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Religionsforum
Atheismus vs. Religionen  


Der substanzielle  Dialog 

Für (echten) Säkularismus und freie Religionskritik!

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Dieses Thema hat 47 Antworten
und wurde 3.172 mal aufgerufen
 Christentum
Seiten 1 | 2
Lukrez Offline




Beiträge: 5.551

06.01.2008 00:56
Ein vollkommen pathologischer Fall von Religiosität antworten

Haben wir als Gesellschaft nicht Grund, uns zu fürchten? Nicht etwa nur vor den Moslems, sondern vor allem vor der Strafe Gottes?
http://www.kreuz.net/article.6469.html

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Wenn du es nicht wagst, den Sinnen zu trauen, stürzen die Pfeiler des Lebens ein.
De nihilo nihil. Aus Nichts wird nichts.
Zu soviel Unheil hat schon die Religion die Menschen verleitet.
(Lukrez)

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

06.01.2008 06:22
#2 RE: Ein vollkommen pathologischer Fall von Religiosität antworten
In Antwort auf:
Wie nötig, berechtigt und in später Stunde vielleicht sogar heilsam ist die Furcht, welche die Menschen in Europa neuerdings ergreift.
Wie sind wir doch den islamischen Terroristen zu Dank verpflichtet. Ohne ihre aufrüttelnden Morde würde unser einzig wahrer Glaube immer mehr an Bedeutung verlieren. So haben wir aber die Chance, ihn als Bollwerk neu aufzubauen, die Chance die Angst vor dem Islam durch die Angst vor Gott zu ersetzen, statt neuen Herrschern alte Herrscher wieder an die Macht zu bringen: uns.

Wenn es so weit ist wird es wichtig sein, die gesamte Gesellschaft in Furcht zu belassen. In Furcht vor Gott. Deshalb müssen wir als seine Werkzeuge mit aller Macht, mit allen Mitteln und Strafen dafür sorgen, dass diese Furcht nie versiege.

Heil Christus!
Tao-Ho Offline

Zennois


Beiträge: 5.365

06.01.2008 08:34
#3 RE: Ein vollkommen pathologischer Fall von Religiosität antworten

Zitat von Bruder Spaghettus
Deshalb müssen wir als seine Werkzeuge mit aller Macht, mit allen Mitteln und Strafen dafür sorgen, dass diese Furcht nie versiege.

Hab ich auch so verstanden... und schlimm dabei ist es, wie zweidimensional eine Frau denkt, die
eigentlich für psychisch kranke Menschen da sein müsste.
Wie die Hilfe dieser Therapeutin ausschaut? Ich will es gar nicht wissen.

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() Tao-Ho

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.948

06.01.2008 09:48
#4 RE: Ein vollkommen pathologischer Fall von Religiosität antworten
In Antwort auf:
Wenn es so weit ist wird es wichtig sein, die gesamte Gesellschaft in Furcht zu belassen. In Furcht vor Gott. Deshalb müssen wir als seine Werkzeuge mit aller Macht, mit allen Mitteln und Strafen dafür sorgen, dass diese Furcht nie versiege.
Das wünscht sich die Kriche wahrscheinlich so... Aber wie heißt es schon in 1. Joh. 4:18,19:

Furcht gibt es nicht in der Liebe, sondern vollkommene Liebe treibt die Furcht aus, weil die Furcht hemmend wirkt. In der Tat, wer sich fürchtet, ist nicht vollkommen gemacht worden in der Liebe. 19 Was uns betrifft, so lieben wir, weil er uns zuerst geliebt hat.

Es ist doch offen ersichtlich, warum die Kirche so darauf aus ist, die Menschen in einen Zustand der Furcht und Angst vor Gott zu bringen... Wie die Bibel zeigt, ist dieses Vorgehen tatsächlich pathologisch, und wir, ja selnbst die Kirchen bemerken die Auswirkungen...

Einen passenden Kommentar dazu liefert "Steini1974", wenn ihr auf Lesermeinungen klickt. (Aber schnell, der eintrag steht da vielleicht nicht lange)


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Tao-Ho Offline

Zennois


Beiträge: 5.365

06.01.2008 10:42
#5 RE: Ein vollkommen pathologischer Fall von Religiosität antworten

Wenn Du das warst, kann ich nur sagen: Haste jut jemacht, Snooker. Auch, wenn ich die Bibel nicht als
Wahr betrachte und sicher nicht ZJ werde.

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() Tao-Ho

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.948

06.01.2008 11:00
#6 RE: Ein vollkommen pathologischer Fall von Religiosität antworten

In Antwort auf:
Wenn Du das warst, kann ich nur sagen: Haste jut jemacht, Snooker.
Nee dat wahr ich nicht... Bin selbst ja Baujahr 1985. Aber der user bringt schon sher treffend zum Ausdruck, was für Folgen die angstschürende politik der Kirchen haben kann, und inwieweit das im Widerspruch zur Schrift selbst steht...


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Tao-Ho Offline

Zennois


Beiträge: 5.365

06.01.2008 11:04
#7 RE: Ein vollkommen pathologischer Fall von Religiosität antworten

Trotzdem: Glaube sollte niemals mit Angst Hand in Hand gehen.
Wenn schon glauben, dann bitte mit Liebe und Vertrauen - niemals
mit Angst.

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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.948

06.01.2008 11:17
#8 RE: Ein vollkommen pathologischer Fall von Religiosität antworten

In Antwort auf:
Trotzdem: Glaube sollte niemals mit Angst Hand in Hand gehen.
Wenn schon glauben, dann bitte mit Liebe und Vertrauen - niemals
mit Angst.


Voilá! Ca C'est!


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Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

06.01.2008 12:51
#9 RE: Ein vollkommen pathologischer Fall von Religiosität antworten

Es wird dich sicher nicht verwundern, dass mir die Antwort von Navon deutlich mehr zusagt. Nun steht auch mein Post von oben dort. Mal sehen, wie lange.

Tao-Ho Offline

Zennois


Beiträge: 5.365

06.01.2008 16:26
#10 RE: Ein vollkommen pathologischer Fall von Religiosität antworten

Kann ich nachvollziehen, lieber Bruder. Aber, wenn schon gläubig, dann sollte man
doch keinerlei Angst haben sollen. Nicht vor Gott oder sonst noch wem.

Aber die Antwort von Navon ist schon gut. Ob die Mme. im Vatikan haben wollen?

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Lukrez Offline




Beiträge: 5.551

06.01.2008 21:53
#11 RE: Ein vollkommen pathologischer Fall von Religiosität antworten

Eine Religion, welche Angst schürt, ist gemeingefährlich!
Hier versuchen bestimmte Leute ihr verdorbenes (besser vergiftetes!) Süppchen unters Volk zu bringen.
Dagegen wehren sollten sich ganz besonders gläubige Menschen.
Für uns Atheisten ist das ja eh Humbug...

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(Lukrez)

Lukrez Offline




Beiträge: 5.551

07.01.2008 20:31
#12 RE: Ein vollkommen pathologischer Fall von Religiosität antworten
Das Mittelalter lebt noch immer in Europa - selbst in der Schweiz!
http://www.kreuz.net/article.6476.html

„Sie wollte beten, aber sie konnte es nicht. Als ich mit Weihwasser ein Kreuz auf ihre Stirn machen wollte, sagte sie, daß das brenne wie Feuer.“
Der Weihbischof erklärt, daß es sich in diesem Fall um einen Dämon gehandelt habe. Solche „antichristlichen Mächte“ wollen die „Schöpfung zerstören“ und die „Menschen peinigen“.
Nach der erfolgreichen Durchführung des Exorzismus habe die Geheilte das Kreuz umarmt und geküßt.


Exorzismus müsste dringend verboten und strengstens bestraft werden!
Da werden doch Menschen in einen religiösen Wahn getrieben den man dann angeblich wieder heilen will.
Das ist psychische Vergewaltigung pur.

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(Lukrez)

Tao-Ho Offline

Zennois


Beiträge: 5.365

08.01.2008 05:47
#13 RE: Ein vollkommen pathologischer Fall von Religiosität antworten
In Antwort auf:
Das ist psychische Vergewaltigung pur.

Nicht nur das: Es sterben jährlich viele Menschen, weil sie
exorziert wurden.

Hier in Österreich ist ein Pfarrer in Wien, der den Exorzismus
heftig wieder aufleben lassen will. Er wird dabei heftig
unterstützt vom Papst und seinem Weihbischof. Er nennt sich
selbst Pfaffenheini und zuletzt habe ich ihn im Fernsehn gesehen,
als er sich mit einigen Leuten über Atheismus gestritten hat.

BS weiss sicher, wie diese Sendung hiess, mir fällt leider im
Moment der Name nicht mehr ein.

Hier ist die Site von diesem Pfaffen: http://www.pfaffenheini.net/

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() Tao-Ho

Lukrez Offline




Beiträge: 5.551

12.01.2008 14:03
#14 RE: Ein vollkommen pathologischer Fall von Religiosität antworten
"Gottlosigkeit schadet der Gesundheit"
http://www.kreuz.net/article.6500.html
Glücksverstärker sind die Kirchenmitgliedschaft, eine positive Haltung zu einer Reihe von Glaubensaussagen, die für den christlichen Glauben typisch sind, sowie ganz allgemein der Glaube an Gottes.

Was aber offensichtlich nur vollkommen subjektive Eindrücke sind!
Bei den Gläubigen sind ja fast immer Dämonen oder gar der Teufel für alle schlechten Empfindungen verantwortlich.
Gern wir auch der "Freie Wille" für alle Unannehmlichkeiten herangezogen.
Folglich hat der Gläubige aber doch ein zusätzliches Problem.
Und er muss sich dazu auch noch vollkommen seinem Glauben unterwerfen - bedingungslos!
Bis zur kindlichen Unmündigkeit.

Ich höre von Gläubigen oft den Satz:
Ich bin doch glücklich...
Habe davon aber meist nicht viel bemerkt - sie fühlen sich aber anscheinend verpflichtet glücklich zu sein.
Bei genauer Betrachtung spricht doch aus vielen Gläubigen nur blanke Frustration.

Sehr häufig folgt der Frustration eine Aggression. In der Psychologie spricht man von der Frustrations-Aggressions-Hypothese. Eine Aggression muss aber nicht zwingende Folge einer Frustration sein. Es sind auch andere Reaktionen möglich, z.B. eine Autoaggression, Suchtverhalten... (Wikipedia)
Diese Autoaggression ist doch bei angeblich "Besessenen" gut zu beobachten!
Viele sind auch süchtig nach Religion.

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Fuente Offline



Beiträge: 78

12.01.2008 14:24
#15 kreuz.net antworten

Es ist schön und gut, wenn hier die Seite "kreuz.net" zitiert wird. Der Spass hört für mich aber auf, wenn man das dann als katholische Lehre verkündet was da steht. Offiziell ist eine Institution mit Adresse in den USA für die Seite zuständig, praktisch wird sie von der Priesterbruderschaft Pius X. gesteuert und von extrem rechts-aussen Katholiken benutzt. Die Piusbruderschaft ist nicht Teil der kath.Kirche, ihre Bischöfe sind exkommuniziert, sie stehen im Schisma zu Rom. Sie erkennen Lehren der kath.Kirche nicht an, z.B. das II.Vatikanische Konzil.
Die Art und Weise der Berichterstattung ist selbst für mich als Katholiken unerträglich.

Zitiert es, kritisiert es, aber verkauft es bitte nicht als katholisch was da verzapft wird. Wir können gern diskutieren, es kann gern Kritik geübt werden, aber bitte dann an Dingen die wirklich die römisch-katholische Kirche lehrt.

Gruß Fuente

Lukrez Offline




Beiträge: 5.551

12.01.2008 15:32
#16 RE: kreuz.net antworten
Die sind zugegeben extrem.
Diese Anschauungen finden aber wieder mehr Verbreitung bei den Katholiken.
Im Übrigen bin ich ja sogar ein Befürworter eines "Folklorekatholizismus" zur Eindämmung radikal evangelikaler Ansichten und Einflüsse.
Auch der Glaube an den Osterhasen oder Weihnachtsmann schadet den Kindern wohl kaum - sie kommen bald darüber hinweg.
Manche Menschen kommen einfach nicht ohne aus - also sollte man ihnen auch eine harmlose Religionsvariante anbieten.
Ein politischer Faktor mit Einfluss darf der Katholizismus aber keinesfalls wieder werden.
Religion muss unbedingt Privatsache bleiben!

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(Lukrez)

maleachi 89 ( Gast )
Beiträge:

12.01.2008 18:22
#17 RE: kreuz.net antworten

In Antwort auf:
Zitiert es, kritisiert es, aber verkauft es bitte nicht als katholisch was da verzapft wird. Wir können gern diskutieren, es kann gern Kritik geübt werden, aber bitte dann an Dingen die wirklich die römisch-katholische Kirche lehrt.

Als rein katholisch wird z.B. angesehen, das Benedikt im Moment der Vertreter Gottes auf Erden ist.
Zeig' mir eine Bibelstelle (auf die Bibel gründet sich der Katholizismus ja wohl immer noch), wo dies vorgesehen war, und erkläre mir bitte die Arroganz Roms der Deutungsherrschaft über Glaubensinhalte, die auf der Bibel beruhen.

Warum wurden z.B. die 10 Gebote in einer Form verändert, das sie schon sinnentstellend ist?
Sicher kennst du das 'Original'?

http://www.10gebote.at/

Lukrez Offline




Beiträge: 5.551

12.01.2008 19:07
#18 RE: kreuz.net antworten

Gibt es eigentlich inzwischen ein neues Credo der Katholiken?
http://www.padre.at/credo.htm
Was der Katholik also unfehlbar glauben muss!

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(Lukrez)

Titan Offline

Ex-Thetan

Beiträge: 1.223

13.01.2008 01:26
#19 RE: kreuz.net antworten
Stimmt die Piusbruderschaft kenne ich.
Es gibt sogar eine politische Gruppe die denen nahe steht und das ist die Monarchieliga.
http://www.monarchieliga.de/
Die bejubeln sogar Diktatoren wie Franko und Pinotschet.
Allerdings wundert es mich das die noch nicht verboten sind da diese Leute offen zugeben die Demokratie ab zu lehnen.
http://24427.rapidforum.com/area=1
Hier ist deren Forum auch da geht die Post ab.
Hier noch ein paar Infos zur Pius Bruderschaft.
http://de.wikipedia.org/wiki/Priesterbruderschaft_St._Pius_X.
Fuente Offline



Beiträge: 78

13.01.2008 02:05
#20 Neues Credo/Papst antworten

@Lukrez,
Nein, es gibt kein neues Credo. Relevant sind und bleiben das Credo von Nizäa-Konstantinopel: http://www.kathpedia.com/index.php?title...-Konstantinopel

und das Apostolische Glaubensbekenntnis:
http://www.kathpedia.com/index.php?title...ubensbekenntnis

Nicht alles was ein Papst sagt ist verbindliche Glaubenswahrheit.

@Maleachi,

"Als rein katholisch wird z.B. angesehen, das Benedikt im Moment der Vertreter Gottes auf Erden ist.
Zeig' mir eine Bibelstelle (auf die Bibel gründet sich der Katholizismus ja wohl immer noch), wo dies vorgesehen war, und erkläre mir bitte die Arroganz Roms der Deutungsherrschaft über Glaubensinhalte, die auf der Bibel beruhen.

Warum wurden z.B. die 10 Gebote in einer Form verändert, das sie schon sinnentstellend ist?
Sicher kennst du das 'Original'?"

Der angegebene Link ist von einer religiösen Sondergruppe, ich vermute von den Adventisten. Auch hier möchte ich darauf verweisen die Kirche doch bitte zu kritisieren in dem was die Kirche lehrt und nicht Dinge an der Kirche zu kritisieren, die jeglicher Grundlage entbehren und ihrem Selbstverständnis wiedersprechen. Glaubt mir, ihr werdet auch so genug zum kritisieren finden.

Die Zehn Gebote stehen in der von der kath.Kirche verwendeten Einheitsübersetzung und auch genauso im Weltkatechismus ab Nummer 2083. Dort werden sie entsprechend ausgelegt.Sie sind wichtiger sittlicher Leitfaden für jeden Katholiken und werden in der kath.Theologie intensiv behandelt.

Von einer Sinnentstellung kann keine Rede sein. Wenn gewisse religiöse Gemeinschaften ihr größtes Problem mit uns haben weil wir den Sabbat nicht am Samstag feiern bin ich ja beruhigt. Ich denke beim Dekalog geht es darum, den Sinn der Gebote umzusetzen und nicht um Wortklauberei!

Zum ersten Teil deines Beitrags:
Ja, auch für die bösen Katholiken, die ja für viele in ihrer unermesslichen Arroganz keine wahren Christen sind, ist die Hl. Schrift Grundlage des Glaubens. Dazu kommt die Tradition, besonders die Auslegungen der Kirchenväter.
Von einem "Stellvertreter Gottes" ist in kirchlichen Texten nicht die Rede, lediglich von einem Stellvertreter Christi. Der Papst versteht sich als Nachfolger des Apostels Petrus, dem Christus im Mt 16,18(ich weiss man versucht diese Stelle gern umzubiegen, aber da steht Petrus ist der Fels)ein Leitungsamt als Fels der Kirche übertragen hat.Und als Nachfolger der Apostel, speziell Petrus, die von Jesus ausgesendet wurden, in seinem Auftrag zu handeln ist der Papst Vicarius Christi, ein Dienstamt.

Auch die katholische Kirche lehrt, Christus ist das Haupt der Kirche (und nicht der Papst):

"Als der Herr ist Christus auch das Haupt der Kirche, die sein Leib ist [Vgl. Eph 1,22]. Obwohl in den Himmel aufgenommen und verherrlicht, da er seine Sendung voll erfüllt hat, bleibt er auf Erden in seiner Kirche. Die Erlösung ist die Quelle der Autorität, die Christus kraft des Heiligen Geistes über die Kirche ausübt [Vgl. Eph4,11—13]. „Die Kirche, das heißt das im Mysterium schon gegenwärtige Reich Christi“, ist „Keim und Anfang dieses Reiches auf Erden“ (LG 3; 5)."(Katechismus der kath.Kirche Nr. 669)

Zum zweiten Teil: Du wirst ja wohl zugeben das viele Bibelstellen einer Auslegung bedürfen. Selbst in den lutherischen Kirchen gibt es Katechismen und Bekenntnisse (Augsburg) in denen Glaubenswahrheiten festgelegt werden. Diese beruhen natürlich auf einer Auslegung der Hl.Schrift, oder hat Luther eine solche etwa nicht betrieben?
Auch wenn es in den ev.Landeskirchen und Freikirchen kein Lehramt im engeren Sinne gibt, so gibt es doch dort Festlegungen bzgl der Bedeutung von Schriftstellen. Ich werde sicher in einer Freikirche nicht unwiedersprochen eigenwillig auslegen können und z.B. behaupten aufgrund dieser und jener Schriftstelle gäbe es keine Trinität.Auch da gibt es Gemeindeleiter.

Niemand ist gezwungen zu glauben was Rom lehrt.

Gruß Fuente

Tao-Ho Offline

Zennois


Beiträge: 5.365

13.01.2008 08:48
#21 RE: Neues Credo/Papst antworten

Guten Morgen,

In Antwort auf:
Auch hier möchte ich darauf verweisen die Kirche doch bitte zu kritisieren in dem was die Kirche lehrt und nicht Dinge an der Kirche zu kritisieren, die jeglicher Grundlage entbehren und ihrem Selbstverständnis wiedersprechen. Glaubt mir, ihr werdet auch so genug zum kritisieren finden.

Richtig. Wie ist es z. B. mit dem Zölibat? Wann wird das endlich in der KK abgeschafft?
Was ist mit dem netten Gebot, dass man sich keine Götzen machen soll? Cooler Gedanke, wenn
ich die vielen Omas sehe, die sich vor eben solchen Götzen (wohlgemerkt in einer Kirche)
niederwerfen, also Götzendienst ableisten?
Warum sagt die KK, dass alles Leben von Gott kommt und also gut ist und lehnt die auch
bei den Tieren vorkommende Homosexualität und (z. B. bei den Bonobo-Affen vorkommenden)
Prostitution ab?
In Antwort auf:
Auch die katholische Kirche lehrt, Christus ist das Haupt der Kirche (und nicht der Papst):

Klar, darum berufen sich alle Führer der KK auf folgendes geflügelte Wörtchen, in dem Jesus zu Petrus
sagte: "Glückselig bist du, Simon, Jonas Sohn, denn Fleisch und Blut hat dir das nicht geoffenbart,
sondern mein Vater im Himmel! Und ich sage dir auch: Du bist Petrus und auf diesem Felsen will ich
meine Gemeinde bauen, und die Pforten des Totenreiches sollen sie nicht überwältigen." (Matthäus 16
die Verse 16 - 18).
In Antwort auf:
z.B. behaupten aufgrund dieser und jener Schriftstelle gäbe es keine Trinität.

Es gibt keine Trinität. In der Bibel kann man nur eine einzige Stelle finden, die evtl.
ein vorhandensein bezeugen könnte, wenn man echt gutmütig ist. Da wird der Missionsbefehl
gegeben und man soll Taufen im Namen des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes.
In Antwort auf:
Niemand ist gezwungen zu glauben was Rom lehrt

Gott sei dank!


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() Tao-Ho

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.948

13.01.2008 09:10
#22 RE: Neues Credo/Papst antworten
In Antwort auf:
Von einer Sinnentstellung kann keine Rede sein. Wenn gewisse religiöse Gemeinschaften ihr größtes Problem mit uns haben weil wir den Sabbat nicht am Samstag feiern bin ich ja beruhigt. Ich denke beim Dekalog geht es darum, den Sinn der Gebote umzusetzen und nicht um Wortklauberei!

Ich denke es geht eher um die Streichung des zweiten Gebotes, und die Aufteilung des zehnten in zwei einzelne. Wortklauberei? Ich denke nicht.

In Antwort auf:
Von einem "Stellvertreter Gottes" ist in kirchlichen Texten nicht die Rede, lediglich von einem Stellvertreter Christi.

Zitat von Thomas Schultz

"Er [Jesus] ist der einzige Religionsstifter, der stets behauptet hat, Gott zu sein, und die einzige Persönlichkeit, die einen großen Teil der Welt auch davon überzeugt hat, dass er es ist." Thomas Schultz, The Doctrine of the Person of Christ, S. 209.


Wenn Jesus also der Allmächtige Gott ist, und der papst der Stellvertreter Christi ist, dann ist er gleichermaßen Stellvertreter Gottes auf Erden. Das war auch unbednigt und zwingend erforderlich, damit sich die Kirche in die Politik einmischen konnte, denn Gottesrecht steht über dem weltlichen Rechte - nicht wahr...


In Memory of Soul-Society

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maleachi 89 ( Gast )
Beiträge:

13.01.2008 14:28
#23 RE: Neues Credo/Papst antworten

In Antwort auf:
Der angegebene Link ist von einer religiösen Sondergruppe, ich vermute von den Adventisten.
Was heißt Sondergruppe, die größte religiöse Sondergruppe ist die RKK, denen man nicht mit 'Wortklauberei' bei kommt. Und eine solche ist es auch nicht, wenn Teile der 10 Gebote sich so hingebogen werden, wie es einen in den Kram passt.
Da kann ich
In Antwort auf:
Ich denke es geht eher um die Streichung des zweiten Gebotes, und die Aufteilung des zehnten in zwei einzelne. Wortklauberei? Ich denke nicht.
nur zustimmen, das war gemeint.
In Antwort auf:
Dort werden sie entsprechend ausgelegt.
Da gibt es nichts auszulegen, die stehen da, wie sie da stehen und sind nicht verhandelbar.
In Antwort auf:
Wenn gewisse religiöse Gemeinschaften ihr größtes Problem mit uns haben weil wir den Sabbat nicht am Samstag feiern bin ich ja beruhigt.
Es ist nicht das gewichtigste Problem an der Umdeutung aber auch keines, welches man vergessen sollte.

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

13.01.2008 16:23
#24 RE: Neues Credo/Papst antworten
In Antwort auf:
...aber auch keines, welches man vergessen sollte.

Da bin ich ganz anderer Meinung. Es wäre das beste, dieses Problem so schnell wie möglich zu vergessen. Und die ganzen anderen religiösen Probleme gleich mit. Würde das normale Leben nur mächtig erleichtern.

Ich finde es auch überhaupt nicht falsch, die Adventisten im Vergleich zur KK als religiöse Sondergruppe zu bezeichnen. Die sind ja, Monster sei Dank, nur ein ziemlich kleiner Haufen im Vergleich zur KK.
maleachi 89 ( Gast )
Beiträge:

13.01.2008 18:19
#25 RE: Neues Credo/Papst antworten

Und der große 'Haufen' der RKK ist dir lieber?
Naja, die Antwort kenne ich.

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"Ich bin völlig anderer Meinung als Sie. Aber ich werde mein Leben dafür einsetzen,
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