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Atheismus vs. Religionen  


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Dieses Thema hat 53 Antworten
und wurde 3.652 mal aufgerufen
 Jüdische Politik und Kultur
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Leibele Offline

Yehudi - Lo Zioini


Beiträge: 64

30.06.2008 22:43
#51 RE: Radikale Juden antworten
Ich habe nachfolgenden Text schon an verschiedenen Stellen zitiert und er gibt - dank eines Zeitzeugen und orthodoxen Juden - Einblick in die Strategie der Zionisten. Er ist eine freie Übersetzung aus einer jiddischen Niederschrift eines vor etwa 20 Jahren aufgezeichneten Interviews mit dem späteren Rabbi Baruch Kaplan sel. A., Direktor der Beis-Yaakov-Mädchenschule in Brooklyn, der im Jahre 1929 als Student die Jeshiva (Talmud-Hochschule) in Hebron besuchte. Damals wurde eine Anzahl Juden von einigen Arabern umgebracht. Rabbi Kaplan erklärt, wie sich der Vorfall entwickelte und wie die arroganten und feigen zionistischen Verrückten durch Provokation der Palästinenser den Vorgängen Vorschub leisteten.

"Zu meiner Zeit in Hebron, 1929, ereignete sich das tragische Massaker an über 20 Religionsschülern, großen Gelehrten sowie etwa 40 weiteren Mitgliedern der jüdischen Gemeinde. Ich möchte den Irrtum schildern, welcher in jüdischen Gemeinden zirkulierte - ein scheußlicher Irrtum, welcher die Araber als Mörder beschuldigte, die die Juden deswegen angriffen, weil sie einfach "böse Leute" seien. Um diese Berichte zu korrigieren muss dieser Irrtum korrigiert werden. Die Araber waren sehr freundliche Menschen, die jüdischen Leute in Hebron lebten mit ihnen zusammen und hatten sehr freundliche Beziehungen zu ihnen. Sie arbeiteten für Juden und alle verstanden sich ausgezeichnet.

Um ein Beispiel zu geben: Ich pflegte die Gewohnheit, etwa 1 oder 2 Meilen aus der Stadt zu spazieren, um einen Baum aufzusuchen, von welchem angenommen wurde, dass es jener Baum sei, an dem unser Patriarch Abraham die drei Engel antraf, so, wie es im Buch Genesis beschrieben wird. Besonders genoss ich den Besuch des Baumes im Sommer. Entlang des Weges sprach ich mit den Arabern, wir bedienten uns jedoch meist der Zeichensprache, denn ich sprach kein einziges Wort Arabisch. Für sich bereits interessant: Niemand in der Jeshiva warnte mich jemals davor, dass es gefährlich sei, alleine unter die Araber zu gehen. Wir lebten mit ihnen und dies verlief eben sehr gut.

Ich habe auch einen Brief des großen Rabbi der Gerer Chassidim jener Tage gesehen, nämlich von Rabbi Avraham Mordechai Alter aus Polen, betreffend seiner Reise in das Heilige Land während jener Tage, als die Leute über Emigration nach Palästina sprachen. Er versuchte herauszufinden, welche Art Menschen die Palästinenser sind, um den Emigranten einen Rat geben zu können, dorthin zu reisen oder nicht. Er schrieb in seinem Brief, dass die Araber ein sehr freundliches und vornehmes Volk wären.

Folglich ist es notwendig, die Berichte über die Anschuldigungen gegen die Palästinenser gerade zu rücken, dass sie schreckliche Killer seien, die es liebten, die Juden anzugreifen. Dies war niemals der Fall!

Die heutigen schlimmen Zionisten sind genauso wie ihre Vorgänger, die verantwortlich waren für das schreckliche Leiden in Palästina, mit ihren Kriegen mit den Arabern, G-tt sei ihnen gnädig. Zu jener Zeit, 1929, argumentierten die Zionisten mit dem Slogan, die westliche Tempelmauer in Jerusalem sei ein "nationales Symbol". Selbstverständlich waren die Araber mit dieser Idee nicht einverstanden in Anbetracht dessen, dass sie den Ort seit über 1100 Jahren regierten. Trotzdem kreischte der zionistische Mob: "Die Mauer ist unser!" Es ist schwer zu verstehen, warum sie dieser Ansicht verfielen, angesichts dessen, dass sie überhaupt keine Beziehung zu den jüdischen heiligen Orten hatten. Die jüdischen Zeitungen brachten das Argument über die Herstellung eines dauernden Gebetortes für die Juden an der westlichen Tempelmauer heraus. Dies provozierte die Araber und der damalige Rabbi von Jerusalem, Rabbi Yosef Chaim Sonnenfeld, bat um Einhalt und um Dankbarkeit gegenüber den Arabern, dass sie so viele Jahrhunderte den Juden das unbeeinträchtigte Beten an der westlichen Mauer des Tempels erlaubt hatten. Die Zionisten wünschten jedoch eine permanente Einstellung [der Mauer] unter ihre Kontrolle.

Die Zionisten weigerten sich, die Ermahnungen des Rabbi Sonnenfeld zu beherzigen und sie beriefen eine große Konferenz der Juden in Jerusalem ein - schätzungsweise 10.000 Leute kamen zusammen. Einer der Sprecher war ihr "Chef-Rabbi" (Avraham Isaak Kook), welcher proklamierte: "Höre oh Israel, die Mauer ist unsere Mauer, die Mauer ist Eins" (was ein lächerliches Wortspiel ist auf den Segen: "Höre oh Israel, der Herr Dein Gott, der Herr ist Eins"). Dies begann den seinerzeitigen Konflikt zwischen Zionisten und Arabern.

Danach, wir studierten gerade in der Jeshiva, sahen wir ein Rudel junger Burschen in kurzen Hosen die Straßen von Hebron heraneilen, die auf ihren Fahrrädern und Motorrädern Waffen mit sich führten und auf den Straßen Hebrons herumrannten. Uns überfiel nun große Sorge. Was machten diese Leute?

Kurz entschlossen rief unser Rabbi, der Oberaufseher unserer religiösen Akademie, Rabbi Moshe Mordechai Epstein, die Burschen zu einer Unterredung herbei, was diese aber ablehnten. Er war also gezwungen, zu den Burschen hinüberzugehen um zu fragen, was sie da anstellten. Er beschuldigte sie, die Araber provozieren zu wollen. Sie antworteten, sie wären gekommen, uns zu beschützen!! Wir schrieen auf: "Wehe uns! Gnade uns Gott!" Die Burschen wollten die Stadt nicht verlassen und dann war es zu spät dafür.

Diese anmaßenden Feiglinge rannten erst davon, als die örtlichen Führer der Araber zu einer Massenversammlung der Bewohner der umliegenden Dörfer aufriefen. Die Burschen liefen zu spät weg, denn die Araber hatten sich bereits organisiert und der Mufti rief seine Leute dazu auf, sich für Freitag Nacht bereitzuhalten, wenn die Religionsschule die Gebete absolvieren würde. Zu diesem Zeitpunkt stand die Jeshiva einzig gegen die Zionisten, aber die Araber konnten nicht unterscheiden zwischen uns und den Zionisten. Leider griffen sie an und töteten einige unserer Leute, darunter auch unseren großen Gelehrten, Rabbi Shmuel Rosenhaltz.

Am folgenden Morgen vernahmen wir die Aufregung in der Stadt, und noch schlimmer, wir hörten das Schreien und Schießen. Ich und ein Freund, Avraham Ushpener, wohnten in einem Apartment, Teil eines dreistöckigen Gebäudes, gemietet durch einen Juden von einem Araber. Wir konnten in unserem Appartement im dritten Stock alle Geräusche draußen hören. Wir fürchteten, dass die Araber hereindringen könnten, denn wir wussten, wie zornig sie inzwischen waren, doch eine Weile danach beruhigte sich die Lage wieder. Insgesamt etwa 65 Leute wurden getötet. Auf der anderen Seite der Stadt wurden die Juden jedoch verschont.

Warum erzähle ich diese Geschichte? Ich will schildern, wie diese abgefahrenen Zionisten - heute wie in jenen vergangenen Tagen - die Ursache unserer Leiden waren. Sie arbeiteten mit den Nazis zusammen und unsere Religion lehrt, dass eine Person, welche jemanden zur Sünde verleitet, schlimmer ist, als wenn sie den Betreffenden tötet.

Das erinnert mich an eine Begebenheit, nacherzählt durch Rabbi Moshe Schonfeld, der einst Rabbi Avraham Yeshayahu Karelitz (den Chason Ish) besuchte, als der zionistische Staat errichtet wurde und Kämpfe zwischen Arabern und Zionisten stattfanden. Rabbi Schonfeld berichtete Rabbi Karelitz was geschehen war. Rabbi Karelitz antwortete ihm, dass die Verbrechen der Zionisten viel schlimmer wären, weil sie schlimme Häretiker wären, welche Hunderttausende von Juden ihres Glaubens entwurzeln würden und dies bedeutet einen viel größeren Schmerz, da unsere Überlieferungen eine Person, die eine andere Person zur Sünde verleitet, schlimmer bewertet, als wenn sie sie tötet.

In unserer Zeit gibt es einen zionistischen Führer (Begin), dessen Arroganz und Egoismus mehr als alles andere für ihn maßgebend sind, weshalb er bereit ist, Hunderte und Tausende Juden zu opfern. Diese Häretiker und Übeltäter, dieser zionistische Führer eines Staates, der den Judaismus der jemenitischen und marokkanischen Juden und vieler anderer sephardischer Juden vernichtete. Das ist das Werk dieser Schurken und Gangster. Und es gibt religiöse, jüdische Parteien, welche sich unterstehen damit zu prahlen, sie würden diesen Mann lieben?! Jedermann muss wissen, dass der Zorn der Araber gegen uns einzig von den Zionisten verursacht wird!

Die Araber waren ein freundliches Volk uns gegenüber und ich bin ein Zeuge dafür. Wir lebten sehr gut mit ihnen in Hebron. Rabbi Alter bezeugte dies ebenfalls, es sind die verfluchten Zionisten, die den Hass der Araber gegen uns verursachen. Die Zionisten unterstehen sich, ihre Macht zur Vertreibung der Araber einzusetzen; gerade jetzt im Libanon morden und schlachten sie die Araber; sie löschen ganze Dörfer aus mit den Flugzeugen, die sie von den USA erhalten.

Jedermann muss wissen wer die Mörder sind - die Zionisten sind die größten Mörder dieser Welt, welche es ablehnen, dass das jüdische Volk in weltlichem oder spirituellen Frieden lebt!"

Im übrigen sei angemerkt, dass zionistischer Terror (Attentate auf arabische Busse und Märkte) schon früh in den 30er Jahren in Palästina an der Tagesordnung war. Doch das alles ist im Vergleich zum heutigen Terror des zionistischen Staates gegenüber einer gesamten Bevölkerung in Asa/Gaza noch geradezu als "harmlos" zu bewerten. Nichts von dem hat irgendetwas mit den Grundlagen des Judentums gemein. Es ist entsprungen aus den "Gesetzmäßigkeiten" einer nationalistischen Ideologie, die nach Raum und Boden strebt und dies nur mit Blut erreichen kann. Die Vorbereitungsphase und letztliche Gründung des Staates "Israel" sind nicht nur ein einziger Blutfaden für das arabisch-palästinensische Volk, sondern darüber hinaus auch ein Frontalangriff auf alle Werte und Grundlagen des authentischen Judentums. Seine 60jährige Existenz sind ein beredtes Zeugnis für kontinuierliche Unterdrückung, Vertreibung, Landraub und unaufhörliches Abschlachten von Menschen gleichgültig welcher Volkszugehörigkeit und zudem eine zunehmend ernster werdende Gefahr für den Weltfrieden im Ganzen.

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http://www.jewsnotzionists.org

maleachi 89 ( Gast )
Beiträge:

15.11.2008 07:59
#52 RE: Radikale Juden antworten


Das hat nicht direkt mit dem Thema zu tun, wiederrum aber doch. Gelebte Tradition nach den 613 Regeln,
ein kompliziertes Unterfangen, wenn man linksliberaler Jude ist und in New York lebt....:

http://www.israswiss.ch/israswiss/diaspo...b5613a8a11.html

...dann noch was interessantes, wie sahen die alten Israeliten eigentlich aus?

http://www.israswiss.ch/israswiss/504573...b561343901.html

kadesch Offline



Beiträge: 2.705

15.11.2008 17:13
#53 RE: Radikale Juden antworten
die alten Israeliten hatten graue Haare,..
Das haben die meisten älteren Israeliten heute immer noch *lach

Von der Rekonstruktion von 2 Skeletten auf eine ganze Bevölkerung zu schliessen
ist ja etwas gewagt, oder?
Was für ein spinner ist denn dieser Wissenschaftler

Glaube ist Aberglaube

maleachi 89 ( Gast )
Beiträge:

16.11.2008 11:06
#54 RE: Radikale Juden antworten

In Antwort auf:
Was für ein spinner ist denn dieser Wissenschaftler


Prof. Yair Ben David von der Universität Tel Aviv...

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