichert betrachte? Das kann JedeR hier tatsächlich nachlesen. Mehr als immer und immer wieder darauf hinweisen, kann ich nicht tun. Wenn das nicht berücksichtigt wird, wird jeder folgende versuch eines Dialoges stest auf diesen Punkt zurückfallen. Und dafür ist mir meine Zeit nunmal zu schade.

In Antwort auf:
Ein Fakt ist für mich z.B., dass Lynchjustiz in Deutschland verboten ist; kein Fakt ist dagegen eine Behauptung, die sich aus der Aussage eines
angeblich unfehlbaren Buches angeblich schließen lässt, ohne wirklich Argumente dafür zu bringen. Für Dich mag das ja anders sein...

Was ändert das an meiner obigen Aussage? Richtig: Nichts! Die Bibel wird für dich immer ein Buch mit angeblichen Aussagen bleiben, egal was kommt.


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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.948

16.10.2008 13:52
#55 RE: Die 10 Gebote und das deutsche Recht antworten

In Antwort auf:
Den Reliunterricht wirst Du nicht abschaffen können.
Ein Verbot des Reliunterrichtes wird meiner Meinung nach keinen Einfluss auf den Glauben der Bevölkerung haben. Früher hatte er mal den ihm nachgesagten Einfluss Heute ist es für die Jugendlichen nur noch ein Ausgleichsfach, das so lange ertragen wird, bis man Ethik wählen kann. War bei uns auf der Schule jedenfalls so. Bei den Inhalten wunderte mich das nicht. Die Kirche beklagt doch schon seit Jahren das Nachwuchsproblem.

Das Geld könnte tatsächlich besser eingesetzt werden.


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Xeres Offline




Beiträge: 2.587

16.10.2008 13:58
#56 RE: Die 10 Gebote und das deutsche Recht antworten

Zitat von Bruder Spaghettus
Ansonsten ist für mich die Bibel ein Buch, das ohne den Schutz der Religionsfreiheit ganz zweifellos auf den Index der jugendgefährdenten Schriften gehört.
Mh, laut Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien sind die Kriterien für eine Indizierung Volksverhetzung, Anleitung zu Straftaten, Gewaltverherrlichung und -verharmlosung, Aufstachelung zum Rassenhass und Verherrlichung von Krieg - allerdings sitzen u.U. auch die Vertreter von Kirchen und anderer Religionsgemeinschaften in dem Abstimmungsgremium.
Wär ja mal spannend, wie die entscheiden, wenn man beim Jugendamt eine Bibel als "Printmedium mit fragwürdigem Inhalt" zur Überprüfung geben möchte.

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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.948

16.10.2008 14:17
#57 RE: Die 10 Gebote und das deutsche Recht antworten

In Antwort auf:
@ Huhu Snooker . Bitte vergiss nicht meine Frage ausführlich zu Beantworten warum der Massenmord an den Anbetern des GOLDENEN KALBES EINFACH GOLDIG war !

Die Israeliten waren ja gerade aus der Sklaverei in Ägypten befreit worden und zwar durch den Gott, der tatsächlich in der Lage war Machttaten zu vollbringen. Durch die zehn Plagen wurde jeweils ein bestimmtes Gottesbild in Ägypten gedemütigt. Die Israeliten wussten also, dass Ägyptens Götter, die durch allerlei Getier dargestellt wurden, machtlos, da nicht existent, waren. Sie hatten erlebt, wie Gott ihnen den Weg durch das Meer bahnte und das agyptische Heer in seine Schranken wies. Sie kannten Gottes Gebot, sich keine Götzen aus Gold und Silber zu machen und stimmten diesem einstimmig zu. Sie wussten anhand des Erlebten, welche Folgen es hatte, sich ihrer eigenen Zusage zu widersetzen. Genau das taten sie aber...3000 von ihnen, die diesen Weg weitergingen, bekamen das, was sie wollten. Sie handelten aus voller Überzeugung und mussten dementsprechend auch die zu erwartenden Folgen tragen.

Daher war es kein Massenmord, denn Mord ist eine ungerechtfertigte Tötung aus niederen Beweggründen. Die 3000, die fielen, mussten wissen, dass sie definitiv falsch handelten und dass es so enden würde.

Ich weiß genau, welche Reaktionen jetzt kommen werden

Dann legt mal los...


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maleachi 89 ( Gast )
Beiträge:

16.10.2008 14:31
#58 RE: Die 10 Gebote und das deutsche Recht antworten

In Antwort auf:
aber es scheint mir auch nicht uninteressant, die Dinge in der Diskussion auch mal auf die Spitze zu treiben, um sie klarer
herauszustellen.

Gut, dann lasse ich's mal treiben......nämlich...
In Antwort auf:
Jeder. Einfach jeder. Nur weil irgend etwas sich Religion nennt ergibt sich doch daraus noch nicht der mindeste Anspruch auf Toleranz oder gar Respekt.

Natürlich ergibt sich daraus kein Respektsanspruch. Genauso wenig, wie man einzelnen oder auch massenhaft auftretenden Verhaltensphenomänen, wie Demokratiegläubigkeit oder Fresssucht Respekt zollen muss oder sollte. Es ist eine, von dir erwähnte, Frage der Toleranz. Man macht sich Sorgen, das religiöse Inhalte oder Standpunkte in die Gesellschaft selber eindringen oder besetzen. Die Gefahr besteht natürlich, nur kann die Gesellschaft bzw. Menschheit nicht ständig vor sich selber geschützt werden. Sie entscheidet, was am Angebot der Religionen dran ist oder nicht.
Leider ist es so, dass sich ein großer Teil der Leute für die Religion entscheidet, weil sie damit glauben, die Leere zu füllen, die hinter ihren unbeantworteten Fragen lauert. Wenn es manchem dämmern würde, dass die Leere gar kein so übelst schlechter Zustand ist (den manche mit Gott selbst gleichsetzen), wäre schon viel gewonnen,
In Antwort auf:
Deinen Vergleich mit dem Verbot des "Heil Hitler" und des totalitären "Du sollst keinen Gott haben neben mir" finde ich längst nicht so absurd wie du.
'Heil Hitler', so albern es uns vorkommt, war Ausdruck eines menschenverachtendem Kadavergehorsams (dem fast ein gesamtes Volk anheim gefallen ist). Wenn in dieser Hinsicht ein 'du sollst....' der Bibel auf eine Stufe gestellt wird, finde ich, dass dies nicht nur überzogen ist, sondern den Leuten ersterer Kategorie auch verharmlosend gegenüber ist.
Meine Oma väterlicherseits hat sich immer geweigert, 'Heil Hitler' zu sagen, sie sagte ebend 'Morjen' 'Tach' usw. Sie ist dafür nicht in's KZ gekommen, hatte aber eine Menge Schererein, weil sie ebend das Pech hatte, in so einer idiotischen Zeit zu leben.

Wenn jetzt den Kinder ein in erster Linie neutrales Angebot alá '..du sollst' oder '..du sollst nicht..' vor die Nase gesetzt wird, ist es in meinen Augen noch nicht doktrinär oder jugendgefährdent.
In Antwort auf:
Ansonsten ist für mich die Bibel ein Buch, das ohne den Schutz der Religionsfreiheit ganz zweifellos auf den Index der jugendgefährdenten Schriften gehört.

Da müsste man wieder zu so einem Index-System wie dem der DDR zurückkehren. Alles, was in irgendeiner Form der Demokratie 'gefährlich' werden könnte, wird auf die Liste gesetzt.
Ich halte die Bild-Zeitung übrigens für wesentlich gefährlicher als jede religiöse Schrift auf Erden.

Und um noch mal auf das 'Jeder.Einfach jeder.' zurückzukommen.....ich fordere, die indoktrinäre, menschenverachtende, massenhaft vorhandene Werbung auf MTV/Viva für Klingeltöne zu unterbinden. Sie könnte Heranwachsende dazu verleiten, anzunehmen, Töne machten die Welt oder das Leben aus.....

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

16.10.2008 20:18
#59 RE: Die 10 Gebote und das deutsche Recht antworten

In Antwort auf:
Wär ja mal spannend, wie die entscheiden, wenn man beim Jugendamt eine Bibel als "Printmedium mit fragwürdigem Inhalt" zur Überprüfung geben möchte.

Den Versuch gab es wohl wirklich schon. Ist abgewiesen worden. Warum ist mir nicht mehr klar in Erinnerung, ich denke aber, wegen Religionsfreiheit.

Tao-Ho Offline

Zennois


Beiträge: 5.365

16.10.2008 21:38
#60 RE: Die 10 Gebote und das deutsche Recht antworten

Da würde ich den guten Mann (oder die Dame) welche das entschieden haben
fragen ab welchem Alter er oder sie den Kindern dieses Buch lesen lassen
würden. Vielleicht wird ja eine Altersbeschränkung draus...

----------------------------------------------------------------------------------------------------
So wie die Lotosblume lieblich und unbefleckt aus dem Schlamm sich erhebt...
() Tao-Ho

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.948

16.10.2008 21:42
#61 RE: Die 10 Gebote und das deutsche Recht antworten

In Antwort auf:
Wenn es manchem dämmern würde, dass die Leere gar kein so übelst schlechter Zustand ist (den manche mit Gott selbst gleichsetzen), wäre schon viel gewonnen,
Das sehe ich ähnlich. Zumindest bezweifele ich, ob die Motivation wahrgenommene Lücken durch "Gott" zu füllen, dem eigentlichen Anspruch von Religiösität gerecht werden.


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qilin Offline




Beiträge: 3.552

17.10.2008 09:30
#62 RE: Die 10 Gebote und das deutsche Recht antworten

Zitat von Snooker
Es steht für dich ausser Frage fest, dass die von mir angeführten Bibeltexte
keinen Hinweis oder Beleg für meine Argumentation liefern. Du hast nichts
übersehen. Du ziehst es schlicht und ergreifen nicht einmal in Erwägung. Warum
die angeführten Textstellen für mich ein Beleg sind, habe ich in den Beiträgen
an maleachi erläutert. Du hättest es also wissen können.
Diese beiden habe ich - natürlich - gelesen. Weder in der einen noch in der anderen
habe ich einen Beleg irgendeiner Art gefunden - nur Meinungen und Ansichten - und
den Vorwurf, dass von Anderen "eine bestimmte Sicht der Dinge als maßgeblich und
unumstößlich dargereicht wird" - aber natürlich nicht von Dir. Also nochmals - wo
ist hier ein Argument zu finden


In Antwort auf:
Niemals wird eine von mir geäußerte probiblische Aussage in diesem Rahmen in
irgendeinerweise als folgerichtig anerkannt werden. Dessen bin ich mir seit
jeher bewusst. Mir brauchst du daher mit Wendungen wie : Das muss ich irgendwie
übersehen haben nicht kommen.
Keine Prophezeiungen bitte... Ich rede doch gar nicht von pro- oder kontrabiblischen
Aussagen, nur von der fehlenden Stringenz des Schlusses vom Paulus-Text auf die Aussage
'Du sollst deine Kinder ehren'. Dass das Deiner Meinung nach so ist, dass man 'das so verstehen
muss', 'es gar nicht anders sein kann' - und, die anderer Meinung sind, es eben gar nicht wissen
wollen, haben wir schon oft genug gehört, nur, bitte - wo sind die Argumente


In Antwort auf:
Der Verweis auf Lukrez hätte dir eigentlich Hinweis genug sein müssen... Frag
ihn doch per PN wie er zur biblischen Nächstenliebe steht...
Wie Lukrez zur biblischen Nächstenliebe steht ist in diesem Zusammenhang irrelevant -
es geht ja um die Eindeutigkeit der biblischen Aussage. Und selbst wenn Lukrez die
Eindeutigkeit des Wortlautes des Liebesgebotes in Zweifel gezogen hätte, wäre der
Schluss daraus, dass hier grundsätzlich die Eindeutigkeit von biblischen Aussagen
bestritten würde, ein Unding


In Antwort auf:
In Antwort auf:
Wenn es sachlich erklärbar ist, dann tu' das bitte
Ich bin dabei... Was dich stört sind meine Meinung, mein Beurteilungsschema,
kurz gesagt, meine gesamte Herangehensweise an das Thema. Etwas wird nicht erst
dann sachlich erklärbar, wenn du das als solches akzeptierst.
Nein - es ist dann sachlich erklärbar - und erklärt - wenn Du es so nennst...
Du solltest nicht erklären was mich stört, sondern wie das Gemetzel am Sinai sachlich begründet
werden kann. [Hast Du ja inzwischen versucht; vielleicht melde ich mich nochmals dazu...]


In Antwort auf:
Du wirfst mir vor, von Fakten zu sprechen, wo tatsächlich Meinungen vorhanden sind, während du im gleichen Atemzug selbiges vom Feinsten kultivierst. Beispiele habe ich
dir dafür genannt. Wenn das so weitergeht qilin, kommen wir vorerst nicht weiter.
Das fürchte ich auch, aber aus anderem Grund
Wo spreche ich von Fakten, wenn es nur meine Meinung ist?
Ist Lynchjustiz in Deutschland erlaubt


In Antwort auf:
Du blendest schon wieder aus: Das, was für dich wischi-waschi ist, ist für
andere von großer Bedeutung. Auf was kommt es dir an? Interessieren dich
Meinungen von anderen wirklich, oder sortierst du nach dem, was du hören willst
und was nicht?
'Wischi-waschi' nenne ich eine Begründung für ein allgemeines - und extrem repressives - Gesetz,
die sich auf bestimmte Fälle stützt, die zum Zeitpunkt des Erlasses noch gar nicht vorlagen -
deshalb auch die Bezugnahme auf die Tötung der Dreitausend...
Die Meinungen Anderer interessieren mich durchaus - ich nehme mir allerdings heraus, den Finger
auf logische Probleme zu legen, wenn ich welche sehe.


In Antwort auf:
Muss ich jetzt aufzählen, wie oft ich dabei erwähnte, dass es meiner Meinung
entspricht, wenn ich etwas als gesichert betrachte?
OK, dann hab's vielleicht sogar ich begriffen, dass, wenn Du von gesicherter Wahrheit sprichst,
Deine gegenwärtige [und in Zukunft möglicherweise geänderte] Ansicht gemeint ist. Ich werd's mir
merken, aber fallweise nicht umhinkönnen darauf zurückzukommen, da das ja nicht für JedeN a priori
selbstverständlich ist.


In Antwort auf:
Was ändert das an meiner obigen Aussage? Richtig: Nichts! Die Bibel wird für
dich immer ein Buch mit angeblichen Aussagen bleiben, egal was kommt.
Daran solltest Du Dich in diesem Forum doch inzwischen gewöhnt haben, hmm?
Zu einem Fakt wird eine Aussage nun mal dann, wenn sie nachprüfbar realiter bestätigt ist.
Und das ist bei heiligen Büchern eben nicht so ganz einfach...

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wie die Meinungen anderer Leute. [Mark Twain]

() qilin

qilin Offline




Beiträge: 3.552

17.10.2008 09:38
#63 RE: Die 10 Gebote und das deutsche Recht antworten
Zitat von Snooker
Zumindest bezweifele ich, ob die Motivation wahrgenommene Lücken durch "Gott" zu füllen, dem eigentlichen Anspruch von Religiösität gerecht werden.

Da stimme ich gern zu - die Frage, was 'der eigentliche Anspruch von Religiosität' ist
- oder Religiosität bzw. Religion überhaupt - wäre ein interessanter thread für sich...

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() qilin

Regens Küchl ( Gast )
Beiträge:

17.10.2008 16:18
#64 RE: Die 10 Gebote und das deutsche Recht antworten

Zitat von Tao-Ho
In Antwort auf:
Ansonsten ist für mich die Bibel ein Buch, das ohne den Schutz der Religionsfreiheit ganz zweifellos auf den Index der jugendgefährdenten Schriften gehört

Eben - und um mehr geht es auch der überziehenden Tao-Ho nicht.

Weit vor der Bibel gehörten aber noch beispielweise "Grimms Märchen" oder der "Struwwelpeter" auf diese Liste !
Unter einem Völkermord an Kanaaitern kann sich ein (Kleinst)Kind wenigstens nichts vorstellen, aber zu was wird sich ein Kind entwickeln das in dem Bewusstsein von zwei Jahren an Aufwächst, es sei theoretisch jederzeit möglich dass ein Schneider zur Haustüre eintrete und dem Kinde Finger abschneide. UND BESONDERS WICHTIG : Der Schneider hat hierfür natürlich keine Strafe zu befürchten.

Ein lustiger Fakt aber : In den USA ist Tatsächlich das Märchen "Rotkäppchen" als Jugendgefärdend für minderjährige verboten.
Aus dem Grunde dass ja Rotkäppchen Wein und Kuchen für Grossmutter mitnimmt. Alkohol aber darf in den USA ein Kind nicht in die Hand bekommen. Rotkäppchen könnte doch auf die Idee kommen die Flasche Wein im Wald, wo`s keiner sieht, selbst auszusaufen (um sich Mut anzutrinken für einen Geilen Flirt mit dem Wolf).
Zitat von Tao-Ho

Mir ist klar, dass man die Bibel ganz sicher nicht umschreiben wird.
Aber den Menschen sollte klar gemacht werden was die zehn Gebote
alles so nettes beinhalten und wie veraltet diese Gebote sind und
was für Gräueltaten alles wegen dieser netten Gebote schon passiert
sind.
Ich habe im Laufe diverser Arbeiten gelernt wie wichtig es oft
sein kann auch mal zu überziehen, damit die Menschen endlich mal zu
überlegen anfangen.
Im Religionsunterricht wird ganz sicher nicht gelehrt zwischen
den 10 Geboten und dem deutschen Recht zu vergleichen. Wäre doch
auch mal ein Anfang den Kindern mal die Wahrheit zu sagen?
Denn, lieber Bruder Spaghettus: Den Reliunterricht wirst Du nicht
abschaffen können.

Umschreiben, das Nicht. Dafür wird die Bibel von Relilehrern, Pfarrern, Pastoren, Predigern zumeist SELEKTIV gelesen und gelehrt. (Bibelverfilmungen und Christliche Romane verschönern ebenso!)Greuel werden abgeschwächt und verschwiegen!
Den Massenmord an den 3000 Juden am Sinai, beispielweise über den wir hier so selbstverständlich diskutieren - die meisten Menschen, und die meisten Christen kennen Ihn nicht, wissen nicht dass Er in der Bibel steht!


euer ergebener

Regens Küchl

Regens Küchl ( Gast )
Beiträge:

17.10.2008 17:10
#65 RE: Die 10 Gebote und das deutsche Recht antworten

Zitat von SnookerRI
In Antwort auf:
@ Huhu Snooker . Bitte vergiss nicht meine Frage ausführlich zu Beantworten warum der Massenmord an den Anbetern des GOLDENEN KALBES EINFACH GOLDIG war !

Die Israeliten waren ja gerade aus der Sklaverei in Ägypten befreit worden und zwar durch den Gott, der tatsächlich in der Lage war Machttaten zu vollbringen. Durch die zehn Plagen wurde jeweils ein bestimmtes Gottesbild in Ägypten gedemütigt. Die Israeliten wussten also, dass Ägyptens Götter, die durch allerlei Getier dargestellt wurden, machtlos, da nicht existent, waren. Sie hatten erlebt, wie Gott ihnen den Weg durch das Meer bahnte und das agyptische Heer in seine Schranken wies. Sie kannten Gottes Gebot, sich keine Götzen aus Gold und Silber zu machen und stimmten diesem einstimmig zu. Sie wussten anhand des Erlebten, welche Folgen es hatte, sich ihrer eigenen Zusage zu widersetzen. Genau das taten sie aber...3000 von ihnen, die diesen Weg weitergingen, bekamen das, was sie wollten. Sie handelten aus voller Überzeugung und mussten dementsprechend auch die zu erwartenden Folgen tragen.
Daher war es kein Massenmord, denn Mord ist eine ungerechtfertigte Tötung aus niederen Beweggründen.

Danke für die Beantwortung. Bin ganz zufrieden.
ABER . . .
. . . deine Wortverschönerungstaktiken sind das bei weitem unseriöseste an deiner Person und Argumentationsweise!
Auch den Völkermord an den Kanaaitern woltest du ja nicht so genannt haben!
Du vergewaltigst dabei aber die Linguistik - Das kommt nicht gut rüber !
Gehst du in deiner Wortdefinition vom deutschen Strafrecht aus, in welchem Mord allerdings als niedrige Tat bezeichnet wird ?
Das wäre aber Ungeschickt, da Moses wohl nicht in Deutschland lebte.
Weltweit gibt und gab es MORD welcher von Täter und Umfeld weder niedrig begründet, noch als ungerechtfertigt betrachtet wird und wurde. Zwei Beispiele:
1) Der noch heute übliche EHRENMORD der Orientalen.

2) BRUTUS und CASSIUS bezeichneten ihr abschlachten CÄSARS als TYRANNENMORD, gaben aber an nicht ungerechtfertigt aus niederen Beweggründen, sondern EDLER NOTWENDIGKEIT gehandelt zu haben.
Zitat von SnookerRI

Die 3000, die fielen, mussten wissen, dass sie definitiv falsch handelten und dass es so enden würde.
Ich weiß genau, welche Reaktionen jetzt kommen werden
Dann legt mal los...

Mir brennt seit langem eine weitere Frage auf der Tastatur :
Nach deiner weitergehenden Betrachtungsweise - Hatten die Kanaaiter oder auch die 3000 am Sinai eigentlich DAS RECHT AUF NOTWEHR GEGEN IHRE ERMORDUNG?
Wenn einer von den Sündern also einen geifernden Juden mit der blanken Waffe auf sich zukommen sah, hatte er da das Recht ebenfalls eine Waffe zu ziehen, den Juden in Abwehr zu beschädigen, wenn notwendig zu töten?
Und wenn nicht, hätte ihnen denn dann vielleicht das Recht gehöt wegzulaufen? Immerhin durch davonlaufen hätten sie ja verzögert, wenn nicht gar teilweise verhindert dass die Juden das Edle Werk des Abrahamitischen Gottes an ihnen vollbringen konnten.
Die geifernden Juden wären notwendigerweise hinter ihnen hergelaufen, was bei denselben Zeit und Kräfte verbraucht hätte.
Diese hätten aber dazu verwendet werden können um etwa den Abrahamitischen Gott zu lobpreisen, nach einer wiederstandslos zugelassenen Völker- oder Massenermordung.
ALSO MEINE FRAGE JETZT : HATTEN DIE 3000 am Sinai und\oder das Volk der Kanaaiter denn deiner Betrachtungsweise nach das RECHT AUF NOTWEHR und/oder DAS RECHT AUF FLUCHT ?

Mir ist klar dass wir uns mit dieser Fragebehandlung auf scheinbar sehr sehr kompliziertes Gebiet begeben. Deswegen aber gerade ist sie ja so ungeheuer interessant !

Ich will mich keineswegs belustigen, sondern wirklich ernstlich darüber diskutieren, unter Arbeitshypothetischer Fürwahrnahme der bereits erfolgten obigen Beantwortung meiner ersten Frage.

Jetzt also bitte Ich dich um die Beantwortung dieser meiner zweiten Frage. Nochmal : HATTEN DIE 3000 am Sinai und\oder das Volk der Kanaaiter denn deiner Betrachtungsweise nach das RECHT AUF NOTWEHR und/oder DAS RECHT AUF FLUCHT ?


euer ergebener

Regens Küchl

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.948

17.10.2008 17:33
#66 RE: Die 10 Gebote und das deutsche Recht antworten

In Antwort auf:
Weder in der einen noch in der anderen
habe ich einen Beleg irgendeiner Art gefunden - nur Meinungen und Ansichten -
Was ist los qilin? Warum suchst du immer nach einem beleg für dich? ich schrieb von einem Beleg, der für mich gilt. Dass du so deine kelinen Schwierigkeiten mit Belegen aus der Bibel hast weiß ich doch. Entsprechend unserer Herangehensweise ist die von mir angeführte textstelle für mich ein Beleg, und zwar deshalb weil ich mir darüber gedanken mache, wodurch sich eine Fürsorge für Hausgenossen - zu denen Kinder ja mal zweifelsfrei gehören können - ausdrückt. Die Eigenschaften und Handlungen die ich nachfolgend aufzählte gehören unter anderem zu diesem Verständnis von Sorge um seine Hausgenossen. Durch das Anwenden und die Handlungen selbst ehrt man die Hausgenossen. Das sollte eigentlich jedem klar werden können.
Das siehst du offensichtlich anders, weshalb es für dich kein Beleg und natürlich auch kein Argument ist .

In Antwort auf:
wäre der
Schluss daraus, dass hier grundsätzlich die Eindeutigkeit von biblischen Aussagen
bestritten würde, ein Unding
Das sehe ich anders. Nimm nur mal die Diskussion um die Hölle. Ich will es jetzt nicht wieder aufkochen, da es ohnehin nichts bringt, aber wenn ich mich recht entsinne, warst du es, der die Eindeutigkeit der biblischen Aussage über den Zustand der Toten (Prediger) mit Verweis auf die Qualen, von denen in der Offenbarung die Rede ist, infrage zog. Notfalls wird einfach gesagt: Die Bibel ist da gar nicht eindeutig. Dieses Statement wird zu einem Fakt hochstilisiert, was scheinbar mühelos gegen jeden Erklärungsansatz in den Ring geworfen wird.

In Antwort auf:
Keine Prophezeiungen bitte...
Na na, du kannst ja dafür sorgen, dass sich meine meinung als falsch erweist... Das würde mich freuen.

In Antwort auf:
Nein - es ist dann sachlich erklärbar - und erklärt - wenn Du es so nennst...
Mitnichten. Sonst müsste ich mir hier nicht ellenlange Diskussionen mit dir führen, wobei ich ja sowieso keine Argumente vorbringe, sondern nur meinungen und Ansichten... Lass doch den Unterschied, der in unserem Konstrukt besteht.

In Antwort auf:
Wo spreche ich von Fakten, wenn es nur meine Meinung ist?

Hab ich dir doch genannt Der Paulustext sei ganz sicher und ohne Frage kein Beleg für meine Ansicht. Ist nur einer von vielen... aber hey...: machs dir einfach und werfe mir vor: Das ist ja doch nur wieder deine Meinung.

Auf diese Weise wird jedem Erklärungsansatz und jedem Kritikpunkt an deiner Auffassung der Argumentcharakter genommen. Eine wahre Immunisierung gegen Kritik.

In Antwort auf:
den Finger
auf logische Probleme zu legen, wenn ich welche sehe.
Und du kannst deinem geistigen Auge insofern trauen, als dass du einen Punkt den du nicht nachvollziehen kannst, zwingend als logischen Fehler bezeichnen kannst?


In Antwort auf:
Daran solltest Du Dich in diesem Forum doch inzwischen gewöhnt haben, hmm?
Ich wollte dir damit aufzeigen, dass ich was auch immer anführen kann; es wird für dich kein Argument sein. Du forderst Argumente aus biblischen Texten, schließt aber aus, dass es solche gibt, da es ja nur angebliche Aussagen sind, die beliebig interprettiert werden können. Vermutlich willst du damit den Eidnruck erwecken, Christen hätten in Diskussionen um biblische Aussagen keine ausreichende Grundlage.


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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.948

17.10.2008 17:48
#67 RE: Die 10 Gebote und das deutsche Recht antworten

In Antwort auf:
Gehst du in deiner Wortdefinition vom deutschen Strafrecht aus, in welchem Mord allerdings als niedrige Tat bezeichnet wird ?
Das wäre aber Ungeschickt, da Moses wohl nicht in Deutschland lebte.


Ungeschickt ist es dann, überhaupt von Massenmord zu sprechen, da sich dieses Ereignis ebenfalls nicht in Deutschland abgespielt hat. Von welchem Strafrecht geht ihr denn aus, wenn ihr so wortgewaltig von Massenmord sprecht?
In Antwort auf:

Du vergewaltigst dabei aber die Linguistik - Das kommt nicht gut rüber !
Ich bin Christ. Solche Vorwürfe bin ich gewohnt... Hab ja - wie eingangs erwähnt - genau damit gerechnet... Fehlt nur noch der Begriff "Wortklauberei". Ansonsten passt es schon ganz prima

In Antwort auf:
Hatten die Kanaaiter oder auch die 3000 am Sinai eigentlich DAS RECHT AUF NOTWEHR GEGEN IHRE ERMORDUNG?
Natürlich hatten sie das. Wie du dem Bericht in Josua entnehmen kannst, waren die Kanaaniter Krieger, die in befestigten Städten wohnten. Sie machten auch gemäß dem Bericht von ihrem Recht Gebrauch. Oftmals ist davon die Rede, dass sie gegen Israel in den Krieg zogen, d.h. die Aggression auch noch von ihnen ausging. So gesehen könnte man dann schon wieder von einer Verteidigungshaltung seitens der Israeliten gegenüber den kanaanitischen Völkern. Das isnd aber eigentlich sehr bekannte Details, Regens Küchl...

Auch was die 3000 betrifft: Sie hätten ja durch einen Sieg im Kampf unter Beweis stellen können, dass das Kalb, dem sie die Rettungsaktion aus Ägypten zuschrieben, tatsächlich so mächtig war. Das war dann aber anscheinend doch nicht der Fall.
Es wird in der Bibel nicht gesagt, dass sich die 3000 nicht gewehrt hätten.


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maleachi 89 ( Gast )
Beiträge:

17.10.2008 18:15
#68 RE: Die 10 Gebote und das deutsche Recht antworten

In Antwort auf:
Wenn es manchem dämmern würde, dass die Leere gar kein so übelst schlechter Zustand ist (den manche mit Gott selbst gleichsetzen), wäre schon viel gewonnen
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Das sehe ich ähnlich. Zumindest bezweifele ich, ob die Motivation wahrgenommene Lücken durch "Gott" zu füllen, dem eigentlichen Anspruch von Religiösität gerecht werden.


Einen Lückenbüßer-Gott braucht keiner, das ist richtig. Die Theologen, die jene Richtung präsentieren, pfeifen auf den letzten Loch.

Tao-Ho Offline

Zennois


Beiträge: 5.365

17.10.2008 21:21
#69 RE: Die 10 Gebote und das deutsche Recht antworten

In Antwort auf:
Von welchem Strafrecht geht ihr denn aus, wenn ihr so wortgewaltig von Massenmord sprecht?

Soweit ich es mitbekommen habe vergleichen wir die zehn Gebote mit dem
deutschen Strafrecht. Ergo wird es wohl auch dieses sein...

----------------------------------------------------------------------------------------------------
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() Tao-Ho

qilin Offline




Beiträge: 3.552

18.10.2008 06:30
#70 RE: Die 10 Gebote und das deutsche Recht antworten

Zitat von Snooker
Was ist los qilin? Warum suchst du immer nach einem beleg für dich? ich schrieb von einem Beleg, der für mich gilt. Dass du so deine kelinen Schwierigkeiten mit Belegen aus der Bibel hast weiß ich doch. Entsprechend unserer Herangehensweise ist die von mir angeführte textstelle für mich ein Beleg, und zwar deshalb weil ich mir darüber gedanken mache, wodurch sich eine Fürsorge für Hausgenossen - zu denen Kinder ja mal zweifelsfrei gehören können - ausdrückt. Die Eigenschaften und Handlungen die ich nachfolgend aufzählte gehören unter anderem zu diesem Verständnis von Sorge um seine Hausgenossen. Durch das Anwenden und die Handlungen selbst ehrt man die Hausgenossen. Das sollte eigentlich jedem klar werden können.
Das siehst du offensichtlich anders, weshalb es für dich kein Beleg und natürlich auch kein Argument ist .
Hm - wie mir aufgefallen ist, hast Du irgendwo 'Hinweise und Belege' kombiniert; da liegt möglicherweise ein Unterschied im Verständnis -
wenn für Dich ein Beleg etwas ist wie ein Fingerzeig, dann reden wir allerdings aneinander vorbei - für mich ist 'Beleg' sowas wie 'Beweis' -
und den sehe ich nicht in Vermutungen der Art wie Du sie hier anstellst. Dass man darin einen Anhaltspunkt sehen kann - es auch so
betrachten - nun, wie man an Dir sieht, man kann's...


In Antwort auf:
Das sehe ich anders. Nimm nur mal die Diskussion um die Hölle. Ich will es jetzt nicht wieder aufkochen, da es ohnehin nichts bringt, aber wenn ich mich recht entsinne, warst du es, der die Eindeutigkeit der biblischen Aussage über den Zustand der Toten (Prediger) mit Verweis auf die Qualen, von denen in der Offenbarung die Rede ist, infrage zog. Notfalls wird einfach gesagt: Die Bibel ist da gar nicht eindeutig. Dieses Statement wird zu einem Fakt hochstilisiert, was scheinbar mühelos gegen jeden Erklärungsansatz in den Ring geworfen wird.
Das stimmt so nicht - ich habe, wie Du ja sagst, die Eindeutigkeit der Bibel in Frage gestellt, und nicht die Eindeutigkeit der Aussage des Kohelet -
und zwar mit der Begründung, dass andere Aussagen in der Bibel ihr widersprechen. Darüber kann man natürlich bis in alle Ewigkeit diskutieren
und verschiedener Meinung sein - für mich ist die Bibel in vielen Fragen tatsächlich nicht eindeutig - eben weil eindeutige Aussagen darin einander
widersprechen...


In Antwort auf:
In Antwort auf:
Nein - es ist dann sachlich erklärbar - und erklärt - wenn Du es so nennst...
Mitnichten. Sonst müsste ich mir hier nicht ellenlange Diskussionen mit dir führen, wobei ich ja sowieso keine Argumente vorbringe, sondern nur meinungen und Ansichten...
Wieso musst Du - und was 'Argument' anlangt, verstehen wir darunter offenbar auch Verschiedenes...


In Antwort auf:
Hab ich dir doch genannt Der Paulustext sei ganz sicher und ohne Frage kein Beleg für meine Ansicht. Ist nur einer von vielen... aber hey...: machs dir einfach und werfe mir vor: Das ist ja doch nur wieder deine Meinung.
Natürlich ist's Deine Meinung, da Du ja lt. eigener Aussage keine absoluten Wahrheiten verkündest... Aber warum kannst Du dann meine Meinung
nicht stehen lassen - immerhin bin ich der [natürlich falsifizierbaren ] Meinung, von der Gültigkeit von Argumenten mehr zu wissen als Du z.B. von
unserer Zukunft im Jenseits...


In Antwort auf:
Und du kannst deinem geistigen Auge insofern trauen, als dass du einen Punkt den du nicht nachvollziehen kannst, zwingend als logischen Fehler bezeichnen kannst?
Davon habe ich nichts gesagt, sondern von logischen Problemen die ich sehe.


In Antwort auf:
Ich wollte dir damit aufzeigen, dass ich was auch immer anführen kann; es wird für dich kein Argument sein. Du forderst Argumente aus biblischen Texten, schließt aber aus, dass es solche gibt, da es ja nur angebliche Aussagen sind, die beliebig interprettiert werden können. Vermutlich willst du damit den Eidnruck erwecken, Christen hätten in Diskussionen um biblische Aussagen keine ausreichende Grundlage.
Da stimmt weder das Eine noch das Andere. Wenn ich nach Argumenten aus biblischen Texten frage, dann wäre das doch völlig sinnlos, wenn ich
die Prämissen der Argumente a priori als falsch annähme... Ich will auch nicht 'den Eindruck erwecken, Christen hätten in Diskussionen um biblische
Aussagen keine ausreichende Grundlage' - von den Grundlagen ausgehend diskutieren wir ja - sondern ich sehe in der Kette der Vermutungen, die Du
[s.o.] daraus ableitest, keine Beweiskraft. Das ist nicht nur 'die Meinung der Atheisten', sondern wird auch von christlichen Theologen so gesehen -
denen Du dann natürlich das Christsein absprichst, da das für Vertreter Deiner Meinung reserviert ist...

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wie die Meinungen anderer Leute. [Mark Twain]

() qilin

qilin Offline




Beiträge: 3.552

18.10.2008 06:50
#71 RE: Die 10 Gebote und das deutsche Recht antworten

Zitat von Snooker
Ungeschickt ist es dann, überhaupt von Massenmord zu sprechen, da sich dieses Ereignis ebenfalls nicht in Deutschland abgespielt hat.
Also da fällt es mir schon schwer, nicht an den Begriff "Wortklauberei" zu denken. Ob man das Erschlagen von 3.000 Leuten als Massenmord,
Massentötung, Strafgericht, kollektiver Selbstmord oder sonstwie bezeichnet - das Ergebnis bleibt doch einigermaßen dasselbe...


In Antwort auf:
Auch was die 3000 betrifft: Sie hätten ja durch einen Sieg im Kampf unter Beweis stellen können, dass das Kalb, dem sie die Rettungsaktion aus Ägypten zuschrieben, tatsächlich so mächtig war. Das war dann aber anscheinend doch nicht der Fall.
Es wird in der Bibel nicht gesagt, dass sich die 3000 nicht gewehrt hätten.
Das wäre doch höchst unvernünftig gewesen - sie hatten es ja selbst so gewollt, wie Du überzeugend darlegst...
Also eine Art Gottesgericht durch den 'Kampf' zwischen einer Partei die sterben, und einer die töten will
Vielleicht sollte man darüber auch unter dem Aspekt reden, dass die Diskussion ziemlich hypothetisch ist -
die ganze Wüstenwanderungsgeschichte ist historisch äußerst fragwürdig - und erst recht die Einzelheiten...

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() qilin

Tao-Ho Offline

Zennois


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18.10.2008 18:51
#72 RE: Die 10 Gebote und das deutsche Recht antworten

Z. B. die Teilung des Meeres. Ich bitte Euch ganz herzlich...

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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.948

18.10.2008 21:10
#73 RE: Die 10 Gebote und das deutsche Recht antworten

In Antwort auf:
für mich ist 'Beleg' sowas wie 'Beweis' -
und den sehe ich nicht in Vermutungen der Art wie Du sie hier anstellst.
Wobei die Frage, wodurch angebliche Vermutungen über biblische Aussagen für dich zu Argumenten mit Beweiskraft werden könnten, offen bleibt.

In Antwort auf:
Aber warum kannst Du dann meine Meinung
nicht stehen lassen
Es wundert mich, dass du den Eindruck hast, ich könne deine Meinung nicht stehenlassen. Das tu ich gerne. Es kann - wie ich es schon seit Beginn meiner Laufbahn hier im Forum erwähne - gar nicht in meinem Interesse liegen, andere Menschen von meiner Meinung zu überzeugen. Überzeugung - so ist meine Haltung - muss stets aus einem selbst kommen, und sollte nicht auf Meinungen von anderen gründen.

Ich kann hier nur Betrachtungsweisen darlegen und durch Erörterung aufzeigen, warum ich diese und jene für logisch halte, und welche ich nicht für logisch halte. Ob meiner Argumentation dann gefolgt wird oder nicht, liegt nicht in meinem Ermessen.

In Antwort auf:
und was 'Argument' anlangt, verstehen wir darunter offenbar auch Verschiedenes...
Das denke ich auch. Möglicherweise beschränkt sich diese Differenz auf den hier besprochenen Themenkomplex. Ich kann mir durchaus denken, dass wir uns auf einem anderen Gebiet durchaus einig sind. Das macht das Diskutieren mit dir ja gerade so interessant und nützlich für mich.

In Antwort auf:
von den Grundlagen ausgehend diskutieren wir ja - sondern ich sehe in der Kette der Vermutungen, die Du
[s.o.] daraus ableitest, keine Beweiskraft.
Als Erweiterung zur Frage weiter oben: Musst du denn dort für dich einen Beweis haben? Und machen wir es doch mal konkret: Du weiß ja jetzt, was ich mit dem Begriff Fürsorge verbinde, und warum ich daraus schließe, dass dadurch Ehre überbracht wird. Wo genau besteht da deiner Meinung nach ein logisches Problem?

In Antwort auf:
Das ist nicht nur 'die Meinung der Atheisten', sondern wird auch von christlichen Theologen so gesehen -
denen Du dann natürlich das Christsein absprichst, da das für Vertreter Deiner Meinung reserviert ist...

Woher weißt du das so genau? Daher, wie meine Aussagen auf dich gewirkt haben? Zuerst würde mich mal die Herangehensweise dieser Theologen interessieren. Dann höre ich mir ihre Argumentaion an, vergleiche sie mit meiner und komme dann im Laufe der Zeit und des Dialoges zu einem Ergebnis.

Ein Verhalten, wie du es mir hier wieder vorwirfst, zeugte ja von meiner Überzeugung, die Wahrheit schon völlig erkannt zu haben. Das wiederum würde die Sinnlosigkeit der Arbeit hier im Forum unterstreichen.

So schnell bin ich mit meiner Urteilsfindung nicht


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qilin Offline




Beiträge: 3.552

19.10.2008 12:44
#74 RE: Die 10 Gebote und das deutsche Recht antworten

Zitat von Snooker
Wobei die Frage, wodurch angebliche Vermutungen über biblische Aussagen für dich zu Argumenten mit Beweiskraft werden könnten, offen bleibt.
Ganz einfach - durch logische Stringenz.
In Antwort auf:
Als Erweiterung zur Frage weiter oben: Musst du denn dort für dich einen Beweis haben? Und machen wir es doch mal konkret: Du weiß ja jetzt, was ich mit dem Begriff Fürsorge verbinde, und warum ich daraus schließe, dass dadurch Ehre überbracht wird. Wo genau besteht da deiner Meinung nach ein logisches Problem?
OK, dann mal konkret:
Zitat von 1Tim5
8 Wenn aber jemand für die Seinen und besonders für die Hausgenossen nicht sorgt,
so hat er den Glauben verleugnet und ist schlechter als ein Ungläubiger.
Dass man sorgen für eine konkret angegebene Gruppe von Personen [Familie,
Bedienstete, alle Arten von Untergebenen und Sklaven] auch so verstehen kann,
dass man eine Untergruppe davon - also die eigenen Kinder - lieben und ehren
soll, ist ein mögliche [wenn auch m.E. weit hergeholte] Deutung des Textes,
aber mit Sicherheit kein zwingend einleuchtender Schluss. Und aus der zweiten Stelle
Zitat von Eph6
1 Ihr Kinder, gehorcht euren Eltern im Herrn! Denn das ist recht. [filii oboedite parentibus vestris in Domino hoc enim est iustum] 2 "Ehre deinen Vater und deine Mutter" - das ist das erste Gebot mit Verheißung -, 3 "damit es dir wohlgehe und du lange lebst auf der Erde." 4 Und ihr Väter, reizt eure Kinder nicht zum Zorn, sondern zieht sie auf in der Zucht und Ermahnung des Herrn!
lässt sich außer dem 'Nicht-reizen zum Zorn' eher noch das Gegenteil ablesen -
"gehorche, und ehre deine Eltern, und lass' dich in Zucht und Ermahnung aufziehen..."


In Antwort auf:
Es wundert mich, dass du den Eindruck hast, ich könne deine Meinung nicht stehenlassen. Das tu ich gerne.
Hm - die 'Höllendiskussion' hat sich daran entzündet, dass Du auf mein posting
In Antwort auf:
In den Zehn Geboten selbst steht schon kaum was außer "Du sollst nicht, du darfst nicht, du musst..." - immer mit
der Drohung im Hintergrund "sonst geht's dir schlecht, du wirst getötet, vernichtet, gequält, gefoltert bis in alle
Ewigkeit...
"
und in den 'Ausführungsbestimmungen' dazu kommen die Anweisungen "... sollst du nicht leben lassen,
verbrenne, steinige, erschlage mit der Schärfe des Schwertes..."

Das ist LIEBE
geantwortet hast
In Antwort auf:
Auch, wenn manche das so lehren und sich für ihre Gegner wünschen: Das wird es mit Sicherheit nicht geben.
Da drängt sich der Eindruck, Du könntest meine Meinungen stehenlassen, nicht gerade auf...


In Antwort auf:
In Antwort auf:
und was 'Argument' anlangt, verstehen wir darunter offenbar auch Verschiedenes...
Das denke ich auch. Möglicherweise beschränkt sich diese Differenz auf den hier besprochenen Themenkomplex. Ich kann mir durchaus denken, dass wir uns auf einem anderen Gebiet durchaus einig sind. Das macht das Diskutieren mit dir ja gerade so interessant und nützlich für mich.
Dass wir in verschiedenen Punkten einig sind, hat sich ja schon mehrfach gezeigt -
aber dass sich diese Differenz auf den hier besprochenen Themenkomplex beschränkt
denke ich eher nicht. 'Argument' ist für mich ein Begriff aus der Logik - wenn sich aus
den Prämissen die Conclusio logisch ableiten lässt, kann man von einem gültigen
Argument sprechen - unabhängig davon, ob die Prämissen nun wahr sind oder nicht.
In diesem Fall habe ich oben versucht zu zeigen, dass die Ableitung eben nicht
hinreichend begründet ist - auch wenn ich annähme, dass die Prämisse - der Text
des Paulusbriefes - von göttlicher Autorität und zu 100% wahr wäre - wobei von
Wahrheit bei einer Aufforderung sowieso nur bedingt gesprochen werden kann.


In Antwort auf:
In Antwort auf:
Denen Du dann natürlich das Christsein absprichst, da das für Vertreter Deiner Meinung reserviert ist...
Woher weißt du das so genau? Daher, wie meine Aussagen auf dich gewirkt haben?
Nein - ganz einfach daher, wie Du diese Leute hier seit Jahr und Tag beurteilst. Allerdings habe ich jetzt nicht vor,
alle threads der letzten Jahre nach Beispielen abzusuchen - wer hier schon länger mitliest, weiß es...


In Antwort auf:
Ein Verhalten, wie du es mir hier wieder vorwirfst, zeugte ja von meiner Überzeugung, die Wahrheit schon völlig erkannt zu haben. Das wiederum würde die Sinnlosigkeit der Arbeit hier im Forum unterstreichen.
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19.10.2008 14:41
#75 RE: Die 10 Gebote und das deutsche Recht antworten

In Antwort auf:
Ganz einfach - durch logische Stringenz.
die du in biblischen Aussagen, nicht sehen kannst, weil ja diese selbst ebenfalls nur angebliche Inhalte vorweisen.

In Antwort auf:
aber mit Sicherheit kein zwingend einleuchtender Schluss.
Auch hier legst du die gleiche Haltung an den tag, die du mir immer vorwirfst. Es ist schon ok, qilin. Wie es aussachaut, scheint sich mein Eindruck ja zu bestätigen...

In Antwort auf:
lässt sich außer dem 'Nicht-reizen zum Zorn' eher noch das Gegenteil ablesen -
"gehorche, und ehre deine Eltern, und lass' dich in Zucht und Ermahnung aufziehen..."


Wie kommst du zu diesem Schluss?

In Antwort auf:
Da drängt sich der Eindruck, Du könntest meine Meinungen stehenlassen, nicht gerade auf...
Ich tu es trotzdem, auch wenn du das nicht für möglich hälst - warum auch immer. Dir mag sich das anders darstellen, aber du beurteilst ja auch anders. Ich weiß nicht, warum du deine Art der Beurteilung auf mich übertragen willst, als wenn ich es genauso gemeint haben muss, wie du es verstanden hast.

In Antwort auf:
'Argument' ist für mich ein Begriff aus der Logik - wenn sich aus
den Prämissen die Conclusio logisch ableiten lässt, kann man von einem gültigen
Argument sprechen - unabhängig davon, ob die Prämissen nun wahr sind oder nicht.
Auf dieser Grundlage können wir arbeiten.

In Antwort auf:
In diesem Fall habe ich oben versucht zu zeigen, dass die Ableitung eben nicht
hinreichend begründet ist
Einen Versuch war es ja auch allemal wert. Allerdings in meinen Augen nicht hinreichend gut begründet. Jetzt könntest du mir natürlich vorwerfen, dass nur dein verständnis von Logik und das derer, die dir zustimmen, das Richtige ist und ich falsch liege - also überhaupt nicht vernünftig an die Sache herangehen kann.

In Antwort auf:
Allerdings habe ich jetzt nicht vor,
alle threads der letzten Jahre nach Beispielen abzusuchen - wer hier schon länger mitliest, weiß es...

Ja, sie wissen, dass ich Gelehrte nicht nach dem Schema bewerte, was du mir hier unterjubeln willst...

In Antwort auf:
Das sehe ich wohl etwas anders...
Kannst du ruhig machen. Wird sich - meiner meinung nach - auch erst dann ändern, wenn ich deine meinung übernommen habe...Erst dann wirst du zufrieden sein.


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