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Atheismus vs. Religionen  


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Dieses Thema hat 1.912 Antworten
und wurde 63.192 mal aufgerufen
 Christentum
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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.242

25.06.2008 20:33
#126 RE: ich bin ein wiedergeborener, evangelikaler Christ Antworten

In Antwort auf:
Du wirst doch nicht resignieren, oder?

Keineswegs, maleachi.. Ist eben nur mein begründeter Eindruck

In Antwort auf:
Das ist doch prophezeit. Und als krank bezeichnet zu werden, ist nichts neues,
Volle Zustimmung! Und dabei geht es uns noch recht erträglich. Wenn ich daran denke, was mit den Propheten der alten Zeit getrieben wurde...

In Antwort auf:
Die Bibel hat soundsoviel Seiten, ziemlich viel, wenn es da keine Wiedersprüche oder Angriffspunkte geben würde, wäre es ein wahres Wunder und die Welt wäre erlöst.

Ich kenne die Argumente derer, die in biblischen Texten Widersprüche sehen wollen. (z.B. bibelkritik.ch ). Hier kommt es eben darauf an, ob man sich die Zeit nehmen möchte, sich intensiv damit zu beschäftigen. Ganz klar: Auf Widersprüchen ließe sich keine grundsatzpositive Ethik
erwirken.

Angriffspunkte gibt es auch ohne Widersprüche; diese resultieren dann aber aus der Stellung jedes Einzelnen zur (in dem Fall) Bibel, respektive einiegr Interpretationen derselben. Selbst Jesu wurde verspottet und oftmals angegriffen. Viele Leuten fanden seine Reden zwar inhaltlich klasse, dennoch reagierten nur die wenigsten entsprechend günstig darauf. Da wundern mich ähnliche Reaktionen heute in keiner Weise.

So einfach lässt sich dei Welt also auch nicht erlösen. Das wäre wirklich zu schön, um wahr zu sein...


In Memory of Soul-Society

Wohl gibt es zwei Arten von Freunden und es sind diese: Käufliche und Unbezahlbare

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Wir wissen nur so viel, wie wir fragen (Wessel Gansfort, 1419-1489)

qilin Offline




Beiträge: 3.552

25.06.2008 20:33
#127 RE: ich bin ein wiedergeborener, evangelikaler Christ Antworten
Zitat von Angelo
nix von theorie. Ich gebe wieder, was die Bibel sagt. Vielleicht liest du mal Offenbarung , Kap.21, und 22....
Nun, dort lese ich zu dem Thema nur
In Antwort auf:
Aber den Feigen und Ungläubigen und mit Greueln Befleckten und Mördern und Unzüchtigen und Zauberern und Götzendienern und allen Lügnern ist ihr Teil in dem See, der mit Feuer und Schwefel brennt, das ist der zweite Tod.
und genau das ist nun wieder keine bildliche Darstellung, sondern buchstäblich wörtlich zu nehmen, und zwar genau in dem Sinn,
den Du hineinlegst??? und da wunderst Du Dich, wenn Du nicht ernst genommen wirst? Die fraglichen Kapitel kenne ich ganz gut -
ich habe mich vor einem Jahr hier schon mal darauf bezogen - ist das nun wörtlich oder bildlich zu verstehen


Zitat von Snooker
Das ist es doch gerade Angelo. Sich auf die Bibel zu berufen ist verpönt. Das kommt einem intelektuellen Offenbarungseid gleich; mit solchen Aussagen verspielt man sich hier jeden Diskussionskredit .
Den verspielt man sich nicht mit dem Berufen auf die Bibel als solches, sondern damit, dass man nach Gutdünken und von Fall zu
Fall 'entscheidet' was buchstäblich wahr und was bildlich gemeint ist, und dabei von der Unfehlbarkeit des eigenen Standpunkts
kein Iota abrückt... Darauf lässt sich nämlich beim besten Willen keine Diskussion aufbauen


In Antwort auf:
Einer Gesellschaft, die darauf baut, dass jeder den eigenen Vorteil sucht, wobei jedes Mittel recht ist, wirkt die biblische Lehre auf jeden Fall entgegen. Das macht sie ja gerade so unattraktiv. Der Gedanke, ein bescheidenes, selbstgenügsames Leben nach Gottes grundsätzen zu führen, stößt den meisten heute negativ auf.
Wer propagiert denn Deiner Meinung nach eine solche Gesellschaft? Ein bescheidenes, selbstgenügsames Leben nach den
jeweiligen religiösen - oder weniger religiösen - Grundsätzen führen zu wollen ist kein Monopol der Zeugen Jehovas.

___________________________
Nichts bedarf so sehr der Reform
wie die Meinungen anderer Leute. [Mark Twain]

() qilin

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.242

25.06.2008 20:41
#128 RE: ich bin ein wiedergeborener, evangelikaler Christ Antworten

In Antwort auf:
Das ist das Pauschalurteil, Atheisten könnten nur eine Gesellschaft schaffen, die darauf baut, dass jeder den eigenen Vorteil sucht, wobei jedes Mittel recht ist.
Nee, das auch Atheisten gesellschaftswirksame Ethik entwickeln können, sollte nicht mehr bezweifelt werden.

Wer hat denn das getan? Du hast davon gesprochen, dass Religion gesellschaftsschädigend ist. Ich wollte lediglich auf die unterschiedlichen Auswirkungen der vielen religiösen Denkrichtungen hinweisen und habe dazu den biblsichen Kontext herangezogen. Ob und inwieweit Atheisten einen Anteil daran haben, geht aus meinem Kommentar überhaupt nicht hervor. Es ist schade, dass du mir diese Wertung in den Mund legen willst. Ich habe es bewusst neutral gehalten, um gerade diese Reaktion zu unterbinden.

In Antwort auf:
Religion halte ich für gesellschaftsschädlich, weil da für jede Situation fertige Antworten geliefert werden. So fehlt der Antrieb, eigene Antworten zu finden. Das kann nur falsch sein, weil dadurch jede Entwicklung behindert wird.
Das scheint ja für dich ganz pauschal auf jede theistische Religion zuzutreffen.


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maleachi 89 ( Gast )
Beiträge:

25.06.2008 20:49
#129 RE: ich bin ein wiedergeborener, evangelikaler Christ Antworten

In Antwort auf:
Wenn sich jemand, wie es hier gelegentlich vorkommt, seine eigene Religion schafft
Du sprichst, vermute ich mal, von mir, oder?

Das ist der Punkt, mit dem ihr eure Schwierigkeiten habt, es kann nicht eingeordnet oder diskreditiert werden und im großem Maßstab zunichte gemacht werden, da es immer denselben schlimmen Einfluss auf Gesellschaft und die armen, (heute) intellektuell ungeschützten Bürger hat - die Religion, die Sachen die man nicht anfassen oder beklotzen kann, wenn man sich an die Gebote hält und die einem scheinbar so wachen und weißem, ungläubigem Geist (dem der Atheisten) weichen müssen...

Du denkst im großen Maßstab, das ist auch richtig so, wer sollte uns sonst beschützen, aber die 'typischen' Wesensmerkmale der Religionen habt nicht ihr Atheisten oder Agnostiker definiert bzw. hinreichend analysiert, das ist nämlich wie, als ob sich ein Tiefseetaucher zum Ornithologen berufen fühlt.
Ihr könnt Kommentare aus eurer Sicht abgeben, mehr aber auch nicht.
In Antwort auf:
Aber das dürfte nicht das typische Kennzeichen von Religion sein
WAS ist denn das typische KZ von Religion?
Das was ihr für schädlich, menschenverachtend, dumm, negativ beeinflussend, illusorisch und heuchlerisch haltet? Oder wird das in irgend einem Grundgesetz verankert?

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.242

25.06.2008 21:02
#130 RE: ich bin ein wiedergeborener, evangelikaler Christ Antworten

In Antwort auf:
Den verspielt man sich nicht mit dem Berufen auf die Bibel als solches, sondern damit, dass man nach Gutdünken und von Fall zu
Fall 'entscheidet' was buchstäblich wahr und was bildlich gemeint ist, und dabei von der Unfehlbarkeit des eigenen Standpunkts
kein Iota abrückt...
Genau das wird allen Gläubigen, die in der Lage sind ihren Standpunkt argumentativ zu vertreten, sofort vorgeworfen, eben weil sie sich ja auf die Bibel berufen, und die Bibel ja das unfehlbare Wort Gottes ist. Zwischen unfehlbaren Wort Gottes und der Person, die sich mit dem Wort beschäftigt, wird kaum noch differenziert.

Wie mans auch macht: ob argumentativ untermauert, oder nicht: Theisten werden es ATheisten nie recht machen können.

In Antwort auf:
Darauf lässt sich nämlich beim besten Willen keine Diskussion aufbauen
Wenn du das obige auch für die gegenseite gelten machen kannst, stimme ich dir in diesem Punkt zu.

In Antwort auf:
Wer propagiert denn Deiner Meinung nach eine solche Gesellschaft?


Da ich ja ganz dezidiert von einem Leben nach Gottes Grundsätzen sprach, komme ich nicht umhin, diese Lehre in der Bibel zu finden. Es ging dir ja um meine persönliche Meinung, die dir aller Vorraussicht nach mal wieder nicht passen wird.

Dabei geht es mir primär darum, nach Gottes Grundsätzen zu leben. Zu beurteilen, warum man danach handelt und ob man sich dessen bewusst ist, maße ich mir nicht an.




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maleachi 89 ( Gast )
Beiträge:

25.06.2008 21:04
#131 RE: ich bin ein wiedergeborener, evangelikaler Christ Antworten

In Antwort auf:
Wenn ich daran denke, was mit den Propheten der alten Zeit getrieben wurde...

Ohne in Selbstmidleid zu verfallen, aber die virtuelle Folter kann heutzutage ebenso grausam sein, kannnnn....

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.242

25.06.2008 21:09
#132 RE: ich bin ein wiedergeborener, evangelikaler Christ Antworten

In Antwort auf:
Ist nicht, wer sich nicht nach eigenen Werten richtet, irgendwie fremdbestimmt?
Wer ist denn davon ausgenommen? Wer ist denn nicht durch seine Erziehung, durch Werbung, Lebensumstände oder ähnlichem, anderen Werten ausgesetzt bzw. adaptiert diese? Es kommt m.M. eher darauf an, trotz all dieser fremdbestimmten Umstände eigene Schlüsse erwirken zu können, also die Werte, die man als eigen annimmt, auch zu hinterfragen. Damit hat jeder erst mal genug zu tun.


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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.242

25.06.2008 21:15
#133 RE: ich bin ein wiedergeborener, evangelikaler Christ Antworten

In Antwort auf:
Ohne in Selbstmidleid zu verfallen, aber die virtuelle Folter kann heutzutage ebenso grausam sein, kannnnn....
Ja, dem ist zuweilen wirklich so. Und deshalb ist es auch so schön und wertvoll sich mit dem leben und Wirkken der Propheten und der karft, die sie von gott erhalten haben zu beschäftigen. Aber das ist ein anderes Thema...


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qilin Offline




Beiträge: 3.552

25.06.2008 21:38
#134 RE: ich bin ein wiedergeborener, evangelikaler Christ Antworten

Zitat von Snooker
Genau das wird allen Gläubigen, die in der Lage sind ihren Standpunkt argumentativ zu vertreten, sofort vorgeworfen, eben weil sie sich ja auf die Bibel berufen, und die Bibel ja das unfehlbare Wort Gottes ist.
... was für Andere [nicht nur Atheisten] eben nicht wahr ist...


Zitat von Snooker
Wie mans auch macht: ob argumentativ untermauert, oder nicht: Theisten werden es ATheisten nie recht machen können.
In Antwort auf:
Darauf lässt sich nämlich beim besten Willen keine Diskussion aufbauen
Wenn du das Obige auch für die Gegenseite geltend machen kannst, stimme ich dir in diesem Punkt zu...


In Antwort auf:
Da ich ja ganz dezidiert von einem Leben nach Gottes Grundsätzen sprach, komme ich nicht umhin, diese Lehre in der Bibel zu finden. Es ging dir ja um meine persönliche Meinung, die dir aller Vorraussicht nach mal wieder nicht passen wird.
Warum sollte sie auch - passt Dir denn die meine Ich kann Dir auch gern seitenlang aus den Schriften des Chuang-tzu,
des Nagarjuna oder dem Hua-yen-ching zitieren und erklären, wie unfehlbar, erleuchtet und widerspruchsfrei das alles wäre -
würde wohl nicht sonderlich überzeugend auf Dich wirken, oder?


In Antwort auf:
Es kommt m.M. eher darauf an, trotz all dieser fremdbestimmten Umstände eigene Schlüsse erwirken zu können, also die Werte, die man als eigen annimmt, auch zu hinterfragen. Damit hat jeder erst mal genug zu tun.
Da kann ich Dir nur vorbehaltlos zustimmen...

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wie die Meinungen anderer Leute. [Mark Twain]

() qilin

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.242

25.06.2008 22:03
#135 RE: ich bin ein wiedergeborener, evangelikaler Christ Antworten

In Antwort auf:
.. was für Andere [nicht nur Atheisten] eben nicht wahr ist...
Das ist doch nicht etwa verwunderlich? Wenn man von Gottes Wort spricht, und man die Existenz eines Gottes ablehnt, wie soll dann dieses Nichtexistente Wesen der Autor von irgendwas sein?

In Antwort auf:
Wenn du das Obige auch für die Gegenseite geltend machen kannst, stimme ich dir in diesem Punkt zu...
worauf möchtest du hinaus? Dass gar kein Dialog möglich ist, weil Atheisten und Theisten keine lehrinhaltliche Grundlage finden können?

In Antwort auf:
Warum sollte sie auch - passt Dir denn die meine
Passen im Sinne, dass ich deinen Standpunkt akzeptiere, auf jeden Fall. Nun vertrete ich eben einen anderen Standpunkt.

Hinsichtlich der Kraft der Aussagen aus den Schriften, auf die du dich berufst, werden wir hier mit Sicherheit noch genügend gelegenheit haben, einander darüber auszutauschen. Was das Inhaltliche angeht, sind deine Aussagen dann auch verbindlich, da ich sicherlich nicht so viel Detailwissen habe wie du oder Tao-Ho, die ja wiederum einen anderen Zugang zum Buddhismus hat.

Ob und inwieweit ein Lehrpunkt einen anderen menschen überzeugt und beeinflusst kann man wohl kaum von aussen beurteilen. Interessant ist es auf alle Fälle; und wenn es "nur" darum geht, den Standpunkt eines anderen Menschen kennen und respektieren zu lernen, ist schon ein guter Schritt geatn. Man muss ja nach erfolgreichem Dialog nicht zwingend einer meinung sein. Hauptsache, man hat erst mal gut miteinander kommuniziert.


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Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

25.06.2008 23:31
#136 RE: ich bin ein wiedergeborener, evangelikaler Christ Antworten

In Antwort auf:
Wer ist denn davon ausgenommen? Wer ist denn nicht durch seine Erziehung, durch Werbung, Lebensumstände oder ähnlichem, anderen Werten ausgesetzt bzw. adaptiert diese?

Du weißt schon, dass es mir nicht um kulturelle Werte ging, sonder um göttlich vorgegebene? Um welche also, die sich nicht entwickeln sondern für alle Zeiten gleich sind.

In Antwort auf:
Es kommt m.M. eher darauf an, trotz all dieser fremdbestimmten Umstände eigene Schlüsse erwirken zu können, also die Werte, die man als eigen annimmt, auch zu hinterfragen. Damit hat jeder erst mal genug zu tun.
Da gehe ich teilweise mit. Was mich wundert ist, wie du, der doch ständig die Bibel als Grundlage seines Handelns sieht, der gleichzeitig bestreitet, dass diese beliebig auslegbar ist, für sich da überhaupt noch einen Handlungsspielraum sieht.


SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.242

25.06.2008 23:54
#137 RE: ich bin ein wiedergeborener, evangelikaler Christ Antworten

In Antwort auf:
Um welche also, die sich nicht entwickeln sondern für alle Zeiten gleich sind.
was ist daran verwerflich, dass Grundsätze, die eindeutig gesellschaftsfördernd sind, unverändert bleiben? Was ist daran schlimm, wenn sich an Grundsätzen wie Liebe, Freude, Frieden, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Milde Selbstbeherrschung in ihren verschiedenen Anwendungsgebieten nichts ändert; wenn diese ständig gelten? Ich kann da nichts hinderliches entdecken.

In Antwort auf:
Da gehe ich teilweise mit. Was mich wundert ist, wie du, der doch ständig die Bibel als Grundlage seines Handelns sieht, der gleichzeitig bestreitet, dass diese beliebig auslegbar ist, für sich da überhaupt noch einen Handlungsspielraum sieht.


Ich kann doch auch falsch liegen? Warum sollte ich meine Meinung nicht ständig überprüfen... wie hier z.B. durch den Dialog?


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GLD888 Offline



Beiträge: 321

26.06.2008 02:06
#138 RE: ich bin ein wiedergeborener, evangelikaler Christ Antworten

Na, auf krankhaft wäre ich nicht bekommen. Überflüssig teilweise. Für manchen Einzelnen nicht, für die Gesellschaft ja. Da halte ich Religion sogar für schädlich.

Nun gut. Vielleicht bist du ja mit einem sinnlosen Leben besser bedient.

GLD888 Offline



Beiträge: 321

26.06.2008 02:09
#139 RE: ich bin ein wiedergeborener, evangelikaler Christ Antworten

Der Gedanke, ein bescheidenes, selbstgenügsames Leben nach Gottes grundsätzen zu führen, stößt den meisten heute negativ auf.

Nirgendwo sagt die Bibel, man solle ein bescheidenes und selbstgenuegsames ( was das auch heissen mag ) leben zu fuehren. Sie haelt uns aber an, die Dinge von Gottes Perspektive aus zu betrachten. Weltlichen und materiellen Dingen nicht zusehr Wert beizumessen, denn alles hier ist vergaenglich. Uns aber auf das ewige auszurichten, Gott hin zu, von dem wir erschaffen wurden, fuer ihn, zu seiner Ehre.

GLD888 Offline



Beiträge: 321

26.06.2008 02:14
#140 RE: ich bin ein wiedergeborener, evangelikaler Christ Antworten

Das ist das Pauschalurteil, Atheisten könnten nur eine Gesellschaft schaffen, die darauf baut, dass jeder den eigenen Vorteil sucht, wobei jedes Mittel recht ist.

das ist nicht den Atheisten vorbehalten, sondern allen Menschen , denn es entspricht der menschlichen Natur, egoistisch zu sein, und nur den eigenen Vorteil zu suchen. Schau dich doch mal um....


Nee, das auch Atheisten gesellschaftswirksame Ethik entwickeln können, sollte nicht mehr bezweifelt werden.

dann haetten wir ja schon fast ein Paradies auf dieser Erde.....

Religion halte ich für gesellschaftsschädlich, weil da für jede Situation fertige Antworten geliefert werden. So fehlt der Antrieb, eigene Antworten zu finden. Das kann nur falsch sein, weil dadurch jede Entwicklung behindert wird.

Gott sprach schon in Genesis : macht euch die Erde untertan. das beinhaltet, sie zu erforschen, und sie sich zudiensten zu machen.

GLD888 Offline



Beiträge: 321

26.06.2008 02:17
#141 RE: ich bin ein wiedergeborener, evangelikaler Christ Antworten

WARUM soll dies bildlich gemeint sein ? AHA, weil es dem heutigen angeblichen Naturwissenschaftlichen Stand nicht entspricht !
Ich mag hier nochmals feststellen dass die Wissentschaft geschlossen ZUGIBT keine endgültigen Beweise zu haben gegen die Flachheit der Erde. Aber dafür kann die Naturwissentschaft andere Dinge mit ungleich höherer Sicherheit als unmöglich feststellen. Sind diese Dinge auch alle bildlich gemeint -also nie gewesen ?
Vom AT ein einziges unzähliger Beispiele : Die Wissentschaft kann klären dass ein brennender Dornbusch UNMÖGLICH sprechen kann . Ein Dornbusch kann seziert und festgestellt wewrden dass er kein Sprachorgan hat. Man kann zwar schlecht ALLE Dornbüsche der Welt und schon gar nicht der damaligen Zeit untersuchen, aber dennoch kann ausgeschlossen werden dass eine Pflanzliche Mutation die Gabe der Hebräischen oder Ägyptischen Sprache gibt.

Das NT : ALLE Wunder Jesu Wiedersprechen den Naturgesetzen(sonst wären sie logischerweise auch nicht als Wunder zu bezeichnen) . Da sind nach deiner willkürlichen Bibelauslegung wohl die Wunder Jesu nie passiert. Nur irgendwie im übertragenen Sinn ? Da hat JESUS wohl nicht wirklich Wasser in Wein verwandelt, sagst du ? AHA, vielmehr hatte ER da zuviel gesoffen und wie ER Druck auf der Blase hatte verwandelte ER Wein in Wasser, meinst du ? Ja so kann es gewesen sein, deinem Naturwissentschaftswahn zufolge. RECHT HAST !

DIE AUFERSTEHUNG wiederspricht jeglichem Naturgesetz (sofern es eine wirkliche und kein Scheintod, in welchem Falle es gleichsam keine Auferstehung gab, war) DA gab es deiner Auslegungsweise nach also KEINE AUFERSTEHUNG !
ALLES BILDLICH GEMEINT weil es Naturwissentschaflicher Blödsinn ist. Christen in aller Welt raubst du da ihre Hoffnung. Haupsache du setzt deine bildliche Auslegung durch.


Tja , sorry, wenn du nicht in der Lage bist, die Bibel zu verstehen, wie es sein sollte. Ich denke nicht, dass es schwer waere, gewisse Texte als poetische Formulierungen zu vestehen, und andere als Zeugenberichte.

GLD888 Offline



Beiträge: 321

26.06.2008 02:25
#142 RE: ich bin ein wiedergeborener, evangelikaler Christ Antworten

und genau das ist nun wieder keine bildliche Darstellung, sondern buchstäblich wörtlich zu nehmen, und zwar genau in dem Sinn,den Du hineinlegst??? und da wunderst Du Dich, wenn Du nicht ernst genommen wirst? Die fraglichen Kapitel kenne ich ganz gut -ich habe mich vor einem Jahr hier schon mal darauf bezogen - ist das nun wörtlich oder bildlich zu verstehen

die Bibel legt sich allzuoft selbst aus. Es gibt gute Gruende, warum diese Bibelstelle nicht als metapher, oder symbolisch, zu verstehen ist. Vor allem diesen : Wenn es keine ewige Verdammnis, und keine Hoelle gibt, waere Jesus umsonst auf diese Welt gekommen, um fuer die Suenden der ganzen Menschheit stellvertretend zu sterben. Dann haette er sich das zur Erde kommen ersparen koennen. Ausserdem hat er selbst unzaehlige Male von der Hoelle gesprochen, und die Existenz derselben klar und unmissverstaendlich bezeugt. Die Existenz derselben geht wie ein Faden durch das ganze neue Testament, und vereinzelte des alten Testament bezeugen sie auch.

Den verspielt man sich nicht mit dem Berufen auf die Bibel als solches, sondern damit, dass man nach Gutdünken und von Fall zuFall 'entscheidet' was buchstäblich wahr und was bildlich gemeint ist, und dabei von der Unfehlbarkeit des eigenen Standpunkts kein Iota abrückt... Darauf lässt sich nämlich beim besten Willen keine Diskussion aufbauen

und das war seit dem anfang auch nicht meine Absicht. Ich habe einen festen Standpunkt, und bezeuge ihn. Das ist mein Ziel und Zweck des hierseins. Ich habe schon Jesus Christus gefunden, welcher mein Weg, meine Wahrheit, und mein Leben ist. Zu bezeugen, wie kostbar und wertvoll mir dies ist, ist mein Ziel hier. Ausserdem stellt es die Bibel jedem frei, sie zu interpretieren, wie man will. Gibt es doch viele zentrale Aussagen, die man nur glauben , oder verwerfen kann. Nur zweitrangige Themen lassen verschiedene Auslegungen offen. Was auch kein Problem ist.

Fuente Offline



Beiträge: 78

26.06.2008 03:08
#143 @Dont Panic Antworten

"Wenn es ein anbiedern ist, nur aus Angst um das eigene Heil, ist es in der Tat eine Fehlhaltung die nichts mit christl.Glauben zu tun hat. Wie jede Liebe sollte auch die Liebe zu Gott ohne Verzweckung und Hintergedanken sein."
--------------------------------------------------------------------------------


"Das dürfte jedoch vielen Christen mit der ständigen Höllen-Drohung im Nacken nicht gerade leicht fallen..."

Woher soll siese 'ständige Höllen-Drohung' kommen? Ich kann nur was zum Bereich der kath.Kirche sagen und da ist die Hölle in Predigten und im Glauben vielere geradezu zu einem Tabuthema geworden. Ich kenne persönlich keine katholischen Christen, die in ständiger Angst vor der Hölle leben würden, abgesehen von Fällen von krankhaften Formen von Religiösität, die sind eher was für den Psychologen. Wen wir die großen kath.Theologen des vergangenen Jahrhunderts wie Rahner und v.Balthasar anschaun, die vertreten Thesen wie "die Hölle ist leer". Das ist gewiss nicht meine Theologie, aber zeigt den Stand der kath Theologie.Auch wenn das Lehramt das (mit gutem Grund) so platt nicht sagt, findet man in Konzilstexten ect nichts von Höllendrohungen, man geht sogar soweit, dass Atheisten in den Himmel kommen können (stark vereinfacht ausgedrückt).Die Texte kann ich gern liefern. Wer hier alle Nicht- oder nicht eifrig genug seienden Christen in die Hölle schicken will, sind doch die FReikirchler. Die sollte mal aus dem Verhalten und der Lehre Jesu Schlüsse ziehen und nicht durch einseitige Bibelzitate wie "Ich bin der Weg , die Wahrheit und das Leben, keiner kommt zum Vater denn durch mich" unter weglassung von in andere Richtungen tendierender Schriftstellen Gott vorschreiben wollen, wie er mit seiner Barmherzigkeit mit Menschen umgeht.

kadesch Offline



Beiträge: 2.705

26.06.2008 08:32
#144 RE: @Dont Panic Antworten

Wozu denn eine Hölle oder ewige Verdammnis?
Die Erde ist doch schon so schlimm dass es keiner Hölle bedarf.
Ausserdem ist die ewige Hölle ja nur eine christliche Erfindung, die keine Parallele
im jüdischen Glauben hat. Es gibt im Judentum zwar die Vorstellung von einer art Hölle
dem Gehinom, aber dies entspricht eher dem Fegefeuer in welchem die Seelen geläutert werden.
dies ist aber nur eine begrenzte Zeit.
Und hier beginnt das Problem.
Das Christentum rühmt sich ja immer so gerne seiner "jüdischen Wurzeln" und
sieht das "Neue Testament" als weiterführung des als "altes Testament" bezeichnetetn Tanach.
Aber bei näherem hinsehen (ich meine jetzt bei einem nicht christlich verklärtem Blick)
treten deutliche Unterschiede der Ausrichtung beider Werke hervor.


zitat GLD888:
Wenn es keine ewige Verdammnis, und keine Hoelle gibt, waere Jesus umsonst auf diese Welt gekommen,
um fuer die Suenden der ganzen Menschheit stellvertretend zu sterben.
Dann haette er sich das zur Erde kommen ersparen koennen.
Ausserdem hat er selbst unzaehlige Male von der Hoelle gesprochen,
und die Existenz derselben klar und unmissverstaendlich bezeugt.
Die Existenz derselben geht wie ein Faden durch das ganze neue Testament,
und vereinzelte des alten Testament bezeugen sie auch.
zitatende:


Ich glaube nicht an eine Hölle, sondern an einen ewigen Kreislauf, oder
besser eine Reinkarnation.
So wie es der berühmte Kabbalist Arisal in dem Werk
"Schaar HaGilgulim – Das Tor der Wiedergeburt“ beschreiben hat.
Dort wird erklärt, dass die Seele aus 613 Komponenten besteht, die den 365 Blutgefäßen
und den 248 Gliedmassen entsprechen.
Diese 613 Komponenten werden ewiglich erhoben, wenn die Seele alle 613 Mitzwot
in ihrer "weltlichen Form einhält".
Diese Gebote in nur einem Leben zu halten schafft eine Seele normalerweise nicht.
Arisal schrieb, dass deswegen jede Seele wiederholt re-inkarniert wird,
bis sie alle 613 Mitzwot in Gedanken, Worten und Taten erfüllt hat.
Es bedarf somit keines "Gottessohnes" der die Sünden aller auf sich nimmt.

Glaube ist Aberglaube

Tao-Ho Offline

Zennois


Beiträge: 5.365

26.06.2008 08:41
#145 RE: ich bin ein wiedergeborener, evangelikaler Christ Antworten

In Antwort auf:
Nun gut. Vielleicht bist du ja mit einem sinnlosen Leben besser bedient.

Es gibt viele Atheisten die ein durchaus befriedigendes und sinnvolles Leben führen.
Nicht Christ zu sein und nicht an Gott zu glauben bedeutet nicht automatisch keinen
Sinn in seinem Leben zu finden. Man hat nur sein eigenes Leben in die Hände genommen.
Das kann sinnvoller sein, als nur für Gott zu leben (für dessen Existenz immer noch
kein Beweis vorliegt).

Wahre Wunder habe ich nicht gesehen. Und ich war öfters mal mit Patienten in Lourdes
und Co...
Wunder sind für mich andere Sachen, die sind allerdings greifbarer, als für Christen,
die eine angeblich blutende Heilige anbeten. Meine Wunder sind kleiner aber ehrlicher.

----------------------------------------------------------------------------------------------------
So wie die Lotosblume lieblich und unbefleckt aus dem Schlamm sich erhebt...
() Tao-Ho

kadesch Offline



Beiträge: 2.705

26.06.2008 08:57
#146 RE: ich bin ein wiedergeborener, evangelikaler Christ Antworten

Was für ein Wunder erwartest du denn?
die größten wunder die ich kenne waren die Wunder die
innerhalb eines Menschen geschehen sind.
Wenn ein neuer Geist innerhalb des Menschen erwacht.

Dass viele Menschen nicht an G"tt glauben hängt ja meist mit
deren Welt bzw. G"ttesbild zusammen.
Letztlich Glaubt jeder an irgend etwas.
Die Religion ist ja im Prinzip nur ein Erklärungsmodell
für G"tt. Und dieses ist vom Menschen selbst entwickelt worden.
Ich denke es gibt zwei Sorten Menschen die einen denken über G"tt nach
und die anderen über sich selbst.
Das kann aber auch bedeuten dass derjenige der sich Gedanken über sich selbst macht
G"tt schon gefunden hat und nur noch den Platz sucht an dem er selbst steht.
Der andere der G"tt sucht und ich denke dass jeder egal ob er an G"tt glaubt
oder vorgibt nicht zu glauben doch auf der Suche nach Antworten ist.
Aber er hat weder G"tt gefunden noch die Stelle an der er steht.

Glaube ist Aberglaube

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

26.06.2008 11:47
#147 RE: ich bin ein wiedergeborener, evangelikaler Christ Antworten
In Antwort auf:
Vielleicht bist du ja mit einem sinnlosen Leben besser bedient.

In Antwort auf:
dann haetten wir ja schon fast ein Paradies auf dieser Erde....

In Antwort auf:
Gott sprach schon in Genesis :

In Antwort auf:
Tja , sorry, wenn du nicht in der Lage bist, die Bibel zu verstehen, wie es sein sollte.


Mann oh Mann, du hast ja wirklich tolle "Argumente" auf Lager.
Sogar die Erde ist bei dir flach.

Passt alles zu deinem
In Antwort auf:
Snooker: Darauf lässt sich nämlich beim besten Willen keine Diskussion aufbauen

und das war seit dem anfang auch nicht meine Absicht. Ich habe einen festen Standpunkt, und bezeuge ihn. Das ist mein Ziel und Zweck des hierseins. Ich habe schon Jesus Christus gefunden, welcher mein Weg, meine Wahrheit, und mein Leben ist. Zu bezeugen, wie kostbar und wertvoll mir dies ist, ist mein Ziel hier.


Das passt aber wieder überhaupt nicht zu unseren Forenregeln:
In Antwort auf:
Dies hier sind also die Regeln zum RELIGIONSFORUM, in das alle Interessierten ...recht herzlich zu einem zivilen (!) substanziellen Dialog zum Thema "Religionen vs. Atheismus" eingeladen sind!
.

Also entscheide dich. Entweder du hörst auf zu bezeugen und fängst an zu diskutieren, oder du wirst gesperrt.
Don't Panic Offline




Beiträge: 438

26.06.2008 12:00
#148 RE: ich bin ein wiedergeborener, evangelikaler Christ Antworten
In Antwort auf:
Nun gut. Vielleicht bist du ja mit einem sinnlosen Leben besser bedient.

Wer betrachtet hier das Leben als sinnlos? Das bist doch wohl eher du!
In Antwort auf:
Uns aber auf das ewige auszurichten, Gott hin zu, von dem wir erschaffen wurden, fuer ihn, zu seiner Ehre.

Demnach wären wir doch nichts weiter als Gottes kleine, selbst gebastelte Spielzeuge...

Warum ehrt sich Gott eigentlich selbst?
qilin Offline




Beiträge: 3.552

26.06.2008 13:00
#149 RE: ich bin ein wiedergeborener, evangelikaler Christ Antworten

In Antwort auf:
Warum ehrt sich Gott eigentlich selbst?
Na, wahrscheinlich hat er's nötig - zumindest in den Augen so mancher Anhänger...

___________________________
Nichts bedarf so sehr der Reform
wie die Meinungen anderer Leute. [Mark Twain]

() qilin

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.242

26.06.2008 13:01
#150 RE: ich bin ein wiedergeborener, evangelikaler Christ Antworten
In Antwort auf:
Nirgendwo sagt die Bibel, man solle ein bescheidenes und selbstgenuegsames ( was das auch heissen mag ) leben zu fuehren.
Wenn du nicht weißt, was das heißen soll, wäre es doch sicher mal ein Anreiz das herauszufinden. Zur Bescheidenheit in der Bibel zwei Texte:

2 Ist Vermessenheit gekommen? Dann wird Unehre kommen; aber Weisheit ist bei den Bescheidenen. (Sprüche 11:2)


Er hat dir mitgeteilt, o Erdenmensch, was gut ist. Und was fordert JHVH von dir zurück, als Recht zu üben und Güte zu lieben und bescheiden zu wandeln mit deinem Gott? (Micha 6:8)

Das sind die einzigen beiden texte an denen das hier gebrauchte Wort hebräische Wort korrekterweise mit Bescheidenheit wiedergegeben wird.

Und in 1.Timotheus 6:6 ist von der Selbstgenügsamkeit die Rede, die zusammen mit Gottergebenheit ein Mittel zu großem Gewinn ist...

Was die Bibel mit dem Begriff Hölle bzw. Gehenna meint, ist hier auch schon oft diskutiert worden. Dabei reicht es schon aus zu wissen, was die Bibel über den zustand der Toten sagt (Pred. 9:5,10), und die Tatsache, dass das Tal Hinnoms (geenan), auf das Jesus sich bezog als er von der Gehenna sprach, der Müllplatz von Jerusalem war, auf welchem die Leichname derer verbrannt wurden, die man eines ehrenvollen begräbnisses für unwürdig erklärte. Jesu Zuhörer wussten genau dass, die Gehenna kein Ort irgendeiner erfahrbaren Qual war, sondern ein Sinnbild für ewige Vernichtung.

Wer die Hölle propagiert macht den teufel zu einem ewigen Mitarbeiter Gottes.

In Antwort auf:
Wenn es keine ewige Verdammnis, und keine Hoelle gibt, waere Jesus umsonst auf diese Welt gekommen,
Jesus kam auf die Erde um den Menschen das Leben anzubieten, eine Rückführung zur Heiligkeit Gottes und nicht die ewige Höllenqual.

In Antwort auf:
Zu bezeugen, wie kostbar und wertvoll mir dies ist, ist mein Ziel hier.

Anscheinend scheint dir da nicht zu reichen, so wie du hier auftrittst. Dein Ziel hättest du in einem Beitrag erreichen können. Du hättest nicht auf weitere Kommentare antworten müssen. Einfach einen Kommentar, der deinen Standpunkt deutlich macht - kurz und prägnant. Das wärs gewesen.

In Antwort auf:
Ausserdem stellt es die Bibel jedem frei, sie zu interpretieren, wie man will.
Damit rechtfertigst du alle gewalt, die auf den falschen Interpretationen begründet wird. Mrd. Tote weil die Bibel es so will? Sprechen wir von dem gleichen Buch?

Ich hoffe, du merkst an den Reaktionen hier, dass du dein Vorhaben nur begrenzt wirst umsetzten können.


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