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Dieses Thema hat 109 Antworten
und wurde 4.251 mal aufgerufen
 Islam
Seiten 1 | 2 | 3 | 4 | 5
Reinecke ( gelöscht )
Beiträge:

03.06.2008 10:01
#26 RE: Neues aus Eurabien Antworten
In Antwort auf:
B.S. schrieb: Ganz klar ist der Mann von der Frau getäuscht worden. Aber in einem Punkt, der eigentlich gar nicht nachfragewürdig sein dürfte. Ähnlich wie wenn ein Arbeitgeber nach Schwangerschaft fragt, ist das sittenwidrig (oder sollte es sein) und lügen somit erlaubt.


Also, ich würde das Verhältnis zwischen Ehegatten irgendwie anders beurteilen als das zwischen mir und meinem Chef...

In Antwort auf:
Qilin fragte: Gibt es irgendwo eine Liste der Punkte, nach denen man nicht fragen darf


Im Arbeitsrecht schon; da ist eindeutig geklärt, bei welchen Fragen man beim Vorstellungsgespräch lügen darf, da hat B.S. recht. Ich finde nur die Gleichstellung zwischen Arbeits- und Liebesverhälniss etwas abwegig.

In Antwort auf:
B.S. schrieb: Wenn wir, wie es ja nach deinem Beispiel ist, hier für Muselmänner andere sittlichen Werte anerkennen, ist das für mich nicht ein Beitrag zur Integration sondern ein Beitrag zur Unterdrückung der Frauen und Aufgabe eigener Werte.


Ich gehe mal davon aus, dass ich das gleiche Recht auf Ehe-Annulierung zustände, wenn ich denn so wild darauf wäre. Wie gesagt, nicht nur Muslims haben diesen Jungfrauen-Wahn. In China (zumindest in traditionelleren Kreisen) ist es völlig klar, dass ein Mann sich durch die Betten vögelt, so gut er kann, aber als Gattin am liebsten eine Jungfrau hätte.

In den USA ist die Keuschheits-Bewegung auch uf dem Vormarsch, und wer weiß, wann das zu uns rüberschwappt. (Wobei da der zutiefst sexistische Aspekt fehlt, der die Jungfräulichkeit allein von Frauen verlangt.) Wenn man sich ein einen solchen Fundamental-Christen verguckt könnte das wahrscheinlich ähnlich enden.

http://www.berlinonline.de/berliner-zeit...0050/index.html
qilin Offline




Beiträge: 3.552

03.06.2008 10:24
#27 RE: Neues aus Eurabien Antworten
In Antwort auf:
Ich gehe mal davon aus, dass ich das gleiche Recht auf Ehe-Annulierung zustände, wenn ich denn so wild darauf wäre.
Tao-Ho sagt mir, das gleiche Recht würde auch einem Zeugen Jehovas zustehen,
dessen Braut [fälschlich] behauptet hätte sie sei ebenfalls Mitglied der ZJ

Zitat von Berliner Zeitung
Auch unter Experten ist Abstinenz als Verhütungsmittel gegen Schwangerschaften und sexuelle Krankheiten höchst umstritten. Eine Untersuchung von 13 Abstinenz-Programmen mit 15 000 Teilnehmern hat ergeben, dass diese Programme nicht sehr effizient sind. Kritiker nennen sie sogar gefährlich, weil sie die Jugendlichen nicht auf die Realität vorbereiten. Einer Studie zufolge sollen Jugendliche, die der Abstinenz-Bewegung angehören, dann aber doch ihr Keuschheitsversprechen brechen, weniger häufig verhüten. Dadurch liefen sie Gefahr, ungewollt schwanger zu werden und sich Infektionen wie den Aids-Virus HIV einzufangen. Einer Erhebung zufolge sollen auch die keuschen Jugendlichen am Ende gar nicht so keusch sein. Oft würde anstelle von genitalem oraler Sex praktiziert werden.
Nicht nur das - Untersuchungen in den USA haben ergeben, dass Geschlechtskrankheiten
unter No-sex-Anhängern kaum seltener wären als unter anderen Jugendlichen - allerdings
die Ansteckungsstellen andere - wegen Angst um die 'nachweisbare' Jungfäulichkeit...
Verlangt wird die dort aber auch von Männern - nur die Nachweisbarkeit fehlt...

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Nichts bedarf so sehr der Reform
wie die Meinungen anderer Leute. [Mark Twain]

() qilin

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

03.06.2008 10:38
#28 RE: Neues aus Eurabien Antworten

In Antwort auf:
Gibt es irgendwo eine Liste der Punkte, nach denen man nicht fragen darf

Vielleicht sogar ne Liste. Auf jeden Fall eindeutige Festlegungen, was sittenwidrig ist. Auch eine Reihe von Grundsatzurteilen dazu die konkrete Beispiele belegen. Gibt es so was in Österreich nicht?

In Antwort auf:
Das 'Recht der Frau zu lügen' impliziert hier die
'Pflicht des Mannes, diese Lüge gutwillig hinzunehmen und in seiner Gesellschaft
zu verschweigen...' - und das ist keine juridisch exekutierbare Verpflichtung


Ich denke eher, du bringst da was durcheinander. Es geht nicht um Rechte der Frauen zu lügen oder Pflichten des Mannes das hinzunehmen. Das sind Begriffe, die du jetzt geprägt hast und die tatsächlich nichts mit Rechtssprechung zu tun haben.
Um was es geht ist die Sittenwidrigkeit von Verträgen. Nicht mehr und nicht weniger.

In Antwort auf:
Also, ich würde das Verhältnis zwischen Ehegatten irgendwie anders beurteilen als das zwischen mir und meinem Chef...

Dann würdest du eindeutig was falsch machen. Was sittenwidrig ist, hängt nicht von den Vertragspartnern ab.

In Antwort auf:
Ich gehe mal davon aus, dass ich das gleiche Recht auf Ehe-Annulierung zustände, wenn ich denn so wild darauf wäre.

Auch wenn dem so wäre, wäre der Zustand nicht besser.
Allerdings vermute ich hier wurde schon der Kulturkreis des Mannes, in dem Jungfernschaft einen besonderen Wert hat, mit berücksichtigt.
Wissen wir aber nicht, weil wir die Urteilsbegründung nicht kennen. Also ist sowohl meine als auch deine Vermutung reine Ansichtssache.

qilin Offline




Beiträge: 3.552

03.06.2008 10:42
#29 RE: Neues aus Eurabien Antworten
Nun, vielleicht gibt's in Deutschland ein Grundsatzurteil, dass es sittenwidrig und verboten ist,
seine Braut zu fragen, ob sie schon mal Sex hatte - in Österreich gibt's das allerdings nicht.

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() qilin

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

03.06.2008 12:11
#30 RE: Neues aus Eurabien Antworten

Mensch, nun lass dir doch nicht noch erklären, dass es nicht um das Fragen geht, sondern darum, ob eine falsche Antwort auf die Frage dazu berechtigt, einen Vertrag als nichtig von Anfang an zu erklären. Sittenwidrig ist mMn eine Jungfernschaft überhaupt als Grundlage für einen gültige Ehe anzuerkennen. Der hier oft geführten Behauptung, die Ehe wäre anulliert worden, weil die Frau gelogen habe (es also nicht um den Inhalt, sondern um Lüge an sich geht) kann es jedenfalls nicht sein. Dann wäre jede Ehe anullierbar, denn jeder hat doch irgendwie irgendwo schon mal seinen Partner angelogen. Es kommt offensichtlich darauf an, ob der Lüge eine besondere Bedeutung zukommt. Das hat man hier so gewertet. Genau das ist es aber, was ich als völlig falsch und sogar als sittenwidrig betrachte.

qilin Offline




Beiträge: 3.552

03.06.2008 12:49
#31 RE: Neues aus Eurabien Antworten

Nun, ich hatte mich auf Deine Meinung bezogen, dass "dieser Punkt eigentlich gar nicht nachfragewürdig sein dürfte."
Da eine Ehe immer eine freie Übereinkunft ist, kann jeder potentielle Ehepartner selbst entscheiden was für ihn wichtig ist -
und das dem Anderen mitteilen. Wenn wie schon erwähnt meine Freundin unbedingt Kinder möchte, und ich ihr verschweige
dass ich zeugungsunfähig bin; wenn ein ZJ nur eine 'Schwester' heiraten will - oder ein Atheist nur eine Gleichgesinnte -
und seine Wicca-Freundin spielt Theater; wenn ich - was weiß ich - aus irgendwelchen Gründen nur einen 'vollständigen'
Menschen heiraten will, und meine Freundin sagt mir nicht, dass sie eine Beinprothese hat - dann haben diese Lügen für
den jeweils Anderen essentielle Bedeutung, und eine Lüge in diesem Punkt ist ein ebenso essentieller Vertrauensbruch -
unabhängig davon, wie unsinnig die Sache für einen Unbeteiligten vielleicht klingt. Vielleicht kann man einen Dienstgeber
dazu zwingen, einen Beschäftigten zu behalten, den er nicht will (auch das ist wohl problematisch) - bei einem Ehepartner
geht das sicherlich nicht...
Und - nochmal - was wäre es für ein Unterschied, wenn die Ehe nicht annulliert, sondern geschieden worden wäre

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() qilin

kadesch Offline



Beiträge: 2.705

03.06.2008 14:58
#32 RE: Neues aus Eurabien Antworten

Ein Unterschied zwischen Scheidung und Annullierung ist die eventuelle Versorgungslage.
In so einem kurzen Zeiraum der Ehe zwar im wesentlichen Uninteressant, aber überlegen wir uns
mal wenn aus dieser kurzen episode eventuell eine Schwangerschaft entstehen würde?

Ich sehe das Problem hier weniger im Strafrechtlichen Sinne, sondern im Weltbild bzw. Frauenbild
dieses Mannes.
Und dies ist wieder einmal das Kulturelle Problem was mit Leuten mit muslimischem Hintergund
oft auftritt. Den Wert einer Frau anhand ihrer Jungfräulichkeit zu bemessen ist so als würde man
ein Auto erwerben. Und dies lässt tief blicken, nämlich dahin gehend dass manche Muslime
ihrer Frauen eher als "Sachen" und nicht als Personen ansehen.
Und daran krankt die ganze Religion und auch der ganze Kulturkreis.
Die Ungleichbehandlung von Mann und Frau bzw. das gesamt archaische Weltbild in den Köpfen dieser Leute.
Und das ist nicht nur im Islam so sondern war hier noch vor einigen jahrzehnten auch nicht viel anders.
Gerade der Katholizismus ist in Sachen moralischen Ansprüchen der Denkweise des Islam nicht unähnlich.
(vielleicht nicht ganz so Krass)
Und bei uns hat die Gleichberechtigung der Frau ja auch erst richtig angefangen als sich die Frauen den
Zwängen und Bevormundungen durch unsere Gesellschaft und die Kirchen entzogen haben.

Glaube ist Aberglaube

welfen2002 Offline



Beiträge: 2.706

03.06.2008 18:29
#33 RE: Neues aus Eurabien Antworten

Zitat von Reinecke
Also, ich würde das Verhältnis zwischen Ehegatten irgendwie anders beurteilen als das zwischen mir und meinem Chef...
Es geht hier um den formellen Akt der Eheschließung und den sich daraus ergebenden Rechten und Pflichten. Ich weiß nicht wie der Ehemann die "Unberührtheit" seiner Frau in der Hochzeitsnacht überprüft hat, falls sich daraus aber ein Kind ergibt betrifft das Urteil der Aufhebung der Eheschließung nicht nur 2 Personen. Wem will man unterhaltstechnisch an den Karren fahren? Dem Standesbeamten, der nach besten Wissen und Gewissen eine Ehe beschlossen hat, ohne die jungfrauliche Unversehrtheit vorher zu prüfen?

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Taqiyya bitte nicht mit Tequila verwechseln, kommt auch nicht aus Mexiko!

qilin Offline




Beiträge: 3.552

03.06.2008 19:10
#34 RE: Neues aus Eurabien Antworten

OK, OK - mein Verhältnis zu meiner Frau unterscheidet sich also in keiner Weise von dem zu meinem Chef...
Und warum das Ganze - nur um irgendeinem hinterwäldlerischen Muslim an den Karren fahren zu können???
'Falls sich daraus aber ein Kind ergibt' - na, dann gibt's eben um einen unehelichen Vater mehr...

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() qilin

Reinecke ( gelöscht )
Beiträge:

03.06.2008 19:34
#35 RE: Neues aus Eurabien Antworten
In Antwort auf:
B.S. schrieb: Dann würdest du eindeutig was falsch machen. Was sittenwidrig ist, hängt nicht von den Vertragspartnern ab.


Es spielt aber eine große Rolle, um was für einen Vertrag es sich handelt; eine Ehe gibt mir ein Zeugnisverweigerungsrecht; ein Arbeitsvertrag nicht. Aus beiden Verträgen leitet sich eine Treupflicht her; die ist aber völlig anders gewichtet, weil es einmal um die Treue zum Ehe- & Lebenspartner geht, beim anderen um die Treue zum Brötchengeber; mit der ehelichen Treuepflicht ist übrigens nicht die sexuelle Treue gemeint...

Ein anderer Punkt: Es geht in dem Fall doch primär um finanzielle Fragen; eine nicht gewollte Ehe fortzusetzen kann man von niemanden verlangen, auch nicht vom islamistischen Steinzeit-Ayatollah. Die legale Alternative wäre also eine Scheidung, was ev. zu Ansprüchen der Ex-Gattin geführt hätte. Tut mirleid, aber ich fände es nicht richtig, das auf falschen tatsachen aufzubauen.

Wobei: Die Frage ist ja die Nachweisbarkeit; mich würde interessieren, wie der Fall ausgegangen wäre, wenn die Frau Stein und Bein geschworen hätte, sie hätt' moch nie... Aber auch das ist Spekulation, wie B.S. an einem anderen Punkt schon treffend sagte.

In Antwort auf:
Qilin schrieb: Da eine Ehe immer eine freie Übereinkunft ist, kann jeder potentielle Ehepartner selbst entscheiden was für ihn wichtig ist - und das dem Anderen mitteilen.


Ich finde, daas ist der entscheidende Punkt; da eine Ehe nunmal eine verdammt persönliche Angelegenheit ist müssen auch bei der Frage, welche Punkte beim Zustandekommen der Ehe entscheiden sind, persönliche Maßstäbe angelegt werden. Wenn dann Menschen völlig andere Maßstäbe haben als ich muss ich das weder gut finden noch dazu Beifall klatschen - Es ist aber in einer freien Gesellschaft hinzunehmen. Ich sehe einfach nicht, wo die Rechte dieser Frau verletzt wären.

EDIT:
In Antwort auf:
kadesch schrieb: Ich sehe das Problem hier weniger im Strafrechtlichen Sinne, sondern im Weltbild bzw. Frauenbild dieses Mannes.


Das Problem sehe ich auch; ich denke, niemand will das verteidigen. Aber Justizia hat nun mal blind zu sein, und in dem Thread ging es um rechtliche Fragen, nicht ob der Typ ein guter Mensch ist.
Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

03.06.2008 21:06
#36 RE: Neues aus Eurabien Antworten
Zitat von qilin
..dann haben diese Lügen für den jeweils Anderen essentielle Bedeutung, und eine Lüge in diesem Punkt ist ein ebenso essentieller Vertrauensbruch - unabhängig davon, wie unsinnig die Sache für einen Unbeteiligten vielleicht klingt.

Wir drehen uns im Kreise. Alles was du anführst ist das, was ich unter
Zitat von BS
Der hier oft geführten Behauptung, die Ehe wäre anulliert worden, weil die Frau gelogen habe (es also nicht um den Inhalt, sondern um Lüge an sich geht) kann es jedenfalls nicht sein. Dann wäre jede Ehe anullierbar, denn jeder hat doch irgendwie irgendwo schon mal seinen Partner angelogen. Es kommt offensichtlich darauf an, ob der Lüge eine besondere Bedeutung zukommt.
beschrieben habe.
Du willst also offensichtlich aus jeder Lüge die irgendjemand als "essentiell" empfindet das Recht ableiten, einen Ehevertrag zu anullieren. Ich will das nicht. Die Gerichte auch nicht. In der Regel jedenfalls.
Für mich ist das Urteil genau so ein Skandalurteil wie das, in dem der Richter der Vergewaltigung einer Nutte nicht nachgehen wollte.
Für dich ist es in Ordnung.

Nun, sind wir halt verschiedener Meinung, wir werden beide damit leben können.
Zitat von kadesch
Ich sehe das Problem hier weniger im Strafrechtlichen Sinne, sondern im Weltbild bzw. Frauenbild
dieses Mannes.

Klar, das ist das Grundproblem.
Der Skandal ist, dass mit diesem Urteil dieses Weltbild anerkannt wird, indem der Frage der Jungfernschaft eine besondere Bedeutung zugemessen wird.
welfen2002 Offline



Beiträge: 2.706

03.06.2008 22:04
#37 RE: Neues aus Eurabien Antworten

@BS ich teile Dein rechtsempfinden.
Aber in F gibts schon merkwürdige Richter.
15000€ für ein: "erneut gefordert hatte, dass Schafe beim islamischen Opferfest betäubt werden müssten, bevor ihnen die Kehle durchgeschnitten wird."
http://de.news.yahoo.com/afp/20080602/te...eu-1dc2b55.html

Spinnen die Franzosen?????

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Taqiyya bitte nicht mit Tequila verwechseln, kommt auch nicht aus Mexiko!

Tao-Ho Offline

Zennois


Beiträge: 5.365

04.06.2008 08:59
#38 RE: Neues aus Eurabien Antworten

Öhm, neee - spinnen tun die nicht. Es ging hierbei darum, dass BB die Muslime beleidigt hat
und das ist in Frankreich verboten.

Beispiel wie streng dieses Gesetz ist:

Wenn ich meinen Nachbarn immer wieder sage, dass er in seinem Vorgarten anstatt Gemüse gefälligst
Blumen sähen soll, mache ich mich strafbar und kann (wie BB) verurteilt werden.

Ist eben die französische Rechtssprechung.

Übrigens ist auf meinem Boden in Lezay erlaubt Hühner zu vögeln - aber wenn man ein Schaf nehmen
will, muss ich auf den Bürgersteig gehen, denn es ist nur dort erlaubt Schafe zu ***. Aber, das
ist eine andere Angelegenheit.

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So wie die Lotosblume lieblich und unbefleckt aus dem Schlamm sich erhebt...
() Tao-Ho

qilin Offline




Beiträge: 3.552

04.06.2008 14:38
#39 RE: Neues aus Eurabien Antworten
Hallo BS,
In Antwort auf:
Du willst also offensichtlich aus jeder Lüge die irgendjemand als "essentiell" empfindet das Recht ableiten, einen Ehevertrag zu anullieren.
Nein - das würde jedem Missbrauch Tür und Tor öffnen. Es hat allerdings JedeR das Recht Bedingungen zu stellen,
wen er/sie heiraten will und wen nicht. Das ist hier der Fall gewesen, und die Frau hat auch in der Verhandlung
zugegeben, dass sie das wusste - sonst hätte sie eben nicht gelogen. Ob der Mann sich jetzt auf eine Jungfrau
kapriziert oder eine Blondine, oder eine Frau mich nur heiratet wegen meinen wunderschönen dunkelvioletten Nase
- wenn die Nase nur aufgemalt ist, die Blondine gefärbt und die Jungfrau nur behauptet, dann ist das formal eine
arglistige Täuschung, auch wenn's für uns noch so lächerlich wäre...
Das entsprechende 'Weltbild' braucht man damit nicht anzuerkennen.

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() qilin

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

04.06.2008 15:14
#40 RE: Neues aus Eurabien Antworten
Dann streitest du also ab, dass bei der Auswahl, welche Lüge als arglistige Täuschung zu behandeln ist, eine Auswahl zu treffen wäre?

Es geht hier ja um eine Ehe nach staatlichen Richtlinien, nicht um einen Ehevertrag, bei dem besondere Bedingungen einzuhalten wären.
Wenn der Staat nun aber dieser Lüge ein besonderes Gewicht zubilligt erkennt er schon die Weltanschauung, die dahinter steht, mit an.

Würdest du es auch als arglistige Täuschung betrachten, wenn der Mann vorher gefragt hätte, ob die Frau an der Klitoris verstümmelt wurde, sie hätte ja gesagt, war es dann aber nicht? Es gibt einfach Sachen, die dürfen vom Staat nicht als Ehevoraussetzung anerkannt werden. Bei mir gehört auch Jungfernschaft dazu.

Aber wir drehen uns schon wieder im Kreise. Deshalb war das für mich mein Schlusswort.
Unsere Argumente sind getauscht, neue wirds nicht geben. Du konntest mich und ich dich nicht überzeugen, lassen wir es gut sein.
Reinecke ( gelöscht )
Beiträge:

04.06.2008 15:26
#41 RE: Neues aus Eurabien Antworten
Im Arbeitsrecht gibt es einen konkreten Katalog, bei welchen Fragen ein potenzieller Arbeitnehmer lügen darf, und wo nicht. Hintergrund: Es lässt sich objektiv sagen, dass der Arbeitgeber ein Interesse hat, was über eine mögliche Schwangerschaft oder Gewerkschaftsmitgliedschaft des Kandidaten zu wissen; genauso hat dieser ein objektives und gesetzlich geschütztes Interesse daran, diese Informationen eben nciht weiterzugeben, da sie im Zweifel gegen ihn sprechen. Da hier ein "Keine Aussage" genauso verfänglich ist wie ein "Ja" gibt es das Recht zu lügen. (Ich kenne übrigens keine weiteres solches Recht, in unserer gesamten Rechtsordnung nicht; vielleicht überseh ich was, aber das ist die absolute Ausnahme!)

Welche vergleichbar ojektiven Kriterien könnte man hier aufstellen? Ist 'ne ernst gemeinte Frage; will wirklich jemand, dass es einen staatlich verordenten Katalog gibt, was ein potentieller Gatte seiner ANgetrauten (und umgekehrt) erzählen darf, was er ihr erzählen muss und wo er lügen darf? Ich fänds abwegig und einen Eingriff in einen zutiefst privaten Bereich.

Mal ein paar Vorschläge:
-Vermögen; würde Heiratsschwindlern endlich Tür und Tor öffnen, wenn die rechtlich geschtüzt erzählen dürfen, sie seien Millionäre, um dann mit der Mitgift durchzubrennen.
-Gesundheitszustand
-Zeugungsfähigkeit
-Aufenthaltsstatus/Staatsbürgerschaft
-Arbeitslosigkeit
-Tierliebe usw. usf.

Wo darf ich lügen? Wo ist es legitim, staatlich zu erklären, dass ein potentieller Ehepartner angelogen werden darf, und wo verbietet sich das aus dem Charakter der Ehe?

Wenn wir so weit sind dass Parlament oder Regierung entscheiden, nach welchen Kriterien ich meinen Lebenspartner aussuche, dan hat sich die freie Gesellschaft irgendwohin verabschiedet, wo ich nicht hin will.

EDIT:
In Antwort auf:
B.S. schrieb: Du willst also offensichtlich aus jeder Lüge die irgendjemand als "essentiell" empfindet das Recht ableiten, einen Ehevertrag zu anullieren.


Ich im Prinzip ja, wenn es Anhaltspunkte gibt, dass das der Wahrheit entspricht (nicht nur vorgeschoben ist), und die Lüge nachgewiesen werden kann.

In Antwort auf:
B.S. schrieb: Nun, sind wir halt verschiedener Meinung, wir werden beide damit leben können.


Solange wir ncihtn irgendwann heiraten wollen... ;)
qilin Offline




Beiträge: 3.552

04.06.2008 16:25
#42 RE: Neues aus Eurabien Antworten

Hallo BS -

na, gegen Meinungen hat sich ja niemand hier stark gemacht
und ich kann auch mit Deiner leben... Was mich allerdings immer
noch interessieren würde, mehr als jedes "und was wäre wenn" -
was wäre denn die richtige Entscheidung des Richters gewesen,
und was wäre dadurch dann für wen besser geworden

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() qilin

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

04.06.2008 17:04
#43 RE: Neues aus Eurabien Antworten

In Antwort auf:
was wäre denn die richtige Entscheidung des Richters gewesen,
und was wäre dadurch dann für wen besser geworden


Geht es überhaupt, beide Fragen miteinander zu verbinden? Recht wird niemals volle Gerechtigkeit erreichen können. Nur weniger Ungerechtigkeit. Dabei sind die Richter an gesellschaftliche Normen in Formen von Gesetzen gebunden.

Die für mich richtige Entscheidung wäre gewesen, Jungfräulichkeit nicht als wesentliches Ehemerkmal anzuerkennen, selbst dann nicht, wenn der Mann das gefordert hat. (das es nicht um Lüge ansich gehen kann, hatte ich schon weiter oben ausgeführt).
Für mich wäre es richtig gewesen, dem Kulturkreis der Ehepartner keine Bedeutung zuzumessen(was ist vermute). Sie hatten ja nicht nach islamischem Recht, sondern nach französischem geheiratet.

Mal so ganz nebenbei. Wenn die Entscheidung des Richters nicht zumindest fragwürdig gewesen wäre, hätte sie es sicher nicht bis in die deutsche Presse geschafft.

Reinecke ( gelöscht )
Beiträge:

04.06.2008 18:44
#44 RE: Neues aus Eurabien Antworten
In Antwort auf:
B.S. schrieb: Die für mich richtige Entscheidung wäre gewesen, Jungfräulichkeit nicht als wesentliches Ehemerkmal anzuerkennen, selbst dann nicht, wenn der Mann das gefordert hat.


Dann nochmal meine Frage, natürlich nicht konkret an Dich, sondern an alle:

Was sind wesentliche Ehemerkmale? Wer legt die fest?

EDIT:
Da extreme beispiel ja häufig am meisten aussagen: Wäre eine eingestande Lüge auf die Frage 'Liebst Du mich?' ein Scheidungsgrund? Wenn ja warum?
Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

04.06.2008 19:15
#45 RE: Neues aus Eurabien Antworten

Wir diskutieren hier nicht um Scheidungsgründe, sondern um Voraussetzungen für die Eheaufhebung, also beide Partner so zu stellen, als ob sie nie verheiratet gewesen wären.
Als Scheidungsgrund, falls es das in Frankreich braucht, könnte ich eine solche Lüge durchaus akzeptieren. Niemals aber im Rahmen des Wertemaßstabes des Staates, der allein bei Eheaufhebung heranzuziehen ist.

Reinecke ( gelöscht )
Beiträge:

04.06.2008 19:21
#46 RE: Neues aus Eurabien Antworten

In Antwort auf:
B.S. schrieb: Als Scheidungsgrund


Scheidungen müssen heutzutage nicht begründet werden; auch das Schuldprinzip ist glücklicherweise Vergangenheit.

Bisher lese ich aus vielen Posts: 'Das Lügen bei dieser Frage kann nicht ausreichen, eine Ehe zu annullieren.' Gut.

Gibt es Fragen, bei denen das anders ist? Wer legt das fest? Ganz ehrlich, ich versteh's nicht.

Entweder es gibt so etwas wie einen 'Katalog', oder man kann wegen irgendwelcher Falschaussagen im Vorfeld einer Heirat gar keine Ehe annullieren. Alternativen sehe ich nicht. Zweiteres fände ich ein wenig seltsam, bei ersterem bitte ich um Erläuterung.

qilin Offline




Beiträge: 3.552

04.06.2008 21:48
#47 RE: Neues aus Eurabien Antworten

Zitat von BS
Geht es überhaupt, beide Fragen miteinander zu verbinden? Recht wird niemals volle Gerechtigkeit erreichen können. Nur weniger Ungerechtigkeit.
Dabei sind die Richter an gesellschaftliche Normen in Formen von Gesetzen gebunden.
Geht das nicht? Was ist das für eine blutleere Art von 'Gerechtigkeit', die für niemand eine Besserstellung bringt, sondern ausschließlich sich selbst genügt?
Wo liegt da der prinzipielle Unterschied zu "Es steht aber in der Bibel!"


In Antwort auf:
Die für mich richtige Entscheidung wäre gewesen, Jungfräulichkeit nicht als wesentliches Ehemerkmal anzuerkennen, selbst dann nicht, wenn der Mann das gefordert hat.
Und was heißt das nun konkret? - Dass der Mann gezwungen worden wäre, bei der Frau zu bleiben? Oder dass die Ehe zwar nicht annulliert, aber geschieden
worden wäre? Welcher Unterschied besteht da - außer der der 'Gerechtigkeit'?


In Antwort auf:
Mal so ganz nebenbei. Wenn die Entscheidung des Richters nicht zumindest fragwürdig gewesen wäre, hätte sie es sicher nicht bis in die deutsche Presse geschafft.
Nun, wenn alles automatisch fragwürdig ist, was es bis in die deutsche Presse schafft...

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() qilin

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

04.06.2008 23:47
#48 RE: Neues aus Eurabien Antworten

In Antwort auf:
Scheidungen müssen heutzutage nicht begründet werden; auch das Schuldprinzip ist glücklicherweise Vergangenheit.

Kluges Bürschchen. Warum aber hast dudann den Scheidungsgrund eingeführt?

In Antwort auf:
Ganz ehrlich, ich versteh's nicht.

Das tut mir leid. Ist aber alles hier schon gesagt, ich wüsste nicht, was es noch zu ergänzen gäbe.

In Antwort auf:
Geht das nicht? Was ist das für eine blutleere Art von 'Gerechtigkeit', die für niemand eine Besserstellung bringt, sondern ausschließlich sich selbst genügt?
Wo liegt da der prinzipielle Unterschied zu "Es steht aber in der Bibel!"

Ich nehm dir einfach nicht ab, dass du das nicht selbst siehst. Diese Recht ist nicht blutleer, denn es wird ja aus den jeweils vorherrschenden gesellschaftlichen Normen heraus gebildet. Deshalb wird dieses Recht auch ständig angepasst.

In Antwort auf:
Oder dass die Ehe zwar nicht annulliert, aber geschieden worden wäre? Welcher Unterschied besteht da - außer der der 'Gerechtigkeit'?
Auch hier nehme ich dir deine "Unkenntnis" nicht ab. Abgesehen von den unterschiedlichen Rechtsfolgen geht es doch um eins. Wenn sich jemand scheiden lässt, kann er nach seinen Werten handeln. Wenn eine Ehe für ungültig erklärt wird, sind ausschließlich die Werte des Staates gefragt.

Ich hatte ja schon für mich den Schlusspunkt gesetzt. Daran hätte ich mich halten sollen. Es ist nichts Neues dazugekommen, wird es wohl auch nicht mehr. Nun geh ich zur Ruh und mach für mich das Thema zu.

Reinecke ( gelöscht )
Beiträge:

05.06.2008 09:18
#49 RE: Neues aus Eurabien Antworten

In Antwort auf:
B.S. schrieb: Warum aber hast du dann den Scheidungsgrund eingeführt?


In Antwort auf:
Reinecke schrieb: Da extreme beispiel ja häufig am meisten aussagen: Wäre eine eingestande Lüge auf die Frage 'Liebst Du mich?' ein Scheidungsgrund?


Ich hab hier den falschen Begriff verwandt; hätte natürlich "Annulierungsgrund" heißen müssen, darüber reden wir ja die ganze Zeit.

In Antwort auf:
B.S. schrieb: Das tut mir leid. Ist aber alles hier schon gesagt, ich wüsste nicht, was es noch zu ergänzen gäbe.


Eine Antwort auf meine Fragen; die sehe bisher nicht, sry...

Aber wenn die Diskussion für Dich beendet ist, so wichtig isses auch wieda nich...

welfen2002 Offline



Beiträge: 2.706

05.06.2008 19:34
#50 RE: Neues aus Eurabien Antworten

Zitat von Reinecke
In Antwort auf:
B.S. schrieb: Nun, sind wir halt verschiedener Meinung, wir werden beide damit leben können.

Solange wir ncihtn irgendwann heiraten wollen... ;)

Gleichgeschlechtliche können keine Ehe schließen, das heißt dann Lebenspartnerschaft. Festgestellt durch den Standesbeamten werden aber exakt die gleichen Sachverhalte. (Ob Du BS liebst wird im übrigen weder gefragt, noch ist es Vertragsrelevant.
Für eine rechtskräftige Lebenspartnerschaft zwischen BS und Reinecke müssen folgende Fragen beantwortet, bzw. dokumentiert/vorgelegt und dann beurkundet werden.
1. Tag und Ort der Lebenspartnerschaftsschließung
2. die Vornamen und die Familiennamen der Lebenspartner,
3. Ort und Tag ihrer Geburt sowie auf Wunsch eines Lebenspartners seine rechtliche Zugehörigkeit zu einer Religionsgemeinschaft, die Körperschaft des öffentlichen Rechts ist
4. die nach der Lebenspartnerschaftsschließung geführten Familiennamen der Lebenspartner.

Zum Lebenspartnerschaftseintrag wird hingewiesen

1. auf die Beurkundung der Geburt der Lebenspartner
2. auf die Staatsangehörigkeit der Lebenspartner, wenn sie nicht Deutsche sind und ihre ausländische Staatsangehörigkeit nachgewiesen ist
3. auf die Bestimmung eines Lebenspartnerschaftsnamens.

Mehr ist für eure Lebenspartnerschaft nicht beizubringen. (Das gleiche wie bei der Ehe)
Wenn das alles stimmt, ist die Lebenspartnerschaft rechtskräftig und kann nicht annulliert werden nur weil Du aufgrund der religiösen Trink und Esskultur von FSM´lern nicht zurande kommst. Selbst, wenn Dir auch vor der Lebenspartnerschaft ein anderer Speisekarte vorgelegt worden ist. Auf arglistige Täuschung zu beharren, weil es nur Bier zu trinken gibt wird in D nicht ausreichen.

Wenn Du später mit BS nicht zufrieden bist kann man sich scheiden lassen. Wenn einer der oben aufgeführten Punkte nicht stimmt, kann die Lebenspartnerschaft annulliert werden. Da BS religiös ist, würde ich euch einen Lebenspartnerschaftsvertrag empfehlen, der bestimmte Dinge klärt.
Grundsätzlich besteht Vertragsfreiheit, d.h. ihr beide seid frei, welche Regelungen Ihr in eurem Vertrag aufnehmen wollt. Seit 2001 hat die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts und des Bundesgerichtshofs der Vertragsfreiheit jedoch Grenzen gesetzt. Falls der Vertrag eine evident einseitige Lastenverteilung enthält und Nachteile im Falle der Scheidung nicht angemessen ausgeglichen werden, kann der Vertrag entweder wegen Sittenwidrigkeit nichtig sein, oder die Berufung auf den Vertrag kann im Einzelfall gegen Treu und Glauben verstoßen.


Das mit dem Lügen od. arglistigen Täuschen vor der Ehe/Partnerschaft ist natürlich vollkommener quatsch. Es reicht devinitiv nicht aus eine Ehe nach dem ersten Krach zu annulieren, obwohl vorher der Braut versprochen wurde das Sie geliebt wird. Mit Sicherheit ist Liebe das wichtigste, wichtiger als Jungfrau zu sein oder sonst was. Trotzdem kann man eine Ehe nicht annulieren, obwohl Liebe das wichtigste ist, weil der formelle Akt der Eheschließung nur o.g. Punkte enthält. Da kann soviel Liebe versprochen worden sein wie gibt, - egal.

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"Ich bin völlig anderer Meinung als Sie. Aber ich werde mein Leben dafür einsetzen,
dass Sie sie sagen dürfen!" (Voltaire)

"Habe den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!" (Immanuel Kant)

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=> "Die Ewigkeit gibt es ohne Gott!"

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