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Religionsforum
Atheismus vs. Religionen  

Der substanzielle  Dialog
 
"Je suis Charlie!"
Für Säkularismus und Religionskritik!


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Dieses Thema hat 24 Antworten
und wurde 4.360 mal aufgerufen
 Grenzwissenschaften, Grenzerfahrungen
Etymon Offline



Beiträge: 60

13.12.2005 03:21
Lebensberichte antworten

Fabi - 'Christen sind langweilig'

Ich habe 'ne ziemlich normale Kindheit gehabt. Habe das ganz klassische Programm durchgemacht:
bin wohlbehütet in einer Familie aufgewachsen, in der christliche Werte groß gschrieben wurden. Ich wurde als Kind getauft und habe in gutem Glauben auch die Konfirmation mitgenommen. Als Familie sind wir auch brav jedes Jahr an Weihnachten in die Kirche gegangen! Vor dem Essen wie vor dem zu Bett gehen sprachen meine Eltern mit meiner Schwester und mir immer ein kurzes Gebet. Wir hatten auch eine Kinderbibel - aber die fand ich langweilig.

Ich habe nie bezweifet, dass es Gott geben muss. Trotzdem sah ich keinen Anlaß, mich näher damit auseinanderzusetzen. Es reichte, zu wissen, dass da "Einer" ist. Das war für mich "theoretisches" Wissen, denn letztlich hatte "Gott" nichts mit meinem Leben zu tun. Und das fand ich auch gut so. Das reichte mir völlig aus. Ich wollte schliesslich kein "Extremer" sein. Wenn ich an solche Christen dachte, hatte ich immer ein bestimmtes Bild vor Augen: das waren Typen, die irgendwelche Komplexe hatten und mit ihrem Leben nicht klarkamen. Die waren zwar freundlich, aber nervig, langweilig. Und ich fand das zu übertrieben, wie sie ihren Glauben lebten! Soweit war alles gut - heile Welt! Bis was unvorhergesehenes geschah: mein eigener Vater wurde Christ!!! Da war der schon mindestens 45! Er hatte 'nen Pastor einer Freikirche kennengelernt und sich ca. 10 Jahre lang damit auseinandergesetzt.

Und auf einmal gings los: Papa wurde "extrem". Er las in der Bibel, ging Sonntags in den Gottesdienst und redete ständig davon. Das ganze wurde mir und meiner Familie jetzt ein Bißchen zu viel. Er wollte, dass ich auch mal die Jugendlichen aus der Kirche kennenlerne. Ich lehnte das entschieden ab. Auf solche Leute hatte ich keine Lust. Einmal gabs Stress bei uns in der Familie und der Haussegen hing schief. Mein Vater bat mich wiedermal, nur EINMAL bei dieser Jugendveranstaltung teilzunehmen. So ergab ich mich und ging den einen Freitag abend hin. 'Einmal und nie wieder' - dachte ich mir. Doch es kam anders. Diese "Extremen" waren gar nicht so schräg drauf, wie ich das bis jetzt dachte. Im Gegenteil, die waren sogar ziemlich gut drauf. Es gefiel mir. Was auch komisch war: sie lasen in der Bibel! Ich dachte bis dahin, das machen nur Alte! Und sie beteten. Da war eine Atmosphäre, die war authentisch. Ich hatte das, Gefühl, die haben was, was ich nicht habe. Obwohl ich eigentlich nicht vorgehabt hatte, wiedezukomnmen, ließ ich mich da nun öfter blicken.

Ich bekam nur ein Problem: ich dachte immer, ich sei Christ. Schliesslich glaubte ich an Gott, ging Weihnachten in die Kirche und hatte keinen Menschen umgebracht. Doch wurde mir klar, dass zum Christsein mehr gehört, als "alten Omas über die Strasse zu helfen". Ich stellte fest, dass diese "Christen" echten Kontakt zu Jesus Christus hatten. Die pflegten ihre Beziehung zu Gott. Ich kam anfangs nur nicht ganz klar damit, wie man zu einem Unsichtbaren nen Kontakt haben kann. Doch ganz langsam wuchs in mir so etwas wie eine Sehnsucht nach mehr. Die Entschiedenheit, die ich bei den Leuten sah und und die ich zuerst müde belächelte, schien mir auf einmal logisch. Und so fing ich an zu sehen, dass meine Beziehung zu Gott bisher nichts Halbes und nichts Ganzes war. Besser gesagt: ich hatte gar keine Beziehung! Bis jetzt hatte ich nur unverbindliches Interesse. Nur: Gott braucht keine Sympathisanten! Das bringt keinem was.

Ich hatte noch nicht viel vom "Christsein" verstanden. Nur soviel, dass das mehr, als ein Hobby ist. Ich lies mir erklären, was zwischen Gott und mir steht - warum Jesus Christus für meine Sünden sterben musste. Ich wusste nun, dass Jesus die einzig mögliche Verbindung ist, die mich zu Gott bringt. Und dass Jesus meine Chance ist, die Sünde aus dem Weg zu räumen, die zwischen Gott und mir stand.
Die Bibel sagt:
"Wenn Du bekennst, dass Jesus der Herr ist und in Deinem Herzen glaubst, Ihn Gott von den Toten auferweckt hat, so wirst Du gerettet!" Römer 10,9

Es ging hier um nen Herrschaftswechsel. Und damit um die Frage, wo ich die Ewigkeit verbringen würde. Bis jetzt war ich mein eigener Chef. Und hatte Gott ignoriert. Damit würde ich bei Ihm nicht durchkommen. Genau das nennt Gott "Sünde". Altes Wort, gell? Aber so isses. Ich brauchte Versöhnung mit Gott. Und das kann nur Jesus arrangieren! Und das war, was ich wollte! Das sagte mir mein logischer Verstand. Ich hatte jetzt was zu klären. Ich suchte mir jemanden, mit dem ich beten konnte. Ich bekannte mit dem Mund, was ich in meinem Herzen glaubte: Das Jesus Christus der Herr ist - mein Herr. Und dass Gott der Vater Ihn von den Toten auferweckt hat, damit ich durch Ihn ewiges Leben haben kann! Das war im Sommer `96!

Was dann passierte, würde Seiten füllen. Zusammengefasst: nichts ist beim Alten geblieben! Ich habe alles mit dem Verstand geprüft; die Dinge der Welt aus neuen Blickwinkeln gesehen. Anfangs kam mein Herz nicht ganz mit. Doch irgendwann hats mich so gepackt, dass ich das erste Mal im Leben vor Freude geweint habe! Worüber? Über eine simple Bibelstelle, die mir nicht neu war! Ich wusste gar nicht, wie mir geschah. Man kann Gott nicht sehen. Aber ich fing an, Ihn zu erleben! Und das war einfach krass. Hatte ich doch mit sowas überhaupt nicht gerechnet! Seit dem kann ich nicht anders. Ich muss einfach davon weitersagen, was viele - wie ich lange Zeit - einfach übersehen: dass Gott real ist. Vielleicht realer, als mancher sich wünschen mag! Ich bereue keinen Tag, den ich mit Gott gelebt habe! Ich bereue nur, dass ich nicht schon viel früher Christ geworden bin!

Quelle: http://www.soulsaver.de/

weitere Berichte unter: http://www.erlebt.ch/

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Worship pur http://www.hillsong.com/tv/streaming/471.ram

Etymon Offline



Beiträge: 60

13.12.2005 03:50
#2 RE: Lebensberichte antworten

Vanion Offline

Atheist


Beiträge: 1.568

13.12.2005 11:49
#3 RE: Lebensberichte antworten

kannst du deine beiträge mal zusammengefasst
in ca. 3-5 zeilen unterbringen?

denn diese textberge hier mit erzählungen von
irgendwelchen leuten haben wenig aussagekraft.

Etymon Offline



Beiträge: 60

13.12.2005 12:48
#4 RE: Lebensberichte antworten
vanion, wenn man Gott erfahren hat, kann man es nicht in wenige Zeilen beschreiben,man kann es einfach nicht, aber man versucht es


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Bellerophon Offline



Beiträge: 264

13.12.2005 13:26
#5 RE: Lebensberichte antworten

Ich finde es komisch, dass du als überzeugter Christ, diese kommerziellen TV-Predigten unterstüzt. Denn dort geht es nicht um die Botschaft, die du ja vertrittst, sondern einzig und allein um Einschaltquoten und um Geld. Aber das ist nur ein kleiner Tipp eines Atheisten.


Veritas et Aequitas

Vanion Offline

Atheist


Beiträge: 1.568

13.12.2005 13:44
#6 RE: Lebensberichte antworten

"kann"? also soweit andren leuten unfähigkeit zu unterstellen
sich präziser auszudrücken bin ich noch nicht.

eher dürfte es daran liegen das du es nicht "willst"

fazd Offline

Mitglied

Beiträge: 161

13.12.2005 14:52
#7 RE: Lebensberichte antworten

Zitat von Etymon
Worship pur http://www.hillsong.com/tv/streaming/471.ram

erinnert mich an "the call"... worship&warfare, yeaaah!! (australisches englisch rockt.)


Der Atheismus ist ein Zeichen, daß man die Religion ernst nimmt. (Sir Karl Raimund Popper)

fazd Offline

Mitglied

Beiträge: 161

13.12.2005 14:58
#8 RE: Lebensberichte antworten
... naja, "the call" ist schon extremer. der typ redet ueber glauben wie ein autoverkaeufer oder wie auf einer kaffeefahrt...

ill, hier werden sehr viele rethorische standard mittel eingesetzt um "the message" "cooler" zu machen... also wenn du das gut findest, dann bist du wirklich sehr empfaenglich fuer "halligalli mist "(das ist jetzt nichts gegen deine religion). Dieser typ koennte auch dort oben stehen und toaster verkaufen und die leute wuerden sagen "yeah!!!" ... Isn't that the most awesome invention you've ever seen, isn't that what we all want, a toaster, we don't wanna see our moody wifes in the morning, we want an awesome toaster to make us smile, to make us happy, to make the morning awesome YEAH!!!


Der Atheismus ist ein Zeichen, daß man die Religion ernst nimmt. (Sir Karl Raimund Popper)

Bauchtanzkaiser Offline

Mitglied

Beiträge: 206

13.12.2005 16:59
#9 RE: Lebensberichte antworten
Ich fänd's einfach mal geil, wenn du uns einen tatsächlichen Erfahrungsbericht ohne religiöse Vorinterpretation reinstellen könntest. Also einen, in dem detailliert beschrieben wird, was der Mensch so wahrgenommen und gefühlt hat, so dass er glaubt, das sei Gott gewesen. Oder du könntest uns überhaupt mal erleuchten, woran man Gott erkennt, wenn man ihm begegnet. "Ich habe Gott erfahren" sagt mir jedenfalls ungefähr genauso viel wie "ich habe Klattenbrunk broimpf geschnupselt".

Etymon Offline



Beiträge: 60

13.12.2005 22:34
#10 RE: Lebensberichte antworten

fazd Offline

Mitglied

Beiträge: 161

13.12.2005 23:40
#11 RE: Lebensberichte antworten
Mal ne ganz dumme frage, wie wird man denn eigentlich zum christen?

Im englischen gibts es dafuer einen schoenen begriff: >creepy<

dieser bericht widerspricht sich selbst mehrfach, hat keinerlei grundkonzept und ist wiedermal ultra pro-christlich.

ersteinmal vorher eine frage meinerseits an die etwas bibelfesteren. Bin ich auch ein ewigkeitsgeschöpf oder gilt das nur fuer christen?

ID:

Ich fand den ID - Darwinismus vergleich wiedermal sehr schoen. war alles so wie ich es kenne, evolution wird in frage gestellt - komplexitaet des lebens ansich in den fordergrund gestellt - und damit folgerichtig bewiesen das es einen designer geben muss. dann sage ich: Okay ihr habt recht es muss einen designer geben, nur weiss niemand wer der designer war. demnach hier meine these: Die menschheit und alles leben auf der erde wurde von ausserirdischen geschaffen. das ist genauso richtig wie jede andere behauptung in diesem zusammenhang. was mich immer wieder massiv stoert ist das der evolutionstheorie >luecken< vorgewurfen werden, welche tatsaechlich existieren, aber Intelligent Design oder auch Kreatonismus KEINERLEI eigene beweise fuer die eigene theorie hat. da gibt es wirklich nichts, ID baut auf der evolutionstheorie auf. ich habe auch in der englischen literatur dazu noch keine eigene versuche gefunden, keine theorien wie denn genau alle arten so entstanden sind... alles basiert auf darwinismus/neodarwinismus und vorallem der "widerlegung" des darwinismus's. ID stellt eigentlich nur den D in frage und weisst auf luecken hin von denen es selbst welche hat in die mehrere evlutionstheorien 'reinpassen. ich finde es auch immer dreist die beiden bewegungen als so gleich (in ihrer relevanz) darzustellen. es gibt weltweit eine handvoll "forscher" die sich fuer ID einsetzen denen stehen tausende evolutions forscher gegenueber.

interview:
sag mal faellt diese glitzern in den augen nur mir auf? wir hatte zwei experten im studio der eine ein moderator der andere aus der wirtschaft. der moderator hat paesse gespielt der wirtschaftsmann hat die tore geschossen. gut auch das diese beiden ausgewiesen experten mir als dummen atheisten erklaeren wie das denn alles gelaufen ist mit der verrueckten evolution. vorher: zack, "die bibel ist das zuverlaessigeste dokument das die menschheit hat" - ab dem zeitpunkt habe ich an der authenzitaet des clips gezweifelt. ich glaube nicht kommentieren zu muessen warum die bibel nicht das zuverlaessigste dokument ist das wir haben. 'prophezeiungen haben ihm bewiesen das es einen gott gibt' - wenn ich nur genuegend dinge aufschreibe dann muessen davon einige "wahr werden" da man "richtig interpretiert" in einem neuen zusammenhang ab einem gewissen punkt aehnlichkeiten erkennen muss. nostradamus "lebt" davon immer noch.

Unschluessig:
am ende betont der wirtschaftsmann noch mehrfach mit leicht ironischem unterton immer wieder die angeblichen "jahrmillionen"... 10 minuten vorher wurde auf insekten aus dem >bernstein< verwiesen, schon das allein zeigt mir wiedermal wie schluessig die bibel und wie schluessig ID ist.



Der Atheismus ist ein Zeichen, daß man die Religion ernst nimmt. (Sir Karl Raimund Popper)

Bauchtanzkaiser Offline

Mitglied

Beiträge: 206

14.12.2005 03:09
#12 RE: Lebensberichte antworten

Die Idiotie fängt schon mit der Gleichsetzung von Evolutionstheorie und Atheismus an. Atheismus ist der Mangel an Glauben an einen Gott, mehr nicht. Nicht jeder Atheist muss die Evolutionstheorie vertreten. Solipsisten zum Beispiel sind meist Atheisten und scheren sich einen feuchten Kehricht um Artentstehung.
Schön finde ich auch, dass wir jetzt trotz der Antwort des Herrn Roßik immer noch nicht wissen, wie seine intellektuelle Prüfung der Bibel denn nun ausgesehen hat. Da kann man tausendfach Bereiche aufzählen, die man angeblich geprüft hat - wenn man kein einziges Argument anführt, hat das wenig Aussagekraft. Der Jesaja-"Beweis" ist am besten durch eine self-fulfilling prophecy zu erklären, und sonst gibt's absolut nichts, was für die Bibel spricht, nur massenhaft Dreckschleuderei gegen die Evolution. Dem liegt aber der Fehlschluss des falschen Dilemmas zu Grunde: selbst wenn es gelänge, die Evolutionstheorie vollständig zu widerlegen, wäre dadurch die Bibel nicht wahr, denn es gibt mehr als zwei Möglichkeiten. Wie fazd schon richtig gezeigt hat, könnte man mit Außerirdischen kommen, oder man könnte auch den altägyptischen Schöpfungsmythos zitieren oder irgendeinen anderen. Um die Bibel zu belegen, reicht es nicht, die Evolutionstheorie zu widerlegen.
Für einen "rationalen" Menschen ist Herr Roßik also recht leichtgläubig und überdies ziemlich pathetisch, wie etwa gegen Ende, als er den Aspekt des "neuen Herrn" inbrünstig betont.
Naja, wieder ein Erfahrungsbericht voll von Gewäsch und Fehlschlüssen. Wenn du es mal schaffst, einen Bericht zu finden, der präzise Formulierungen enthält und tatsächliche Argumente präsentiert, lass es uns wissen, Etymon.

Etymon Offline



Beiträge: 60

14.12.2005 14:04
#13 RE: Lebensberichte antworten
Das stärkste Argument für die Zuverlässigkeit der Bibel befindet sich allerdings immer noch auf einer völlig anderen Ebene: In der ganz realen Erfahrbarkeit einer lebendigen Beziehung zu dem, der hinter der Bibel steht - zu Gott selbst.

Wer sich auf die Gedanken der Bibel einlässt, kann durch den Heiligen Geist erfahren, dass hinter der Heiligen Schrift ein lebendiger Gott steht. Dietrich Bonhoeffer (1906–1945) hat einmal gesagt: ”Ich glaube, dass die Bibel allein die Antwort auf all unsere Fragen ist und dass wir nur anhaltend und demütig zu fragen brauchen, um die Antwort von ihr zu bekommen.”

Nicht erst in der heutigen Zeit, wo vieles ins Wanken gerät, kommt es darauf an, eine Grundlage zu haben, die absolut vertrauenswürdig ist. Gottes Wort hat Menschen zu aller Zeit dieses Fundament geliefert, indem es sie in die Beziehung zu ihrem Schöpfer geführt hat. Durch den Glauben an Jesus Christus, der die Erfüllung der ganzen Schrift und Gottes Wort in menschlicher Gestalt ist, kann Wahrheit in jedem Leben Raum gewinnen. Die Bibel beweist sich am liebsten mitten im Leben.

Die Bibel enthält über 3.000 Vorhersagen verschiedenster Art: In Bezug auf einzelne Völker, auf Israel, auf bestimmte Personen und Städte.

10 Gründe warum die Bibel wahr ist

1. Die Einzigartigkeit ihrer Entstehung
Die Bibel besteht aus 66 Einzelbücher, die in etwa 1600 Jahren von über 40 verschiedenen Autoren geschrieben wurde. Angesichts dieser Tatsache müsste man eine Sammlung von verschiedenen Ideen und Ansichten erwarten. Die Bibel ist aber ein Buch mit einem Thema, einer Aussage und einem Zentrum, Jesus Christus als Erlöser.

2. Die Wunder
Wenn Gott das Universum erschaffen hat, so ist es für ihn keine Schwierigkeit, die Wunder zu tun, die die Bibel beschreibt. Es gibt auch heute noch eine Fülle von belegten und bezeugten Beispielen von Gottes übernatürlichem Eingreifen. Unheilbar Kranke werden nach einem Gebet plötzlich gesund. Auf Röntgenschirmen diagnostizierter Krebs ist nicht mehr auffindbar. Heroinsüchtige, die ihr Leben Jesus unterstellen, werden frei. Gott wirkt nach wie vor, und er ist an seinen Werken und Wundern zu erkennen.

3. Die Inspiration von Gott
Gott gab den Schreibern seine Gedanken ein, die sie dann nach ihrer persönlichen Art und Begabung niederschrieben. Darum treffen die Prophetien ein und alle nachprüfbaren Angaben erweisen sich als exakt. So ist die Bibel göttliche Autorität und alle ihre Aussagen sind verbindlich.

4. Die Bestätigung durch Jesus
Viele Menschen glauben nur an das Neue Testament. Jesus aber sagte: «Bis der Himmel und die Erde vergehen, soll auch nicht ein Jota oder ein Strichlein von dem Gesetz (Altes Testament) vergehen… Wer nun eins dieser geringsten Gebote auflöst und so die Menschen lehrt, wird der Geringste heissen im Reich der Himmel.» (Matthäus 5,18-19)

5. Die Genauigkeit der Textüberlieferung
Das Alte Testament wurde von Manuskript zu Manuskript mit äusserster Sorgfalt abgeschrieben. Zahlreiche Handschriften, die bis ins Jahr 900 n. Chr. zurückreichen, stimmen genau überein. Vor einigen Jahren wurden am Toten Meer Jesajaschriften aus der Zeit 200-100 v.Chr. gefunden. Auch diese Manuskripte stimmen mit denen, die 1000 Jahre älter sind, völlig überein. Auch alle Vorwürfe, dass Prophetien erst nach den Ereignissen geschrieben wurden, erwiesen sich als falsch. Alle auf Jesus weisenden Prophetien sind auch in diesen 2100 Jahre alten Manuskripten enthalten.
Vom Neuen Testament liegen etwa 5000 Manuskripte, die zum Teil bis in die Zeit 350 n.Chr. und Auszüge, die sogar bis 150 n. Chr. zurückreichen. Sie weichen nur äusserst geringfügig untereinander ab!

6. Die Zuverlässigkeit
Alle nachprüfbaren Angaben der Bibel haben sich im Vergleich von nichtbiblischen Quellen als korrekt herausgestellt. Auch das Leben und der Tod Jesu wird von Geschichtsschreibern der damaligen Zeit erwähnt. Ebenfalls hat bisher jeder archäologische Fund die biblischen Aussagen bestätigt.

7. Die Wiederspruchslosigkeit
Gott hat über sein Wort gewacht, dass es nicht verfälscht wurde. Alle vorgeworfenen Wiedersprüche sind scheinbarer Art, weil die biblischen Schreiber ausschnittweise berichten und unterschiedliche Schwerpunkte setzten.

8. Die Beweisbarkeit
Das Weltbild der Bibel stimmt mit den naturwissenschaftlichen Befunden überein. Zum Beispiel heisst es in Hiob 26,7: «Gott spannt den Norden aus über der Leere, hängt die Erde auf über das Nichts.» Ein Hinweis auf den luftleeren Weltraum und das freie Schweben der Erde im All. Oder in Josua 10,13 wird berichtet, dass die Sonne mitten am Himmel einen Tag lang stillstand. Der englische Astronom Edwin Ball fand bei den Berechnungen der Sonnenbahn heraus, dass 24 Stunden in der Sonnenzeit fehlen. Auch andere Wissenschaftler bestätigen diese Berechnung.

9. Die Schöpfungstheorie
Ein physikalisches Gesetz lässt eine Evolution nicht zu, weil es besagt, dass in einem System, das man sich selbst überlässt, nicht die Ordnung, sondern die Unordnung zunimmt. Statt zu einer Höherentwicklung kommt es zu einer Abwärtsentwicklung, was das Gegenteil von Evolution ist. Dagegen fügen sich die wissenschaftlichen Fakten gut in das biblische Schöpfungsmodell mit einer nachfolgenden weltweiten Sintflut-Katastrophe ein.

10. Die Prophetien
In 5. Mose 18,22 heisst es: «Wenn der Prophet im Namen des Herrn redet, und das Wort geschieht nicht und trifft nicht ein, so ist es ein Wort, das der Herr nicht geredet hat.»
Nichteintreffen einer biblischen Prophetie ist ein Unterscheidungsmerkmal für göttliche oder nichtgöttliche Inspiration. Bisher sind alle biblischen Prophetien genau eingetroffen.
Einige Beispiele:
Über die Städte Tyrus (Hesekiel 26,3-21), Samaria (Micha 1,6), Ninive (Nahum 1,8) und Babylon (Jesaja 13, 19-22) wurde Zerstörung für immer vorausgesagt. Diese Städte wurden nie wieder aufgebaut.
Jesus sagte voraus, dass kein Stein des Tempels auf dem anderen bleiben werde (Matthäus 24,2). 70 n. Chr. wurde Jerusalem zerstört und bei der Suche nach dem geschmolzenen Kuppelgold wurde jeder Stein des Tempels abgetragen.
Über die Juden wurde vorausgesagt, dass sie unter Verfolgung und Beschimpfung unter alle Völker zerstreut (Jeremia 24, 9), aber in ihr Land Israel wieder einmal zurückkommen werde (Hesekiel 36, 24). 70 n.Chr. wurden die Juden in alle Welt zerstreut und 1948 wurde der Staat Israel neu gegründet.
Im Alten Testament wurden auf den Messias über 300 prophetische Voraussagen gemacht, die Jesus Christus alle erfüllte. Zum Beispiel:

Prophetien Jesu Erfüllt: http://maranathamedia.com.au/Download/Ch...0Prophetien.pdf

Diese 10 Gründe zeigen, dass man der Bibel völlig vertrauen kann. Es gibt keinen Grund, an ihrer Wahrhaftigkeit zu zweifeln. Daher sind alle ihre Aussagen verbindlich und ernst zu nehmen. Der Prophet Jesaja zeigt im Kapitel 59 Verse 1-2, dass wir wegen unseren Sünden von Gott getrennt sind: «Ihr meint wohl, der Herr sei zu schwach, um euch zu helfen, und dazu noch taub, so dass er eure Hilferufe gar nicht hört. O nein! Eure Schuld - sie steht wie eine Mauer zwischen euch und eurem Gott! Eure Sünden verdecken ihn, darum hört er euch nicht.» Gott aber will nicht unser Verderben. «Gott will, dass alle Menschen gerettet werden und seine Wahrheit erkennen.» (1. Timotheus 2, 4). Jesus Christus sagte von sich: «Ich bin der Weg, ich bin die Wahrheit, und ich bin das Leben! Ohne mich kann niemand zum Vater kommen.» (Johannes 14, 6). Jesus sagte auch, wie wir Menschen gerettet werden: «Denn Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab. Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht verlorengehen, sondern das ewige Leben haben. Wer an den Sohn Gottes glaubt, der hat das ewige Leben. Wer aber nicht an ihn glaubt, wird nie zum Leben gelangen, sondern Gottes Zorn wird ihn treffen.»
Nicht durch die Kindertaufe oder Zugehörigkeit einer Kirche werden wir gerettet, sondern allein durch die persönliche Entscheidung für Jesus Christus. Viele Menschen aus verschiedenen Religionen haben Jesus Christus als Ihren Erlöser und Herrn angenommen und die Gewissheit des ewigen Lebens bekommen.
Wenn Gott beim Lesen zu Ihnen gesprochen hat, und Sie den Wunsch haben, Jesus Christus als Ihren Erlöser und Herrn anzunehmen, dann können Sie gerade jetzt Jesus im Gebet alle Ihre Sünden bekennen, und ihn in Ihr Leben aufnehmen (Johannes 1, 12). Wenn Sie dies aufrichtig getan haben, und ganz nach dem Willen Gottes leben wollen, dann hat Gott Ihnen alle Schuld vergeben (1. Johannes 1, 9), Sie vom Zwang, zu sündigen befreit (Röm. 6, 6) und Ihnen das ewige Leben geschenkt (Johannes 10, 28). Ihr Glaube wächst, wenn Sie täglich die Bibel lesen, mit Gott reden und Kontakt zu anderen Christen pflegen

mehr werde ich nicht mehr beitragen...da du jetzt sicherlich weisst wie du ihn annehmen kannst...ansonsten lies die Bibel...es liegt bei dir.
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Bellerophon Offline



Beiträge: 264

14.12.2005 14:52
#14 RE: Lebensberichte antworten

1. Gib mir mal bitte eine Quelle, zu dem Thema mit der Sonne und auch eine biographie von Edwin Ball. Beide Quellen sollten aber nicht christlich sein. Den nach gut einer Stunde Suchen, habe ich zu dem Thema nur was in christlich religiösen Foren gefunden. Und da bin ich dann doch eher skeptisch.
Falls das aber stimmen sollte, kann dass auf Grund der Laufbahn der Erde liegen, da diese die Sonne nicht auf einem Kreis umrundet.
2. Das gleiche auch bitte zum physikalisches Gesetz gegen die Evolution. Sag mir bitte wie heißt und wer es geschreiben hat. Diese Aussage finde ich nämlich auch nur religiösen Foren.
3. Was die Krankheiten angeht. Da sage ich nur Plazebo-Effekt. Schau mal nach. Auch ein Wunder Gottes?
4. Das es einen Menschen Namens Jesus oder so ähnlich gab stimmt. Nur die Beschreibung seines Lebens in der Bibel stimmt nicht.


Veritas et Aequitas

Bauchtanzkaiser Offline

Mitglied

Beiträge: 206

14.12.2005 18:04
#15 RE: Lebensberichte antworten

Jetzt hast du mir immer noch nicht gesagt, woran ich Gott erkenne, wenn ich ihn treffe. Wenn gerade die "reale Erfahrbarkeit" Gottes so ein tolles Argument ist, dann müsste er doch irgendwie erkennbar und von Nichtgöttlichem unterscheidbar sein. Also, was macht Gott aus, woran erkenne ich ihn? Und warum spricht Gott nur mit denen, die er ohnehin nicht mehr von seiner Existenz überzeugen muss?

Die zehn Gründe jedenfalls sind so überzeugend nicht:

1. Die Einzigartigkeit ihrer Entstehung
Erstens haben die Autoren ihre Ideen nicht losgelöst von menschlicher Gesellschaft entwickelt und niedergeschrieben, sondern in einem monotheistischen Kulturrahmen, in dem solche Ideen ohnehin kursierten. Wenn einer der Autoren ein Ureinwohner Australiens oder Südamerikas wäre, der unabhängig von kultureller Prägung zu denselben Ideen gekommen wäre, dann könnte man das als Zeichen werten. Da aber alle aus dem vorderen Orient stammen, die meisten aus dem jüdischen Kulturkreis, ist das kein besonderer Beleg. Hinzu kommt, dass die Bibel ja nicht von einem Zufallsgenerator kanonisiert wurde, sondern von religiösen Menschen, die sorgfältig ausgewählt haben, welche Schriften denn nun in der Bibel platz finden sollten. Eine krass widersprechende Idee hätten sie garantiert nicht hereingestellt. Das heißt aber nicht, dass sie nicht doch einige Widersprüche übersehen hätten, doch dazu später mehr. Außerdem, 66 Einzelbücher? Da hatte doch der Teufel seine Finger im Spiel .

2. Die Wunder
Die Wunder der Bibel sind nicht belegt, und der Hinweis, dass sie ja passiert sein könnten, wenn Gott existiert, ist kein Beleg dafür, dass sich das auch so verhält. Was die "Fülle der Wunder" heute betrifft: Wo bleibt das Wasserlaufen? Wo bleibt die Speisung der Fünftausend? Wo bleibt die Komplettheilung Querschnittsgelähmter, so dass sie direkt aufstehen und herumhüpfen können, als hätten sie's ihr Leben lang getan? Spontanremissionen und Suchtheilungen überzeugen mich nicht, die gibt es auch in anderen Religionen als vermeintliche Antworten auf Gebete und auch unter solchen, die nicht beten und/oder gar nicht religiös sind. Außerdem sterben sehr viele Leute an Krebs, obwohl sie um Heilung beten. Spielt Gott Lotto mit den Leuten, oder heilt er nur bestimmte Personengruppen?

3. Die Inspiration von Gott
Die Theorie der göttlichen Inspiration kann man nur dann als wahr anerkennen, wenn man ohnehin an die Wahrheit der Bibel glaubt, und dann eignet sie sich nicht mehr, diese Wahrheit zu belegen, weil man sonst im Zirkelschluss enden würde. Kurz, das Argument ist keines. Zu den Prophetien und nachprüfbaren Angaben siehe unten.

4. Die Bestätigung durch Jesus
Ebenfalls ein Zirkelschluss: die Prämissen beweisen sich selbst. Nur, wenn ich an die Bibel glaube, kann mich dieses Argument überzeugen, an die Bibel zu glauben. Und dann braucht es das nicht mehr. Formal ist das also Bockmist. Inhaltlich sowieso, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass der NT-Jesus wollte, dass man Homosexuelle steinigt oder Menschen mit Sehschwäche nicht Priester werden dürfen, wie es in Levitikus geschrieben steht.

5. Die Genauigkeit der Textüberlieferung
Ein paar Beispiele für Übersetzungs-Schmu: http://www.bibelkritik.ch/bibelkritik/a2.htm
Nehmen wir mal an, die Aussagen über die unverfälschten Originale stimmen (für Belege bist du dir ja zu fein): was hilft das, wenn die Übersetzer uns solch einen Käse auftischen? Und selbst wenn die Überlieferung völlig unverfälscht ist, ist das lediglich ein Beweis dafür, dass die Menschen damals besonders sorgfältig abschreiben konnten, nicht mehr und nicht weniger.

6. Die Zuverlässigkeit
Quellen angeben? Behauptungen belegen? Ach was!
Ein Gegenbeispiel: http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/22/0,1872,2018966,00.html

7. Die Wiederspruchslosigkeit [sic]
"Wiedersprüche" mögen nicht vorhanden sein, Widersprüche schon. Eine Seite mit unzähligen Beispielen findet sich hier: http://members.aol.com/ckbloomfld/
Viel Spaß beim Wegerklären durch "Schwerpunktsetzungen".

8. Die Beweisbarkeit
Wie spannt man eine Himmelsrichtung aus? Das Hiob-Beispiel widerspricht vielleicht nicht den Naturwissenschaften, aber es gehört schon sehr viel Interpretation dazu, da die Positionierung der Erde im Weltall herauszulesen. Außerdem klingt "hängte auf" eher nach einer starren Erde und nicht nach einer, die sich um die Sonne dreht. Also findet auch schon die Relativitätstheorie ansatzweise Erwähnung, weil den Bibelschreibern klar war, dass man die Drehung auch andersherum auffassen kann ! Dumm nur, dass die Naturwissenschaftler vergangener Jahrhunderte nicht so schlau daraus wurden wie wir, die wir das aus unabhängigen Quellen wissen. Im Nachhinein kann man vieles in die Bibel hineininterpretieren, wenn man's ohnehin schon weiß. Ach ja, zum Beispiel des Edwin Ball: http://www.apologeticspress.org/modules....t=1&itemid=2468 (eine christliche Seite, übrigens).

9. Die Schöpfungstheorie
Solide Unkenntnis der Physik. Die Entropiegesetze besagen, dass in einem geschlossenen System die Gesamtentropie anwächst und lassen somit zu, dass Entropie lokal abnehmen kann, wenn sie an anderer Stelle umso schneller anwächst. Wenn Menschen exkretieren oder schwitzen, machen sie nichts anderes, als Entropie nach außen abzugeben. Wäre das, was da in deinem Beitrag da so steht, wahr, würden Menschen nicht älter als zwei Tage.

10. Die Prophetien:
Ich sage jetzt voraus: Irgendwann wird New York zerstört werden, Helmut Kohl wird sterben, ein Affe wird vom Baum fallen und Piraten werden Makrelen löffeln. All das kommt von Gott. Hinweis: wenn sich irgendeine dieser Prophezeiungen nicht bewahrheitet, dann fällt diese nicht unter "all das". Gott hat also immer noch Recht!
Im Ernst: "Bisher haben sich noch alle Prophetien bewahrheitet" heißt nicht, dass schon alle wahrgeworden sind, sondern nur, dass noch keine falsch war. Wenn ich aber keine Zeitangabe mache, wann das beschriebene Ereignis eintreffen wird, dann kann man meine Prophezeiung nicht falsifizieren - dann ist sie eben nur noch nicht eingetroffen. Ohne genaue Zeitangaben sind Prophezeiungen wertlos. Was die "erfüllten" Prophezeiungen in deinem Link angeht, so sind sie seltsamerweise nur innerhalb der Bibel erfüllt. Wer also an die Bibel glaubt, den kannst du damit überzeugen, an die Bibel zu glauben - klingelt's?
Des Weiteren noch ein Link: http://www.dittmar-online.net/religion/zirkel/prophetie.html

Was den ganze Hokuspokus um Sünde und Vergebung angeht, den du weiter unten erwähnst: dazu wollte ich ohnehin noch einen Thread erstellen, und jetzt gerade habe ich keine Lust, noch mehr zu schreiben. Ich gehe also später darauf ein.

Etymon Offline



Beiträge: 60

14.12.2005 18:28
#16 RE: Lebensberichte antworten

ich heule um euch....
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Vanion Offline

Atheist


Beiträge: 1.568

14.12.2005 18:31
#17 RE: Lebensberichte antworten

das macht die sache nicht besser und
schuldgefühle erzeugen ist sadistisch

fazd Offline

Mitglied

Beiträge: 161

14.12.2005 18:50
#18 RE: Lebensberichte antworten

Zitat von Etymon
ich heule um euch....
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ich heule um dich....

Der Atheismus ist ein Zeichen, daß man die Religion ernst nimmt. (Sir Karl Raimund Popper)

Bauchtanzkaiser Offline

Mitglied

Beiträge: 206

14.12.2005 19:01
#19 RE: Lebensberichte antworten

Also um mich musst du nicht heulen, mir geht's ganz ausgezeichnet. Noch besser ginge es mir, wenn du endlich damit herausrücktest, woran man Gott denn nun erkennt, wenn man eine persönliche Gotteserfahrung hat.

Darky Offline




Beiträge: 87

21.12.2005 22:24
#20 RE: Lebensberichte antworten

ich hab mir nicht alles durchgelesen oO; hab nur gesehn dass du Head gepostet hast :( schande komme über ihn *KoRn-Fan is* andererseits meinte ja Jonathan Davis dass es das Beste war das der Band passieren konnte...
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The only good god is a dead god the only good god for me!!!

Etymon Offline



Beiträge: 60

15.10.2006 00:37
#21 RE: Lebensberichte antworten

Brian ‚Head’ Welch (Ex-Gittarist von Korn) erzählt wie er zum Glauben an Jesus Christus kam

Quelle:
Head To Christ Blog, 22 Nov 2005 01:13:32 am
http://www.headtochrist.com (Offizielle Homepage von Brian Welch)

Deutsche Übersetzung

Als ich 10 Jahre alt war, saß ich oft in meinem Zimmer, hörte Ozzy und träumte davon ein Rockstar zu sein. Als ich 24 war, begann genau dieser Traum wahr zu werden.
So wie der Erfolg ‚eingegossen’ wurde, wurde etwas in mir ‚ausgegossen’.
Der Traum der wahr wurde, hat mich nicht befriedigt.
Es schien als wenn je mehr Platten ich verkauft habe, desto unzufriedener wurde ich.
Ich habe meine Unzufriedenheit sehr gut versteckt. Die einzige Zeit wo ich Spaß hatte war, wenn ich betrunken oder high war, aber wie wir alle wissen kann die Party nicht für immer anhalten.
Ich habe meine Depressionen für so viele Jahre bedeckt, das ich schließlich nichts mehr fand mit dem ich mich betäuben und ablenken konnte. Jeder der mich wirklich kannte, konnte sehen wie bedrückt ich war.
Vor einem Jahr hatte ich 2 Möglichkeiten zur Auswahl. Ich musste mich zwischen Leben und Tod entscheiden. Ich wollte nicht in eine Gemeinde. Ich hasste „Kirchgänger“ aber ich dachte, wenn es wirklich einen Gott gibt, dann muss er im Gemeindehaus/Kirche sein, also ging ich und suchte ihn.
Als ich das erste Mal in eine Gemeinde ging, war ich seit 3 Tagen wach, aber es war mir egal, denn ich war verzweifelt. Ich kam mir vor, als hätte ich den Verstand verloren, aber als ich die Leute in der Gemeinde sah, wie sie mit geschlossenen Augen und erhobenen Händen da standen, dachte ich „diese Leute hier sind die Verrückten“.
Aber dann habe ich mich gefragt ... gibt es Gott wirklich ?
Ich fand es total abgefahren, wie sich die Leute wie Deppen benehmen und es ihnen aber egal war, was andere darüber denken. Das war so völlig anders für mich, weil ich mir mein ganzen Leben Gedanken gemacht habe wie ich ankomme und um jeden Preis versucht habe die Menge zu beeindrucken.
Da waren so viele Leute die Gott angebetet haben das ich gemerkt habe die müssen erfahren haben das Gott lebt. Warum sonst sollten sie sonst da sein?
Dann kam der Pastor und predigte als wenn Gott lebt und im Alltag involviert ist. Er sagte das Gott im Leben von jedermanns Leben involviert sein möchte. Ich sagte zu mir selbst: „Wie kann das sein ? Er sagte es gibt nur einen Gott und Millionen Menschen auf der Erde. Wie kann dieser eine Gott die Zeit haben sich um alle Menschen zu kümmern? Entweder sind diese Leute völlig irrsinnig oder ich war mein ganzes Leben blind für das was wirklich Sache ist.“
Wie auch immer, ich hab mich an diesem Tag entschieden Jesus Christus als meinen Herrn und Erlöser anzunehmen und ging nach Hause um zu lernen ob Gott Realität ist.
Als ich zu Hause war, bin ich auf’s Klo, wurde High und habe angefangen zu Gott zu reden. Ich habe ihn gebeten das er mich verändert das ich nie wieder den Wunsch hab betrunken oder high sein zu wollen. Es war als wenn mein Körper ständig high sein wollte, aber im inneren befriedigte es mich nicht mehr. Innerhalb eines Monats hatte ich keinen Drang mehr eine Pille zu nehmen, Bier zu trinken, eine Linie zu ziehe etc.
I war noch einige male high in Laufe dieses Monats, und sagte Gott, dass es besser wurde aber ich „Extra Power“ brauche um endgültig aufzuhören.
Ich bekam schließlich diese Kraft und ein Lebensabschnitt von Leere, Sucht und Bedrückung war in 30 Tagen zu Ende. Gott hatte mir gezeigt, dass er real und erlebbar ist.
Er hat sich mir nicht zuerkennen gegeben bis ich diesen Schritt auf ihn zu gemacht habe. Ich habe ihn nicht gesehen, bis ich zu ihm geschrieen habe. Es ist jetzt etwa ein Jahr vergangen, seit das passiert ist. Ich bin nun mit dem heiligen Geist erfüllt und so nah mit Gott das ich mich freue zu sterben. Aber vorher habe ich noch einige Arbeit auf der Erde zu tun. Ich möchte der jungen Generation helfen Gott kennen zu lernen, so wie ich es getan habe. Gott ist absolut nicht so, wie ich es früher immer dachte. Die Bibel ist kein Buch von Verboten und Gesetzen. Es ist ein Buch von Verheißungen und Wahrheit. Alles in diesem Buch ist wahr. Wenn Du Jesus bittest in dein Herz zu kommen, musst Du ihm nicht gehorsam sein ... Du willst es einfach!
Sieh, wenn Dein Leben wertlos erscheint und Du bist innerlich verletzt, ruft Dich Gott. Schmerz führt uns in die Arme des lebendigen Gottes. Alles im Leben hat mit betreten und verlassen zu tun. Treffe Deine Entscheidung den Schmerz zu verlassen und Frieden zu betreten.
Um selbst herauszufinden ob das was ich sage wahr ist, alles was Du tun musst ist Jesus in Dein Leben zu lassen. Bete einfach „JESUS CHRISTUS, BITTE VERGIB MIR MEINE SÜNDEN UND SEI MEIN HERR UND RETTER. GIB MIR DEINEN HEILIGEN GEIST INS HERZ UND VERÄNDERE MICH DURCH UND DURCH. DANKE... AMEN“
Herr, ich möchte Dich um einen speziellen Gefallen bitten. Bitte gib Dich den Leuten die auf meine Seite kommen zu erkennen und lass sie Dich als Herrn und Retter auf einen sehr speziellen und innige Weise erkennen wie Du es für mich getan hast.
Zeige ihnen wie sehr Du sie liebst und wie real Du bist. Zeige ihnen das Sie für immer Leben werden. Amen.
Jetzt liegt es an Dir. Klopf an die Tür, und Gott wird öffnen. Suche ihn und Du wirst ihn finden. Bitte ihn und er wird geben. Lese die Zusagen die er in der Bibel gibt. Sprich zu ihm wie Du mit jemanden sprichst den Du liebst. Triff Dich und rede mit Leuten die an Jesus Glauben. Du wirst das unsichtbare sehen und das unmögliche tun. Du wirst das Leben auf eine ganz neue Art sehen. Peace.

Head
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Christsein ohne Bekehrung ist wie ein Wettrennen ohne Startschuss. Du rennst zwar, aber es zählt nicht

Etymon Offline



Beiträge: 60

15.10.2006 01:32
#22 RE: Lebensberichte antworten

quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Brian_Welch
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Christsein ohne Bekehrung ist wie ein Wettrennen ohne Startschuss. Du rennst zwar, aber es zählt nicht

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 15.930

15.10.2006 10:52
#23 Lebensberichte antworten

Der Text ist die Suche eines Drogensüchtigen, der seine Sucht nach der alten Droge durch die Sucht nach einer neuen Droge "erfolgreich" bekämpft hat... Und es ist mal wieder ein Verzweifelter, den Jesus heimsucht und (nach seiner Wahrnehmung) in ein glückliches Leben bringt... Warum erfassen solche Geschehnisse nie Leute, die nicht so verzweifelt sind? Ich halte es für extrem gewissenlos, leidenden Menschen derartige "Therapien" anzubieten. Aus allen Zeilen dieses Textes strömt die Aura der Quacksalberei!

Gysi
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Die Menschheit befindet sich in der Vorgeschichte der Menschheit (Karl Marx)

Xeres Offline




Beiträge: 2.587

15.10.2006 13:43
#24 RE: Lebensberichte antworten

Genausogut hätte er vom Buddismus oder vom Fliegenden Spagettimonster hören können... Wo besteht da der unterschied? Wer nicht fähig ist für sich selbst den Lebenssinn zu finden, der geht sich jemanden suchen der ihn ihm sagt. Deshalb hat das Christentum noch lange kein Anspruch, die absolute Wahrheit zu verbreiten. Solche schicken Bekenntnisse gibts es für jede Religion zu genüge und die Prominentesten Vertreter werden wie ein Werbeschild herumgezeigt um über den fehlenden Inhalt hinwegzutäuschen...
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Sie glaubt an Gott, aber sie glaubt auch, daß das Radio wegen den winzigen Leuten dadrin funktioniert.
(Woody Allen, amerikan. Schauspieler u. Regisseur, *1935)

Antony11 ( Gast )
Beiträge:

15.10.2006 18:31
#25 RE: Lebensberichte antworten

Zitat von Gysi
Aus allen Zeilen dieses Textes strömt die Aura der Quacksalberei!
Dieser Logik kann man nichts entgegnen, ausser man will sich selbst betrügen und das tun ja die meisten aus dieser Gilde.

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