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Atheismus vs. Religionen  


Der substanzielle  Dialog 

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Dieses Thema hat 4 Antworten
und wurde 525 mal aufgerufen
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Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

17.02.2008 13:59
Pressespiegel Antworten

ISRAELS ARMEE

Elite-Soldaten, die Palästinenser misshandeln: Dana Behar wollte nicht wegsehen und zeigte ihre Kameraden an. Anschließend wurde sie als Verräterin beschimpft. Wegen ihres Mutes wird im Land nun über Krieg, Soldatenehre und Übergriffe diskutiert.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,533294,00.html

kadesch Offline



Beiträge: 2.705

20.02.2008 09:30
#2 RE: Pressespiegel Antworten
Der Inhalt des Artikels deckt sich erschreckend mit meinen eigenen Recherchen
in Bezug auf Exzesse in Kriegszeiten.
Es fällt mir allerdings nicht leicht mich in eine solche Situation hinein zu denken.
Ich war niemals SOldat, und erst recht nicht in einem Kampfeinsatz.
Aber ich befasse mich seit über 20 mit Militärhistorie und versuche mir ein eigenes
Bild davon zu machen wie diese Prozesse im Inneren wie im Äußeren ablaufen.
Was bringt Menschen dazu sich innerhalb kürzester Zeit vom Menschen in ein Tier zu verwandeln?
Und gerade im Hinblick auf solche Themen sieht man wie dünn die Zivilisatorische Haut ist,
die uns umgibt, und wie schnell man in Vorzivilisatorische Handlungsweisen zurück fallen kann.
Retrospektiv betrachtet erscheinen uns die Exzesse und Gräultaten der Kriege unfassbar.
Egal ob die Gewalttaten der SS oder Massaker in Vietnam, oder die Massenmorde in Ruanda.
Unsere ganzen anerzogenen Werte, unsere Moral, unsere Erziehung,...
warum verflüchtigt sich das alles, sobald man in eine "Ausnahmesituation" wie Krieg
(oder aucb sonstige Katastrophen) gerät?
Ich habe mich im Lauf der letzten 20 Jahre immer wieder mit Soldaten der verschiedensten
Nationen unterhalten und nach deren Erlebnissen in solchen Situationen gefragt.
Und ich habe dabei Menschen in Weinkrämpfen Kollabieren sehen.
Einige haben auch gleich abgeriegelt und haben "dicht gemacht" und sich hinter eine Mauer aus Schweigen
zurückgezogen. Und dabei ist mir folgendes aufgefallen.
Soldaten die einer geschlagenen Armee angehörten, waren eher bereit sich zu öffnen und sich kritisch
mit ihrem eigenen Verhalten auseinander zu setzen als die Angehörigen einer siegreichen Armee.
Auf meine Fragen wie unmenschlichens Verhalten ausgelöst wird, kamen immer wieder die gleichen
Handlungsabläufe zu Tage. Und zwar völlig unabhängig wann und wo die Situation stattfand.
Es ist eine Folge von Handlungen die durch Körperliche Überreizung wie Erschöpfung, Schlafentzug,
Hunger, Durst, Drogen, Medikamente oder Alkohol und extremen Streß, wie Todesangst, erlebte
Verluste von Kameraden, usw. die in einem Menschen jegliches Sozialverhalten ausschalten kann.
Dazu kommen noch mögliche Indoktrination durch Politische oder Religiöse Einflüsse,
Gruppenzwänge, Hass und Rachegedanken, usw.
Dies alles kann in einme Menschen quasi den Schalter umlegen der den Mensch zur Bestie macht.
Und das geht durch alle Bevölkerungschichten hindurch.

Ich kann daher jedem nur nahelegen sich mal vorzustellen "wie hätte ich mich in einer solchen Situation verhalten?"
Das Ergebnis ist dass ich jedem Menschen alles Zutraue. Im Guten wie im Bösen.

Aber es gibt eben auch Menschen die eine deutlich höhere Hemmschwelle haben, und bei denen
die moralischen Werte auch in Kriesenzeiten intakt bleiben.
Und vor diesen Menschen ziehe ich den Hut.

Glaube ist Aberglaube

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

24.03.2008 19:57
#3 Wahnsinnserlebnis Jerusalem Antworten

Wenn sich der Tourist in Jesus verwandelt

iegt der Wahnsinn einfach in der Luft», sagt ein Psychiater und meint das ganz wörtlich. Allein bei den Osterfeierlichkeiten drehen jedes Jahr mehr als 20 Menschen durch - und glauben, sie seien Jesus oder Gott....Theoretisch könne das Syndrom Menschen jeden Glaubens und jeder Nationalität treffen, sagt Lichtenberg. «Juden halten sich meist für den Messias, Christen für Jesus oder einen Propheten. Bei Muslimen stehen Erlösungsfantasien im Vordergrund.»

http://www.netzeitung.de/reise/944637.html

Lukrez Offline




Beiträge: 5.551

24.03.2008 20:18
#4 RE: Wahnsinnserlebnis Jerusalem Antworten

Der Islam will die Welteroberung:
http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868...n~Scontent.html
Seit Beginn der klassischen Zeit zwischen dem neunten und dem elften Jahrhundert teilen die islamischen Juristen die Welt in zwei Teile, nämlich das „Haus des Islam“ und das „Haus des Krieges“. Diese Zweiteilung hängt nicht davon ab, wo Muslime in großer Anzahl leben oder gar die Mehrheit darstellen, sondern davon, wo der Islam herrscht - in Gestalt der Scharia - oder wo er nicht herrscht. Diese Dichotomie ist also keine religiöse, sondern eine politische. Zwischen diesen beiden Teilen der Welt herrscht naturgemäß so lange Krieg, bis das Haus des Krieges nicht mehr existiert und der Islam über die Welt herrscht (Sure 8, 39 und 9, 41). Daher besteht nach klassischer Lehre für die muslimische Weltgemeinschaft die Pflicht, gegen die Ungläubigen Krieg zu führen, bis diese sich bekehren oder sich unterwerfen.

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Wenn du es nicht wagst, den Sinnen zu trauen, stürzen die Pfeiler des Lebens ein.
De nihilo nihil. Aus Nichts wird nichts.
Zu soviel Unheil hat schon die Religion die Menschen verleitet.
(Lukrez)

Christian D! ( Gast )
Beiträge:

25.03.2008 07:44
#5 RE: Wahnsinnserlebnis Jerusalem Antworten

In Antwort auf:
bis diese sich bekehren oder sich unterwerfen.

Und unterwerfen heißt im Islam das anerkennen der Scharia. Was interessant ist - man kann auch durchaus unbehelligt in einem Islamischen Staat leben wenn man das Gesetz der Scharia anerkennt.

Aber sein wir ehrlich - von Welteroberung träumen nur die Extremisten und die sprechen bekanntlich nicht für den gesammten Islam.


Und was das eigentliche Thema (mit den Soldaten) angeht - das war so und wird auch immer so bleiben, in manchen Fällen mehr in anderen weniger.

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