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Dieses Thema hat 243 Antworten
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 Christentum
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Relix Offline

Wertekiller


Beiträge: 3.480

12.10.2010 22:36
#176 RE: Beweis das in der Bibel wiedersprüche sind. antworten

Mit abstruser, realitätsferner Mystik wirst du hier nicht weit kommen. Genausowenig wie die Welt damit weit kommt.

Und Aussagen wie...das Christentum ist... Das Christentum ist so, wie die Leute es leben. Und das ist in der Regel nicht besonders schön anzusehen.

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"Philosophie besteht aus Fragen, die niemals beantwortet werden können. Religion besteht aus Antworten, die niemals hinterfragt werden dürfen."
-Anonym

Alinardus Offline

Antichrist


Beiträge: 3.785

12.10.2010 22:40
#177 RE: Beweis das in der Bibel wiedersprüche sind. antworten

Kann mich den beinen Vorposts nur anschliessen.

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Nichts ist wahr, alles ist erlaubt! Die Realität ist das, was du daraus machst!

TheDevilsAdvocate Offline

Skeptic


Beiträge: 841

13.10.2010 04:04
#178 RE: Beweis das in der Bibel wiedersprüche sind. antworten

Zitat von Templer

Zitat von TheDevilsAdvocate

Zitat von Templer
Ich merke schon, wenn man etwas bösartig betrachten will, dann tut man das auch.



Dies ist bei Dir wohl mittlerweile ein Standardargument, ob hier oder in Deinem Blog. Wie wäre es einfach mit der Aussage, dass man etwas kritischer, oder negativer betrachtet, als Du es tust? Höre endlich mal auf irgendwelche Böswilligkeiten zu unterstellen, oder bist Du so sehr in einem dualistischen Weltbild und Stereotypen verhaftet?




Das ist kein Argument, sondern ich sehe es einfach den Menschen an die alles, aber auch alles so intepretieren damit es ihrem Gefühl entspricht.




Ihr Gefühl oder etwa ihren Überzeugungen entsprechend? Ich finde es bedenklich, dass Du dir anmaßt die Gefühlswelt und Absichten anderer beurteilen zu können, an hand ein paar kritischer Aussagen in einem Forum, selbst wenn diese zuweilen unsachlich oder überwiegend negativ formuliert sein mögen. Einem Menschen böswillige Absichten zu attestieren ("Nein, das intepretierst Du aus Bosheit dort hinein".) ist etwas völlig anderes, als Einseitigkeit, Voreingenommenheit oder mangelnde Sachkenntnis!

Es sind auch Aussagen wie:" Informieren, wir haben das Internet, immer mehr Originale sind eingescannt und im Netz! Damit meine ich alle. Auch sceptic..., die mich irritieren, zumal Du keinen blassen Schimmer hast wer ich bin oder was ich selber an Recherchen betreibe, wenn ich mich mit einem Thema beschäftige. Und dies gilt auch für alle anderen hier!

Zitat von Templer

Die Kirche und das Christentum sind Böse, also ist alles was davon kam auch Böse.[...] Dementsprechend ist dann auch die Diskussion.



Ja, dass Du dies kritisierst, kann ich durchaus nachvollziehen. Ein bedauerlicher Zustand, der jedoch wohl in den meisten Foren, bei allen kontrovers diskutierten Themen regelmäßig zum Vorschein kommen kann, wenn es gegnerische Parteien gibt.

Zitat von Templer

Aber wenn Du an einer ernsthaften Diskussion interessiert bist, dann bekommst Du sie auch. Nur das mit den Perlen und den Säuen, es ist halt anstrengend viel zu schreiben, sich Mühe zu geben, tiefsinnig zu argumentieren und irgendwelche Honks ignorieren die Argumente und wischen sie mit ihren archaischen Gefühlen weg, von denen sie nicht mal wissen woher sie kommen, warum sie in unserer Kultur überhaupt so existieren und warum sie permanent geschürt werden.



Da ist es doch tröstlich zu wissen, dass Du über die Geduld, Weisheit, Erfahrung und das nötige Wissen verfügst, um anderen den rechten Weg zu zeigen. Aber mal im ernst...Mal abgesehen davon, dass ich nichts gegen Säue habe, finde ich dieses christliche Vokabular dennoch widerwärtig, hochmutig und menschenverachtend. Lebe damit, dass manche Beiträge und all die Mühen nicht fruchten (werden). Sich darüber aufzuregen, auch wenn es ärgerlich ist, wird wohl kaum etwas bringen ausser Magengeschwüre.

Zitat von Templer

Das perfekte Beispiel dafür ist die Kindesmissbrauch Hysterie. Laut Kriminalstatistikern sind gerade mal 1% aller Kindermissbräuche die aufkommen im kirchlichen Umfeld zu finden. Der Rest ist innerfamiliär und in Vereinen zu finden. Gegen die Kirche wurden 400(!) Fälle vorgeführt, zum Teil 40 Jahre alte, wobei da sogar Ohrfeigen dabei waren. Zum Vergleich, es gibt ungefähr 15.000 Missbrauchsfälle pro JAHR allein in Deutschland. Die Dunkelziffer lassen wir mal vor. Der Logik und der Vernunft zurfolge, sind kirchliche Organisationen die SICHERSTEN Orte für Kinder. Dennoch hat die Propaganda gewirkt und irgendwelche dahergelaufenden Zombies meinen ganz toll zur befriedung der Welt beigetragen zu haben, wenn sie ihre primitiven Hassgefühle auf Lügen projiezieren.



So viel ich darüber mitbekommen habe, war die Aufregung nicht nur darin begründet, dass es zu solchen Missbrauchsfällen kam, sondern die Kirche einige viele Jahre unter Verschluss hielt und Täter beschützt wurden. Und das erachte ich schon für verwerflich, insbesondere von einer Institution, die ansonsten erlaubt ihren moralischen Finger zu erheben. Dass Missbrauchsfälle überall dort auftauchen können, wo Kinder und Erwachsene in Machtpositionen sich aufhalten, dürfte nicht allzu verwunderlich sein. Hier stimme ich Dir zu, dass die Kritik völlig überzogen war. Auf Grund von Statistiken jedoch zu postulieren kirchliche Organisationen wären die sichersten Orte für Kinder, erachte ich jedoch als Wunschdenken Deinerseits. Zu viele Faktoren spielen eine Rolle. Es ist keinem damit gedient voreilige Schlüsse zu ziehen. Und was bitteschön soll daran Lüge gewesen sein?

Zitat von Templer

Zitat von TheDevilsAdvocate

Zitat von Templer

Selbst wenn es die genialsten und hervorragendsten High-Tech Bauten der damaligen Weltgeschichte waren. Du bist extrem voreingenommen, ist das bei allen Themen so?



Ad hominem. Du hast erst einmal aufzuzeigen, dass jemand "extrem voreingenommen" ist und wie dies den Einwand entkräftet.




Jemand ist extrem voreingenommen wenn er JEDES Argument mit Bosheit entkräftet.




Was ich von Deiner subjektiven Wahrnehmung der "Bosheit" halte, habe ich zu Anfang bereits geschrieben. Und selbst wenn es aus Bosheit geschieht - wie entkräftet dies einen Einwand?

Zitat von Templer

Wenn er hinter jeden Tat etwas böses sieht, selbst grossartige Leistungen wegwischt mit der Aussage das die Christen böse waren.



Dies war Alinardus Aussage, die Du dementsprechend kommentiert hattest:

Und das bauen großer Kirchen zu Ehren gottes hatte den schönen Nebeneffekt, das die Macht der Kirche gefestigt wurde.

1. Die großartige Leistung wurde nicht weggewischt durch seine Aussage. Die großartige Leistung wurde höchstens relativiert, ein anderer Aspekt betont. Und was ist daran nun so verkehrt?

2. Es war die Rede von der Kirche und dessen Machtmonopol, auch in seinen weiteren Aussagen und nicht Christen per se.

3. Ich hege langsam den Eindruck, dass Du Aussagen anderer akribisch negativ abklopfst auf der Suche nach dieser erwarteten Bosheit und sie dann dementsprechend interpretierst. Auf gut Deutsch - was Du anderen vorwirfst, wenn sie böse Absichten hinter christlichem Gedankengut und kirchlichen machenschaften vermuten z.T. selber betreibst. Ist es nicht denkbar, dass Du zuweilen, wie jeder Mensch, voreilige Schlüsse bei der Interpretation von Aussagen ziehst? Und ist es nicht ferner annehmbar, dass dies auf Grund eigener Voreingenommenheit gegenüber Kritikern geschieht? Ob bei FSM, Alinardus, usw - öfters fiel die Bemerkung: "Nein, das intepretierst Du aus Bosheit dort hinein." Nein, es liegt nicht an mangelnder Sach- oder Sprachkompetenz, Voreingenommenheit, Faulheit, oder gar anderen Informationen,Überzeugungen, oder Ideen - es muss in dem Moment einfach pure Bosheit sein.

Zitat von Templer

Selbst wenn ich von all den Hospitälern schreiben würde, dennoch würde man sagen das dies eine Bösartige Falle von bösen Christen ist um Menschen zu konvertieren zum Christenglauben damit sie wie bösartige Zombies Hospitäler gründen und die Hygiene auf der Welt verbreiten.. Ich führe dann eine Diskussion darüber ob jemand überhaupt zuhören will, und nicht um die Fakten der Geschichte.



Ja, ich kann nun nachvollziehen, welchen Typ Kritiker Du hier beschreibst. Doch selbst dann wäre es kein Grund ihm Bosheit zu unterstellen.

Zitat von Templer

Zitat von TheDevilsAdvocate
Und selbst wenn es die genialsten und hervorragendsten High-Tech Bauten der damaligen Weltgeschichte wären? Sie bezeugen nicht, dass das Christentum die wahre Religion ist, oder erst Christen als wissenschaftliche Forscher zu gelten haben.



Das Christentum ist nicht die wahre Religion, sondern die Religion der Wahrheit. Das ist ein ziemlich grosser Unterschied, darum ist diese Religion auch so stark und kann ohne Gewalt ausgebreitet werden, auch wenn es immer wieder Fanatiker gab die ihre Kinder zwangen oder unterdrückten.[...]




Nettes Wortspiel. Deine persönlichen Überzeugungen magst Du gerne haben und vertreten. Überzeugend finde ich diese Argumentation jedoch keineswegs. Und warum nun gerade die Erziehung in Bäuerlichen Gesellschaften relevant sein sollte für meinen vorherigen Einwand, ist mir schleierhaft.

Zitat von Templer

Wobei auch DA untersucht gehört inwieweit dies völlig logische und notwendige Verhaltensweisen in Bäuerlichen Gesellschaften sind die im Bewusstsein haben das mit 15 geheiratet wird, mit 16 Kinder geboren werden, man mit 20 einen Hof übernimmt und mit 30 stirbt.



Also mit anderen Worten gehört untersucht, ob eine extreme christliche Erziehung nicht doch zu legitimieren wäre?

Zitat von Templer

Die Veränderung dieser Situation vollzog sich erst zwischen 1950 und 1970, hat massgeblich mit der technologischen Entwicklung zu tun (Kühlschrank, Backofen, Waschmaschine, Bügeleisen) und darum kam es so sehr zu einem "Mentalitätscrash".



Angesichts meiner bisherigen Einwände ist dieser Einwand m.E. wirr, ohne erkennbaren Zusammenhang.

Zitat von Templer

Zitat von TheDevilsAdvocate
Sie bezeugen höchstens, dass der Glaube an etwas den Menschen zu erstaunlichen Leistungen motivieren kann. (Zu all Deinen anderen, (historischen) Ausführungen, die zum Teil nur so von Übersimplifikation strotzen, eventuell später mehr.)



Meine Übersimplifaktionen sind notwendig, ich behalte sie bei. Ich werde keine tiefsinnigen Diskussionen über die Entdeckung des Abstrakten als Entität in der Geisteswelt der Menschen führen, wenn man mir antwortet das die Christen böse Menschen waren weil sie meinten das herumvögeln schlecht ist. (und zwar damals als es noch keine Verhütung im richtigen Sinne gab)




Mein Einwand bezog sich auf eine Vielzahl von Aussagen, angefangen bei IQ-Forschung, bis hin zu der Entwicklung der Wissenschaft und diente nicht als Aufforderung eine tiefsinnige Diskussion über die Entdeckung des Abstrakten als Entität in der Geisteswelt der Menschen vom Stapel zu lassen. Solch nebulöses, metaphysisches Dahergerede imponiert mich sowieso nicht sonderlich. Was nützen oberflächliche Abhandlungen, oder gar Behauptungen, ohne die nötigen Quellen anzugeben? Alleine Deine Ausführungen über die IQ Forschung sind haarsträubend. Deine Übersimplifikationen sollen also welche Notwendigkeit darstellen? Dich bestätigt zu fühlen, dass sich manch Kritiker selbst zuweilen mit Übersimplifikationen zufrieden gibt? Abzukopfen, inwiefern eine vertiefende Diskussion überhaupt Sinn ergibt? Mal im ernst - für wen hälst Du dich eigentlich?

Zitat von Templer

Zur Religion und den Leistungen, wäre es eher interessant zu fragen warum es keine Kulturen gibt die ohne Religion, Kulte und ähnlichem ausgekommen sind und WARUM es zu erstaunlichen Leistungen motiviert.



Ja, durchaus eine interessante Fragestellung, jedoch in einem anderen Thread. Diese Thematik hier ist schon lange genug Off-Topic...

Zitat von Templer

Die ganze Diskussion über Christentum und unsere Vergangenheit ist ein einziges Ad Hominem...



Vermag ich nicht zu beurteilen, denn ich habe eine solche Diskussion über Christentum und "unsere" Vergangenheit bisher nicht vorgefunden.


Zitat von Templer

Zitat von TheDevilsAdvocate

Zitat von Templer

Informieren, wir haben das Internet, immer mehr Originale sind eingescannt und im Netz! Damit meine ich alle. Auch sceptic... Kreationisten sind verrückte.



1. Wenn, dann lautet mein Nick TheDevilsAdvocate, oder von mir aus TDA und nicht "sceptic"! Im übrigen wird skeptic mit k und nicht c geschrieben.




Ich hab mich beim schreiben beeilt.. daher der irrtum beim Namen. Und wissen Sie woher "Des Teufels Advokat" kommt und wo es genutzt wurde?




Es sei Ihnen verziehen. In der Tat kenne ich sowohl Ursprung und Ort der Nutzung, bis hin zur moderneren Anwendung im engl. Sprachraum.

Zitat von Templer

Zitat von TheDevilsAdvocate
2. Sich alleine im Internet zu informieren ist nicht ausreichend, selbst wenn man auf Originale zugriff bekommen kann. Ein erheblicher Anteil an Desinformation wird im WWW betrieben. Folglich kann ich es nicht verstehen, wenn jemand vorbehaltslos das Internet als Informationsanlaufstelle empfiehlt.



Wer hat gesagt dass man sich alleine im Internet informieren soll? Ich habe nur gesagt das im Internet sehr viel zu finden ist.




Okay, dies sehe ich ein.


Zitat von Templer

Es ist schon sehr verwunderlich das viele Informationen so einfach wie noch nie zu erhalten sind und dennoch kaum einer sich wirklich Informiert über Themen die seinen emotionalen Zustand übersteigen.



Ja, verwundert mich auch immer wieder. Gilt diese Festellung allgemein, oder nur für Kritiker des Christentums?


Zitat von Templer

Zitat von TheDevilsAdvocate
3. Die (an-)Forderung der Kreationisten, wobei es hier allerlei Abarten gibt, ist genau die gleiche, die Du hier für sinnvoll erachtest, was wissenschaftliche Forschungen betrifft - Religion und Wissenschaft zu kombinieren. Und mein gepostetes Cartoon illustriert solch eine absurde Forderung, bzw. Vorgehensweise. Davon zu sprechen, Wissenschaftler müssen sich an einer vorgegebenen religiösen Wahrheit[sic] orientieren und zu impizieren, dass wenn sie es nicht täten, sie (absichtlich) unmoralisch oder blind handeln, zeugt umso mehr davon, wie unausgereift (oder doch eher haltlos) Deine bisherige Argumentation und Wissenschaftskritik diesbezüglich ist.



Langsam werde ich mir wirklich sicher das Vorurteile und Dekweisen sich tatsächlich physisch manifestieren. Wahrscheinlich wachsen die Synapsen auf eine bestimmte Art zusammen.




Spürst Du es also auch im Kopf? Ich hege eher den Eindruck, dass Du von Deinen Lesern allen Ernstes erwartest, sie können Deine profunden Gedanken lesen. Wie sonst ist zu erklären, dass Du nun vertiefend ausholst, statt von vornherein Klarheit zu verschaffen, worauf Du überhaupt hinaus wolltest? Achja, ich vergaß. Übersimplifikationen sind ja notwendig. Aber zurück zu dieser sonderbaren Bemerkung. Wie wäre es denn mal mit einer triftigen Begründung zu dieser neurologischen Vermutung? Ah, es handelt sich wohl um ein Missverständnis in der Kommunikation, was Du sogleich - wie zu erwarten? - als physische Manifestierung von Vorurteilen und Denkweisen deutest. Wundert mich, dass mir keine böswilligen Absichten hinzugedichtet werden, aber seis drum...

Zitat von Templer

Diese Denkweise, das es so etwas wie "Wahrheit" gibt, ist nicht überall verbreitet, auch das Bewusstsein dafür nicht. Der Islam ist ein gutes Beispiel. Sie reden von Wahrheit als Wort, Lügen aber oder scheren sich nicht mal darum ob etwas wahr ist. Bei vielen anderen heidnischen Stämmen oder den christlichen Sekten wie dem Marxismus kann man auch erkennen das die Liebe zur Wahrheit fehlt.



Hier haben wir eine Person, die allen ernstes anderen Voreingenommenheit und Bosheit unterstellt, sich aber selbst(gefällig) hin und wieder zu solchen Aussagen und Plattitüden hinreißen lässt. Erstaunlich. Den Rest Deines christlichen Plädoyers und metaphysich-philosophischen Geschwurbels zu kommentieren, schenke ich mir. Wenn Deine Ausführungen Liebe zur Wahrheit darstellen sollen, dann frage ich mich allen ernstes, ob Dein Herz am rechten Fleck ist, oder Du dir nur eine Menge einbildest auf Deinen christlichen Mystizismus-Trip. Mit Naturwissenschaft hat dies alles jedenfalls herzlich wenig zu tun.

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...Prüfet alles, das Gute behaltet... (1 Thess 5,19-21)

"It is a capital mistake to theorize before one has data. Insensibly one begins to twist facts to suit theories, instead of theories to suit facts." S. Holmes

Alinardus Offline

Antichrist


Beiträge: 3.785

13.10.2010 07:53
#179 RE: Beweis das in der Bibel wiedersprüche sind. antworten

Zitat
Und das erachte ich schon für verwerflich, insbesondere von einer Institution, die ansonsten erlaubt ihren moralischen Finger zu erheben.



Was mich an der Stelle immer stört, ist die Tatsache, das der gute Templer und alle anderen Apologeten sagen, die Kirche sei nicht für die Tat der einzelnen Priester zu verantworten, die Kinder missbrauchen und deshalb sei "die Kirche" an sich nicht schlecht.

Doch!!!

Die Kirche ist schliesslich, neben der Gemeinschaft der Anhänger vor allem die Gemeinschaft der Priester und Bischöfe etc. Und diese Priester geben bis auf den letzten vor Gottes Wort in seinem Namen zu verkünden. Das ist ein Anspruch der für eine Institution in Euro einmalig ist und daher auch kein Vergleich z.B. mit der Polizei zulässig ist.

Die Priester stützen sich ja in gewisser Weise aufeinander. Der wurde von dem geweiht, der von dem zum Bischof ernannt usw. Und wenn nun etliche Priester sich auf Grund der falschen Annahme, das Zölibat würde die sexuellen Triebe abtöten, sich an kleinen Kinder vergehen, weil ihre Gelüste immer perverser werden und weil der Zugang zu den Kinder so leicht ist, und wenn dann auch noch die Vorgesetzten das vertuschen, um sich ihr "Ansehen" und Ihre "Macht" zu währe, dann finde ich es eine Unmöglichkeit von EINZELFÄLLEN zu sprechen, für die die Institution kath. Kirche keine Verantwortung trägt.

Eine Institution, die derart von Verbrecher durchzugen ist, kann nicht gut sein und kann NIE die Vertretung Gottes auf Erden sein. Das kann man doch nicht wirklich alles so zurecht schieben, das mn noch daran glauben kann. Das ist einfach nur Selbstbetrug.

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TheDevilsAdvocate Offline

Skeptic


Beiträge: 841

13.10.2010 13:56
#180 RE: Beweis das in der Bibel wiedersprüche sind. antworten

Zitat von Alinardus
Die Kirche ist schliesslich, neben der Gemeinschaft der Anhänger vor allem die Gemeinschaft der Priester und Bischöfe etc. Und diese Priester geben bis auf den letzten vor Gottes Wort in seinem Namen zu verkünden.



Zu verkünden, ja - vorzuleben, bzw. zu verinnerlichen, ist jedoch etwas anderes.

Zitat von Alinardus

Und wenn nun etliche Priester sich auf Grund der falschen Annahme, das Zölibat würde die sexuellen Triebe abtöten, sich an kleinen Kinder vergehen, weil ihre Gelüste immer perverser werden und weil der Zugang zu den Kinder so leicht ist,



Nun was sind die offiziellen Zahlen? Ca. 300 von 400000 Würdenträger sind bislang (Stand 13. März 2010) pädophile Handlungen vorgeworfen worden. Hierbei sind männliche Jugendliche meist die Opfer, im Gegensatz zu den vielen Missbrauchsfällen im häuslichen Bereich. Und selbst wenn die Annahme stimmen würde, dass viele Männer sich eine Abtötung der sexuellen Triebe durch das Zölibat erhoffen, so müsste dennoch hier ein Zusammenhang zu den Vorfällen aufgezeigt werden. Bislang ist derartiges nicht zu belegen. Pädophilie beginnt in der Pubertät und es ist höchst unwahrscheinlich, dass man später seine Neigungen ändert, oder vor lauter Geilheit eben das nimmt, was einem zur Verfügung steht. Was würde einen Hetero daran hindern heimlich in ein Bordell zu gehen, oder eine heimliche Liebschaft zu haben? Nein, Alinardus. Ich zweifel arg daran, ob das Zölibat direkt dafür verantwortlich gemacht werden kann, dass es zu diesen Missbrauchsfällen kam
.
Leider ist mir auch keine Langzeitstudie bekannt, die die Auswirkungen einer über Jahre verlaufenden sexuellen Enthaltsamkeit untersucht. Annehmbar ist auch, dass Pädophile sich beruflich oder gesellschaftlich so orientieren, dass sie möglichst viel Kontakt zu Kindern haben (wollen). Spekulieren kann man viel. Kann man der RKK daraus einen Strick drehen, wenn Menschen aus "niederen Gründen" sich dazu bewegt fühlen Priester zu werden, um z.B. ihren sexuellen Neigungen Herr zu werden, oder diese gar auszuleben? Also hier gehe ich keineswegs mit Dir konform.


Zitat von Alinardus

und wenn dann auch noch die Vorgesetzten das vertuschen, um sich ihr "Ansehen" und Ihre "Macht" zu währe, dann finde ich es eine Unmöglichkeit von EINZELFÄLLEN zu sprechen, für die die Institution kath. Kirche keine Verantwortung trägt.



Ja, solch eine Schadensbegrenzung ist sicherlich nicht im Sinne der Kirche gewesen. Dies hat die RKK wohl anscheinend mittlerweile auch begriffen. Dennoch muss jeder Fall für sich untersucht werden, bevor hier allzu pauschalisiert ein Urteil über die RKK gefällt werden kann.

Zitat von Alinardus

Eine Institution, die derart von Verbrecher durchzugen ist, kann nicht gut sein und kann NIE die Vertretung Gottes auf Erden sein. Das kann man doch nicht wirklich alles so zurecht schieben, das mn noch daran glauben kann. Das ist einfach nur Selbstbetrug.



Liegt dies tatsächlich an der Institution und ihren Lehren selbst, oder nicht doch eher an dem Umstand, dass sich überall "Verbrecher" aufhalten können, die RKK eine große Institution ist und dementsprechend viele Menschen dort beschäftigt werden? Die Erwartungshaltung und Ansprüche gegenüber der RKK sind hoch. Jedes Mal wenn sich ein Würdenträger einen Fehltritt erlaubt, so steht die Kirche in der Kritik, als wäre es eine Selbstverständlichkeit, dass jeder Papst, Bischof oder Pfarrer vollkommen wäre. Weit gefehlt. Mir wäre auch nicht bewusst, dass sie ihr Selbstverständnis, quasi ihr Credo, darauf basiert, die Vertretung Gottes auf Erden zu sein. Aber selbst wenn es so wäre? Wieso kann die Kirche dies nicht für sich beanspruchen? Weil ein geringer Teil der Mitglieder sich nicht nach kirchlichen, bzw. christlichen Lehren ausrichtet, bzw. sich daran hält? Weil Menschen nicht vollkommen sind und (von Kritikern) beansprucht wird, dass ein jeder Vertreter den höchsten moralischen Ansprüchen zu jeder Zeit gerecht werden müsste? Weil erwartet werden sollte, dass "Gott" sie auf dem rechten Weg führt und da Gott "gut" sein soll, "böses" in der Kirche von Statten geht, folglich die Kirche mit "Gott" nichts am Hut haben kann? ich finde die Kritik arg überzogen, so verständlich es auch sein mag, dass bei Themen, wie sexuellen Missbrauch von Kindern, die Gemüter erhitzt werden. Ich möchte sozusagen die Kirche im Dorf lassen, zumindest was diese Fälle betrifft.

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Alinardus Offline

Antichrist


Beiträge: 3.785

13.10.2010 14:09
#181 RE: Beweis das in der Bibel wiedersprüche sind. antworten

Zitat
Also hier gehe ich keineswegs mit Dir konform.



Musst du ja nicht mir geht es nur entschieden gegen den Strich, das die Kirche genau das behauptet...

Zitat
Mir wäre auch nicht bewusst, dass sie ihr Selbstverständnis, quasi ihr Credo, darauf basiert, die Vertretung Gottes auf Erden zu sein.



Weil es einfach Unsinn ist.

Zitat
Weil ein geringer Teil der Mitglieder sich nicht nach kirchlichen, bzw. christlichen Lehren ausrichtet, bzw. sich daran hält?



Nein, es gibt einfach nicht den geringsten Hinweis, das die Kirche im Namen Gottes handelt. Und wenn wir in Utopia leben würde und das der Kirche zu verdanken hätte wäre der Anspruch dennoch nicht gerechtfertigt.

Zitat
Nun was sind die offiziellen Zahlen? Ca. 300 von 400000



Und wenn nur 10 von 400000 Pfaffen Kinder misshandeln würde, wären diese doch von der Kirche ordiniert und durch diese geschützt.

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TheDevilsAdvocate Offline

Skeptic


Beiträge: 841

13.10.2010 15:56
#182 RE: Beweis das in der Bibel wiedersprüche sind. antworten

Zitat von Alinardus

Zitat
Also hier gehe ich keineswegs mit Dir konform.



Musst du ja nicht mir geht es nur entschieden gegen den Strich, das die Kirche genau das behauptet...




Ich versuche durch solche Aussagen meinen Standpunkt zu verdeutlichen. Mir ist schon klar, dass ich mit anderen Meinungen nicht konform gehen muss. Aber zurück zum Thema. Es mag Dir zwar gegen den Strich gehen, aber ein direkter Zusammenhang zwischen Zölibat und Kindesmissbrauch wird von Wissenschaftlern ebensowenig angenommen. Anscheinend lautet hier das Argument: Was die Kirche behauptet kann nicht stimmen, statt zu fragen ob es stimmen kann, was die Kirche behauptet.

Zitat von Alinardus

Zitat
Mir wäre auch nicht bewusst, dass sie ihr Selbstverständnis, quasi ihr Credo, darauf basiert, die Vertretung Gottes auf Erden zu sein.



Weil es einfach Unsinn ist.




Was ist Unsinn? Deine Behauptung oder die angebliche Annahme die Kirche hätte diesen Anspruch? Wenn ich Dich recht verstehe meinst Du folgendes:

Es ist unsinnig den Anspruch zu erheben Gottes Vertreter auf Erden zu sein, weil Gott nicht existiert.

Seit wann steht dies jedoch zur Debatte hier, wenn es so sein sollte?

Zitat von Alinardus

Zitat
Weil ein geringer Teil der Mitglieder sich nicht nach kirchlichen, bzw. christlichen Lehren ausrichtet, bzw. sich daran hält?



Nein, es gibt einfach nicht den geringsten Hinweis, das die Kirche im Namen Gottes handelt. Und wenn wir in Utopia leben würde und das der Kirche zu verdanken hätte wäre der Anspruch dennoch nicht gerechtfertigt.




Nun im Namen Gottes würde bedeuten, im Namen des biblischen Gottes. Folglich wäre zu prüfen, ob die Kirche sich daran hält, was in der Bibel steht. Darüber kann man freilich unterschiedlicher Meinung sein, schließlich gilt es dieses Werk zu deuten. Nach wie vor steht hier jedoch nicht zur Debatte, ob dieser Gott existiert.

Zitat von Alinardus

Zitat
Nun was sind die offiziellen Zahlen? Ca. 300 von 400000



Und wenn nur 10 von 400000 Pfaffen Kinder misshandeln würde, wären diese doch von der Kirche ordiniert und durch diese geschützt.




Abgesehen davon, dass 10 Täter umso mehr Dein Zölibatsargument arg in Frage stellen würde. Ich würde diesen Vorwurf verstehen, wenn vor der Ordination bekannt war, dass es sich um einen Pädophilen handelt und dieser trotz des berechtigten Verdachts aufgenommen und ihm Zugang zu Kindern verschafft wurde. Dies ist bislang wohl nicht der Fall gewesen. Im übrigen stehen die 300 Täter, durchschnittlich gesehen, mit der Anzahl der zu erwartenden Pädophilen in derr übrigen Gesellschaft im Einklang. Wäre direkt das Zölibat verantwortlich, wie Du annimmst, so müsste man mit einer erheblichen größeren Anzahl an Tätern rechnen. So bleibt nur noch eines übrig:

Die Verschwiegenheit und Deckelung solcher Fälle. Und auch hier werden sicherlich mehrere Faktoren eine Rolle gespielt haben, sei es die Verschwiegenheitspflicht, die nichtverpflichtung solche Fälle nach Bekanntwerdung anzuzeigen, Schadensbegrenzung bei der sowieso schon in der Kritik stehenden Kirche, etc. Verwerflich? Ja; Bedauerlich? Keine Frage. Aber ob dies ausreicht die Kirche derart (pauschal) zu kritisieren und zu behaupten die Kirche sei durchsetzt mit Verbrechern, folglich eine kriminelle Institution, die nichts Positives vorzuweisen hat, erachte ich eher für utopisches Wunschdenken seitens der Kritiker.

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Alinardus Offline

Antichrist


Beiträge: 3.785

13.10.2010 16:03
#183 RE: Beweis das in der Bibel wiedersprüche sind. antworten

Zitat
Es ist unsinnig den Anspruch zu erheben Gottes Vertreter auf Erden zu sein, weil Gott nicht existiert.



Das finde ich nun entbehrt jeder Logik. gerade weil es keien Gott gibt, kann man wohl kaum den Anspruch erheben in seinem Namen zu handeln.

Und nebenbei das Zölibatsargumnet habe ich nur so im Nebensatz erwähnt. Da würde ich mich nicht drauf versteifen.

Ein Schelm der Böses dabei denkt.

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Relix Offline

Wertekiller


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13.10.2010 16:05
#184 RE: Beweis das in der Bibel wiedersprüche sind. antworten

Zitat
Aber ob dies ausreicht die Kirche derart (pauschal) zu kritisieren und zu behaupten die Kirche sei durchsetzt mit Verbrechern, folglich eine kriminelle Institution, die nichts Positives vorzuweisen hat, erachte ich eher für utopisches Wunschdenken seitens der Kritiker.



Nun, wenn schon selbst das Oberhaupt dieser Institution sich maßgeblich daran beteiligt, die pädophilen Täter zu schützen, und ihnen sogar weiterhin Zugang zu Kindern zu gewähren, dann liegt da was sehr, sehr im Argen.
Und das Positive der Kirche...mag es geben, aber das Negative überwiegt bei Weitem.

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-Anonym

TheDevilsAdvocate Offline

Skeptic


Beiträge: 841

13.10.2010 17:29
#185 RE: Beweis das in der Bibel wiedersprüche sind. antworten

Zitat von Alinardus

Zitat
Es ist unsinnig den Anspruch zu erheben Gottes Vertreter auf Erden zu sein, weil Gott nicht existiert.



Das finde ich nun entbehrt jeder Logik. gerade weil es keien Gott gibt, kann man wohl kaum den Anspruch erheben in seinem Namen zu handeln.




Ich frage Dich erneut, wie dies zum Thema Kindesmissbrauch in der RKK beitragen kann aus Deiner Sicht und was dies mit unserer bisherigen Argumentation konkret zu tun haben soll? Die bisherige Argumentation ist m.E. eher unlogisch, da sie offensichtlich unvollständig ist. Thema zwischen uns war nicht, ob Gott existiert sondern ob die Kritik an der RKK bezüglich der Missbrauchsfälle gerechtfertigt ist.

Deine Aussage lautete:

"Eine Institution, die derart von Verbrecher durchzugen ist, kann nicht gut sein und kann NIE die Vertretung Gottes auf Erden sein. Das kann man doch nicht wirklich alles so zurecht schieben, das mn noch daran glauben kann. Das ist einfach nur Selbstbetrug."

Diese drei Sätze, bzw. die einzeln aufgeführten, strittigen Behauptungen, enthalten eine Menge an Information. (implizite Annahmen lasse ich mal außen vor):

1. Die Institution RKK weist viele Straftäter auf
2. Wegen der Anzahl dieser Straftäter kann die RKK nicht "gut" sein.
3. Die RKK kann deswegen auch nicht für sich beanspruchen Gott zu vertreten
4. Es ist unmöglich diesen Umstand zu verdrängen, um weiterhin an der RKK festzuhalten.
5. Wer weiterhin an die RKK glaubt, der macht sich etwas vor.

Und daraus soll der Leser nun logisch schließen, dass es keinen "Gott" gibt, folglich keiner den Anspruch erheben kann im Sinne "Gottes" zu handeln?

Als ich bemerkte, dass mir der Anspruch, die Kirche wolle Gott auf Erden vertreten, nicht bekannt wäre, erfolgte lediglich Dein Kommentar "Weil es einfach Unsinn ist."

Für mich ist diese Argumentation ziemlich diffus.

Zitat von Alinardus

Und nebenbei das Zölibatsargumnet habe ich nur so im Nebensatz erwähnt. Da würde ich mich nicht drauf versteifen.



So hatte ich das nicht aufgefasst. Es ist jedenfalls ein gängiges Argument in Bezug auf diese Vorfälle.

Zitat von Alinardus

Ein Schelm der Böses dabei denkt.



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TheDevilsAdvocate Offline

Skeptic


Beiträge: 841

13.10.2010 17:40
#186 RE: Beweis das in der Bibel wiedersprüche sind. antworten

Zitat von Relix

Zitat
Aber ob dies ausreicht die Kirche derart (pauschal) zu kritisieren und zu behaupten die Kirche sei durchsetzt mit Verbrechern, folglich eine kriminelle Institution, die nichts Positives vorzuweisen hat, erachte ich eher für utopisches Wunschdenken seitens der Kritiker.



Nun, wenn schon selbst das Oberhaupt dieser Institution sich maßgeblich daran beteiligt, die pädophilen Täter zu schützen, und ihnen sogar weiterhin Zugang zu Kindern zu gewähren, dann liegt da was sehr, sehr im Argen.
Und das Positive der Kirche...mag es geben, aber das Negative überwiegt bei Weitem.




Ist dies denn tatsächlich der Fall, Relix? Wie gesagt, ich habe mich nicht allzu sehr damit auseinandergesetzt und kenne nicht jede Quelle. Aber die Quellen, die ich bisher konsultierte, veranlassen mich nicht zu der Annahme, der Papst wäre maßgeblich daran beteiligt gewesen pädophile Täter zu schützen.

Zitat von Relix

Und das Positive der Kirche...mag es geben, aber das Negative überwiegt bei Weitem.



Ja, ich denke auch, dass einiges kritisiert werden kann. Ich plädiere lediglich dafür keine Vermengung und dementsprechend keine Pauschalkritik zu formulieren.

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"It is a capital mistake to theorize before one has data. Insensibly one begins to twist facts to suit theories, instead of theories to suit facts." S. Holmes

Alinardus Offline

Antichrist


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13.10.2010 21:24
#187 RE: Beweis das in der Bibel wiedersprüche sind. antworten

Zitat
1. Die Institution RKK weist viele Straftäter auf
2. Wegen der Anzahl dieser Straftäter kann die RKK nicht "gut" sein.
3. Die RKK kann deswegen auch nicht für sich beanspruchen Gott zu vertreten
4. Es ist unmöglich diesen Umstand zu verdrängen, um weiterhin an der RKK festzuhalten.
5. Wer weiterhin an die RKK glaubt, der macht sich etwas vor.

Und daraus soll der Leser nun logisch schließen, dass es keinen "Gott" gibt, folglich keiner den Anspruch erheben kann im Sinne "Gottes" zu handeln?



Das das Annahmen beinhaltet, und auch durch mich in übertriebener Weise ausgedrückt wurde, und die Argumentation nicht 100 % wasserdicht ist ist mir klar.

Aber, nein ich wollte nicht darauf hinnaus, das man dadurch, das die Kirche schlecht ist, wobei ich bleibe, das man daraus darauf kommt, das es Gott nicht gibt. In einem anderen Therad habe ich schon geschrieben, das es mir nur darauf ankommt, den unberechtigten Anspruch der Kirche deutlich zu machen. Oder willst du im Gegenteil behaupten, das die Kirche Gottes Taten vollbringt? Wohl kaum oder! Die Frage nach Gott ist hier aussen vor.

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TheDevilsAdvocate Offline

Skeptic


Beiträge: 841

13.10.2010 21:49
#188 RE: Beweis das in der Bibel wiedersprüche sind. antworten

Zitat von Alinardus
Das das Annahmen beinhaltet, und auch durch mich in übertriebener Weise ausgedrückt wurde, und die Argumentation nicht 100 % wasserdicht ist ist mir klar.



Es ist erfreulich, dass zumindest bei Dir darüber Klarheit besteht, was Du meinst.

Zitat von Alinardus

Aber, nein ich wollte nicht darauf hinnaus, das man dadurch, das die Kirche schlecht ist, wobei ich bleibe, das man daraus darauf kommt, das es Gott nicht gibt.



Nein, dies habe ich mir auch nicht vorstellen können. Ich fragte mich lediglich wozu Du überhaupt die Existenz Gottes (implizit) angesprochen hast und wo dabei der Zusammenhang zu Deiner restlichen Argumentation bestehen soll.

Zitat von Alinardus

In einem anderen Therad habe ich schon geschrieben, das es mir nur darauf ankommt, den unberechtigten Anspruch der Kirche deutlich zu machen.



Wie wäre es denn wenn Du zuerst aufzeigst, was Du darunter verstehst und das sie solch einen Anspruch überhaupt erhebt, bevor Du versuchst zu verdeutlichen, dass dieser unberechtigt wäre?


Zitat von Alinardus

Oder willst du im Gegenteil behaupten, das die Kirche Gottes Taten vollbringt? Wohl kaum oder!



Was verstehst Du denn unter "Gottes Taten" vollbringen?


Zitat von Alinardus

Die Frage nach Gott ist hier aussen vor.



Mein Reden...

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Alinardus Offline

Antichrist


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13.10.2010 21:58
#189 RE: Beweis das in der Bibel wiedersprüche sind. antworten

Zitat
Was verstehst Du denn unter "Gottes Taten" vollbringen?


Zitat

Wie wäre es denn wenn Du zuerst aufzeigst, was Du darunter verstehst und das sie solch einen Anspruch überhaupt erhebt, bevor Du versuchst zu verdeutlichen, dass dieser unberechtigt wäre?



Na was soll man denn da nicht verstehen. Die Kirche bzw. deren Priester sagen, ihr müsst auf uns hören, weil wir die Weisheit Gottes kennen, und wenn ihr uns nicht folgt, kommt ihr in die Hölle.

So würde ich sagen, ist wenn auch knapp und etwas einfältig formuliert, der Anspruch der Kirche. Aber wenn ich zu weit abschweife weiss wieder keiner was ich will.

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TheDevilsAdvocate Offline

Skeptic


Beiträge: 841

14.10.2010 00:43
#190 RE: Beweis das in der Bibel wiedersprüche sind. antworten

Zitat von Alinardus

Zitat
Was verstehst Du denn unter "Gottes Taten" vollbringen?


Zitat

Wie wäre es denn wenn Du zuerst aufzeigst, was Du darunter verstehst und das sie solch einen Anspruch überhaupt erhebt, bevor Du versuchst zu verdeutlichen, dass dieser unberechtigt wäre?



Na was soll man denn da nicht verstehen.




Nun ich bin zwar nicht "man" und sicherlich ab und an äußerst begriffsstutzig, aber sehe hier doch Unterschiede darin, ob Du behauptest:

1. Die Kirche erhebt den Anspruch Gott in persona zu vertreten.

2. Die Kirche erhebt den Anspruch Gottes Anliegen, bzw. Interessen zu vertreten.

3. Die Kirche erhebt den Anspruch im Sinne Gottes zu handeln.

Was soll es denn nun sein?

Und wenn Du von "Gottes Taten" sprichst, die die Kirche nicht wahrnimmt, so finde ich durchaus legitim nachzuhaken, was dies überhaupt für Handlungen sein sollen. Was habe ich mir unter Taten Gottes vorzustellen? Anscheinend wohl göttliche Offenbarungen und Drohungen auszusprechen...

Zitat von Alinardus

Die Kirche bzw. deren Priester sagen, ihr müsst auf uns hören, weil wir die Weisheit Gottes kennen, und wenn ihr uns nicht folgt, kommt ihr in die Hölle.



Ja, die Würdenträger sind dazu aufgerufen das Evangelium zu verkünden, nach deren Auffassung der Bibel.


Zitat von Alinardus

So würde ich sagen, ist wenn auch knapp und etwas einfältig formuliert, der Anspruch der Kirche. Aber wenn ich zu weit abschweife weiss wieder keiner was ich will.



Also ist der Anspruch der Kirche eigentlich Gottes Anliegen, bzw. Interessen zu vertreten und dementsprechend zu handeln, wie aus der Bibel herauszudeuteln ist und nicht Gott selbst zu ersetzen.

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Alinardus Offline

Antichrist


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14.10.2010 07:22
#191 RE: Beweis das in der Bibel wiedersprüche sind. antworten

Zitat
1. Die Kirche erhebt den Anspruch Gott in persona zu vertreten.

2. Die Kirche erhebt den Anspruch Gottes Anliegen, bzw. Interessen zu vertreten.

3. Die Kirche erhebt den Anspruch im Sinne Gottes zu handeln.



Für mich hört sich das nach Spitzfindigkeiten und Haarspalterei an. Du hörst dich schon an wie ein christlicher Apologet. Entweder kann ich mich nicht ausreichen ausdrücken, du verstehst mich nicht, oder wir können hier einfach zu keiner Übereinkunft kommen.

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emporda ( gelöscht )
Beiträge:

14.10.2010 17:00
#192 RE: Beweis das in der Bibel wiedersprüche sind. antworten

Zitat von Alinardus

Zitat
1. Die Kirche erhebt den Anspruch Gott in persona zu vertreten.

2. Die Kirche erhebt den Anspruch Gottes Anliegen, bzw. Interessen zu vertreten.

3. Die Kirche erhebt den Anspruch im Sinne Gottes zu handeln.



Für mich hört sich das nach Spitzfindigkeiten und Haarspalterei an. Du hörst dich schon an wie ein christlicher Apologet. Entweder kann ich mich nicht ausreichen ausdrücken, du verstehst mich nicht, oder wir können hier einfach zu keiner Übereinkunft kommen.


Du übersiehst die Definition des RKK-Glaubensanspruches erläutert von Drewermann.
http://de.wikipedia.org/wiki/Drewermann

Alles Leid und Elend verursachen nur die Menschen, die RKK hat daran keinen Anteil, sie vermittelt nur die Gnade Gottes. Gott schuf den Satan und die Dämonen, folglich ist Gott schuld am Elend der Gläubigen mit Priestern zu >50% schwul und zu >5% Kinderficker, er müsste es vorher wissen.

Wer hat jetzt Recht, der allwissende Papst oder der allwissende Gott. Oder will Gott nur die RKK strafen, weil sie seinen gläubigen Idioten etwa 20.000 Kinderficker im Talar auf den Hals gehetzt hat?

Alinardus Offline

Antichrist


Beiträge: 3.785

14.10.2010 17:19
#193 RE: Beweis das in der Bibel wiedersprüche sind. antworten

Zitat
Alles Leid und Elend verursachen nur die Menschen, die RKK hat daran keinen Anteil, sie vermittelt nur die Gnade Gottes. Gott schuf den Satan und die Dämonen, folglich ist Gott schuld am Elend der Gläubigen mit Priestern zu >50% schwul und zu >5% Kinderficker, er müsste es vorher wissen



Das hört sich für mich nach "wir wollen im Grunde alles von euch" aber "wenn mal was schief geht, mach uns blos nicht verantwortlich" an!

Passt zu meinem Bild der RKK.

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Templer Offline




Beiträge: 146

16.10.2010 00:29
#194 RE: Beweis das in der Bibel wiedersprüche sind. antworten

Zitat von Alinardus
Zum einen denke ich das du diese Fragen auch nicht beantworten kannst und das du dich einfach nur weit aus dem Fenster lehnst. Und wenn dann kannst du hier nur das nachplappern, was du auf deien "Christen"Seiten gelesen hast, wo du dich mit Unfug beriesen lässt. Das du selber nicht zu überlegen pflegst sieht man immer mehr an deinen Posts.



DOCH ich kann es beantworten, denn ich liebe die Wahrheit und will es wissen. Ich bin vom unchristen zum christen geworden WEIL ich mich an der Wahrheit orientierte.

> Was war der Gegenstand des Prozesses?
Das Galileo behauptet hat dass das Heliozentrische Weltbild mathematisch und biblisch bewiesen ist. Das war damals GANZ SICHER NICHT. Das Heliozentrische Weltbild hat Newton viel später bewiesen. Und darum ging es der Kirche. Das Galileo nicht die Wahrheit gesagt hat.

> Warum wurde Galilei verurteilt?
Weil er sich aufgespielt hat und weil er gelogen hat!

> Wie wurde er bestraft?
Mit Hausarrest in einer römischen Villa des Papstes, er zahlte sogar den Lebensunterhalt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Galileo_Gal...nd_die_Discorsi

"Nach wenigen Wochen wurde er in die Aufsicht des Erzbischofs von Siena gestellt, der allerdings sein glühender Bewunderer war und ihn nach Kräften unterstützte. In Siena konnte er seine tiefe Niedergeschlagenheit über den Prozess und seinen Ausgang überwinden.

Nach fünf Monaten (Dezember 1633) durfte er in seine Villa Gioiella in Arcetri zurückkehren, blieb jedoch unter Hausarrest, verbunden mit dem Verbot jeglicher Lehrtätigkeit. Als er wegen eines schmerzhaften Leistenbruchs um Erlaubnis bat, Ärzte in Florenz aufsuchen zu dürfen, wurde sein Gesuch abgelehnt mit der Warnung, weitere solche Anfragen würden zu Aufhebung des Hausarrestes und Einkerkerung führen."

> Was tat er während der Strafe?
Er schrieb sein letztes Werk, den Höhepunkt seines Schaffens.

"Ab dem Juli 1633 – noch in Siena – hatte Galilei an seinem physikalischen Hauptwerk Discorsi e Dimostrazioni Matematiche intorno a due nuove scienze gearbeitet. Obwohl das Inquisitionsurteil kein explizites Publikationsverbot enthielt, stellte sich eine Veröffentlichung im Einflussbereich der katholischen Kirche als unmöglich heraus."

> Wie lange dauerte der Prozess?
Über ein Jahrzehnt! Und zwar vor allem deswegen weil es nicht so wichtig war. Erst die Reformation unter Luther macht ein Problem draus. Ein Politikum. Weil die Kirche so gütig war.

> Wer führte ihn?
Sein Freund, der Papst.

> Wie war das Verhältnis zwischen den Richtern und den Angeklagten?
Er war FREUND DES PAPSTES. Seine Bücher wurden beim Papst gelesen, die Jesuiten und Priester waren Philosophisch damit beschäftigt. Sie haben sich um Diskussion bemüht.

> Was für einen Ruf hatte Galieli?
Er war ein Grossmaul der zu viel angegeben hat.

> War Galilei ehrlich oder verlogen?
Er war ein verlogenes Arschloch, der die Erfindung des Fernrohrs für sich beanspruchte obwohl es seit Jahrzehnten zu kaufen war. Und er hat allen verboten auch nur ein bischen von seinen Erfindungen anzubeiten. Egoistischer, Egomanischer Idiot der mit einem zu kleinen Schwanz überall Recht haben wollte.

Das war Galielo, und kein "freiheitlicher ehrenvoller respektvoller" Forscher.

Zitat von Alinardus
Was das zweite betrifft, es geht mir darum, und es interessiert mich deshalb, weil du im üblichen Sinne kein Christ bist. Du hast dir aus dem was du aus dem Christentum kennst, bzw. was man dir beigebracht hat eine schöne, tranzendente, mystische Bastelreligion gemacht, die ganz sicher nicht das Christentum darstellt.



Doch, das ist das Christentum. DU glaubst das es nicht so ist, weil man es Dir beigebracht hat, dass das Christentum Böse ist. Ist dir schon aufgefallen das viele Antichristen mehr Probleme mit dem Christentum haben, als mit dem Islam? Gegen das Christentum sind sie total aktiv, aber gegen den Islam der offen und unverhohlen zum Mord an Ungläubigen aufruft wird nichts gesagt?

Und das gibt dir nicht zu denken? Irgendwas stimmt da nicht.. Die welche das Christentum kämpfen sollten im angesicht des Islams implodieren...

Templer (nochmal beantwortet das ganze..)

TheDevilsAdvocate Offline

Skeptic


Beiträge: 841

16.10.2010 01:00
#195 RE: Beweis das in der Bibel wiedersprüche sind. antworten

Zitat von Templer
Ist dir schon aufgefallen das viele Antichristen mehr Probleme mit dem Christentum haben, als mit dem Islam?



Haben sie mehr Probleme mit dem Christentum, als mit dem Islam oder beschäftigen sie sich einfach mehr damit? ich finde es durchaus verständlich, dass man sich erst den Dingen widmet, die einen unmittelbar betreffen. Erst in den letzten Jahren hat der Islam in Europa einen verstärkten Auftritt - im Gegensatz zum Christentum. Zuvor war der Islam doch höchstens eine Randerscheinung, eine exotischere Religion von vielen, die in unseren Breitengraden kaum einen Einfluss ausübte. Die Zeiten haben sich nun geändert.

Zitat von Templer

Gegen das Christentum sind sie total aktiv, aber gegen den Islam der offen und unverhohlen zum Mord an Ungläubigen aufruft wird nichts gesagt?



Der Islam[sic] (als gäbe es derartiges) wird doch kritisiert und dies mit wachsender "Begeisterung" und "Notwendigkeit"! Anscheinend bekommst Du einiges nicht mit, selbst in diesem Forum.

Zitat von Templer

Und das gibt dir nicht zu denken? Irgendwas stimmt da nicht..



Stimmt - Deine Wahr-nehmung und Argumentation. Sie lassen zu Wünschen übrig...

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Templer Offline




Beiträge: 146

16.10.2010 01:33
#196 RE: Beweis das in der Bibel wiedersprüche sind. antworten

Guten Abend advocatus diavoli, (auch wenn mir die Grammatik nicht ganz bekannt ist)

ich kürze nun ein wenig die ganze Zitatenreihe ab, weil es so schwer ist dies alles nachzuformatieren. Ich bitte da um Verständnis.

Zitat von TheDevilsAdvocate
Ihr Gefühl oder etwa ihren Überzeugungen entsprechend? Ich finde es bedenklich, dass Du dir anmaßt die Gefühlswelt und Absichten anderer beurteilen zu können, an hand ein paar kritischer Aussagen in einem Forum, selbst wenn diese zuweilen unsachlich oder überwiegend negativ formuliert sein mögen. Einem Menschen böswillige Absichten zu attestieren ("Nein, das intepretierst Du aus Bosheit dort hinein".) ist etwas völlig anderes, als Einseitigkeit, Voreingenommenheit oder mangelnde Sachkenntnis!



Ich genehmige mir da eine gewisse Portion Abgrenzung. Bei ganzen Christentumgequatsche geht es nicht um Sachfragen, sondern um eine wirre Ansammlung von Vorurteilen. Kaum einer weiss das 90% der Indianer in Amerika leider an der Pest und anderen europäischen Seuchen verstorben sind. Dies ist tragisch und sehr schrecklich, aber nicht die absichtliche Schuld der Christen. Dennoch glauben viele das die Christen in Amerika 90% der Menschen ermordet haben weil sie keine Christen sein wollten. Es ist schlicht absurd. Die Informationen sind verfügbar! www.google.de Ganz einfach, man muss nicht mal aufstehen.

Zitat von TheDevilsAdvocate
Es sind auch Aussagen wie:" Informieren, wir haben das Internet, immer mehr Originale sind eingescannt und im Netz! Damit meine ich alle. Auch sceptic..., die mich irritieren, zumal Du keinen blassen Schimmer hast wer ich bin oder was ich selber an Recherchen betreibe, wenn ich mich mit einem Thema beschäftige. Und dies gilt auch für alle anderen hier!



Einigen anderen nehme ich nicht ab das sie auch nur ein bischen Recherchiert haben. In übrigen ist es keine Frage des Recherchierens, sondern eine Frage der inneren Einstellung. Ist man offen gegenüber der Fragestellung oder nicht. Ist man bereit persönliche Nachteile zu erfahren in seiner Selbstsicht oder nicht. Ist man bereit sich von der Wahrheit besiegen zu lassen oder nicht?

Ich weiss, das ich nicht weiss was das für Leute hier sind, ich bin neu. Aber wenn der Forenhersteller meint "es gibt Ewigkeit ohne Gott" ohne zu ahnen das die Ewigkeit das ist, was unsere Vorfahren als Gott bezeichnet haben, ist es schon etwas abstrus. Sie generieren eigene Worte, eigene Intepretationen der Worte, eigene Intepretationen der Folgen dieser Worte und definieren sie ganz anders.. Und kommen doch am Ende an dasselbe. Das man die Ewigkeit wahrnehmen sollte.. Als ob die Menschen in den letzten 1000 Jahren NICHT auf diese Idee gekommen wären...

Zitat von TheDevilsAdvocate
Da ist es doch tröstlich zu wissen, dass Du über die Geduld, Weisheit, Erfahrung und das nötige Wissen verfügst, um anderen den rechten Weg zu zeigen. Aber mal im ernst...Mal abgesehen davon, dass ich nichts gegen Säue habe, finde ich dieses christliche Vokabular dennoch widerwärtig, hochmutig und menschenverachtend. Lebe damit, dass manche Beiträge und all die Mühen nicht fruchten (werden). Sich darüber aufzuregen, auch wenn es ärgerlich ist, wird wohl kaum etwas bringen ausser Magengeschwüre.



Hihihi, das liegt schlicht daran das wir noch kein Bier miteinander getrunken haben. Ganz ehrlich, ich schreibe und rede zu manchen Themen so, aber dennoch bin ich ein Mensch der am Morgen kacken muss. Manchmal muss ich sogar pissen.. Das christliche Vokabular habe ich tatsächlich angenommen WEIL es mich früher ebenso genervt hat. Es ist sozusagen die fortführung des Protestes, bis ich gemerkt habe das dieser Protest von einer Generation vor mir durchgezogen worden ist. Eigentlich ist der Protest immer an den vorgehenden Generationen orientiert. Die heutigen sollten sich an den 80er Leuten reiben, das ist ein evolutionäres Prinzip.. Aber doch nicht an den VOR 68er.. Das sind Grosseltern.. Zeit für neues..

Zitat von TheDevilsAdvocate
So viel ich darüber mitbekommen habe, war die Aufregung nicht nur darin begründet, dass es zu solchen Missbrauchsfällen kam, sondern die Kirche einige viele Jahre unter Verschluss hielt und Täter beschützt wurden. Und das erachte ich schon für verwerflich, insbesondere von einer Institution, die ansonsten erlaubt ihren moralischen Finger zu erheben. Dass Missbrauchsfälle überall dort auftauchen können, wo Kinder und Erwachsene in Machtpositionen sich aufhalten, dürfte nicht allzu verwunderlich sein. Hier stimme ich Dir zu, dass die Kritik völlig überzogen war. Auf Grund von Statistiken jedoch zu postulieren kirchliche Organisationen wären die sichersten Orte für Kinder, erachte ich jedoch als Wunschdenken Deinerseits. Zu viele Faktoren spielen eine Rolle. Es ist keinem damit gedient voreilige Schlüsse zu ziehen. Und was bitteschön soll daran Lüge gewesen sein?



Ja, die Menschen sind päpstlicher als der Papst. Solange sie nicht Papst sind. Schon mal daran gedacht das die Situation die Personen überfordert hat? Das sie Angst hatten, das es ihnen weh tat? Das sie sich fürchteten vor dem was da passiert ist? Das sie überfordert waren? Es sind schliesslich Menschen. Auf der anderen Seite ist der moralische Zeigefinger der Kirche ist verdorben und kaputt. Das ist schon lange verloren.. Es liegt an uns Menschen dies zu ändern. Weil es UNSERE Kirche ist.

Das mit den Statistiken ist einfache Logik: Bei den christlichen gucken die Heinis 10 mal genauer, gleichzeitig ist das Risiko der Kindervergewaltigung bei Katholiken geringer. Mehr als 95% der Missbrauchsfälle geschehen in Schulen, Sportanlagen und Hippie-kommunen. Also: if 10 mal seltener then 10 mal sicherer.

Zitat von TheDevilsAdvocate
Was ich von Deiner subjektiven Wahrnehmung der "Bosheit" halte, habe ich zu Anfang bereits geschrieben. Und selbst wenn es aus Bosheit geschieht - wie entkräftet dies einen Einwand?



Der Einwand geschieht dann nicht aus der Objektivität heraus, sondern aus der Bosheit heraus. Man sucht absichtlich nach Zitaten die man gerne umdeutet oder in retorische "Sprüche" einpackt die viel Fragen, aber nichts aussagen. Und trotz scheinbarer objektivität bereits eine Wertung durchführen.

Beispiel: "Wie viele Menschen haben sich wohl von der Kirche abgewendet wegen der konservativen Ansichten des Papstes?"

Antwort: Das weiss keiner, nicht mal der Autor dieser Frage. Es können sich viele Menschen abgewendet haben, oder viele sogar ZUgewendet haben. Das weiss keiner. Die Frage zielt aber darauf ab Zweifel zu sähen. Egal ob der Autor weiss was los war... -> Es ist Bosheit.

Zitat von TheDevilsAdvocate
1. Die großartige Leistung wurde nicht weggewischt durch seine Aussage. Die großartige Leistung wurde höchstens relativiert, ein anderer Aspekt betont. Und was ist daran nun so verkehrt?



Sie wurde weggewischt. Aliadrus hat dies deutlich durch seine Formulierung und die Denkweise geäussert. Das "Aufbauen" von etwas ist sehr schwierig, das schulen, Kirchen bauen, Sprachen übersetzen und so weiter. Das die Kirche dadurch moralische Macht gewonnen hat ist nur natürlich. Wer was tut, wer Gutes tut, gewinnt Macht. Ist ganz normal. Wer mir hilft, hat schon mal ein Stein im Brett. Ob ich Christ bin oder nicht.

Zitat von TheDevilsAdvocate
2. Es war die Rede von der Kirche und dessen Machtmonopol, auch in seinen weiteren Aussagen und nicht Christen per se.


Das Machtmonopol ergibt sich aus der Logik der Kirche. Und die Logik mündet NICHT in Massenvergewaltigung, Massenkathnazidiktatur, Massengehirnwäsche und anderem. Dies kann man auch an den Früchten der Zeiten lesen. Wer wissen will wie eine unterdrückerische und böse Gesellschaft aussieht, kann es objektiv an der Sowjetunion und dem Islam sehen. Und zwar im Form von Säuglingsterblichkeit, Analphebitismus (?), Schulqualität, Fortpflanzungsqualität, Bildungsqualität und anderem. Oder ob sich Parteigänger trauen beim erwähnen von Stalin zuerst mit dem Klatschen aufzuhören... (Ja der erste der nach 20 Minuten aufhörte wurde vom NKWD ermordet..)

Zitat von TheDevilsAdvocate
3. Ich hege langsam den Eindruck, dass Du Aussagen anderer akribisch negativ abklopfst auf der Suche nach dieser erwarteten Bosheit und sie dann dementsprechend
interpretierst. Auf gut Deutsch - was Du anderen vorwirfst, wenn sie böse Absichten hinter christlichem Gedankengut und kirchlichen machenschaften vermuten z.T. selber betreibst.



Nein, das ist nicht meine Absicht. Ich will die Wahrheit lieben. In übrigen sind mir die kirchlichen Machenschaften bekannt, Geldwäsche, Mord und so weiter... weiss ich. Das ist eine Schande, aber hat nichts mit dem Christentum zu tun. Und auch nicht mit der Grundstruktur der Kirche. (sondern damit das Menschen Menschen sind.. sie halten sich nicht an die Regeln..)

Zitat von TheDevilsAdvocate
Ist es nicht denkbar, dass Du zuweilen, wie jeder Mensch, voreilige Schlüsse bei der Interpretation von Aussagen ziehst? Und ist es nicht ferner annehmbar, dass dies auf Grund eigener Voreingenommenheit gegenüber Kritikern geschieht?



Ja. Ich bin auch nur ein Mensch mit Leidenschaften und Wut.

Zitat von TheDevilsAdvocate
Ob bei FSM, Alinardus, usw - öfters fiel die Bemerkung: "Nein, das intepretierst Du aus Bosheit dort hinein." Nein, es liegt nicht an mangelnder Sach- oder Sprachkompetenz, Voreingenommenheit, Faulheit, oder gar anderen Informationen,Überzeugungen, oder Ideen - es muss in dem Moment einfach pure Bosheit sein.



Ja. Man kann ganz einfach messen ob jemand von zwanghafter Wut besetzt ist..

Zitat von TheDevilsAdvocate
Nettes Wortspiel. Deine persönlichen Überzeugungen magst Du gerne haben und vertreten. Überzeugend finde ich diese Argumentation jedoch keineswegs. Und warum nun gerade die Erziehung in Bäuerlichen Gesellschaften relevant sein sollte für meinen vorherigen Einwand, ist mir schleierhaft.


Es ist kein Wortspiel. Es geht tatsächlich um den Sachverhalt. Die Kirche hat nicht "die Wahrheit" gepredigt, sondern "die Wahrheit". Ja das ist komisch und verwirrend, klingt erstmal gleich. Aber was ich damit meine ist folgendes: Das Christentum betet die Wahrheit an. Die Wahrheit als Idee, als Gedanke, als Transzendentes Ideal IST der Kern des Christentums. Darum konnten wir unsere Zivilisation erst aufbauen, und darum bricht eben diese zusammen in dem Augenblick wo die Menschen nicht mehr an "die Wahrheit ist was gutes" glauben.

Das mit der bäuerlichen Gesellschaft bezog sich darauf, dass das Christentum nicht einfach abstrakt war, sondern sich an die Begebenheiten anpasste. Strenge Erziehung zum Überleben war schlicht notwendig. Wer nicht gehorchte, führte das Dorf zum aussterben. So einfach war das. Und da dass Dorf nicht interessiert war daran auszusterben, wurde so erzogen. Dies hat nur insoweit mit dem Christentum zu tun, dass dies den philosophischen Überbau für die gesamte Kultur lieferte. Und man sich mit den Worten und den Formalitäten an dem Christentum orientierte wenn man erzog. Einfach gesagt: Die Germanen, Kelten und Slaven waren genauso hart, weil das Leben hart war. Nur haben sie nicht mit Sünde argumentiert sondern mit: "Hel holt dich!".

Und das Christentum wegen Bauernfrömmigkeit und Bauernstrenge abzulehnen ist nicht richtig. Wir haben überlebt....

Zitat von TheDevilsAdvocate
Also mit anderen Worten gehört untersucht, ob eine extreme christliche Erziehung nicht doch zu legitimieren wäre?


Es ist immer einfach so zu argumentieren wenn man nicht verhungert... Oder mitbekommen hat wie die Eltern verhungerten...

Zitat von TheDevilsAdvocate
Angesichts meiner bisherigen Einwände ist dieser Einwand m.E. wirr, ohne erkennbaren Zusammenhang.


Die meisten lehnen das Christentum ab, weil sie lächerliche "Gruselgeschichten" der Strenge im Christentum kennen. Das der Vater schlug oder die Mutter. Letztendlich ist zu hinterfragen ob die Eltern schlugen weil sie Christen waren, oder weil sie den Weltkrieg überlebt haben. Oder beide Kriege. Oder weil sie noch aus einer Zeit stammen in der es normal war, das Menschen verhungerten. Oder ausgeraubt und ermordet worden sind und und und..

Zitat von TheDevilsAdvocate
Mein Einwand bezog sich auf eine Vielzahl von Aussagen, angefangen bei IQ-Forschung, bis hin zu der Entwicklung der Wissenschaft und diente nicht als Aufforderung eine tiefsinnige Diskussion über die Entdeckung des Abstrakten als Entität in der Geisteswelt der Menschen vom Stapel zu lassen.


Da mist der IQ Forschung ist bewiesen. Weisse sind intelligenter als Schwarze übrigens sind Asiaten intelligenter als weisse. IQ Forschung und Rassismus (darunter firmiert das heutzutage, wenn man schlichte Tatsachen nachvollzieht..) in Google suchen hilft.

Zitat von TheDevilsAdvocate
Solch nebulöses, metaphysisches Dahergerede imponiert mich sowieso nicht sonderlich. Was nützen oberflächliche Abhandlungen, oder gar Behauptungen, ohne die nötigen Quellen anzugeben?


Mein Blafasel diente nur zum Hinweis das ich nicht Gedankenlos daherrede, sonden das ich Gedanken dahinter mit mir herumtrage. Tatsächlich ist die Umwandlung des Unbekannten von etwas gefährlichen in etwas positiven durch das Geheimniss Gottes, ein gigantischer Vorteil für die Menschheit geworden. Die Quellen dafür sind übrigens MEIN HIRN. Es gibt genug zum lesen, Augustinus, Bernhard von Clairvaux, Ratzinger und noch weitere... Ach ja, die Bibel..

Zitat von TheDevilsAdvocate
Alleine Deine Ausführungen über die IQ Forschung sind haarsträubend. Deine Übersimplifikationen sollen also welche Notwendigkeit darstellen? Dich bestätigt zu fühlen, dass sich manch Kritiker selbst zuweilen mit Übersimplifikationen zufrieden gibt? Abzukopfen, inwiefern eine vertiefende Diskussion überhaupt Sinn ergibt? Mal im ernst - für wen hälst Du dich eigentlich?



Meine Ausführungen über die IQ Forschung sind nicht haarsträubend. Sie entsprechen einfach den Tatsachen. Was meinste WARUM die Asiaten es in den letzten 40 Jahren schafften, von 3 Welt Ländern zu 1 Welt Ländern zu werden und die Afrikaner nicht? - Es ist der IQ. Dies dient nicht der abwertung der Menschen, sondern nur der einfachen Feststellung. Auch unsere Vorfahren waren nicht "dumf rassistisch" sondern haben Leistung gesehen wenn sie diese sahen. Darum waren sie verächtlich gegenüber den Afrikanern, aber beeindruckt von den Asiaten.

Für wen ich mich halte? Hä? Für niemanden. Ich bin einfach. Darüber habe ich mir nie Gedanken gemacht.


Zitat von TheDevilsAdvocate
Es sei Ihnen verziehen. In der Tat kenne ich sowohl Ursprung und Ort der Nutzung, bis hin zur moderneren Anwendung im engl. Sprachraum.


Vielen Dank, das weiss ich zu schätzen. Es sollte ihnen aber doch zu denken geben dass die Kirche das Konzept des "bedingungslosen in Frage stellens" kannte.. Spricht nicht für ignorante idiotie..

Zitat von TheDevilsAdvocate
Ja, verwundert mich auch immer wieder. Gilt diese Festellung allgemein, oder nur für Kritiker des Christentums?


Für alle, ich lese gerade über die Legionäre Christi, das ist wahrlich keine schöne Sache, der Gründer war ein pädo... Es ist mühsam...


Zitat von TheDevilsAdvocate
Spürst Du es also auch im Kopf? Ich hege eher den Eindruck, dass Du von Deinen Lesern allen Ernstes erwartest, sie können Deine profunden Gedanken lesen. Wie sonst ist zu erklären, dass Du nun vertiefend ausholst, statt von vornherein Klarheit zu verschaffen, worauf Du überhaupt hinaus wolltest? Achja, ich vergaß. Übersimplifikationen sind ja notwendig. Aber zurück zu dieser sonderbaren Bemerkung. Wie wäre es denn mal mit einer triftigen Begründung zu dieser neurologischen Vermutung? Ah, es handelt sich wohl um ein Missverständnis in der Kommunikation, was Du sogleich - wie zu erwarten? - als physische Manifestierung von Vorurteilen und Denkweisen deutest. Wundert mich, dass mir keine böswilligen Absichten hinzugedichtet werden, aber seis drum...



Wie soll ich auf all die Aussagen antworten.. Das wäre ein eigener Thread. Ich spüre es in Kopf. Die physikalische manifestierung wäre echt mal nachzudenken..

Zitat von TheDevilsAdvocate
Hier haben wir eine Person, die allen ernstes anderen Voreingenommenheit und Bosheit unterstellt, sich aber selbst(gefällig) hin und wieder zu solchen Aussagen und Plattitüden hinreißen lässt. Erstaunlich. Den Rest Deines christlichen Plädoyers und metaphysich-philosophischen Geschwurbels zu kommentieren, schenke ich mir. Wenn Deine Ausführungen Liebe zur Wahrheit darstellen sollen, dann frage ich mich allen ernstes, ob Dein Herz am rechten Fleck ist, oder Du dir nur eine Menge einbildest auf Deinen christlichen Mystizismus-Trip. Mit Naturwissenschaft hat dies alles jedenfalls herzlich wenig zu tun.



Die Naturwissenschaft hat wenig mit dem Christentum zu tun, das Christentum aber viel mit der Naturwissenschaft. Sozusagen Wurzel und Blüte.. Ich möchte aber jetzt nicht wirklich auf eine Forenfülldiskussion eingehen, weil wir dann Seiten schreiben könnten, die niemand liest.

Ich bliebe bei Simplifikationen.. :D



Antwort auf einen weiteren Beitrag:

Zitat von TheDevilsAdvocate

Zitat von Templer
Ist dir schon aufgefallen das viele Antichristen mehr Probleme mit dem Christentum haben, als mit dem Islam?



Haben sie mehr Probleme mit dem Christentum, als mit dem Islam oder beschäftigen sie sich einfach mehr damit? ich finde es durchaus verständlich, dass man sich erst den Dingen widmet, die einen unmittelbar betreffen. Erst in den letzten Jahren hat der Islam in Europa einen verstärkten Auftritt - im Gegensatz zum Christentum. Zuvor war der Islam doch höchstens eine Randerscheinung, eine exotischere Religion von vielen, die in unseren Breitengraden kaum einen Einfluss ausübte. Die Zeiten haben sich nun geändert.




Das Christentum ist nur im Zusammenhang mit dem Islam zu verstehen, vor allem das ab 1000 nach Christus. Es ist total absurd gegen eine Religion zu hetzen die gerade mal Häretiker verbrannt HATTE aber völlig Aussagelos zu sein gegenüber eine "Religion" welche die totale unterwefung und die Steinigung von Frauen die Vergewaltigt worden sind fordert.

Wenn diese "tapferen" ihre Liebe zur Freiheit und Unabhängigkeit wirklich ernst nehmen würden, müssten sie beim Islam schon längst Waffen kaufen und etliche ermordet haben.

Es ist absurd, es fehlt die realation. Sorry aber im Islam werden Schwule gehängt, BIS HEUTE. Die Sklaverei ist eher halbherzig abgeschaft und die unterdrückung von Mann und Frau ist allgegenwärtig. Es ist die Hölle. So zeigt es ich auch wirtschaftlich und gesellschaftlich. Darum gibt es kaum einen Buchmarkt und einen geringeren Musikmarkt dort.. Kein richtiges Internet und und und...

Aber gegen die gefährlichen zölibatären Priester schimpfen.. Hey es gibt Muslimische Organisationen die KEIN PROBLEM damit haben, Knaben zu versklaven und zu vergewaltigen. Das ist für die gar kein Problem, die machen sich nicht mal Gedanken darum! Und wo bleiben die geilen europäischen Helden? Schon mal was von den Janitscharen gehört?


Zitat von TheDevilsAdvocate
Der Islam[sic] (als gäbe es derartiges) wird doch kritisiert und dies mit wachsender "Begeisterung" und "Notwendigkeit"! Anscheinend bekommst Du einiges nicht mit, selbst in diesem Forum.

ROFL.. Ja.. Langsam.. Die Jahrzehntealten Diskussionen wegen dem bösen Christentum sind aber weitaus gefestigter und fanatischer. Die Christen wehren sich auch nicht.. Sie sind schwach. Ausgeblutet im 1 und 2 Weltkrieg.

Ist dir eigentlich klar, das deine Bildung aufgrund der Wissensvermittlung durch das Christentum überhaupt ermöglicht worden ist? Jetzt kommt die erste Generation Kinder ohne Gottesbewusstsein in die Welt. ... Sie erschiessen sich schon in den Schulen. Sie wissen nicht das "gut" etwas "gutes" ist.

Die unbewussten Symbole des Christentums sind einfach nicht erkannt worden. Sie wirken auf jedes Kind.

Ich merk schon, das Christentum ist nichts für Schwächlinge, sondern was für Stärklinge.. Darum der Duktus, die Denkweise..


Zölibat: Das ist ein OPFER an Gott. Man opfert seinem Gott nicht das schlechteste, sondern das beste. "Abtöten" heisst es vor allem darum, weil diese Gedanken in einer Zeit formuliert worden sind, als die Menschen viel Triebhafter waren und es keine "Kultur" gab.

Templer

Relix Offline

Wertekiller


Beiträge: 3.480

16.10.2010 02:02
#197 RE: Beweis das in der Bibel wiedersprüche sind. antworten

Ach du Scheiße. Ich ziehe meinen Hut vor der Person, die diese Ansammlung aus propangandistischem Wahnsinn tatsächlich zur Gänze liest, und sogar noch beantwortet.
Ich habe gerade mal Auszüge geschafft, und mir sind bereits die Augen aus den Höhlen gequollen - aus Angst, vor Unsinn zu erblinden.
Zum Wohle meiner eigenen geistigen Gesundheit und sinnvollen Nutzung von Lebenszeit sage ich Templer einfach: NEIN.
NEIN zu allem, was da steht.

Das hat auch in etwa genausoviel argumentative Kraft wie sein Geschreibsel, sollte also reichen.

PS: Wer eine Untermauerung meiner Argumentation haben will, der hat ja: www.google.de Steht alles drin!

______________________________________________
"Philosophie besteht aus Fragen, die niemals beantwortet werden können. Religion besteht aus Antworten, die niemals hinterfragt werden dürfen."
-Anonym

TheDevilsAdvocate Offline

Skeptic


Beiträge: 841

16.10.2010 04:01
#198 RE: Beweis das in der Bibel wiedersprüche sind. antworten

Zitat von Templer
Das Christentum ist nur im Zusammenhang mit dem Islam zu verstehen, vor allem das ab 1000 nach Christus.



Inwiefern trägt der Islam dazu bei das Christentum zu verstehen?

Zitat von Templer

Es ist total absurd gegen eine Religion zu hetzen die gerade mal Häretiker verbrannt HATTE aber völlig Aussagelos zu sein gegenüber eine "Religion" welche die totale unterwefung und die Steinigung von Frauen die Vergewaltigt worden sind fordert. Wenn diese "tapferen" ihre Liebe zur Freiheit und Unabhängigkeit wirklich ernst nehmen würden, müssten sie beim Islam schon längst Waffen kaufen und etliche ermordet haben.




1. Christen haben in der Vergangenheit Greueltaten verübt
2 (implizit) Christen verüben keine Greueltaten mehr
3 Muslime verüben Greueltaten
4.(implizit) Greueltaten zu verüben ist falsch, bzw. verwerflich
5. Kritiker ignorieren den Islam
6. Kritiker kritisieren nur das Christentum
7. Kritik an christliche Greueltaten ist ungerechtfertigt, bzw. überzogen
8. (implizit) Kritik am Christentum wäre gerechtfertigt, wenn Christen weiterhin Greueltaten verüben würden
9. Kritiker sind Heuchler in Bezug auf ihre Unabhängigkeits-, bzw. Freiheitsliebe
10. Kritiker, die ihre Freiheit und Unabhängigkeit schätzen, wären bereit kriminelle Handlungen vorzunehmen

[T1] Kritiker sollten den Islam kritisieren und nicht das Christentum
[T2] Es ist sinnlos und falsch das Christentum zu kritisieren

Mal abgesehen davon, dass diese Argumentation diffus ist...

Ja, es wäre absurd nur das Christentum zu kritisieren, aber dies ist m.E. nicht der Fall, denn diese Mentalität und Vorgehensweise in islamischen Ländern wird ja ebenso aufs Schärfste kritisiert.

Abgesehen davon relativieren islamische Greueltaten nicht die historischen Greueltaten des Christentums. Ich finde es erschreckend, bedauerlich und völlig inakzeptabel zugleich, wenn ich sowas lesen muss wie "gerade mal Häretiker verbrannt" wurden, als wäre dies eine Lappalie. Und es sollte als Warnung dienen wohin religiöse Überzeugungen führen können. Menschen allein auf Grund ihrer abweichenden Überzeugung zu töten, weil sie ein "Gedankenverbrechen" begangen haben sollen, ist nicht zu entschuldigen und in keiner Weise zu beschönigen.

Zitat von Templer

Aber gegen die gefährlichen zölibatären Priester schimpfen.. Hey es gibt Muslimische Organisationen die KEIN PROBLEM damit haben, Knaben zu versklaven und zu vergewaltigen. Das ist für die gar kein Problem, die machen sich nicht mal Gedanken darum! Und wo bleiben die geilen europäischen Helden? Schon mal was von den Janitscharen gehört?



Das Ganze ist m.E. ein Tu quoque Argument, wenn ich mich nicht allzu sehr täusche, vereinfacht nach dem Motto:

Ja, Christen haben Greueltaten begangen, aber die Muslime machen doch sowas auch, sogar noch viel schlimmer! Kritisiert doch lieber die!

Zitat von Templer

Zitat von TheDevilsAdvocate
Der Islam[sic] (als gäbe es derartiges) wird doch kritisiert und dies mit wachsender "Begeisterung" und "Notwendigkeit"! Anscheinend bekommst Du einiges nicht mit, selbst in diesem Forum.

ROFL.. Ja.. Langsam.. Die Jahrzehntealten Diskussionen wegen dem bösen Christentum sind aber weitaus gefestigter und fanatischer.




Dies bestreite ich ja nicht. Ich gebe nur zu verstehen, dass unterschiedliche Faktoren dabei eine Rolle spielen.

Zitat von Templer

Die Christen wehren sich auch nicht.. Sie sind schwach. Ausgeblutet im 1 und 2 Weltkrieg.



Was soll das darstellen? Ein Mitleidsargument? Ein red herring? Als ob nur Christen gekämpft hätten. Was haben 1. und 2. Weltkrieg mit der Religionskritik und dessen Entkräftung überhaupt zu tun?

Zitat von Templer

Ist dir eigentlich klar, das deine Bildung aufgrund der Wissensvermittlung durch das Christentum überhaupt ermöglicht worden ist?



Dies hättest Du erstmal zu belegen. Und selbst wenn es so wäre - dies bezeugt nicht die Wahrheit oder Richtigkeit des Christentums.


Zitat von Templer

Jetzt kommt die erste Generation Kinder ohne Gottesbewusstsein in die Welt. ... Sie erschiessen sich schon in den Schulen. Sie wissen nicht das "gut" etwas "gutes" ist. Die unbewussten Symbole des Christentums sind einfach nicht erkannt worden. Sie wirken auf jedes Kind.



Non sequitur



Zitat von Templer

Ich merk schon, das Christentum ist nichts für Schwächlinge, sondern was für Stärklinge.. Darum der Duktus, die Denkweise..



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"It is a capital mistake to theorize before one has data. Insensibly one begins to twist facts to suit theories, instead of theories to suit facts." S. Holmes

Stan ( gelöscht )
Beiträge:

16.10.2010 09:40
#199 RE: Beweis das in der Bibel wiedersprüche sind. antworten

Zitat von Templer
Egoistischer, Egomanischer Idiot der mit einem zu kleinen Schwanz überall Recht haben wollte.





Jesses..was du alles weisst.Nach deiner Beschreibung Galileos gewinne ich den Eindruck ,das duihm vom Wesen her recht ähnlich zu sein scheinst...natürlich mit nem grösseren Schwanz.

Alinardus Offline

Antichrist


Beiträge: 3.785

16.10.2010 13:17
#200 RE: Beweis das in der Bibel wiedersprüche sind. antworten

Mir waren die Posts zu lang zum lesen... ich verlasse mich mal auf Relix, aus dessen Post man hören kann, das es sich garnet lohnt das Geschwafel von Templer zu lesen.

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