Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden Impressum 
Religionsforum
Atheismus vs. Religionen  

Der substanzielle  Dialog
 
"Je suis Charlie!"
Für Säkularismus und Religionskritik!


Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 234 Antworten
und wurde 13.026 mal aufgerufen
 Islam
Seiten 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10
Sehrazat Offline



Beiträge: 24

05.03.2006 17:27
#101 RE: Über die Rolle der Frau im Islam antworten

Also der Grund warum ich nicht genau auf dich reagiere ist, dass du nicht berreit bist mir zu glauben oder mich verstehen zu wollen,,,,

Weisst du ich selber weiss es auch, wie die frauen in machen ländern unterdrückt werden,,,,
aber ihr müsst es doch ganz klar unterscheiden können,,, ob es letzt endlich mit der religion de mit der kultur oder unwissenheit zu tun hat,,,,

Die bedeutung von ehe und überhaupt zusammen leben in islam ist alles ansdere als unerdrückung oder ungerechtigkeit,,,

Weisst du ich rege mich genau so auf über die jenigen die den islam ins vordergrund stellen und die Frauen darunter missbrauchen,,,
Es tut mir auch weh, wenn ich daran denke , wie ein paar naive menschen die frauen behandeln und dann auch noch behaupten das im sinne des isalms zu tun,,,


Aber jede vernunftige und kluger mensch kann es unterscheiden, ob das alles wirklich mit islam zu tnu hat oder nicht,,,,

Habe ch hier einmal erwähnz , dass die angeblichen muslime in saudi arabien oder sonst noch wo es richtig ausleben in dem sie die Faru wie eine Tier behandeln,,,,??

Nein das habe ich nicht ,,,ist auch nicht in meinem sinne und auch nicht im sinne des Islams,,,,
Ich finde es sehtr traurig wie das verständniss von gott dargestellt wird,,,
Und es geben genau so viele menschen, duie den islam auch richtig ausleben und die frauen wie einen diamanten behandeln,,,
NUr es werden immer die gesehen die es anders und falsch machen,,,
eigentlich könne viele in diesen ländern auch nichts dafür , sie kriegen schon einen gehirnwäsche ohne das sie mal lernen wie man liesst und schreibt,,,, Da spielt die reziehung eine sehr grosse rolle,,,
Aber findest du es richtig dieses verhalten mit der ganzen islamischen welt zu komfrontieren,,???
Wenn ja, dann stelle ich mir die Frage wo deinen berreitschaft geblieben ist, gegenüber den Menschen verständniss, tolleranz , und akzeptanz zu bringen,,, Was hat es noch einen sinn wenn du jeden in einem topf rein wirfst,,,,

Und von was für einer rosa roten brille schreibst dui da???

lovejews Offline



Beiträge: 34

05.03.2006 18:55
#102 RE: Über die Rolle der Frau im Islam antworten

@Sehrazat
Hi,
ich freue mich das Du eine gute Ehe führst. In meinem Alltag erlebe ich mit meinen Muslimischen Mitbürgern aber tagtäglich anderes. Und ich spreche nicht von Saudi Arabien. Wie viele von meinen Türkischen Angestellten kommen fast regelmäßig mit einem blauen Auge zur Arbeit. Wie viele haben Männer die Sie betrügen. Wie viele fühlen sich frei während der Arbeit und hinterher gehen Sie mit dem Kopttuch nach Hause. Das sind nicht nur Einzelfälle und quer durch die Gastarbeiterschaft . Marrokanerinnen, Türkinnen, Libanesinnen, Palistinänserinnen. Und ich denke mal das repräsentiert einen Querschnitt durch die muslimische Gesellschaft in Deutschland. Die muslimischen Männer baggern quer durch alle Nationen, und auch die verheirateten Frauen an. In 7 Jahren habe ich es 2 mal erlebt das junge Türkinnen durchgebrannt sind um nicht den in der Türkei arrangierten Ehemann heiraten zu müssen. Jetzt wirst Du sicher sagen auch das sind alles Einzelfälle aber das glaube ich eher nicht.Es geht mir auch nicht darum hier andere Volksgruppen schlecht zu machen, ich denke vieles hängt eben einfach mit der Wertigkeit einer Frau im Islam zusammen. Du sagst etwas anderes, mein erleben ist halt konträr zu deinem.


Prometheus Offline




Beiträge: 392

05.03.2006 19:07
#103 RE: Über die Rolle der Frau im Islam antworten
@Sehrazat

Du bist schon wieder nicht auf mein konkretes Beispiel eingegangen...
Tja, was mich etwas ärgert, ist dass Du die Erfahrungen der Frauen mit Unterdrückung in islamischen Ländern wie eine leicht zu ignorierende Kleinigkeit darstellst. Gerade gestern habe ich Frauen kennen gelernt, die unter entsetzlichen Gründen geflüchtet sind und bei einer Abschiebung mit einer Hinrichtung in ihrem Land rechnen müssen. Allerdings haben diese Frauen nicht in erster Linie ungebildete Bauern zu fürchten, sondern auf uralte religiöse Gesetze beziehenden Legislativen, Judikativen und schlussendlich Exekutiven ihrer islamischen Heimatländer.

Wenn Du sagst, die Unterdrückung der Frauen liegt eher an der geringen Bildung der Leute in den islamischen Ländern, dann wüsste ich gerne von Dir, warum gerade in islamischen Ländern die Unterdrückung stärker ist, als irgendwo sonst auf der Welt? Ich habe schon mal an anderer Stelle gesagt, dass in islamischen Ländern im Jahr ca. 4 Romane aus dem nicht islamischen Ausland erscheinen, im Gegensatz dazu erscheinen in Europa 10 000 ausländische Bücher jedes Jahr!! Warum ist denn die Bildung in islamischen Ländern so absolut miserabel? Warum kommst Du denn nach Europa um zu studieren? Für Dich existiert keinerlei Zusammenhang zwischen den strikten Regeln des Koran und der fehlenden Emanzipation (nicht nur der Frauen!) auf allen Ebenen innerhalb dieser Länder?

Was ist mit der Sharia? Bist Du für einen säkularen und laizistischen Staat, der auf allen Ebenen eine Trennung von Staat und Religion vorschreibt. Oder bist Du doch eher für einen Gottesstaat mit der Scharia als Richtschnur der Rechtsprechenden?

Übrigens, bin ich völlig intolerant gegenüber der Intoleranz! Deshalb argumentiere und protestiere ich sehr scharf gegen jede Form der Unterdrückung von individuellen Freiheitsrechten, sei sie nun religiös, kulturell, sozial oder politisch begründet.



"Überzeugungen sind gefährlichere Feinde der Wahrheit als Lügen." (Friedrich Nietzsche)

aly Offline



Beiträge: 49

06.03.2006 14:23
#104 RE: Über die Rolle der Frau im Islam antworten
In Antwort auf:

Ja, dass sehe ich genauso. Allerdings ist meiner Meinung nach wichtiger, eigene Werte zu entwickeln, als vorgekaute zu übernehmen.

Gut dass du es genauso siehst aber wie gesagt, es gibt Dinge, die sich nicht ändern und zu behaupten dass einzig und allein das Gesetz der Evolution sich nicht ändert, ist wohl eine gewagte Äusserung, die keine vernünftige Grundlage hat.

Das Leben so einfach darzustellen, dass sie bloss eine Reihe von Zeitabschnitten wird, die nichts gemeisam haben, ist daneben. Niemand kann bestreiten, wenn er vernünftig denkt, das dieses Leben eine Zielstrebigkeit erweist. Wo wir darüber einig sind, dass das Leben nicht sinn- und ziellos ist, wie kann dann das sein, wenn alles veränderlich ist und wo jede feste unveränderliche Basis fehlt.

Gibt man zu dass es mindesten eine unveränderliche Basis gibt, dann fällt das mit dem Vorgekauten auf dich zurück.
Schliesslich hast du auch deine Ideologie nicht selber erfunden, sondern nur angenommen.


In Antwort auf:
So muss auch jede Generation immer wieder die ethischen, sozialen und kulturellen Fragen auf's neue stellen, weil sich die Antworten auch verändern können. Diese Veränderungen grundsätzlich zu negieren, zeugt von erschreckender Kurzsichtigkeit und ist jedem fortschrittlichen Gedanken entgegengesetzt.

Niemand negiert Veränderungen!
Was negiert wird ist, dass ALLES veränderlich ist.
Wenn alle Fragen bezüglich aller Themen einen Rahmen(die Gestze der Religion) haben, dann heisst das nicht dass sie nicht erforschbar sind aber eben in diesen Rahmen. Weil diese Rahmen gewährleisten, dass du nicht in die Irre gehst. Was heisst Irre? Das heisst sich in eine andere Richtung bewegen als die des Ziels.
Die Religion gibt das Leben ein Ziel und einen Sinn.


In Antwort auf:

Deine persönliche Vorliebe ist Dein gutes Recht, für mich bedeutet das Wachsen als Mensch sich täglich neu zu erfahren, sich nicht zu verschließen und sich der Welt in ihrer Vielfalt auszusetzen. Ich erfahre dabei meine eigenen Grenzen und nicht die (1500 Jahre alten) vorheriger Generationen. Das Gute an unserem säkularen Staat und seiner Gesetzgebung ist ja, dass beide Ansätze problemlos möglich sind, solange nicht die Freiheit des anderen beschränkt wird. Im Gegensatz zu den Regeln innerhalb eines islamischen Landes ist bei uns das Ausleben eines alternativen Lebensentwurfes möglich, ohne gleich als subversives und staats- und moralzersetzendes Subjekt mit staatlichen Sanktionen rechnen zu müssen.



Wenn es für das Leben insgesamt ein Ziel gibt egal in welchem Zeitalter man geboren sit. Wenn man in diese Welt eine geschlossene Einheit sieht. Wenn man in der Geschichte einen Zusammenhängenden Verlauf in einer bestimtmen Richtung hin zu einem Ziel erkennt. Dann muss man zu geben dass es auch immer einen festen Ursprung gegeben hat auch wenn es viele Einzelheiten sich ändern. Das ist was die Religion ausmacht. Immer die gleiche Botschaft:
Es gibt keinen Gott außer dem Gott.
Eine Einladung zur Vollkommenheit auf einer bestimmten flexiblen aber auch gleichzeitig festen Basis.


In Antwort auf:

Ich muss Dir, denke und hoffe ich, nicht erklären, dass es unterschiedliche Formen und Qualitäten der Freiheitsbeschränkung gibt, hm?
Es ist eine Art der Freiheitsbeschränkung, wenn man einen Menschen wegen eines Mordes zu Gefängnis verurteilt und eine andere, Homosexuelle aufgrund ihrer sexuellen Orientierung (die ja keinen Heterosexuellen tangiert!) hinrichtet. Das wirst Du doch wohl nicht bestreiten, oder?

Ein Staat der auf Basis einer monotheistischen Religion existiert, muss schon ganz zwangsläufig patriarchal hierarchisch strukturiert sein, und sich eben zudem auf Regeln berufen, die nicht die heutige sondern uralte Generationen festgelegt haben und die eben keine Antwort auf die Vielfältigkeit der heutigen Welt geben können, weil sie zu völlig anderen Zeiten und unter völlig anderen Bedingungen entstanden sind.

Du hast vermutlich ganz bewusst mein konkretes Beispiel der allein erziehenden Mutter, die tagsüber als Chefin einen Konzern führt und abends zu ihrer lesbischen Partnerin fährt, unter den Tisch fallen lassen. Genau dies sind die Facetten einer Vielfalt in Lebensentwürfen, die der Koran zu Zeiten seiner Entstehung noch gar nicht thematisieren konnte, weil sie nicht zum Alltag der damaligen Zeit gehörten.


Es gibt viele Formen der Freiheitseinschränkung. Das stimmt. Aber eine Seite des Menschen tendiert immer nach mehr Freiheit so dass es zu einer grossen Übertreibung kommt, die nur Anarchie gleicht. Anarchie entweder auf gesellschaftlicher Ebene oder auf der Ebene der eigenen Werte, wo fast keien grenzen mehr exitieren. Und das führt zur Entstellung der eigenen Fähigkeiten zur Behandlung aller Themen.
Auf der anderen Seite versuchen einige Menschen ihre Freiheit zu ignorieren und lehnen jede Veränderung ab auch wenn sie mit ihrem Glauben vereinbar ist. Das führt auch zur Ignoranz, Unwissen und zu einer Gegenwirkung. Denn das Ziel jeder Ideologie ist sich in eine bestimmte Richtung zu entwickeln.
Weder Übertreiben nocht Untertreiben das ist die Botschaft der Religion.

Das mit den homosexuellen Beziehungen passt ganz genau ins dasrgestellte Bild.
Wer bestimmt die Grenzen? Gehört es zur festen Basis des Glaubens oder nicht?
Ja das AUSÜBEN der Homosexualität ist im Islam eine Sünde.
Es ist ausserhalb seinen Grenzen. Das hat meiner Meinung nach mit Vielfalt nichts zu tun. Das sehe ich nur als eine Scheinvielfalt an.
Denn wieso darf eine Tochter oder einen Sohn mit ihren/seinen Eltern nicht verkehren? wieso dürfen Brüder oder Schwester miteinander nicht verkehren? Wieso gibt es bis jetzt solche Grenzen? Und bist dafür dass diese abgeschafft werden und warum?
Man muss schon die Sache als ganzes sehen. Und nicht bestimmte Sachen auswählen, die dich interessieren und andere Fakten übersehen.
Wenn die Religion solche Grenzen macht, dann in einer Reihe von zusammenhängenden Aspekten. Es gibt eine bestimmte gesellschaftliche und individuelle Ordnung die unter anderem die Homsexualität betrifft.
Ich warte dann auf deine Antwort.


M.f.G.

Prometheus Offline




Beiträge: 392

06.03.2006 19:12
#105 RE: Über die Rolle der Frau im Islam antworten
@aly

In Antwort auf:

Gut dass du es genauso siehst aber wie gesagt, es gibt Dinge, die sich nicht ändern und zu behaupten dass einzig und allein das Gesetz der Evolution sich nicht ändert, ist wohl eine gewagte Äusserung, die keine vernünftige Grundlage hat.

Sie mag für Dich als Religionsverhafteten gewagt klingen, aber für mich ist sie wesentlich weniger gewagt als die These, dass frühmittelalterliche soziale und kulturelle Regeln in der heutigen Zeit noch irgendein Gewicht haben (und haben sollten!). Tatsächlich ist für mich (aber auch für eine Vielzahl von Wissenschaftlern!) die Evolution und damit die Entwicklung vom Einfachen zum Komplexen auf allen vorstellbaren Ebenen (sozial, biologisch, chemisch, kulturell) die einzige Konstante des Universums.
Gib mir mal konkrete Beispiele für völlig Unvergängliches und Unveränderliches.

In Antwort auf:

Das Leben so einfach darzustellen, dass sie bloss eine Reihe von Zeitabschnitten wird, die nichts gemeisam haben, ist daneben. Niemand kann bestreiten, wenn er vernünftig denkt, das dieses Leben eine Zielstrebigkeit erweist. Wo wir darüber einig sind, dass das Leben nicht sinn- und ziellos ist, wie kann dann das sein, wenn alles veränderlich ist und wo jede feste unveränderliche Basis fehlt.

Die Gemeinsamkeit der einzelnen Zeitabschnitte ist ihre Kausalität. Womit wir wieder bei der kulturellen Evolution wären. Das eine historische und kulturelle Ereignis bedingt das andere. Hätten Lucy und ihre Vorfahren als Australopithecinen nicht vor ca. 3,8 Millionen Jahren plötzlich gemerkt, dass sie wenn sie aufrecht gehen, wesentlich besser über die Savanneh schauen und mögliche Feinde besser ausmachen können und zudem auch noch die Hände frei haben, um Gerätschaften zu benutzen, wäre z.B. der Koran niemals entstanden.
Das einzige Ziel und der einzige Sinn der Existenz ist die Vervollkommnung und das Überlebender der eigenen Art.
Wäre der Homo sapiens nicht wesentlich klüger als der Neandertaler gewesen, bestünde die Menschheit heute aus unseren urigen Verwandten mit der dicken Stirnwulst.
Jede weitere Sinn- und Zielgebung der menschlichen Existenz ist reines idealisiertes Wunschdenken.
Innerhalb dieses gigantischen Universums, wo unserer Planet im Verhältnis nicht einmal die Größe eines Staubkorns hat, sind die sinnstiftenden romantisierenden Ideen und Idealisierungen und Stilisierungen des Menschen zur "Krone der Schöpfung" zwar emotional nachzuvollziehen, aber bei genauerer Betrachtung und analytischer Sicht auf die Relationen des Menschen zum Universum eher naiv und unangebracht.
Wir beide gehen also von völlig verschiedenen Prämissen aus.

In Antwort auf:

Gibt man zu dass es mindesten eine unveränderliche Basis gibt, dann fällt das mit dem Vorgekauten auf dich zurück.
Schließlich hast du auch deine Ideologie nicht selber erfunden, sondern nur angenommen.

Ich bin ein kritischer atheistisch-humanistischer Sozialist. Meine Ideologie ist die, des kritischen und analytischen Denkens, die sich für die Freiheit des Individuums einsetzt.
Ohne Frage stehe ich mit meinem Denken in einer bestimmten Tradition (die der Aufklärung), würde dies aber ganz bestimmt nicht Ideologie nennen. Zur Ideologie fehlt mir die Doktrin und zur Religion die Doktrin und das Dogma.

In Antwort auf:
Niemand negiert Veränderungen!
Was negiert wird ist, dass ALLES veränderlich ist.
Wenn alle Fragen bezüglich aller Themen einen Rahmen(die Gestze der Religion) haben, dann heisst das nicht dass sie nicht erforschbar sind aber eben in diesen Rahmen. Weil diese Rahmen gewährleisten, dass du nicht in die Irre gehst. Was heisst Irre? Das heisst sich in eine andere Richtung bewegen als die des Ziels.
Die Religion gibt das Leben ein Ziel und einen Sinn.

Das ist Deine für Dich sinnstiftende Interpretation der Dinge. Ich sehe es, wie beschrieben anders. Ich respektiere Deine Interpretation, halte allerdings gar nichts davon, wenn Deine (und die Deiner Glaubensbrüder und -schwestern) Leitlinie, anderen aufoktroyiert wird, die eben einen anderen Lebensentwurf verwirklichen wollen. Genau aus diesem Grunde bin ich für einen säkularen und laizistischen Staat, der eben nicht auf Basis religiös, frühmittelalterlich geprägter Dogmen (an die manche glauben, andere aber eben nicht!) in völlig unverhältnismäßiger Weise in das Leben, der in ihm existierenden Individuen (Frauen, Homosexuelle, Atheisten etc.) eingreift.

In Antwort auf:

Wenn es für das Leben insgesamt ein Ziel gibt egal in welchem Zeitalter man geboren sit. Wenn man in diese Welt eine geschlossene Einheit sieht. Wenn man in der Geschichte einen Zusammenhängenden Verlauf in einer bestimtmen Richtung hin zu einem Ziel erkennt. Dann muss man zu geben dass es auch immer einen festen Ursprung gegeben hat auch wenn es viele Einzelheiten sich ändern. Das ist was die Religion ausmacht. Immer die gleiche Botschaft:
Es gibt keinen Gott außer dem Gott.
Eine Einladung zur Vollkommenheit auf einer bestimmten flexiblen aber auch gleichzeitig festen Basis.

Da sind wir erneut bei Deiner urpersönlichen, religiös geprägten Interpretation, die nicht die meine ist. Ich habe Dir ja bereits weiter oben den für mich einzig existierenden Sinn und Zweck der menschlichen (wie auch jeder anderen!) Existenz erläutert.

In Antwort auf:

Es gibt viele Formen der Freiheitseinschränkung. Das stimmt. Aber eine Seite des Menschen tendiert immer nach mehr Freiheit so dass es zu einer grossen Übertreibung kommt, die nur Anarchie gleicht. Anarchie entweder auf gesellschaftlicher Ebene oder auf der Ebene der eigenen Werte, wo fast keien grenzen mehr exitieren. Und das führt zur Entstellung der eigenen Fähigkeiten zur Behandlung aller Themen.
Auf der anderen Seite versuchen einige Menschen ihre Freiheit zu ignorieren und lehnen jede Veränderung ab auch wenn sie mit ihrem Glauben vereinbar ist. Das führt auch zur Ignoranz, Unwissen und zu einer Gegenwirkung. Denn das Ziel jeder Ideologie ist sich in eine bestimmte Richtung zu entwickeln. Weder Übertreiben nocht Untertreiben das ist die Botschaft der Religion.

Als was soll man diese Ausführungen verstehen? Als Kritik an diejenigen Muslime, die die Sharia unterstützen?

In Antwort auf:

Das mit den homosexuellen Beziehungen passt ganz genau ins dasrgestellte Bild.
Wer bestimmt die Grenzen? Gehört es zur festen Basis des Glaubens oder nicht?
Ja das AUSÜBEN der Homosexualität ist im Islam eine Sünde.
Es ist ausserhalb seinen Grenzen. Das hat meiner Meinung nach mit Vielfalt nichts zu tun. Das sehe ich nur als eine Scheinvielfalt an.
Denn wieso darf eine Tochter oder einen Sohn mit ihren/seinen Eltern nicht verkehren? wieso dürfen Brüder oder Schwester miteinander nicht verkehren? Wieso gibt es bis jetzt solche Grenzen? Und bist dafür dass diese abgeschafft werden und warum?
Man muss schon die Sache als ganzes sehen. Und nicht bestimmte Sachen auswählen, die dich interessieren und andere Fakten übersehen.
Wenn die Religion solche Grenzen macht, dann in einer Reihe von zusammenhängenden Aspekten. Es gibt eine bestimmte gesellschaftliche und individuelle Ordnung die unter anderem die Homsexualität betrifft.

Wenn Du andere Lebensentwürfe als "Scheinvielfalt" ansiehst, ist dies Dein gutes Recht, allerdings haben jene, die einen anderen Lebensentwurf für sich realisieren, ebenso das Recht das völlig anders zu sehen. Wahrnehmungen und deren ethische und moralische Beurteilungen sind ja grundsätzlich relativ.
Die gesellschaftliche Tabuisierung des Inzests hat ohne Fragen evolutionäre Gründe. Man weiß schließlich inwieweit inzestiöse Beziehungen den Genpool reduzieren, so dass es zu sehr vielen und ganz erheblichen Retardierungen bei den Nachkommen führt. Aus dem biologischen Tabu wurde ganz zwangsläufig ein gesellschaftlich-kulturelles.
Im Thread "Homosexualität und Bibel" habe ich bereits ansatzweise die evolutionäre Funktion der Homosexualität thematisiert, dort kannst Du bei Interesse nachlesen.
Grundsätzlich sehe ich aber nicht wirklich (gerade in Zeiten der völligen Überbevölkerung und der immer knapper werdenden Rohstoffe) den Sinn und Zweck einer Reduktion der Lebensentwürfe auf nur ein Modell, dass der Ehe zwischen Mann und Frau.

Tatsächlich plädiere ich sogar dafür, alle Lebensentwürfe, die nicht die freie Entscheidung des jeweils anderen beschneiden, völlig zu akzeptieren. Es gibt auch keine guten Gründe, warum man das anders sehen sollte.

Ich kann nicht wirklich nachvollziehen, wie Ihr Muslime zwar den Sex eines 55 jährigen Mannes mit einem 9 jährigen Kind kritiklos hinnehmt (siehe Thread "Islam und Pädophilie"), aber die einvernehmliche sexuelle Beziehung zwischen zwei erwachsenen, gleichgeschlechtlichen Menschen, die sich füreinander entschieden haben, nicht nur tabuisiert, sondern sogar unter Strafe stellt (in den meisten Ländern sogar unter Todesstrafe!). Wo ist da die Verhältnismäßigkeit?



"Überzeugungen sind gefährlichere Feinde der Wahrheit als Lügen." (Friedrich Nietzsche)

Sehrazat Offline



Beiträge: 24

07.03.2006 04:30
#106 RE: Über die Rolle der Frau im Islam antworten

@lovejews

@Sehrazat

In Antwort auf:
Hi,
ich freue mich das Du eine gute Ehe führst. In meinem Alltag erlebe ich mit meinen Muslimischen Mitbürgern aber tagtäglich anderes. Und ich spreche nicht von Saudi Arabien. Wie viele von meinen Türkischen Angestellten kommen fast regelmäßig mit einem blauen Auge zur Arbeit. Wie viele haben Männer die Sie betrügen. Wie viele fühlen sich frei während der Arbeit und hinterher gehen Sie mit dem Kopttuch nach Hause. Das sind nicht nur Einzelfälle und quer durch die Gastarbeiterschaft . Marrokanerinnen, Türkinnen, Libanesinnen, Palistinänserinnen. Und ich denke mal das repräsentiert einen Querschnitt durch die muslimische Gesellschaft in Deutschland. Die muslimischen Männer baggern quer durch alle Nationen, und auch die verheirateten Frauen an. In 7 Jahren habe ich es 2 mal erlebt das junge Türkinnen durchgebrannt sind um nicht den in der Türkei arrangierten Ehemann heiraten zu müssen. Jetzt wirst Du sicher sagen auch das sind alles Einzelfälle aber das glaube ich eher nicht.Es geht mir auch nicht darum hier andere Volksgruppen schlecht zu machen, ich denke vieles hängt eben einfach mit der Wertigkeit einer Frau im Islam zusammen. Du sagst etwas anderes, mein erleben ist halt konträr zu deinem.

@Lovejews, erstens bin ich noch nicht verheiratet... Habe noch insallah(so gott es will) viele ledige Jahre vor mir...

aber ich verstehe jetzt nicht warum du es nur auf die ausländer beziehst, wie sie ihre Frauen behandeln,,,
Ausser den ausländern gibt es da noch sehr viele andere Nationen die ihre Frauen genau so S-c-h-e-i-s-s-e- behandeln,,, Also hat das erstmal nichts mit der Religion zu tun....

Natürlich gibt es immer wieder Idioten die draussen nichts zu sagen haben und die Frust an der Frau auslässt,,,
Frage noch mal, was hat es mit der Religion zu tun...?
Ich weis nicht warum ihr das nicht verstehen wollt, das es nichts mit islam zu tun hat.!!!
Ich weiss es geben immer wieder Muslime die einfach nach hören und sehen die religion ausleben, aber was kann der Islam der Koran dafür , wenn sich beliebige muslime sich da etwas aus dem A_R_S_C_H zusammen reimen...
Die Muslime die ihre Frauen schlagen und sie scheisse behandeln, sind meiner meinung nach keine richtigen muslime,,, ich habe zwar nicht das recht über menschen zu urteilen,,, aber so sieht es zummindest aus....
verseht ihr nicht , das die Frau das recht hat ihn zu verlassen..... sogar bei einem kleinen schimpfwort hat die Frau das ercht den mann zu verlassen,, hast du dich schon mal gefragt warum sie die frauen schlagen,,,,
entweder sind die betrunken, (Alkohol strengstens verboten in islam), oder sind psyschich/seelisch am ende,, und das nennt man bei uns auch , Sie sind herzenskrank,,, also der glaube ist sehr wenig oder hat ziemlich abgenommen,,,

Und dann kannst du mir doch jetzt nicht erklären wollen das sie das alles amchen , weil das muslime sind,,,
Ihr müsst doch erstmal verstehen was es heisst ein muslim zu sein... Was Islam ist...

Es ist nicht sich mit bomben durch die gegend sprengen zu lassen, es ist nicht menschen zu verletzten,
Islam ist und besteht aus liebe, verständniss, tolleranz, etc,,, alles was dem glauben nicht schadet und dich nicht aus dem rechten weg bringt ist erlaubt...

schlagen deutsche , chinesen, polen, russen, juden, italiäner etc,,, nicht auch mal die frauen,,, sind es wirklich nur türken, araber, libanesen, also nur muslime,,,,??? WSenn ja , dann ist es mir neu, und ich habe mich dann auch öfterst versehen wie so manch andere nationen behandelt werden,,,,


Sehrazat Offline



Beiträge: 24

07.03.2006 04:47
#107 RE: Über die Rolle der Frau im Islam antworten

In Antwort auf:
Du bist schon wieder nicht auf mein konkretes Beispiel eingegangen...

welches beispiel?

In Antwort auf:
Tja, was mich etwas ärgert, ist dass Du die Erfahrungen der Frauen mit Unterdrückung in islamischen Ländern wie eine leicht zu ignorierende Kleinigkeit darstellst. Gerade gestern habe ich Frauen kennen gelernt, die unter entsetzlichen Gründen geflüchtet sind und bei einer Abschiebung mit einer Hinrichtung in ihrem Land rechnen müssen. Allerdings haben diese Frauen nicht in erster Linie ungebildete Bauern zu fürchten, sondern auf uralte religiöse Gesetze beziehenden Legislativen, Judikativen und schlussendlich Exekutiven ihrer islamischen Heimatländer.

schön wie du es wieder total verdrehst und meine aussage so bld darstellst,,, das kannst du wirklich gut,,,
Also erstens ignoriere ich es nicht,,, nur dann gebe mir mal einen tip was ich dagegn machen kann, ausser in erster linie , für die jetzige und nächste generation den Islam richtig zu erklären, damit sie es nicht so lernen wie die damals...

In Antwort auf:
Wenn Du sagst, die Unterdrückung der Frauen liegt eher an der geringen Bildung der Leute in den islamischen Ländern, dann wüsste ich gerne von Dir, warum gerade in islamischen Ländern die Unterdrückung stärker ist, als irgendwo sonst auf der Welt? Ich habe schon mal an anderer Stelle gesagt, dass in islamischen Ländern im Jahr ca. 4 Romane aus dem nicht islamischen Ausland erscheinen, im Gegensatz dazu erscheinen in Europa 10 000 ausländische Bücher jedes Jahr!! Warum ist denn die Bildung in islamischen Ländern so absolut miserabel? Warum kommst Du denn nach Europa um zu studieren? Für Dich existiert keinerlei Zusammenhang zwischen den strikten Regeln des Koran und der fehlenden Emanzipation (nicht nur der Frauen!) auf allen Ebenen innerhalb dieser Länder

Dir müsste ja aufgefallen sein das das isolierte länder sind .... und es dort schon etwas anders läuft wie hier...
die haben doch garnicht die gelegenheit etwas anderes kennen zu lernen.... wenn es am anfang schon einen bestimmten ablauf/erziehung gibt, wo respekt, hinterfragen, eigene meinung verboten werden, was nicht mit koran zu tun hat, dann ist es doch selbstverständlich das diese menschen dort es nicht wagen anders zu denken,,, weil es ihnen schon von anfang von klein an so eingeredet wurde,,,,

Und welche islamischen länder sind es denn genau,,,,

Türkei ist schlimmer wie europa , wenn es um mode, um ungläubigkeit geht,,
kannst du mir bitte verraten was hier anders für mich ist als das was im koran steht,,,,?

In Antwort auf:
Was ist mit der Sharia? Bist Du für einen säkularen und laizistischen Staat, der auf allen Ebenen eine Trennung von Staat und Religion vorschreibt. Oder bist Du doch eher für einen Gottesstaat mit der Scharia als Richtschnur der Rechtsprechenden?

also ich bin für ein staat, der mir erlaubt meine religion so auszuleben wie ich es will,,,,

aber ich muss zu geben das ich die frage nicht ganz verstanden habe...

Eine Frage,,, was ist denn die sharia für dich , hast du mal darüber gelesen? Kannst du mir bitte wenn es geht hier auch zitate von der sharia hinschreiben...

In Antwort auf:
Übrigens, bin ich völlig intolerant gegenüber der Intoleranz! Deshalb argumentiere und protestiere ich sehr scharf gegen jede Form der Unterdrückung von individuellen Freiheitsrechten, sei sie nun religiös, kulturell, sozial oder politisch begründet.

jooo. das würde ich auch so sehen, da stimme ich dir auch zu,,,, Was ich nicht verstehe ist, das etwas urteilst wo von du doch eigentlich ziemlich wenig ahnung hast,,,,

aly Offline



Beiträge: 49

07.03.2006 13:55
#108 RE: Über die Rolle der Frau im Islam antworten

In Antwort auf:
Die gesellschaftliche Tabuisierung des Inzests hat ohne Fragen evolutionäre Gründe. Man weiß schließlich inwieweit inzestiöse Beziehungen den Genpool reduzieren, so dass es zu sehr vielen und ganz erheblichen Retardierungen bei den Nachkommen führt. Aus dem biologischen Tabu wurde ganz zwangsläufig ein gesellschaftlich-kulturelles.

Das ist ein schwaches Argument. Wenn inzestiöse Beziehungen erhebliche Retardierungen bei den Nachkommen zur Folge haben, so sind homsexuelle Beziehungen gefährlicherer denn dann gibt es überhaupt keine Nachkommen.
Zweitens inzestiöse Beziehungen können auch zwischen homosexuellen stattfinden.
Drittens du musst merken, was für eine Gesellschaft du verlangst nur um deinen Wunsch zu rechtfertigen. Du verlangst eine Gesellschaft, die vor gar nichts schreckt, die keine Grenzen hat, die den Begriff Familie komplett auflöst.
Viertens auch homosexuelle Beziehungen waren und sind Grund für verschiedene Krankheiten darunter auch Aids.

Stell dir mal vor, ein Promi würde seine eigene Tochter heiraten. Wird das hier dann positiv aufgenommen?
Wenn nicht? Dann ist dieses Land sehr zurückgeblieben und sie soll die sehr natürlichen Menschenrechte schnellstmöglich einhalten.
Inzestiöse Beziehungen sind in Deutschland strafbar und skandalös.
So man könnte jetzt argumentieren. Wieso verlangst von islamischen Ländern homosexuelle Tätigkeiten nicht zu verurteilen, wo im eigenen Land inzestiöse Beziehungen strafbar sind?
Warum darf man Sex nicht öffentlich treiben? Warum darf man nicht mehrere heiraten? Warum fühlt man sich betrogen wenn seinen Partner/Partnerin mit einer/einem anderen fremdgeht. Man sollte doch diese Vielfalt ganz herzlich aufnehmen und akzeptieren?
Wenn du das Wort Vielfalt noch mehr erweiterst kann man auf keine Form des Schams mehr hoffen.


In Antwort auf:
Grundsätzlich sehe ich aber nicht wirklich (gerade in Zeiten der völligen Überbevölkerung und der immer knapper werdenden Rohstoffe) den Sinn und Zweck einer Reduktion der Lebensentwürfe auf nur ein Modell, dass der Ehe zwischen Mann und Frau.

Wenn dein Vater oder deine Mutter sich entschieden hätten, dieses Wachstum zu dämmen wärest du gar nicht da.
Hetrosexuelle Ehe mit anderen Lebenstentwürfen wie du sie nennt gleichzusetzen zeigt von großem Verkennen der Realität und von Ungerechtigkeit. Denn ohne solche Ehen gäbe es keinen mehr. Das was uns das Leben geschenkt hat und zu einer unzähligen Bevölkerung machte, kann niemals mit etwas anderem gleichgesetzt werden. Dieses Modell, wie du ihn nennst ist der einzige Grund dafür dass es uns gibt.


In Antwort auf:
Ich kann nicht wirklich nachvollziehen, wie Ihr Muslime zwar den Sex eines 55 jährigen Mannes mit einem 9 jährigen Kind kritiklos hinnehmt (siehe Thread "Islam und Pädophilie"), aber die einvernehmliche sexuelle Beziehung zwischen zwei erwachsenen, gleichgeschlechtlichen Menschen, die sich füreinander entschieden haben, nicht nur tabuisiert, sondern sogar unter Strafe stellt (in den meisten Ländern sogar unter Todesstrafe!). Wo ist da die Verhältnismäßigkeit?

Also alles mögliche kannst du dir vorstellen aber ausgerechnet das nicht? Warum denn?



Prometheus Offline




Beiträge: 392

07.03.2006 16:40
#109 RE: Über die Rolle der Frau im Islam antworten

@aly

In Antwort auf:

Das ist ein schwaches Argument. Wenn inzestuöse Beziehungen erhebliche Retardierungen bei den Nachkommen zur Folge haben, so sind homsexuelle Beziehungen gefährlicherer denn dann gibt es überhaupt keine Nachkommen.

Du hast scheinbar meine Ausführungen zum Thema Evolution im Thread "Homosexualität und Bibel" nicht gelesen, nicht wahr? Während in einer inzestuösen Beziehung ja gerade die Gefahr einer Retardierung aufgrund einer Möglichkeit der biologischen Fortpflanzung gegeben ist, spielt diese Gefahr für die Evolution in Bezug zu Homosexualität ja überhaupt keine Rolle. Dies lässt sich auch sehr gut in der Welt der Säugetiere beobachten, während eine inzestuöse Beziehung auffallend selten vorkommt, sind homosexuelle Beziehungen unter Säugetieren sogar recht häufig.
Lies Dir einfach noch mal die, von einer ganzen Menge von Wissenschaftlern vertretenen Thesen zum Thema Homosexualität und Evolution im oben genannten Thread durch.

In Antwort auf:

Zweitens inzestuöse Beziehungen können auch zwischen homosexuellen stattfinden.

Und was willst Du damit sagen? Ich schätze mal, die meisten inzestuösen Beziehungen entstehen nicht aufgrund eines regen Kinderwunsches.

In Antwort auf:

Drittens du musst merken, was für eine Gesellschaft du verlangst nur um deinen Wunsch zu rechtfertigen. Du verlangst eine Gesellschaft, die vor gar nichts schreckt, die keine Grenzen hat, die den Begriff Familie komplett auflöst.

Nein, ich verlange eine Gesellschaft, die den Begriff der Familie weniger eng fasst. Familie ist da, wo Kinder sind!! Nur weil das traditionelle Familienbild seit langem existiert, bedeutet dies nicht zwangsläufig, dass es richtig bzw. unveränderlich ist. Ich habe zum Beispiel einen guten schwulen Freund, der mit einer lesbischen Freundin vier Kinder gezeugt hat und die zusammen mit ihren jeweiligen Partner gemeinsam ein Haus bewohnen. Das jüngste Kind in der Familie ist 14 Jahre alt, der Älteste 23. Und um Deiner Frage vorzugreifen, nur eines der Kinder empfindet sich auch eher als homosexuell, die anderen haben bereits alle heterosexuelle Beziehungen. Diese Familie besteht aus mehr Mitglieder, als die meisten heterosexuellen Beziehungen mit Kindern, die ich kenne und alle Mitglieder haben eine sehr innige und zugewandte Beziehung zueinander und unterstützen sich nach Kräften gegenseitig.
Die Kinder haben dort alles (wenn nicht mehr!), was man sich innerhalb eines förderlichen Familienverbandes nur wünschen kann.

In Antwort auf:

Viertens auch homosexuelle Beziehungen waren und sind Grund für verschiedene Krankheiten darunter auch Aids.

Hört man von Dir auch noch etwas anderes als die Klischees aus Omas Keller? Hast Du Dich mal etwas intensiver mit HIV und Aids befasst? Ihren Ursprung hat die Krankheit in West-Afrika und man geht davon aus, dass sie durch den Verzehr von infiziertem Affenfleisch durch die Eingeborenen überhaupt erst auf den Menschen übertragen wurde. Dort grassiert sie neben Asien bis heute am heftigsten. Allein in Afrika sind über 25 Millionen Menschen mit HIV infiziert, in Asien über 7 Millionen und in Europa etwas über 600 000.
Du willst doch nun nicht allen ernstes behaupten, dass alle infizierten Afrikaner homosexuell sind, oder?
Zu Beginn der HIV-Ausbreitung in den 70er und frühen 80er Jahren waren in den USA und Europa tatsächlich hauptsächlich homosexuelle Männer betroffen, weil sie in ein riskanteres und tabuloseres Sexualverhalten zeigten, dass sie über die vielen Jahrhunderte, wo sie sich (natürlich anders als die Heterosexuellen!) nicht aufgrund der Gefahr einer ungewollten Schwangerschaft schützen mussten, entwickelt hatten. Allerdings explodierte völlig unabhängig davon zeitgleich die Infektionsrate in Afrika unter den Heterosexuellen.

In Antwort auf:

Stell dir mal vor, ein Promi würde seine eigene Tochter heiraten. Wird das hier dann positiv aufgenommen?
Wenn nicht? Dann ist dieses Land sehr zurückgeblieben und sie soll die sehr natürlichen Menschenrechte schnellstmöglich einhalten.
inzestuöse Beziehungen sind in Deutschland strafbar und skandalös.

Tja, weißt Du, eine ganze Menge Leute würden eine solche Beziehung skandalös finden, aber niemand würde diejenigen, die in einer inzestuösen Beziehung leben mit dem Tode bestrafen. Tatsächlich drohen denjenigen eine Höchststrafe von 3 Jahren oder Geldbußen. Übrigens, wird sehr darüber diskutiert, ob sich der § 173 (Beischlaf zwischen Verwandten) nicht bereits überlebt hat, weil die Risiken für eine mögliche Nachkommenschaft heutzutage bekannt sind und sich der Staat eben nicht in der Position sieht, private Beziehungen auf Parteilinie bringen zu müssen, solange sie niemand sonst tangieren.
Grundsätzlich plädiere ich für eine völlige Straffreiheit in diesem Zusammenhang, solange kein sexueller Missbrauch oder eine Vergewaltigung vorliegt. Wenn zwei mündige und erwachsene Menschen im völligen Einverständnis miteinander intim werden, hat dies nichts und niemanden zu interessieren, schon gar nicht den Staat.

In Antwort auf:

So man könnte jetzt argumentieren. Wieso verlangst von islamischen Ländern homosexuelle Tätigkeiten nicht zu verurteilen, wo im eigenen Land inzestuöse Beziehungen strafbar sind?
Warum darf man Sex nicht öffentlich treiben? Warum darf man nicht mehrere heiraten? Warum fühlt man sich betrogen wenn seinen Partner/Partnerin mit einer/einem anderen fremdgeht. Man sollte doch diese Vielfalt ganz herzlich aufnehmen und akzeptieren?

Weder habe ich etwas dagegen, dass Leute öffentlich Sex miteinander haben (solange sie mich damit nicht nerven und/oder belästigen!), noch bin ich dagegen, dass man so viele Menschen, wie man will, heiraten kann (solange sowohl der Mann, wie auch die Frau das selbe Recht dazu haben!).

Was das Gefühl des Betrogen-Seins oder mögliche Eifersucht angeht, ist dies doch auch wieder ein sehr persönliches und emotionales Thema, dass die Gesellschaft einen feuchten Kehricht angeht. Ich kenne Menschen, die führen eine offene Beziehung und sind sehr glücklich damit und für andere ist das überhaupt nichts. Jeder nach seiner Vorliebe, solange dies nicht auf Kosten des anderen geht.

In Antwort auf:
Wenn du das Wort Vielfalt noch mehr erweiterst kann man auf keine Form des Schams mehr hoffen.

Ja, und? Warum sollte man auf irgendeine Form von Scham hoffen wollen? Der von den theistischen Religionen verbreitete Mythos der Trennung von Geist und Körper und die Dämonisierung allen Körperlichen hat so einen Begriff, wie die Scham ja erst entstehen lassen. Der Begriff der Scham ist ein religiöser Urbegriff und es ist interessant wahrzunehmen, dass bei von den Weltreligionen unberührten Völkern, die in völligem Einklang mit ihrer Umgebung und ihrem Ursprung leben, so etwas wie Scham (vor allem in Bezug zu Nacktheit und Sexualität) etwas völlig Unbekanntes darstellt. Ohne Frage leben die meisten Religionen zum großen Teil aus der Tabuisierung und Unterdrückung sexueller Energien, Unkeuschheit, Jungfräulichkeit, Enthaltsamkeit etc. aber auch Scham sind ein oft benutztes, manipulatives Handwerkszeug der religiösen Führer.

In Antwort auf:
Wenn dein Vater oder deine Mutter sich entschieden hätten, dieses Wachstum zu dämmen wärest du gar nicht da.
Hetrosexuelle Ehe mit anderen Lebenstentwürfen wie du sie nennt gleichzusetzen zeigt von großem Verkennen der Realität und von Ungerechtigkeit. Denn ohne solche Ehen gäbe es keinen mehr. Das was uns das Leben geschenkt hat und zu einer unzähligen Bevölkerung machte, kann niemals mit etwas anderem gleichgesetzt werden. Dieses Modell, wie du ihn nennst ist der einzige Grund dafür dass es uns gibt.

Ja, ganz ohne Frage. Aber wenn man das eine als gleichwertig anerkennt (z.B. weil man die Liebe zwischen den Menschen als wichtiger empfindet, als die jeweiligen Geschlechter der Liebenden!), heißt dies nicht, dass man dem anderen seinen Wert nimmt.
Wie ich bereits mehrfach gesagt habe, hat sowohl die Heterosexualität ihren (evolutionären!) Sinn, wie auch jede die Homosexualität. Man muss gar nicht versuchen, die beiden gegeneinander auszuspielen. Beide Formen der sexuellen Orientierung können ganz problemlos nebeneinander existieren, ohne dass eine der beiden in ihrem Wert geschmälert wird. Es ist genauso inhuman und lächerlich zu fordern, dass alle Menschen homosexuell sein sollten, wie das heterosexuelle Gegenteil.
Was in diesem Zusammenhang eben auch noch ganz interessant ist, dass es immer mehr heterosexuelle Paare gibt, die aus vielfältigen Gründen eben keine Kinder bekommen möchten. Auch das ist ihr gutes Recht. Es wäre absolut grauenhaft für sie (und natürlich auch vor allem für die unerwünschten Kinder!) und für die Gesellschaft, würde man ihnen nun eigene Nachkommen zwangsverordnen.

Übrigens, ist mein Utopia eine Gesellschaft, wo Geschlechter überhaupt keine Rolle mehr spielen und sich Menschen nur noch als Menschen begegnen. Es ist ganz interessant, dass es Evolutionswissenschaftler gibt, die die These vertreten, dass die Menschheit der Zukunft tatsächlich eine androgyne Gesellschaft sein wird, in denen auch auf biologischer Ebene ganz frappierende Angleichungsprozesse stattgefunden haben werden.

In Antwort auf:

Also alles mögliche kannst du dir vorstellen aber ausgerechnet das nicht? Warum denn?

Genau da haben wir meine (und die der meisten Westeuropäer!) Grenze erreicht. Ein 9jähriges Kind kann nur ganz zwangsläufig ein unterlegenes Objekt sein. Es ist weder auf Basis seiner biologischen, noch geistigen Reife in der Lage selbstbestimmt eine Beziehung zu einem älteren Mann einzugehen, noch mit ihm sexuell zu verkehren.
Ein Kind will ganz eindeutig keine sexuelle Beziehung zu einem Erwachsenen.
Meine Grenze der Toleranz ist immer die, wo man die (auch mutmaßliche!) Selbstbestimmung des Individuums untergräbt oder völlig missachtet.
Ich habe einige Jahre mit Kindern gearbeitet, die Opfer sexuellen Missbrauchs waren und weiß, welche heftigen Wunden sexuelle Übergriffe von Erwachsenen in die Seelen der Kinder reißen.


"Überzeugungen sind gefährlichere Feinde der Wahrheit als Lügen." (Friedrich Nietzsche)

New Salomon.The Wiseman Offline



Beiträge: 30

08.03.2006 06:54
#110 RE: Über die Rolle der Frau im Islam antworten

Hallo hier spricht New Salomon,The Wiseman.
"Es ist nicht die Frage wie im islam die Frau zu positionieren ist."
Es ist die Frage zu beantworten,Wie die Männer die Frauen behandeln in Namen des Islams.
Die Monoistischen Religionen Judentum,Islam haben Moralische Vorstellungen und Dogmen die Sie Prägen.
Es sind Dogmen aus 1000 vor Chr. und Früher.Damals zu Oriantalischen Altertumszeiten hatten die Menschen Vorstel-
lungen von der Ehe,Srafrecht,Frauen waren Menschen 3.Klasse.usw.Sie durften nicht Arbeiten,waren zu Hause.
Diese Vorstellungen sind immer noch Verankert in den Heutigen Islamisch Geprägten Ländern & auch in den Familien
In Europa als auch außerhalb Europas.Sie sind geprägt durch Erziehungskultur.
Und das sagt aus:An seinen Taten wird der Mensch gemessen & nicht an sein Worten.
New Salomon.2006

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

10.03.2006 17:29
#111 RE: Über die Rolle der Frau im Islam antworten

Sure 4, Vers 34: "Die Männer sind den Weibern überlegen wegen dessen, was Allah den einen vor den anderen gegeben hat... Diejenigen (Weiber) aber, für deren Widerspenstigkeit ihr fürchtet - warnet sie, verbannet sie in die Schlafgemächer und schlagt sie..." (die letzten beiden Zitate aus: „Der Koran“, Reclam 1961)

--------------------------------------------------
...was zu bezweifeln ist

Ady Offline




Beiträge: 710

10.03.2006 19:13
#112 RE: Über die Rolle der Frau im Islam antworten

zu dem angeblichen frauenfeindlichen vers 4:34
http://www.huda.de/zeitschrift/aktuellea...5ea071e505.html
(,,,........Verse, die „daraba“ enthalten, sind im Zusammenhang mit „eine Trennwand ziehen“, „ausziehen“ (z.B. 4:94: „Wenn ihr auszieht auf dem Weg Allahs“), übersetzt. Der Hauptanteil der Verse enthält die Übersetzung „trennen“.Wenn im Quran von Prügelstrafe die Rede ist, wird nicht das Wort „daraba“ verwendet, sondern ein anderes Verb.In keinem anderen Vers, der über das Verhältnis der Geschlechter zueinander handelt, wird ein „Schlagen“ empfohlen. Gewaltanwendung widerspricht vollkommen dem quranischen Ehe- und Geschlechterverhältnis.Der Prophet selbst hat seine Frauen nie geschlagen. Ein größerer Streit des Propheten mit seinen Frauen, der überliefert ist, hat den Propheten dazu bewogen, aus dem familiären Heim eine Zeit lang auszuziehen.
Diese Analyse kommt daher zum Ergebnis, dass die Übersetzung des Wortes „daraba“ mit „schlagen“ grundsätzlich zwar möglich ist (eine von vielen Bedeutungen im Wörterbuch!), dass diese Übersetzung im Zusammenhang von Ehe und Partnerschaft aber nicht zu verwenden ist. Richtiger wäre die Übersetzung „trennen“. .....)

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

11.03.2006 07:21
#113 RE: Über die Rolle der Frau im Islam antworten

Was sollte das für einen Sinn ergeben: ... verbannet sie in die Schlafgemächer und trennt sie..."

Bestenfalls würde das ja auch bedeuten, nur eine härtere Strafe durch eine mildere Strafe zu ersetzen. An der Tatsache, dass lt. Koran der Mann Macht über die Frau ausüben soll und sie sich zu fügen hat, ändert das doch nichts.

--------------------------------------------------
...was zu bezweifeln ist

sternenkind Offline

Heide


Beiträge: 200

12.03.2006 16:38
#114 RE: Über die Rolle der Frau im Islam antworten

(mein subjektives herumgedenke):

also, mir scheint es so, als habe der Koran das gleiche Potential in eine Moderne interpretation umgedeutet zu werden, wie es die Bibel hat...

Allerdings hat die Emanzipation der Geschlechter in den christlich dominierten Gesellschaften zeitlich einen immensen Vorsprung vor dem Islam (200 jahre mindestens), und auch wenn ich sage, daß ich im vergleich zur Bibel das Potential einer Emanzipation in etwa gleich einschätze, so kann ich es mir aber doch eher weniger gut vorstellen, daß die muslimischen Frauen es in absehbarer Zeit zustande bringen, ihren Ebenbürtigkeit mit den Männern zu erstreiten.

Ja, es gibt immer Ehen, in denen der Mann seine Frau geradezu verehrt, und meinetwegen sind das sogar die meisten, aber so lange dieses "sie gut behandeln" von der Gnade des Mannes abhängt kann man nicht von selbsverständlich reden.

Zudem steht den Muslimen ja noch zusätzlich bevor, eine STARKE Lobby gegen ihre Extremisten zu bilden, denn wie wir ja aus übler Erfahrung wissen: "Schweigen ist zustimmen" (aber ich fürchte, dem Islam mangelt es an genug freien denkern, und es sind zu viele lenkbare Hitzköpfe dabei)

__________________________________________________________________________
Menschen können einander begegnen, Berge können einander nicht begegnen. (keltische Weisheit)

Prometheus Offline




Beiträge: 392

12.03.2006 16:43
#115 RE: Über die Rolle der Frau im Islam antworten

@Ady
Ich habe die von Dir zitierten Interpretationen der Suren auch bereits im Vorfeld gelesen und finde es schon ganz interessant, dass gerade heute, wo die Unterdrückung der Frau im Islam überall thematisiert wird, eine solche Interpretation u.a. der Sure 4:34 veröffentlicht wird.
Nur schade, dass für scheinbar 99% der männlichen Muslime eine derartige Interpretation der Sure etwas völlig neues darstellt und die meisten davon vermutlich niemals Kenntnis darüber erhalten...


"Überzeugungen sind gefährlichere Feinde der Wahrheit als Lügen." (Friedrich Nietzsche)

Ady Offline




Beiträge: 710

12.03.2006 22:04
#116 RE: Über die Rolle der Frau im Islam antworten
das wissen seeehr viele muslime prometheus! ..außer vllt die armen aus armen ländern voller traditionen und unterdrückungen

@ sternenkind
???...ich bin nicht ganz deiner meinung

Prometheus Offline




Beiträge: 392

13.03.2006 07:54
#117 RE: Über die Rolle der Frau im Islam antworten
Zitat von Ady
das wissen seeehr viele muslime prometheus! ..außer vllt die armen aus armen ländern voller traditionen und unterdrückungen

Das sagst Du! Ich kenne so einige Frauen, die eben nicht aus dem ärmsten und ungebildesten Kreisen kommen und die dennoch z.B. weil sie außerhalb der Ehe schwanger oder Opfer einer Vergewaltigung wurden aus ihren islamischen Ländern flüchten mußten, weil ihnen sonst die Hinrichtung gedroht hätte.

Wir haben soviele weibliche Flüchtlinge aus islamischen Ländern, wir haben ganz konkrete Zahlen z.B. von Amnesty International oder Human Right Watch, die die Hinrichtungen (z.B. Steinigungen) auf Basis der Sharia belegen, wir haben die u.a. von mir zitierten Suren, die eindeutig die unterlegene Rolle der Frau im Koran belegen und dennoch weigert Ihr Euch beharrlich, einen Zusammenhang erkennen zu wollen und relativiert damit erneut die Aussagen und Erfahrungen der weiblichen Opfer religiös motivierter Unterdrückung und Gewalt.

Eure Relativierungen sind nicht zu akzeptieren!

Mal ein Link, um sich über Menschenrechtsverletzungen gegenüber Frauen auf dem laufenden zu halten:
Terre des Femmes


"Überzeugungen sind gefährlichere Feinde der Wahrheit als Lügen." (Friedrich Nietzsche)

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 15.930

13.03.2006 14:09
#118 Über die Rolle der Frau im Islam antworten
Das Problem ist, dass es den Religionsverhafteten nicht um Mitgefühl geht. Es geht denen einzig um sich selber, um das ewige Leben, das sie meinen, mit Willfährigkeit vor dem Herrn zu erlangen. Dafür schmeißen sie auch dieses geschenkte und einzige Leben weg. Sie sehen ihr Leben nicht als eine Aufgabe, die Gesellschaft mitzugestalten und evtl. nach vorne zu bringen. Diese Aufgabe wird einem Gott übertragen. Und der muss es ja besser wissen als wir. Da kann es passieren, dass der Gläubige bar aller Argumente ist - das wird ihn nicht erschüttern => er ist wenigstens so "wissend", dass er um den Glanz und die intellektuelle Überlegenheit seines Gottes "weiß"... Da können die Regionen der Ungläubigen die eigenen technologisch und wissenschaftlich überflügeln - weil man ja sein Leben und seinen Fortschritt nicht mehr als die höchst eigene Aufgabe, sondern die seines Gottes, versteht - alles Blendwerk des Teufels, das auch als solches zu fühlen, zu hassen und ggf. zu bekämpfen ist...
Religion stumpft die Naturgabe der Mitgefühle ab! Wenn schon in den Kategorien "Teufel" und "Gott" gedacht wird, sollten die Religionsverhafteten sich hin und wieder mal ernsthaft überlegen, in welchen Bereichen sich denn der doch gar nicht so dumme Iblis denn eigenistet hat, um die Menschen zu - täuschen....

Gysi
____________________________
Die Menschheit befindet sich in der Vorgeschichte der Menschheit (Karl Marx)

Diana Offline



Beiträge: 61

13.03.2006 16:45
#119 RE: Über die Rolle der Frau im Islam antworten

Hab vor 3Tagen ein Programm im Fernsehen gesehen ,es gibt eine neue Studie die sagt:Das am meisten Gewalt in einer EHE wo Frauen geschlagen werden in SPANIEN gibts.Und die Russen-deutschen sollen auch sehr prutal zu deren frauen sein.
Und das ihr denkt das 99%der islamischen Männer irgentwie prutal sind oder so,und die Frauen nur geschlagen werden ist so ein vollkommender Quatsch,das
muss ich leider loswerden wer so was denkt ist blöd im Kopf.

Das ist der Grund das ihr das meiste zeug nur vom fernsehen sieht und euch beeinflussen lässt und nicht selber vor ORT seit ,genau so wie ich in den 40 deutschen sender jeden tag was anderes über deutsche Männer und Frauen sehe
Schläge,Fremdgehen,Prostitution,Alkoholabhängige von Minderjährige Kinderporno, vergewaltigungen von Kindern,und Kinder einfach verhungern oder töten und in Mülltüten in die Gefriertruhe stecken......u.s.w und das jeden tag,

AUCH KEINE TRAUM GESELLSCHAFT
Also redet nicht über die OH SO SCHRECKLICHE islamische Gesellschaft,bringt eure erst unter Konrolle

Prometheus Offline




Beiträge: 392

13.03.2006 17:35
#120 RE: Über die Rolle der Frau im Islam antworten

Ganz ohne Frage gibt es auch bei uns in Europa Gewalt gegen Frauen. In viel zu vielen Bereichen ist die Gleichberechtigung auch noch nicht durchgesetzt, so verdient ja z.B. eine Frau in Deutschland immer noch weniger als ein Mann für dieselbe Tätigkeit. All das gehört überwunden.

Aber bei uns in Europa ist die Unterdrückung der Frau nicht institutionalisiert. Bei uns wird keine Frau gesteinigt, die nach einer Vergewaltigung schwanger wird. Auch können Frauen problemlos außerhalb der Ehe Kinder bekommen. Frauen können sich hier genauso einfach von ihren gewalttätigen Mann scheiden lassen, wie umgekehrt die Männer. Weder müssen sich bei uns Frauen verhüllen, nur weil sie Frauen sind, noch müssen hier Homosexuelle um ihr Leben fürchten, nur weil sie eine andere sexuelle Orientierung haben. Auch Ehrenmorde oder Zwangsverheiratungen passieren in Europa immer nur in den sozialen Brennpunkten, wo es einen großen Anteil muslimischer Immigranten gibt. Da keinen Zusammenhang zu erkennen, ist grob fahrlässig. Gerade der Hinweis auf die niedrige Bildung der traditionsverhafteten, unterdrückenden Männer greift bei den muslimischen Immigranten gar nicht. Diese Leute haben in Deutschland bessere Bildungschancen als in ihren oft auf allen Ebenen zurückgebliebenen Heimatländern.

Ich bin ziemlich sicher, wenn man eine Untersuchung in islamischen Ländern machen würde zum Thema Gewalt in den Ehen/Familien, wäre das Ergebnis verheerend. Allerdings bin ich ziemlich sicher, dass in den meisten islamischen Ländern eine derartig schlechte sozialwissenschaftliche Infrastruktur existiert, dass solche Untersuchungen von vorneherein aussichtslos wären. Nicht umsonst kommen ja unzählige Menschen aus diesen Ländern nach Europa, weil sie in ihren eigenen Ländern absolut miserable Bildungsbedingungen haben.

Was ich zudem aus den Beiträgen der sich hier zu Wort meldenden Musliminnen schließe, ist die völlig verinnerlichte Einstellung, dass die (für uns nicht nachzuvollziehende!) fehlende Gleichberechtigung durch ihre religiöse Basis nicht nur legitimiert, sondern sogar als natürlich angesehen wird. Ein Infragestellen der eigenen doch recht verzerrten Perspektive findet nicht statt und wird sogar als Bedrohung empfunden.

Übrigens hat hier kein Mensch behauptet, dass 99% der islamischen Männer ihre Frauen schlagen. Wer lesen kann, ist deutlich im Vorteil! Ich habe davon gesprochen, dass die zur Gleichberechtigungsdebatte nachgeschobene (mehr oder minder!) moderne Interpretation der Sure 4:34 ganz bestimmt 99% der islamischen Männer bisher nicht erreicht hat.


"Überzeugungen sind gefährlichere Feinde der Wahrheit als Lügen." (Friedrich Nietzsche)

sternenkind Offline

Heide


Beiträge: 200

13.03.2006 18:21
#121 RE: Über die Rolle der Frau im Islam antworten

@ Diana

In Antwort auf:
Und das ihr denkt das 99%der islamischen Männer irgentwie prutal sind oder so,und die Frauen nur geschlagen werden ist so ein vollkommender Quatsch,das muss ich leider loswerden wer so was denkt ist blöd im Kopf.

Kenne keinen, der sowas denkt.

Wenn Spanier und Russlanddeutsche die "alten, biblisch traditionellen Werte" Leben...
Also mich wundert das nicht. Du kannst dir auch mal Berichte

Die Gleichberechtigung der Frau ist kein Verdienst der Christen! (und das hat hier auch niemand behauptet) Gleichberechtigung übrigens nicht in dem Sinne, daß man auch der Frau zugesteht, ein Mensch zu sein, sondern in dem Sinne, daß der Willen einer Frau etwas zählt! (Liebesheirat, Scheidung, ...)

__________________________________________________________________________
Menschen können einander begegnen, Berge können einander nicht begegnen. (keltische Weisheit)

Diana Offline



Beiträge: 61

15.03.2006 00:55
#122 RE: Über die Rolle der Frau im Islam antworten

Wer sagt denn das ich gesteinigt werde wenn ich Vergewaltigt werde?
1.Zum Glück ist die Kriminalität in den arabischen Länder sehr gering,ich rede jetzt nur von arabischen Länder weil ich die viele davon kenne,Man kann als Frau alleine nachts durch die Strassen ich brauche keine Angst haben,was hier nicht der Fall ist,und ich hier wirklich abends im dunkeln nicht mehr alleine raus gehe.
Und wenn eine Frau bei uns vergewaltigt wird geht sie zur Polizei ,zeigt ihn an und weg ist er im Knast,wer redet hier von Steinigung??????
2.Du sagst hier können die Frauen problemlos Kinder ausserhalb der Ehe bringen.
Das ist doch gerade der Punkt den wir nicht wollen.Wer möchte schon ein Kind ausserhalb einer Ehe?Ich sehe wie es hier ist,man hat Sex mit 100 verschiedenen Männer,die meisten fangen ja schon mit 13 an,und dann bekommt man irgentwie ein Kind ohne zu wissen wer der Vater ist.Im Fernsehen wimmelt es vor solchen Programme ,So viele Männer wissen nicht das sie nicht der Vater des Kindes sind,es gibt mehr Kuckuskinder(wie man sie nennt)als man glaubt.Discos,Alkohol all das führt zu sowas.
Und wenn die Frau hier ein Kind bekommen hat ungewollt,haut der Vater ab und lässt sie sitzen.
Hab das auch schon selber hier durch Bekannte und Freunde gesehen.
Ehrlich gesagt bin ich ganz froh darüber das es so bei uns nicht ist,und warum nicht?Weil wir eine Relegion haben die uns den richtigen Weg zeigt.
Wenn Deutschland leben würde nach der Bibel so wie wir nach dem koran dann würden auch alle Leute die wirklich ihr glauben lieben und wichtig ist warten mit dem Sex zur Ehe,genauso würden die Homosexuellen nicht so leben können wie jetzt.Da aber 90% Atheisten sind leben sie so wie sie wollen.
Und alles geht durcheinander.

Aber wir sind doch glücklich mit unser Relegion warum versteht ihr das nicht?
3.Zwangsveheiratung gibt es doch nur in den Dörfer wo die leute wirklich nichts wissen,nichts lesen,nichts kennen,und es leider Gottes als Tradition ansehen,dass sind vielleicht 10 % .Aber IM KORAN;IM ISLAM ist es streng verboten ein Mädchen zur Heirat zu zwingen,auch das Kopftuch muss sie selber entscheiden ob sie es will oder nicht.Sie darf nicht gezwungen werden,und zum Glück geht diese blöde Tradition durch immer mehr Lehre und Wissen zurück.
Die meisten Ehepaare haben sich vor der Heirat schon gekannt und verliebt,1 oder 2 Jahre und danach geheiratet,ich war 7 Jahre in einer Mädchenschule bis zum Abitur,ich weiss von wo ich spreche die meisten Freundinnen sind jetzt verheiratet,aber ich weiss das sie schon Jahre davor in ihre Männer verliebt waren,schliesslich redet man über sowas.Ich hab mich auch verliebt in mein jetztigen Mann,dann haben wir uns verlobt,und 2 jahre später haben wir geheiratet.

Ich bin fest überzeugt das in den europäischen Länder fast so viel oder wenig Gewalt in den Familien stattfindet wie in den arabischen Länder.
Das ist auch so eine sache das hier die Kinder nicht geschlagen werden dürfen da das strafbar ist,und man ist gleich schokiert wenn man weiss ,der und der schlägt seine Kinder,und es sagt auch keiner was davon da es ein Tabu thema ist,aber ich möchte nicht wissen was hinter den Türen der Kinderzimmer passiert.

Und was Sure 4:34 angeht,wir habe von der 1,Klasse bis zum Abitur Religionsunterricht,da kommt diese Sure auch dran
und der/die Religionslehrer/in erklärt was das heissen soll,das es nicht schlagen heisst wie ihr euch das vorstellt
und jeder Mann der in arabischen Islamischen schulen war,und er Religionsunterricht hatte weiss das er seine Frau nicht schlagen darf,und wie er die Sure 4:34 verstehen soll.
Also macht euch bitte keine Sorgen.Lasst uns doch glücklich sein so wie wir Leben,genauso wie ihr glücklich mit euren Leben seit.
Ich kann gar nicht verstehen warum ihr euch so aufregt wenn ihr doch hier lebt und glücklich seit.
Ich kann auch nicht verstehen dass ihr enttäuscht seit wenn ich oder andere Muslimischen Frauen unsere Religion in Schutz nehmen,und sagen WIR SIND GLÜCKLICH,das muss doch ein Grund haben wenn wir so schreiben und reden,das heisst wir wissen von was wir sprechen.warum ist das für euch so schwer zu glauben?

DIANA


Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

15.03.2006 08:29
#123 RE: Über die Rolle der Frau im Islam antworten

In Antwort auf:
Also macht euch bitte keine Sorgen.Lasst uns doch glücklich sein so wie wir Leben,genauso wie ihr glücklich mit euren Leben seit.

Das ist für mich eigentlich selbstverständlich, sich nicht in andere Angelegenheiten einzumischen. Es sei denn, ich werde um Hilfe gebeten. Aber eine Meinung über den Islam, genau so wie über Christentum, Buddhisten u.a. kann ich mir bilden und sie auch sagen. Wohl wissend, dass die nicht immer richtig oder umfassend sein wird. Deshalb wollen wir den Dialog, umd das ändern zu können. Ich glaube auch, die meisten hier, zumindest von den Atheisten, sehen es ähnlich.

Die Christen mit Sicherheit nicht, denn die müssen missionieren und ihren Glauben verbreiten. Genau so wie ihr das müsst. Wenn hier von Muslimen stolz verkündet wird, dass immer mehr Europäer zum Islam konvertieren, geschieht das auf Grund dieser Missionierung. Das bedeutet, ihr geht aktiv gegen unsere Werte und unsere Idee von einer gottlosen Welt vor. Das bedeutet, ihr verlangt, wir sollen eure Empfindlichkeiten beachten, wenn wir uns hier über euch äußern. Das bedeutet, ihr wollt uns Atheisten als solche abschaffen. Wunderst du dich da, dass wir uns wehren?

Lasst ihr uns glücklich sein, wie wir leben! Hört auf zu Missionieren und erkennt, wenn ihr in unser Land kommt, unsere Gestze an. Lasst eure Religion in der Familie und tragt sie nicht als Richtschnur in unsere Gesellschaft.

Solange ihr das nicht tut, müsst ihr auch akzeptieren, dass wir unseren "Unglauben" verteidigen.

--------------------------------------------------
...im Übrigen bin ich der Meinung, dass freily ignoriert werden muss!

Fenris Offline

Freidenker

Beiträge: 1.345

15.03.2006 09:30
#124 RE: Über die Rolle der Frau im Islam antworten
@Diana

In Antwort auf:
IM ISLAM ist es streng verboten ein Mädchen zur Heirat zu zwingen,auch das Kopftuch muss sie selber entscheiden ob sie es will oder nicht.Sie darf nicht gezwungen werden,und zum Glück geht diese blöde Tradition durch immer mehr Lehre und Wissen zurück.

Wie sieht das denn in Saudi-Arabien oder dem Iran aus?? Dort sind nicht alles Analphabeten, im Gegenteil.

In Antwort auf:
Und wenn die Frau hier ein Kind bekommen hat ungewollt,haut der Vater ab und lässt sie sitzen.

In vielen Fällen sind die Kids nicht aufgeklärt und das hat primär mit dem Schamverhalten, das die Religionen predigen, zu tun. Sex wird von allen grossen Religion nach wie vor verteufelt und man zwingt die Menschen in ein unnatürliches Verhalten respektive Lust gilt immer noch als etwas Verbotenes und Schmutziges.

In Antwort auf:
Leute die wirklich ihr glauben lieben und wichtig ist warten mit dem Sex zur Ehe

Sex gehört bei euch nur in die Ehe weil ihr glaubt, dass man nur Sex haben sollte um sich zu vermehren. Trinkt man Wein auch nur wenn man durstig ist?

In Antwort auf:
genauso würden die Homosexuellen nicht so leben können wie jetzt

Wo liegt da das Problem Deiner Meinung nach? Sollte man Homosexualitöt verbieten weil es sie nicht geben darf nach religiösen Massstäben? Wenn man solche Statements in den Raum wirft, sollte man die auch begründen können.


__________________________________________________
Gott ist eine vom Menschen erdachte Hypothese bei dem Versuch, mit dem Problem der Existenz fertig zu werden.
(Sir Julian Huxley, engl. Biologe, 1887-1975)

freily ( Gast )
Beiträge:

15.03.2006 12:33
#125 RE: Über die Rolle der Frau im Islam antworten

In Antwort auf:
In vielen Fällen sind die Kids nicht aufgeklärt und das hat primär mit dem Schamverhalten, das die Religionen predigen, zu tun. Sex wird von allen grossen Religion nach wie vor verteufelt und man zwingt die Menschen in ein unnatürliches Verhalten respektive Lust gilt immer noch als etwas Verbotenes und Schmutziges.

Sex wird nur dann schmutzig lieber Fenris, wenn dritte Personen meinen ihre Phantasien vom Sex in die Beziehung von Eheleuten einbringen zu müssen. Oder mit Pornografie aufklären zu müssen und dies dann über die TV-Schmuddelkanäle zuverbreiten. Nur durch solche Handlungen wird der Schmutz auf den Sex geworfen. Denn er wurde nicht als Lustobjekt installiert, sondern dient wirklich nur der Vermehrung im Sinne der Natürlichkeit.!
Oder hast Du bei den Tieren diese Abartigkeiten von Menschen entdeckt, mit Ausnahme bei den Fehlzüchtungen der Menschen.

Du tust doch gerade so, als sei Sex eine Ramsch-Ware aus einem Supermarkt für Selbstbediener?
Die Zahlen über Geschlechtskrankheiten steigen ständig und da bemängelt ihr noch den Moralkodex der religiösen Schriften?

In Antwort auf:
Sex gehört bei euch nur in die Ehe weil ihr glaubt, dass man nur Sex haben sollte um sich zu vermehren. Trinkt man Wein auch nur wenn man durstig ist?

Also wer Wein trinkt, weil er durstig ist, hat sowieso keine Ahnung vom Wein. Er gehört wie Sex zur Freude des Lebens.
Zum Durst löschen schuf der Liebe G*TT das Wasser, dass in dieser Funktion auch wesentlich gesünder ist.

Auch wenn dein Vergleich hinkt Fenris, ist es fast schon erwiesen, dass durch das frühe geniesen der verbotenen "Früchte" die Menschheit ständig geistig degeneriert.
Mit deiner hier eingebrachten Meinung verbreitest Du nicht nur eine amoralische Einstellung zu Dingen, die erwiesener Maßen das Kriterium zur Festigung zwischenmenschlicher Beziehung ist, Du zerstörst damit auch jegliche soziale Struktur der Familien und outest dich somit zum Feind einer sittlich-moralisch gefestigten Gesellschaft.

Du predigst nicht nur bedenkenlos die Verbreitung von tödlichen Geschlechts-Krankheiten, sondern Du plädierst auch noch die Anwendung der amoralischen Sexualität aus dem niederen Beweggrund heraus, sich nur Befriedigung verschaffen zu wollen, was letztendlich nur purer Egoismus ist.

Selbst wenn nach deiner Auffassung der liebe G*TT nur eine Erfindung der Vorväter wäre, so haben sie dadurch ihrer Verantwortung Rechnung getragen, dass Sozialnetz zu knüpfen, deren Früchte wir heute ernten dürfen, nämlich nahezu Sorgenfrei zu leben.

Dein Ansinnen jedoch ist lediglich ein Weg in die Zerstörung dieser Kultur der friedlichen Nutzung von erreichter Lebensqualität, die in ihrer Art nicht mehr viel Verbesserung übrig lässt. Nur weil sich einige Freibeuter dieser Systeme auf den Koran oder andere religiöse Schriften berufen, ist der Weg als solches doch nicht unbedingt falsch.!

Dass die Frauen im vorderen Orient ausgebeutet werden, hat nichts mit Sexualität oder Glauben zu tun, sondern mit dem Unsinn der religiös verbrämten Politik.

In Antwort auf:
--------------------------------------------------------------------------------
Leute die wirklich ihr glauben lieben und wichtig ist warten mit dem Sex zur Ehe
--------------------------------------------------------------------------------

Wo liegt da das Problem Deiner Meinung nach? Sollte man Homosexualitöt verbieten weil es sie nicht geben darf nach religiösen Massstäben? Wenn man solche Statements in den Raum wirft, sollte man die auch begründen können.


Die Antwort zur Lösung ergibt sich aus der Natürlichkeit der Sache selbst, oder glaubst Du allen ernstes, dass sich Gesellschaften lange halten konnten, nachdem der Sex sich zur Perversion steigerte?
Die Vorzeit-Geschichte lehrt uns, dass immer dann Völker untergingen, wenn die Sexualität in Perversion und Unnatürlichkeit umschlug.

Warum?

Weil homophile Menschen geistig nicht in der Lage sind, ihre Neigungen zu steuern. Da sie sich dieser Tatsache jedoch bewußt sind, suchen sie den Weg in die gesetzgebende Gewalt und den Medien, was bei einer Demokratie leicht ist, und kippen damit die schützenden Gesetze.
Freiwild sind dann die gesitteten Menschen, denen dann arglistig geistige Unreife unterstellt wird, obwohl die Wahrheit gagegen steht, wird dieses über die Presse so hingestellt, als seien unsere Argumente von übervorgestern und damit out.

Wie immer bei solchen Vorgängen ist die breite Masse der Menschen nicht in der Lage, weitragende Konsequenzen zu erkennen und geben den scheinbar einleuchtenden Argumenten Raum und protegieren (unterstützen) somit das Vorgehen der geistig unreifen Welterneuer sittlicher Belange.

Ich hoffe das war Begründung genug zu deinen Ausführungen

Seiten 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10
 Sprung  
________________________________________

"Ich bin völlig anderer Meinung als Sie. Aber ich werde mein Leben dafür einsetzen,
dass Sie sie sagen dürfen!" (Voltaire)

"Habe den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!" (Immanuel Kant)

________________________________________

=> "Der selbstbestimmte Mensch"

... Platz für Verlinkungsaustausche ...

VORSICHT! Vertrauensunwürdige Werbung!

Xobor Erstelle ein eigenes Forum mit Xobor