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Religionsforum
Atheismus vs. Religionen  

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Dieses Thema hat 42 Antworten
und wurde 2.150 mal aufgerufen
 Atheismus/Agnostizismus
Seiten 1 | 2
fazd Offline

Mitglied

Beiträge: 161

14.12.2005 22:56
#26 RE: Warum hat ein Mensch auf Erden was zum Atmen? antworten
begriffe wie naehrstoff, gas, sauerstoff im bezug zum weltall and zu anderen planeten sind eigentlich eher relativ. meines wissens nach sind auch in mehreren meteoriten stoffe gefunden, die die klassifikation "unbekannt" bekommen haben.

Der Atheismus ist ein Zeichen, daß man die Religion ernst nimmt. (Sir Karl Raimund Popper)

Bauchtanzkaiser Offline

Mitglied

Beiträge: 206

15.12.2005 02:56
#27 RE: Warum hat ein Mensch auf Erden was zum Atmen? antworten

Ja, alle irdischen Nährstoffe sind auf Erden vorhanden. Etwas anderes habe ich auch nicht geschrieben. Lies den Beitrag bitte nochmal genauer durch, dann weißt du, was ich meine.

Robin87 Offline



Beiträge: 1.848

15.12.2005 12:52
#28 RE: Warum hat ein Mensch auf Erden was zum Atmen? antworten
Zu Belerophon:
In Antwort auf:

Eisen und Wolfram sind chemische Elemte während Proteine, Kohlenhydrate und Fette chemische Zusammensetzungen sind. Das sind beides zwei vollkommen unterschiedlich Sachen.
Aber, kannst du dich von Blut ernähren, Papier oder gar Seife?


Eisen kann es als Stoff geben zumindest Roheisen.
Blut: Ich schätze Von Blut könnte man sich schon ernähren.
Papier und Seife: Es gibt so viele verschiedene Arten auf Erden trotzdem ernährt sich keins von Papier oder Seife. Wenn man sich von Papier oder Seifen ernähren könnte, dann hätte doch eine Art von Millionen auf Erden es machen können.

zu fazd:

In Antwort auf:

meines wissens nach sind auch in mehreren meteoriten stoffe gefunden, die die klassifikation "unbekannt" bekommen haben.

"Unbekannt" heißt nicht gleich, dass es auf dieser Erde nicht gäbe oder nicht von dieser Welt sei. Man kann zum Beispiel Eisenoxid in Meteoriden als unbekannt einstufen, weil man nicht genau herausgefunden habe, dass es Eisenoxid sei. Und wenn du glaubst es handle sich um Stoffen die neue Atome in sich hätten: Dieser Welt unbekannte irdische Atome gibts nicht oder haben einen do großen Kern, dass die sofort wieder zerfallen würden.
In Antwort auf:

begriffe wie naehrstoff, gas, sauerstoff im bezug zum weltall and zu anderen planeten sind eigentlich eher relativ.


Was willst du mit dieser Aussage behaupten? Definier mal "relativ".

Zu Bauchtanzkaiser:

In Antwort auf:

Ja, alle irdischen Nährstoffe sind auf Erden vorhanden. Etwas anderes habe ich auch nicht geschrieben. Lies den Beitrag bitte nochmal genauer durch, dann weißt du, was ich meine.

Wenn du es so gemeint hast wie ich es vermute, dann ist dein Einwand sinnlos, denn wen interesiert es wenn du zum Beispiel zu Blau jeimlich in deinem Kopf Gelb sagst. Dann hättest du eben eine Sprache für dich selbst entwickelt wo du zu Blau für dich Gelb sagen würdest, das ändert die Tatsache nicht dass es Blau sei.




Ein Kluger bemerkt alles. Ein Dummer macht über alles seine Bemerkungen.
(Heinrich Heine, dt. Dichter, Gedanken)

Weil du die Augen offen hast, glaubst du, du siehst.
(Goethe, Egmont)

Bellerophon Offline



Beiträge: 264

15.12.2005 13:14
#29 RE: Warum hat ein Mensch auf Erden was zum Atmen? antworten
In Antwort auf:
Blut: Ich schätze Von Blut könnte man sich schon ernähren.
Papier und Seife: Es gibt so viele verschiedene Arten auf Erden trotzdem ernährt sich keins von Papier oder Seife. Wenn man sich von Papier oder Seifen ernähren könnte, dann hätte doch eine Art von Millionen auf Erden es machen können.

Dann viel Spass dabei dich von Blut zu ernähren. Ein kleiner Tipp, der Mensch kann davon sterben.
Was Papier und Seife angeht, ich glaube dann weißt du nicht, wovon Ratten sich alles ernähren können.


Veritas et Aequitas

Robin87 Offline



Beiträge: 1.848

15.12.2005 13:22
#30 RE: Warum hat ein Mensch auf Erden was zum Atmen? antworten
In Antwort auf:

Dann viel Spass dabei dich von Blut zu ernähren. Ein kleiner Tipp, der Mensch kann davon sterben.



Dann können Menschen halt davon sterben, na und? Außerdem habe ich nicht gesagt, dass ich jetzt losgehe und mich nur noch von Blut ernähre. Ich habe schon mal von meinem eigenem Blut getrunken, als ich eine offene Wunde hatte, hat salzig geschmeckt .
In Antwort auf:

Was Papier und Seife angeht, ich glaube dann weißt du nicht, wovon Ratten sich alles ernähren können.


Dann können die es eben halt, was geht mich das an?



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Bauchtanzkaiser Offline

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Beiträge: 206

15.12.2005 16:01
#31 RE: Warum hat ein Mensch auf Erden was zum Atmen? antworten

Nein, Robin, so meinte ich es nicht. Ich wollte ausdrücken, dass wir uns nur von den Stoffen ernähren können, die auf dem Planeten vorhanden sind, weil wir uns auf diesem Planeten entwickelt haben und keinem anderen. Deshalb nennen wir bestimmte Stoffe Nährstoffe, weil wir uns davon ernähren können. Wenn sich aber Leben auf einem anderen Planeten mit völlig anderen Stoffen entwickeln würde, dann natürlich so, dass es von diese Stoffen leben könnte. Die würden das dann auch Nährstoffe nennen. Außerdem, so möchte ich hinzufügen, sind unsere Nährstoffe auch nicht einfach auf dem Planeten vorhanden, sondern werden von Lebewesen hergestellt und kreisen dann in der Nahrungskette umher.

Robin87 Offline



Beiträge: 1.848

15.12.2005 16:20
#32 RE: Warum hat ein Mensch auf Erden was zum Atmen? antworten

Und? Was willst du jetzt damit Aussagen? Es ist doch für einen Atheisten bemerksenwert, dass irdische Lebewesen sich von anderen Lebewesen sich ernähren, oder nicht?




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Bauchtanzkaiser Offline

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Beiträge: 206

15.12.2005 16:24
#33 RE: Warum hat ein Mensch auf Erden was zum Atmen? antworten

Aussagen wollte ich damit, dass es kein besonderer Zufall ist, dass wir auf der Erde die Stoffe finden, die wir zum Leben brauchen, weil wir uns doch speziell so entwickelt haben, dass wir mit ihnen was anfangen können. Und wieso sollte es bemerkenswert sein, dass sich Lebewesen von anderen Lebewesen ernähren?

Robin87 Offline



Beiträge: 1.848

15.12.2005 16:29
#34 RE: Warum hat ein Mensch auf Erden was zum Atmen? antworten

In Antwort auf:

Aussagen wollte ich damit, dass es kein besonderer Zufall ist, dass wir auf der Erde die Stoffe finden, die wir zum Leben brauchen, weil wir uns doch speziell so entwickelt haben, dass wir mit ihnen was anfangen können.


ohne Gott (abgesehen davon, dass es dann die Stoffe gar nicht gäbe) hätten die Wesen sich nur zufällig so entwickeln können. Aber dann hätte es doch auch noch andere, seltsamere Tiere geben können.
Außerdem sind deiner Meinung haben Pflanzen sich auch mal zu Tieren entwickelt, oder umgekehrt?



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Bauchtanzkaiser Offline

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Beiträge: 206

15.12.2005 16:37
#35 RE: Warum hat ein Mensch auf Erden was zum Atmen? antworten

Warum sollte es die Stoffe ohne Gott nicht geben? Und natürlich haben sich die Wesen zunächst zufällig entwickelt. Solche, die sich durch eine unglückliche Mutation nicht von den Stoffen hätten ernähren können, die es auf der Erde (damals wohl noch in der Ursuppe) gab, wären dann aber sofort wieder ausgestorben, ohne sich fortzupflanzen. Nur die, die diese Stoffe gebrauchen konnten, konnten sich fortpflanzen und so ihre Gene weitergeben. Also kommt neben dem Zufall auch die Selektion zum tragen und das ganze wird plötzlich viel wahrscheinlicher, als du glauben möchtest. Was die Frage der Entwicklung von Pflanzen zu Tieren angeht, so muss ich leider zugeben, dass ich die Stammbäume nicht auswendig kenne. Ich denke aber eher, dass sie einen gemeinsamen Vorfahren hatten und sich daraus relativ früh unabhängig entwickelt haben, denn heute unterscheiden sich Pflanzen und Tiere ja schon auf zellulärer Ebene stark voneinander.

Robin87 Offline



Beiträge: 1.848

15.12.2005 16:40
#36 RE: Warum hat ein Mensch auf Erden was zum Atmen? antworten

Aber auf genetischer Ebene gibts keinen Unterschied?




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Bauchtanzkaiser Offline

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Beiträge: 206

15.12.2005 16:46
#37 RE: Warum hat ein Mensch auf Erden was zum Atmen? antworten

Prinzipiell nicht. Natürlich sind die Gene von der genauen Zusammensetzung her alles andere als identisch, aber sie bestehen meines Wissens sowohl bei Pflanzen als auch bei Tieren immer noch aus denselben wenigen Grundstoffen.

Robin87 Offline



Beiträge: 1.848

15.12.2005 16:48
#38 RE: Warum hat ein Mensch auf Erden was zum Atmen? antworten
da könnte sich doch auch ein Tier zu einer Pflanze mutieren, in dem es seine Gene verändert?

(Die Taube hat 8 Chromosomenpaare, die Erbse 9 (weiß nicht mehr genau, aber so in etwa müsste es nach der Biologie stimmen).




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Bauchtanzkaiser Offline

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Beiträge: 206

15.12.2005 16:51
#39 RE: Warum hat ein Mensch auf Erden was zum Atmen? antworten

Wenn es mal eben zufällig auf einmal fast den gesamten Genstrang komplett umordnet, sicherlich. Die Wahrscheinlichkeit dafür ist aber sehr gering. Oder meintest du allmählich, über mehrere Generationen hinweg? In dem Fall müsste jede Generation von der schrittweisen Entwicklung auch einen evolutionären Vorteil oder zumindest keinen Nachteil haben. Ein Mischwesen auf halbem Wege zwischen Tier und Pflanze hätte aber wahrscheinlich große Nachteile gegenüber den spezialisierten Arten, also würde es auf halbem Wege (bzw. noch weit vor der Hälfte) aussterben.

Robin87 Offline



Beiträge: 1.848

15.12.2005 16:57
#40 RE: Warum hat ein Mensch auf Erden was zum Atmen? antworten
In Antwort auf:

Wenn es mal eben zufällig auf einmal fast den gesamten Genstrang komplett umordnet, sicherlich. Die Wahrscheinlichkeit dafür ist aber sehr gering.

Bei Mutationen durch Zufall mit Veränderung eines irdischen Lebewesens zu einem anderen ist jedesmal sehr gering.
In Antwort auf:

Ein Mischwesen auf halbem Wege zwischen Tier und Pflanze hätte aber wahrscheinlich große Nachteile gegenüber den spezialisierten Arten, also würde es auf halbem Wege (bzw. noch weit vor der Hälfte) aussterben.


wieso aussterben? Die Art der Tauben und Erbsen haben hervorragend bis jetzt überlebt, wieso sollte dann das Mischwesen aussterben?
In Antwort auf:

In dem Fall müsste jede Generation von der schrittweisen Entwicklung auch einen evolutionären Vorteil oder zumindest keinen Nachteil haben.


Bei der zufälligen Mutation geht es auch nicht um Vorteil oder Nachteil, sondern um ZUFALL.



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Bauchtanzkaiser Offline

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Beiträge: 206

15.12.2005 17:14
#41 RE: Warum hat ein Mensch auf Erden was zum Atmen? antworten

In Antwort auf:
Bei Mutationen durch Zufall mit Veränderung eines irdischen Lebewesens zu einem anderen ist jedesmal sehr gering.

Ja, von einer Generation auf die andere schon. Aber Evolution lässt sich Zeit.

In Antwort auf:
wieso aussterben? Die Art der Tauben und Erbsen haben hervorragend bis jetzt überlebt, wieso sollte dann das Mischwesen aussterben?

Nehmen wir mal an, dass eine Taube sich allmählich zum Mischwesen aus Erbse und Taube entwickeln soll. Dann müssten dieselben Mutationen in vielen Tauben zugleich auftreten, damit die Gene nicht durch Fortpflanzung mit anderen Tauben in der nächsten Generation bereits wieder "ausradiert" wären. Da die Taube aber zunächst keinen auch noch so kleinen Vorteil von der Mutation hat, ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich Tauben mit der "Erbsenmutation" fortpflanzen, nicht größer als die, dass sich solche ohne diese Mutation fortpflanzen, so dass sich das Gen einfach nicht auf Dauer durchsetzen wird. Hätte die Taube einen Vorteil davon, so dass sie sich häufiger fortpflanzen könnte als ihre nichtmutierten Artgenossen, dann würden ihre Gene sich langsam durchsetzen und die Tauben würden sich zu "Erbsauben" oder "Tauberbsen" entwickeln. Ohne Selektionsdruck läuft in der Evolution eben nichts.

In Antwort auf:
Bei der zufälligen Mutation geht es auch nicht um Vorteil oder Nachteil, sondern um ZUFALL.

Ein Zufall, von dem die Art aber irgendeinen Vorteil haben muss, damit er sich auf Dauer durchsetzen kann. Siehe oben.

helmutalfred Offline

Mitglied

Beiträge: 31

06.02.2006 17:03
#42 RE: Warum hat ein Mensch auf Erden was zum Atmen? antworten
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wieso aussterben? Die Art der Tauben und Erbsen haben hervorragend bis jetzt überlebt, wieso sollte dann das Mischwesen aussterben?
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Robin, Du bist fuer mich Opfer einer strikt religioesen Erziehung und Bildung und nutzt Deinen Kopf nur als Ablage fuer einen Hut. Was religioese Erziehung bedeuten kann, mag man dem Folgenden entnehmen (ersetze Kteationismus mit Bigotterie).
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Die Schulbehörde von California wird in den 90er Jahren zu 225,000 US$ Strafe verurteilt, weil sie dem ICR (Institut of Creation Research) die Wissenschaftlichkeit abspricht.1995 werden Schulbücher in Alabama mit Aufklebern versehen, nach denen die Evolution "eine umstrittene Theorie ist, die nicht als Tatsache angesehen werden darf". Der Georgia Education Board streicht 2004 Inhalte wie Evolution, Referenzen zum Erdalter, natürliche Auslese und Big-Bang aus dem Unterrichtsmaterial. In Kansas werden 1999 Begriffe wie Makroevolution und Big-Bang gestrichen und dürfen auch nicht mehr in Leistungsprüfungen abgefragt werden. In Maryland verbannt das Education Board alle Literatur, die positive zur Evolution steht. In Missouri müssen nach Gesetz 911 Evolution und intelligent design gleichwertig unterrichtet werden. In Ohio beschliesst das School Board 2004 Unterricht in intelligent design zu Lasten des falschen Evolutionsunterrichts zu fördern. Im Dover County wird 2005 Biologie mit dem Hinweis verabreicht, die Evolutionslehre ist nur eine mit "Lücken und Problemen behaftete Theorie“ und das Buch „Of Pandas and People“ im Unterricht verwendet

Im November 2005 ändert die Schulbehörde von Georgia im letzten Moment eine Beschlussvorlage, wonach der Begriff Evolution und Erkenntnisse wie das Erdalter oder die Plattentektonik aus dem Unterricht gestrichen werden. Ein Bundesrichter in Atlanta verbietet Warnaufkleber auf Biologiebüchern als verfassungswidrig. Ein Gesetzentwurf in Missouri bedingt ab 2006 solche Lehrer zu feuern, die Evolution und „Intelligent Design“ im Unterricht nicht gleichwertig behandeln. Der Schulbehörde von Dover wird im Dezember 2005 der Unterricht von Religion getarnt als „Intelligent Design“ gerichtlich als Verstoss gegen die US-Verfassung untersagt, Professoren Behe als Kronzeuge der Schulbehörde wird als Lügner unter Eid bezeichnet. Das Gericht befindet „creation science“ und „intellgent design“ nutzen lediglich eine wissenschaftlich klingende Sprache ohne eine Wissenschaft zu sein.

Etwa 55% aller Amerikaner glauben die biblische Schöpfung und nur 35% halten die Evolution für wissenschaftlich fundiert. Frauen, Republikaner und Ungebildete sind wesentlich bigotter als Männer, Demokraten und Gebildete. Bigotte Studenten ausgestattet mit Schmalspurwissen und Aberglauben haben riesige Probleme an privaten Eliteuniversitäten wie Harvard, Stanford und Princeton, in der religiös orientierten Ausbildung kommen wichtige Wissenselemente gar nicht vor. Für Wissenschaftler ist das Leugnen von Fakten und Erkenntnissen fatal für die Karriere und nicht durch schlichte Einfalt kompensierbar. Niemand kann einen Diplom oder Dr.Grad erreichen mit der Aussage, alle Sedimente und Fossilien der Erde entstanden während der 10 Sintflutmonate. Da die Kreationisten genau das behaupten, bleiben ihnen als Gläubige nur die Einfaltspinsel und deren Kinder.

Kongressmitglied und ex Fraktionsvorsitzender Tom DeLay behauptet Darwins Lehre sei schuld am Drogenproblem, der Kriminalität, an Millionen Toten der Weltkriege, den Schiessereien in den Schulen und dergleichen Übel mehr. Dagegen steht Kreationismus für „gute Regierung“ wie etwa bei R. Nixon, „echtes Familienleben“ und „wahre Wissenschaft“. Ob die gerichtsnotorische Geldwäscherei des Tom Delay auch dazu gehört, bleibt unbeantwortet. John Morris vom ICR gibt in einer Publikation der Evolutionstheorie sogar die Schuld am Rassenhass sowie der Rassentrennung und verschweigt dabei bewusst, dass die frommen Auswanderer in Amerika lange vor Darwins Reise auf der Beagle eifrige Sklavenhändler waren.

Kreationismus als ideologisches Dogma duldet keine kritische Betrachtung seiner Kernthese, bietet aber für alle Fragen einfachste Denkmodelle und ist damit auch dem schlichtesten Einfalltspinsel vermittelbar. Diese Vorgehensweise ist typisch für Sekten und Pseudowissenschaften, deren Anhänger noch nie zur geistigen Elite gehörten. Die Kreationisten folgen dabei zwanghaft ihrer schwarz-weiss Ideolgie sie allein sind die aufgeklärten Guten, die Anderen sind immer nur dumme Ignoranten.

Bekanntester Vertreter dieser schlichten Einfalt bei reduziertem IQ ist Präsident Georg W. Bush jun, der im August 2005 an allen Schulen Unterrichtung von „intelligent design“ gleichwertig mit der Evolutionslehre fordert. Nach richterlichem Urteil ist das ein Verstoss gegen die US-Verfassung. Ein Bezirksgericht in Californien hat deswegen Unterrichtsfächer wie Astronomie und Evolution, Geologie und Evolution als verfassungswidrigen Religionsunterricht verboten, obwohl die Lehrerin und Pfarrersfrau den Auftrag dazu von Gott persönlich bekommen hat. Der Vorgänger von Bush, der Hauptschüler (B-Grade) Ronald Reagan suchte vor wichtigen politischen Entscheidungen immer einen Wahrsager auf. Mit 135 Millionen US$ an Zuschüssen wurde eine Warnschrift an den US-Schulen verteilt, nach der Mädchen schwanger werden wenn sie Jungen in den Schritt fassen, AIDS wird nur durch Berührung übertragen und Kondome führen in 30% der Anwendung zur Schwangerschaft (in Realität <2%).

Aus den „Science and Engineering Indicators 2002“ der „National Science Foundation“ geht klar hervor, dass wesentliche Teile der US-Bevölkerung unfähig sind zwischen Wissenschaft und Pseudowissenschaft zu unterscheiden. Obwohl diese Leute vorgeben sich für Wissenschaft und Technik zu interessieren, leitet sich daraus keine vertiefte Kenntnis ab. Nur 54% der Befragten wusste, dass die Erde 1 Jahr benötigt die Sonne zu umkreisen. Nach einer Gallup Umfrage von 2004 glauben 45% aller Amerikaner Gott hat die Menschen in den letzten 10.000 Jahre zusammen mit den Dinosauriern erschaffen. Die Herausgeber der 1563 US-Tageszeitungen sind zu 49 % überzeugt Menschen und Dinosaurier lebten zusammen auf der Erde.

Nur 1/3 der US-Bevölkerung ist geistig fähig einfache wissenschaftliche Analysen wie etwa einen Dreisatz zu begreifen. Zu dieser schlichten Einfalt passt, dass 7% der Amerikaner totale Analphabeten sind mit 48% als Spitzenwert für die Stadt Detroit, weitere 8% können gerade mal den eigenen Namen schreiben. Das Bildungssystem der USA ermöglicht zwar Kindern reicher Eltern eine Spitzenausbildung an privaten Universitäten, die grosse Masse wird dagegen in erbärmlichster Weise abgefertigt. Das Unterrichtsmaterial ist von miserabler Qualität und unterliegt ausserdem dem Einfluss selbsternannter lokaler Heiliger einer mächtigen Schulbehörde.
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Man kann mit Dir so wenig diskutieren wie mit einem Zeugen Jehovas. Bevor man diese Typen auf die Menschheit loslaesst, werden sie in ausfuehrlichen Rollenspielen auf die "Bekehrung" gedrillt. Oberstes Ziel dieser Scharade ist es, auf keinen Fall eine sachliche Diskusion zuzulassen. Zu 99% sind die Bekehrer der ZJ ihren Gespraechspartner geistig haushoch unterlegen und koennen nur bestehen, wenn sie auswendig gelernte Sprueche aus der Wachturmliteratur abspulen wie ein Tonband. Der Wachturmverlag hat ein bilanziertes Veroegen von ueber 1 Milliarde US$, es lohnt sich die Menschheit yu verarschen.

Manch Zeitgenosse meint so einem Bekehrer der ZJ im Interview die Meinung sagen zu koennen und merkt nicht wie er verarscht wird. Genau so geht es mir wenn ich Deine Beitraege lese.

Robin87 Offline



Beiträge: 1.848

06.02.2006 17:52
#43 RE: Warum hat ein Mensch auf Erden was zum Atmen? antworten

game over , schon wieder so ein "toter Beitrag"




"Und sollten wir nicht in der Lage sein die hohe Arbeitslosigkeit abzuschaffen, dann haben wir es auch nicht mehr verdient wiedergewählt zu werden (Gerhard Schröder, ein Atheist)"

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"Ich bin völlig anderer Meinung als Sie. Aber ich werde mein Leben dafür einsetzen,
dass Sie sie sagen dürfen!" (Voltaire)

"Habe den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!" (Immanuel Kant)

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