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Atheismus vs. Religionen  

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Dieses Thema hat 123 Antworten
und wurde 3.035 mal aufgerufen
 Christentum
Seiten 1 | 2 | 3 | 4 | 5
Magda Offline



Beiträge: 46

02.01.2008 15:55
#51 RE: Basis der christlichen Religion ist der Glaube an eine Hölle antworten

Hallo,

Zitat von Lukrez
Nein - die Bibel spricht davon.
Die Kirchen lehnen diese Sichtweise heutzutage ab, da sie nicht mehr in ein modernes Weltbild passt!


Die Kirchen sollten sich halt dran halten
An den eigentlichen Text

Hätten schon längst drauf kommen können, dass die Korintherbriefe nicht stimmen.
Korinther 15 widerspricht den Evangelien!
4 und daß er begraben sei, und daß er auferstanden sei am dritten Tage nach der Schrift,
5 und daß er gesehen worden ist von Kephas, danach von den Zwölfen.

Die kommen damit in die "Hölle".
Ist allerdings nicht so schlimm, dass Paulus scheinbar lügt, wenn man den eigentlichen Text hat.
Dazu braucht man das Alte, dann versteht man die Auflösung.

Magda

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.810

02.01.2008 17:37
#52 RE: Basis der christlichen Religion ist der Glaube an eine Hölle antworten

In Antwort auf:
Daraus ergibt sich für mich hauptsächlich:
1. Wenn Adam vollkommen war, dann gehört die Sünde zur Vollkommenheit dazu und ist als solche einfach zu akzeptieren oder
2. Adam war nicht vollkommen
Das mag sich für dich so ergeben - Was du unter Vollkommenheit verstehst ist ja schließlich deine Sache. In der Biebl allerdings bedeutet Vollkommenheit nicht, dass man nicht sündigen kann, sondern dass man in diesem Fall bewusst und willentlich sündigen kann. Könnte der Mensch sich nicht gegen Gott entscheiden, wäre er im Sinne der Bibel nicht vollkommen, da sein persönlicher Ermessenspielraum ganz entscheidend beeinträchtigt wäre. dort ist eine bewusste Entscheidung entweder für oder gegen Gott gefordert. Die jeweilige Entscheidung ist dann mit all ihren Konsequenzen zu tragen.

Dennoch kommt durch deinen Einwand eines sehr schön zum Ausdruck: Die Verantwortung für die eigenen Handlungen will man - wenn sie negative Folgen haben - nur sehr ungerne übernehmen; entweder gehört das Sündigen dann dazu, oder man ist eben nicht vollkommen. Wie dem auch sei: Man versucht die Verantwortung von sich zu weisen. Und das ist inkonsequent.

In Antwort auf:
Kindestötung ist ein Äquivalent für Vollkommenheit?


Als Adam sündigte hatte er noch keine kinder. Deswegen wundere ich mich, wie du diesen Zusammenhang herstellen kannst. Es ging um die menschliche Vollkommenheit vor allem auf intellektueller Ebene. In dieser Hinsicht war Jesus, als er hier auf Erden lebte, das einzige, jemals existente Äquivalent zu Adam.


In Memory of Soul-Society

Wohl gibt es zwei Arten von Freunden und es sind diese: Käufliche und Unbezahlbare

Wo Wahrheit ist, ist Bescheidenheit (K.H.Deschner)

Wir wissen nur so viel, wie wir fragen (Wessel Gansfort, 1419-1489)

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.810

02.01.2008 17:40
#53 RE: Basis der christlichen Religion ist der Glaube an eine Hölle antworten

In Antwort auf:
Hätten schon längst drauf kommen können, dass die Korintherbriefe nicht stimmen.
Korinther 15 widerspricht den Evangelien!
4 und daß er begraben sei, und daß er auferstanden sei am dritten Tage nach der Schrift,
5 und daß er gesehen worden ist von Kephas, danach von den Zwölfen.

Es wäre sehr liebenswürdig von dir Magda, wenn du deine Bedenken zu diesem Punkt in dem bereits vorhandenen Thread
Jesus, Paulus und das Christentum näher erläutern würdest.


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Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

02.01.2008 18:04
#54 RE: Basis der christlichen Religion ist der Glaube an eine Hölle antworten

In Antwort auf:
Könnte der Mensch sich nicht gegen Gott entscheiden, wäre er im Sinne der Bibel nicht vollkommen, da sein persönlicher Ermessenspielraum ganz entscheidend beeinträchtigt wäre. dort ist eine bewusste Entscheidung entweder für oder gegen Gott gefordert.

Ich sehe das zwar eher so, dass eine Entscheidung zum unbedingten Gehorsam gefordert wird oder dagegen, aber selbst das ändert doch nichts daran, dass dann zur Vollkommenheit auch die Auflehnung gehört. Das liegt nicht daran, dass ich das so sehe, dass ist einfach logisch und hat zunächst noch nichts damit zu tun ob das vor Strafe schützt oder nicht. Ich denke aber schon, dass ein Gott der ja seine Kreaturen selbst geschaffen hat, dann auch damit leben können sollte, wenn die ihre Vollkommenheit auch ausschöpfen.

In Antwort auf:
Dennoch kommt durch deinen Einwand eines sehr schön zum Ausdruck: Die Verantwortung für die eigenen Handlungen will man - wenn sie negative Folgen haben - nur sehr ungerne übernehmen; entweder gehört das Sündigen dann dazu, oder man ist eben nicht vollkommen. Wie dem auch sei: Man versucht die Verantwortung von sich zu weisen. Und das ist inkonsequent.

Klar wäre das inkonsequent, wenn es denn so wäre.
Mein Einwand bezog sich aber auf ganz was anderes, nämlich auf das, was ich gerade oben geschrieben hatte.
Natürlich ist sowohl mir als auch anderen völlig klar, dass wir die Verantwortung für unsere Handeln selbst tragen, egal ob positiv oder negativ. Nur halt nicht vor Gott, sonder vor der Welt.

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.810

02.01.2008 19:05
#55 RE: Basis der christlichen Religion ist der Glaube an eine Hölle antworten

In Antwort auf:
Ich sehe das zwar eher so, dass eine Entscheidung zum unbedingten Gehorsam gefordert wird oder dagegen,
Das sehe ich doch genauso. Es ist eine Entscheidung für oder gegen Gott.
In Antwort auf:
aber selbst das ändert doch nichts daran, dass dann zur Vollkommenheit auch die Auflehnung gehört.
Natürlich gehört zur Vollkommenheit auch die Möglichkeit sich aufzulehnen. Genau das wollte ich doch gerade sagen. Die Folge der Auflehnung sind aber die Probleme, die die menschliche geseelschaft heute plagen. Natürlich wirst du es genau andersherum sehen, was dann wieder in einer Diskussion um die aktuelle tatsächliche Anwendung biblischer Grundsätze in Politik und Gesellschaft enden würde. Dein Stanpunkt ist verständlich, da du das allgemeine religiöse verständnis unserer Zeit betrachest, und daraufhin zu dem folgerichtigen Schluss kommst, dass Religion zum völligen Schaden für die Gesellschaft führt. Und hier kämen wir wieder auf die uralte Diskussion zurück, ob das was sog. christliche Staaten in irgendeiner Weise tun tatsächlich dem entspricht, was die bibel sagt.

In Antwort auf:
Nur halt nicht vor Gott, sonder vor der Welt.
Siehst du dieses Verständnis in der gesellschaft bestätigt? Oder ist doch jeder mehr oder weniger darauf bedacht, die Verantwortung für Handlungen mit gesellschaftsschädigenden Folgen zu relativieren oder gar gänzlich von sich zu weisen?


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Lukrez Offline




Beiträge: 5.550

02.01.2008 19:43
#56 RE: Basis der christlichen Religion ist der Glaube an eine Hölle antworten

In Antwort auf:
Jesu Tod glich das adamische Fehlverhalten aus, das zu einer Versklavung unter dem gesetz der Sünde führte. Daraus ersteht für jeden, der Glauben an dieses Opfer ausübt, die Möglichkeit, ewig auf einer paradiesischen Erde zu leben.

Da sind doch nun wirklich keinerlei Zusammenhänge erkennbar!
Was würde Schopenhauer zu einer sochen Argumentation sagen:
Das klappern der Mühle höre ich wohl, aber ich sehe kein Mehl!
Nichts als hohle und vollkommen sinnleere Phrasen!

__________________________________________________
Wenn du es nicht wagst, den Sinnen zu trauen, stürzen die Pfeiler des Lebens ein.
De nihilo nihil. Aus Nichts wird nichts.
Zu soviel Unheil hat schon die Religion die Menschen verleitet.
(Lukrez)

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

02.01.2008 19:54
#57 RE: Basis der christlichen Religion ist der Glaube an eine Hölle antworten

In Antwort auf:
Siehst du dieses Verständnis in der gesellschaft bestätigt? Oder ist doch jeder mehr oder weniger darauf bedacht, die Verantwortung für Handlungen mit gesellschaftsschädigenden Folgen zu relativieren oder gar gänzlich von sich zu weisen?

Ja, ich sehe es so dass den meisten klar ist, dass wir die Verantwortung für unser Handeln selbst tragen.
Das bedeutet aber noch nicht, diese auch im schlechten Fall freiwillig und freudig auf sich zu nehmen. Da versucht sich jeder möglichst zu drücken, Gläubige wie Atheisten. Ist auch irgendwie normal. Gerade deshalb ist die Wirkung menschlicher Gesetze und ihr Vollzug sehr viel wirksamer als "Besserungsmittel" als auch die schlimmsten göttlichen Strafen. Denn die werden sofort und für alle sichtbar vollzogen. Die göttlichen erst nach dem Tod und mit noch hunderttausend Hintertürchen, den guten Alten doch noch irgendwie rumzukriegen.

Nee, Ethik auf göttlicher "Rache" aufzubauen, funktioniert einfach nicht.

Lukrez Offline




Beiträge: 5.550

02.01.2008 20:36
#58 RE: Basis der christlichen Religion ist der Glaube an eine Hölle antworten
In Antwort auf:
...Die göttlichen erst nach dem Tod und mit noch hunderttausend Hintertürchen, den guten Alten doch noch irgendwie rumzukriegen.

Strafe soll der Besserung oder Wiedergutmachung dienen.
Die göttliche Strafe ist also keine Strafe - sie ist pure Rache!
Erst den "freien Willen" geben und dann dafür bestrafen.
Das kann nur christliche "Logik" leisten.
Sinnfrei wie das ganze Christentum!

Halt dem Hund die Wurst vor die Nase und schlage ihn (falls er zuschnappt) einfach tot.
Wer hat nun die Schuld?
Der ewige Tod als Produkt der Liebe Gottes zum Menschen - das sagt eigentlich schon alles!
Und einen gemarterten Leichnam brauchen sie natürlich auch noch zu ihrem Glück...

__________________________________________________
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(Lukrez)

SnookerRI Offline

Soul-Societist


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03.01.2008 17:38
#59 RE: Basis der christlichen Religion ist der Glaube an eine Hölle antworten

In Antwort auf:
Gerade deshalb ist die Wirkung menschlicher Gesetze und ihr Vollzug sehr viel wirksamer als "Besserungsmittel" als auch die schlimmsten göttlichen Strafen. Denn die werden sofort und für alle sichtbar vollzogen.
Was ist das für eine Wirksamkeit, von der du sprichst? Wie drückst sie sich aus, und worin genau siehst du die Vorteile? Eines ist doch wohl offensichtlich: Dort wo ein menschlicher Richter Recht sprechen muss, treffen zwei völlig gegensätzliche Auffassungen aufeinander. Nach dem Richterspruch mag es vielleicht juristisch geklärt sein, nominell aber hat das für den Verurteilten selten zur Folge, dass er sich seines schadhaften Verhaltens bewusst wird. Ich denke, ich kann mir Beispiele, die von dieser Zwietracht zeugen, ersparen.

Auch das mit dem sofortigen Vollzug ist so eine Sache, wenn ich mal an die Todesstrafe in einigen us-amerikansichen Staaten erinnern darf...

Die Konsequenzen für sein Fehlverahlten trägt man auch aus biblischer Sicht sofort. Das jetzige Leben ist kein Freifahrtsschein um allerlei Schlechtes tun zu dürfen, weil das "Gericht" ja erst nach dem Tod wartete.


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SnookerRI Offline

Soul-Societist


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03.01.2008 17:44
#60 RE: Basis der christlichen Religion ist der Glaube an eine Hölle antworten

In Antwort auf:
Da sind doch nun wirklich keinerlei Zusammenhänge erkennbar!
Wundert es dich, dass du so urteilst? Mich nicht. Ich führte auch schon an, warum du in solchen Ausführungen keine Zusammenhänge erkennen kannst.
In Antwort auf:

Was würde Schopenhauer zu einer sochen Argumentation sagen:
Das klappern der Mühle höre ich wohl, aber ich sehe kein Mehl!
Nichts als hohle und vollkommen sinnleere Phrasen!

Schopenhauer brauchst du gar nicht in deine persönliche Meinung reinzuziehen. Er hätte sich gewiss ausgiebig mit der materie beschäftigt; vorerst nachgeforscht, um dann konkrete Fragen zu stellen, auf die er eine Antwort haben wollte.

Niemals dürfen dir biblische Aussagen sinnvoll erscheinen. Es kann nicht sein, was nicht sein darf. Nicht wahr, Lukrez?



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SnookerRI Offline

Soul-Societist


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03.01.2008 17:52
#61 RE: Basis der christlichen Religion ist der Glaube an eine Hölle antworten

In Antwort auf:
Strafe soll der Besserung oder Wiedergutmachung dienen.
Die göttliche Strafe ist also keine Strafe - sie ist pure Rache!
Wäre dem so bräuchte Gott nicht eingreifen. Ein solches Urteil, eine solche Rache fällen die Menschen über sich selbst... und sie sind hierin schon weit fortgeschritten.

In Antwort auf:
Erst den "freien Willen" geben und dann dafür bestrafen.
Das kann nur christliche "Logik" leisten.
Sinnfrei wie das ganze Christentum!

Das was du schilderst, ist deine Logik und nicht die christliche. Die Entscheidungsfreiheit haben die menschen genutzt, um sich gegen Gott zu entscheiden. Dei Konsequenzen, die sich daraus ergaben, waren ihnen bekannt.
Aber du würdest auch sicher den Autobauer verurteilen, wenn ein Fahrer mit diesem Auto einen Unfall verursacht hat...Eine schöne Logik ist das, Lukrez! Im Übrigen genau das, was ich gerade mit BS bespreche. Vornherum predigen, Verantwortung für sein Handeln zu übernehmen, aber hintenrum selbige auf Gott schieben...Das ist sehr bequem, mehr aber auch nicht...Und du weißt das!

In Antwort auf:
Halt dem Hund die Wurst vor die Nase und schlage ihn (falls er zuschnappt) einfach tot.
Wer hat nun die Schuld?
Frage dich lieber, warum du Menschen, die mit Vernunft und Verstand ausgerüstet sind, mit tieren vergleichst, die ihrem Instinkt folgen? Beantworte es dir selbst... Ich habe schon eine Ahnung, warum du das tun musst.

In Antwort auf:
Der ewige Tod als Produkt der Liebe Gottes zum Menschen - das sagt eigentlich schon alles!

Ganz Genau. Nämlich, dass dein gottesbild für die Katz ist...


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Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

03.01.2008 19:58
#62 RE: Basis der christlichen Religion ist der Glaube an eine Hölle antworten

In Antwort auf:
Wäre dem so bräuchte Gott nicht eingreifen.

Gott greift ein? Wo denn und wie denn?
In Antwort auf:
Im Übrigen genau das, was ich gerade mit BS bespreche. Vornherum predigen, Verantwortung für sein Handeln zu übernehmen, aber hintenrum selbige auf Gott schieben...
Bloß gut, dass du damit nicht Lukrez oder mich gemeint haben kannst, sondern nur Gottgläubige.

Lukrez Offline




Beiträge: 5.550

03.01.2008 20:37
#63 RE: Basis der christlichen Religion ist der Glaube an eine Hölle antworten
In Antwort auf:
Niemals dürfen dir biblische Aussagen sinnvoll erscheinen. Es kann nicht sein, was nicht sein darf. Nicht wahr, Lukrez?

Stimmt!
Ich kann sogar meist in den Grimmschen Märchen mehr Sinn als in der Bibel entdecken!
Die wird aber wohl keiner für real halten.
Du konntest mir keine sinnvolle Antwort zum Opfertod am Kreuz geben - was ich erwartet hatte.
Das ist eine konstruierte und vollkommen verquere Geschichte - wer damit nicht seit seiner Kindheit indoktriniert wurde, der wird auch ihren vollkommenen Unsinn erkennen.
Da ist selbst die hier oft diskutierte Trinität noch eher nachvollziehbar.
Aber - je verquerer eine Geschichte, umso lieber wir sie offenbar geglaubt.
Da macht selbst der Osterhase noch mehr Sinn!
Sein darf alles - in der Phantasie - solange man es nicht als Realität nimmt.
Ich finde das Argument immer ganz besonders witzig:
Die Atheisten würden immer alles auf Gott schieben!
Nein! Die Christen halten Gott für den Schöpfer - also ist er bei den Christen für alles verantwortlich.

Der Schöpfer muss doch für seine Schöpfung gerade stehen!

In Antwort auf:
Aber du würdest auch sicher den Autobauer verurteilen, wenn ein Fahrer mit diesem Auto einen Unfall verursacht hat...Eine schöne Logik ist das, Lukrez!

Ja - wenn der Fehler beim Auto lag ist logischerweise der Autobauer zu verurteilen.
Wenn also der Fehler beim Menschen lag ist logischerweise sein Schöpfer (Gott) zu verurteilen.
Das verstehe ich unter Logik.
(Die einfachste Logik vom Grunde!)
Logik ist so primitiv und einfach, dass sie offenbar keiner mehr verstehen will!
Der Mensch könnte nur dann frei sein, wenn er sich selbst geschöpft hätte.
Da dies aber für euch Christen eine Tat Gottes war, so ist allein Gott verantwortlich.
Ich halte das übrigens für unwiderlegbar - jede andere Behauptung ist rein sophistisch.

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(Lukrez)

SnookerRI Offline

Soul-Societist


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03.01.2008 22:02
#64 RE: Basis der christlichen Religion ist der Glaube an eine Hölle antworten

Gott greift ein? Wo denn und wie denn? Du kennst die Antworten auf diese Fragen. Gott wird laut dem Evangelium, die Dinge, die den Menschen betrafen richtig stellen, dies wird er durch das Königreich seines Sohnes vollziehen. Zu jener bestimmten Zeit ist den Herrschern dieser Welt genug Zeit gegeben worden, um Regierungsformen zu entwickeln, die das Wohl aller menschen tatsächlich verwirklicht haben. Von diesem Ziel sind die Regierungen dieser Erde mehr denn je meilenweit entfernt. Auch hierfür brauche ich keine Beispiele zu nennen.

In Antwort auf:
Bloß gut, dass du damit nicht Lukrez oder mich gemeint haben kannst, sondern nur Gottgläubige.
Du weißt, dass ich MENSCHEN meinte, ganz gleich ob sie Gottgläubig sind oder nicht. Ich frage mich, warum du mir Worte in den Mund legen musst, von denen du und jeder andere hier weiß, dass sie nicht dem entsprechen, was ich gesagt habe.


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SnookerRI Offline

Soul-Societist


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03.01.2008 22:23
#65 RE: Basis der christlichen Religion ist der Glaube an eine Hölle antworten

In Antwort auf:
Stimmt!
Ich kann sogar meist in den Grimmschen Märchen mehr Sinn als in der Bibel entdecken!
Die wird aber wohl keiner für real halten.


Welchen Schluss du ziehst, ist deine Sache. Du wirst dich schon auf deine bestimmte Art und Weise über das Thema informiert haben. Andere Menschen kommen zu anderen Schlüssen, und selbst du wirst nicht so vermessen sein, anderen, deine Ansichten aufzwingen zu wollen...

In Antwort auf:
Du konntest mir keine sinnvolle Antwort zum Opfertod am Kreuz geben - was ich erwartet hatte.
Auch ich hatte genau das erwartet., weswegen ich ja auch von Anfang an an deiner Aufrichtigkeit gezweifelt habe, eine Antwort auf deine "Frage" zu erhalten. Wie du im Laufe des Threads sehr schön gezeigt hast, kam es dir auch gar nicht darauf an. Dir ging es nur darum, die Absurdität deines Gottesbildes, aufgrundwelchem du Atheist geworden bist, zu verdeutlichen. Das kann ich auch voll und ganz nachvollziehen. Einen solchen Schluss würde dementsprechend hoffentrlich jeder ziehen. Der Punkt ist nur, dass eben nicht jeder dein Gottesbild annimmt, geschweige, es überhaupt kennt. Du argumentierst aus der Sicht eines Atheisten... Was erwartest du dann anderes, als die völlige Ablehnung alles persönlich Göttlichem?

Die Atheisten würden immer alles auf Gott schieben!
Nein! Die Christen halten Gott für den Schöpfer

In Antwort auf:
Ja - wenn der Fehler beim Auto lag ist logischerweise der Autobauer zu verurteilen.
Wenn also der Fehler beim Menschen lag ist logischerweise sein Schöpfer (Gott) zu verurteilen.


Du weißt genau, dass ich schrieb: Der Fahrer habe den Unfall verursacht. Am Auto lag es nicht. So einfach kannst du es dir nicht machen, Lukrez

In Antwort auf:
Die Atheisten würden immer alles auf Gott schieben!
Nein!
Warum hast du dann diesen Thread erstellt? Einen Thread, in dem du mal wieder deinen ganzen Frust auf das Christentum ablässt! Einen Thread, in dem du in beinahge jedem Satz die Schuld für menschliches Versagen dem Schöpfer zuschiebst? Natürlich hast du eine andere Motivation. Dennoch bedienst du dich der gleichen Mittel und ich frage mich, warum ein so prächtiger Atheist wie du das nötig hat?...

Du solltest deine Energien lieber darauf verwenden, den Idealen des Atheismus Folge zu leisten, zu welchen auch die Toleranz von Andersdenkenden gehört, wie es in den 10 Angeboten des evolutionären Humanismus so schön gesagt wird.
Man mag bei deinem Hass auf Christen nicht gerade den Eindruck bekommen, dass du in dieser Hinsicht wahrer Atheist bist. Schade.

In Antwort auf:
Da dies aber für euch Christen eine Tat Gottes war, so ist allein Gott verantwortlich.
Für die Schöpfung des Menschen ist Gott verantwortlich. Nicht aber für die Entscheidung des Menschen, sich gegen den Schöpfer zu wenden.


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03.01.2008 22:29
#66 RE: Basis der christlichen Religion ist der Glaube an eine Hölle antworten

In Antwort auf:
Du kennst die Antworten auf diese Fragen.
Das scheint deine Lieblingsanwort auf alle Fragen die an dich gestellt werden zu sein. Nein, ich kenne sie nicht. Die Antwort, die du hier noch gibst, hat für mich nichts mit dem zu tun, worum es ging. Zur Erinnerung:
Lukrez hatte auf mein Posting hin gesagt: Strafe soll der Besserung oder Wiedergutmachung dienen.
Die göttliche Strafe ist also keine Strafe - sie ist pure Rache!
Darauf deine Antwort: Wäre dem so bräuchte Gott nicht eingreifen. Diese Antwort macht für mich nur Sinn, wenn Gott jetzt und heute eingreifen würde und das schon immer getan hätte. Nur dann wäre es nämlich keine Rache, sondern Strafe mit dem Hintergrund der Erziehung. Genau das macht er aber nicht sondern hält sich fein aus allem raus um dann später zu sagen, ätsch, du nicht. Das ist für mich nicht nur Rache, das ist auch heimtückisch.
In Antwort auf:
Du weißt, dass ich MENSCHEN meinte, ganz gleich ob sie Gottgläubig sind oder nicht. Ich frage mich, warum du mir Worte in den Mund legen musst, von denen du und jeder andere hier weiß, dass sie nicht dem entsprechen, was ich gesagt habe.
Nein, auch das wusste ich nicht. Ich habe das für eine glatte Unterstellung mir und Lukrez gegenüber gehalten und wollte dich einfach darauf aufmerksam machen, dass Götter uns Wurscht sind und dieses Argument also bei uns nicht ziehen kann. Warum unterstellst du uns so was?

Lukrez Offline




Beiträge: 5.550

03.01.2008 22:32
#67 RE: Basis der christlichen Religion ist der Glaube an eine Hölle antworten
In Antwort auf:
Du weißt genau, dass ich schrieb: Der Fahrer habe den Unfall verursacht. Am Auto lag es nicht. So einfach kannst du es dir nicht machen, Lukrez...

Für die Schöpfung des Menschen ist Gott verantwortlich. Nicht aber für die Entscheidung des Menschen, sich gegen den Schöpfer zu wenden.

Und genau das ist eben reinste Sophisterei!
Das Auto ist eben nicht dafür verantwortlich, wenn es aufgrund eines Konstruktionsfehlers einen Unfall verursacht!
Der Autobauer hat doch nicht den Fahrer erschaffen...
Sophisterei - Verwirrungstaktik.
Du machst es dir zu einfach!
In Antwort auf:
Warum hast du dann diesen Thread erstellt? Einen Thread, in dem du mal wieder deinen ganzen Frust auf das Christentum ablässt!

Kein Frust - mir macht das Spaß!

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(Lukrez)

SnookerRI Offline

Soul-Societist


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03.01.2008 23:06
#68 RE: Basis der christlichen Religion ist der Glaube an eine Hölle antworten

In Antwort auf:
Das scheint deine Lieblingsanwort auf alle Fragen die an dich gestellt werden zu sein.
Rüdiger, du hast dich doch wohl ausreichend mit dem gottglauben der drei großen monotheistischen reliogionen beschäftigt, um dir diese Antworten selbst zu geben. Ihr fordert doch gerade zu immer auf, selbst nachzuforschen, und nicht jedem Wort zu gleuben, was euch gesagt wird.

In Antwort auf:
Darauf deine Antwort: Wäre dem so bräuchte Gott nicht eingreifen. Diese Antwort macht für mich nur Sinn, wenn Gott jetzt und heute eingreifen würde und das schon immer getan hätte. Nur dann wäre es nämlich keine Rache, sondern Strafe mit dem Hintergrund der Erziehung. Genau das macht er aber nicht sondern hält sich fein aus allem raus um dann später zu sagen, ätsch, du nicht. Das ist für mich nicht nur Rache, das ist auch heimtückisch.
Warum muss ein Eigreifen immer mit Strafe verbunden sein? Warum muss es eurer meinung nach immer oppulent und unüberwindbar sein, so dass es gar keine Möglichkeit zur Gegenwehr gibt?

Warum kann das jetzige Eingreifen Gottes nicht darin bestehen, Anleitung für ein leben nach seinen Grundsätzen zu geben, um Menschen die Möglichkeit zu geben, sich für oder gegen ihn zu entscheiden?

In Antwort auf:
Genau das macht er aber nicht sondern hält sich fein aus allem raus um dann später zu sagen, ätsch, du nicht. Das ist für mich nicht nur Rache, das ist auch heimtückisch.
Das hört sich ja gerade so an, als würden die meisten menschen in Gott vertrauen setzen. Ich denke nicht, dass ein solcher Wandel in deinem Interesse sein kann. Rüdiger, die Menschen wollen kein Eigreifen Gottes in ihr Leben, Du willst das nicht, Lukrez will das nicht, und Ahriman erst recht nicht. Warum etwas fordern, was man gar nicht will? Und es einem Gott dann als heimtücke vorwerfen?

In Antwort auf:
Warum unterstellst du uns so was?
Warum siehst du darin eine Unterstellung? Warum fühlt ihr euch angesprochen, wenn ich menschen im Allgemeine anspreche? Ich frage nach. Du kennst meinen Diskussionsstil. Du bist lange genug dabei. Ich fragte Lukrez nach seiner Motivation in diesem Thread. Ich will eure Standpunkte auch in Zukunft verstehen. Dazu ist das Hinterfragen unablässig.

In Antwort auf:
dass Götter uns Wurscht sind und dieses Argument also bei uns nicht ziehen kann.
Sorry, aber wenn Götter euch wurscht sind: Warum strengt ihr dann immer wieder Diskussionen über sie an? Konzentriert euch doch lieber auf die Vorzüge des Atheismus. Das wär doch viel ergiebiger...


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SnookerRI Offline

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03.01.2008 23:15
#69 RE: Basis der christlichen Religion ist der Glaube an eine Hölle antworten

In Antwort auf:
Und genau das ist eben reinste Sophisterei!
Das Auto ist eben nicht dafür verantwortlich, wenn es aufgrund eines Konstruktionsfehlers einen Unfall verursacht!
Der Autobauer hat doch nicht den Fahrer erschaffen...
Noch einmal: Es geht um den Fahrer, nicht um das Auto... Dass das Auto nicht verantwortlich ist, ist klar. Aber der Fahrer ist verantwortlich. Und um den geht es.

In Antwort auf:
Kein Frust - mir macht das Spaß!

Das weiß ich auch ... Während du also hier nur aus Lust und Dollerei gegen Christen und ihren Glauben hetzt, indem du ihnen unter Anderem dein Gottesbild aufzwingen möchtest, und sie als kindisch, blöde, indoktriniert, u.v.a.m. bezeichnest, gibt es glücklicherweise auch Atheisten, die aufrichtig an den Menschen interessiert sind. Zum Glück sind diese auch in der Mehrheit. Und das macht wahren Atheismus aus...


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Lukrez Offline




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03.01.2008 23:17
#70 RE: Basis der christlichen Religion ist der Glaube an eine Hölle antworten

In Antwort auf:
...die Menschen wollen kein Eigreifen Gottes in ihr Leben, Du willst das nicht, Lukrez will das nicht, und Ahriman erst recht nicht. Warum etwas fordern, was man gar nicht will? Und es einem Gott dann als heimtücke vorwerfen?

Ganz im Gegenteil!
Wenn es einen Gott gibt, dann soll er sich ruhig mal melden und eingreifen!
Er darf sich gerne mal bei mir vorstellen - ich hätte da einige Vorschläge zu unterbreiten.

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(Lukrez)

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.810

03.01.2008 23:18
#71 RE: Basis der christlichen Religion ist der Glaube an eine Hölle antworten

In Antwort auf:
ich hätte da einige Vorschläge zu unterbreiten.
Also willst du, dass er so eigreift, wie du dir das vorstellst


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Lukrez Offline




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03.01.2008 23:31
#72 RE: Basis der christlichen Religion ist der Glaube an eine Hölle antworten
Er soll mir zumindest erklären wozu er sein Jammertal erschaffen hat und was er damit bezweckt!
In Antwort auf:
Während du also hier nur aus Lust und Dollerei gegen Christen und ihren Glauben hetzt, indem du ihnen unter Anderem dein Gottesbild aufzwingen möchtest, und sie als kindisch, blöde, indoktriniert, u.v.a.m. bezeichnest,

Ich habe doch überhaupt kein Gottesbild - ich hinterfrage lediglich euer Gottesbild!
Noch immer suche ich nach dem Mehl - allein ich kann es nicht sehen...
Wenn die Mühle doch so ordentlich klappert, dann sollte sie doch auch mal was sichtbares und greifbares hervorbringen.

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Wenn du es nicht wagst, den Sinnen zu trauen, stürzen die Pfeiler des Lebens ein.
De nihilo nihil. Aus Nichts wird nichts.
Zu soviel Unheil hat schon die Religion die Menschen verleitet.
(Lukrez)

Casmiel Offline

Diabolist


Beiträge: 712

04.01.2008 02:24
#73 RE: Basis der christlichen Religion ist der Glaube an eine Hölle antworten
In Antwort auf:

Ich habe doch überhaupt kein Gottesbild - ich hinterfrage lediglich euer Gottesbild!


Du hast Snookers Gottesbild doch nicht einmal ansatzweise erfasst. Das ist die einzige logische Schlussfolgerung die ich bis jetzt aus dem teilweise schon polemischen Wortgeplänkel hier ziehen konnte.

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Erleuchtung erlangt man nicht, indem man sich dem Licht hingibt, sondern indem man die Dunkelheit ergründet (C.G. Jung)

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

04.01.2008 07:11
#74 RE: Basis der christlichen Religion ist der Glaube an eine Hölle antworten

In Antwort auf:
Warum muss ein Eigreifen immer mit Strafe verbunden sein? Warum muss es eurer meinung nach immer oppulent und unüberwindbar sein, so dass es gar keine Möglichkeit zur Gegenwehr gibt?

Warum kann das jetzige Eingreifen Gottes nicht darin bestehen, Anleitung für ein leben nach seinen Grundsätzen zu geben, um Menschen die Möglichkeit zu geben, sich für oder gegen ihn zu entscheiden?

Natürlich müsste Eingreifen nicht aus Strafen bestehen. Über Strafe haben wir nur gesprochen weil es um den Unterschied Strafe-Rache ging. Aber aktiv müsste das Eingreifen schon sein. Selbst die Anleitung, auf die du dich beziehst, ist ja so voller Fehler und Widersprüchen, dass er zumindest mal klarstellen sollte, was er eigentlich will. Ist doch unfair, nicht mal denen die ihm folgen wollen klar zu machen, wie sie das tun können und sie in unzählige sich widersprechende Glaubensrichtungen zu spalten von denen die Mehrheit einfach falsch sein muss.

In Antwort auf:
Das hört sich ja gerade so an, als würden die meisten menschen in Gott vertrauen setzen. Ich denke nicht, dass ein solcher Wandel in deinem Interesse sein kann. Rüdiger, die Menschen wollen kein Eigreifen Gottes in ihr Leben, Du willst das nicht, Lukrez will das nicht, und Ahriman erst recht nicht. Warum etwas fordern, was man gar nicht will? Und es einem Gott dann als heimtücke vorwerfen?
Ist vielleicht nicht immer klar. Aber wenn wir hier diskutieren, stellen wir uns irgendwie auf die Stufe von Gläubigen um das tun zu können. Da es für uns keine Götter gibt, tun wir halt so als ob. Anders gehts nun mal nicht.
Interessant ist aber, dass du hier aber andeutest, Gott greift nicht ein weil wir das nicht wollen. Später aber wirfst du Lukrez vor, dass er erwarte Gott sollte sich nach ihm richten.
In Antwort auf:
Warum siehst du darin eine Unterstellung? Warum fühlt ihr euch angesprochen, wenn ich menschen im Allgemeine anspreche?
Das war für mich halt nicht wirklich deutlich, dass du da über eine allgemeine Reaktion aller Menschen gesprochen hast.

In Antwort auf:
Sorry, aber wenn Götter euch wurscht sind: Warum strengt ihr dann immer wieder Diskussionen über sie an?
Weil wir genau dazu hier sind. Mit deinem Vorschlag, jeder solle nur die Vorteile seiner Lebensanschauung schildern, wären wir schnell durch und kämen nie richtig zur Diskussion. Auch sonst estaunt mich der. Früher hast du sogar besonders anerkannt, dass wir uns im Bedarfsfall zur Diskussion so stellen als würden wir die Bibel usw. wörtlich nehmen.

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.810

04.01.2008 18:22
#75 RE: Basis der christlichen Religion ist der Glaube an eine Hölle antworten

In Antwort auf:
Ich habe doch überhaupt kein Gottesbild - ich hinterfrage lediglich euer Gottesbild!
Du weißt dass es die verschiedensten, biblischen Gottesbilder gibt, wovon die meisten von sich behaupten, christlich zu sein. Mit dem Gottesbild, welches du hier gerade hinterfragst, sprichst du leider noch nicht einmal diejenigen an, die dieser Anschauung folgen, denn sie haben es verlernt sich kritisch mit ihrem Glauben auseinanderzusetzen. Ganz zu schweigen von denen, die ein ganz anderes christliches Gottesbild haben.

Über das Warum der vielseitigen, sog. christlichen Glaubensbekenntnisse, gehe ich gleich in meinem Beitrag an BS ein.

In Antwort auf:
Noch immer suche ich nach dem Mehl - allein ich kann es nicht sehen...

Du möchtest es doch gar nicht sehen. Und was man nicht sehen will, das sieht man auch nicht, oder meint dennoch, dass es was anderes ist.
Ich kann das gut verstehen.



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