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Atheismus vs. Religionen  


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Dieses Thema hat 1.912 Antworten
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 Christentum
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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.232

26.06.2008 13:04
#151 RE: ich bin ein wiedergeborener, evangelikaler Christ Antworten

In Antwort auf:
@ Snooker Wieso sprichst du gegen Berufung (bzw. Zitat daraus) auf die Bibel, wo doch jeder Wachtturm damit gespickt ist ?
Ausserdem teile ich deine Meinung da keinesfalls. Berufung auf die Bibel hat für Christen vielmehr PLus als Minus!
Es wirkt zwar altmodisch usw. aber auch vertrauenserweckend und ehrlich ! Sollen sich Christen vielleicht auf "Das Kapital" von Karl Marx berufen ?



Ich habe mich keineswegs gegen die Berufung eines Christen auf die Bibel ausgesprochen. Wo nimmst du das her? Ich habe lediglich darauf verwiesen, wie es auf Atheisten wirkt, wenn sich jemand auf die Bibel beruft. Mehr nicht!


In Memory of Soul-Society

Wohl gibt es zwei Arten von Freunden und es sind diese: Käufliche und Unbezahlbare

Wo Wahrheit ist, ist Bescheidenheit (K.H.Deschner)

Wir wissen nur so viel, wie wir fragen (Wessel Gansfort, 1419-1489)

qilin Offline




Beiträge: 3.552

26.06.2008 13:05
#152 RE: @Dont Panic Antworten
Hallo Fuente,
In Antwort auf:
Woher soll siese 'ständige Höllen-Drohung' kommen? Ich kann nur was zum Bereich der kath.Kirche sagen und da ist die Hölle in Predigten und im Glauben vielere geradezu zu einem Tabuthema geworden. Ich kenne persönlich keine katholischen Christen, die in ständiger Angst vor der Hölle leben würden, abgesehen von Fällen von krankhaften Formen von Religiösität, die sind eher was für den Psychologen. Wen wir die großen kath.Theologen des vergangenen Jahrhunderts wie Rahner und v.Balthasar anschaun, die vertreten Thesen wie "die Hölle ist leer".

da kann ich Dir nur recht geben - allerdings ist es noch nicht allzulange her, dass auch in der
katholischen Kirche ganz massiv dieser Druck ausgeübt wurde. Als ich vor über 20 Jahren heimkam
mit der Nachricht, ich sei aus der Kirche ausgetreten, schaute mich meine Gattin entsetzt an und
sagte ganz spontan "Aber dann kommst Du ja in die Hölle!" - erst dann rang sie sich ein etwas
gequältes Lächeln ab und meinte, das sei ihr so in Fleisch und Blut übergegangen, dass es ihr jetzt
'einfach rausrutschte'...
Es ist ja auch so, dass die katholischen Theologen erst spät von der 'Opfertheorie' abgegangen sind,
die Angelo hier vertritt. Als ich zur Schule ging, war die noch voll im Schwang. Und H.U.v.Balthasar
hab' ich damals eigentlich doch eher als Vertreter dieser Richtung gesehen - ich erinnere mich
allerdings nur mehr dunkel an sein 'Cordula'-Buch...

Die Furcht-lose Gottesliebe habe ich eher bei den Mystikern gefunden - nicht nur bei christlichen,
wie dieses Beispiel zeigt

___________________________
Nichts bedarf so sehr der Reform
wie die Meinungen anderer Leute. [Mark Twain]

() qilin

Tao-Ho Offline

Zennois


Beiträge: 5.365

26.06.2008 14:00
#153 RE: @Dont Panic Antworten

Auf tirolerisch: "Brauchsch koan Reißgang hobn, glab lei."

Wer glauben will soll das gerne tun. Aber bitte ohne Angst
vor Gott. Damit macht der Gläubige automatisch Gott zu einem
perversen und machtgeilen Arschloch. Wollt ihr Gläubigen das
wirklich?

----------------------------------------------------------------------------------------------------
So wie die Lotosblume lieblich und unbefleckt aus dem Schlamm sich erhebt...
() Tao-Ho

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.232

26.06.2008 16:24
#154 RE: @Dont Panic Antworten

In Antwort auf:
Wollt ihr Gläubigen das
wirklich?

Eben nicht. Deswegen heißt es ja auch in 1.Joh. 4:18,19

Furcht gibt es nicht in der Liebe, sondern vollkommene Liebe treibt die Furcht aus, weil die Furcht hemmend wirkt. In der Tat, wer sich fürchtet, ist nicht vollkommen gemacht worden in der Liebe. 19 Was uns betrifft, so lieben wir, weil er uns zuerst geliebt hat.

Also aus biblischer Sicht kein Grund für Gläubige sich vor Gott zu fürchten.


In Memory of Soul-Society

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qilin Offline




Beiträge: 3.552

26.06.2008 18:53
#155 RE: @Dont Panic Antworten

Das würde ich doch etwas zwiespältig sehen - und abhängig vom jeweiligen Verständnis.
Bei einem Gott, der erklärtermaßen vorhat, von 1.000 Menschen nur jeweils einen am
Leben zu lassen, ist ein gewisses Maß an Furcht vielleicht doch nicht ganz unangebracht
- für diesen einen wahren Gläubigen natürlich nicht...

___________________________
Nichts bedarf so sehr der Reform
wie die Meinungen anderer Leute. [Mark Twain]

() qilin

maleachi 89 ( Gast )
Beiträge:

26.06.2008 19:52
#156 RE: @Dont Panic Antworten

Zitat von Tao-Ho

Wer glauben will soll das gerne tun. Aber bitte ohne Angst
vor Gott. Damit macht der Gläubige automatisch Gott zu einem
perversen und machtgeilen Arschloch. Wollt ihr Gläubigen das
wirklich?
Das die Worte 'Arschloch' und 'Gott' in einem Satz verwendet werden, ist lustig und bezeichnend.
Natürlich würde diese Unterstellung kein 'Gläubiger' unterschreiben, selbst wenn er noch so grenzdebil ist.
Ein Gott, den man fürchten müsse, wäre ein Wiederspruch in sich, und gleichzeitig wäre die Frage der 'Nichgläubigen' plausibel, weshalb sich überhaupt um diesen 'Typen' scheren?
Und da fängt, glaube ich, der Bereich der persönlichen, innigst-privaten Struktur des Einzelnen an. Der eine hat Abscheu von vornherein vor solch einem 'Gott', der andere fühlt sich induitiv hingezogen zu den 'Gespenstergeschichten' der Bibel oder vertraut schon von frühster Jugend an dem, was man ihm im Konvertitenunterricht beibringt, oder in der Jungschar zu vermitteln versucht.
Aber selbst, wenn ein Gläubiger in einem Zustand der Angst vor Gott lebt, und es für ihn der normalste Zustand ist, den er so durch Verinnerlichung religiöser Schriften eingenommen hat, soll man ihm doch dieses Leben zugestehen und nicht immer von diesem vermeindlichen 'Freiheitsdrang', der einen selbst beeinflusst, ausgehen und denjenigen vor sich selbst retten wollen.
In Antwort auf:
Die Furcht-lose Gottesliebe habe ich eher bei den Mystikern gefunden - nicht nur bei christlichen,
wie dieses Beispiel zeigt
...aber auch bei christlichen, oder? Meister Eckard ist ein Musterbeispiel von selbstbestimmtem, geistig freiem Auftreten gegenüber Gott oder jeglicher Institution. Sinngemäß hat er mal gesagt:..Gott ist in uns, nur wir sind in der Fremde....
Auch sonst hat der (fast-)Zeitgenosse von H.v.Bingen erstaunliche und in die jetzige Zeit passende Äußerungen gemacht.

GLD888 Offline



Beiträge: 321

26.06.2008 21:07
#157 RE: @Dont Panic Antworten

Es ist ja auch so, dass die katholischen Theologen erst spät von der 'Opfertheorie' abgegangen sind,
die Angelo hier vertritt.


Ohne das Opfer Jesu ist das Evangelium seiner Bedeutung entlehrt. Es ist keine frohe Botschaft mehr. Ohne dieses Opfer, war das kommen Jesu Sinn und kraftlos. Leider ist auch die katholische Kirche durch ihre Traditionen vom Evangelium abgekommen, und vertritt alles andere, nur nicht das, was wirklich wichtig ist, und zaehlt.

GLD888 Offline



Beiträge: 321

26.06.2008 21:18
#158 RE: @Dont Panic Antworten

Wer glauben will soll das gerne tun. Aber bitte ohne Angst vor Gott. Damit macht der Gläubige automatisch Gott zu einem perversen und machtgeilen Arschloch.

Die meisten verstehen die Heiligkeit Gottes nicht. Gott ist Licht, und keine Finsternis ist in ihm. Keine Suende, nichts. Er ist absolut rein und heilig. Er ist absolut Gerecht . Deswegen laesst er auch nichts , was unrein ist, oder auf irgend eine art und weise befleckt, zu sich. Licht und Finsternis gehoeren nicht zusammen. Deswegen kann nur zu Gott finden, und zu ihm kommen, wenn ihm neue Kleider , die Kleider der Gerechtigkeit Jesu, angezogen werden. Wenn Jesu gerechtigkeit ihm uebertragen wird. Durch eigene Gerechtigkeit, findet kein Mensch zum Gnadenthron Gottes.
Das Evangelium ist eine frohe Botschaft, denn sie verkuendet die Liebe und Vergebung Gottes an alle Menschen. Doch nicht alle nehmen diese Liebe an. Als zur Suende neigende Menschen sind wir alle auf dem Weg der Verderbnis. Da muss man gar nichts dazu tun, oder lassen. Doch Gott hat in seiner Gnade und Liebe einen Ausweg gefunden, damit alle Menschen erloest werden koennen. Gott will in der Tat, dass wir Furcht vor ihm haben, aber es soll eine heilige Ehrfurcht sein, denn wir haben es mit dem Allmaechtigen zu tun, mit dem , der Himmel und Erde erschaffen hat. Doch wahre Liebe treibt jede Furcht aus, und wahre Gotteskindschaft basiert in der Liebe. Zuerst, Gottes Liebe uns gegenueber, und danach, unserer Antwort, Gott auch zu lieben, erstens weil er Gott ist, und schon als solchen, unseren Schoepfer, wir ihm unsere Anbetung schuldig sind, aber vor allem, weil wir erkennen, wie herrlich Gott in seinem Charakter ist. Dies sehen wir darin, dass Gott das kostbarste gab - sein Leben. An unserer Statt. Und es war kein Spaziergang, fuer die Suenden der ganzen Menschheit zu sterben, es kostete Jesus Christus unvorstellbar viel. Was er litt, und was er durchging, musste niemand von uns erfahren.

Vanion Offline

Atheist


Beiträge: 1.568

26.06.2008 22:03
#159 RE: @Dont Panic Antworten

<Was er litt, und was er durchging, musste niemand von uns erfahren.<

Genau weil viele Menschen einiges mehr und schlimmeres durchlitten als
Gekreuzigt werden.

<Doch Gott hat in seiner Gnade und Liebe einen Ausweg gefunden<

Ein Problem zu lösen das man selbst wissentlich verursacht hat sehe ich weder als
Gnade noch als Liebe.

<Gott will in der Tat, dass wir Furcht vor ihm haben, aber es soll eine heilige Ehrfurcht sein<

Also wenn man das AT ließt und sieht was Gott so alles plattgemacht hat in seinen Flegeljahren
ist da Furcht schon angebracht.

<denn wir haben es mit dem Allmaechtigen zu tun, mit dem , der Himmel und Erde erschaffen hat.<

Damit werben so einige.

<dass Gott das kostbarste gab - sein Leben<

Da er laut seiner Gläubigen aber nicht tot ist hat er sich da wirklich gut rumgemogelt.

----------------------------------------------------

contra principia negantem disputari non potest
http://de.wikipedia.org/wiki/Contra_prin...tari_non_potest

Don't Panic Offline




Beiträge: 438

26.06.2008 23:16
#160 RE: @Dont Panic Antworten

In Antwort auf:
Er ist absolut rein und heilig. Er ist absolut Gerecht . Deswegen laesst er auch nichts , was unrein ist, oder auf irgend eine art und weise befleckt, zu sich.

Warum hat Gott das "Unreine" und "Befleckte" denn überhaubt erst erschaffen, wenn er es doch so gar nicht mag?
In Antwort auf:
Das Evangelium ist eine frohe Botschaft, denn sie verkuendet die Liebe und Vergebung Gottes an alle Menschen. Doch nicht alle nehmen diese Liebe an.

Gott liebt alle Menschen; aber wehe jemand wagt es diese Liebe nicht zu erwiedern! Dann wird er für alle Zeit grausam dafür bestraft.
Nennst du das allen ernstes Liebe? Klingt für mich eher nach Stalking!

GLD888 Offline



Beiträge: 321

27.06.2008 00:09
#161 RE: @Dont Panic Antworten

Genau weil viele Menschen einiges mehr und schlimmeres durchlitten als
Gekreuzigt werden.


Die schlimmsten Schmerzen erlitt Jesus nicht physisch, obwohl diese entsetzlich waren, sonden psychich. Als er am Kreuz hing, und schrie : mein Vater, mein Vater, warum hast du mich verlassen, in diesem Moment erfuhr er, was es bedeutet, wenn Gott der Vater sein Antlitz von jemandem wegwendet : In diesem Moment erfuhr und erlitt Jesus, was alle Menschen, welche Gott zu lebzeiten ablehnen, in der Ewigkeit erfahren werden : totale Abwendung von Gott. Dieser psychische Schmerz war fuer Jesus besonders gross, weil er immer innige Gemeinschaft mit Gott dem Vater genoss. Auch wir Menschen erfahren jeden Tag Gottes Liebe, indem er uns unser Dasein ermoeglicht. Er ist unser Schoepfer. Er gibt uns Kleidung, Nahrung, Waerme von der Sonne und Licht, Sauerstoff. Alles, was wir zum Leben brauchen, kommt aus seiner Hand. Er hat alles erschaffen. Der Mensch jedoch, der Gott ablehnt, und ihm nicht die Ehre gibt, die ihm als Gott und Schoepfer gebuehrt, wird , wenn er stirbt, keine Gaben Gottes mehr erhalten, sondern die totale Abgeschiedenheit erfahren. Nicht, weil Gott es so wollte, sondern, weil derjenige es gewaehlt hat, und so wollte. Obwohl er zu lebzeiten auf dieses Ende aufmerksam gemacht wurde.

Ein Problem zu lösen das man selbst wissentlich verursacht hat sehe ich weder als
Gnade noch als Liebe.


Sorry, aber Gott ein Problem in die Schuhe zu schieben, welches er nicht verursacht hat, ist ziemlich schraeg, findest du nicht ? Der Mensch ist es, der sich willentlich von Gott abgewandt hat. Sollten wir da Gott die Schuld geben ?

Da er laut seiner Gläubigen aber nicht tot ist hat er sich da wirklich gut rumgemogelt.

Ne , da hat er nicht rumgemogelt. Jesus ist vom Tod auferstanden. Weil er das Leben ist, konnte der Tod ihn nicht halten.

Don't Panic Offline




Beiträge: 438

27.06.2008 00:22
#162 RE: @Dont Panic Antworten

In Antwort auf:
Er gibt uns Kleidung, Nahrung, Waerme...

Wo genau liegt denn diese Welt, in der du lebst?
In Antwort auf:
Der Mensch ist es, der sich willentlich von Gott abgewandt hat. Sollten wir da Gott die Schuld geben ?

Aber selbstverständlich! Gott müsste ja von anfang an gewusst haben, dass das so kommen würde. Hätte er das nicht gewollt, hätte er die Menschen nicht so gemacht wie sie eben sind...
In Antwort auf:
Jesus ist vom Tod auferstanden. Weil er das Leben ist, konnte der Tod ihn nicht halten.

GLD888 Offline



Beiträge: 321

27.06.2008 04:20
#163 RE: @Dont Panic Antworten
Er gibt uns Kleidung, Nahrung, Waerme..

Wo genau liegt denn diese Welt, in der du lebst?


nur zur klarstellung : was ich selbstverstaendlich meine, ist dass letztendlich alles von Gott kommt. Damit wir Kleidung herstellen koennen, gibt Gott die Baumwolle, und andere Stoffe und Fasern. Damit wir uns ernaehren koennen, gibt Gott die verschiedensten Nahrungsmittel. Die Waerme kommt von der Sonne. Letztendlich, stammt alles von Gott, dem Schoepfer.
Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

27.06.2008 06:15
#164 RE: @Dont Panic Antworten

Oh wie du dich doch täuscht, Bruder.
Kehre um auf dem falschen Weg, der dich nur ins ewige Dunkel führen kann. Denn siehe, du hast falsch erkannt. Dein Gott ist der, von dem es im Evangelium heißt, wenn ihr unbedingt andere Götter anbeten wollt, dann macht. ICH bin nicht eifersüchtig.
Aber wer will schon zum falschen Gott beten wenn er sich doch gleich an den rechten wenden kann.
Wer will langweilige Harfenengel wenn es doch den Biervulkan und die Stripperfabrik gibt?

Wehe dir, Bruder, an nichts von dem wirst du teilhaben können wenn du nicht so schnell wie möglich einen Teller Spaghetti isst und fortan IHM huldigst, dem Fliegenden Spaghetti Monster.

Regens Küchl ( Gast )
Beiträge:

27.06.2008 07:08
#165 RE: ich bin ein wiedergeborener, evangelikaler Christ Antworten

Zitat von qilin
Lieber Angelo,
In Antwort auf:
weisst du nicht, dass hier eine bildliche Sprache gebraucht wird ?
genau das ist es ja, was ich die ganze Zeit sage - hier (und zwar nicht nur in der Apokalypse, sondern in der ganzen Bibel)
wird eine bildliche Sprache gebraucht, die man nicht im wissenschaftlichen Sinn wörtlich nehmen darf...
Die mainstream-Theologie hat das seit inzwischen 100 Jahren gerafft, und dagegen stellen sich die Fundamentalisten

Da muss ich mal ganz heftig etwas ausbessern . Die (angebliche) bildliche Sprache wurde von den Schreiberlingen NICHT BEWUSST GEBRAUCHT , sondern wird unter dem Zwang der modernen Zeit von den Mainstreamtheologen und vielen anderen als solche gelesen. Eine Notlösung damit nicht soviele moderne gläubige weglaufen.
Dein Satz unterstellt ja dass den Frühmenschen damals jeglicher Aberglaube fremd und der heutige wissentschafliche Stand bekannt war. Das Flache Weltbild aber (als Beispiel) war den Hebräern wirklich eigen und darum sind entsprechende Bibeltexte NICHT VOM SCHREIBER BILDLICH POETISCH GEMEINT. Auch reitende Dämonen die Städte zerstören oder eine Schöpfung der Welt in 7 Tagen halte ich für wörtlich GEMEINT. Da man die Propheten nicht persönlich fragen kann, kann dem natürlich wiedersprochen werden. Wenn Aber jemand Gottes Wundertaten aufschreibt, warum sollte er sie dann bildlich meinen ? Und für wen ? Hatte das Abergläubische Volk damals denn soviel Ahnung von literarisch bildlicher Interpretation ?


euer ergebener

Regens Küchl

Regens Küchl ( Gast )
Beiträge:

27.06.2008 07:57
#166 RE: ich bin ein wiedergeborener, evangelikaler Christ Antworten

Zitat von GLD888
WARUM soll dies bildlich gemeint sein ? AHA, weil es dem heutigen angeblichen Naturwissenschaftlichen Stand nicht entspricht !
Ich mag hier nochmals feststellen dass die Wissentschaft geschlossen ZUGIBT keine endgültigen Beweise zu haben gegen die Flachheit der Erde. Aber dafür kann die Naturwissentschaft andere Dinge mit ungleich höherer Sicherheit als unmöglich feststellen. Sind diese Dinge auch alle bildlich gemeint -also nie gewesen ?
Vom AT ein einziges unzähliger Beispiele : Die Wissentschaft kann klären dass ein brennender Dornbusch UNMÖGLICH sprechen kann . Ein Dornbusch kann seziert und festgestellt wewrden dass er kein Sprachorgan hat. Man kann zwar schlecht ALLE Dornbüsche der Welt und schon gar nicht der damaligen Zeit untersuchen, aber dennoch kann ausgeschlossen werden dass eine Pflanzliche Mutation die Gabe der Hebräischen oder Ägyptischen Sprache gibt.
Das NT : ALLE Wunder Jesu Wiedersprechen den Naturgesetzen(sonst wären sie logischerweise auch nicht als Wunder zu bezeichnen) . Da sind nach deiner willkürlichen Bibelauslegung wohl die Wunder Jesu nie passiert. Nur irgendwie im übertragenen Sinn ? Da hat JESUS wohl nicht wirklich Wasser in Wein verwandelt, sagst du ? AHA, vielmehr hatte ER da zuviel gesoffen und wie ER Druck auf der Blase hatte verwandelte ER Wein in Wasser, meinst du ? Ja so kann es gewesen sein, deinem Naturwissentschaftswahn zufolge. RECHT HAST !
DIE AUFERSTEHUNG wiederspricht jeglichem Naturgesetz (sofern es eine wirkliche und kein Scheintod, in welchem Falle es gleichsam keine Auferstehung gab, war) DA gab es deiner Auslegungsweise nach also KEINE AUFERSTEHUNG !
ALLES BILDLICH GEMEINT weil es Naturwissentschaflicher Blödsinn ist. Christen in aller Welt raubst du da ihre Hoffnung. Haupsache du setzt deine bildliche Auslegung durch.

Tja , sorry, wenn du nicht in der Lage bist, die Bibel zu verstehen, wie es sein sollte. Ich denke nicht, dass es schwer waere, gewisse Texte als poetische Formulierungen zu vestehen, und andere als Zeugenberichte.

Zuerst mal zu den Zeugenberichten im NT : Die sind keine direkten Zeugenberichte laut ALLEN heutigen ernstzunehmenden FORSCHERN und THEOLOGEN. Es sind Propagandaschriften, ab circa 100 nach Cristus entstanden. Da Cristus sein Versprechen kaltblütig brach und nicht zu Lebzeiten seiner Anhänger wiederkehrte liefen den Cristen schon damals die Gläubigen davon. Daher mussten diese Propagandaschriften her, deren anonyme Autoren unter dem Pseudonym eines Apostels schrieben. Dergleichen war damals üblich. Bis ins Mittelalter entstanden dann etwa 72 Evangelien. Papst Liberius sodann, suchte vier heraus und kanonisierte sie allein.

Zwischenfrage an dich und alle Sektierer, also auch Snooker. Diese Frage will ich nämlich schon ewig stellen. Ihr lehnt die KK und den heiligen Vater ab, aber PAPST LIBERIUS und seine Unfehlbarkeit ausgerechnet die vier richtigen Evangelien aus dem Haufen herauszupicken akzeptiert ihr blind ! WIE KOMMT DAS ?

Zeugenberichte im AT : Wer war bei der Schöpfung Zeuge ? Kein Mensch. Bei anderen Begebenheiten waren Zeugen Anwesend aber diese waren nicht die Schreiberlinge. Wenn Samuel das Buch Samuel selbst geschriben hat, war es teilweise ein Zeugenbericht.

Aber deine letzte Argumentation scheint zu beweisen dass ich unsere Diskussion gewonnen habe, da du dich zum schwächsten aller möglichen Argumente und "Beweise" zurückgezogen hast. Du sagst praktisch :
"ICH, Angelo bzw meine Sekte\Kirche hat Recht mit der Bibelauslegung . Nur Ich bzw. meine Sekte bestimme was bildhaft gemeint ist und was nicht !"
Nachdem ich ,wie oben nocmal zu lesen ausführlich argumentiert habe dass deine Auslegung nicht logisch ist und Frage wie du auf sie kamst, da beantwortest du nicht und argumentierst du nicht im wirklichen Sinne sondern sagst praktisch :
"Du kannst die Bibel nicht richtig lesen !"
"Du verstehst eben nicht !"
"Ist doch KLAR dass ich recht habe !"

Der Monotheistische Glaube ist halt an sich unlogisch . Er Scheitert ja schon an der Theozidee.
http://www.dittmar-online.net/religion/theodizee.html

Deswegen kann auch seine Verteidigung letzten Endes nur mit unlogischen Argumenten betrieben werden.


euer ergebener

Regens Küchl



Tao-Ho Offline

Zennois


Beiträge: 5.365

27.06.2008 09:07
#167 RE: @Dont Panic Antworten

Nö, GDL888. Jesus rief: "Eli, Eli, lama sabachthani?" und Eli wird im
Allgemeinen mit Gott und nicht mit Vater übersetzt.

Dazu mag ich folgendes Buch empfehlen: Link

Da Jesus aramäisch sprach und diese Sprache heute kaum noch zu übersetzen ist,
bin ich eher geneigt diesem Autor glauben zu schenken.

In Antwort auf:
Ne , da hat er nicht rumgemogelt. Jesus ist vom Tod auferstanden. Weil er das Leben ist, konnte der Tod ihn nicht halten.

Einmal ist es Gott selber - dann wieder Jesus - entscheide Dich bitte erst, bevor
Du postest.

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() Tao-Ho

qilin Offline




Beiträge: 3.552

27.06.2008 09:35
#168 RE: @Dont Panic Antworten
Zitat von Regens Küchl
Da muss ich mal ganz heftig etwas ausbessern . Die (angebliche) bildliche Sprache wurde von den Schreiberlingen NICHT BEWUSST GEBRAUCHT , sondern wird unter dem Zwang der modernen Zeit von den Mainstreamtheologen und vielen anderen als solche gelesen. Eine Notlösung damit nicht soviele moderne gläubige weglaufen.
Dein Satz unterstellt ja dass den Frühmenschen damals jeglicher Aberglaube fremd und der heutige wissentschafliche Stand bekannt war.

Nö - das baut nur auf der allgemein in der Wissenschaft üblichen Auffassung auf, dass [manche] Menschen der
Antike zwischen mythos und ratio besser unterscheiden konnten als [manche] Menschen der Gegenwart
Wenn die griechischen Philosophen von ihren Göttern schrieben, meinten sie ja auch nicht, dass Vater Zeus
buchstäblich mit nacktem Popo auf dem Gipfel des Olymp sitzt und mit bloßen Händen Blitze \'rumschmeißt...


<blockquote><font size="1">Zitat von Karen Armstrong
Wir neigen zu der Annahme, die Menschen der Vergangenheit seien mehr oder minder so gewesen wie wir;
tatsächlich aber führten sie ein ganz anderes geistiges Leben. Vor allem entwickelten sie zwei unterschiedliche
Arten des Denkens, Sprechens und der Erkenntnis, die von den Wissenschaftlern mythos und logos genannt
werden. Beide waren von wesentlicher Bedeutung; sie galten als einander ergänzende Wege zur Wahrheit, und
jeder hatte seinen speziellen Geltungsbereich...
Wenn sich die Menschen Geschichten von Helden erzählten, die in die Unterwelt hinabstiegen, durch Labyrinthe
irrten oder Ungeheuer bezwangen, holten sie die dunklen Tiefen des Unterbewusstseins ans Licht, die der rein
rationalen Erfahrung nicht zugänglich sind, aber weitreichende Auswirkungen auf unser Erleben und Verhalten
haben. Der Mangel an Mythen in unserer modernen Gesellschaft hat uns gezwungen, die - wissenschaftliche -
Psychoanalyse zu entwicklen, die uns helfen soll, mit unserer Innenwelt umzugehen.[/quote]
[Ich setze lieber ratio anstatt logos, weil Letzteres, zumindest seit dem NT, meist anders verstanden wird ]
Dass es damals [wie heute auch] Menschen gab, für die diese Geschichten wörtlich 1:1 historische Wahrheit sind,
ist ja kein Geheimnis...

___________________________
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wie die Meinungen anderer Leute. [Mark Twain]

() qilin

Vanion Offline

Atheist


Beiträge: 1.568

27.06.2008 13:23
#169 RE: @Dont Panic Antworten

< in diesem Moment erfuhr er, was es bedeutet, wenn Gott der Vater sein Antlitz von jemandem wegwendet<

Und da Jesus ja auch Gott ist hat Gott quasi von sich selbst weggeschaut


<Sorry, aber Gott ein Problem in die Schuhe zu schieben, welches er nicht verursacht hat, ist ziemlich schraeg, findest du nicht ? <

Dazu kann ich dich selbst Zitieren: "nur zur klarstellung : was ich selbstverstaendlich meine, ist dass letztendlich alles von Gott kommt."


< Jesus ist vom Tod auferstanden. Weil er das Leben ist, konnte der Tod ihn nicht halten.<

Und da Jesus das voher gewusst hat macht es die ganze Sache zu einer farce oder wie man das schreibt.


<und ihm nicht die Ehre gibt, die ihm als Gott und Schoepfer gebuehrt<

Ein komischer Gott der auf menschliche Dinge wie Ehre angewiesen ist.


<Obwohl er zu lebzeiten auf dieses Ende aufmerksam gemacht wurde. <

Sowie auf viele andere Enden die da harren mögen.

Da sich viele Religionen gegenseitig ausschließen, aus ihrem Himmel werden doch
sowieso alle in der Hölle landen =)

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contra principia negantem disputari non potest
http://de.wikipedia.org/wiki/Contra_prin...tari_non_potest

Tao-Ho Offline

Zennois


Beiträge: 5.365

27.06.2008 13:34
#170 RE: @Dont Panic Antworten

In Antwort auf:
Und da Jesus ja auch Gott ist hat Gott quasi von sich selbst weggeschaut

Aus christlicher Sichtweise ist das schon richtig. Immerhin glauben die immer noch
an die Dreieinigkeit. Hm, oder besagter User gehört der Glaubensgruppe an, die auch
Jesus zu Gott machen, so als Zweitgott sozusagen.
Immerhin regiert er im Himmel zur rechten Gottes, heisst es ja.

Und Gott kann ja alles und jeder sein. Man kann alles zu Gott machen. Ist ja eh nur ein
Titel.
In Antwort auf:
Da sich viele Religionen gegenseitig ausschließen, aus ihrem Himmel werden doch
sowieso alle in der Hölle landen =)

Och, ist auch nicht schlimm. Wird sicher fein sein, endlich mal warme Füsse zu haben.
Dann machen wir ne Party und feiern am Biervulkan mit den Strippern (will ja hoffen, dass
die auch männliche Stripper dort haben) und die Christen dürfen nicht mitmachen. Bätsch.

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() Tao-Ho

Don't Panic Offline




Beiträge: 438

27.06.2008 14:37
#171 RE: @Dont Panic Antworten

In Antwort auf:
Letztendlich, stammt alles von Gott, dem Schoepfer.

Also folgerichtig auch alles Schlechte auf Erden. Krankheiten, Naturkatastrophen, Privatfernsehen... die Liste ist lang...

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

27.06.2008 15:31
#172 RE: @Dont Panic Antworten
In Antwort auf:
(will ja hoffen, dass die auch männliche Stripper dort haben)

Das ist noch viel einfacher. Geht so ähnlich wie beim Biervulkan. Der hat nur eine Sorte Bier, aber die nimmt im Moment des Trinkes genau den Geschmack an, den der Trinker gerade haben möchte. Der braucht sich also nicht mal für ein und alle Zeit festzulegen, der kann rumprobieren soviel er will.

Der Christengott hat die Menschen nach seinem Ebenbilde geschaffen.

In unserer Stripperfabrik gehts da viel weiter. Die schafft die Stripper(innen) genau nach dem Wunsch des Bestellers.

Ein überzeugender, und wie ich meine auch logisch in keiner Weise anfechtbarer Beweis der klaren Überlegenheit unserer Religion.
kadesch Offline



Beiträge: 2.705

27.06.2008 16:08
#173 RE: @Dont Panic Antworten

Zitat:
Ohne das Opfer Jesu ist das Evangelium seiner Bedeutung entlehrt.
Es ist keine frohe Botschaft mehr. Ohne dieses Opfer,
war das kommen Jesu Sinn und kraftlos.
Leider ist auch die katholische Kirche durch ihre Traditionen vom Evangelium abgekommen,
und vertritt alles andere, nur nicht das, was wirklich wichtig ist, und zaehlt.
Zitat Ende:

Damit treffen wir genau ins Schwarze.
Eben weil das Evangelium keine echte Bedeutung hat ist es Wertlos.
Die schlimmsten Auswüchse des Christentums sind eben genau auf diesen
Begriff der Schuldvergebung zurück zu führen.
Wenn ich erwarte dass ich allein durch meinen Glauben an Jesus aller meiner Schuld enthoben bin,
dann kann ich ja munter weiter sündigen. Wenn ich etwas schlimmes getan habe kann ich immer noch
beichten gehen und alles ist wieder im Lot.
Wenn ich allerdings das ganze aus jüdischer Sicht sehe, und weiss dass ich nach meinem Tod Rechenschaft
ablegen muss und jede meiner guten und schlechten Taten gegeneinander abgewogen wird, ist es
ein größerer Ansporn ein redliches Leben zu führen.
Für mich ist der Glaube eine direkte Kommunikation mit G"tt.
Ein Vermittler wie ihn Jesus für die Christen darstellt der alle Schuld auf sich nimmt ist
völlig unjüdisch und bildet den großen Unterschied zwischen beiden Religionen.


Glaube ist Aberglaube

GLD888 Offline



Beiträge: 321

27.06.2008 16:16
#174 RE: ich bin ein wiedergeborener, evangelikaler Christ Antworten

Da muss ich mal ganz heftig etwas ausbessern . Die (angebliche) bildliche Sprache wurde von den Schreiberlingen NICHT BEWUSST GEBRAUCHT , sondern wird unter dem Zwang der modernen Zeit von den Mainstreamtheologen und vielen anderen als solche gelesen. Eine Notlösung damit nicht soviele moderne gläubige weglaufen.
Dein Satz unterstellt ja dass den Frühmenschen damals jeglicher Aberglaube fremd und der heutige wissentschafliche Stand bekannt war. Das Flache Weltbild aber (als Beispiel) war den Hebräern wirklich eigen und darum sind entsprechende Bibeltexte NICHT VOM SCHREIBER BILDLICH POETISCH GEMEINT. Auch reitende Dämonen die Städte zerstören oder eine Schöpfung der Welt in 7 Tagen halte ich für wörtlich GEMEINT. Da man die Propheten nicht persönlich fragen kann, kann dem natürlich wiedersprochen werden. Wenn Aber jemand Gottes Wundertaten aufschreibt, warum sollte er sie dann bildlich meinen ? Und für wen ? Hatte das Abergläubische Volk damals denn soviel Ahnung von literarisch bildlicher Interpretation ?
euer ergebenerRegens Küchl


bessere du aus, soviel du willst, und glaube alles, was du willst... ist dir eh freigestellt.... uebrigens, darfste auch ans fliegende spaghettimonster glauben - werd ich dir auch nicht uebel nehmen.

GLD888 Offline



Beiträge: 321

27.06.2008 16:20
#175 RE: @Dont Panic Antworten

Einmal ist es Gott selber - dann wieder Jesus - entscheide Dich bitte erst, bevor
Du postest.


Ich glaube eben and die Trinitaet, und somit ist Jesus auch Gott.

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