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Religionsforum
Atheismus vs. Religionen  


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Dieses Thema hat 156 Antworten
und wurde 6.968 mal aufgerufen
 Christentum
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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.255

12.02.2008 21:50
#26 RE: Warum lässt Gott Leiden zu? Antworten

In Antwort auf:
ABer nur, wenn man einen überaus eigenwilligen Gütebegriff hat.
Was ihr dann als eigenwillig betrachtet...Ich bin auch immer wieder erstaunt über eure verschiedenen Gottesbilder...auch solche sind ... sehr eigenwillig!

In Antwort auf:
Wenn jemand irgendwelchen Empörern die Chance lassen will zu zeigen, was sie als Regierungschefs so drauf haben und dabei völlig billigend in Kauf nimmt, dass bei diesem Versuch massenweise Leute über die Klinge springen ist das doch eher grob fahrlässig oder zumindest ziemlich gleichgültig.


Wenn es so wäre, hätte er ja wohl kaum auf einen Lösungsweg aufmerksam gemacht und immer wieder seine Führung und Leitung angeboten. Wer akzeptiert denn heute noch Gottes Maßstäbe? Die gelten doch als veraltet, ebenso wie diejenigen, die nach ihnen leben. Ein Angebot bleibt ein Angebot. Wer das nicht annehmen will, will es eben nicht. Fragwürdig ist nur, dass dann nach einem Gott geschrien, wenn durch die Ablehung der göttlichen Anleitung Unheil geschieht... Wo war Gott? Warum ich? das sind die gängigen Fragen die dann kommen. Verantwortung für seine Entscheidung will doch kaum einer übernehmen. Aber klar: Es ist so einfach einem Gott alles in die Schuhe zu schieben. Hätte er doch nur so und so gehandelt... Das ist aberwitzig
Und das soll säkuläres Denken sein..? Ein purer Hohn!

In Antwort auf:
Er hat zumindest das Entstehen des Bösen geduldet. Das wird in deiner Interpretation wieder in Richtung faire Chance gehen, in meiner in Richtung Kaltschnäuzigkeit und unterlassene Hilfeleistung.
Was denn nun? Wollt ihr Verantwortung für euer denken und Handeln übernehmen können oder nicht? Das ist doch gerade das, wodurch ihr euch von den blöden Gläubigen abgrenzen wollt. Und jetzt gebt ihr Gott die Schuld für diese Möglichkeit... Das ist doch schizophren...

In Antwort auf:
Dann brauchten wir keine Einzelfallprüfung mehr. Dann gebe es für solche absoluten Delikte einfach eine Einheitsstrafe, unabhängig welche Umstände zur Tat führten.

Sehe ich überhaupt nicht so. Gerade zur Feststellung des "absoluten" ist doch die Einzelfallprüfung zwingend notwendig.

In Antwort auf:
Ach, deshalb die saftigen Strafen für die, die nicht genau so ticken, wie der große Uhrmacher verlangt? Deshalb auch die ganzen Krankheiten, Unglücke, Verbrechen die jeden treffen, sogar völlig unabhängig vom eigenen Verhalten Gott und anderen gegenüber?

Über die Ursachen und den Ursprung dieser "Strafen" haben wir doch grade erst gesprochen. Warum muss man einen Gott ergreifen, dem man die Konsequenzen für seine Entscheidungen in die Schuhe schieben kann? Warum nicht einfach mal Verantwortung übernehmen?


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Lukrez Offline




Beiträge: 5.551

12.02.2008 21:53
#27 RE: Warum lässt Gott Leiden zu? Antworten
In Antwort auf:
Na in der Bibel lässt sich kein Hinweis dazu finden, dass Gottd as Böse erschaffen hat. Im Gegenteil: Sie lässt keinen Zweifel an der Ursache des Bösen, und wie es dazu kam...

Ja wo kommt es denn her?
Mit Verlaub - das ist vollkommener Quark!
Gott der allgütige Schöpfer schöpft die Welt und der Mensch (noch dazu Gottes Ebenbild! ist allein für das Böse zuständig.
Das ist einfach nur krank...

__________________________________________________
Wenn du es nicht wagst, den Sinnen zu trauen, stürzen die Pfeiler des Lebens ein.
De nihilo nihil. Aus Nichts wird nichts.
Zu soviel Unheil hat schon die Religion die Menschen verleitet.
(Lukrez)

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.255

12.02.2008 21:58
#28 RE: Warum lässt Gott Leiden zu? Antworten

In Antwort auf:
Natürlich nur, wenn es dem alten Mann so passt und man seine absolute Alleinherrschaft anerkennt. Hm, Diktaturen
funktionieren bis heute so...
Können Diktaturen, wie wir sie bereits auf der Erde hatten, für sich aussagen? Indem sie auf eine Regierungsweise verweisen können, die zu Wohlstand, Frieden, Gesundheit, Absicherung u.s.w. führte?

In Antwort auf:
Womit ich meine Frage ausweite: Warum lässt Gott auch bei den ZJ Leiden zu? Die sind doch alle artig.
Hiob Kapitel 1: 7-12 beantwortet deine Frage.


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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.255

12.02.2008 22:02
#29 RE: Warum lässt Gott Leiden zu? Antworten

In Antwort auf:
Ja wo kommt es denn her?
Lies die obigen Beiträge, Lukrez, dann weißt du es... Aber wir wissen doch, dass deine Frage nicht ernstgemeint ist...

In Antwort auf:
Mit Verlaub - das ist vollkommener Quark!
Genau diese Reaktion war zu erwarten...

In Antwort auf:
Gott der allgütige Schöpfer schöpft die Welt und der Mensch (noch dazu Gottes Ebenbild! ist allein für das Böse zuständig.
Wie gesagt: Les einfach die Beiträge. Ist doch nicht so schwer...

In Antwort auf:
Das ist einfach nur krank...
Dann ist es umsop interessanter, dass du dich immer noch an deisen Diskussionen um "kranke Dinge" beteiligst... Scheinst ja doch immer noch Spass daran zu haben...


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Lukrez Offline




Beiträge: 5.551

12.02.2008 22:08
#30 RE: Warum lässt Gott Leiden zu? Antworten
Diese ganze religiöse Leidgeschichte ist doch erwiesener vollkommener Blödsinn!
Angeblich ist Leid durch menschliches Fehlverhalten entstanden - allerdings wäre die Welt auch ohne die Existenz eines einzigen Menschen ein Jammertal!
Warum leiden eigentlich Tiere?
Fressen und gefressen werden ist das Gesetz der Natur und der Mensch trägt daran keinerlei Schuld.
Warum machen die Religionen eigentlich den Menschen immer so schlecht?
Warum wird den Menschen eine Erbschuld eigeredet, die sie definitiv nicht haben?
Ist also bloße Existenz mit irgendeiner Schuld verbunden?
Ich empfinde diesen Gedanken als pervers!

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Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

12.02.2008 22:32
#31 RE: Warum lässt Gott Leiden zu? Antworten

In Antwort auf:
Wenn es so wäre, hätte er ja wohl kaum auf einen Lösungsweg aufmerksam gemacht und immer wieder seine Führung und Leitung angeboten.
Wer glaubt und vertraut schon einem potentiellen Führer, der nur quatscht und sich in der Tat aus allem raus hält? Hunde die bellen, beißen nicht.
In Antwort auf:
Die gelten doch als veraltet
Die sind veraltet.
In Antwort auf:
Ein Angebot bleibt ein Angebot. Wer das nicht annehmen will, will es eben nicht.
Richtig. Und ein Krämer, der auf seiner Ware sitzen bleibt, ist irgendwann bankrott.
In Antwort auf:
Fragwürdig ist nur, dass dann nach einem Gott geschrien, wenn durch die Ablehung der göttlichen Anleitung Unheil geschieht...
Wer hat jetzt hier nach Gott gefragt? Wenn wir aufzeigen, wie hilflos er (seine angebliche Existenz als Gedankenkonstrukt akzeptierend) agiert, ist das doch keine Rufen nach ihm, sondern die Erhöhung des Versichts auf solche Konstrukte.
In Antwort auf:
Aber klar: Es ist so einfach einem Gott alles in die Schuhe zu schieben. Hätte er doch nur so und so gehandelt... Das ist aberwitzig
Nein, das ist nur die konsequente Anwendung des Gottesbildes der Bibel in der jeweiligen individuellen Fassung. Dass nicht zwei Personen das gleiche Gottesbild haben, weißt auch du.
In Antwort auf:
Und das soll säkuläres Denken sein..?
Natürlich ist das nicht säkuläres Denken. Das ist der Versuch von Atheisten bzw. Andersgläubigen sich auf euer Denken einzulassen und sich auf dieser Stufe mit euren Argumenten auseinanderzusetzen.
Für uns gibts das Theodizeeproblem überhaupt nur in der Diskussion mit euch. Eins von den vielen Problemen das Atheisten/Agnostiker im Vergleich mit Gläubigen nicht haben.
In Antwort auf:
Und jetzt gebt ihr Gott die Schuld für diese Möglichkeit... Das ist doch schizophren...

Nochmal, wir haben keinen Gott, wir geben keinem Gott die Schuld. Natürlich sind an allem was hier passiert nur die Menschen schuld. Wir lassen uns nur auf eurer Gottesbild ein, nur hier in der Diskussion. Sonst beschäftigt uns das überhaupt nicht.
In Antwort auf:
Warum muss man einen Gott ergreifen, dem man die Konsequenzen für seine Entscheidungen in die Schuhe schieben kann? Warum nicht einfach mal Verantwortung übernehmen?
Und noch einmal: Wir schieben keinem Gott was in die Schuhe, wir kommen fantastisch ohne den aus. Wir versuchen nur zu zeigen, wie widersprüchlich euer Gottesbild, auch in den einzelnen individuellen Fassungen, ist.

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.255

12.02.2008 22:34
#32 RE: Warum lässt Gott Leiden zu? Antworten

In Antwort auf:
Fressen und gefressen werden ist das Gesetz der Natur und der Mensch trägt daran keinerlei Schuld.
Beziehst du in dieses "Fressen und gefressen werden" auch Kriege, National-und Rassenstolz etc. mit ein?

In Antwort auf:
Warum machen die Religionen eigentlich den Menschen immer so schlecht?
Das tun sie nur in deienr Vorstellung. Warum sollte ich mich als religiöser schlecht fühlen? Religion macht auf Verantwortlichkeiten aufmerksam. Etwas was dir offesichtlich total zuwider läuft. Denn wenn ein Triebtäter ein Kind missbraucht, dann war es eben der Trieb, seine Natur!: So sorry für das Opfer, aber der Täter hat deiner Ansicht nach ja keine Schuld!

In Antwort auf:
Ich empfinde diesen Gedanken als pervers!
Dass du religiöse Zusammenhänge nicht verstehen möchtest, wissen wir ja bereits. Und das ist doch auch gar kein Problem. Zumindest für mich nicht.

Ich frage mich nur, warum du dich immer wieder an diesen deiner Meinung nach kranken Gedanken aufreibst...


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Lukrez Offline




Beiträge: 5.551

12.02.2008 22:45
#33 RE: Warum lässt Gott Leiden zu? Antworten

In Antwort auf:
Beziehst du in dieses "Fressen und gefressen werden" auch Kriege, National-und Rassenstolz etc. mit ein?


Ja - Genau das sind letztlich die Ursachen!
Kampf um Nahrungsmittel für die Sippe.
Die ersten Feldzüge der Menschheit hatten genau diesen Grund: Eroberung von gehorteten Nahrungsmitteln zugunsten der eigenen Sippe - Schaffung eines Überlebensvorteils in einer lebensfeindlichen Welt.
In Antwort auf:
Denn wenn ein Triebtäter ein Kind missbraucht, dann war es eben der Trieb, seine Natur!: So sorry für das Opfer, aber der Täter hat deiner Ansicht nach ja keine Schuld!

Über den Unterschied von Schuld und Verantwortung haben wir hier schon ausführlichst diskutiert!
Warum wird das immer absichtlich überlesen?

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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.255

12.02.2008 22:56
#34 RE: Warum lässt Gott Leiden zu? Antworten

In Antwort auf:
Wer glaubt und vertraut schon einem potentiellen Führer, der nur quatscht und sich in der Tat aus allem raus hält?
Wundert es dich, dass du Gott als jemanden betrachtest, der sich nicht kümmert? Er existiert für dich doch gar nicht.

In Antwort auf:
Die sind veraltet.
Ja so veraltet, dass sie immer noch in der menschlichen Gesellscahft Anwendung finden.

In Antwort auf:
Richtig. Und ein Krämer, der auf seiner Ware sitzen bleibt, ist irgendwann bankrott.

Er bleibt ja nicht drauf sitzen. So gern du das auch hättest, und dir immer wieder ausmalst. Es gibt genug Menschen, die von ihrem Recht gebrauch machen, und nach diesen Grundsätzen leben.


In Antwort auf:
Wer hat jetzt hier nach Gott gefragt? Wenn wir aufzeigen, wie hilflos er (seine angebliche Existenz als Gedankenkonstrukt akzeptierend) agiert, ist das doch keine Rufen nach ihm, sondern die Erhöhung des Versichts auf solche Konstrukte.
Diese Hilflosigkeit existiert aber nur in atheistischen Interpretationen der verschiedenen Gottesbilder. Nicht einmal ansatzweise können alle Gottesbilder erfasst werden - es sei denn man schert sie alle über einen kamm. Für Atheisten ist die Sache ebenso eindeutig wie für Theisten. Wobei die unterschiedlichen Argumentationsketten auf der hand liegen.

In Antwort auf:
Nein, das ist nur die konsequente Anwendung des Gottesbildes der Bibel in der jeweiligen individuellen Fassung.
Inwieweit spilet das einen Rolle im Hinblick auf die momentane Diskussion?

In Antwort auf:
Das ist der Versuch von Atheisten bzw. Andersgläubigen sich auf euer Denken einzulassen und sich auf dieser Stufe mit euren Argumenten auseinanderzusetzen.
Da haben wir, so scheint es noch viel des Weges zu gehen, denn man sieht sich hier als Gläubiger mit derartig abstrusen Gottesbildern konfrontiert, verbunden mit dem Vorwurf, an diese zu glauben, wofür man einen atheistischen Denkzettel verpasst bekommt. Dass das nicht greifen kann, sollte wohl bitte jedem alsbald klar werden.

In Antwort auf:
Nochmal, wir haben keinen Gott, wir geben keinem Gott die Schuld. Natürlich sind an allem was hier passiert nur die Menschen schuld. Wir lassen uns nur auf eurer Gottesbild ein, nur hier in der Diskussion.
Na über die Schuld dees Menschen frag mal Lukrez! Der wird dich schon eines besseren belehren! Wenn ihr euch auf unser Denken einlassen würdet, bräuchtet ihr doch gar nicht mit so Punkten wie: Gott hat das Böse erschaffen kommen? Warum tut ihr aber genau das? Und wie wollt ihr auf diese Art zu einer Lösung kommen?

In Antwort auf:
Für uns gibts das Theodizeeproblem überhaupt nur in der Diskussion mit euch.
Zum Beispiel könnten wir uns schonmal konkret darauf einigen, dass es das Theodizeeproblem auch für mich nicht gibt.

In Antwort auf:
Wir versuchen nur zu zeigen, wie widersprüchlich euer Gottesbild, auch in den einzelnen individuellen Fassungen, ist.
Na dann viel Erfolg!

Am Ende heißt es eh wieder: Die blöden Gläubigen wollen die Realität einfach nicht erfassen. Frag mal Lukrez: Der ist jetzt schon fertig! Kann einem richtig leid tun..


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Lukrez Offline




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12.02.2008 23:07
#35 RE: Warum lässt Gott Leiden zu? Antworten

Also - wenn wir hier weiterdiskutieren wollen:
Gibt es Leid auch ohne das "Böse"?
Warum eigentlich?
Warum leiden auch Tiere?
Beantworte diese Fragen und wir reden weiter!
Ansonsten hat das keinen Sinn - ist dann tatächlich religiöse Ignoranz.

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SnookerRI Offline

Soul-Societist


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12.02.2008 23:07
#36 RE: Warum lässt Gott Leiden zu? Antworten

In Antwort auf:
Kampf um Nahrungsmittel für die Sippe.
Kaum vorstellbar, dass es Hitler oder auch den Bushs um Nahrungsmittel oder Lebenraum ging...
Immerhin werden genügend Tonnen an Nahrungsmittel jedes Jahr vernichtet um die Preise stabil zu halten...

In Antwort auf:
Warum wird das immer absichtlich überlesen?
Warum setzt du vorraus, dass es absichtlich geschieht.. Du weißt doch, wie das ist NAchdruck durch Wiederholung.

Ich kann auch ewig sagen: Gott hat das Böse nicht erschaffen... Ständig werd ich damit konfrontiert...


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SnookerRI Offline

Soul-Societist


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12.02.2008 23:14
#37 RE: Warum lässt Gott Leiden zu? Antworten

In Antwort auf:
Gibt es Leid auch ohne das "Böse"?
Kann ich mir nicht vorstellen.

In Antwort auf:
Warum eigentlich?
Warum was eigentlich?

In Antwort auf:
Warum leiden auch Tiere?
Weil der Mensch zum Beispiel in ihren Lebenraum eingreift? Um seine Energieprobleme zu lösen, wozu ihm deiner Meinung nach offenbar nur die Vernichtung von Lebensraum anderer Lebewesen zur Verfügung steht?

In Antwort auf:
Ansonsten hat das keinen Sinn - ist dann tatächlich religiöse Ignoranz.
Egal wie diese Fragen auch beantwortet werden. Du wirst niemals den religiösen Standpunkt akzeptieren können. Das hast du hier mehrfach - gerade heute - und in aller Deutlichkeit geschrieben. Warum sonst frage ich dich immer wieder, warum du dich überhaupt an solchen Diskussionen beteiligst?

Ich akzeptiere deine Haltung. Aber dann stehe auch bitte selbst dazu!


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Lukrez Offline




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12.02.2008 23:14
#38 RE: Warum lässt Gott Leiden zu? Antworten

In Antwort auf:
Kaum vorstellbar, dass es Hitler oder auch den Bushs um Nahrungsmittel oder Lebenraum ging...
Immerhin werden genügend Tonnen an Nahrungsmittel jedes Jahr vernichtet um die Preise stabil zu halten...

Adolfs Feldzüge hatten vor allem einen Grund:
Die Abwendung oder Vertuschung eines offensichtlichen Staatsbankrotts!
Alle heute von manchen Menschen so hochgelobten Leistungen Adolfs mussten doch irgendwie bezaht werden - und das ging nur mittels seiner Eroberungszüge.
Ohne Krieg wäre Adolfs Reich schon viel früher zusammengebrochen!

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SnookerRI Offline

Soul-Societist


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12.02.2008 23:23
#39 RE: Warum lässt Gott Leiden zu? Antworten

In Antwort auf:
Adolfs Feldzüge hatten vor allem einen Grund:
Die Abwendung oder Vertuschung eines offensichtlichen Staatsbankrotts!
Sind das nicht irgendwann alle Feldzüge? Was war mit dem römsichen Reich?

Wie kam es denn zum Bankrott zu Hitlers Zeiten? Die Investition ins Militär hat harte Reichsmark gekostet. Krieg führt also erst zum Bankrott.

Und wie geht es der amerikanischen Wirtschaft zur Zeit?

Aber wir kommen vom thema ab: Worum geht es bei Feldzügen doch gleich?


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Lukrez Offline




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12.02.2008 23:26
#40 RE: Warum lässt Gott Leiden zu? Antworten

In Antwort auf:
Warum leiden auch Tiere?
Weil der Mensch zum Beispiel in ihren Lebenraum eingreift? Um seine Energieprobleme zu lösen, wozu ihm deiner Meinung nach offenbar nur die Vernichtung von Lebensraum anderer Lebewesen zur Verfügung steht?

Gibt es Leid auch ohne das "Böse"?
Kann ich mir nicht vorstellen.


Und genau das ist blanke Ignoranz!
Tiere leiden auch ohne menschlichen Einfluss - und wer hat beispielsweis Schuld an Erdbeben und Vulkanausbrüchen?
Das Leid ist vom Leben niemals zu abstrahieren!
Das hat mit Schuld eben nichts zu tun.
Paradiese gibt es lediglich im rein mineralischen - also leblosen - Zustand!
Leben ist Leiden - das sagte schon Buddha.
Jedenfalls ist es ein unabdingbarer Bestandteil des (bewussten) Lebens.

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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.255

12.02.2008 23:41
#41 RE: Warum lässt Gott Leiden zu? Antworten

In Antwort auf:
Und genau das ist blanke Ignoranz!
Es war klar, dass du das so sehen würdest.

In Antwort auf:
Tiere leiden auch ohne menschlichen Einfluss
Wo gibt es denn heute noch Zonen, die vom mesnchlichen Einfluss ausgeschlossen sind?

In Antwort auf:
und wer hat beispielsweis Schuld an Erdbeben und Vulkanausbrüchen?
Wer oder was tötet bei Erdbeben oder Vulkanausbrüchen? Warum wird eher ins Militär investiert, als sichere Wohnungen kostengünstig zu bauen, oder Frühwarnsysteme weiterzuentwickeln? Warum werden Mrd. für Weltraumprojekte ausgegeben, wobei es den Menschen nichts nützt, zu wissen, dass es auf dem Mond Wasser gibt, wenn sie auf der Erde in gebieten leben, die für ihre Tektonik bekannt sind?

Stellst du dir diese Fragen überhaupt?

In Antwort auf:
Das Leid ist vom Leben niemals zu abstrahieren!
Für deine Vorstellung von Leben mag das ja zutreffen. Verzeih bitte, aber nicht jeder teilt diese.


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Tao-Ho Offline

Zennois


Beiträge: 5.365

13.02.2008 06:42
#42 RE: Warum lässt Gott Leiden zu? Antworten

Nein, lieber Snooker. Gott ist nicht nur ein Gott der Liebe.
Schau Dir bitte 2 Mose 20, Vers 5 an, denn dort steht:

Zitat von Bibel
Du sollst dich nicht vor ihnen niederbeugen und ihnen nicht dienen;
denn ich, Jehova, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott, der die Ungerechtigkeit
der Väter heimsucht an den Kindern, am dritten und am vierten Gliede derer,
die mich hassen

Gott hat auch gesagt, dass er ein zorniger Gott ist. Nun, soweit ich mich erinnere ist
Zorn eine der sieben Todsünden. Wie krass seine Strafen sind (wir gehen ja momentan
davon aus dass es Gott und Satan wirklich gibt) sehen wir z. B. in 5 Mose 32, Vers 42:
Zitat von Bibel
"Meine Pfeile mache ich trunken von Blut, während mein Schwert sich ins Fleisch
frisst - trunken vom Blut Erschlagener und Gefangener"

Sicher haben mir das nicht nur die ZJ so versucht zu erklären, dass es aber nicht gilt Gott
für die schlechten Dinge verantwortlich zu machen. Vielmehr geht es darum Gott nicht als
Gott des Zornes zu sehen, sondern als Gott der Güte, durch dessen Gnade wir seine Liebe
empfangen können auch als Sünder. ABER: nur zu seinen Konditionen.

Also doch Diktatur, wenn Du mich fragst.

Katzen erkennen niemanden als Souverän an. Auch meine zwei Katzen erkennen mich sicher nicht
als Souverän an. Sie finden es fein, dass ich das Döschen öffne und das Kistchen sauber ist.
Nicht mehr und nicht weniger - das kann Dir jeder Katzenbesitzer bestätigen.

Was Hiob anbelangt kann ich nur sagen: Auch ZJ müssen also leiden, weil Gott und Satan ihren
Streit auf dem Buckel anderer austragen. Toll und wirklich fair - wie konnte ich nur?
Wenn ich so ein Verhalten am Arbeitsplatz an den Tag legen würde - ich habe einen Zwist mit
einer Kollegin und quäle dafür den Lehrling... - ist doch krank.
Zitat von Snooker
Beziehst du in dieses "Fressen und gefressen werden" auch Kriege, National-und Rassenstolz etc. mit ein?

Also ich beziehe das sehr wohl mit ein, denn evolutionär gesehen passiert das schon sehr lange
Zeit. Das nennt man das Gesetz des Stärkeren, was sich durch den Menschen langsam ändert.

Gerade Atheisten sind vorreiter des Humanismus und der Ethik. Sollte sich Gott mal ne Scheibe
von abschneiden.
Zitat von Snooler
Ich frage mich nur, warum du dich immer wieder an diesen deiner Meinung nach kranken Gedanken aufreibst...

Weil es kranke Gedanken sind, lieber Snooker. Der Gott in der Bibel verhält sich bestenfalls schizoprän. Er ist
ekelerregend machtgeil, ändert seine Meinung wie ich meine Unterhosen und ist alles andere als
ein fairer Geschäftspartner.
Ich halte die Sintflut für ein billiges Mogeln bei einem geschlossenen Pakt. Stelle Dir einfach mal
vor, Gott hätte Satan noch ein Weilchen weitermachen lassen und Noah samt Familie hätte das Zeitliche
gesegnet. Dann hätte (theoretisch) Satan gewonnen gehabt. Ich mogele nicht mal beim Minigolf.

Hat Gott so ein Verhalten echt nötig? Wenn sich ein Mensch so verhält, wie Gott es laut Bibel tut,
habe ich schnell nichts mehr mit ihm zu tun. Darum braucht er sich nicht wundern, wenn ihn keiner
mehr als Souverän haben will. (wie schon gesagt: Wir gehen mal davon aus, dass es ihn gibt / sogar
die anwesenden Atheisten)

----------------------------------------------------------------------------------------------------
So wie die Lotosblume lieblich und unbefleckt aus dem Schlamm sich erhebt...
() Tao-Ho

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

13.02.2008 08:11
#43 RE: Warum lässt Gott Leiden zu? Antworten

In Antwort auf:
Nein, das ist nur die konsequente Anwendung des Gottesbildes der Bibel in der jeweiligen individuellen Fassung.

Inwieweit spilet das einen Rolle im Hinblick auf die momentane Diskussion?

Das meinst du wirklich ernst? Dieses biblische Gottesbild ist die einzige Grundlage dieser Diskussion hier überhaupt.

In Antwort auf:
Da haben wir, so scheint es noch viel des Weges zu gehen, denn man sieht sich hier als Gläubiger mit derartig abstrusen Gottesbildern konfrontiert,
Das Gottesbild, über das wir hier diskutieren, ist so übersichtlich und so vereinfacht, dass es wohl für alle Christen gilt. Es geht nämlich ausschließlich um zwei Sachen:
Gott ist allmächtig.
Gott ist allgütig.

Was davon entspricht nicht deinem Gottesbild?

In Antwort auf:
Na über die Schuld dees Menschen frag mal Lukrez! Der wird dich schon eines besseren belehren!
Ganz sicher nicht. Auch für den gibts keinen Gott. Worauf ich hier hinaus wollte ist deine ständige Behauptung, wir würden was auf Gott schieben. Das ist absurd. Höchstens auf Religion. Aber auch die ist Erfindung der Menschen, also letztlich sie verantwortlich.
Bist du bereit zu akzeptieren, dass Gott höchstens für Gläubige der Buhmann sein kann?

In Antwort auf:
Zum Beispiel könnten wir uns schon mal konkret darauf einigen, dass es das Theodizeeproblem auch für mich nicht gibt.
Wenn dem so wäre, hätte sich der Wachturm nicht so ne Begründung einfallen lassen müssen. Das Theodizeeproblem gibts auch für dich, du hast dir nur eine Erklärung gesucht. Eine, die von uns nicht akzeptiert wird. Nur darum geht hier die Diskussion.

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.255

13.02.2008 08:39
#44 RE: Warum lässt Gott Leiden zu? Antworten

In Antwort auf:
Schau Dir bitte 2 Mose 20, Vers 5 an, denn dort steht:[...]


Auch hier geht es wieder darum Verantwortung zu übernehmen. Jeder wird aufgrund seines eigenen Verhaltens und seiner eigenen Einstellung gerichtet, wenn er alt genug ist, die Verantwortung dafür zu übernehmen. Als sich die Nation Israel dem Götzendienst zuwandte, hatten allerdings mehrere Generationen die Folgen zu tragen. Selbst treue Israeliten bekamen die Auswirkungen zu spüren, denn die religiöse Pflichtvergessenheit der Nation erschwerte es ihnen, die Lauterkeit zu bewahren.

Zu welchen Handlungen der Götzendienst die Israeliten veranlasste, kannst du auch nachlesen. Zum Beispiel im Bericht über die Regentschaft von König Manasse. Daran wird offenbar, warum Gott ausschließliche Ergebenheit ihm gegenüber forderte.

In Antwort auf:
Also doch Diktatur, wenn Du mich fragst.
Na klar. Mit deiner Einstellung würde ich genauso urteilen...

In Antwort auf:
Nicht mehr und nicht weniger - das kann Dir jeder Katzenbesitzer bestätigen.

Ich habe auch zwei Katzen, und weiß genau, warum ich den Vergleich zog.

In Antwort auf:
Was Hiob anbelangt kann ich nur sagen: Auch ZJ müssen also leiden, weil Gott und Satan ihren
Streit auf dem Buckel anderer austragen. [...]ich habe einen Zwist mit
einer Kollegin und quäle dafür den Lehrling... - ist doch krank.

Wer quält denn den "lehrling"? Wenn dein Arbeitskollege zum Lehrling hingeht und ihm erklärt wie schlecht du deine Arbeit machst, und wieviel besser der lehrling das selbst könnte; wer führt den wen hinters Licht? Wenn dann der Lehjrling zu dir hinkommt und dir ins Gesicht spuckt, und gemeinsame Sache mit deinem Arbeitskollegen macht, der dir nur ein hämisches Grinsen zuwirft, und dir fortan versucht, auch alle anderen Lehrling gegen dich aufzubringen; Wer ist dann der Agitator...? Du? Ich denke nicht.

In Antwort auf:
Das nennt man das Gesetz des Stärkeren, was sich durch den Menschen langsam ändert.
Yo die aktuelle amerikanische Aussenpolitik ist dafür geradezu beispielhaft

In Antwort auf:
Gerade Atheisten sind vorreiter des Humanismus und der Ethik. Sollte sich Gott mal ne Scheibe
von abschneiden
Das werden wir sehen, wenn alle Religionen abgeschafft wurden, und auch der Letzte Gläubige massiv angegriffen wird...

In Antwort auf:
Weil es kranke Gedanken sind, lieber Snooker. Der Gott in der Bibel verhält sich bestenfalls schizoprän. Er ist
ekelerregend machtgeil, ändert seine Meinung wie ich meine Unterhosen und ist alles andere als
ein fairer Geschäftspartner.
Das ist zumindest mal dein Bild von Gott. Deshalb lehnst du es ja auch ab. Kann ich verstehn. Würde ich genauso machen. Nur hat nicht jeder dein Bild von Gott übernommen.

In Antwort auf:
Gott hätte Satan noch ein Weilchen weitermachen lassen und Noah samt Familie hätte das Zeitliche
gesegnet. Dann hätte (theoretisch) Satan gewonnen gehabt.
Nee hätte er nicht. Da Noah und seine Familie in Treue zu Gott gestorben wären. Somit hätte Satan auch in diesem Fall mit seiner Behauptung falsch gelegen. Ein Mensch, der in True zu Gott stirbt ist für Satan ein großer Verlust. Satan weiß dies zumindest und ist sich dessen bewusst.

In Antwort auf:
Hat Gott so ein Verhalten echt nötig?
Wenn wir von deinem Gottesbild reden, welches du konstruierst, um mit Gläubigen zu diskutieren, scheint das leider der Fall zu sein.

Wenn alle Menschen dieses persönliche Gottesbild hätten, würde auch ich meine Hoffnung auf den Atheimus setzen, wie ich es schon sagte.


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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.255

13.02.2008 08:58
#45 RE: Warum lässt Gott Leiden zu? Antworten

In Antwort auf:
Das meinst du wirklich ernst? Dieses biblische Gottesbild ist die einzige Grundlage dieser Diskussion hier überhaupt.
Du weißt schon, warum ich diese Frage stellte. Dir wird schließlich auch auffallen, dass bezüglich der grundlage der Diskussion schon Uneinigkeit herrscht. Wenn ich sage: Ich beziehe mich auf die Bibel, während du dasgleiche sagst, und wir trotzdem nicht auf einen nenner kommen, kann da was nicht stimmen.

In Antwort auf:
Es geht nämlich ausschließlich um zwei Sachen:
Gott ist allmächtig.
Gott ist allgütig.

Was davon entspricht nicht deinem Gottesbild?
Nichts! beides trifft zu. Aber wie du zu beginn so schön anführtest, gelten diese beiden Bedingugen für dich ja schon nicht. Entweder ist Gott das Eine oder das Andere. Aber nicht beides. Da schlägt natürlich jeder Erklärungsversuch fehl, was von vornherein klar war.

In Antwort auf:
Ganz sicher nicht. Auch für den gibts keinen Gott.
Lukrez geht es nicht um die Frage, ob es einen Gott gibt, sondern inwieweit der mensch Schuld für sein handeln haben kann. Ich nehmen an, du hast seine beiträge mitverfolgt...

In Antwort auf:
Worauf ich hier hinaus wollte ist deine ständige Behauptung, wir würden was auf Gott schieben. Das ist absurd.
Warum sagt ihr dann in dieser Diskussion immer wieder, dass Gott für das Böse verantwortlich ist? Mir ist klar, dass ihr euch bemüht, zu versuchen, mit Gläubigen auf einer Stufe zu dikutieren, aber offensichtlich müssen wir da noch einen weiten Weg gehen, bis wir uns auf eine Grundlage einigen können.

In Antwort auf:
Bist du bereit zu akzeptieren, dass Gott höchstens für Gläubige der Buhmann sein kann?
Er ist ja für Gläubige nicht der Buhmann. Für Atheisten sowieso nicht. Das ist doch ohnehin klar.

In Antwort auf:
Das Theodizeeproblem gibts auch für dich, du hast dir nur eine Erklärung gesucht.
Wenn man eine Lösung gefunden hat, gibt es dieses bestimmte Problem nicht mehr.

In Antwort auf:
Eine, die von uns nicht akzeptiert wird. Nur darum geht hier die Diskussion.
Na wollen wir hoffen, dass die Diskussion auch bald wieder dieses Ziel verfolgt.
Ich warte mal ab, wie sie sich entwickelt.


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Reinecke ( gelöscht )
Beiträge:

13.02.2008 09:25
#46 RE: Warum lässt Gott Leiden zu? Antworten

In Antwort auf:
B.S. schrieb: Das Gottesbild, über das wir hier diskutieren, ist so übersichtlich und so vereinfacht, dass es wohl für alle Christen gilt. Es geht nämlich ausschließlich um zwei Sachen:
Gott ist allmächtig.
Gott ist allgütig.


Ich würde noch ein "allwissend" hinzufügen, da sonst die Möglichkeit besteht, dass der angenommene Gott aus schierer Unwissenheit Scheiße baut, trotz aller Macht und Gnade. (Vielleicht gehört dass für Dich zur Allmacht dazu?) Dann komme ich auch zu dem Schluss, dass da irgend etwas mit der Welt oder der Religion nicht stimmen kann.
Wenn das "Böse" auf der Welt seine Ursache in den Menschen hat (oder meinethalben auch in Satan, verschiebt das Ganze nur), wieso hat Gott sie dann so und nicht anders erschaffen?

Fenris Offline

Freidenker

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13.02.2008 09:37
#47 RE: Warum lässt Gott Leiden zu? Antworten

Zitat von maleachi
Ich denke, da könnten Offenbarung und Wiederkunft zeitgleich eintreten, es würde nach naturwissenschaftlichen Gründen gesucht, das Ganze zu relativieren oder zu erklären bzw. niemals würde ein eventueller 'Beweis' auch nur in die Nähe der Akzeptanz gerückt.

Das ist leider eine der oft gelesenen Unterstellungen. Für mich stellt sich hier immer die Frage, wird da der Atheismus überhaupt richtig verstanden? Bin ich Atheist weil mir der Gedanke eines Gottes zuwider ist oder bin ich es weil es für mich persönlich keinen „nachvollziehbaren“ Hinweis auf Gott gibt? Atheismus hat, bei mir jedenfalls, nichts mit der Abschaffung, Verneinung oder Verdrängung Gottes, der für mich ja lediglich Fiktion ist, zu tun. Die verschiedene Gottesbilder die von den Gläubigen gezeichnet werden sind meines Erachtens ein zusätzlicher Hinweis, dass jene auch alle im Dunkeln tappen es aber vorziehen, sich dieser Frage nicht zu stellen.

Ebenso gut könnte man den Gläubigen unterstellen, dass sie einen Gott, der in keiner Art und Weise ihrem Gedankenkonstrukt von Gott entspricht, akzeptieren würden sollte sich ein solcher denn offenbaren.

Was wäre wohl die Reaktion auf Seiten der Gläubigen, würde da Einer kommen der, wie Jesus, sagen würde "Ich bin Gottes Sohn"?

Sollte sich irgendeine „höhere Macht“ bemerkbar machen hätte ich kein Problem diese zu akzeptieren, würde also die Realität nicht verdrängen, aber ich bin nicht bereit mich einer alten, vorgefertigten Vorstellung hinzugeben für deren Realität es bisher nicht den geringsten Hinweis gibt.


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*Das Tier taugt zu allem, was es soll, vollkommen. Der Mensch zu nichts recht, als was er lernt, liebt und übt. (Johann Heinrich Pestalozzi 1746-1827)*

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.255

13.02.2008 09:37
#48 RE: Warum lässt Gott Leiden zu? Antworten

In Antwort auf:
wieso hat Gott sie dann so und nicht anders erschaffen?
Er hat sie ja nicht so erschaffen. Er hat sie - sowohl die ersten menschen wie auch seinen späteren Widersacher als vollkommene Geschöpfe erscahffen mit der Entscheidungsfreiheit, sich für oder gegen seine Souveränität zu entscheiden.
Natürlich hätte er auch Rboter erschaffen können, die stur ihr Programm abrufen. Ob das den menschen lieber wäre?


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Reinecke ( gelöscht )
Beiträge:

13.02.2008 09:39
#49 RE: Warum lässt Gott Leiden zu? Antworten

In Antwort auf:
snooker schrieb:
In Antwort auf:
(...) mit der Entscheidungsfreiheit, sich für oder gegen seine Souveränität zu entscheiden.


Hätte er sich als allwissende Entität auch sparen können, oder? Musste er doch vorher wissen, dass das in die Hose geht.

Fenris Offline

Freidenker

Beiträge: 1.345

13.02.2008 09:47
#50 RE: Warum lässt Gott Leiden zu? Antworten

Zitat von SnookerRI
In Antwort auf:
Gibt es Leid auch ohne das "Böse"?
Kann ich mir nicht vorstellen.



Leid ist also verknüpft mit zwei Dingen, dem Bösen und dem Menschen? Bedeutet dies nun, dass Leid nur besteht, wenn es denn auch (vom Menschen) wahrgenommen wird?

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