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Religionsforum
Atheismus vs. Religionen  

Der substanzielle  Dialog
 
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Dieses Thema hat 16 Antworten
und wurde 763 mal aufgerufen
 Atheismus/Agnostizismus
0815 Offline



Beiträge: 55

03.03.2008 15:20
Übergang- atheistisch betrachtet antworten

Hallo,
wenn vor uns etwas Neues ansteht, dann malen wir uns doch nist selten in der Phantasie aus wie
man das SEELISCH verarbeiten kann.
Wenn man beim Zahnarzt Schmerzen hat denkt der eine vielleicht ans Meer,
wenn eine Prüfung ansteht mals man sich die Situation vielleicht so aus,
dass man sie imaginativ vorab gut bewältigt.
Meines Wissens ist die Meditation über... auch oft vorbereitend
auf den seelischen Übergang.
Nun meine Frage: aus atheistischer Sicht vor dem Ende stehend,
vielleicht körperlich stark leidend , die Luft wird zunehmend knapper...
Welches Bild wollen die Atheisten hier am Schluß am Liebsten im Kopf haben.
Oder einfach mal abwarten ???
Sich mit dem Dunklen abfinden ? Sich höher-kognitiv klarmachen , dass es mit jedem ATemzug
dem Ende zugeht?
Oder dem inneren Kind am Schluß noch ein Märchen erzählen ?
Ist es Euch egal ?

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

03.03.2008 16:18
#2 RE: Übergang- atheistisch betrachtet antworten

Atheistisch gibt es keinen "Übergang", da gibts ein Ende.

Wie damit im konkreten Fall jeder umgehen wird, ist wohl kaum vorhersagbar. Genau so wenig wie bei Gläubigen. Wenn ich es mir wünschen könnte, würde ich einfach sterben wollen, ohne es überhaupt zu merken. So irgendwie in die Richtung einschlafen und nicht mehr aufwachen oder auch plötzlich tot umfallen.
Wenn es mit Leiden oder Krankheit verbunden wäre, würde ich das Sterben irgendwie selbst in die Hand nehmen wollen und dann halt einfach freuen, wenn es klappt.

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 16.613

03.03.2008 16:42
#3  Übergang- atheistisch betrachtet antworten

In Antwort auf:
Welches Bild wollen die Atheisten hier am Schluß am Liebsten im Kopf haben.
Oder einfach mal abwarten ??? Sich mit dem Dunklen abfinden ? Sich höher-kognitiv klarmachen, dass es mit jedem ATemzug dem Ende zugeht? Oder dem inneren Kind am Schluß noch ein Märchen erzählen ? Ist es Euch egal ?
Man kann sich al Atheist auch "höher-kognitiv" klarmachen, dass das ewige Leben kein Geschenk Gottes für Willfährigkeit, sonden ein NATURGESETZ ist.

_____________________________________________
"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

0815 Offline



Beiträge: 55

03.03.2008 17:04
#4 RE: Übergang- atheistisch betrachtet antworten

Ich glaube ihr versteht nicht , was ich meine:
im Buddhismus versucht man sich Zeit seines Lebens auf das große Finale
vorzubereiten, meditativ.
Im Christentum gilt ebenso das Motto "Glauben und Warten"-
auf die Erlösung.
Das heißt man beschäftigt sich ritualisiert sehr stark mit dem Ende in der Hoffnung-
wie auch immer es eintritt ist natürlich nicht vorhersehbar-
halbwegs im Bewußtseins des Lichtes hinüberzugleiten .
Oder anders: beim Herzinfarkt ,
die Schmerzen hinterm Brustbein ,die Angst und Enge spürend eine Sekunde den Gedanken an
das bisher geglaubte (mit den entsprechenden verinnerlichten Bildern, Hoffnungen und Wünschen)
memorieren könnend.
Einen Atheist dürfte es überfallen , es sei denn er hat anderes zerebral für sich als Hilfsmittel abgespeichert.
Es kann auch sein , dass es einem einfach egal ist.#
Und man übt erst , wenn die Diagnose Bauchspeicheldrüsenkrebs (schnelle Sache)
gestellt ist.

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 16.613

03.03.2008 17:30
#5 Übergang- atheistisch betrachtet antworten

In Antwort auf:
Ich glaube ihr versteht nicht , was ich meine:
Hm. Der Atheist hat keine Jenseitshoffnung, der Gläubige schon. So habe ich dich verstanden. Darauf habe ich dir meine spezialisierte atheistische Haltung erzählt. Sie braucht nicht vor Kritik - mit den höchsten und schlimmsten Folterstrafen bei ihrer Anwendung - geschützt zu werden. Meine höchste Instanz ist die Wahrheit - und nicht irgendein Gott. Ich weiß nicht, was ich an dir jetzt nicht verstanden haben sollte.

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

03.03.2008 17:36
#6 RE: Übergang- atheistisch betrachtet antworten

In Antwort auf:
Ich glaube ihr versteht nicht , was ich meine:

Na, dann erklär es doch noch mal ganz genau. Ich verstehe nicht, was an meiner Antwort nicht eindeutig sein sollte. Kannst du dir daraus nicht ableiten, was du wissen möchtest?

0815 Offline



Beiträge: 55

03.03.2008 19:03
#7 RE: Übergang- atheistisch betrachtet antworten

@Bruder

nun, das habe ich versucht.
Wenn ich mir Deine Antwort durchlese ,
dann entnehme ich daraus,
dass Du Dich nicht auf Dein unvorhersehbares Ende mental vorbereitest.

Ich denke da an positive Trigger an welche das Gehirn zumindest kurz denkt (Lebespartner und co)
beim Hinübergleiten ins Ende oder eben je nach Vorstellung zu Gott.
Andernfalls müsste man es kultivieren/ritualisisern, damit es zerebral verankert bleibt.


Mich würde interessieren, ob das bei allen so ist.
Mal sehen , was da noch kommt.
-.------------------
"Menschen mit Phantasie langweilen sich nie."

Lukrez Offline




Beiträge: 5.550

03.03.2008 19:21
#8 RE: Übergang- atheistisch betrachtet antworten

In Antwort auf:
Wenn ich mir Deine Antwort durchlese ,
dann entnehme ich daraus,
dass Du Dich nicht auf Dein unvorhersehbares Ende mental vorbereitest.

Auch wenn ich persönlich nicht angesprochen bin:
Ich bin jeden Tag auf mein Ende vorbereitet.
Eine tödliche Krankheit wird mich als Atheisten sicherlich nicht mehr beunruhigen als sie einen Christen beunruhigen würde.
Ich vermute sogar weniger - mich würden niemals Zweifel an der unendlichen Weisheit und Güte eines Gottes plagen.
Klar - ihr wollt natürlich uns Atheisten gerne schlotternd vor Angst sehen.
Warum aber sollte das so sein?
Wir erwarten kein Jüngstes Gericht oder gar eine Bestrafung im Jenseits!

__________________________________________________
Wenn du es nicht wagst, den Sinnen zu trauen, stürzen die Pfeiler des Lebens ein.
De nihilo nihil. Aus Nichts wird nichts.
Zu soviel Unheil hat schon die Religion die Menschen verleitet.
(Lukrez)

0815 Offline



Beiträge: 55

03.03.2008 19:24
#9 RE: Übergang- atheistisch betrachtet antworten

Nicht im geringsten, da ich in Deine Schublade nicht hineingehöre

Ich würde nur gerne wissen , ob jemand plant im Moment des Todes ein bestimmtes Bild im Kopf zu haben.
Imagination schließ ja atheismus nicht aus , oder ?

Lukrez Offline




Beiträge: 5.550

03.03.2008 19:34
#10 RE: Übergang- atheistisch betrachtet antworten

In Antwort auf:
Ich würde nur gerne wissen , ob jemand plant im Moment des Todes ein bestimmtes Bild im Kopf zu haben.

Warum sollte ich das tun?
Und dann gar verzweifeln wenn es nicht so kommt und mir unmöglich ist?
Also definitiv nein!
Sterbende haben meist ein sehr eingetrübtes Bewusstsein und keine Möglichkeit mehr ihr Denken irgendwie zu steuern.
Im andern Falle würde ich wohl versuchen an schöne Momente meines vergehenden Lebens zu denken.
Ich habe nur ein Leben!
Es gibt ein Leben vor dem Tode und sonst nichts.
Was übrigens ein ewiges Leben keinesfalls auschließt - wir haben das hier im Forum schon ausführlich diskutiert.

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Wenn du es nicht wagst, den Sinnen zu trauen, stürzen die Pfeiler des Lebens ein.
De nihilo nihil. Aus Nichts wird nichts.
Zu soviel Unheil hat schon die Religion die Menschen verleitet.
(Lukrez)

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

03.03.2008 19:53
#11 RE: Übergang- atheistisch betrachtet antworten

In Antwort auf:
Ich würde nur gerne wissen , ob jemand plant im Moment des Todes ein bestimmtes Bild im Kopf zu haben.

Na, das ist doch mal ne klare Ansage.

Nein, plane ich nicht. Ist mir völlig Wurscht. Was sollte das bringen?

Falsch liegst du aber, wenn du sagst
In Antwort auf:
dann entnehme ich daraus,
dass Du Dich nicht auf Dein unvorhersehbares Ende mental vorbereitest.
Klar habe ich mich darauf vorbereitet. Hat sich auch geändert, was ich da so dachte. Zunächst wollte ich noch vorgeben, wie meine Beerdigung abzulaufen hat, so mit dem "Totentanz" von Subway to Sally z.B.
Dann habe ich mir immer mehr klar gemacht, dass mich, wenn ich tot bin, nichts mehr betrifft. Getreu meinem alten Epikur: Tod ist unwichtig. Wenn ich bin, ist er nicht und wenn er ist, bin ich nicht.
Nachdem ich das auch und gerade mental verinnerlicht habe, kann ich nun völlig unbefangen mit dem Tod umgehen. Der interessiert mich wirklich nicht die Bohne mehr. Das, was dann mit mir als Leiche passiert, können die, die es organisieren müssen, völlig nach ihrem Gutdünken entscheiden.
Vor dem Tod habe ich also nicht die mindeste Angst. Nur vor dem Sterben. Aber auch da nur, dass es schmerzhaft sein könnte und unwürdig. Was da zu regeln geht, habe ich gemacht. Den Rest hoffe ich selbst noch hinzubekommen.

Irgendwelche Gedanken über den direkten Moment des Sterbens habe ich mir nie gemacht und werde ich auch nie. Das ist einfach völlig bedeutungslos. Diesen letzten Moment beeinflussen zu wollen macht doch nur Sinn, wenn man sich davon noch irgendwelche Nachfolgen verspricht. Oder?

Xeres Offline




Beiträge: 2.587

03.03.2008 21:15
#12 RE: Übergang- atheistisch betrachtet antworten

In Antwort auf:
dann entnehme ich daraus,
dass Du Dich nicht auf Dein unvorhersehbares Ende mental vorbereitest.
Wie zur Hölle sollte man sich auf etwas unvorhersehbares mental vorbereiten können? Man kann für den Falle seines unerwarteten Todes sein Testament hinterlassen, aber auf den Tod kann man sich nicht vorbereiten. Ich schätze, in dem Moment habe ich endweder gerade den Grund meines Ablebens vor Augen oder denke ganz Spontan an besonders einprägsamme Dinge, aber ich werde nie denken "Woa, ich bin gleich Tot. An was wollte ich gleich nochmal denken in dem Moment?".

__________________________________________________
Galaxy Zoo, where you can help astronomers explore the Universe

Fenris Offline

Freidenker

Beiträge: 1.345

04.03.2008 09:15
#13 RE: Übergang- atheistisch betrachtet antworten
Zitat von 0815
Oder anders: beim Herzinfarkt ,
die Schmerzen hinterm Brustbein ,die Angst und Enge spürend eine Sekunde den Gedanken an
das bisher geglaubte (mit den entsprechenden verinnerlichten Bildern, Hoffnungen und Wünschen)
memorieren könnend.
Einen Atheist dürfte es überfallen , es sei denn er hat anderes zerebral für sich als Hilfsmittel abgespeichert.
Es kann auch sein , dass es einem einfach egal ist.

Da habe ich eine ganz andere (Infarkt) Erfahrung gemacht. Man hat keine Zeit, sich mit irgendwelchen Dingen zu beschäftigen, man ist 100prozentig mit überleben ausgelastet.
Der Druck und die Beklemmung setzen so abrupt wie ein Hammerschlag ein, begleitet von einer ebenso plötzlichen Übelkeit und extremen Schweissausbrüchen. Man realisiert augenblicklich, dass es da um mehr als bloss ein kurzes Unwohlsein geht und man versucht im Adrenalinstress keuchend Sauerstoff zu kriegen und ja nicht das Bewusstsein zu verlieren weil man damit auch die vermeintliche Kraft des Überlebens abzustellen glaubt. Man ist ausschliesslich auf sich und seine ausser Kontrolle geratenen Körperfunktionen fixiert, der Geist beschäftigt sich nur mit der momentanen Situation und Reflektionen scheinen da wenig hilfreich. Gedanklich steht auch gar nicht das „ich will nicht sterben“ sondern das „ich will weiterleben“ im Vordergrund, wobei das nicht wirklich (bewusst)gedacht wird.

Erst wenn die Attacke vorüber und man körperlich sowie geistig völlig erschöpft ist, dann kommen die Gedanken an Familie, Freunde und die ganze Situation. Aber Bilder liefen keine ab, nichts drehte sich um „was wird nachher sein“, keine spirituellen Eingebungen und auch keine Reue.
Sich solch einen Moment vorzustellen ist unmöglich, es ist eine extreme Situation, die schon zu beschreiben sehr schwierig ist.

Zu denken aber, dass solche Situation automatisch spirituelle Vorgänge auslösen, kann ich nicht bestätigen.

__________________________________________________
*Das Tier taugt zu allem, was es soll, vollkommen. Der Mensch zu nichts recht, als was er lernt, liebt und übt. (Johann Heinrich Pestalozzi 1746-1827)*

0815 Offline



Beiträge: 55

04.03.2008 10:49
#14 RE: Übergang- atheistisch betrachtet antworten

@ Xeres
mas ist halt auch kein buddhistischer Mönch...
Es erfordert massive Praxis(Rituale), wenn man im Todeskampf auch noch einen
"Anker" aus der Vergangenheit kurz einsetzt.
So einfach aus dem Unbewuten auftauchend.
Ich heba mál jemand gesehen, die verweigerte den Sauerstoff als sie so nach Luft japste,
wies auch jeden Kontakt zu anderen regelrecht ab.
Sie wollte möglichs schnell "weg" sein.
Manche ergeben sich leichter.

Meine These:Imagination schließt Atheismus nicht aus .
Wer ein "besonderes " HInübergleiten ins Ende anstrebt,
muß dies zelebrieren, kultivieren,
damit es im Gedächtnis bleibt- auch wenn es vielleicht nichts bringt.

Warum ich das schreibe: Weil mir die Vorstellung des Sterbens Zeit zum Leben gibt.

qilin Offline




Beiträge: 3.552

04.03.2008 10:50
#15 RE: Übergang- atheistisch betrachtet antworten

Zitat von 0815
im Buddhismus versucht man sich Zeit seines Lebens auf das
große Finale vorzubereiten, meditativ.
Im Christentum gilt ebenso das Motto "Glauben und Warten"-
auf die Erlösung.
Das heißt man beschäftigt sich ritualisiert sehr stark mit dem
Ende in der Hoffnung- wie auch immer es eintritt ist natürlich
nicht vorhersehbar- halbwegs im Bewußtseins des Lichtes
hinüberzugleiten .

Ich denke da an positive Trigger an welche das Gehirn zumindest
kurz denkt (Lebespartner und co) beim Hinübergleiten ins Ende
oder eben je nach Vorstellung zu Gott.
Andernfalls müsste man es kultivieren/ritualisisern, damit es
zerebral verankert bleibt.
Hm - wenn unmittelbar danach das unabweisbare Ende kommt,
was soll ein 'positiver Trigger' dabei dann eigentlich bewirken -
und wenn das cerebrum ja abstirbt, wozu verankert man dann
etwas darin?
Ein Buddhist, der sich 'Zeit seines Lebens auf das große Finale
vorzubereiten versucht', hat wohl irgendwas an der Lehre nicht
ganz verstanden. Zweifellos wird im vajrayana die phowa-
Übertragung stark betont, aber nicht mal dort hat sie einen so
zentralen Stellenwert, dass Anderes daneben unwichtig würde -
das Leben hat auch im Buddhismus nicht nur den einen Zweck,
sich auf den Tod vorzubereiten - im Gegenteil, die meisten
Buddhisten sehen den wohl als eher wenig bedeutende Episode...

Mit dem Herzinfarkt habe ich keine persönliche Erfahrung, aber
dem Unfalltod bin ich schon mehrfach sehr nahe gewesen - und
da kann ich Fenris nur recht geben - in einer solchen Situation
hat man ganz automatisch nur das Überleben im Sinn. Da bleiben
(meist sinnvollerweise) die höheren Bewusstseinsformen einfach
abgeschaltet... Man kann diesen Mechanismus vielleicht durch
intensive meditative Übung überwinden - es fragt sich nur wozu
das gut sein soll - insbesondere für Jemanden, der an keine
persönliche Weiterexistenz glaubt...

___________________________
Nichts bedarf so sehr der Reform
wie die Meinungen anderer Leute. [Mark Twain]

() qilin

0815 Offline



Beiträge: 55

04.03.2008 10:56
#16 RE: Übergang- atheistisch betrachtet antworten

@Quilin
Wenn Du sagst es geht, um das Überleben - und dies will ja vermutlich schön gelebt sein-
warum schließt Du dann das Sterben als zum Leben gehörig aus?
Viele Mütter machen sich auch über die Geburt massiv Gedanken: möglichst sanft für's Baby und Mum.
Wieso nicht auch in Bezug auf ein vielleicht natürliches Sterben (Phasen von Kübler-Ross
treffen da manchmal schon zu denke ich.)

qilin Offline




Beiträge: 3.552

04.03.2008 11:07
#17 RE: Übergang- atheistisch betrachtet antworten

In Antwort auf:
Wenn Du sagst es geht, um das Überleben - und dies will ja vermutlich schön gelebt sein-
warum schließt Du dann das Sterben als zum Leben gehörig aus?

Wo hätte ich das getan? Natürlich gehört das Sterben zum Leben,
und 'natürliches Sterben' würde ich auch schätzen - ob es jetzt
nach den Phasen von Kübler-Ross oder denen des Bardo Thödol geht
- aber was man 'zelebrieren' muss, ist eben nicht 'natürlich'.
Und in der Situation des Überlebenskampfes macht man sich auch
keine Gedanken über die Schönheit des Lebens...

Zitat von unbekannt
"Lernt sterben" sprach zu einem Greise
ein Mönch in einem Hospital.
"Was lernen," rief der kranke Weise -
"man kann's ja schon beim ersten Mal!"

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wie die Meinungen anderer Leute. [Mark Twain]

() qilin

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