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Dieses Thema hat 156 Antworten
und wurde 7.016 mal aufgerufen
 Christentum
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maleachi 89 ( Gast )
Beiträge:

17.02.2008 13:23
#126 RE: Warum lässt Gott Leiden zu? Antworten
In Antwort auf:
Dann hat es diese Kraft aber bisher kräftig versteckt. Gerade die, ich möchte wirklich fast sagen, Verbrechen auf sexuellem Gebiet, die Verklemmtheit und Verkümmertheit der Sinne, das Verderben der Freude am einfachen Genießen
Jetzt kurz nur soviel, das Evangelium besteht nicht nur aus Ge- od. Verboten sexueller Enthaltsamkeit und Hinweisen eventueller Beschränkungen.
Versteckt hat sich die Kraft des Evangeliums auch nie, so viele sind aber nicht bereit diese zu finden. Sie hat sich immer über alle Zeiten gezeigt und Menschen dazu gebracht, sich selbst und Gott treu zu bleiben und das unter teilweise wiedrigen Umständen. Ich nehme da als Stichwort Bonhoeffer*. Im Tagesspruchkalender von ihm steht heute:
"Wie überwinden wir das Böse? Indem wir vergeben ohne Ende. Wie geschieht das? Indem wir den Feind sehen als den, der er in Wahrheit ist, als den, für den Christus starb, den Christus liebt."

Mag für dich belanglos, weichgespühlt und sonstwas sein. Ich erkenne in der Vergebung die Liebe zum Leben, Relativierung von Hass und das Leben ansich.

Ihr seit um 's Verrecken nicht bereit, der christlichen Botschaft auch nur den geringsten positiven Effekt zu zugestehen.
Aber eigentlich macht es auch nichts, denn es ist prophezeit worden.

Ich will versuchen, dir kommende Woche noch eingehender zu antworten. Ich muss dann gleich los zum Zug, bin jetzt wieder ab morgen in W. und weiß auch noch nicht, ob, wie und wann ich nächste Woche an Rechner oder ins Internet komme.

bis dann

*Postscriptum: Erst als der deutsche Bundestag am 1. August 1996 die Unrechtmässigkeit der NS-Urteile feststellte, wurde Bonhoeffer de jure rehabilitiert.
Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

17.02.2008 14:05
#127 RE: Warum lässt Gott Leiden zu? Antworten

Mag schon sein, dass ich hier Evangelium mit Christentum gleichgesetzt habe.
Aus ersterem ließe sich bestimmt mit der entsprechenden Exegese einiges herauslesen, was auch ich bereit bin als geringen positiver Effekt zu akzeptieren.
Aus dem praktischen Wirken des Christentums heraus wüsste ich auf Anhieb echt keinen. Wenn ich dann den vielleicht mir noch verborgenen positiven Effekt den vielen offensichtlichen negativen gegenüberstelle, ist meine Meinung über das Christentum eindeutig.

Relix Offline

Wertekiller


Beiträge: 3.480

18.02.2008 20:04
#128 RE: Warum lässt Gott Leiden zu? Antworten

In Antwort auf:
Das hatten wir schon mal,.... wäre, hätte, könnte,...haargenau das gleiche. Ich bin nicht im Lebensraum der Hindus geboren, sondern hier, jetzt und heute.


Wer sein Leben nach obskuren Regeln, die vor zweitausend Jahren von irgendwem niedergeschrieben wurden, richtet, lebt wohl kaum im hier, jetzt und heute...

In Antwort auf:
Das vermuten, was wäre wenn, ist ziemlich fruchtlos


Biep. Vorstellungen, die einem nicht passen werden ausgeblendet. Subjektive Wahrnehmung - oder selbstauferlegte Gedankengrenzen - ein wunderbares Zeugnis für den "Glauben".

______________________________________________
"Philosophie besteht aus Fragen, die niemals beantwortet werden können. Religion besteht aus Antworten, die niemals hinterfragt werden dürfen."
-Anonym

maleachi 89 ( Gast )
Beiträge:

18.02.2008 20:36
#129 RE: Warum lässt Gott Leiden zu? Antworten

In Antwort auf:
Wer sein Leben nach obskuren Regeln, die vor zweitausend Jahren von irgendwem niedergeschrieben wurden, richtet, lebt wohl kaum im hier, jetzt und heute...

Diese Aussage wiederlegst du selbst in deinem zweitem Statement, wo du schreibst..
In Antwort auf:
Biep. Vorstellungen, die einem nicht passen werden ausgeblendet.
Genau nach diesem Verfahren operierst du.
Für dich sind 'irgendwelche' Regeln obskur...und jetzt ist das der Weisheit letzter Schluss? Wenn sie für dich obskur sind, sind sie das auch für den Rest der Menschenheit?
2,1 Milliarden Christen weltweit leben dann nicht im hier und heute und jetzt? Lebst du im hier und heute? Manchmal habe ich da ebenfalls erhebliche Zweifel, da du Verhaltensweisen von anderen in selbstgestrickte Schemata presst und fertig ist.
In Antwort auf:
Subjektive Wahrnehmung - oder selbstauferlegte Gedankengrenzen - ein wunderbares Zeugnis für den "Glauben".
Welche Wahrnehmungen hast du denn? Sind die nicht subjektiv. Und welche Grenzen hasst du? Legst du dir selbst keine auf? Das glaube ich dir nicht, denn der Mensch ist immer noch Tier genug, ohne Grenzen vor die Hunde zu gehen bzw. sich selbst zu Grunde zu richten.

Was verlangst du für ein Zeugniss für den Glauben? Den definitiven Gottesbeweis? Na da bist du im Vorteil, den kann ich dir nicht liefern, genauso wenig irgendwelche Arznei gegen Verbitterung.

maleachi 89 ( Gast )
Beiträge:

18.02.2008 20:43
#130 RE: Warum lässt Gott Leiden zu? Antworten

In Antwort auf:
Aus dem praktischen Wirken des Christentums heraus wüsste ich auf Anhieb echt keinen. Wenn ich dann den vielleicht mir noch verborgenen positiven Effekt den vielen offensichtlichen negativen gegenüberstelle, ist meine Meinung über das Christentum eindeutig.
Damit ist eigentlich alles gesagt und weitere Diskussion zweck- und fruchtlos.

Relix Offline

Wertekiller


Beiträge: 3.480

18.02.2008 20:46
#131 RE: Warum lässt Gott Leiden zu? Antworten
In Antwort auf:
Für dich sind 'irgendwelche' Regeln obskur...und jetzt ist das der Weisheit letzter Schluss? Wenn sie für dich obskur sind, sind sie das auch für den Rest der Menschenheit?


Wer sein Leben grundsätzlich nach etwas Geschriebenem ausrichtet und nicht nach seinen eigenen Gedanken und Erfahrungen, ist bereits obskur (harmlos ausgedrückt) und die Quelle seiner "Anbetung" umso mehr!

In Antwort auf:
2,1 Milliarden Christen weltweit leben dann nicht im hier und heute und jetzt?


Nö, ca. 6 Milliarden Religiöse (und noch genügend andere, fürchte ich) leben nicht im Hier und Jetzt! Sie lassen ihre Lebenseinstellung nicht zum größten Teil von Denken und Reflektieren bestimmen, sondern vom schieren Zufall! (Oder von "Gott", wenn dir das lieber ist...)

In Antwort auf:
Welche Wahrnehmungen hast du denn? Sind die nicht subjektiv. Und welche Grenzen hasst du? Legst du dir selbst keine auf?


Das mit der "subjektiven Wahrnehmung" war nur eine Redewendung - und das mit den selbstauferlegten Gedankensperren ein tragischer Irrtum meinerseits, denn selbstauferlegt sind sie bei den meisten Menschen zum größten Teil leider wohl kaum.

In Antwort auf:
Was verlangst du für ein Zeugniss für den Glauben?


Zeugnisse für den Glauben gehen mir am ***** vorbei! Zeugnisse für den Gedanken wünsche ich!

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-Anonym

maleachi 89 ( Gast )
Beiträge:

18.02.2008 21:09
#132 RE: Warum lässt Gott Leiden zu? Antworten

In Antwort auf:
Zeugnisse für den Glauben gehen mir am ***** vorbei! Zeugnisse für den Gedanken wünsche ich!

Dann müssen diese Gedanken bzw. deren 'Zeugnisse' aber gut sortiet sein, obskure fallen da schon mal raus, wahrscheinlich angelesene (denn wenn man sich auf was schriftlich fixiertes beruft, ist das huuuh, iieehh, pfui), der Zufall darf auch keine Rolle spielen, ja, da bleiben wirklich nur noch die eigenen Gedanken oder Gott oder beides.
Aber was ist, wenn dich die 'subjektive' Wahrnehmung deiner Gedanken trügt und du in der Psychatrie sitzt, aber der festen Meinung bist....so ist es,...soo...und nicht anders!
In Antwort auf:
Das mit der "subjektiven Wahrnehmung" war nur eine Redewendung - und das mit den selbstauferlegten Gedankensperren ein tragischer Irrtum meinerseits, denn selbstauferlegt sind sie bei den meisten Menschen zum größten Teil leider wohl kaum.
Den Teil verstehe ich jetzt nicht. Muss wohl an meiner subjektiv-obskuren Gestörtheit liegen.

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

18.02.2008 21:09
#133 RE: Warum lässt Gott Leiden zu? Antworten

In Antwort auf:
Damit ist eigentlich alles gesagt und weitere Diskussion zweck- und fruchtlos.
Welchen Zweck hat denn die Diskussion hier für dich und welche Früchte erwartest du?

maleachi 89 ( Gast )
Beiträge:

18.02.2008 21:18
#134 RE: Warum lässt Gott Leiden zu? Antworten
Zitat von Bruder Spaghettus
Welchen Zweck hat denn die Diskussion hier für dich und welche Früchte erwartest du?
War vielleicht etwas rabiat ausgedrückt, aber die Illusion irgenwelcher 'Früchte' hab' ich mir längst abgeschminkt. Der Zweck der Diskussion liegt vielleicht in einem selbst, für sich kann man eventuell Erkenntnisse und Erfahrungen relativieren oder auch ganz einfach lernen, in erster Linie über die Menschen selbst, wie sie ticken, was sie bewegt oder antreibt.
Der Zweck liegt also irgendwie in mir, denn bekehren wird man keinen und das ist auch nicht der Sinn der Sache.
Hmm,...wiederspreche ich mir jetzt? Kann sein...gehört aber auch dazu.
Relix Offline

Wertekiller


Beiträge: 3.480

18.02.2008 21:20
#135 RE: Warum lässt Gott Leiden zu? Antworten
In Antwort auf:
Aber was ist, wenn dich die 'subjektive' Wahrnehmung deiner Gedanken trügt und du in der Psychatrie sitzt, aber der festen Meinung bist....so ist es,...soo...und nicht anders!


Halte ich keineswegs für ausgeschlossen. So irrsinnig, wie diese Welt ist, wäre es fast beruhigend, wenn sie nur meinem Hirn entsprungen wäre und ich eines Tages aufwachen und erkennen würde, dass die Menschheit doch nicht nur eine Horde wildgewordener Affen ist, die nicht weiß, was sie mit ihrem Intellekt anzufangen hat.
Allerdings...dann wäre die Welt um einiges langweiliger...

In Antwort auf:
Den Teil verstehe ich jetzt nicht.


Jeder Einfluss von außen prägt dich - und besonders im Kindesalter wird die Welt so festgelegt, wie man sie den Rest seines Lebens sieht. Deine Denkverbote sind christlicher Natur, die des Hindus hinduistischer Natur und die des Kommunisten kommunistischer Natur. Entworfen hast du diese Denkverbote allerdings wohl kaum - höchstens ein wenig umgebaut...

In Antwort auf:
Muss wohl an meiner subjektiv-obskuren Gestörtheit liegen.


Das hast du gesagt...

Und (habe ich vorher vergessen):
In Antwort auf:
Das glaube ich dir nicht, denn der Mensch ist immer noch Tier genug, ohne Grenzen vor die Hunde zu gehen bzw. sich selbst zu Grunde zu richten.


Wenn schon: Der Mensch ist nicht mehr Tier genug, um ohne Grenzen vor die Hunde zu gehen - denn die kommen ohne diese ziemlich gut aus...

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-Anonym

maleachi 89 ( Gast )
Beiträge:

19.02.2008 13:30
#136 RE: Warum lässt Gott Leiden zu? Antworten

In Antwort auf:
Jeder Einfluss von außen prägt dich - und besonders im Kindesalter wird die Welt so festgelegt, wie man sie den Rest seines Lebens sieht. Deine Denkverbote sind christlicher Natur, die des Hindus hinduistischer Natur und die des Kommunisten kommunistischer Natur. Entworfen hast du diese Denkverbote allerdings wohl kaum - höchstens ein wenig umgebaut...
Und genau diese These würde ich zumindest in Zweifel ziehen. Dann müsste ich jetzt nämlich DKP-Mitglied, wenn nichts schlimmeres, sein. Atheistischer kann gar keine Kindhiet sein, wie meine war. Die 'Denkverbote', wie du es nennst, lagen auf komplett anderen Gebieten und wenn ich deiner Theorie folgen würde, hätte ich nur die Denkverbote gewechselt bzw. die Ausgangspositionen.
In Antwort auf:
Allerdings...dann wäre die Welt um einiges langweiliger
Worüber beklagst du dich dann?

Fenris Offline

Freidenker

Beiträge: 1.345

19.02.2008 14:40
#137 RE: Warum lässt Gott Leiden zu? Antworten

Zitat von maleachi
Ihr seit um 's Verrecken nicht bereit, der christlichen Botschaft auch nur den geringsten positiven Effekt zu zugestehen.


Ich nehme jetzt mal an, Du sprichst hier von der Nächstenliebe respektive der Aussage, seinen Nächsten so zu lieben wie sich selbst.
Die Botschaft als solche, ist positiv keine Frage, womit ich aber Mühe habe, ist der Zusammenhang dieser Botschaft mit einem direkten Effekt für die Menschheit ausser dem jeweils persönlichen.
Die Bilanz dieser 2000 jährigen Botschaft sieht meines Erachtens nicht sehr positiv aus um als „funktionierendes, erfolgreiches Konzept“ bezeichnet werden zu können. Man könnte fast sagen, dass genau dieses Scheitern ein Hinweis auf den „göttlichen“ Ursprung sein muss. Nichts, angefangen bei der Schöpfung, scheint Gott wirklich zu gelingen, jedenfalls nicht im ersten Anlauf.
Das Konzept der Liebe, der göttlichen Liebe ist für mich ebenso eine „Leerformel“ weil es eine Einweg-Liebe ist, die eine Erwiderung lediglich erhoffen darf ohne sich ihrer sicher zu sein. Auch diese Relativierung ein weiteres Beispiel für eine Durchschnittsleistung die das Prädikat „göttlich“ in keine Art und Weise verdient.

Die Menschheit als Produkt der „bedingungslosen“ Liebe Gottes zu dieser kann ich nirgends erkennen. Wenn die Nächstenliebe der Schlüssel zu dieser sein soll, dann wäre erste nicht bedingungslos und den Nächsten so zu lieben wie sich selbst würde bedeuten, dass man Gott übertreffen müsste.


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*Das Tier taugt zu allem, was es soll, vollkommen. Der Mensch zu nichts recht, als was er lernt, liebt und übt. (Johann Heinrich Pestalozzi 1746-1827)*

qilin Offline




Beiträge: 3.552

19.02.2008 14:48
#138 RE: Warum lässt Gott Leiden zu? Antworten
Zitat von Relix
Jeder Einfluss von außen prägt dich - und besonders im Kindesalter wird die Welt so festgelegt, wie man sie den Rest seines Lebens sieht.
Wenn's tatsächlich durch die Bank so wäre, wäre keine persönliche - und damit auch kaum eine allgemeine - Entwicklung möglich.
Sicherlich hat jeder Einfluss von außen eine Wirkung - aber was jemand daraus macht ist höchst verschieden. Allerdings geht's
wohl in den meisten Fällen in die gleiche - oder aber in die entgegengesetzte Richtung. Ich hatte da noch den 'Vorteil', dass ich
in beide Richtungen Indoktrinierung erfahren habe, Christentum und Atheismus - so konnte ich's mir aussuchen

In Antwort auf:
So irrsinnig, wie diese Welt ist, wäre es fast beruhigend, wenn sie nur meinem Hirn entsprungen wäre und ich eines Tages aufwachen und erkennen würde, dass die Menschheit doch nicht nur eine Horde wildgewordener Affen ist, die nicht weiß, was sie mit ihrem Intellekt anzufangen hat.
Allerdings...dann wäre die Welt um einiges langweiliger...

Hmm - das erinnert mich ein wenig an einen ehemaligen Studienkollegen und Bergkameraden. Der erzählte mir mal, dass er an
einem Medikamentenversuch teilgenommen hatte - da wurde ihm ein Mittel verabreicht, das gezielt kurzzeitig Paranoia auslöste.
Er beschrieb, wie er da auf dem Sessel saß und draußen am Gang die Schritte eines Vorbeigehenden hörte - er wusste mit
absoluter Sicherheit
, dass der da draußen ein großes Messer in der Hand hielt und gerade dabei war, hereinzukommen und ihm
den Hals abzuschneiden. Gleichzeitig war ihm aber klar, dass diese Vorstellung nur eine Wirkung des Medikaments war...

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Nichts bedarf so sehr der Reform
wie die Meinungen anderer Leute. [Mark Twain]

() qilin

maleachi 89 ( Gast )
Beiträge:

19.02.2008 19:31
#139 RE: Warum lässt Gott Leiden zu? Antworten

Zitat von Fenris
Die Bilanz dieser 2000 jährigen Botschaft sieht meines Erachtens nicht sehr positiv aus um als „funktionierendes, erfolgreiches Konzept“ bezeichnet werden zu können.
Bilanzen können gefälscht werden...(bringt man mir gerade bei), aber Spaß beiseite. Das Christentum ist nun mal kein Konzept für Manager, die das auf 'nem Meeting eingebleut bekommen, und die das dann in ihrer Firma in dem Sinne umsetzen, das sie 80 Leute entlassen, den das Konzept des Erfolges fordert es so.
In gedrängterem Rahmen und natürlich aus subjektiver Sicht, wie du richtig erwähnst, hat das Konzept schon die Richtigkeit seiner Aussage bestätigt.
Ich habe den Eindruck, richtig übel wurde es immer, wenn die Kirchen ihren massiven Einfluss in allen Belangen geltend machten. Und wenn ich hier auf der Seite der Verteitiger des Christentums stehe, hoffe ich, das die Differenzierung zwischen dem und Kirche auf der anderen Seite registriert wird.
In Antwort auf:
Das Konzept der Liebe, der göttlichen Liebe ist für mich ebenso eine „Leerformel“ weil es eine Einweg-Liebe ist, die eine Erwiderung lediglich erhoffen darf ohne sich ihrer sicher zu sein.
Der rationale Mensch von heute braucht Sicherheit. Ich kann dieses Bedürfnis auch verstehen, nur heißt es ebend 'Glauben' und nicht 'Wissen', wenn, dann eventuell noch 'Fühlen'. Bei Whitall Smith steht sogar die Reihenfolge 'Annahme' - 'Glaube' - 'Gefühl'. Rosarote Jesusbildchen mit Schmachtblick des Guten haben auch nichts damit zu tun.
In Antwort auf:
Die Menschheit als Produkt der „bedingungslosen“ Liebe Gottes zu dieser kann ich nirgends erkennen.
Natürlich nicht, die Menschheit hat sich schleunigst aus dem Staub gemacht und pfeift weitesgehend auf Gott.
In Antwort auf:
Wenn die Nächstenliebe der Schlüssel zu dieser sein soll, dann wäre erste nicht bedingungslos und den Nächsten so zu lieben wie sich selbst würde bedeuten, dass man Gott übertreffen müsste.

Die Nächstenliebe ist nicht ein Schlüssel, das war ein kleiner Tip am Rande, den man aber nicht ernst genug nehmen kann. Gleichzietig natürlich aber auch Psynonym für die Liebe Gottes.

Fenris Offline

Freidenker

Beiträge: 1.345

20.02.2008 16:45
#140 RE: Warum lässt Gott Leiden zu? Antworten

Zitat von maleachi
Und wenn ich hier auf der Seite der Verteitiger des Christentums stehe, hoffe ich, das die Differenzierung zwischen dem und Kirche auf der anderen Seite registriert wird.


Dass man diese Differenzierung machen muss ist für mich unbestritten, aber gerade diese wirft weitere Fragen auf. Der Begriff Christentum ist mit der Kirche seit jeher verbunden und färbt auf die Bezeichnung Christ ab ob dass nun ganz korrekt ist oder nicht.
Was ich aber vermisse, ist eine Stimme der Christen, die sich offen gegen die Kirche, welche die Botschaft Christi praktisch seit jeher missbraucht, bekennt. Auf der anderen Seite sind es teilweise genau diese Christen, die mit ihrer Art der Jesusverehrung (z.B. auf jesus.ch, wo ich nur kurz geduldet wurde) einem Personenkult frönen, der diese Botschaft auf das Niveau des Babytalk reduziert und lediglich für Kopfschütteln sorgt.

Eine Befolgung der Lehre Jesus respektive seiner Botschaft, die ich anscheinend falsch interpretierte, ohne den Personenkult um Jesus als Gottes Sohn, wäre viel leichter verständlicher. Es hätte dann mehr einen philosophischen touch, ohne den Anspruch auf die einzige Wahrheit. Gut, vermutlich würden somit wichtige Dinge für einen Christen unter den Teppich gekehrt aber die Grundgedanken wie -Liebe Deinen Nächsten wie dich selbst- wären von einem philosophischen Standpunkt gleich zu vertreten.

Mich würde Deine Definition von Christentum, jenes welches Du verteidigst, interessieren, möglicherweise sind da auf beiden Seiten vorgefertigte Meinungen vorhanden, die der Wirklichkeit nicht gerecht werden.




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*Das Tier taugt zu allem, was es soll, vollkommen. Der Mensch zu nichts recht, als was er lernt, liebt und übt. (Johann Heinrich Pestalozzi 1746-1827)*

maleachi 89 ( Gast )
Beiträge:

20.02.2008 19:57
#141 RE: Warum lässt Gott Leiden zu? Antworten
In Antwort auf:
Mich würde Deine Definition von Christentum, jenes welches Du verteidigst, interessieren, möglicherweise sind da auf beiden Seiten vorgefertigte Meinungen vorhanden, die der Wirklichkeit nicht gerecht werden.
So vorgefertigt sind die Meinungen gar nicht. Und bisher habe ich auch immer verständlicherweise die positiven Seiten zum Anklang gebracht. Das soll jetzt nicht heißen, nun kommen die 'negativen'.....nein, aber zumindest will ich die Konsequenzen andeuten, die aus Glauben erfolgen können. Und natürlich hat man Orientierungspunkte, was Menschen sind, die sich die gleichen Gedanken schon vorher gemacht haben, aber es meist besser auf den Punkt bringen konnten.
Es muss aber trotzdem beim lesen des folgenden Textes natürlich von der Existenz Gottes ausgegangen werden, ....dann wäre deine Frage immer noch nicht beatwortet...., denke ich fast.
Aber das Statement von Kierkegaard sagt einiges über die Unbeantwortbarkeit der Fragen nach Gott aus und deckt sich mit meinen Überzeugungen.

Zitat von Kierkegaard
Aufgrund der Nicht-Erkennbarkeit muss jedes Reden von Gott negativ, apophatisch, bleiben; positive, beschreibende Aussagen haben allenfalls hinweisenden, helfenden Charakter, müssen sich ihrer Unzulänglichkeit aber stets bewusst bleiben. Dies ist das Scheitern des Verstandes, dessen sich der Mensch bewusst werden muss. Hat er dies erkannt, steht erst der Weg in den Glauben offen, der aus dieser Erkenntnis der eigenen Begrenztheit hervorgehen kann. Im Glauben nun wagt der Mensch den Sprung weg vom Verstand hin zum eigentlich Unmöglichen. Glauben ist nur deshalb möglich, weil sich Gott in Christus zu erkennen gab. Da der Mensch nicht in der Lage ist, rational zu Gott zu gelangen, musste sich Gott selbst offenbaren, indem er Mensch und zugleich Gott war und so das Paradoxon aufstellte, dass das Zeitlose in der Zeit, das Transzendente in der Immanenz, das Unendliche in der Endlichkeit existierte. Dieses Paradox ist widersprüchlich und für den Menschen nicht zu vereinbaren.


Hm, so banal und 'unglaublich' es für dich klingt, Jesus ist die Antwort, wenn man davon ausgeht und glaubt, er ist Gottes Sohn, er ist auferstanden und kann die Rettung für jeden einzelnen sein. (War das jetzt zuviel 'Mission'? Ich denke nicht, und du willst wissen, was hier so abläuft....)

Und mit dem Ganzen haben die Kirchen in erster Linie nichts zu tun, nicht ihre hierarchischen Machtstrukturen, ihre, oft dem Eigenzweck dienenden, Dogmen und auch nicht die, dem breiten Volk versprochenen Segnungen.
Da will ich mich auch nicht arrogant über den 'religiös-christlichen Mob' erheben und denen jegliche ehrliche Motivation absprechen, aber schwinge mich zu der Behauptung auf, den größten Schaden für das Christentum haben die Kirchen angerichtet, die, die angeblich auf Petrus hin gegründet wurden.
Natürlich kann Christsein nicht im privaten, verborgenen stattfinden. Du wirst das Zitat:...'da wo zwei in meinem Namen beisammen sind......' kennen. Aber 'Realismus' (religiöser, christlicher) in Kierkegaardschen Sinne findet man so selten, es ist schon manchmal zum aus der Haut fahren.
Denn wenn die 'Frohe Botschaft' weiterhin in diesen, z.T. vielfältigen, aber die verstandsmäßige Realität leugnenden Variante gepredigt wird, seh' ich für das Christentum als Weltanschauung oder auch religiöse Überzeugung schwarz.
Das ändert nichts an der Richtigkeit der Botschaft.

http://www.kierkegaard.de/
http://www.philtalk.de/msg/1041979833.htm
Vanion Offline

Atheist


Beiträge: 1.568

20.02.2008 20:34
#142 RE: Warum lässt Gott Leiden zu? Antworten
<Und mit dem Ganzen haben die Kirchen in erster Linie nichts zu tun<

Natürlich. Dieser Schmuh hält die Kirchen seit bald 2 Jahrtausenden an der Macht.
Daran ändern auch ein paar hundert Abspaltungen nichts denn im Endeffekt läuft
es eben auf Machterhalt raus und wenn du dir das Wort "Christ" anheftest
trägst du zum weiteren bestehen dieser Machtmaschine bei.

<Natürlich kann Christsein nicht im privaten, verborgenen stattfinden.<

Genau da ist ja das problem. Es sind eben nicht 2 oder 3 in seinem Namen zusammen sondern
Tausende bis Millionene. Du kommst da um eine Organisation der Sache nicht herum
wenn du nicht willst das sich alles in Unterschiedliche Richtungen entwickelt.
Was ich sagen will: Kirche, spricht eine Machtvolle Organisation die sich selbst
erhält ist die natürliche Folge des Christentums und war schon immer ein Teil davon.
Wenn nicht gar der einzige Zweck des selbigen.

Zu dem Zitat von Kiekegaard:
<Dieses Paradox ist widersprüchlich und für den Menschen nicht zu vereinbaren.<

Ein Paradox ist immer ein Denk- oder Informationsfehler.
Kannst du ja raussuchen was jetzt davon zu Gott geführt hat.

<Glauben ist nur deshalb möglich, weil sich Gott in Christus zu erkennen gab.<

Ja weshalb es auch vor dem Christentum keinen Glauben an diverse wasweißichdinge gab

----------------------------------------------------

contra principia negantem disputari non potest
http://de.wikipedia.org/wiki/Contra_prin...tari_non_potest

maleachi 89 ( Gast )
Beiträge:

20.02.2008 21:17
#143 RE: Warum lässt Gott Leiden zu? Antworten

In Antwort auf:
denn im Endeffekt läuft
es eben auf Machterhalt raus und wenn du dir das Wort "Christ" anheftest
trägst du zum weiteren bestehen dieser Machtmaschine bei.
Was hat aber dieser 'Machterhalt' mit der Botschaft selbst zu tun?
Mit 'dem Ganzen' meinte ich diese.
Und was ist deine Idee, daran zu glauben, es offenkundig zu machen und nicht zum 'Machterhalt' dieser Institutionen beizutragen? Was kann man mehr, wie sich distanzieren, oder die eigenen Sichtweisen ins rechte Licht zu rücken?
In Antwort auf:
Kirche, spricht eine Machtvolle Organisation die sich selbst
erhält ist die natürliche Folge des Christentums und war schon immer ein Teil davon.
Wenn nicht gar der einzige Zweck des selbigen.

Wer spricht von einer machtvollen Organisation? Natürlich sollte den Menschen das Evangelium ge-und nahegebracht werden. Das war und ist geboten. Nur die Einsichten in die Wege, Methoden und Mittel, einbegriffen die Liebe, in der das geschehen kann, sind völlig verschiedene und die Nenner, auf die man eigentlich auf Grund der simplifizierten Botschaft kommen müsste oder könnte, sind denkbar klein, warum auch immer. 'Schlag' mich tot....ich weiß es nicht, liegts am Menschen? Natürlich nicht, der 'Boss' ist schuld...
In Antwort auf:
Ja weshalb es auch vor dem Christentum keinen Glauben an diverse wasweißichdinge gab
Und das weißt du? Hut ab....
In Antwort auf:
Ein Paradox ist immer ein Denk- oder Informationsfehler.
Kannst du ja raussuchen was jetzt davon zu Gott geführt hat
Wenn überhaupt, dann ist es ein Wiederspruch, der unauflösbar scheint.
Und die Wahl hast du auch, wie gesagt.

qilin Offline




Beiträge: 3.552

21.02.2008 11:55
#144 RE: Warum lässt Gott Leiden zu? Antworten

Zitat von Vanion
wenn du dir das Wort "Christ" anheftest
trägst du zum weiteren bestehen dieser Machtmaschine bei.
Nicht unbedingt - im Verlauf der Geschichte haben sich Viele das Etikett
'Christ' angeheftet und die kirchlichen Machtmaschinen in Frage gestellt
- und wurden von diesen gnadenlos verfolgt.

In Antwort auf:
Ein Paradox ist immer ein Denk- oder Informationsfehler.
Das würde voraussetzen, dass Paradoxa nicht in der Natur, sondern
ausschließlich in menschlichen Köpfen existieren - zweifellos eine
Möglichkeit, aber nicht selbstverständlich. Paradoxa gibt's ja auch
in der Naturwissenschaft. 'Gott' ist ein Denkmodell - wenn dieses
Modell irgendeinen Sinn und Zweck haben soll, dann muss dieser
Gott paradoxe Eigenschaften haben - wäre er erklärbar, dann wäre
er ja entbehrlich...

In Antwort auf:
<Glauben ist nur deshalb möglich, weil sich Gott in Christus zu erkennen gab.<
Ja weshalb es auch vor dem Christentum keinen Glauben an diverse wasweißichdinge gab
Da muss ich Vanion recht geben - warum soll es vor dem Christentum
keinen Glauben gegeben haben? Und wenn jemand sich das Etikett
'Christ' anheftet und nicht glaubt dass Jesus der Sohn Gottes ist -
glaubt der deshalb dann gar nicht?

___________________________
Nichts bedarf so sehr der Reform
wie die Meinungen anderer Leute. [Mark Twain]

() qilin

maleachi 89 ( Gast )
Beiträge:

21.02.2008 13:26
#145 RE: Warum lässt Gott Leiden zu? Antworten

In Antwort auf:
warum soll es vor dem Christentum
keinen Glauben gegeben haben?
Irgendwie ist das ein Missverständnis. Natürlich gab es vor dem Christenum schon Formen des Glaubens, an was auch immer, habe ich nicht bestritten.

Vanion Offline

Atheist


Beiträge: 1.568

21.02.2008 18:15
#146 RE: Warum lässt Gott Leiden zu? Antworten

<Nicht unbedingt - im Verlauf der Geschichte haben sich Viele das Etikett
'Christ' angeheftet und die kirchlichen Machtmaschinen in Frage gestellt
- und wurden von diesen gnadenlos verfolgt.<

Ich meinte nicht die Machtmaschine der Kirche, die ist ja auchnur
ein Teil der Machtmaschine Christentum und die läuft eben auch wenn
jetzt überspitzt gesagt alle nicht Kirchlich gebundenen Christen die Katholiken
ausrotten.
Das Modell hinter der Machtmaschine hat aber keiner in Frage gestellt.
>
<Das würde voraussetzen, dass Paradoxa nicht in der Natur, sondern
ausschließlich in menschlichen Köpfen existieren<

Wie sollte denn ein in der Natur existierendes Paraodxa aussehen?
Das ein Vogel gleichzeitig losfliegt und sitzenbleibt? Das es gleichzeitig Nacht und Tag ist?
Das man exisiert und gleichzeitig nicht existiert?

Ich weiß nicht in welcher Dimension sowas möglich sein soll aber vorstellen kann
ich es mir bei aller Fantasie nicht.

< 'Gott' ist ein Denkmodell <

/sign

>- wenn dieses Modell irgendeinen Sinn und Zweck haben soll, dann muss dieser
Gott paradoxe Eigenschaften haben - wäre er erklärbar, dann wäre
er ja entbehrlich...<

Im fall Christengott stimmt es auch das die Paradoxen ihm bereits in die Wiege gelegt sind nur
ihm zu sagen "Mein Gott ist alles was nicht erklärbar ist" ist zum einen ein Fass ohne Boden
und ein ziemlich billiger Trick seinen Gott ewig zu machen. Zum anderen ist es eine ungefähr so
genaue Aussage über ihn wie die Berühmte 42 zu einem anderen Thema.

----------------------------------------------------

contra principia negantem disputari non potest
http://de.wikipedia.org/wiki/Contra_prin...tari_non_potest

Vanion Offline

Atheist


Beiträge: 1.568

21.02.2008 18:25
#147 RE: Warum lässt Gott Leiden zu? Antworten
<Was hat aber dieser 'Machterhalt' mit der Botschaft selbst zu tun?<

Das selbe wie "Blechgewordener Fahrspass" mit den Verkaufszahlen von Mercedes.

< Wer spricht von einer machtvollen Organisation? Natürlich sollte den Menschen das Evangelium ge-und nahegebracht werden. Das war und ist geboten. Nur die Einsichten in die Wege, Methoden und Mittel, einbegriffen die Liebe, in der das geschehen kann, sind völlig verschiedene<

Leider nein. Die Missionierung findet noch heute genauso statt wie vor 2000 Jahren.
Christen gehen in ein Land. Zeigen dort wie toll sie sind indem sie Arbeitsplätze schaffen oder essen verteilen (oder ihre Macht herzeigen)
und die Leute da denken sich "Hui ich krieg sicher mehr Brot und Arbeit wenn ich dem gleichen Gott nachbete".
Aber alles aus "Liebe".

<einbegriffen die Liebe<

Was hat jetzt dieser Biochemische Mix damit zu tun?

<Und was ist deine Idee, daran zu glauben, es offenkundig zu machen und nicht zum 'Machterhalt' dieser Institutionen beizutragen?<

Wir reden da aneinander vorbei. Die "Institutionen" sind nicht die Ursache des Machterhalts- und strebens sondern die Wirkung
des selbigen.
Auch wenn du dich gegen dieses "System" stellst, deine abweichende Meinung sagst und dich distanzierst bleibst du doch Teil des Systems
denn Pro-System oder Conta-System sind auchnur Teile des Systems. Einzige Lösung wäre es sich darauß zur gänze zurückzuziehen
aber ich bezweifle das du deinen Jesus aufgeben willst.

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contra principia negantem disputari non potest
http://de.wikipedia.org/wiki/Contra_prin...tari_non_potest

maleachi 89 ( Gast )
Beiträge:

21.02.2008 19:28
#148 RE: Warum lässt Gott Leiden zu? Antworten

In Antwort auf:
Was hat jetzt dieser Biochemische Mix damit zu tun?

Du nennst es biochemischen Mix, Detlef Mix und ich auch anders.....:


L.I.E.B.E (ein Akrostichon von Detlef Mix)
Lebenslange Illusion Einer Bevorstehenden Erfahrung

Langer, Isolierender Einsamkeit Baldiges Ende

Lüge In Entwaffnend Blauäugiger Einfalt

Logistisch Informelle Eroberung Blonder Engel

Lächerlich Infantile Einschätzung Biologischer Experimente

Laienhaft Inszenierte Erstaufführung Bühnenreifer Erzählungen

Lähmend Inkonsequente Erwägung Beliebiger Ehepartner

Landläufig Irrationale Erwartung Bei Eheschließungen

Latent Infektiöse, Eventuell Bösartige Erkrankung?

Lästernde Ironie Eines Bekennenden Emotionskrüppels?


Leghastenischer Idiot Entziffert Bettgeschichten Entsprechend

Libido Implizierende Erregung Beischlafender Erwachsener

Lustvoll Inbrünstige Erotik Bioelektischer Entladungen

Lust Ist Erfahrungsgemäß Bestenfalls Ersatz

Lasterhafter Introvertierter Egoist Bleibt Einsam

Lebendiger, Interessierter, Einfühlsamer Beglücker Erhält
Leihgabe Inklusive Erklecklichem Bonus Erstattet

Luft Ist Ebenso Bedingt Erforderlich

Liebe Induziert Elektrisierende Biochemische Energien

Lockende, Immens Eindringliche Blicke Erwidernd

Lächelnd Indes Eindeutiger Beweis Erbracht

Lokale Irritation Erfasst Bauch Explosiv

Lodernde Initialzündung Erwärmend Brennender Eingeweide

Lawinenartig Immigrierende Endorphine Benebeln Enzephalon

Lauernder Infarkt Empfiehlt Betablocker-Einnahme
Launisch Ingeniöse Erfindung Blinder Evolution?

Liebevoll Implantierte Empfindung Biblischer Entstehung?

Liebe Inspiriert Ergiebige, Barmherzige Empathie

Langfristig Investiertes Erbe Beider Eltern

Lohnende Investition Entgegen Bankrotter Ertragslage

Low Input Erbringt Beschämende Erträge

Liebevolles Interesse Erhält Bewohnbare Erde

Lichtblick Im Eiskalten, Beinharten Existenzkampf


Lustfeuer In Eiliger Begierde Erlischt

Loyale, Innige Eintracht Bleibt Ewig

Lasst Ihr Eine Breite Entfaltungsmöglichkeit

Lebt Ihrer Erhabenen Botschaft Entsprechend

Liebe Ist Echt Beglückendes Erleben

Leider Immer Ein Bisschen Einseitig

Detlef Mix


Und die Liebe als biochemische Formel magst du kennen, sie ist aber vielfältiger und hat alles damit zu tun.

In Antwort auf:
Einzige Lösung wäre es sich darauß zur gänze zurückzuziehen
aber ich bezweifle das du deinen Jesus aufgeben willst.

Teil des Systems sein ist böse, schon klar. Weil das große Ganze erhebliche Fehler hat, verwerfe ich sofort das Gesamte und pfeif auf den Rest der Sache? Hast du das jetzt ernst gemeint? Unglaublich...

Vanion Offline

Atheist


Beiträge: 1.568

21.02.2008 19:56
#149 RE: Warum lässt Gott Leiden zu? Antworten

<Und die Liebe als biochemische Formel magst du kennen, sie ist aber vielfältiger und hat alles damit zu tun.<

Ne die Biochemische Formel kennt man noch garnicht aber wieso ist sie dir so wichtig?
Warum ist die Liebe wichtiger als andere Gefühle?
Und warum sollte sie mit allem zu tun haben? Wenn ich morgends aufs Klo geh hat das auch mit Liebe zu tun?

< Teil des Systems sein ist böse, schon klar. <

Wenn du das sagst. Aber wie kommst du darauf?

<Weil das große Ganze erhebliche Fehler hat, verwerfe ich sofort das Gesamte und pfeif auf den Rest der Sache?
Hast du das jetzt ernst gemeint? Unglaublich...<

Ich glaub wir lassen das. Du bist mir zu patzig wenn man an deiner Kuscheldecke Christentum Zupft. So
kann ich nicht Dialogieren

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maleachi 89 ( Gast )
Beiträge:

21.02.2008 20:37
#150 RE: Warum lässt Gott Leiden zu? Antworten

In Antwort auf:
Ne die Biochemische Formel kennt man noch garnicht aber wieso ist sie dir so wichtig?

Dir ist 'se wichtig, die Formel.
Und wenn dir die Liebe nicht wichtig ist und du dabei glücklich bist, sei dir zugestanden, aber du weißt schon, auf was ich hinaus will.
In Antwort auf:
< Teil des Systems sein ist böse, schon klar. <

Wenn du das sagst. Aber wie kommst du darauf?

Weil du von Systemen gesprochen hast, aus den man sich zurückziehen muss, um nicht ein Bestandteil und somit Teil des schlimmen Christentums zu sein.
In Antwort auf:
Du bist mir zu patzig wenn man an deiner Kuscheldecke Christentum Zupft
In Antwort auf:
Ich glaub wir lassen das. So
kann ich nicht Dialogieren



Ich denke, oder hoffe, das war wieder eine deiner humoresken, schrägen Einlagen.
Aber davon abgesehen, lasse ich mich wirklich ungern aus dem christlichen, warmen Bettchen ziehen, wie du schon sagst, deshalb gerne.

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