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 Islam
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Ady Offline




Beiträge: 710

26.01.2006 16:31
#201 RE: Beweis, dass im Koran Widersprüche sind antworten

Hi Dariokl
du hast geschrieben:
das kann sich kein mensch einfallen lassen und auch nicht die ZJ. dadurch habe ich auch angefangen
das bibelbuch jesaja zu prüfen. da sind auch prophezeiungen enthalten, die bis in unsere zeit gehen.
das sind alles dinge die ich nicht verstehe. wenn die bibel doch verfälscht wäre, wie konnten dann
diese schreiber damals alles so genau vorhersagen? das geht nur, wenn die schreiber durch jemanden
inspiriert wurden - durch gott
_____________________________________________________________________________________________________
es ist unmöglich dass die bibel völlig verfälscht wurde, und das ein sehr großer teil der Bibel stimmt
ist auch klar...aber einige bibelstellen beziehen sich auf noch einen Propheten nach Jesus, nämlich muhammed...solche stellen z.b. wurden verfälscht(vielleicht beabsichtigt) usw...aber das erklär ich
dir in einem anderen beitrag nochmal...

Ady Offline




Beiträge: 710

26.01.2006 16:44
#202 RE: Beweis, dass im Koran Widersprüche sind antworten

in diesem beitrag von dir[:los gehts: Wie ist das Buch die bibel bis heute erhalten geblieben?
Bücher des Altertums hatten natürliche Feinde: Feuer, Feuchtigkeit und Schimmel. Die Bibel war gegen solche Gefahren nicht immun. Daß sie dennoch dem Zahn der Zeit widerstand und das ......],sieht man wie kompliziert
und schwer es ist den Urtext der bibel herauszufinden und alles zu verstehen, weil so viel verändert wurde etc. ...
wenn gott nur offenbarungen wie die Bibel uns gibt, ist gott unfair...
aber wir wissen alle, das gott gerecht ist..meinst du es wäre gerecht, dass die wahrheit so schwer wieder herzu-
stellen wäre !? wie die Zeugen Jehovas, die ständig rumforschen und ständig sich ändern..???
Stattdessen ist der Islam so einfach! Der Quran ist nicht annähernd soo sehr verändert worden wie die Bibel...das gibst du doch selber zu...dass die Bibel erst so umständlich wieder hergestellt wird wie sie ursprünglich mal war...! also hatten viele Menschen nicht die möglichkeit die Wahrheit zu kennen, heute auch nicht (falls die Zeugen Jehovas recht hätten mit ihrer Neuen Welt Übersetzung) Zeugen Jehovas kennt auch fast keiner...! Dagegen kennt zeimlich jeder den Islam....!
nächstes mal antworte ich zu deinen letzten Beitrag

Ady Offline




Beiträge: 710

26.01.2006 17:30
#203 RE: Beweis, dass im Koran Widersprüche sind antworten

ich hab mir deinen beitrag über die ismaeliten gelesen...
aber da fehle noch entscheidende punkte, ich nenn dir prophezeiungen indenen eindeutig muhammed(as) gemeint wurde:
von christen, zj, und auch von dir wird gerne die these vertreten, die Bibel sei die letzte Offenbarung Gottes und Jesus (as) der letzte Prophet, oder gar Gottessohn. Ich will in diesem Artikel Bibelstellen erörtern, die ganz klar belegen, dass es in der Bibel Prophezeiungen gibt, die einen Propheten nach Jesus (as) ankündigen. Und ich werde auch erklären warum diese Stellen hervorragend auf den Propheten Mohammed, dem Siegel der Propheten und Vollender der göttlichen Offenbarung zutreffen.
Das Versprechen an Abraham (as) im Buche Genesis

Nach der Bibel heiratete Abraham (as) Sarah (ra), die keine Kinder zeugen konnte. So gab sie ihm Hagar (ra), ihre ägyptische Sklavin, als zweite Frau, von der er seinen ersten Sohn Ismael (as) bekam. Vierzehn Jahre später bekam Abraham (as) aber doch noch einen zweiten Sohn, Issac (as) von seiner ersten Frau Sarah (ra). Nachdem Gott Sarah (ra) nun doch noch ein eigenes Kind geschenkt hatte, wurde sie eifersüchtig und forderte Abraham (as) auf, Hagar samt ihrem Sohn Ismael (as) zu verstoßen.

Gott versprach Abraham (as) Vater großer Nationen zu werden:

„Siehe, ich habe meinen Bund mit dir, und du sollst ein Vater vieler Völker werden.“
(Gen 17:4)

Hagar (ra) wanderte nun mit ihrem Sohn (as) einsam durch die Wüste. Sie konnte kein Wasser finden und Ismael (as) war dem Verdursten nahe. Sie legte ihren Sohn (as) ein Stück weit weg von ihr, denn sie konnte ihm nicht beim Sterben zusehen. In diesem Moment sprach Gott zu ihr:

„Steh auf (Hagar), nimm den Knaben (Ismael) und führe ihn an deiner Hand; denn ich will ihn zum großen Volk machen.“
(Gen. 21:18)

Mohammed stammt von Ismael (as) ab und rund ein Fünftel der Weltbevölkerung glaubt an ihn. Somit ist also das Versprechen Gottes an Abraham (as) und an Ismael (as) erfüllt.

Nach unserer Überlieferung ereignete sich diese Geschichte in Mekka. Ein Engel erschien Hagar (ra) und fächerte mit seinen Flügeln im Sand, wodurch Wasser zum Vorschein kam. Diese Quelle heißt „Zamzam“ und Millionen von Pilgern trinken seit Jahrhunderten davon, ohne dass die Quelle jemals versiegt. Ein Zeichen für Leute mit Verstand!

Man lese hierzu Genesis Kap 21: 8-21. Der einzige bekannte Brunnen, der seit jener Zeit existiert und Wasser sprudelt liegt in Mekka und heißt „Zamzam“.



Der Schein von Paran im Buche Deuteronomium

Er sprach: Der HERR ist vom Sinai gekommen und ist ihnen aufgeleuchtet von Seïr her. Er ist erschienen vom Berge Paran her und ist gezogen nach Meribat-Kadesch (andere Übersetzung: er trat heraus aus Tausenden von Heiligen); in seiner Rechten ist ein feuriges Gesetz für sie.
(Deut. 33:2)
„Der Herr ist vom Sinai gekommen“ verweist auf die Offenbarung Gottes auf Moses (as).

„aufgeleuchtet von Seir“ verweist auf Gottes Botschaft der Nazarener.

Aber was hat „erschienen vom Berge Paran“ zu bedeuten?

Die Israeliten, einschließlich Jesus (as), hatten nichts mit Paran zu tun. Es waren Hagar und Ismael (as), die in Paran verweilten. Ismael (as) zeugte Kedar (as), von dem die Araber abstammen. Die Araber lebten also in Paran. Mohammed war der einzige Prophet, der von nun an in Paran auftauchte. Mohammed musste aus Mekka mit einigen Anhängern auswandern. Er kam aber mit Tausenden wieder zurück, um die „feurigen Gesetze Gottes“ zu verbreiten. Diese historischen Ereignisse passen genau mit der Prophezeiung zusammen. Die Beweisführung, dass Mekka in Paran liegt soll nicht Gegenstand diese Artikels sein. Das wird insha-Allah (so Allah will) in einem eigenen Beitrag abgehandelt werden.

Die Prophezeiung des Moses (as) im Deuteronomium

Schauen wir uns mal Kapitel 18:9-19 im 5. Buche Mose, dem Deuteronomium an. Dies trägt die Überschrift von „falscher und rechter Prophetie“. Sollte ein wahrer Christ nicht einen Menschen, der von sich behauptet ein Prophet zu sein, anhand dieser Textstellen analysieren? Wir wollen es mal versuchen. Analysieren wir den Propheten Mohammed anhand dieser Stellen.

Wenn du in das Land kommst, das dir der HERR, dein Gott, geben wird, so sollst du nicht lernen, die Greuel dieser Völker zu tun, dass nicht jemand unter dir gefunden werde, der seinen Sohn oder seine Tochter durchs Feuer gehen lässt oder Wahrsagerei, Hellseherei, geheime Künste oder Zauberei treibt oder Bannungen oder Geisterbeschwörungen oder Zeichendeuterei vornimmt oder die Toten befragt. Denn wer das tut, der ist dem HERRN ein Greuel, und um solcher Greuel willen vertreibt der HERR, dein Gott, die Völker vor dir. Du aber sollst untadelig sein vor dem HERRN, deinem Gott.
(Deut. 18:9-13)

Bekanntlich waren all diese Praktiken unter den Arabern zur Zeit des Propheten Mohammed weit verbreitet. Töchter waren nicht angesehen. Sie wurden bei lebendigem Leibe begraben oder verbrannt. Aberglauben, Magie und Zauberei waren ebenfalls weit verbreitet. Der Prophet Mohammed hat dieses Übel abgeschafft. All die oben genannten Dinge sind im Islam strengstens untersagt!

Wir sehen, dass die bisher zitierten Stellen eindeutig darauf hindeuten, dass Mohammed ein Prophet sein muss! Aber es geht noch weiter. Moses (as) prophezeit nun eindeutig das Kommen des Propheten Mohammed.

(Moses spricht:) Einen Propheten wie mich wird dir der HERR, dein Gott, erwecken, aus deiner Mitte, unter deinen Brüdern; dem sollt ihr gehorchen ... (Gott spricht:) Ich will ihnen einen Propheten, wie du bist, erwecken aus ihren Brüdern und meine Worte in seinen Mund geben; der soll zu ihnen reden alles, was ich ihm gebieten werde. Doch wer meine Worte nicht hören wird, die er in meinem Namen redet, von dem will ich's fordern.
(Deut. 18:15-19)


Paulus missinterpretierte diese Stelle als Bezug auf Jesus (as). Sie bezieht sich aber eindeutig auf Mohammed. Und auch die heutigen christlichen Theologen beharren noch auf diesem offensichtlichen Irrtum, den jeder Laie erkennen kann. Würde es doch die gesamte christliche Dogmatik in Frage stellen.

„Einen Propheten wie mich“:
Beginnen wir mit der Stelle wo Moses (as) verkündet „Einen Propheten wie mich wird dir der HERR, dein Gott, erwecken“. Dieser Prophet wird also ähnlich wie Moses (as) sein.

Gemäß christlicher Auffassung ist Jesus (as) gleich Gott wohingegen Moses (as) ja nur ein Prophet ist. Man beachte, dass in der zitierten Stelle von einem Propheten die Rede ist!

Gut, nach islamischer Auffassung war Jesus (as) natürlich ein Prophet, aber es gab große Unterschiede zu Moses (as). Moses (as) und Mohammed hingegen waren sich in vieler Hinsicht gleich.
Beide, Moses (as) und Mohammed sind natürlich auf die Welt gekommen und auch wieder gestorben, sie hatten Familien und Kinder. Beide waren als Erwachsene gezwungen auszuwandern, bekamen neue Gesetze Gottes offenbart und waren Staatsmänner, die gegen ihre Feinde kämpften und sie besiegten. Jesus (as) aber, kam übernatürlich auf die Welt (er hatte keinen Vater), er starb (noch) nicht natürlich, kämpfte in keinen Schlachten, heiratete nicht und war kein Staatsmann.

„Mitten unter ihren Brüdern“:
Die Brüder der Israeliten (Juden) sind die Ismaeliten (Araber). Jesus (as) war Israelit, Mohammed hingegen Ismaelit. Er stammte von Ismael (as) ab, dem Sohne Abrahams (as). Jesus (as) hingegen von seinem zweiten Sohn Isaak (as). Die Bibel selbst bezeichnet die Juden als Brüder der Nachfahren Ismaels.

Und das ist das Alter Ismaels: hundertundsiebenunddreißig Jahre. Und er verschied und starb und wurde versammelt zu seinen Vätern. - Und sie wohnten von Hawila an bis nach Schur östlich von Ägypten nach Assyrien hin. So ließ er sich nieder all seinen Brüdern zum Trotz.
(Gen25:17-18)


Dieser Prophet musste also ein Nachfahre Ismaels (as) sein. Das trifft auf Jesus (as) definitiv nicht zu.


„Meine (Gottes) Worte in seinen Mund geben“:
Mohammed verwendete nicht seine eigenen Phrasen, er überlieferte den Quran genauso wie Gott es ihm über Erzengel Gabriel offenbart hatte.

So steht im Quran in Sure 53: 2-5:

Euer Gefährte (Mohammed) irrt nicht und wurde nicht getäuscht. Noch spricht er aus eigenem Antrieb. Es ist nichts anderes als eine ihm geoffenbarte Offenbarung, Die ihn der überaus Mächtige gelehrt hat.



Jesus (as) hingegen, verwendete seine eigenen Worte in Dialogen, die dann von den Aposteln aufgeschrieben wurden.

„Er soll in meinem (Gottes) Namen sprechen“
Mohammed hat jedes Handeln mit „Im Namen Gottes (Allahs)“ (Bismillah) begonnen. Alle Suren (außer der 9) beginnen mit derselben Formel. Auch wir Muslime bemühen uns alles in unserem Leben im Namen Gottes auszuführen.

Christen hingegen sprechen „Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes“. Es sei aber angemerkt, dass es sich bei keinem der drei um Eigennamen Gottes handelt.
Die Prophezeiung im Buche Haggai

Nachdem die Stämme Israels aus dem babylonischen Exil zurückgekehrt waren und die Erlaubnis hatten einen neuen Tempel zu bauen brach unter den alten Juden Trauer aus. Denn die neuen Grundmauern der spärlichen Anlage entsprachen nicht ansatzweise dem mächtigen Tempel Salomons (as). In dieser Zeit beruhigte der Prophet Haggai (as) das Volke Israel.

Ja, alle Heiden will ich erschüttern. Da sollen dann kommen aller Völker Kostbarkeiten (Himda), und ich will dies Haus voll Herrlichkeit machen, spricht der HERR Zebaoth. Denn mein ist das Silber, und mein ist das Gold, spricht der HERR Zebaoth. Es soll die Herrlichkeit dieses neuen Hauses größer werden, als die des ersten gewesen ist, spricht der HERR Zebaoth; und ich will Frieden (Shalom) geben an dieser Stätte, spricht der HERR Zebaoth.
(Haggai 2:7-9)


Man beachte die beiden Worte, die ich in Klammer hinzugefügt habe. Es handelt sich hier um den hebräischen Wortlaut. Himda wird also schlicht mit Kostbarkeiten übersetzt und Shalom mit Frieden. Auf diese Weise wirkt die Prophezeiung abstrakt und man kann damit nicht viel anfangen.

Wenn wir den Teil „da sollen dann kommen aller Völker Kostbarkeiten“ aus dem hebräischen wörtlich übersetzen so müsste es in etwa lauten: „der Himda aller Völker wird dann kommen“. Nun was soll das bedeuten? Das hebräische Himda entspricht dem arabischen Ahmad. Es kommt vom Wortstamm „preisen“. Ahmad bedeutet also soviel wie „der Gepriesene“.

Und auch der Quran erzählt uns von der Tatsache, dass ein Prophet namens Ahmad prophezeit wurde:

(Bedenke auch,) als Jesus, der Sohn der Maria, sprach: »O ihr Kinder Israels! Ich bin wirklich Allahs Gesandter für euch, bestätigend die Thora, die vor mir war, und einen Gesandten ankündigend, der nach mir kommen und dessen Name Ahmed sein wird.« Doch als er mit deutlichen Beweisen zu ihnen kam, sagten sie: »Das ist offenkundiger Zauber!«
(Quran 61:6)


Es sei angemerkt, dass Ahmed auch ein Name des Propheten Mohammed war. Man muss auch kein Sprachwissenschafter sein, um zu erkennen, dass Mohammed und Ahmed vom selben Wortstamm „Hamd“ gebildet werden. Und auch die Übereinstimmung vom arabischen „Hamd“ und dem hebräischen „Himda“ ist für jeden Laien ersichtlich.

Nun soll aber auch noch die Stelle „ich will Frieden (Shalom) geben an dieser Stätte“ erläutert werden. Was brachte Ahmed denn an diese Stelle? Den Islam! Auf arabisch bedeutet Friede „Salam“. Das dieser Friede im Wort Islam steckt ist wieder ersichtlich, ohne besondere Kenntnisse der arabischen Sprache zu besitzen. Der Islam ist die Religion des Friedens. Der Prophet Haggai (as) prophezeite also Himda und Shalom, was nichts anderes als Mohammed und Islam bedeutet.

Man beachte hierzu auch den Absatz „Die verheimlichte Tatsache“ im Kapitel des Johannesevangeliums. Auch Jesus (as) prophezeite offenbar wörtlich „den Gepriesenen“ Ahmed/Mohammed), welches mit Tröster und Heiliger Geist übersetzt wurde.


Die Prophezeiung im Hohelied Salomos

Sein Mund ist süß, und alles an ihm ist lieblich. - So ist mein Geliebter; ja, mein Freund ist so, ihr Töchter Jerusalems!
(Hohelied 5:16)

Diese Übersetzung, so wie sie in den meisten Bibeln steht, ist offensichtlich falsch. Wenn wir uns die hebräische Transliteration des Textes betrachten, so sieht diese folgendermaßen aus:

5:16 xkv mmtqym vklv mxmdym (muchamadim) zh dvdy (dodie) vzh rjy (ra´ji) bnvt yrvslm.


Die entscheidenden Stellen sind fett markiert. Da die meisten wohl mit dieser Lautschrift nicht viel anfangen können, habe ich in Klammer eine eingedeutschte Version geschrieben. Sehen wir uns nun die Bedeutungen einzeln an:

-muchamadim: vom Wortstamm muchamad. Das entspricht auch genau der hebräischen Schreibweise von Mohammed. Wir sehen das dieses Wort hier schwammig mit „lieblich“ übersetzt wurde. Richtig wäre „der Gepriesene“ oder einfach „Mohammed“ gewesen.

-dodie: Dies wurde hier einfach mit „Geliebter“ übersetzt. Eine andere Bedeutung dieses Wortes ist aber auch „Onkel väterlicherseits“. Es gibt mehrere Bibelstellen an denen dieses Wort auch mit Onkel väterlicherseits übersetzt wird.

-ra´ji: Hier einfach übersetzt mit Freund. An anderen Textstellen wird dasselbe Wort mit „Mitarbeiter“ oder auch „Nachbar“ übersetzt.

All jenen die mit semitischen Sprachen nicht vertraut sind, möchte ich kurz erläutern wie es zu solchen Missverständnissen kommen kann. Die hebräische, genauso wie die arabische Schrift, kommen Großteils ohne Vokale aus. So schreibt man Mohammed auf Arabisch etwa folgendermaßen: „M-ch-m-d“. Dies könnte man nun auf verschiedenste Weise aussprechen. Eben als Muhammad, Michamud, Machamad etc. Die Bedeutung kann aber komplett variieren! Zur Hilfe wurden Zusatzzeichen eingeführt, die Klarheit schaffen. Beim Quran wurden diese Hilfszeichen unter dem Kalifen Othman, also bald nach dem Tode des Propheten, als der genaue Wortlaut in den Köpfen seiner Gemeinde noch exakt vorhanden war, eingeführt. Im Alten Testament erfolgte dieser notwendige Schritt mit großer Verspätung. Der hebräische Wortlaut festigte sich erst ab dem 8 Jh.n.Chr. durch die sogenannte Masora. Man bemerke erst nach dem Aufkommen des Islam! Es scheint klar zu sein, dass die Masoreten, also die jüdischen Schriftgelehrten der damaligen Zeit, darauf bedacht waren, die Prophezeiung des Propheten Mohammed zu vertuschen. So verdrehten sie einer klaren Prophezeiung zu einer poetischen Romanze, ohne jegliche Bedeutung.

Wir wollen nun, nachdem wir uns, den Background erarbeitet haben, an eine Übersetzung dieser Strophe wagen. Sie müsste in etwa folgendermaßen lauten:

Sein Mund ist süß, ja, er ist Mohammed. Er ist mein Onkel (väterlicherseits), und mein Nachbar, oh ihr Töchter Jerusalems!

Es sei noch kurz angemerkt, dass der Vater der Araber (Ismael (as)) nichts anderes als der väterliche Onkel der Juden ist. Und wer sind die Nachbarn der Juden, wenn nicht die Araber?
Prophezeiung im Buche Jesaia

Es handelt sich hier um etwas längere Textstellen. Ich werde deshalb einfach zwischendurch meine Kommentare dazugeben, um Übersichtlichkeit zu wahren. Es lohnt sich jedenfalls trotzdem im Nachhinein den ganzen Text noch einmal zusammenhängend zu lesen um den Überblick zu bekommen.

Beginnen wir mit Jesaja 42 „Der Knecht Gottes das Licht der Welt“

Siehe, das ist mein Knecht - ich halte ihn - und mein Auserwählter, an dem meine Seele Wohlgefallen hat. Ich habe ihm meinen Geist gegeben; er wird das Recht unter die Heiden bringen. Er wird nicht schreien noch rufen, und seine Stimme wird man nicht hören auf den Gassen. Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen. In Treue trägt er das Recht hinaus. Er selbst wird nicht verlöschen und nicht zerbrechen, bis er auf Erden das Recht aufrichte; und die Inseln warten auf seine Weisung.
(Jes 42:1-4)

Knecht entspricht auch dem Bild welches ein Moslem von jedem Propheten hat. Mohammed war nichts anderes als ein Knecht oder Diener Allahs. Hervorzuheben ist auch die Stelle, dass er das Recht unter die Heiden bringen werde. Denn Mohammed war primär tatsächlich zu den Heiden gesandt. Die Araber zu seiner Zeit waren großteils Götzendiener, Sonnenanbeter und ähnliches. Hingegen predigte z.B. Jesus (as) unter den Juden.

Weiter im Text:

So spricht Gott, der HERR, der die Himmel schafft und ausbreitet, der die Erde macht und ihr Gewächs, der dem Volk auf ihr den Odem gibt und den Geist denen, die auf ihr gehen: Ich, der HERR, habe dich gerufen in Gerechtigkeit und halte dich bei der Hand und behüte dich und mache dich zum Bund für das Volk, zum Licht der Heiden, dass du die Augen der Blinden öffnen sollst und die Gefangenen aus dem Gefängnis führen und, die da sitzen in der Finsternis, aus dem Kerker.
(Jes. 42:5-7)

Auch hier ist wieder vom Licht der Heiden die Rede, was bedeuten soll, dass der Prophet unter den Heiden erscheinen wird.

Ich, der HERR, das ist mein Name, ich will meine Ehre keinem andern geben noch meinen Ruhm den Götzen. Siehe, was ich früher verkündigt habe, ist gekommen. So verkündige ich auch Neues; ehe denn es aufgeht, lasse ich's euch hören. Singet dem HERRN ein neues Lied, seinen Ruhm an den Enden der Erde, die ihr auf dem Meer fahrt, und was im Meer ist, ihr Inseln und die darauf wohnen! Ruft laut, ihr Wüsten und die Städte darin samt den Dörfern, wo Kedar wohnt. Es sollen jauchzen, die in Felsen wohnen, und rufen von den Höhen der Berge!
(Jes 42:8-11)

Diese Stelle bringt überhaupt alles auf den Punkt! Sie beschreibt den Zustand der arabischen Halbinsel zur Zeit des Propheten Mohammed. So finden die Götzendiener Erwähnung, die durch den Islam, der den strengen Monotheismus, den Glauben an den Einen Einzigen Gott lehrt, ersetzt werden. Genauso wird die Euphorie und Freude die der Islam den Arabern brachte erwähnt. Kedar (as) war ja schließlich der Sohn Ismaels (as) und somit der Stammvater der Araber.

Sie sollen dem HERRN die Ehre geben und seinen Ruhm auf den Inseln verkünden! Der HERR zieht aus wie ein Held, wie ein Kriegsmann kommt er in Eifer; laut erhebt er das Kampfgeschrei, zieht wie ein Held wider seine Feinde. Ich schwieg wohl eine lange Zeit, war still und hielt an mich. Nun aber will ich schreien wie eine Gebärende, ich will laut rufen und schreien. Ich will Berge und Hügel zur Wüste machen und all ihr Gras verdorren lassen und will die Wasserströme zu Land machen und die Seen austrocknen. Aber die Blinden will ich auf dem Wege leiten, den sie nicht wissen; ich will sie führen auf den Steigen, die sie nicht kennen. Ich will die Finsternis vor ihnen her zum Licht machen und das Höckerige zur Ebene. Das alles will ich tun und nicht davon lassen. Aber die sich auf Götzen verlassen und sprechen zum gegossenen Bilde: »Ihr seid unsre Götter!«, die sollen zurückweichen und zuschanden werden.
(Jes 42:12-17)


Prophezeiungen im Neuen Testament

Die Prophezeiung des Jesus (as) im Johannesevangelium

In seiner letzten Rede prophezeite Jesus (as) das Kommen eines Trösters, der Menschlichkeit verbreiten sollte. Dieser Tröster war niemand anderer als Mohammed.

Jesus (as) spricht:

„Liebt ihr mich, so werdet ihr meine Gebote halten. Und ich will den Vater bitten und er wird euch einen andern Tröster geben, dass er bei euch sei in Ewigkeit.“
(Johannes 14:15,16)

Das habe ich zu euch geredet, solange ich bei euch gewesen bin. Aber der Tröster, der Heilige Geist, den mein Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.“
(Johannes 14:25,26)

„Ich habe euch noch viel zu sagen; aber ihr könnt es jetzt nicht ertragen. Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, wird er euch in alle Wahrheit leiten. Denn er wird nicht aus sich selber reden; sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen. Er wird mich verherrlichen; denn von dem Meinen wird er's nehmen und euch verkündigen.“
(Johannes 16:12-14)


Warum brauchen wir den Tröster?
Erstens brauchen wir den Tröster (Mohammed), weil der Auftrag von Jesus (as) zu seinem Ende gekommen ist und er die Offenbarung Gottes noch nicht vervollständigt hat:

„Ich habe euch noch viel zu sagen; aber ihr könnt es jetzt nicht ertragen.“ (Johannes 16:12)
[hier könnte man meinen dass das auch ein widerspruch in der bibel ist..denn in deinen beiträgen hast du geschrieben dass die offenbarung gottes schon vervollständigt ist und nichts mehr kommen sollte.]
Zweitens muss die Botschaft von Jesus (as) wiederholt werden. Sein letzter Befehl an seine Nachkommen war:

„Liebt ihr mich, so werdet ihr meine Gebote halten.“
( Johannes 14:15)

Die Gebote von Jesus (as) waren grundsätzlich die gleichen, wie die aller anderen Propheten vor ihm. Gehorsam und Unterwerfung dem einen Gott. Leider wurde das Christentum später vor allem durch die Dreifaltigkeit (Vater (Gott), Sohn (Jesus), Heiliger Geist) geprägt, die von Jesus (as) nie gepredigt wurde. So finden wir keine einzige Stelle in den Evangelien, welche die Lehre der Trinität explizit erwähnt. Diese Dogma festigte sich erst im Konzil von Konstantinopel, also 381 nach Christus! Deshalb brauchen alle Menschen den Tröster, um auf die ursprüngliche Botschaft aufmerksam gemacht zu werden:

„Aber der Tröster, der Heilige Geist, den mein Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.“
(Johannes 14:26)

Von Mohammed wurde die Einzigkeit Gottes und der Gehorsam gegenüber Ihn gepredigt, womit er auch an die ursprüngliche Botschaft von Jesus (as) und aller anderen Propheten erinnert.

Ein Muslim muss Jesus (as) ehren: „Er wird mich verherrlichen...“ (Johannes 16: 14). Bei der Nennung seines Namens spricht jeder Moslem einen Friedensgruß über ihn aus. Als Prophet und wie alle anderen Propheten wurde Jesus (as) von Mohammed verherrlicht. Jesus (as) wurde von allen falschen Behauptungen befreit. Und heute ehren ihn alle Muslime, also ein Fünftel der Weltbevölkerung, als einen der größten Propheten.

Warum muss der Tröster menschlich sein? (also kein „Heiliger Geist“)
Diese Verheißung wird in der christlichen Theologie auf den Heiligen Geist bezogen. Er wird in diesen Bibelstellen sogar beim Namen genannt. Darauf komme ich dann im nächsten Absatz noch zurück. Aber auch so deutet alles darauf hin, dass es sich um einen offensichtlichen Irrtum handeln muss, denn das Bild vom Heiligen Geist, welches die Kirchen tragen widerspricht diesen Stellen fundamental.

Jesus (as) spricht von einem „anderen Tröster“. Das heißt Jesus (as) war ein Tröster und ein anderer wird ihn ersetzten. Deshalb muss der Tröster, wie Jesus (as), ein Mensch sein.

„Denn er wird nicht aus sich selber reden; sondern was er hören wird, das wird er reden...“ und „er wird von dem was mein ist nehmen“: Aus diesen Bibelstellen sieht man, dass der Tröster sein Wissen aus der selben Quelle wie Jesus (as) (also von Gott) nehmen muss. Weiterhin hat der Tröster nicht die Erlaubnis aus sich selbst heraus zu sprechen. Diese beiden Dinge sind unvereinbar mit einem Heiligen Geist, der ja, wie es die Christen behaupten, niemand anderer als Gott selbst ist. Eine Offenbarung zu erhalten und eine bestimmte Aufgabe erfüllen zu müssen, das sind Aufgaben eines Propheten und nicht eines „heiligen Geistes“.
„..sondern was er hören wird, das wird er reden...“: Dieser Textabschnitt ist ebenfalls nicht mit Gott vereinbar. Es handelt sich hier um eine klassische Beschreibung göttlicher Eingebung und anschließender Predigt.

Ich zitiere an dieser Stelle nochmals die Quranverse, die Mohammed beschreiben und sich mit obigen Bibelzitaten decken:

Euer Gefährte (Mohammed) irrt nicht und wurde nicht getäuscht. Noch spricht er aus eigenem Antrieb. Es ist nichts anderes als eine ihm geoffenbarte Offenbarung, Die ihn der überaus Mächtige gelehrt hat.
(Sure 53:2-5)

Die genannten Bibelstellen geben auch die Art der Offenbarung des Qurans wieder. Erzengel Gabriel (as) trug Mohammed die Verse vor. Also sprach Mohammed das was er hörte.

„Wenn ich nicht gehe wird er nicht kommen“ (Johannes 16:12): Nach der Bibel existierte der Heilige Geist zur Zeit von Jesus (as) und sogar schon davor (z.B. zur Zeit Davids (as)). Deshalb ist es unmöglich, dass der Heilige Geist der Tröster ist.
Was ist nun der Heilige Geist in islamischer Sicht? Es gibt einige Bibelerzählungen, die sich mit quranischen decken. Dabei ist in der Bibel vom Heiligen Geist die Rede, im Quran allerdings vom Erzengel Gabriel (as). Es deutet also darauf hin, dass im Laufe der christlichen Geschichte aus dem Erzengel Gabriel (as) ein Heiliger Geist entstand, der wiederum zu Gott selbst erklärt wurde.


Die verheimlichte Tatsache

Wie schon erwähnt, ist in dieser Prophezeiung des Johannesevangeliums wörtlich vom „Heiligen Geist“ die Rede. Die Widersprüche die dies mit sich bringen würde habe ich bereits in den vorigen Absätzen deutlich erläutert.

Zunächst sei erwähnt, dass die letzte Rede des Jesus (as) nur im Johannesevangelium erwähnt wird. Die drei anderen kanonischen Evangelien verlieren darüber kein Wort! Ist es möglich, dass die Schreiber dreier Evangelien die letzte Rede von Jesus (as) ausgelassen haben? Selbstverständlich nicht! Ein wichtiges Ereignis wie dieses konnte von den Evangelienschreibern doch nicht einfach völlig ausgelassen worden sein. Warum fehlt es dann?
Da ja die Herrschaft der Juden durch das Erscheinen von Jesus (as) herausgefordert wurde, bemerkte später die Kirche, dass auch ihre Herrschaft durch einen anderen Propheten gefährdet werden könnte. Deshalb unterdrückten sie die Tatsache, indem sie dieses ganze Ereignis wegstrichen. Andererseits glaubten sie, dass sie, indem sie den Heiligen Geist einfügten, ihren eigenen Zwecken dienen könnten.

Man ließt also nur den Text im Johannesevangelium bestehen. In der griechischen Fassung des Neuen Testaments steht der Begriff Paraklet. Hierzu gibt es ein paar interessante Bemerkungen zu machen. So lässt sich heute nicht mehr nachprüfen, wie es sich mit dem griechischen Namen „Paraklet", der in der deutschen Fassung als Tröster und als Heiliger Geist wiedergegeben wird, verhielt. Hat der Schreiber damals etwas anderes unter diesem Namen verstanden? Oder vertauschte er ganz einfach die beiden ähnlich klingenden Namen „Paraklet“ und „Paraklyt"? Zwei ähnlich klingende Wörter mit ähnlicher Bedeutung. Paraklet bedeutet soviel wie Helfer, Fürsprecher, während Paraklyt bedeutet: der Gelobte, der Gepriesene, was sich in dem arabischen Wort Ahmad bzw. Mohammed widerspiegelt. Ahmad wie Mohammed heißen ja, der Gepriesene.

Hat also Jesus (as) gar „den Gepriesenen“ (=Ahmed/Mohammed) als Propheten angekündigt? Der Quran bestätigt uns dies:

(Bedenke auch,) als Jesus, der Sohn der Maria, sprach: »O ihr Kinder Israels! Ich bin wirklich Allahs Gesandter für euch, bestätigend die Thora, die vor mir war, und einen Gesandten ankündigend, der nach mir kommen und dessen Name Ahmed sein wird.« Doch als er mit deutlichen Beweisen zu ihnen kam, sagten sie: »Das ist offenkundiger Zauber!«
(Quran 61:6)

Moderne Bibelkritik bestätigt also das was im Quran offenbart wurde. Man beachte hierzu auch das Kapitel „Die Prophezeiung im Buche Haggai“ aus dem Kapitel Altes Testament. Auch hier wurde das Wort Ahmed (Himda) einfach mit „Kostbarkeiten“ übersetzt, anstatt es so zu belassen wie es war, und einfach als Namen eines zukünftigen Propheten aufzufassen. Es sei bemerkt, dass der Name Mohammed oder Ahmed niemals zuvor einem Menschen gegeben wurde. Es war eine einfache arabische Frau, namens Amina, die sich dazu entschied ihren Sohn Ahmed (der Gepriesene) zu nennen, ein Waisenkind, dessen Bestimmung es sein sollte, der letzte Prophet Gottes zu sein.


Die Juden befragen Johannes den Täufer:

Und dies ist das Zeugnis des Johannes, als die Juden zu ihm sandten Priester und Leviten von Jerusalem, dass sie ihn fragten: „Wer bist du?“ Und er bekannte und leugnete nicht, und er bekannte: „Ich bin nicht der Christus.“ Und sie fragten ihn: „Was dann? Bist du Elia?“ Er sprach: „Ich bin's nicht.“ - „Bist du der Prophet?“ Und er antwortete: „Nein.“ Da sprachen sie zu ihm: „Wer bist du dann?“, dass wir Antwort geben denen, die uns gesandt haben. Was sagst du von dir selbst? Er sprach: »Ich bin eine Stimme eines Predigers in der Wüste«
(Johannes 1:19-23)

Fassen wir das Ereignis nun noch einmal zusammen. Die Juden sandten also einige Schriftgelehrten zu Johannes dem Täufer, um herauszufinden wer er denn sei. Im Folgenden skizziere ich nochmals den Dialog:

-Wer bist du?
+Ich bin nicht der Christus.
-Was dann. Bist du Elia?
+Ich bin’s nicht.
-Bist du der Prophet?
+Nein.
-Wer bist du dann?
+Ich bin die Stimme eines Predigers in der Wüste.

Die jüdischen Gelehrten fragen also nach drei verschiedenen Personen, welche offenbar in ihren Schriften prophezeit werden. Christus ist klar. Es sei angemerkt, dass Christus nichts anderes als die griechische Übersetzung des hebräischen Messias ist.

Nun, mit Elia (as) wird es schon etwas schwieriger. Die Juden überlieferten, dass der Prophet Elia (as) entführt wurde und kurz vor Jesus (as) nochmals erscheinen würde. Wir Muslime halten das für eine unrichtige Fabel, die vermutlich von Heiden reininterpretiert wurde. Die Christen hingegen beharren auf der Aussage Jesu (as) im Matthäusevangelium:

Doch ich sage euch: Elia ist schon gekommen, aber sie haben ihn nicht erkannt, sondern haben mit ihm getan, was sie wollten. So wird auch der Menschensohn durch sie leiden müssen. Da verstanden die Jünger, dass er von Johannes dem Täufer zu ihnen geredet hatte.
(Matth. 17: 12,13)

Christen setzen als Elia also einfach mit Johannes dem Täufer gleich. Auch das ist ein Widerspruch in sich, denn das würde bedeuten, dass Johannes der Täufer, welcher der wiedergekehrte Prophet Elia (as) sein soll, im vorhin zitierten Dialog die jüdischen Gelehrten belogen hätte. Ein Verhalten, welches sich für einen Propheten nicht gehört, möchte man meinen. Wie auch immer. Das sollen Juden und Christen untereinander ausmachen.

Die entscheidende Frage ist, nach welchem Propheten fragen die Juden hier, wenn nicht nach Mohammed?

Bitte genau durchlesen und auch auf meinen letzten Beitrag auf seite 12 antworten.

dariokl Offline

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26.01.2006 19:42
#204 RE: Beweis, dass im Koran Widersprüche sind antworten

hallo ady!

(Der Quran ist nicht annähernd soo sehr verändert worden wie die Bibel...)

der koran hat ja auch keine prophezeiungen, die so detailliert sind, bzw, die erst zu einer bestimmten zeit offenbart werden sollte. die offenbarung ist für unsere zeit heute geschrieben worden. erst seit 1850 bis heute ist die offenbarung fast völlig verstanden. denn damals war die politische situation noch nicht so weit fortgeschritten, um das man das eine odere andere schon verstanden hätte.
beispiel: 1876 haben die bibelforscher aus der bibel herausgefunden, das 1914 irgendetwas ganz besonderes in der menschheitsgeschichte passieren würde. etwas was sich von all dem wie das leben davor war abhebt. die bibelforscher hatten zunächst verstanden, das das jüngste gericht kommen würde. doch als dann das jahr 1914 war, passierte nichts. nichts? es passierte sehr wohl was. ein krieg wie es ihn vorher nicht gegeben hat in der menschheitsgeschichte. den krieg, den man dann weltkrieg nannte. denn so was gab es vorher noch nie.

interessant ist dann auch, und hier passen die puzzlestücke wieder zusammen so das es logisch ist, das die bibel dann prophezeit hat, was sich nun alles nach 1914 verändern würde. matthäus 24:1 - 14, markus 13:1 - 10, lukas 21: 9 - 11, 2.timotheus 3:1 - 7,

seit 1914 ist folgendes passiert: satan der teufel hatte mit seinen anhängern, engel die auch wie er gegen gott rebellierten, einfluss im himmlischen und im irdischen bereich. das heisst auf einfluss auf die engel, sowie auch auf die menschen. doch 1914 gab es einen krieg im himmel, zwischen satan und jesus. satan wurde dann auf die erde verbannt und hat nun keinen einflussgewalt im himmlischen bereich mehr. das heisst die neue ordnung ist dort wieder hergestellt worden. nun da satan nur seinen einflussbereich auf der erde hat, weiss er, das er nur noch eine kleine zeit hat, um soviele menschen wie möglich von dem wahren gott abzubringen. deshalb ist es plötzlich seit 1914 in alles bereichen intensiver und schlimmer geworden als jemals zuvor. hir stehen die prophezeiungen von satan und der erde:offenbarung 11:15 und 12:7-10, 12.

deshalb haben die zeugen etwas sich verbessert. sie haben aber nicht die bibel verändert. sie haben nur das was sie erst nicht verstanden haben, später richtiggestellt. man darf auch nicht vergessen, das die bibelforscher auf sich allein gestellt waren damals. allein die bibel genauestens zu übersetzen, ohne das etwas verfälscht wurde, hat um die 90 jahre gebraucht. seit mitte 1900 wurden die meisten dinge erst allmählich verstanden. übrigens waren es nicht die kirche oder andere aus der christenheit, die das buch der offenbarung komplett gelöst hatten, nein es waren die bibelforscher, die später ZJ genannt wurden.
ich finde es sehr gut, das wenn man sich vertan hat, es schnellstmöglicht richtigzustellen und das aber auch zu erklären. das ist ehrlichkeit. das tut die kirche nicht, die juden nicht, die moslems nicht, ja sogar wissenschaftler der evolutionstheorie nicht.

übrigens wurde auch das vorhergesagt, das es eines tages ein volk geben würde, die den namen gottes täglich gebrauchen werden. apostelgeschichte 15:14-18 und jesaja jesaja 43:10-11.

gruss dariokl


New Salomon.The Wiseman Offline



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26.01.2006 22:02
#205 RE: Beweis, dass im Koran Widersprüche sind antworten

Was soll ich denn sa verstehen?
Was soll denn mit Tötet die Ungläubigen,denn gemeint sein?
Etwa nicht was es heißt?
Oder soll es im Entfentesten heißen;Tötet denn Unglauben in jeden Menschen und Sie sollen zum wahren Glauben kommen.Denn Islam?
Am Ende ist doch nur Entscheidend :Wie der Glaube tatsächlich gelebt wird und was sehen wir in der Welt.
Hat der Islamismus nicht mehr Terror verbreitet ,als alle anderen Relligionen ,und selbst gemäßigte Muslime
soladirisieren in den Westlichen Europäischen Staaten mit Bin Laden und seine Politik .
Der Glaube wird zum Identifikationsinstrument benutzt um die Muslime zu Radikalisieren.
Es ist eine Frage der persönlichen Herzenseinstellung jedes Menschen auf dieser Welt ,wie man dazu steht.


SnookerRI Offline

Soul-Societist


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26.01.2006 22:57
#206 RE: Beweis, dass im Koran Widersprüche sind antworten

In Antwort auf:
Hat der Islamismus nicht mehr Terror verbreitet ,als alle anderen Relligionen

Das wage ich mal zu bezweifeln, da die Kriegs- und Terrorgebahren, derer, die sich Christen nannten auch nicht von schlechten Eltern waren... Zählt man all das, was an Kriegsverbrechen unter dem Kreuze zustande kam zusammen, kommt da eine, den nominellen Christen sehr unliebsame Liste des längeren formats zustande, für die die Soldaten auf dem Felde nicht die hauptschuld tragen!

Wie war das doch?! Jeder, der zum schwert greift, wird durch das Schwert umkommen
Und doch wurde genau das von den Oberen der religionen unterstützt.



De nihilo nihil (lukrez)

Robin87 Offline



Beiträge: 1.848

26.01.2006 23:32
#207 RE: Beweis, dass im Koran Widersprüche sind antworten
In Antwort auf:

Das wage ich mal zu bezweifeln, da die Kriegs- und Terrorgebahren, derer, die sich Christen nannten auch nicht von schlechten Eltern waren... Zählt man all das, was an Kriegsverbrechen unter dem Kreuze zustande kam zusammen, kommt da eine, den nominellen Christen sehr unliebsame Liste des längeren formats zustande, für die die Soldaten auf dem Felde nicht die hauptschuld tragen!

Wie war das doch?! Jeder, der zum schwert greift, wird durch das Schwert umkommen
Und doch wurde genau das von den Oberen der religionen unterstützt.



wegen den Mittelalterlichen Feldzügen solltest du das Christentum nicht so sehr verurteilen. Menschen machen eben Fehler, auch Christen, aber Jesus ist ja in die Welt gesandt um den Menschen ihre Fehler zu vergeben.

das hast du einst in einem anderem Forum geschrieben:

Zitat von Snooker

Beziehe aber sein Glaubensschema und seine Dogmen nicht auf den Rest der Christen... Mir dreht sich sonst der Magen um





"Und sollten wir nicht in der Lage sein die hohe Arbeitslosigkeit abzuschaffen, dann haben wir es auch nicht mehr verdient wiedergewählt zu werden (Gerhard Schröder, ein Atheist)"

SnookerRI Offline

Soul-Societist


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26.01.2006 23:39
#208 RE: Beweis, dass im Koran Widersprüche sind antworten

In Antwort auf:
du bist viel zu eigenwillig,[...]

Da hast du vollkommen recht! Es ist mein eigener Wille, nach der objektiven Wahrheit zu suchen ... Was hätte ich davon, wenn ich mir eine "Wahrheit" nach meinem Gusto hinböge? Nein, Robin da hätte ich mein Ziel wohl total verfehlt...Also was wolltest du nochmal sagen?

In Antwort auf:
weiß du noch was du einst in einem anderem Forum geschrieben hast?

Da musst du schon etwas genauer werden...

De nihilo nihil (lukrez)

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.438

26.01.2006 23:46
#209 RE: Beweis, dass im Koran Widersprüche sind antworten

In Antwort auf:
wegen den Mittelalterlichen Feldzügen solltest du das Christentum nicht so sehr verurteilen. Menschen machen eben Fehler, auch Christen,

Ich verwechsele es nicht ... ich führe nur eine klare Trennung zwischen solchen, die behaupten Christen zu sein, als nach dem leben, was Christus sagte, und solchen, die es auch wirklich tun...

Also sind für mich per Definition, Leute die behaupten Christen zu sein, und Kriegsverbrechen, wie beide Weltkriege, etc mit offenem Auge befürworten, Heuchler. Die Nächstenliebe ist eine der Grundlagen des Christentums. Wer diese nicht achtet, indem er Kriege - aus welchen absurden motiven auch immer - führt, und sich trotzdem christlich nennt, redet mit gespaltener zunge! Hugh!

Wie groß darf denn der fehler deiner meinung nach sein, sodass man sich trotzdem noch christlich nennen darf?



De nihilo nihil (lukrez)

dariokl Offline

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26.01.2006 23:57
#210 RE: Beweis, dass im Koran Widersprüche sind antworten

hallo ady!


also erst mal muss ich zu deinem beitrag sagen, das er sehr abenteuerlich geprägt ist. wenn tatsächlich mohammed der letzte prophet gewesen wäre, hätte gott in 1.mose 3:15 von 2 samen gesprochen, die eines tages in die welt kommen sollten. leider wurde aber immer von einem samen vorhergesagt. das zieht sich in der bibel bis zum ende wie eine linie durch.

mit 1.mose:15 wurde das erste mal von einem samen gesprochen, der der schlange den kopf zermalmen würde. das heisst satan vernichten würde. das war nicht mohammed, denn es wurde gesagt, das dieser besagte verheissene same

1.mose 49:10 wird vorhergesagt, das dieser same aus der linie judas stammen wird. und in psalm 132:11 + jesaja 9:7 und 11:1,10 wird nochmals genauer darauf bezug genommen. das der same aus der königslinie davids stammen wird.

in micha 5:2 wird dann sogar vorhergesagt, wo dieser same geboren wird, nämlich in bethlehem-efrata. das war auch nicht mohammed. der wurde erst 500 jahre später geboren und auch nicht in bethlehem.

in Jesaja 7:14 wird vorhergesagt, das eine jungfrau diesen samen gebären wird. in matthäus 1:23 wird dann nochmal auf ihn bezug genommen. bis jetzt wie du siehst alles ganz eindeutig, ohne herum erklären zu müssen und abenteuerliche bezüge zu nutzen.

ich werde dennoch auf alle deine argumente logische schlussfolgerungen geben, als beweis dafür das du leider nicht richtig liegst. aber ich glaube das nützt nichts. denn es sieht so aus, als würdest du ganz fanatisch nur darum kämpfen das du recht hast, und das es dich verletzen würde, solltest du feststellen das du falsch liegst. ich kann dich sogar sehr gut verstehen, das es dich innerlich wütend machen würde, wenn du anerkennen müsstest das der koran falsch ist. deshalb traue ich mich eigentlich gar nichts mehr an dich zu schreiben. auf eine art fänd ichs gut, wenn du die wahrheit finden würdest, aber auf die andere art, glaube ich das du nicht suchst, sondern lieber alles versuchst zu tun, damit es so aussieht als wäre dein glauben der richtige. du kämpfst also gegen alles viel lieber an, als zu forschen ob es doch eine logisch nachvollziehbar auf beweise beruhende wahrheit gibt. lieber ady! es geht hier nicht einfach nur um religion, sondern es geht ganz reel um unser leben. denn wenn die bibel recht hat, wird gott demnächst hier auf der erde die vernichten die absichtlich nicht vorhatten ihn kennenzulernen und seine wahre anbetung anzunehmen.
dabei scheinst du ein netter zu sein. wenn dein herz ganz echt, den wahren gott sucht, dann wirst du die wahrheit finden, bevor der grosse tag gottes eingetroffen ist.
aber du musst es demütig aus herzen wollen. und ich bin mir nun nicht ganz sicher ob du diese demut und dieses herz besitzt. ich weiss wovon ich rede, denn ich war mal einer der kein herz für wahrheiten hatte. ich habe mich immer nur rechtfertigt, wenn ich falsch lag, obwohl ich wirklich nicht richtig lag. statt konstruktiv zu forschen, habe ich immer nur gegengehalten. damit habe ich aber nur mir geschadet und niemandem geholfen.

nagut, ich werde dir trotzdem nun die argumente deines übermegalangen beitrags mit beweisführung stück für stück aufschreiben. falls du überhaupt noch interesse hast das zu erfahren. hab bitte verständnis dafür das ich nicht gleich alles auf einmal beantworte, da mir das zuviel schreiberei ist. ich werde jetzt einen beitrag und morgen zwischen durch die fortsetzung schreiben.

gruss dariokl

dariokl Offline

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27.01.2006 01:22
#211 RE: Beweis, dass im Koran Widersprüche sind antworten
an ady!


(zitat:von christen, zj, und auch von dir wird gerne die these vertreten, die Bibel sei die letzte Offenbarung Gottes):

nicht die christen, nicht die ZJ, nicht die juden oder ich oder sonstwer sind dieser meinung. sondern in der bibel steht es eindeutig geschrieben, im letzten buch der bibel, die offenbarung: off. 22:18+19 :

18 „Ich lege vor jedermann Zeugnis ab, der die Worte der Prophezeiung dieser Buchrolle hört: Wenn jemand einen Zusatz zu diesen Dingen macht, wird Gott ihm die Plagen hinzufügen, die in dieser Buchrolle geschrieben stehen; 19 und wenn jemand irgend etwas von den Worten der Buchrolle dieser Prophezeiung wegnimmt, wird Gott dessen Teil von den Bäumen des Lebens und aus der heiligen Stadt wegnehmen, Dinge, die in dieser Buchrolle geschrieben stehen.

hier wurde eindeutig gesagt, das nichts mehr diesem buch der bibel hinzugefügt werden sollte. warum? ganz einfach, damit man nicht in die irre geführt wird, durch falsche propheten oder religionen, die einfach behaupten die wahrheit zu haben. auch der koran wäre ein zusatz zu der buchrolle der bibel. das durfte mohammed nicht. er wusste ja leider nicht alles über die bibel.
schon allein das müsste dich zum denken anregen, warum es dennoch soviele andere bücher gibt, unter anderem auch der koran oder die mormonen mit ihrem buch. alle bücher die nach der zeit der bibel geschrieben worden sind.
aber das macht dir wahrscheinlich nichts aus, darüber einfach hinwegzusehen. jaja, ich weiss, jetzt wirst du vielleicht wieder sagen: das wurde einfach hinzugedichtet in der offenbarung 22:18 und 19.

ich gehe nun auf deine ausführungen genauestens ein!

(zitat:Gott versprach Abraham (as) Vater großer Nationen zu werden:
„Siehe, ich habe meinen Bund mit dir, und du sollst ein Vater vieler Völker werden.“
(Gen 17:4)
Hagar (ra) wanderte nun mit ihrem Sohn (as) einsam durch die Wüste. Sie konnte kein Wasser finden und Ismael (as) war dem Verdursten nahe. Sie legte ihren Sohn (as) ein Stück weit weg von ihr, denn sie konnte ihm nicht beim Sterben zusehen. In diesem Moment sprach Gott zu ihr:
„Steh auf (Hagar), nimm den Knaben (Ismael) und führe ihn an deiner Hand; denn ich will ihn zum großen Volk machen.“
(Gen. 21:18))

ja, das steht in der bibel. und das stimmt ja auch, denn aus abraham sind viele stämme entstanden und auch völkerschaften. auch auf ismael wurde dies vorhergesagt. und das ist auch so eingetroffen. fast alle araber stammen von ismael ab. nur ist hier noch immer nichts davon gesagt worden das er auch etwas mit dem verheissenen sámen zu tun hat, bzw wírd hier nichts davon erwähnt, das aus ismaels linie noch ein prophet kommen würde, der nach jesus kommen soll.

(zitat:Nach unserer Überlieferung ereignete sich diese Geschichte in Mekka. Ein Engel erschien Hagar (ra) und fächerte mit seinen Flügeln im Sand, wodurch Wasser zum Vorschein kam. Diese Quelle heißt „Zamzam“ und Millionen von Pilgern trinken seit Jahrhunderten davon, ohne dass die Quelle jemals versiegt. Ein Zeichen für Leute mit Verstand!
Man lese hierzu Genesis Kap 21: 8-21. Der einzige bekannte Brunnen, der seit jener Zeit existiert und Wasser sprudelt liegt in Mekka und heißt „Zamzam“.)

mekka liegt ca 80km nahe des roten meeres. Hagar verlief sich in der Wildnis von Beerscheba, die wüste von der du gesprochen hast(1.mose 21:14- 14 Da stand Abraham früh am Morgen auf und nahm Brot und einen Wasserschlauch und gab es Hạgar, indem er es auf ihre Schulter legte, und das Kind, und dann entließ er sie. Und sie ging hin und irrte in der Wildnis von Beërschẹba umher).
Als ihr infolgedessen das Wasser ausging und Ismael erschöpft war. In Übereinstimmung mit der Bedeutung des Namens Ismaels (gott hört/erhört) ‘erhörte Gott’ dessen Hilferuf, beschaffte das nötige Wasser und ließ ihn so am Leben. die wildnis Beerschebas lag örtlich, südlich-westlich nahe dem salzmeer. also nicht dort wo mekka liegt. somit kann das nicht der besagte brunnen in mekka sein, von der die rede aus der wildnis in Beerscheba war.
übrigens auch hier immer noch kein hinweis das aus der linie ismaels der prophet kommen sollte. und wir haben sogar eine völlig neue sache herausgefunden, das dieser brunnen in mekka gar nicht der ist von dem in Beerscheba´die rede ist. das habe ich durch recherche zufällig gefunden, durch alte landkarten.

(zitat:Nach unserer Überlieferung ereignete sich diese Geschichte in Mekka. Ein Engel erschien Hagar (ra) und fächerte mit seinen Flügeln im Sand, wodurch Wasser zum Vorschein kam.)

ganz interessant! in der bibel wurde das weinger spektakulär beschrieben. da heisst es in 1.mose 21:19 - 19 Dann öffnete Gott ihre Augen, so daß sie einen Wasserbrunnen erblickte; und sie ging hin und begann den Schlauch mit Wasser zu füllen und dem Knaben zu trinken zu geben.
das heisst ja, das gott gar keinen engel dafür benutzte. woher hast du deine überlieferung? die ist ja falsch geschildert worden. aber nichts desto trotz, immer noch kein hinweis, die prophezeit, das ismaels linie einen propheten wie mohammed hervorbringen würde.

das mekka in paran liegt das stimmt. das der berg sinai auch in paran liegt ist eindeitig. doch die geschichte mit dem berg sinai, die stimmt zwar, aber auch hier sehe ich keinen eindeutigen hinweis auf muhammed.
doch das werd ich mir morgen genau anschauen!
ich bin nämlich jetzt sehr müde. ist nämlich schon spät. während ich dir schreibe, forsche ich zusätzlich. dadurch das ich sehr genau bin, dauert das immer lange. denn ich bin nicht leichtgläubig, sondern forsche tiefgründig nach der wahrheit. das nimmt nun mal zeit in anspruch.
also bis morgen ady!

liebe grüsse dariokl

Ady Offline




Beiträge: 710

27.01.2006 14:59
#212 RE: Beweis, dass im Koran Widersprüche sind antworten

Hi Dariokl

mach dir keine sorgen, ob ich wirklich nach der wahrheit suche oder nicht.
ich bin niemand der sich selber verarscht indem er sagt das eine falsch religion die wahre ist.
ich versuche mit herz sowie mit verstand die wahre religion gottes zu finden...und ich will
auch niemanden überzeugen, dass der islam die wahre religion ist..sondern will mit solchen beiträgen
dann deine meinung hören....ich glaub eher dass es sich für dich schon erledigt hätte...die wahre religion sind die zeugen jehovas ..weil du sehr direkt aus sichtweise der zeugen jehovas argumentierst
und man das nicht mehr nach suche nach der wahrheit bezeichnen kann.
diese mit ismael und co hab ich aus einer internetseite hier rein kopiert weil ich diesen text seehr
interessant finde und keineswegs abenteuerlich...eigentlich ist es ziemlich logisch...
da ich ziemlich viele beiträge bis jetzt gepostet habe und du noch nicht auf alle meine beiträge argumentiert hast warte ich erstmal nur ab bis alles beantwortet ist ...
wie z.b. über das(habe ich auch unter diesem thread geschrieben und noch keine meinung von dir gehört):

und nochwas über das Beten...in keiner Religion wird gezeigt wie man beten soll ..steht in keinem heiligen Buch sondern nur im Quran...glaubst du Gott hätte uns nicht gesagt wie man Beten soll?
Genauso mit der Sauberkeit...keine Religion verlangt soviel Sauberkeit und Respekt vor seinen Eltern wie der Islam...und man glaubt streng nur nach einem Gott....
das alles soll von Satan sein???
im islam wird nicht andauernd von Tod, Hass usw. geredet wie du das glaub ungefähr so gesagt hast Dariokl...ich denk das das völlig korrekt ist..das der Mensch gewarnt wird und nicht am jüngsten Tag sagt das hab ich nicht gewusst u.ä.
dagegen denk ich in der Bibel wird mit den lieben Bibelstellen übertrieben...denn dort wird ständig davon geredet das die Sünden immer verziehn werden..hauptsache man glaubt an Gott und sein sohn ..so ist es der bibel zu entnehmen...über die Strafe der Menschen die nicht gehorchen wollten wird nur selten in der Bibel gesprochen...
p.s. du sagtest das Gabriel muhammed erwürgt hätte..
kannst du mir dazu die Quranstelle sagen?

....

Ady Offline




Beiträge: 710

28.01.2006 16:21
#213 RE: Beweis, dass im Koran Widersprüche sind antworten

auch das gotteshaus die moschee der muslime ist sehr bescheiden z.b. im gegensatz zu den kirchen, indenen man bilder von maria usw. findet, statuen, usw.
in einer moschee dagegen sind die wände ganz weiß, man findet keine bilder von maria, joseph oder jesus usw.
das war also der satan oder ?

Ady Offline




Beiträge: 710

01.02.2006 19:56
#214 RE: Beweis, dass im Koran Widersprüche sind antworten

dario könntest du bitte endlich mal antworten?
ich warte schon soo lang
danke im vorraus

New Salomon.The Wiseman Offline



Beiträge: 30

02.02.2006 11:45
#215 RE: Beweis, dass im Koran Widersprüche sind antworten
Hallo hier ist New Salomon Ady,ich habe das Gespräch zwischen Dir und Dario mitverfolgt.
Ich bin Religions&Kultur Schüler und beschäftige mich länger mit Heiligen Schriften Koran&Bibel.
Ich bitte Dich Kaufe Dir eine Bibel im Einzelhandel für 10 Euro ,manchmal hat Karstadt diese auch für 5 Euro
im Angebot.Vergleiche erst einmal Objektiv die Bibel und den Koran.Habe ein Offenes Ohr für Logik und nicht für
unlogisches .

Ady Offline




Beiträge: 710

02.02.2006 14:10
#216 RE: Beweis, dass im Koran Widersprüche sind antworten

falls du dieses gespräch mit verfolgt hättest...hättest du auch gewusst, dass ich die bibel, Quran und die neue welt übersetzung der zeugen jehovas habe...!

weiß einer warum dario mir nicht mehr antwortet??

dariokl Offline

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Beiträge: 51

02.02.2006 17:43
#217 RE: Beweis, dass im Koran Widersprüche sind antworten

hallo ady!!!

hab dich nicht vergessen. hab neuerdings wieder eine menge um die ohren. ich werd dir noch mehr antworten geben, aber die nächsten tage wieder, wenn ich mehr zeit habe. hoffe du hast verständnis dafür!
sorry!!!

gruss dariokl

Ady Offline




Beiträge: 710

03.02.2006 15:02
#218 RE: Beweis, dass im Koran Widersprüche sind antworten

ok ...vergiss es aber nicht...ich wart solang

dariokl Offline

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Beiträge: 51

07.02.2006 16:27
#219 RE: Beweis, dass im Koran Widersprüche sind antworten

Hallo Ady!!!!


Nun die fortsetzung der antworten!
Bevor ich beginne, ist mir noch eine sache eingefallen.
Die geschichte mit dem wasser und dem engel der mit seinen flügeln den sand umherwirbelte.
Das ist eine absolute lüge. Warum?
Auch ohne verweis dieser geschichte auf die bibelstelle, wo ja von gar keinem engel die rede war, gibt es ein hinweis auf eine lüge!
Welche lüge?
Engel haben keine flügel. Denn engel sind geistgeschöpfe und müssen keine flügel besitzen um sich fortzubewegen. Flügel haben sich die menschen dazugedichtet, um zum beispiel bei zeichnungen oder statuen erkenntlich zu machen das man damit einen engel meint.
Das so nebenbei!!!

Soooo!!! Los geht’s!!

(Er sprach: Der HERR ist vom Sinai gekommen und ist ihnen aufgeleuchtet von Seïr her. Er ist erschienen vom Berge Paran her und ist gezogen nach Meribat-Kadesch (andere Übersetzung: er trat heraus aus Tausenden von Heiligen); in seiner Rechten ist ein feuriges Gesetz für sie.
(Deut. 33:2)
„Der Herr ist vom Sinai gekommen“ verweist auf die Offenbarung Gottes auf Moses (as).

„aufgeleuchtet von Seir“ verweist auf Gottes Botschaft der Nazarener.

Aber was hat „erschienen vom Berge Paran“ zu bedeuten?)


Antwort: mit der herr, ist gott gemeint und nicht moses der prophet. die alten bibeln aus dem mittelalter und auch die hebräischen schriften deuten darauf hin, das hier der name gottes, also jahve oder jehova stand.
Deshalb hat es auch so geleuchtet. Denn gott ist eine fülle an dynamischer kraft; also voller power und energie. Das war also buchstäblich gemeint.
Was ist mit seir gemeint?
Seir ist ein gebiet oder ein land und hat nichts mit dem nazarener zu tun.
Zur Zeit Abrahams wurde Seir von den Horitern bewohnt, Doch auch der ältere Name „Seir“ wurde noch für die Nachkommen Esaus sowie für ihr Wohngebiet gebraucht.
Seir wird im allgemeinen mit dem 15 km w. von Jerusalem gelegenen Gebirgskamm identifiziert, an dessen Südseite die Ortschaft Schoresch liegt.

Und paran? Tja, da ist doch gott dem moses auf dem berg sinai erschienen. Sinai gehört zur gegend parans. Also nichts spektakuläres. Alles ist einfach zu erklären.
Übrigens mit den tausenden von heiligen sind engel gemeint.
Mit dem feurigen gesetz oder aber auch das feuer des gesetzes sind auch engel gemeint.

Und mit ihm waren heilige Myriaden,
Zu seiner Rechten zu ihnen gehörende Krieger.

Das ist noch eine bibelübersetzung des verses. Aber wie dem auch sei, so oder so, nichts deutet auf irgendeine prophezeiung hin. Schon gar nicht das hier mohammed prophezeit wurde. Da ist nicht mal eine prophezeiung enthalten! In all den versen.


(Wenn du in das Land kommst, das dir der HERR, dein Gott, geben wird, so sollst du nicht lernen, die Greuel dieser Völker zu tun, dass nicht jemand unter dir gefunden werde, der seinen Sohn oder seine Tochter durchs Feuer gehen lässt oder Wahrsagerei, Hellseherei, geheime Künste oder Zauberei treibt oder Bannungen oder Geisterbeschwörungen oder Zeichendeuterei vornimmt oder die Toten befragt. Denn wer das tut, der ist dem HERRN ein Greuel, und um solcher Greuel willen vertreibt der HERR, dein Gott, die Völker vor dir. Du aber sollst untadelig sein vor dem HERRN, deinem Gott.
(Deut. 18:9-13)

Bekanntlich waren all diese Praktiken unter den Arabern zur Zeit des Propheten Mohammed weit verbreitet. Töchter waren nicht angesehen. Sie wurden bei lebendigem Leibe begraben oder verbrannt. Aberglauben, Magie und Zauberei waren ebenfalls weit verbreitet. Der Prophet Mohammed hat dieses Übel abgeschafft. All die oben genannten Dinge sind im Islam strengstens untersagt!)

All diese dinge sind auch dem christentum untersagt worden. Doch die christenheit, also falsche christen, wie zum beispiel die kirche duldet es. Und nur weil mohammed es gestört hatte das sein volk mit wahrsagerei, spiritismus und götzendienst zu tun hatte, bedeutet es noch lange nicht das er ein prophet gottes war. Er hatte sich einfach selber zu einem propheten gemacht, um irgendwas zu verändern. Denn er tat weder wunder, noch prophezeite er völlig neue dinge die nicht in der bibel standen. Das hätte er gekonnt und auch getan, wäre er tatsächlich von gott gesandt worden.

Ausserdem ist auch hier in all diesen bibelversen keine prophezeiung zu sehen. Keiner der verse wurde in zukunftsform geschrieben, noch wird hier eindeutig etwas gesagt, das eines tages jemand kommen würde aus der linie ismaels, der diese schlechten dinge aus der welt schaffen würde.


((Moses spricht:) Einen Propheten wie mich wird dir der HERR, dein Gott, erwecken, aus deiner Mitte, unter deinen Brüdern; dem sollt ihr gehorchen ... (Gott spricht:) Ich will ihnen einen Propheten, wie du bist, erwecken aus ihren Brüdern und meine Worte in seinen Mund geben; der soll zu ihnen reden alles, was ich ihm gebieten werde. Doch wer meine Worte nicht hören wird, die er in meinem Namen redet, von dem will ich's fordern.
(Deut. 18:15-19))

Hier wird es sehr interessant.

Aber das wird ich dir auch in einem weiteren beitrag mitteilen. Tut mir leid. Ich kann verstehen wenn es dich etwas enttäuscht, das ich ausgerechnet jetzt nicht soviel zeit habe im internet zu chatten. Aber ich denke wir packen das schon, oder??

Liebe grüsse dariokl

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

10.03.2006 17:02
#220 RE: Beweis, dass im Koran Widersprüche sind antworten
Arme Moslems,

nur werdet ihr sogar noch eurer paradisischen Huri beraubt!

"Spektakulär ist seine neue Lesart zweier Verse in Sure 44 und 52. Darin werden den ins Paradies Eingegangenen grossäugige Huris (Paradiesjungfrauen) versprochen, ein feststehendes Elementder islamischen Jenseitsvorstellung. Nach Luxenbergs Lesart erwarten den Seligen dort jedoch nurnoch weisse, kristallklare Weintrauben. Auch andere Verse, die diese Huris beschreiben, werden in ähnlichem Sinn umgedeutet....Der Sure 108 etwa soll eine christlich-syrische Liturgie zugrunde liegen, und auch die Weintrauben im Paradies sollen aus der christlich-syrischen Literatur stammen."

Quelle: [url]http://web.archive.org/web/20041012041910/http]http://web.archive.org/web/20041012041910/http]http://web.archive.org/web/2004101204191...1012041910/http]http://web.archive.org/web/2004101204191...1012041910/http[/url]://www.nzz.ch/2001/02/03/li/page-article732B7.html[/url]

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...was zu bezweifeln ist

Sehrazat Offline



Beiträge: 24

11.03.2006 04:43
#221 RE: Beweis, dass im Koran Widersprüche sind antworten

@spagethus, sorry aber der link funktioniert nicht,,, und was willst du jetzt sagen,,,,

was soll das jetz mit den huris,,,? aws ist das problem,, reicvhen dir die weintrauben nicht,,,
Habe nicht richtig verstehen könne was dein problem eigentlich ist,,,,

Und danke für dein mitleid für uns muslime ,,, aber lass es stecken,,, mitleid steht keinem der selber bemitleidet werden muss,,,

Und gibt es endlich auf mit suren anzu kommen wo vom ihr selber keine ahnung habt,,,
Auch dich liebt der herr,,,brauchst doch nicht eifersüchtig auf uns zu sein,,,

Sehrazat Offline



Beiträge: 24

11.03.2006 04:57
#222 RE: Beweis, dass im Koran Widersprüche sind antworten

Frage eins, ging es hier eigentlich nicht um koran,,,?
Gibt es hier einen wie werde ich jahova unterricht...?


In Antwort auf:
((Moses spricht:) Einen Propheten wie mich wird dir der HERR, dein Gott, erwecken, aus deiner Mitte, unter deinen Brüdern; dem sollt ihr gehorchen ... (Gott spricht:) Ich will ihnen einen Propheten, wie du bist, erwecken aus ihren Brüdern und meine Worte in seinen Mund geben; der soll zu ihnen reden alles, was ich ihm gebieten werde. Doch wer meine Worte nicht hören wird, die er in meinem Namen redet, von dem will ich's fordern.
(Deut. 18:15-19))

Hier wird es sehr interessant.


hehe, jetzt bin ich aber auch mal gespannt,,,,???

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

11.03.2006 06:50
#223 RE: Beweis, dass im Koran Widersprüche sind antworten

Stimmt, das stimmt was nicht. Ich setze mal den ganzen Text ein:

die neue züricher zeitung schrieb am 3. Februar 2001

Wie aramäisch ist der Koran?
Ein provokatives Buch zur Deutung «unklarer» Stellen
Von Mona Naggar

Als der Prophet Mohammed im Jahr 632 n. Chr. starb, existierte der Koran in seiner heutigen Form noch nicht. Das ist auch in der islamischen Tradition attestiert. Es gab Personen, dieTeile des Korans auswendig kannten, und es existierten schriftliche Aufzeichnungen. Aber bereitsdie ersten Nachfolger Mohammeds unternahmen Versuche, Koranausgaben anzufertigen.

Die bedeutendste Ausgabe ist die des dritten Kalifen, Uthman (644-656), auf welcher der uns heute vorliegende Korantext beruht. Uthman liess Abschriften in die damals wichtigsten islamischen Städte schicken. Abweichende Versionen sollten vernichtet werden. Aber es kursierten über Jahrhunderte die sogenannten «unkanonischen» Lesarten, die zur Uthman-Ausgabe Varianten beigrammatisch und inhaltlich schwierigen Stellen boten. Um die Entstehung der abweichenden Lesarten verstehen zu können, muss man sich die Entwicklung der arabischen Schrift vor Augen führen. Im 7. Jahrhundert verfügte sie noch nicht über diakritische Punkte, die gleich geschriebene Konsonanten voneinander unterschieden. Die kurzen Vokale wurden nicht gekennzeichnet, die langen nicht immer. Nur das Konsonantengerüst stand fest. Allerdings ergaben die verschiedenen Lesarten keine gravierenden Sinnunterschiede.

Abgesehen davon haben einige Stellen im koranischen Text den Exegeten schon seit der islamischen Frühzeit Kopfzerbrechen bereitet. Mit nochmehr Interpretationsproblemen bei «unklaren» oder «dunklen» Stellen beschäftigten sich die westlichen Koranübersetzer, die sich mit den Erklärungsversuchen der muslimischen Gelehrtennicht zufrieden gaben. Hier hakt eine neue Studie von Christoph Luxenberg ein. Der Autor geht dabei von der sprachlichen Situation aus, die in denersten Jahrzehnten des 7. Jahrhunderts geherrscht haben soll. Damals liess die Schreibpraxis des Arabischen Mehrdeutigkeiten zu und das Syro-Aramäische, die grosse Kultursprache Vorderasiens, übte noch einen grossen Einfluss aus.

Bei der Klärung der umstrittenen Stellen geht Luxenberg in mehreren Schritten vor. Zunächst zieht er noch einmal die grosse Koranexegese von Tabari und das Hauptlexikon «Lisan Al-Arab» heran. Wenn das zu keinem Ergebnis führt, dann prüft er, ob es im Syro-Aramäischen eine gleich lautende Wurzel gibt, die eine andere Bedeutung hat, aber zum Kontext besser passt. Ein weiterer Schritt ist die Änderung der diakritischen Punkte, um so zu einem sinnvolleren arabischen Wort zu gelangen. Als Nächstes werden die diakritischen Punkte verändert, um zu einer aramäischen Wurzel zu kommen. Der letzte Schritt versucht durchdie Rückübersetzung des arabischen Ausdrucks ins Aramäische ihn über die Semantik des syro-aramäischen Ausdrucks zu erschliessen.

Christoph Luxenberg gelangt mit dieser Methode zu einer reichen Ausbeute an Deutungsansätzen. So «korrigiert» er dadurch manche Lesarten der Konsonantenstämme, und er erklärteinige grammatikalische und orthographische Absonderlichkeiten im koranischen Text mit demEinfluss des Syro-Aramäischen. Unter Rückgriff auf den semantischen Inhalt mancher syro-aramäischer Verben bietet er weitreichendere Bedeutungen für arabische Wörter an.

Spektakulär ist seine neue Lesart zweier Verse in Sure 44 und 52. Darin werden den ins Paradies Eingegangenen grossäugige Huris (Paradiesjungfrauen) versprochen, ein feststehendes Elementder islamischen Jenseitsvorstellung. Nach Luxenbergs Lesart erwarten den Seligen dort jedoch nurnoch weisse, kristallklare Weintrauben. Auch andere Verse, die diese Huris beschreiben, werden in ähnlichem Sinn umgedeutet.

Natürlich ist es nichts Neues, dass das Arabische und somit auch die Sprache des Korans Entlehnungen aus fremden Sprachen aufnahm, z. B.aus dem Äthiopischen, Persischen, Hebräischen und natürlich aus dem Syro-Aramäischen. Sogar frühe muslimische Koranexegeten diskutierten diese Tatsache. Aber im Zuge der Entstehung des Dogmas von der Reinheit der koranischen Sprache wurde es immer schwieriger, über die nichtarabischen Elemente im Koran zu sprechen.

Die westliche Islamwissenschaft beschäftigte sich eingehend mit Entlehnungen aus dem Aramäischen im Koran. Aber es ist unter vielen Wissenschaftern akzeptiert, dass das heilige Buch derMuslime in einem Arabisch verfasst wurde, das irgendwo zwischen dem Dialekt des Hidjaz und der damals herrschenden literarischen Hochsprache anzusiedeln ist. Mit seinem Nachweis überden hohen Anteil syro-aramäischer Elemente stellt Luxenberg das in Frage. Für den Autor handelt es sich um eine aramäisch-arabische Mischsprache, die von den späteren Generationen nichtmehr ganz verstanden und deshalb vielfach falsch gelesen wurde.

Luxenberg geht davon aus, dass die mündliche Überlieferung des Korans vor der Einführung der neuen Schreibpraxis unterbrochen wurde. Hier fragt sich allerdings, warum die mündliche Überlieferung des wichtigsten Textes für die jungemuslimischen Gemeinde abreissen sollte. Weiter greift der Autor ein Thema auf, das im Abendland schon seit langem diskutiert wird: den Einfluss christlichen Gedankengutes und alter christlicher Liturgie auf den Koran. Der Sure 108 etwa soll eine christlich-syrische Liturgie zugrunde liegen, und auch die Weintrauben im Paradies sollen aus der christlich-syrischen Literatur stammen.

Es ist zu hoffen, dass das Buch von Christoph Luxenberg zu einer regen wissenschaftlichen Diskussion führt. Ein wenig hinderlich könnte es dabei sein, dass der Wissenschafter sich hintereinem Pseudonym versteckt.

Christoph Luxenberg: Die syro-aramäische Lesart des Koran. Verlag Das Arabische Buch, Berlin 2000. 311 S., Fr. 58.-.

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Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

11.03.2006 07:07
#224 RE: Beweis, dass im Koran Widersprüche sind antworten
In Antwort auf:
und was willst du jetzt sagen,,,,

was soll das jetz mit den huris,,,? aws ist das problem,, reicvhen dir die weintrauben nicht,,,
Habe nicht richtig verstehen könne was dein problem eigentlich ist,,,,


Glaube ich dir gerne. Liegt einfach daran, dass ich keins habe. Für mich war es eher befriedigend zu erfahren, dass auch der Koran nicht so unverändert Allahs Wort ist, wie einige von euch steif und fest behaupten. Und dann sogar noch die Huris gestrichen!
Damit haben wir Pastafarianer mit unserem Biervulkan und der StripperInnenfabrik euch um Längen überflügelt

In Antwort auf:
Und danke für dein mitleid für uns muslime ,,, aber lass es stecken,,, mitleid steht keinem der selber bemitleidet werden muss,

Na, dann bemitleiden wir uns eben gegenseitig. Soll doch keiner sagen, Moslems und Pastafarianer hätten nicht doch was gemeinsam
Aber war mir schon klar, dass ich zumindest dich wegen der Huri nicht bemitleiden muss. Würdest dich ja in Todesgefahr begeben, wenn die dir fehlen würden.


In Antwort auf:
Und gibt es endlich auf mit suren anzu kommen wo vom ihr selber keine ahnung habt,,,
Auch dich liebt der herr,,,brauchst doch nicht eifersüchtig auf uns zu sein

Da liegst du aber nun völlig daneben. Ich bin keine Knecht, habe also auch keinen Herren, sondern bin mein eigener.
Obwohl, so gesehen liebt der Herr mich schon. Und dich auch. Meine Güte ist unendlich.

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Navigator Offline



Beiträge: 247

04.04.2006 18:23
#225 RE: Beweis, dass im Koran Widersprüche sind antworten
An dieser Stelle möchte ich allen danken die versucht haben blinden Menschen ihr Augenlicht wiederzugeben, auch wen nur mit mangeldem Erfolg...Ihre Herzen sind versiegelt und nur Gott kann sie entsiegeln.

Hier noch paar Anmerkungen, bis heute gibt es keinen Wissenschaftler etc. der einen Widerspruch im Koran gefunden hat, wieso gerade ihr? Oo

Unser Prophet (gesegnet sei er) war ein nicht fehlerloser Mensch, Jesus hatte keine Fehler, was laesst sich daraus schliessen? Antwort: Das der Koran für jeden gewöhnlichen Menschen auf der Erde eine Lebensanleitung ist wie er sein Leben besser gestalten kann und sich somit die Wege zum Paradies öffnet.

Nicea 325 n.Ch. Treffen der höchsten kirchlichen Kardinaele --> Menschen schreiben Bibel neu.

Es gibt in Arabien 5 Jahre alte Kinder die den Koran auswendig koennen (mehr als 100000). Die Wissenschaft findet darauf bis heute keine logische Erklaerung, sie sind die Hüter des Korans, Wunder Gottes zur heutigen Zeit. Kein anderes Buch laesst sich so auswendig rezitieren. Ich habe noch nie von jemanden gehört der die Bibel auswenig reziteren kann.

Gott hat den Koran nicht zufaellig auf arabisch gesand, bis heute ist arabisch die einzige Sprache die sich von damals bis heute nicht geaendert hat, somit ist der Koran nur im arabischen 100% orginal geblieben, und nur auf arabisch kann man (wen ueberhaupt) nach Fehlern suchen, bis heute ohne Erfolg.

Ich persöhnlich halte die Evolutionstheorie für schwachsinn, der in der Schule gelehrt wird nur damit wir der Wissenschaft glauben (sie somit am leben halten), die EVO. therorie wurde hunderte male neu geschrieben, geaendert, hinzugefügt, manipuliert usw. heute seh ich jeden Monat mind. einen Film auf Discovery Channel indem ein Forscher irgendwelche neuen DNA sequenzen von urzeitlichen inselbewohnern entschlüsselt hat und somit die EVO. Theorie neu geschrieben werden muss.

Leute tut es euch nicht an, es ist ein Spiel des Satens welches er mit dem Menschen spielt um euch von der Wahrheit fern zu halten (stellt euch die Menschheit bildlich als Esel vor welche der Karotte am Stiel hinterher rennt um sie irgendwann mal zu bekommen, doch nicht sieht das er Richtung Abgrund rennt). Oder mal anderes gefragt, Affen essen ihre Scheisse, trinken ihre Pisse denkt ihr wirklich das wir von diesen Primaten abstammen? Wen ja dann seit ihr primitiv uns Menschen (Gottes Schöpfung) mit diesen Affen auf eine gemeinsame Ebene zu stellen. Wen Affen wirklich was mit uns gemeinsam haben, dann würden sie schon laengst versuchen auf 2 Beinen zu gehen, eine Sprache zu entwickeln usw. laut Wissenschaft ist unsere DNA die des Schweins am aehnlichseten, da koennte ja jemand auf die Idee kommen sich eine neue Theorie auszudenken diese mit paar Beispielen belegen und tada neue EVO. Theorie "wir stammen von den Schweinen ab".

Noch was, wen Frankreich den Islam zur Staatsreligion macht braucht ihr euch nicht zu wundern, dieses ist auch ein Zeichen des Jüngsten Gerichts. Was sagen jugendliche wen sie sich verabschieden immer öfter? 'Peace' welches übersetzt Islam bedeutet.

Es sind die Zeichen die manche noch nicht sehen andere hingegen sehen und spüren der jüngste Tag rückt nahe, jeder wird sein Gericht bekommen. Von daher danke ich Gott das er mir die Augen geöffnet hat und hoffe das immer mehr Menschen die Schöpfung nicht in frage stellen sonden es merken und akzeptieren.

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