Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden Impressum 
Religionsforum
Atheismus vs. Religionen  

Der substanzielle  Dialog
 
"Je suis Charlie!"
Für (echten) Säkularismus und freie Religionskritik!


Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 17 Antworten
und wurde 801 mal aufgerufen
 Islamismus/Islam
welfen2002 Offline



Beiträge: 2.706

14.01.2008 17:44
Religionsunterricht? antworten

Mit Erschrecken ist in D eine Islamisierung festzustellen. Führende Kräfte ebnen den Weg hin zu islamischen Religonsunterricht in den Schulen. Wie sind die Fachgruppen orientiert? Was ist zuerwarten?
Hier ein Bericht: http://www.berlinerumschau.com/index.php...tikelPolitikSK1

-------------------------------------------------
Taqiyya bitte nicht mit Tequila verwechseln, kommt auch nicht aus Mexiko!

Tao-Ho Offline

Zennois


Beiträge: 5.365

14.01.2008 18:05
#2 RE: Religionsunterricht? antworten

Vielleicht das, was BS und Co befürworten und der Religionsunterricht
wird aus den Schulen verbannt? Ging ja auch um die anderen Religionen
in diesem Bericht.

Muss ja nicht immer pro sein. Contra könnte ja auch mal gewinnen.
Warten wir es einfach mal ab wie sich diese Diskussion weiter entwickelt.

----------------------------------------------------------------------------------------------------
So wie die Lotosblume lieblich und unbefleckt aus dem Schlamm sich erhebt...
() Tao-Ho

Reinecke ( gelöscht )
Beiträge:

14.01.2008 18:06
#3 RE: Religionsunterricht? antworten

Werden wir gar nicht drumherum kommen. Ich glaube, ich hatte dass Wort, das mit R beginnt und mit eligionsfreiheit endet schon mal erwähnt...

Wenn die erste islamische Glaubensgemeinschaft aufläuft, die einen Rahmenplan vorlegt, der GG-konform ist, wirds islamischen Religionsunterricht geben, das ist nicht zu verhindern. Ich glaub, in Berlin gibts sowas tatsächlich schon...

Daher besser jetzt als morgen ein gemeinsames religionskundliches Fach einführen, wär mein Vorschlag; auch wenn mich konfessioneller GG-konformer Unterricht daneben nicht stören würde.

Am besten kontrollieren kann man Unterricht, der an allgemeinbildenden Schulen angeboten wird. Dessen Rahmenpläne können überprüft werden ebenso wie der Unterricht selber (dass da dann auch der Rahmenplan umgesetzt wird z.B.), und der Staat hat bei der Ausbildung der Lehrkräfte ein Wort mitzureden. Besser als private Koranschulen, wo niemand nach vollziehen kann, was da passiert.

Tao-Ho Offline

Zennois


Beiträge: 5.365

14.01.2008 18:13
#4 RE: Religionsunterricht? antworten

In Antwort auf:
Besser als private Koranschulen, wo niemand nach vollziehen kann, was da passiert.

Ein sehr weises Wort, liebes Füchschen.

----------------------------------------------------------------------------------------------------
So wie die Lotosblume lieblich und unbefleckt aus dem Schlamm sich erhebt...
() Tao-Ho

welfen2002 Offline



Beiträge: 2.706

14.01.2008 18:38
#5 RE: Religionsunterricht? antworten

ich sehe es wie Regitz: „Die einzig sinnvolle Lösung des Problems besteht in einer konsequenten Trennung von Schule und Religion. In die Schulen gehört ausschließlich die Vermittlung von Wissen. Religion sollte Privatsache sein. In der Schule sollten die verschiedenen Weltanschauungen lediglich aus einer historisch-kritischen Perspektive erläutert werden, unter Wahrung größtmöglicher Neutralität.“
Die Schule darf nicht "erlaubtes u. verbotenes" nach islamischen Verständnis unterrichten.

Und zu den Koranschulen: In Italien ist es ja auch möglich die zu prüfen. http://www.20min.ch/news/ausland/story/27517919
und sowas sensibilisiert den Rest der Umma.

-------------------------------------------------
Taqiyya bitte nicht mit Tequila verwechseln, kommt auch nicht aus Mexiko!

Tao-Ho Offline

Zennois


Beiträge: 5.365

14.01.2008 18:45
#6 RE: Religionsunterricht? antworten

In Antwort auf:
In der Schule sollten die verschiedenen Weltanschauungen lediglich aus einer historisch-kritischen Perspektive erläutert werden, unter Wahrung größtmöglicher Neutralität.

Auch dabei kann man nie garantieren, dass sich nicht doch einige religiöse Aspekte
mit einschleichen.

----------------------------------------------------------------------------------------------------
So wie die Lotosblume lieblich und unbefleckt aus dem Schlamm sich erhebt...
() Tao-Ho

qilin Offline




Beiträge: 3.552

14.01.2008 19:02
#7 RE: Religionsunterricht? antworten

Zitat von welfen2002
Und zu den Koranschulen: In Italien ist es ja auch möglich die zu prüfen. http://www.20min.ch/news/ausland/story/27517919
Also wenn ich das richtig lese, war das ein Prediger, der das - vermutlich in einer Moschee - von sich gegeben hat.
Dass RAI in einer Koranschule heimlich filmen könnte, halte ich für reichlich unwahrscheinlich

___________________________
Nichts bedarf so sehr der Reform
wie die Meinungen anderer Leute. [Mark Twain]

() qilin

Reinecke ( gelöscht )
Beiträge:

14.01.2008 19:05
#8 RE: Religionsunterricht? antworten

Ach, mit versteckter Kamera geht alles; aber ein solcher einmalig Zufallsfang ist nicht die demokratische Kontrolle, die mir vorschwebt...

welfen2002 Offline



Beiträge: 2.706

14.01.2008 19:09
#9 RE: Religionsunterricht? antworten

Nun ja, das heimlich zur Überführung der Hassprediger gefilmt wird ist aber keine Seltenheit. http://barbarophobia.blogspot.com/2007/0...que-teil-1.html
Nur die gerichtliche Verwertbarkeit ist in D nicht ganz einfach. (Leider, denn alle wissen es und keiner macht was)

-------------------------------------------------
Taqiyya bitte nicht mit Tequila verwechseln, kommt auch nicht aus Mexiko!

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

14.01.2008 20:44
#10 RE: Religionsunterricht? antworten

In Antwort auf:
Besser als private Koranschulen, wo niemand nach vollziehen kann, was da passiert.
Ein sehr weises Wort, liebes Füchschen.

Finde ich ganz und gar nicht. Oder denkt ihr tatsächlich, falls dieses Horrorszenario Wahrheit werden sollte, würde deshalb auch nur eine einzige Hinterhofkoranschule verschwinden?

Religion hat nichts an Schulen zu suchen. Jedenfalls an keiner, in der Geld vom Staat steckt. Wer Religionsunterricht will, muss den selbst bezahlen und auch räumlich außerhalb von Schulen anbieten.

kadesch Offline



Beiträge: 2.705

14.01.2008 20:49
#11 RE: Religionsunterricht? antworten
also wenn ich ehrlich bin habe ich nichts gegen islamischen Schulunterricht.
Jedenfalls ist mir das lieber unter der Aufsicht einer Schule als von wirren Mullahs in dunklen
Hinterhofmoscheen die Kinder aufzuhetzen.
Wir müssen eben akzeotieren dass wir längst einen gewissen Prozentsatz Muslime in Deutschland haben.
Und wir haben Religionsfreiheit. Auch wenn da vieles schief läuft sehe ich dazu keine Alternative.
Vielleicht gelingt es ja auf diese Weise im Bereich des Islam ein paar neue Impulse zu bringen.
Ich hab ja im Prinzip nichts gegen den Islam, solange er keine radikalen Ansichten vertritt.
Ich weigere mich der allgemeinen Panikmacherei zu folgen.
Und ich bin sicher dass der Überwiegende Teil der Muslime in unserem Land einfach nur ihre
Ruhe haben will und ihrem Glauben nachgehen möchten und mit dem ganzen wirren "heiligen Krieg"
gefasel nichts am Hut haben.

Glaube ist Aberglaube

Reinecke ( gelöscht )
Beiträge:

14.01.2008 21:35
#12 RE: Religionsunterricht? antworten

In Antwort auf:
B.S. schrieb: Finde ich ganz und gar nicht. Oder denkt ihr tatsächlich, falls dieses Horrorszenario Wahrheit werden sollte, würde deshalb auch nur eine einzige Hinterhofkoranschule verschwinden?

Gehe ich schon davon aus; die muslimischen Eltern, die ihre Kinder jetzt auf eine Koranschule schicken, damit das Kind in den "Genuss" irgend einer religiösen "Bildung" kommt, begnügen sich vielleicht mit dem schulischen Angebot, sobald es dass gibt. Nicht alle Muslime sind so drauf, dass sie nur glücklich werden, wenn ihr Kind unter einem Khomeini- oder BinLaden-Bild lernt.

Es wird eine Konkurrenz zwischen schulischen und außerschulischen Angeboten geben, wie dass doch bei anderen Weltanschauunggemeinschaften jetzt schon der Fall ist.

In Antwort auf:
B.S. schrieb: Religion hat nichts an Schulen zu suchen.

Auch wenn`s ein anderes Thema ist: Als Religionskunde schon.

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

14.01.2008 22:58
#13 RE: Religionsunterricht? antworten

Ganz und gar nicht. Jedenfalls nicht als eigenes Fach und mit der Pflicht zu missionieren, wie es jetzt im Religionsunterricht gesetzlich noch vorgeschrieben ist. Dort ist nämlich die Hinwendung zu Gott als klares Ziel formuliert.

Religionskunde als Bestandteil von Ethik und Geschichte ist o.k.

welfen2002 Offline



Beiträge: 2.706

15.01.2008 19:31
#14 RE: Religionsunterricht? antworten

Religionsunterricht in einer säkulären Schule geht gar nicht! Weltanschauungsunterricht der sich kritisch mit den verschiedenen Modellen der religiösen Ausrichtung beschäftigt gerne, aber wo kommen wir denn da hin, wenn jede Religion auf Kosten der Steuerzahler ein eigenes Forum bekommt. Bereits jetzt fehlen Lehrer in allen Bereichen, wenn dann auch noch eine Stunde FSM Unterricht pro Tag für religiöse Huldigungen aufgewendet werden sollen! Prost Mahlzeit. Wenn die Eltern Ihre Kinder in irgend welchen dubiosen FSM Hinterhof Schulen schicken wollen, denn sollen sie gefälligst Ihre Spagettie selber bezahlen. (Das gleiche gilt auch für die Moslems, oder Christen,...)

-------------------------------------------------
Taqiyya bitte nicht mit Tequila verwechseln, kommt auch nicht aus Mexiko!

Reinecke ( gelöscht )
Beiträge:

15.01.2008 19:41
#15 RE: Religionsunterricht? antworten
Mal zu Begriffen, um nicht aneinander vorbei zu reden: Ich meine mit

Religionskunde ist mE die Vermittlung von möglichst objektivem Wissen über Religionsgemeinschaften, deren Ursprünge, Entwicklung usw.usf. Daher auch meine Aussage, dass diese unbedingt Teil einer schulischen Bildung sein muss: Religionen sind zu wichtig, um sie komplett zu ingorieren.

Konfessionellen/weltanschaulichen Unterricht (auch das von welfen verwandte Weltanschauungsunterricht) würde ich verstehen als von Konfessionen/Weltanschauungsgemeinschaften angebotenen Unterricht, der sehr wohl eine Tendenz hat (z.B. die Kleinen "für Gott zu öffnen" oder so nen Kram; humanistisch "zu kritischem Denken und richtigem handeln erziehen", was immer das ist) und von den entsprechenden Gemeinschaften angeboten wird. Wie gesagt, hab ich an öff. Schulen kein Problem mit, wenn er GG-konform ist und es daneben ein "LER"-Unterricht o.ä. gibt. Meines Wissens werden übrigens Reli-Lehrer von den Kichen bezahlt, ich bin aber nicht sicher, ob die die Kohle nicht (zumindest teilweise) vom Staat zurück bekommen. Allerdings hat Berlin (und Bremen und Brandenburg; muss was mit dem B zu tun haben ;)) in Sachen Reli-Unterricht eine Sonderstellung...
qilin Offline




Beiträge: 3.552

16.01.2008 07:41
#16 RE: Religionsunterricht? antworten

In Antwort auf:
Konfessionellen/weltanschaulichen Unterricht (auch das von welfen verwandte Weltanschauungsunterricht) würde ich verstehen als von Konfessionen/Weltanschauungsgemeinschaften angebotenen Unterricht, der sehr wohl eine Tendenz hat (z.B. die Kleinen "für Gott zu öffnen" oder so nen Kram; humanistisch "zu kritischem Denken und richtigem handeln erziehen", was immer das ist) und von den entsprechenden Gemeinschaften angeboten wird. Wie gesagt, hab ich an öff. Schulen kein Problem mit, wenn er GG-konform ist und es daneben ein "LER"-Unterricht o.ä. gibt. Meines Wissens werden übrigens Reli-Lehrer von den Kichen bezahlt, ich bin aber nicht sicher, ob die die Kohle nicht (zumindest teilweise) vom Staat zurück bekommen.
Ich weiß nicht wie das genau in D ist - in Österreich gibt es an den Schulen auch islamischen und buddhistischen RU,
und die Lehrer werden wie die christlichen vom Staat bezahlt, es werden auch die Lehrinhalte vom Staat kontrolliert -
mehr oder weniger genau, wie man an den 'Ausreißern' im christlichen Bereich immer wieder sieht...
Es gibt ja auch in Wien eine (öffentlich-rechtliche) islamische religionspädagogische Akademie -
der Islam ist hier seit ca. 100 Jahren anerkannte Religionsgemeinschaft, der Buddhismus seit 25.

___________________________
Nichts bedarf so sehr der Reform
wie die Meinungen anderer Leute. [Mark Twain]

() qilin

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

16.01.2008 10:53
#17 RE: Religionsunterricht? antworten

In Antwort auf:
Wie gesagt, hab ich an öff. Schulen kein Problem mit, wenn er GG-konform ist und es daneben ein "LER"-Unterricht o.ä. gibt

Noch mal ne Nachfrage: Du hast keine Problem damit, wenn Schulen sämtlichen GG-konformen Organisationen zur Mission frei gegeben werden? Für mich ist Erziehung immer noch in erster Linie Sache der Eltern, nicht des Staates. Das Argument, die können ja entscheiden in welchen Reliunterricht die Kinder gehen, zieht nicht. Zum einen gibt es an Schulen massive Gruppenzwänge, zum anderen gibt es (und wird es nie) an allen Schulen alle Religionen bzw. Weltanschauungen zur Auswahl geben.
Ansonsten stecken die Probleme wie immer im Detail.
Sollen beide Bestandteil des normalen Unterrichts sein, also in der Stundentafel eingegliedert, Pflicht oder Wahlpflicht?
Da, wie gesagt, nie alles angeboten werden wird, halte ich eigentlich nur Freiwilligkeit (bei missionierendem Unterricht)für ansatzweise denkbar (eigentlich aber gar nicht) und außerhalb der Stundentafel.
Ganz anders mit religionsneutralem Ethikunterricht, der sich auf die Werte des GG stützt. Der sollte Pflicht für alle sein, egal welcher Religion sie angehören.

In Antwort auf:
Meines Wissens werden übrigens Reli-Lehrer von den Kichen bezahlt, ich bin aber nicht sicher, ob die die Kohle nicht (zumindest teilweise) vom Staat zurück bekommen.

Nicht nur der Reliunterricht wird komplett vom Staat finanziert, auch die Gehälter der Kirchenfürsten. Der Herr Bischof lebt nicht etwa von der Kirchensteuer, sondern von unser aller Steuern.

Reinecke ( gelöscht )
Beiträge:

17.01.2008 18:53
#18 RE: Religionsunterricht? antworten

In Antwort auf:
B.S. schrieb: Ganz anders mit religionsneutralem Ethikunterricht, der sich auf die Werte des GG stützt. Der sollte Pflicht für alle sein, egal welcher Religion sie angehören.

Absolute Zustimmung, wie immer man das Kind jetzt nennt; mit der Ausnahme, dass in solchen Unterricht auch die Religionskunde integriert sein sollte (eben neutral und so, wie ichs oben dargestellt hab); passt inhaltlich und ist schlicht und ergreifend notwendig. Ich fänds furchtbar, wenn jemand hier eine Schule verlässt und noch nie was gehört hätte von Jesus, gneauso wie ich denke, man sollte zumindest einige der großen Philosophen in der Schule vorgestellt bekommen.

In Antwort auf:
B.S. schrieb: Für mich ist Erziehung immer noch in erster Linie Sache der Eltern, nicht des Staates.

Wenn dem so wäre, dann müssten die Eltern aber doch das Recht haben, ihr Kind von einem solchen verbindlichen Unterricht abzumelden, oder? Genau wie Muslime mit diesem Argument ihre Kinder (Töchter) nicht im Sexualkunde- oder Schwimmunterricht haben wollen.

Ich find beides notwendig, und ich denke, der Staat hat sehr wohl einen Erzeihungauftrag, der neben dem der Eltern steht; daher kann er Kinder auch verpflichten, sich z.B. aufklären zu lassen, selbst wenn die Eltern da noch im Mittelalter leben und denken und vö...

In Antwort auf:
B.S. schrieb: Noch mal ne Nachfrage: Du hast keine Problem damit, wenn Schulen sämtlichen GG-konformen Organisationen zur Mission frei gegeben werden?

Jein; erstmal sehe ich hier die "Mission" nicht im Vordergrund, da sich ein solcher konfessioneller / weltanschaulicher Unterricht ja primär an die richtet, die die Gemeinschaft schon angehören (und seis über die Eltern; wie man das Problem lösen soll, dass Eltern automatisch ihre Kinder mit ihrer Weltanschauung konfrontieren, weiß ich auch nicht).

Zweitens ist es mir lieber, es gibt diesen Unterricht im Rahemn der Schule, als dass es ihn NUR außerhalb davon gibt; den Schulunterricht, auch den von Welanschauunggemeinschaften, kann der Staat nämlich dann auch kontroliieren, über Rahmenpläne, aber auch über die Lehrerausbildung. Es wird immer ein Konkurrenz oder Gemeinsamkeit (also manche werden nur das eine oder das andere wahrnehmen, manche beides, manche nichts) von schulischen und außerschulischen Angeboten geben; ohne die schulische Alternative hat Staat und Gesellschaft überhaupt keinen Einfluss.

In Antwort auf:
B.S. schrieb: Sollen beide Bestandteil des normalen Unterrichts sein, also in der Stundentafel eingegliedert, Pflicht oder Wahlpflicht?

Ich kann mir zwei Modelle vorstellen. Entweder es sind getrennte Sachen, einmal den LER-Unterricht im normalen Klassenverband, daneben den Unterrischt der Weltanschauungsgemeinschaften; der kann dann freiwillig sein, wie es zur Zeit in Berlin ist; die Alternative "Reli oder Freistunde" führt spätestens aber der 8.-9. Klasse (Religionsmündigkeit) dazu, dass die Gruppen da sehr klein werden...

Oder man macht daraus einen Wahlpflichtblock; ein Teil (sagen wir mal die Hälfte der Stunden) würde im Klassenverband gemischt unterrichtet (von staatlichen Lehrern, die aber meiethalben auch die konfessionellen Lehrer sein können; das solch objektiver Unterricht von subjektiven Menschen erteilt wird leigt sowieso in der Natur der Sache), die andere Hälfte würde sich dann auf die einzelnen Gruppen verteilen.

Finanzierung und rechtliche Umsetzung sind mir ein Stück zu hoch, geb ich offen zu. Ich finds aber auch probelmatisch, dass ein Großteil der krichlichen Infrastruktur vom Staat finanziert wird.

 Sprung  
________________________________________

"Ich bin völlig anderer Meinung als Sie. Aber ich werde mein Leben dafür einsetzen,
dass Sie sie sagen dürfen!" (Voltaire)

"Habe den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!" (Immanuel Kant)

________________________________________

=> "Die Ewigkeit gibt es ohne Gott!"

... Platz für Verlinkungsaustausche ...

VORSICHT! Vertrauensunwürdige Werbung!

Xobor Erstelle ein eigenes Forum mit Xobor