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Atheismus vs. Religionen  


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Dieses Thema hat 61 Antworten
und wurde 6.675 mal aufgerufen
 Hinduismus, Buddhismus und Taoismus
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Eleasar ( Gast )
Beiträge:

26.11.2008 22:45
#51 RE: Buddhismuskritik antworten

Quilin

Da war ich mit meiner Beschreibung näher am Buddhismus.

Da steckt weit mehr dahinter.

Tao-Ho Offline

Zennois


Beiträge: 5.365

27.11.2008 07:52
#52 RE: Buddhismuskritik antworten

In Antwort auf:
Das eine bedingt das andere. An Leere kann man sich nicht klammern

Nicht ganz richtig, maleachi, aber schon auf einem sehr guten Weg...

Du musst nicht immer über die Leerheit nachdenken, um zu erkennen was sie ist.
Wenn Du den Gedanken daran loslassen kannst bist Du der Sache schon um einen
Schritt näher. Leerheit kann man nicht durch denken erfahren.

In Antwort auf:
dass dies eine, woran du dich klammerst, leer ist, dann bist du erleuchtet

Nein, auch nicht ganz richtig. Wenn Du alles losgelassen hast musst Du auch das
noch loslassen - erst dann bist Du für einen Moment erleuchtet.

Ist nicht so, dass Du dann jede Minute Deines Lebens erleuchtet und weise durch
die Gegend läufst. Auch wenn Du erleuchtet bist musst Du essen, trinken, sch***,
wirst lustig, müde, traurig... Du verstehst?

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So wie die Lotosblume lieblich und unbefleckt aus dem Schlamm sich erhebt...
() Tao-Ho

Eleasar ( Gast )
Beiträge:

27.11.2008 16:21
#53 RE: Buddhismuskritik antworten

Tao Ho

In Antwort auf:
Ist nicht so, dass Du dann jede Minute Deines Lebens erleuchtet und weise durch
die Gegend läufst. Auch wenn Du erleuchtet bist musst Du essen, trinken, sch***,
wirst lustig, müde, traurig... Du verstehst?


Kein Wort.

maleachi 89 ( Gast )
Beiträge:

27.11.2008 16:42
#54 RE: Buddhismuskritik antworten

Hallo Tao Ho, mein Posting an Eleasar war nicht so ganz ernst gemeint....

Tao-Ho Offline

Zennois


Beiträge: 5.365

27.11.2008 16:45
#55 RE: Buddhismuskritik antworten

Meine Antwort an Dich schon, maleachi. Du könntest ein wenig Ruhe finden, wenn
Du ein christlicher Buddhist werden würdest. Du könntest ohne Probleme und Sorgen
beide Glauben vereinigen und Dir etwas neues draus basteln.

Es gibt viele Finger, die auf einen Mond zeigen.

Hallo Eleasar,

war mir schon klar, dass Du dieses Post nicht verstehst. War ja auch nicht
für Dich. Bleib Du mal schön bei Deiner Bibel und bei Deiner Höllentheorie.
Oder bist Du dabei nicht glücklich?

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() Tao-Ho

maleachi 89 ( Gast )
Beiträge:

27.11.2008 17:03
#56 RE: Buddhismuskritik antworten

In Antwort auf:
Du könntest ein wenig Ruhe finden, wenn
Du ein christlicher Buddhist werden würdest.

Missionieren ist verboten...
Nein im Ernst, der christliche Zug ist (in seiner chritlichen Ursprünglichkeit), glaube abgefahren bei mir. Letztendlich bin ich bei noch gemächlichen Tempo rausgesprungen.
Einen theistischen Gott mit Leerheit zu verbinden, finde ich trotz von Dürckheim oder ähnlichen Leuten, schlichtweg für unmöglich.

Eleasar ( Gast )
Beiträge:

27.11.2008 18:49
#57 RE: Buddhismuskritik antworten

Tao Ho

In Antwort auf:
Es gibt viele Finger, die auf einen Mond zeigen.


Erinnert mich an den Spruch: Es gibt viele Wege zu Gott.

Meines wissens stimmt das auch. Jeder Mensch kommt zu Gott.

qilin Offline




Beiträge: 3.552

27.11.2008 19:26
#58 RE: Buddhismuskritik antworten

Zitat von Eleasar
Meines wissens stimmt das auch. Jeder Mensch kommt zu Gott.

- aber nicht jeder zum Mond...

___________________________
Nichts bedarf so sehr der Reform
wie die Meinungen anderer Leute. [Mark Twain]

() qilin

Eleasar ( Gast )
Beiträge:

27.11.2008 22:42
#59 RE: Buddhismuskritik antworten

Quilin

In Antwort auf:
aber nicht jeder zum Mond.


Das ist ja auch viel schwieriger.

Tao-Ho Offline

Zennois


Beiträge: 5.365

28.11.2008 08:04
#60 RE: Buddhismuskritik antworten

Hallo maleachi,

ich wollte Dich nicht missionieren. Du sollst ja Christ bleiben.

In Antwort auf:
Einen theistischen Gott mit Leerheit zu verbinden, finde ich trotz von Dürckheim oder ähnlichen Leuten, schlichtweg für unmöglich

Wenn es für Dich unmöglich ist, dann ist auch das O.K., maleachi.
Du solltest nichts tun, was Du selber ablehnst. Zwang gab es in
unserer Generation wahrlich genug...

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So wie die Lotosblume lieblich und unbefleckt aus dem Schlamm sich erhebt...
() Tao-Ho

maleachi 89 ( Gast )
Beiträge:

28.11.2008 10:59
#61 RE: Buddhismuskritik antworten
Hm, Tao Ho,

scheinbar schreiben wir ein wenig aneinander vorbei. In meinen letzten Posting schrieb ich, das der christliche Zug für mich wahrscheinlich abgefahren ist (worauf du antwortest, ich soll Christ bleiben.......ähm, dafür isses zu spät, verstehste...) bzw. trotz Jäger oder von Dürckheim ich es problematisch finde, Buddhismus und Christentum miteinander zu koppeln. Vielleicht einzelne Meditationspraktiken oder anderes formales Zeug, aber die große Grundaussage geht nicht miteinander einher.
Gewisse christlich-mystische Deutungen mögen auch von buddhistischer Seite der Beachtung wert sein, aber im Grunde kann nur das Christentum vom Buddhismus lernen, schon wegen dessen, zumindest größtenteils, undogmatischen Grundhaltung.
Interessantes habe ich bei A. Seidl gelesen:

"Aus der Sicht des Zen schafft der 'Icherhaltungswahn' unseres Subjekts sich durch einen Setzungsakt eine erlösende Gottheit und das Paradies. Diese wichtige 'Vorstufe zum Zen' kämpft allerdings mit ewigen Glaubenszweifeln und versucht (in der Theodizee) Gott trotz aller Weltübel irgendwie zu rechtfertigen (im Abendland von Epikur über Hiob zu Leibniz)."

...die 'Vorstufe zum Zen', das hat mich zum Nachdenken gebracht....

(und das mit dem missionieren war nur ein Witz...)
qilin Offline




Beiträge: 3.552

02.12.2008 10:35
#62 RE: Buddhismuskritik antworten

Zum Thema wieder - hier eine historische Anklage gegen die Buddhisten:

Der Buddhismus war im 1. Jh. u.Z. nach China gekommen und hatte sich schnell ausgebreitet;
seine Rezeption durch die div. Regierungen und im Volk wechselte stark, auch die Lehren der
verschiedenen buddhistischen Schulen waren alles Andere als einheitlich. Heftige religiöse
Diskussionen führten z.T. dazu, dass der Buddhismus von Kaisern massiv gefördert wurde,
aber auch zu mehreren Buddhistenverfolgungen. Eine der klarsten und beredtesten Gegner
des Buddhismus war Fan-chen, der um 500 am Hof von Nanking gegen die Buddhisten
Stellung bezog. Interessant ist hier vielleicht, welche Methoden 'die Buddhisten' anwandten,
aber auch die pragmatischen und utilitaristischen Begründungen des Fan-chen, der als einer
der wenigen Materialisten in der chinesischen Philosophie gilt. Er scheint auch irgendeine vage
Vorstellung von Evolution gehabt zu haben...

Zitat von Fan-chen
Wozu ist es gut, seinen Besitz wegzuwerfen und sich Mönchen anzuschließen, dem Buddha nachzulaufen,
ohne für die Verwandtschaft zu sorgen und sich um die Armen und Elenden zu kümmern? Zweifellos ist bei
solchen Leuten der Egoismus tief verwurzelt, das Mitleid mit Anderen aber gering. Das führt dazu, dass
man ungern einem armen Freund etwas schenkt, aber freudig einem fetten Mönch eine großartige
Zuwendung macht. Sind nicht die Klöster mit reichen Gütern gesegnet, die Armen aber müssen darben?
Im Übrigen beschwatzen sie [die Buddhisten] die Menschen mit dunklen und verworrenen Worten,
ängstigen sie mit den Qualen verschiedener Höllen, verführen sie mit Lügenreden und locken sie mit den
Freuden der höchsten Himmel. Dafür legen [die Menschen] die traditionellen Kleider ab und Roben an,
werfen die Opferschalen [für die Ahnen] weg und nehmen Kürbisflasche und Bettelschale auf. Sie
verlassen ihre Verwandtschaft und zeugen keine Nachkommen mehr. So werden Soldaten zur Niederlage,
Beamte zur Faulheit verführt, die Kornvorräte an faulenzende Herumtreiber verschleudert, und das
Volksvermögen für Götzenbilder hinausgeworfen. Das, und nur das, ist der Grund dafür, dass Verbrechen
überhand nehmen, aber von den Rezitationen [der Mönche] werden sie noch gelobt. Der Schaden ist
grenzenlos, das Übel nicht zu fassen!
Man weiß doch: die Erscheinungen haben ihren Grund in der Natur, die Mannigfaltigkeit der Wesen formt
sich durch eigene Entwicklung: plötzlich erscheinen sie von selbst, dann verschwinden sie und sind nicht
mehr da - die Zukunft wird nicht beschränkt, der Vergangenheit nicht nachgegangen. Alle nutzen die
Ordnung des Himmels und sind mit ihrem Geschick zufrieden...

___________________________
Nichts bedarf so sehr der Reform
wie die Meinungen anderer Leute. [Mark Twain]

() qilin

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