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Dieses Thema hat 156 Antworten
und wurde 6.956 mal aufgerufen
 Christentum
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Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

13.02.2008 21:04
#76 RE: Warum lässt Gott Leiden zu? Antworten

Meinste mit der zweiten Sintflut?

Lukrez Offline




Beiträge: 5.551

13.02.2008 21:12
#77 RE: Warum lässt Gott Leiden zu? Antworten

Das Christentum macht selbst aus dem Tod eine Frucht der Sünde:
"Der Tod ist der Sünde Sold."
Das ist doch letztlich die vollkommenste und krankhafteste Abwertung des Lebens überhaupt.
Der Tod als eine jedem Menschen absolut sichere Strafe.
Der Tod als Strafe ist wirklich eine christlich-religiöse Perversion!

__________________________________________________
Wenn du es nicht wagst, den Sinnen zu trauen, stürzen die Pfeiler des Lebens ein.
De nihilo nihil. Aus Nichts wird nichts.
Zu soviel Unheil hat schon die Religion die Menschen verleitet.
(Lukrez)

maleachi 89 ( Gast )
Beiträge:

13.02.2008 21:22
#78 RE: Warum lässt Gott Leiden zu? Antworten

Zitat von Bruder Spaghettus
Meinste mit der zweiten Sintflut?
Mit was auch immer, er hat noch einiges im Repertoire.
In Antwort auf:
Der Tod als Strafe ist wirklich eine christlich-religiöse Perversion!
Aber für dich gilt das doch nicht, du lebst ewig als, als...als was auch immer,...Atheist?

DeGaertner Offline



Beiträge: 1.194

13.02.2008 22:10
#79 RE: Warum lässt Gott Leiden zu? Antworten

In Antwort auf:
Ich meine dem Atheisten, ist es doch egal, ob es einen Gott gibt oder nicht. Jedenfalls spielt Gott in seinem Leben so oder so keine Rolle.

Verehrter Artgenosse.....
Im Leben eines Atheisten spielt Gott selbstverständlich eine Rolle.
Wie sonst sollte er Atheist sein?
Das Böse gibt es auch nur weil es das Gute gibt...oder ?
ist es nur die Idee des Guten die das Böse schafft??oder umgekehrt?
So ist es die Idee der Existenz Gottes, die die Atheisten schafft.

Man wird als Atheist geboren und muss sich nach dem Kindergarten die Dinge neu zurechtlegen.
Wenn einem die Grossen erzählt haben, dass es dies und jenes gibt...Elfen...Feen...Weihnachtsmänner....und Götter.....und Gott....den Chef aller Götter.
Gott spielt im Leben eines jeden Atheisten die entscheidende Rolle.
Allerdings spielt er nicht die Rolle , die er laut Bibel gerne spielen würde.
Ich habe es an anderer Stelle schon ausgeführt.......
Auch viele Atheisten sehnen sich danach einen Beweis für die Existenz eines Gottes zu bekommen.....
Weil JEDER Mensch tief drin auf den ganzen Stress keinen Bock hat.
Sollte also ein Gott existieren, der nichts anderes im Sinn hat als mein Wohlergehen, so möge er sich vorschriftsmässig bei mir als Wellnessberater bewerben....zum vorgeschriebenen Saarmariter-Mindestlohn.( Ich bin Partiot)
Nur die Beweise kommen über das Niveau " Kleb dir nen Rosenquartz ans Handy, der absorbiert die Strahlung" eben nicht hinaus.
Das ist nicht akzeptabel.
Und selbst wenn die Existenz eines Gottes so sonnenklar wie mein Lohnzettel wäre, so würde ich mir für meinen Teil immer noch überlegen ob er für mich die richtige Wahl ist.
Das ist Demokratie....schon mal gehört ?
Denn auch wenn ich sicher wäre, dass ein Gott existiert und er vor mir stehen würde als das Wesen aller Wesen, müsste er sich schon die Frage gefallen lassen ob es nicht besser wäre während eines grösseren Schöpfungsaktes nur am Wochenende zu saufen.

Ich schreibe hier in der Eigenschaft seines Ebenbildes, kritik ist also weder erwünscht noch angemessen.

Was mich nur immer wieder verwundert ist die Tatsache, dass jemand, der ausgewiesenermassen mit einem ordendlichen Quantum an Intellekt behaftet ist sich dermassen windet und quält und diesen alten und vergammelten Dünnpfiff vom gerechten Herrn und seinem Sohnemann ernstaft als eine Zutat zur Bildung der eigenen Sicht der Welt auch nur in Erwägung zieht.
Und......um der Sache die Krone aufzusetzen in Zweiergruppen die Leute mit ihrem haben zu müssenden schlechten Gewissen konfrontiert.
Dem schlechten Gewissen vor dem Herrscher, dem Einen, dem Alles,dem Ewigen, dem wasweissich.

Und wenn die dann sagen" Hau ab du Pfeife".....oder " Weltuntergang....schon wieder????".. dann ist man noch verwundert und bestärkt in seiner Ansicht, dass die Welt regiert wird vom Antichrist.
Und das sagen Leute, die einen Ortskern verschandeln mit einem Neubau wie Aldi mit 60 Parkplätzen die eh keiner braucht, und dann in 1x5meter Letternb drannschreiben " Königreichsaal"
Das ist Comicstrip leute.......Das ist Freakshow.
Einer der den Diplomatiekurs der Volkshochschule bestanden hat würde sagen....." Leck mich am Arsch"

atz

Und hütet euch vor den leuchtenden Augen der Missionare, die vorgeben euch die Wahrheit zu bringen ....
denn das Leuchten könnte auch die Sonne sein , die durch die hohle Birne scheint !!

Fuente Offline



Beiträge: 78

13.02.2008 23:37
#80 RE: Warum lässt Gott Leiden zu? Antworten

Zitat von Lukrez
Das Christentum macht selbst aus dem Tod eine Frucht der Sünde:
"Der Tod ist der Sünde Sold."
Das ist doch letztlich die vollkommenste und krankhafteste Abwertung des Lebens überhaupt.
Der Tod als eine jedem Menschen absolut sichere Strafe.
Der Tod als Strafe ist wirklich eine christlich-religiöse Perversion!


Damit ist die "Erbsünde" gemeint, nicht persönliche Schuld.Der Tod ist keine Strafe.Was für eine Strafe soll das denn sein, aufzuerstehen und in Gottes Reich zu kommen? Theologisch gesehen gibt es durch die Erbsünde eine Trennung von Mensch und Gott, diese überwindet Jesus Christus durch seinen Kreuzestod.

Gruß Fuente

Tao-Ho Offline

Zennois


Beiträge: 5.365

14.02.2008 05:20
#81 RE: Warum lässt Gott Leiden zu? Antworten
Lieber Fuente, danke schön. Du hast das allgemein gültige Bild vom unfairen Gott noch
bestärkt. "Erbsünde" und "Gottes Gnade", wenn ich das schon höre...

Also ist Gott doch ein machtgeiler Diktator, der bestimmt, wer zu welchen Konditionen
Gnade finden kann. Selbstverständlich gibt es das Leiden trotzdem. Kann ich verstehen:
Ein Kleinkind tritt ja auch ab und zu auf einen Käfer, um zu sehen wie dieser reagiert.

WARUM lässt Gott zu dass ein kleines Kind verhungert? WARUM lässt Gott zu dass kleine Kinder
durch Landminen zerfetzt werden? WARUM lässt Gott zu dass kleine Kinder als Sklaven verkauft
werden?

----------------------------------------------------------------------------------------------------
So wie die Lotosblume lieblich und unbefleckt aus dem Schlamm sich erhebt...
() Tao-Ho

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.228

14.02.2008 09:02
#82 RE: Warum lässt Gott Leiden zu? Antworten

In Antwort auf:
Du hast dafür nur eine einzige Möglichkeit gelten lassen,
Sorry, BS, aber das ist mein Standpunkt. Du lässt meine Erklärung ja auch nicht gelten...Das kann doch jetzt kein Vorwurf sein. Ich habe mehrmals bekräftigt, dass ich euren Standpunkt aus eurer Sicht verstehen kann. Inwieweit lasse ich denn da nur eine einzige Möglichkeit zu?

In Antwort auf:
weil du nicht bereit bist, dein Gottesbild zu verändern.
Darauf läuft es letztlich immer hinaus, BS. Ein Gläubiger, der seinen Standpunkt vertritt und im Widerspruch zu atheistischen Ansichten steht, will sein Gottesbild einfach nicht ändern. Ist das die Anklage? Wie willst du denn im Dialog mit Gläubigen vorankommen, wenn du ihnen befehlen musst, ihr Gottesbild deinen Vorstellungen anzupassen?

Warum musst du mir vorwerfen, mein Gottesbild nicht zu verändern?


In Antwort auf:
sondern darum, Verantwortung auf Gott zu schieben.
Was hälst du denn von deiner Aussage hier?
Zitat von BS
Auch, weil ich es absolut nicht für gütig halte, nur um selbst fair zu sein andere unendliches Leid erleiden zu lassen obwohl Gott das ohne die geringste Mühe für sich selbst hätte tun können.

Du bist mit Gottes Vorgehenswesie nicht einverstanden und schienbst ihm die Verantwortung für die jetzige Misere in die Schuhe. In Diskussionen mit Gläubigen nimmst du diese Position ein. Auch Tao-Ho gibt die Verantwortung für Leid auf der Welt - seien es durch Krieg und Hunger sterbende Kinder oder was auch immer - an Gott weiter, wenn sie annimmt, dass es ihn gibt. "Denn warum ändert er es nicht, wenn er doch kann und will?" Insofern schiebt man die Schuld auf Gott: Nach dem Motto: "Wenn es ihn gibt, ist er auch für jede Scheiße auf diesen Planeten verantwortlich". Verzeih bitte, wenn nicht alle Gläubigen dieses Bild von einem Sündenbock-Gott schriftgemäß für gültig erachten.

In Antwort auf:
Warum sollte von den unendlich vielen Gottesbildern unseres unbedingt falsch sein und deins unbedingt richtig?
Willst du jetzt einen atheistische Antwort oder eine theistische? Entscheide dich. Die theistische ist: Nur ein Gottesbild kann richtig sein. Dieses Gottesbild zu erarbeiten ist ein fortdauernder Prozess. Dessen bin ich mir in einer Diskussion stets bewusst.
Die atheistische Antwort wirst du dir selbst gegeben haben.
Von eurem Standpunkt aus reden wir hier nur über menschliche Hirngespinste, die teilweise die niedersten Beweggründe in eine Form bringen. Euch kann es gar nicht darum gehen, welches Gottesbild richtig ist oder nicht, für euch kann nur eine Rolle spielen, wie alle diese gedanklichen Konstruktionen aus dem gesellschaftlichen Leben verbannt werden können, wie du es in einem deiner letzten Beiträge so schön sagtest.

In Antwort auf:
Ich denke nicht, dass du da pauschal für alle Gläubigen sprechen kannst. Für alle die, die an die Hölle glauben ist Gott doch ganz klar der Buhmann. Er entscheidet
Ich seh das noch ein wenig differenzierter. Gott wird durch den Höllenglauben zum Buhmann gemacht, dennoch wollen diese Hölle-Gläubigen ja in den Himmel - also zu Gott, daher denke ich nicht, dass sie ihn alle als Buhmann betrachten. Einige werden dies mit Sicherheit tun, da hast du recht.

In Antwort auf:
Die Wahl sich auf der einen Seite für Gott und das Paradies und auf der anderen gegen Gott und für die Hölle zu entscheiden?
Die Frage ist doch, was man möchte? Mehrmals hast du und auch die andeen Atheisten hier bverkündet, dass ihr niemals bereit wärt, ewig und mit vollkommenen Körper und Geist unter einem Königreich Gottes zu leben. Die Nichtexistenz ist doch dann gerade das erstrebenswerte für euch.

Für euch ändert sich doch gar nichts: Wenn es keinen Gott gibt, lebt ihr euer leben und sterbt, wenn eure Zeit gekommen ist. Wenn es einen Gott gibt, der dem christlichen muster entspricht, werdet ihr euch gegen seine Souveränität entscheiden, und freudestrahlend nach Ende eurer Lebenszeit in die Nichtexistenz übergehen. Für euch ändert sich tatsächlich gar nichts.

In Antwort auf:
Die Aussage, es ist ihnen egal ob es Götter gibt oder nicht passt jedenfalls nicht auf Atheisten.
Dann stell ich dir die Frage jetzt mal ganz persönlich: Wie wirst du reagieren, wenn sich Gott offenbart?


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Wohl gibt es zwei Arten von Freunden und es sind diese: Käufliche und Unbezahlbare

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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.228

14.02.2008 09:22
#83 RE: Warum lässt Gott Leiden zu? Antworten

In Antwort auf:
Es waren in der Vergangenheit immer die Agnostiker oder Atheisten, welche massiv angegriffen wurden
und zwar von den Religionen.
Das streitet niemand ab. Dennoch gab es in der Vergangenheit auch Verfolgung aufgrund von religiöser Überzeugung. Wird auch in Zukunft vorkommen.

In Antwort auf:
um sie gepflegt abstrafen zu können, wenn ihm die Entscheidung nicht in den Kram passt. Und das nennst
Du fair?
Nein, aber das ist auch nicht mein Standpunkt. Das ist der deinige unter der Annahme, dass es einen Gott gibt. Du kennst meinen Standpunkt. Die Entscheidung, sich gegen Gott zu wenden, zieht ebenso Konsequenzen nach sich, wie die Entscheidung für Gott. Es kommt darauf an, wie man sich entscheiden möchte. Hinzu kommt dann noch der persönliche Standpunkt. Einem Atheisten erscheinen die Konsequenzen aus der Entscheidung gegen einen Gott als wahrlich vorteilhafter, als die der Gegenseite. Deswegen kann man auch sagen: Jeder bekommt das, was er möchte.

In Antwort auf:
Es gibt auch Leiden ohne zutun vom Menschen. Wenn jemand z. B.
Multiple Sklerose hat leidet er sehr und kein Mensch hat Schuld.
Seh ich ein wenig anders. Dass die Krankheit ihn heimsucht, kann kein mensch verantworten, wohl aber dass er daran leidet. Mich würde sehr interessieren, wo wir medizinisch und technologisch wären, wenn die Billiarden Euro und Dollar, die jedes Jahr in Rüstung und Krieg gesteckt werden, gesamtheitlich in eben diese Bereiche investiert würden, aus denen die menschen tatsächlich einen Nutzen haben. Meine Kritik richtet sich hier nicht an einzelne Menschen sondern an das System an sich.
Forschung ist die beste Medizin - heißt es in einem Werbespot. Und Forschung kostet Geld. Geld das definitiv vorhanden ist, aber dazu genutzt wird, Menschen auf immer brutalere Art und Weise zu töten.


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Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

14.02.2008 09:55
#84 RE: Warum lässt Gott Leiden zu? Antworten

In Antwort auf:
Darauf läuft es letztlich immer hinaus, BS. Ein Gläubiger, der seinen Standpunkt vertritt und im Widerspruch zu atheistischen Ansichten steht, will sein Gottesbild einfach nicht ändern. Ist das die Anklage? Wie willst du denn im Dialog mit Gläubigen vorankommen, wenn du ihnen befehlen musst, ihr Gottesbild deinen Vorstellungen anzupassen?

Warum musst du mir vorwerfen, mein Gottesbild nicht zu verändern?
Ich werfe dir überhaupt nichts vor, bleib wie du bist wenn du so bleiben möchtest. Ich habe nur aus meiner Sicht erklärt, warum du nicht in der Lage bist, mehr Möglichkeiten für die Lösung des Theodizeeproblems zu finden als die vom Wachturm. So richtig nehme ich dir auch nicht ab, dass du das selbst nicht so erkannt hast.
Ach ja, ich kann mich irgendwie auch noch daran erinnern, dass du selbst dazu aufgefordert hast, Gläubige mögen ihr Gottesbild ständig prüfen und das von dir selbst so behauptet hast. Gerade hier erst wieder
In Antwort auf:
Dieses Gottesbild zu erarbeiten ist ein fortdauernder Prozess. Dessen bin ich mir in einer Diskussion stets bewusst.
Warum, wenn die Änderung desselben doch eh ausgeschlossen ist? Gehts da nur um Feinheiten, ob Gott blaue Augen hat oder Glatze?

In Antwort auf:
Du bist mit Gottes Vorgehenswesie nicht einverstanden und schienbst ihm die Verantwortung für die jetzige Misere in die Schuhe. In Diskussionen mit Gläubigen nimmst du diese Position ein.
Langsam kann ich wohl die Diskussion mit dir aufgeben. Wie oft noch soll ich dir erklären, ich schiebe Gott gar nichts in die Schuhe. Ich schiebe keine Verantwortung auf nicht Existentes ab. Ich zeige lediglich theoretische Widersprüche von Gottebildern, leite aus den dazu von Gläubigen getroffenen Aussagen entsprechende wahrscheinliche Handlungen sowohl der Götter als auch der Gläubigen ab. Wie bitte, soll ohne das eine inhaltliche Diskussion möglich sein?
Hör bitte endlich auf ständig zu unterstellen, ich/wir würden irgend was auf eure Götterbilder abwälzen.Auch Tao Ho macht das nicht. Es geht doch einfach um die Frage, wenn Gott gütig ist, warum lässt er dann das alles zu. Er hätte doch die Möglichkeit das alles zu ändern. Ich sehe es eher so, dass du Gott, den Allmächtigen, Allgütigen, aus jeder Verantwortung entlassen willst indem du auf die Schuld des Teufels(des Bösen) und der Menschen verweist. Geht aber, aus deinem Bild heraus nicht, denn beide sind nicht allmächtig. Aus diesem Grund stimmt es, wenn du sagst
In Antwort auf:
Insofern schiebt man die Schuld auf Gott: Nach dem Motto: "Wenn es ihn gibt, ist er auch für jede Scheiße auf diesen Planeten verantwortlich".
Auf wen sollte man die letzte Verantwortung auch schieben, wenn nicht auf den einzigen, der allmächtig ist?

In Antwort auf:
Die theistische ist: Nur ein Gottesbild kann richtig sein.
Ist mir klar. Warum hat dann aber in der Praxis so ziemlich jeder Gläubige sein eigenes Gottesbild? Warum haben sich überhaupt so viele entwickelt, nach immerhin mehreren 1000 Jahren Zeit das richtige zu erkennen?

In Antwort auf:
Dann stell ich dir die Frage jetzt mal ganz persönlich: Wie wirst du reagieren, wenn sich Gott offenbart?
Wie du dir denken kannst, schließe ich das eigentlich aus. Wenn es doch passieren sollte, würde ich gucken, welche Art Gott das ist und was seine Zeile sind. Danach würde ich mich entscheiden, für oder gegen ihn zu sein.

Banda Offline



Beiträge: 403

14.02.2008 10:06
#85 RE: Warum lässt Gott Leiden zu? Antworten



Ich will nicht diskutieren, bis der letzte Gläubige "gefällt" ist. Es ist mir wirklich egal, wenn der Glauben in irgendeiner Form ewig überlebt. Aber nur als Privatsache, ohne jegliche gesamtgesellschaftliche Auswirkungen. Dies möchte ich wirklich komplett beseitigt sehen.

Frage an Spagettus bist du Atheist?

Meinst du die
Gesamtgesellschaftliche Auswirkungen.....möchte ich wirklich komplett beseitigt sehen.

Fenris Offline

Freidenker

Beiträge: 1.345

14.02.2008 10:27
#86 RE: Warum lässt Gott Leiden zu? Antworten

Zitat von SnookerRI
Euch kann es gar nicht darum gehen, welches Gottesbild richtig ist oder nicht, …………gesellschaftlichen Leben verbannt werden können

Ohne jetzt wieder ins alte Muster fallen zu wollen, muss ich hier klar sagen ja, weil es weder ein richtiges noch ein falsches Bild von Etwas geben kann, dessen Existenz nicht festgestellt werden kann.
Von daher ist es doch nachvollziehbar, dass jegliches Bild basierend auf solche einer Annahme keinen Einfluss auf das gesellschaftliche Leben haben darf, was aber den rein privaten Bereich explizit nicht ausschliesst.
In Antwort auf:
Mehrmals hast du und auch die andeen Atheisten hier bverkündet, dass ihr niemals bereit wärt, ewig und mit vollkommenen Körper und Geist unter einem Königreich Gottes zu leben.

Wenn es einen Gott gibt, der dem christlichen muster entspricht, werdet ihr euch gegen seine Souveränität entscheiden, und freudestrahlend nach Ende eurer Lebenszeit in die Nichtexistenz übergehen.

Auch hier nimmst Du wieder, für mich völlig unverständlich, an, dass der Atheist auch bei einem nachgewiesenen Gott die Realität bewusst ablehnen würde. Im Stile Gott existiert nicht, weil es mir nicht passt womit Du versuchst, den Atheisten in die Ecke der Realitätsfremden zu stellen. Revanche?
Für Dich scheint Erkenntnis nur in eine Richtung legitim, hin zu Gott, dass aber die meisten Atheisten die ich kenne ihren Atheismus ebenfalls auf ihre Erkenntnis zurückführen willst Du nicht wahr haben. Du beschreibst Atheismus wie eine geistige Krankheit, die den Geist zerfrisst und jegliches Urteilsvermögen danach verunmöglicht.



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*Das Tier taugt zu allem, was es soll, vollkommen. Der Mensch zu nichts recht, als was er lernt, liebt und übt. (Johann Heinrich Pestalozzi 1746-1827)*

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

14.02.2008 10:38
#87 RE: Warum lässt Gott Leiden zu? Antworten

Frage an Banda

Kannst du lesen?

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.228

14.02.2008 10:42
#88 RE: Warum lässt Gott Leiden zu? Antworten

In Antwort auf:
Ich habe nur aus meiner Sicht erklärt, warum du nicht in der Lage bist, mehr Möglichkeiten für die Lösung des Theodizeeproblems zu finden als die vom Wachturm.
Für mich ist diese Erklärung zur Zeit tatsächlich die sinnvollste und einleuchtenste. Ich überprüfe sie, auch wenn du mir das nicht glauben oder abkaufen kannst. Kann ich gut verstehen, wie auch den rest deiner Ausführungen...

In Antwort auf:
Warum, wenn die Änderung desselben doch eh ausgeschlossen ist?
Wer legt das denn fest? Ich sicher nicht. Ich möchte stets weiterforschen und neues herausfinden. Die Arbeit macht man sich nicht, wenn etwas abgeschlossen ist. Dir erscheint das so, das ist wahrscheinlich. Aber was kann ich tun um diesem Schein entgegenzuwirken?

In Antwort auf:
Langsam kann ich wohl die Diskussion mit dir aufgeben. Wie oft noch soll ich dir erklären, ich schiebe Gott gar nichts in die Schuhe. Ich schiebe keine Verantwortung auf nicht Existentes ab.
Das habe ich doch verstanden, BS. Ich sage dir nur, wie deine Versuche, anhand der gottesbilder mit Gläubigen zu diskutieren, verlaufen.
In Antwort auf:

Ich zeige lediglich theoretische Widersprüche von Gottebildern, leite aus den dazu von Gläubigen getroffenen Aussagen entsprechende wahrscheinliche Handlungen sowohl der Götter als auch der Gläubigen ab. Wie bitte, soll ohne das eine inhaltliche Diskussion möglich sein?
Für dich mag da einiges widersprüchlich sein. Was kann denn aber der Gläubige mehr tun, als diese Widersprüche, die du siehst, aus seiner Sicht zu erklären? Danach mag das für dich immer noch widersprüchlich sein, aber das ist doch nichts verwunderliches? Auch dass du die Erklärungen der Gläubigen niemals akzeptieren kannst, ist doch nun wirklich nicht ungewöhnlich.

In Antwort auf:
Ich sehe es eher so, dass du Gott, den Allmächtigen, Allgütigen, aus jeder Verantwortung entlassen willst indem du auf die Schuld des Teufels(des Bösen) und der Menschen verweist.
Ich kann dir nur sagen, dass dem nicht so ist. Gott ist sich seiner Verantwortung bewusst, und auch der Teufel ist sich dessen bewusst. Da brauch ich niemandem aus seiner Verantwortung zu entlassen. Klar, dass dir das so vorkommt. Gott hat für Vorkehrungen gesorgt, die gemäß seinem Verantwortungbewusstsein sind, und im Hinblick auf seinen Vorsatz dienlich sind. Dass ihr diese Vorkehrungen für Nichts erachtet, ist euer persönliches Urteil; Nicht mehr und nicht weniger!

In Antwort auf:
Auf wen sollte man die letzte Verantwortung auch schieben, wenn nicht auf den einzigen, der allmächtig ist?
Weil die Allmacht nicht im Fokus des Angriffes Satan war, sondern sein universelles Herrschaftsrecht. Das hat nichts mit Allmacht zu tun. Sondern ist eine ideologische Herausforderung. Natürlich hätte Gott seine Widersacher sofort vernichten können, aber was wäre damit bewiesen gewesen? Dass er zu Recht herrscht? Wohl kaum. Es wäre klar, wer die größte Macht besitzt. Mehr aber nicht.

In Antwort auf:
Warum haben sich überhaupt so viele entwickelt, nach immerhin mehreren 1000 Jahren Zeit das richtige zu erkennen?
Weil nicht jeder Gläubige mit den gleichen Beweggründen an das Studium herangeht. Ist zumindest eine Möglichkeit.



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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.228

14.02.2008 10:59
#89 RE: Warum lässt Gott Leiden zu? Antworten

In Antwort auf:
Ohne jetzt wieder ins alte Muster fallen zu wollen, muss ich hier klar sagen ja, weil es weder ein richtiges noch ein falsches Bild von Etwas geben kann, dessen Existenz nicht festgestellt werden kann.
Woher weißt du, dass sie nicht festgestellt werden kann? Vor 300 Jahren konnte man Elektromagnetismus auch nicht feststellen. Bedeutete das, das es das vorher nicht gab?



In Antwort auf:
Auch hier nimmst Du wieder, für mich völlig unverständlich, an, dass der Atheist auch bei einem nachgewiesenen Gott die Realität bewusst ablehnen würde. Im Stile Gott existiert nicht, weil es mir nicht passt womit Du versuchst, den Atheisten in die Ecke der Realitätsfremden zu stellen.
Nö, Fenris, es ist nicht mal halb so wild. Für mich ist jemand dann ein Atheist, wenn er seine leben ohne Gott führt. Egal ob es ihn gibt oder nicht. Der Atheist lehnt den Gottglauben ab. Sagt zumindest BS. Da spielt es doch keine Rolle, ob es diesen Gott gibt oder nicht. Es wird Atheisten geben, die eine Offenbarung Gottes als völlig real annehmen. Sie werden sagen. Ja, es gibt einen Gott baer ich möchte trotzdem nichts mit ihm zu tun haben. Ist diese Vorstellung wirklich so abwegig? Sie brauchen die Realität doch gar nicht abzulehnen. Sie arbeiten einfach nur anders mit ihr.

In Antwort auf:
Du beschreibst Atheismus wie eine geistige Krankheit, die den Geist zerfrisst und jegliches Urteilsvermögen danach verunmöglicht.
Lies meine Beiträge bitte nochmal, Fenris... und eine Frage an die Runde:

Teilen die hier anwesenden anderen Atheisten Fenris´ Meinung im hinblick auf meine angebliche Beschreibung des Atheimus?


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Fenris Offline

Freidenker

Beiträge: 1.345

14.02.2008 12:00
#90 RE: Warum lässt Gott Leiden zu? Antworten
Zitat von SnookerRI
Woher weißt du, dass sie nicht festgestellt werden kann?


Bezogen von jeher bis heute ohne die Zukunft mit einzubeziehen!

In Antwort auf:
Lies meine Beiträge bitte nochmal,


Hab ich doch, daher ja auch mein Beharren auf dem Punkt.

Du sagst, selbst wenn Gott am Himmel mit Trompeten und Posaunen auffahren würde und ALLE könnten ihn sehen, dann gäbe es trotzdem Atheisten, die eben weil sie Atheisten sind, sagen würden, nein zählt nicht Gott gibt es nicht....weil er mir nicht passt. Was nennst Du den sowas wenn nicht Verdrängung der Realität?
Daher nochmals, für mich hat Atheismus nichts mit einem Verdrängen Gottes zu tun sondern damit, dass ich keinen einzigen Hinweis auf seine Existenz feststellen konnte.
Etwas nicht anzunehmen weil es keinen Hinweis darauf gibt ist nicht gleich etwas abzulehnen obwohl es existiert. Das und nur das ist mein Punkt.

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Fenris Offline

Freidenker

Beiträge: 1.345

14.02.2008 12:57
#91 RE: Warum lässt Gott Leiden zu? Antworten

Zitat von SnookerRI
Der Atheist lehnt den Gottglauben ab.

Genau, aber hier musst Du Dich mal fragen warum.

Weil ihm dieser nicht passt? Nein!
Weil er ohne Gott leben will? Nein!
Weil er mit ihm nichts zu tun haben will? Nein!
Weil er es vorzieht ihn zu ignorieren? Nein!

Weil es nicht den kleinsten Hinweis für einen solchen Gott gibt. Ebenso gibt es für mich keine Feen, Engel, Hexen, Geister, Kobolde, Einhörner oder rosarote Nashörner......






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Christian D! ( Gast )
Beiträge:

14.02.2008 13:15
#92 RE: Warum lässt Gott Leiden zu? Antworten

Zitat von Fenris
Weil es nicht den kleinsten Hinweis für einen solchen Gott gibt.

Was aber noch nicht heist das man derartige Wesen völlig ausschließen kann.

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

14.02.2008 13:28
#93 RE: Warum lässt Gott Leiden zu? Antworten

In Antwort auf:
Weil die Allmacht nicht im Fokus des Angriffes Satan war, sondern sein universelles Herrschaftsrecht. Das hat nichts mit Allmacht zu tun. Sondern ist eine ideologische Herausforderung. Natürlich hätte Gott seine Widersacher sofort vernichten können, aber was wäre damit bewiesen gewesen? Dass er zu Recht herrscht? Wohl kaum. Es wäre klar, wer die größte Macht besitzt. Mehr aber nicht.
Genau daraus ergibt sich doch das, was ich schon oben mal geschrieben hatte. Das ganze Elend der Welt, dass nach deiner Meinung auf den Teufel und die Menschen zurückzuführen ist, konnte sich nur entwickeln, weil Gott den Teufel erkennen lassen will dass er als Herrscher nicht geeignet ist.

Wenn du mich fragst, ein viel zu hoher Preis. Nicht für Gott, aber für die, die das Elend ertragen müssen.
Ein Preis, den ich mit der Behauptung einer Allgüte Gottes auch nicht mal annähernd in Zusammenhang bringen kann. Wer nur um seine eigenen Größe nachzuweisen andere so massenhaft und so vielfältig, noch dazu völlig unabhängig von evtl. eigener Schuld, leiden lässt, ist ein grausamer Egoist.

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.228

14.02.2008 15:42
#94 RE: Warum lässt Gott Leiden zu? Antworten

In Antwort auf:
Bezogen von jeher bis heute ohne die Zukunft mit einzubeziehen!
Dann ist von meiner Seite her alles klar, und es reduziert sich darauf, was man als Beweis anerkennt und was nicht...Kein Problem, also


In Antwort auf:
dann gäbe es trotzdem Atheisten, die eben weil sie Atheisten sind, sagen würden, nein zählt nicht Gott gibt es nicht....



Fenris bitte....bitte bitte bitte...

Zitat von SnookerRI
Es wird Atheisten geben, die eine Offenbarung Gottes als völlig real annehmen. Sie werden sagen. Ja, es gibt einen Gott baer ich möchte trotzdem nichts mit ihm zu tun haben.




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Wir wissen nur so viel, wie wir fragen (Wessel Gansfort, 1419-1489)

Fenris Offline

Freidenker

Beiträge: 1.345

14.02.2008 16:58
#95 RE: Warum lässt Gott Leiden zu? Antworten
Zitat von SnookerRI
bitte bitte bitte...


Gerne.

Das Problem Snooker ist, dass Du Dir anscheinend nicht bewusst bist, dass Deine Argumentation dem atheistischen Weltbild ständig eine Existenz Gottes vor die Nase setzt, die dann von diesem abgelehnt wird. Das ist falsch. Aber möglicherweise kannst Du nicht anders.

In Antwort auf:
Einem Atheisten erscheinen die Konsequenzen aus der Entscheidung gegen einen Gott als wahrlich vorteilhafter,

Nein, für einen Atheisten gibt es keinen Gott und daher ist es völlig unsinnig zu sagen ein Atheist entscheide sich gegen Gott. Man kann sich nicht gegen etwas entscheiden, dessen Existenz man negiert.
An Etwas glauben reicht auch nicht aus, um es Realität (es gibt ihn) werden zu lassen und somit bleibt es Fiktion, die, gleich welcher Art, keinen Einfluss auf das (mein) Leben hat oder nur soviel wie Tausend andere Dinge die weder existent noch jemandem bisher in den Sinn gekommen sind.

In Antwort auf:
Für mich ist jemand dann ein Atheist, wenn er seine leben ohne Gott führt. Egal ob es ihn gibt oder nicht.
Der Atheist lehnt den Gottglauben ab. Sagt zumindest BS. Da spielt es doch keine Rolle, ob es diesen Gott gibt oder nicht.

Würde es Gott offiziell geben, dann gäbe es keine Atheisten (lehnt den Gottglauben ab) und konsequenterweise auch keine Gläubigen mehr, soweit wirst Du diese Logik hoffentlich verstehen, akzeptieren musst Du sie nicht. Man könnte ihn dann gut oder auch Scheisse finden aber seine Existenz wäre dann so sicher wie die Amen in der Kirche.

Als Atheist stört mich Dein Glaube auch in keiner Art und Weise, aber ich bin gegen jeglichen Einfluss des Glaubens auf unsere Gesellschaft, dort hat er nichts verloren.

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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.228

14.02.2008 17:33
#96 RE: Warum lässt Gott Leiden zu? Antworten

In Antwort auf:
Das Problem Snooker ist, dass Du Dir anscheinend nicht bewusst bist, dass Deine Argumentation dem atheistischen Weltbild ständig eine Existenz Gottes vor die Nase setzt, die dann von diesem abgelehnt wird. Das ist falsch.
Immer wieder interessant. Es ist doch klar dass es für Atheisten keinen Gott gibt. Etwas anderes setze ich ihm auch nicht vor die Nase. BS sagte dennoch, dass er und womöglich auch andere Atheisten hier, Gottesbilder aufgreifen und anhand dieser versuchen, mit Gläubigen zu diskutieren. Darauf beziehe ich mich... O Nudeligkeit, ist das denn so schwer zu begreifen...

In Antwort auf:
An Etwas glauben reicht auch nicht aus, um es Realität (es gibt ihn) werden zu lassen und somit bleibt es Fiktion, die, gleich welcher Art, keinen Einfluss auf das (mein) Leben hat oder nur soviel wie Tausend andere Dinge die weder existent sind noch jemandem bisher in den Sinn gekommen sind.

Wir hatten es doch schonmal, dass zwischen "nicht Wissen" (glauben) und "Vertrauen" (an jemanden oder etwas glauben) unterschieden werden sollte.

In Antwort auf:
Man könnte ihn dann gut oder auch Scheisse finden aber seine Existenz wäre dann so sicher wie die Amen in der Kirche.
Also wenn ich mir die Bedeutung des Wortes "Atheist" anschaue, dann heißt das schlicht und ergreifend: "Ohne Gott" Und wenn jemand sein leben danach ausrichtet, spielt es tatsächlich keine Rolle, ob es einen Gott gibt oder nicht. Er verdrängt diesen Gott dann auch nicht. Er hält sich da einfach raus...

Bei dem Glauben der Gläubigen geht es doch nicht um ein, "Nicht wissen" oder ein "Nicht wissen können" oder um die reine Existenzfrage, sondern um das Vertrauen (!) in eine höhere Macht, wie sie z.B. in der Bibel beschrieben wird. Nochmal: Wenn dir jemand sagt: "Fenris, ich glaube an dich!", dann ist das keine Frage, ob es dich gibt.


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Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

14.02.2008 20:34
#97 RE: Warum lässt Gott Leiden zu? Antworten

In Antwort auf:
Also wenn ich mir die Bedeutung des Wortes "Atheist" anschaue, dann heißt das schlicht und ergreifend: "Ohne Gott" Und wenn jemand sein leben danach ausrichtet, spielt es tatsächlich keine Rolle, ob es einen Gott gibt oder nicht.
Das wären für mich klar Agnostiker. Für Atheisten gibt es keinen Gott. Wenn es den gäbe, würde er natürlich eine Rolle spielen, egal mal welche. Hier hat Fenris völlig Recht, du unterstellst Atheisten so automatisch Realitätsflucht bzw. -ferne. Dem ist nicht so, sie haben einfach eine andere als du.
Mal wieder als Beispiel Epikur.
Er hat ja sogar Götter als existent gelten lassen. Aber er kam prima ohne sie aus und passt so prima zu deiner Definition. Trotzdem würde ich es für falsch halten, Epikur als Atheisten zu bezeichnen. Für Atheisten gibt es keine Götter. Deshalb spielen sie selbst keine Rolle. Ob sie existieren oder nicht, hingegen schon.

DeGaertner Offline



Beiträge: 1.194

14.02.2008 20:38
#98 RE: Warum lässt Gott Leiden zu? Antworten

In Antwort auf:
Wenn dir jemand sagt: "Fenris, ich glaube an dich!", dann ist das keine Frage, ob es dich gibt.


Die Frage ob es Fenris gibt oder nicht stellt sich wohl auch keiner ernsthaft oder?

Und an einen Gott zu glauben im Sinne von " Ich kann zwar nicht sicher sagen dass es dich gibt aber ich vertraue dir"....ist das nicht kindisch ?
Glauben wie du ihn beschreibst setzt die reale Existenz desjenigen an den du glaubst voraus.
Du aber vertraust auf jemanden von dem du nur glauben kannst dass er überhaupt existiert.......wie passt das zusammen ?

Und um eine Frage von etwas vorher im Thread aufzugreifen .
Waum leiden Tiere? wenn Gott nur den Menschen bestrafen will?
Warum können manche Tiere nicht leben ohne andere Tiere zu fressen ?
Ist da auch der Mensch dran schuld ?
Einfache Fragen zu diesen Dingen beantwortest du in der Regel damit , dass du sie entwederauf deinen Standpunkt reduzierst, was die Flexibilität vermissen lässt die du bei anderen so gerne sehen würdest, oder du ignoriest sie konsequent.
Warum leiden Tiere???
Warum haben Tiere schon gelitten als der Mensch noch gar nicht auf der Bildfläche war ?
Was ist das für ein Gott der endlose Liebe verströmt......für die die ihm gelegen kommen ?



atz

Und hütet euch vor den leuchtenden Augen der Missionare, die vorgeben euch die Wahrheit zu bringen ....
denn das Leuchten könnte auch die Sonne sein , die durch die hohle Birne scheint !!

Lukrez Offline




Beiträge: 5.551

14.02.2008 21:27
#99 RE: Warum lässt Gott Leiden zu? Antworten

In Antwort auf:
Ohne jetzt wieder ins alte Muster fallen zu wollen, muss ich hier klar sagen ja, weil es weder ein richtiges noch ein falsches Bild von Etwas geben kann, dessen Existenz nicht festgestellt werden kann.

Gott ist eine Leerformel - also beliebig zu füllen.
(Die Vielzahl der Religionen zeigt ja den regen Gebrauch dieser Freiheit gut auf!)
Deshalb lohnt ein Streit mit Snooker oder anderen über ihr Gottesbild überhaupt nicht!
Für mich ist eine Leerformel einfach leer - nichts weiter.
Die Ausgestaltung ist vollkommen beliebig und jegliche Diskussion darüber somit zwecklos.
Allerdings ordnen Gläubige Menschen dieser Beliebigkeit immer einen Großteil der Realität unter - Realitätsverweigerung muss man das nennen.
Bei Snooker ist das sehr gut im Beharren auf der angeblichen Schuld der Menschen an allem Leid zu erkennen.
Mich ödet gerade diese Aussage des Christentums eigentlich am meisten an.
Und dann auch noch diese Opfertodgeschichte...
Ein solcher Gott wäre zweifellos ein Totalversager.

__________________________________________________
Wenn du es nicht wagst, den Sinnen zu trauen, stürzen die Pfeiler des Lebens ein.
De nihilo nihil. Aus Nichts wird nichts.
Zu soviel Unheil hat schon die Religion die Menschen verleitet.
(Lukrez)

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.228

15.02.2008 09:23
#100 RE: Warum lässt Gott Leiden zu? Antworten

In Antwort auf:
Das wären für mich klar Agnostiker.
Da würd mich mal Christians Standpunkt interessieren.
Agnostiker sprechen sich für keine der beiden Seiten konkret aus, wobei es meist klare Tendenzen zum Atheismus gibt. Offenbart sich Gott stellt sich die Frage aber in dieser Form nicht mehr. Dann werden sie sich entscheiden können, ob sie Theisten oder Atheisten werden wollen, denn dann haben sie ja das Wissen um die Existenz eines Gottes.

In Antwort auf:
Für Atheisten gibt es keinen Gott. Wenn es den gäbe, würde er natürlich eine Rolle spielen, egal mal welche.
Interessant ist das schon... Kann ja auch an regionalen Unterschieden liegen. Hier am Niederrhein möchte ein Atheist definitiv nichts mit Gott zu tun haben, egal ob er existiert oder nicht. Habe schon einige solcher Atheisten kennengelernt.

In Antwort auf:
Ob sie existieren oder nicht, hingegen schon.
Aber du sagst, dochg selbst grade, dass es für Atheisten keine Götter gibt. Warum stellt man sich dann die Frage nach ihrer Existenz oder lässt das eine Rolle spielen?


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