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Atheismus vs. Religionen  

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Dieses Thema hat 234 Antworten
und wurde 13.154 mal aufgerufen
 Islam
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Prometheus Offline




Beiträge: 392

28.12.2005 15:50
Über die Rolle der Frau im Islam antworten
Vor nicht allzu langer Zeit gab es in Deutschland ja die Diskussion über ein Verbot von Lehrerinnen, die innerhalb ihrer Unterrichtsstunden ein Kopftuch tragen möchten. Ganz ohne Frage bin ich dafür, dass im öffentlichen Dienst weder Kopftuch, Burka, Kippa, noch das Kreuz etwas zu suchen haben.
Aber tatsächlich halte ich das Kopftuch (oder die Burka bzw. andere Ganzkörperverschleierungen) im Gegensatz zum Tragen eines Kreuzes an einer Kette oder einer Kippa nicht nur für einen Ausdruck fundamental-religiöser Überzeugung, sondern für ein antiemanzipatorisches Statement. Ich würde nicht wollen, dass meine Kinder den Eindruck bekommen, dass Frauen sich im Gegensatz zu Männern verhüllen sollten.

Im Qur-ân steht zum Thema Verhüllung der Frau folgendes:

";O Prophet ! Sprich zu deinen Frauen und deinen Töchtern und zu den Frauen der Gläubigen, sie sollen ihre Tücher tief über sich ziehen. Das ist besser, damit sie erkannt und nicht belästigt werden. Und Allah ist allverzeihend, barmherzig." (Sure 33 Vers 60).

Und weiter:
"Und sprich zu den gläubigen Frauen, dass sie ihre Blicke zu Boden schlagen und ihre Keuschheit wahren sollen, und dass sie ihre Reize nicht zur Schau tragen, bis auf das, was davon sichtbar sein muss, und dass sie ihre Tücher über ihren Busen ziehen sollen und ihre Reize vor niemandem enthüllen als vor ihren Gatten, oder ihren Vätern, oder den Vätern ihrer Gatten, oder ihren Brüdern, oder den Söhnen ihrer Gatten, oder ihren Brüdern, oder den Söhnen ihrer Brüder, oder den Söhnen ihrer Schwestern, oder ihren Frauen, oder denen, die ihre Rechte besitzen, oder solche von ihren männlichen Dienern, die keinen Geschlechtstrieb haben, und den Kindern, die von der Blöße der Frauen nichts wissen. Und sie sollen ihre Füße nicht zusammenschlagen, so dass bekannt wird, was sie von ihrem Zierat verbergen. Und bekehrt euch zu Allah allesamt, o ihr Gläubigen, auf dass ihr erfolgreich seid." (Sure 24 Vers 32).
Quelle

Was mich an diesen Ausführungen immer wieder irritiert, ist nicht nur wie stark die (weibliche!!) Keuschheit überhöht und glorifiziert wird, sondern in welchem Maße Frauen zum Objekt von Männern gemacht werden.

Nicht nur bestimmen Männer darüber, wie Frauen sich anzukleiden haben, sondern man geht auch davon aus, dass Männer Tiere sind, die nur darauf warten, unverhülltes Frauen-Haar zu sehen, um sexuell angeregt zu werden und zum potentiellen Vergewaltiger zu werden. In unseren Breitengraden würden wir solche Männer für kranke Fetischisten halten, die eingeschlossen gehören. Der Koran scheint alle Männer für potentielle Vergewaltiger zu halten.

Die Aussage ist letztendlich, dass der Mann ein unkontrolliertes Tier ist und die Frau durch Einhaltung eines massiven (von Männern diktierten!) Bekleidungsreglements (wem darf sie sich wann zeigen?!) dafür sorgen muss, dass ihr kein Mann gefährlich werden kann. Der Mann wird dabei zum großen Teil seiner Verantwortung als soziales Wesen enthoben.

Wenn es dann trotz der Einhaltung aller Bekleidungsregeln doch zu einer Vergewaltigung kommt, trifft nach der Scharia auch immer die Frau eine Mitschuld, was in manchen islamischen Länder ja sogar dazu führt, dass vergewaltigte Frauen nicht nur verstoßen, sondern sogar gesteinigt werden.

Tatsächlich frage ich mich ja, 1. warum Männer ihre Reize nicht im selben Maße wie die Frauen verhüllen müssen (weil sie Frauen körperlich überlegen sind?) und 2. warum der Koran vom Tier "Mann" ausgeht?

Unabhängig von Bekleidungsvorschriften ist es für mich als atheistischen Feministen, der die Gleichberechtigung für ein essentielles Menschenrecht hält, auch befremdlich, warum Männern erlaubt ist, ihre Frauen zu verstoßen (aber nicht umgekehrt!), warum Männer viele Frauen haben dürfen (Frauen aber nur einen!), wieso Männern sogar erlaubt ist, ihre Frauen zu züchtigen und warum im Erbrecht Töchtern nur die Hälfte dessen zusteht, was Söhne bekommen etc.
Schwer verständlich ist mir auch, warum die "Unberührtheit" der Frau schwerer wiegt, als die des Mannes. In diesem Zusammenhang ist der christliche Fundamentalismus ja zumindest gleichberechtigt in seinen überhöhten, wirklichkeitsfremden und idealisierten Ansprüchen.

Ohne Frage existieren im Koran auch Hinweise auf den Anspruch eines eher gleichberechtigten Miteinanders von Mann und Frau, nur in den konkreten Aussagen, die sich auf den gemeinsamen Alltag beziehen, scheint die Frau (wie z.B. bei den Bekleidungsvorschriften) stets den kürzeren zu ziehen.

Wie kann man sich als Frau in so ein Ungleichgewicht einrichten und es sogar noch unterstützen? Jede Muslima müsste gegen dieses Ungleichgewicht rebellieren.

Was meint Ihr?



"Überzeugungen sind gefährlichere Feinde der Wahrheit als Lügen." (Friedrich Nietzsche)

Stefan Offline

Mitglied

Beiträge: 171

28.12.2005 15:59
#2 RE: Über die Rolle der Frau im Islam antworten

In Antwort auf:
Vor nicht allzu langer Zeit gab es in Deutschland ja die Diskussion über ein Verbot von Lehrerinnen, die innerhalb ihrer Unterrichtsstunden ein Kopftuch tragen möchten. Ganz ohne Frage bin ich dafür, dass im öffentlichen Dienst weder Kopftuch, Burka, Kippa, noch das Kreuz etwas zu suchen haben.
Aber tatsächlich halte ich das Kopftuch (oder die Burka bzw. andere Ganzkörperverschleierungen) im Gegensatz zum Tragen eines Kreuzes an einer Kette oder einer Kippa nicht nur für einen Ausdruck fundamental-religiöser Überzeugung, sondern für ein antiemanzipatorisches Statement. Ich würde nicht wollen, dass meine Kinder den Eindruck bekommen, dass Frauen sich im Gegensatz zu Männern verhüllen sollten.


Also ich finde deutschland ist ein freies land oder, jeder darf glauben was er will oder anziehen warum wollt ihr den die leute zwingen was anzuziehen oder nicht.

du weisst das die meisten konvertierten auf dieser welt auch in deutschland zum graoß teil frauen sind oder.

Prometheus Offline




Beiträge: 392

28.12.2005 16:04
#3 RE: Über die Rolle der Frau im Islam antworten
In Antwort auf:
Also ich finde deutschland ist ein freies land oder, jeder darf glauben was er will oder anziehen warum wollt ihr den die leute zwingen was anzuziehen oder nicht.
du weisst das die meisten konvertierten auf dieser welt auch in deutschland zum graoß teil frauen sind oder.

Klar, darf jeder anziehen, was er will. Schwierig wird es nur mit Bikinis in einem islamischen Land, nicht wahr?
Ja, tatsächlich sind viele Frauen unter den Konvertierten. Ich frage mich, was diese Frauen motiviert in so vielen Bezügen ihre relative Gleichberechtigung aufzugeben? Sind das nicht ohnehin viele Frauen, die muslimische Männer geheiratet haben?


"Überzeugungen sind gefährlichere Feinde der Wahrheit als Lügen." (Friedrich Nietzsche)

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 16.022

28.12.2005 17:39
#4 Über die Rolle der Frau im Islam antworten

Burka und Schador sind Bekenntnisse zu einer faschistoiden Religion. Mir ist bewusst, dass die meisten Schador- und Burka-Träger das nicht so sehen. Aber ich sehe das so. An Staatsbedienstete haben sie in einem laizistischen Staat nun wirklich nichts zu suchen. Und auch an Leuten, die privat unterwegs sind, sehe ich sie nicht gern. Erlaubt soll das Tragen von Kleidung, die ein bestimmtes religiöses Bekenntnis ausdrückt, schon sein. Aber die islamische Ideologie lehne ich ab. Ich lehne nicht die MENSCHEN ab, die einer islamischen Verführung unterliegen, das möchte ich nochmal klar stellen. Ich lehne Faschismus, Unterdrückung und Hass ab.

Gysi
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ist_ja_interessant Offline

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Beiträge: 65

29.12.2005 21:03
#5 RE: Über die Rolle der Frau im Islam antworten
Und ich kann Menschen islamischen Glaubens mit Kopftuchbekleidung solange nicht gutheißen,
solange es Länder gibt, in denen Frauen ohne Kopftuch sonstwas droht.

Ich wäre schließlich auch mal gespannt, wie begeistert eine Muslimin wäre, wenn der Sachbearbeiter mit Christuskreuz auf der Brust den Asylantrag ablehnt.

Es wird Zeit, dass wir den "Tag des Islam" einführen; an selbigem werden ALLE Bürger und Bürgerinnen verpflichtet (Glauben hin oder her), ein Kopftuch zu tragen, Allah anzupreisen, und auch sonst alle Riten des Islam einzuhalten.
An solch einem Tag verliert nämlich das Kopftuch und jegliches äußerliche Ritual schlicht seine Bedeutung.

Einen Tag später machen wir das ganze dann mit der nächsten Religion. Abwechslung muß sein.

Ich finde, das sollte man schon in der Grundschule einführen.
Dann mal in die Kirche, mal die Moschee, mal Synagoge,
je nach Stimmung, Laune usw. bis die Fundamentalisten selbst nicht mehr wissen, wer dazugehört und wer nicht.

Prometheus Offline




Beiträge: 392

30.12.2005 05:35
#6 RE: Über die Rolle der Frau im Islam antworten
In Antwort auf:
Und ich kann Menschen islamischen Glaubens mit Kopftuchbekleidung solange nicht gutheißen,
solange es Länder gibt, in denen Frauen ohne Kopftuch sonstwas droht.

Das sehe ich absolut genauso!
In meinem Atheismus argumentiere ich nicht gegen die (religiösen) Überzeugungen des Einzelnen, sondern gegen die dahinter steckenden Bewegungen, die letztendlich immer zur Unterdrückung und/oder Missionierung derer führen, die diese Überzeugungen nicht teilen oder nicht teilen wollen. Ganz ohne Frage hat jeder das Recht sich ein verträumtes Wolkenkuckucksheim zu bauen, solange er nicht anderen vorschreibt, dort einziehen zu müssen.

Ebenso finde ich es wichtig, dass man Bewegungen, die auf Basis ihrer religiösen und/oder politischen Doktrin Minderheiten unterdrücken, nicht den kleinsten Raum gibt, sich zu entfalten.
In diesem Zusammenhang hat Hiris Ali vollkommen Recht, wenn sie fordert, dass die Toleranz gegenüber Andergläubigen nur soweit gehen darf, wie diese in ihrem Glauben und den darauf basierenden Handlungen individuelle Menschenrechte respektieren. Multi-Kulti kann es nur auf Basis eines gemeinsamen menschenrechtsorientierten Wertekanons geben.


"Überzeugungen sind gefährlichere Feinde der Wahrheit als Lügen." (Friedrich Nietzsche)

ist_ja_interessant Offline

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Beiträge: 65

30.12.2005 09:59
#7 RE: Über die Rolle der Frau im Islam antworten
Zitat von Prometheus
Ganz ohne Frage hat jeder das Recht sich ein verträumtes Wolkenkuckucksheim zu bauen, solange er nicht anderen vorschreibt, dort einziehen zu müssen.
[/quote]

Ohne die Bestätigung durch die Masse fühlen sich mancher aber unsicher.
In der Menge gleichgesinnter (bzw. vermeintlich gleichgesinnter, die vorsichtshalber den Mund halten) fühlt man sich wohler.

Der Mensch will eben von allem etwas: Individualität und Massenwahn. Die Masse, in der er sich geborgen fühlt und die Individualität, mit der er sich von eben dieser abheben/unterscheiden kann.

Und diese Masse, gilt es zu erzwingen. Hält dann "der Rest" aus falschem Respekt oder aus Angst vor Folgen den Mund, ist das Ziel erreicht.

Was dabei meiner Einschätzung nach gerne übersehen wird: Selbst wenn wir alle die beinahe-gleiche Religion hätten (von 100% Übereinstimmung kann nie die Rede sein), so würden eben diese feineren Unterschiede als Streitgrund stärker hervortreten.

Siehe Irland. Alles Christen.
Siehe Suniten/Schiiten/Sifis. Alles Moslems.
Siehe Shugden/nicht-Shugden-gläubige Buddhisten:

[quote]
1996 hat der Dalai Lama ein Verbot für die Verehrung der Gottheit Dorje Shugden in den eigenen Reihen durchgegeben
Es gab Hausdurchsuchungen und Ächtungen (Arbeitsverlust, ...) bei Personen, die sich nicht daran hielten
Von religiöser Toleranz war da keine Rede!


aliya Offline

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Beiträge: 2

30.12.2005 10:08
#8 RE: Über die Rolle der Frau im Islam antworten

salamu aleikum .hey ich weiß nicht warum ihr immer wieder diese debatte an spricht, was wollt ihr dennn hören? ok, ok ich werde unterdrückt, werde misshandelt, werde zwangsverheiratet, achja und außerdem ist mein vater ein terrorist! so zufrieden?? soll ich euch mal was sagen: das was ihr gerade gelesen habt nimmts nicht ernst, denn so ist das nicht. ok jetzt zum ernsten teil, der Islam ist die Religion von Allah und ich fühle mich in ihr als Frau wundervoll und spüre den Segen, Allahs.
Ich habe Seine Rechtleitung angenommen und pflege mich nicht mit anderen um meine Kopfbedeckung zu streiten. Schließlich hat Er mir den freien Willen gegeben und ich habe mich entschieden.
Niemals würde ich freiwillig diesen Segen ablegen, Allah möge mich und alle anderen Muslimas davor bewahren!!!
Im übrigen sind wir keinem Menschen über unsere Entscheidungen eine Rechenschaft schuldig, Rechenschaft sind wir einzig und allein Allah schuldig. Und wenn eine Muslima sich über ihre Pflicht bewußt ist und trotzdem sich nicht an die vorschriften hält, so ist sie sich auch über ihre Sünde bewußt und auch darüber am Jüngsten Tag Rechenschaft ablegen wird.
Sagen aber wiederrum ander das diese Vorschrift nicht im Koran stehen würde, so sind diese sowieso schon aus dem Islam ausgetreten! Weil sie das Buch Allahs geleugnet haben. Wer nur einen Teil davon leugnet ist aus dem Islam ausgetreten.
So wie er ohne irgendeinen Menschen eintreten kann, so tritt er auch ohne irgendeinen Menschen aus.
Oh, ihr glücklichen Frauen die den Islam in ihren Herzen gefunden haben, seid stark und laßt euch den Segen von niemanden nehmen. Nicht für eine Arbeit, nicht für Geld, nicht von den Kufars, nicht von dem Staat, nicht von anderen Frauen, nicht von Männern, einfach von niemanden.
Allah möge noch viele andere mit seinem Licht erleuchten und unsere Umma beschützen und

so ich hoffe ich konnte es euch einigermaßen erklären
massalama

ist_ja_interessant Offline

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Beiträge: 65

30.12.2005 10:13
#9 RE: Über die Rolle der Frau im Islam antworten

Kleider machen Leute.
Man grenzt sich gegenüber anderen ab.
Nicht mehr und nicht weniger ist so ein Kleidungsstück wie ein Kopftuch.
Wie gesagt, wir müssen den "Tag des Kopftuches" einführen :)

ist_ja_interessant Offline

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Beiträge: 65

30.12.2005 10:19
#10 RE: Über die Rolle der Frau im Islam antworten
Beitrag zurückgezogen.

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 16.022

30.12.2005 11:51
#11 Über die Rolle der Frau im Islam antworten
Hallo Aliya, ich freue mich, dass mal eine Muslima was zu diesem Thema sagt!

1. Warum redest du uns mit "salamu aleikum" an? Wir sind doch keine Araber. Und das hier ist kein muslimisches Forum.

In Antwort auf:
Sagen aber wiederrum ander das diese Vorschrift nicht im Koran stehen würde, so sind diese sowieso schon aus dem Islam ausgetreten! Weil sie das Buch Allahs geleugnet haben. Wer nur einen Teil davon leugnet ist aus dem Islam ausgetreten.
Wie stehst du dazu: 6/69: "Siehst du Leute, die über unsere Zeichen streiten, so entferne dich von ihnen so lange, bis sie eine andere Unterhaltung beginnen..."
5/50: "...Hüte dich vor ihnen, denn sonst verführen sie dich, von einem Teil dessen abzuirren, was Allah dir offenbart hat..."

Eigentlich dürftest du hier gar nicht diskutieren. Weil der Koran es verbietet! Findest du das richtig? Nein, du wirst eine andere Interpretation der Ayas haben! Aber andere haben eben eine strengere. Wer hat denn nun recht? Und ist der nicht Recht Habende dann kein Muslim mehr? Weißt du überhaupt, ob du noch eine Muslima bist?

Gysi
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aliya Offline

Mitglied

Beiträge: 2

30.12.2005 17:49
#12 RE: Über die Rolle der Frau im Islam antworten

also "HALLO" an die nichtmuslime oder nichtaraber wie auch immer
und SALAMU ALEIKUM an die muslime
naja gysi ist es denn falsch, wenn man euch frieden wünscht
salamu aleikum = friede sei auf/mit euchok?

gut ok und zur nächsten frage

also ich bin keine rechtsgelehrtin aba es ist unsere pflicht als muslime die leute über den islam zu infomieren
und wenn ich dann merke dass, es keinen sinn hat mit diesen jeweiligen leuten zu reden, weil sie immer wieder versuchen gegenargumente oder wiedersprüche zu finden, dann sollen wir es lassen, damit sie uns nicht versuchen in die irre zu führen

muslim ist jemand der die shahada (glaubensbekenntnis) abgelegt hat: ashhadu an lailaha ilalah wa ashhadu ana muhammadan rasululah ( es gibt keinen gott außer allah und muhammad ist sein gesandter)
wer diesen glaubensbekenntnis abgelegt ist ein/e muslim/a unser geliebter prophet muhmmad saw sagte auch in einem hadith dass das glaubensbekenntnis der schlüssel zum paradies ist aber der schlüssel braucht einen bart, deshalb muss man als muslim auch die anderen pflichten machen (die 5 säulen des islam).

Allah s.w.t. = gott (wollte mal nur klarstellen) weiß es aba immer noch am besten
und alhamdulilah (gott sei dank) ICH BIN EINE MUSLIMA
ok bye

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 16.022

30.12.2005 18:02
#13 Über die Rolle der Frau im Islam antworten
In Antwort auf:
es ist unsere pflicht als muslime die leute über den islam zu infomieren
und wenn ich dann merke dass, es keinen sinn hat mit diesen jeweiligen leuten zu reden, weil sie immer wieder versuchen gegenargumente oder wiedersprüche zu finden, dann sollen wir es lassen, damit sie uns nicht versuchen in die irre zu führen

Aliya, das hier ist ein Forum des substanziellen Dialoges über Glaubensfragen! Hier werden keine Glaubenssätze - schwupp! - einfach so geglaubt. Das kannst du vielleicht mit kleinen Kindern machen. Leider richtet man sie ja auch so zu. Auch bei den Christen. Gegenargumente sind wie das Argument der Urstoff zur Wahrheitsfindung! Für dich scheinen sie was Schlimmes zu sein. Also, auch dieses Forum hat so etwas wie einen "Glaubenssatz", und der sind die Rede und die GEGENrede - der Dialog!
Wenn dir dieser Pfad zur Wahrheitsfindung - und ich kenne keinen anderen - missfällt, dann bist du leider falsch hier.

Gysi
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Prometheus Offline




Beiträge: 392

31.12.2005 10:27
#14 RE: Über die Rolle der Frau im Islam antworten

@Aliya
Frömmelnde Schlagwörter ersetzen keine Argumente.
Traurig, dass der Islam nach Deiner Darstellung ja bereits das kritische Hinterfragen der religiösen Regeln des Koran als Sünde ansieht. Für mich ist das eine Form von Faschismus.
Man fragt sich tatsächlich, warum der angebetete Gott den Menschen ein so großes und zum kritischen Hinterfragen befähigtes Hirn gegeben hat, wenn für die blinde Einhaltung uralter, historisch determinierter Regeln doch auch ein wesentlich kleineres ausreichend gewesen wäre.
Man kann meiner Meinung nach weder die Bibel, die Thora, noch den Koran unabhängig vom sozialen und historischen Kontext interpretieren, in der sie verfasst wurden.
Auch schade, dass Du auf meine konkreten Fragen bezüglich des Ungleichgewichts zwischen Mann und Frau im Islam so gar nicht eingegangen bist.

Die kanadisch-ugandische Muslima Irshad Manji sagt in einem Gespräch mit Hirsi Ali:

In Antwort auf:

"Frauen, die Kopftücher und Niqaabs tragen wollen, sagen immer zu mir, das sei ihre eigene Sache. Aber dann antworte ich darauf: Dass du selbst entscheiden kannst, diese Kleidung zu tragen, ist schön für dich. Aber denke an deine Schwestern, die unter einem Regime schmachten, wo sie dieses Kopftuch tragen müssen, wo sie unterdrückt und misshandelt werden, wenn sie es nicht tun. Kämpfe für sie. Der Prophet Mohammed hat gesagt: Religion ist die Art, wie wir uns anderen gegenüber verhalten. Kurz und gut: Wenn du dich nicht deiner Verantwortung stellst, bist du keine Muslima."

Diese Frau spricht mir aus der Seele.



"Überzeugungen sind gefährlichere Feinde der Wahrheit als Lügen." (Friedrich Nietzsche)

Bruna ( Gast )
Beiträge:

31.12.2005 15:03
#15 RE: Über die Rolle der Frau im Islam antworten

Warum konvertieren britische Frauen zum Islam? Das Verbreiten des Weltglaubens The Times Dienstag 9.11.1993

Lucy Berrington: der Islam gewinne westliche Anhänger trotz der feinseligen Berichterstattung in den Medien

Bemerkenswerte Anzahl der Menschen, fast alles Frauen, treten zum Islam über, in den Zeiten der tiefen Spaltung zwischen der anglikanischen und der katholischen Kirche. Der Prozentsatz der Übertritte hat den Voraussagen eine fundierte Basis gegeben, dass der Islam sehr schnell eine religiöse Kraft in diesem Land werden wird. "Innerhalb der nächsten 20 Jahren wird die Anzahl der britischen Konvertiten gleich, oder sie wird gar übersteigen, die Zahl der muslimischen Einwanderer, die den Islam in dieses Land brachten, " sagt Rose Kendrick, Religionslehrerin an einer Gesamtschule und Author einer Anleitung zum Kuran. Sie sagt: "der Islam ist mehr eine Weltreligion als es der römische Katholizismus ist. Keine Nation sagt, der Islam wäre ihr eigen." Der Islam verbreite sich sehr schnell auch in den USA.

Der Andrang in den Islam findet statt, trotz des negativen Bildes dieses Glaubens in der westlichen Presse. Tatsächlich hat sich die Konversion beschleunigt seit der "Salman Ruschdie Affäre", dem Golfkrieg oder den Strömungen der Flüchtlinge aus Bosnien. Es ist sogar ironisch, dass die meisten britischen Konvertiten Frauen sind, obwohl in den Medien der Islam sehr frauenfeindlich dargestellt wird. In den USA 3 von 4 Konvertiten sind Frauen. In England befinden sich 10.000 bis 20.000 Konvertiten, Gesamtzahl der Muslime in UK wird auf 1 Million geschätzt. Viele der britischen "neuen Muslime" kommen aus der Mittelschicht. Unter ihnen sind Persönlichkeiten wie Matthew Wilkinson früherer Führer der Eton Burschenschaft, der an Cambridge promovierte. Oder die Tochter und der Sohn von Lord Justice Scott, der oberste Richter im Untersuchungsfall gegen Firmen die Waffen an Iraq geliefert haben sollen.

Eine Untersuchung der Islamic Foundation in Leicester zeigt, dass die meisten Konvertiten im Alter zwischen 30 und 50 sind. Jüngere Muslime verweisen auf viele Konversionen unter den Studenten und heben die intellektuelle Dimension des Islam hervor. "Muhammad sagte, dass die Sonne vom Westen aufgehen wird, und genau das erleben wir jetzt", sagt Aliya Haeri, eine amerikanische Psychologin die vor 15 Jahren konvertierte. Sie arbeitet für Zahra Trust, ein Verlagshaus, das spirituelle Literatur veröffentlicht, und sie ist eine der prominentesten Sprechern der britischen Muslime. "Westliche Konvertiten kommen zum Islam mit frischen Ideen, ohne östliche Traditionen. Sie vermeiden vieles was unter dem Deckmantel der Kultur der Muslime für den Islam gehalten wird. Den reinsten Islam findet man im Westen." Manche behaupten, dass die Übertritte durch das Aufkommen der Studien über vergleichende Religionen bedingt sind. Muslime sagen, dass die britischen Medien ebenso geholfen haben, obwohl sie notorisch anti-islamisch sind. Die westlichen Gesellschaften verzweifeln an ihren eigenen Lastern: Kriminalität, zerrüttete Familien, Drogen und Alkoholismus. Dies trägt dazu bei, dass man die Disziplin und Sicherheit im Islam, zu schätzen weiss. Viele der Konvertiten sind ehemalige Christen, die wegen der Unsicherheit der Kirche, des Trinitätskonzept und Vergöttlichung Jesu desillusioniert waren.

Das Dilemma der Konvertiten - wozu der Übertritt?

Andere Konvertiten beschreiben die Suche nach der religiösen Identität. Viele waren früher praktizierende Christen aber intellektuelle Zufriedenheit gefunden haben sie im Islam. "Ich war Studentin der Theologie und es waren akademische Gründe, die zu meiner Konversion geführt haben". Rose Kendrick Religionslehrerin und Schriftstellerin, sagt dass sie die christliche Vorstellung von der Erbsünde nicht überzeugen konnte: „Im Islam, muss sich nicht der Sohn für die Sünden seines Vaters verantworten. Die Vorstellung über einen Gott, der nicht vergibt ist für Muslime blasphemisch. Maimuna, 39 ist anglikanisch erzogen worden und wurde mit 15 konfirmiert, am Gipfel ihrer Frömmigkeit. „Ich machte alles mit und dachte dass mir das helfen würde“. Ihre Zweifel kamen als die Gebete nicht erhöht wurden. Sie hörte auf die Kirche zu besuchen, hatte aber weiterhin Kontakt mit Mönchen und Nonnen, mit denen sie diskutierte. „Ich erlangte meinen Glauben wieder, aber nicht an die Institution Kirche oder an ihre Dogmen“. Sie informierte sich über alle christlichen Strömungen, inklusive Judentum, Buddhismus und Hare-Krishna Bewegung, bevor sie sich dem Islam zuwandte.

Viele Konvertiten aus dem Christentum lehnen die kirchliche Hierarchie und betonen gleichzeitig, dass der Islam eine direkte Beziehung mit Gott lehrt. Sie monieren den Mangel an Führung in der anglikanischen Kirche sowie ihre ständige Flexibilität. „Muslime ändern nicht ständig ihre Ziele“, sagt Huda Khattab, 28 Author des Handbuches für die muslimische Frau. Sie trat zum Islam vor 10 Jahren über, als sie an der Universität arabisch studierte. „Das Christentum ändert sich ständig, heute ist es in Ordnung vorehelichen Sex zu haben, wenn du dir sicher bist, dass du den Partner auch heiraten wirst. Es ist alles so unbeständig. Was den Sex , oder die fünf täglichen Gebete angeht ist der Islam konstant. Die Gebete erinnern dich ständig an Gott. Du bist ununterbrochen in Verbindung mit der Quelle“

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 16.022

31.12.2005 15:59
#16 Über die Rolle der Frau im Islam antworten
Moin Bruna,

und wieder erleben wir das selbe Kommunikationskonzept: Abkopierte Texte, lange Texte natürlich! - die zudem noch am Thema vorbeigehen! Wie sowas im allgemeinen ankommt und gewiss nicht dialog-like ist, das habe ich schon des öfteren geschrieben. Nun gut.
Dein Thema wäre leicht in andere Threads unterzubringen, die es hier schon gibt. Bleibe aber hier bitte beim Thema: Die Rolle der Frau im Islam. Dazu hast du dich leider nicht geäußert. Nur, dass die westlichen Medien "islam-feindlich" sind. Das sehe ich anders, eher umgekehrt. Aber erkläre doch bitte die Vorteile für die Frau durch eine islamische Ordnung. Danke!
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Prometheus Offline




Beiträge: 392

01.01.2006 10:20
#17 RE: Über die Rolle der Frau im Islam antworten

Ich denke Bruna wollte uns mit dem Text zeigen, wieviele europäische Frauen trotz aller islamischer Unterdrückung bereit sind, zum Islam zu konvertieren.
Ich kenne eine ganze Menge Frauen, die versuchen, Karriere, Kinder, Partnerschaft und Selbstverwirklichung unter einen Hut zu bekommen, was sie zum Teil sehr erschöpft. Ohne Frage sind so einige Frauen durch den westlichen Druck zur eigenverantwortlichen Selbstverwirklichung geneigt, zurück in eine Rolle zu kommen, die sie den meisten Verantwortlichkeiten enthebt und sie wieder "klassische" (mittelalterliche?!) weibliche Rollen übernehmen läßt. Mir tun diese Frauen, die Eigenverantwortlichkeit im sozio-kulturellen Rahmen nur noch als Belastung sehen, einfach leid.
Mich erinnert diese Tendenz zur Konvertierung in ein sehr regides, patriachales Regelsystem an die schwärzesten Tage deutscher Geschichte, wo es viele Mädchen gab, die freiwillig aus Überzeugung in den BDM strömten, wo sie auf eine Rolle vorbereitet wurden, die sie auf ihre Gebärfähigkeit reduzierte und sie in bequemer Unverantwortlichkeit in Abhängigkeit von Männern existieren lassen sollte.


"Überzeugungen sind gefährlichere Feinde der Wahrheit als Lügen." (Friedrich Nietzsche)

Prometheus Offline




Beiträge: 392

04.02.2006 10:00
#18 RE: Über die Rolle der Frau im Islam antworten

Ich finde es doch immer wieder interessant, dass die Muslimen hier im Forum gar nicht so schnell tippen können, wie sie missionieren wollen, aber wenn es um kritische Fragestellungen geht (Mohammed-Karikaturen, Homosexualität und der Islam, die Rolle der Frau), liest man doch erschreckend wenig von ihnen. Andererseits gibt es auch mehr Muslime, die gegen die dänischen Karikaturen auf die Straße gehen, als gegen Selbstmordattentäter....


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helmutalfred Offline

Mitglied

Beiträge: 31

08.02.2006 19:50
#19 RE: Über die Rolle der Frau im Islam antworten

Es kommt sehr darauf an, in welchem islamischen Land man lebt. Da gibt es Unterschiede wie Tag und Nacht.

dort wo wir waren, da hatte die Frau
1) kein Recht als Mensch, sie war keine juristische Person
2) sie konnte keinen Fuehrerschein machen
3) sie konnte keinen Vertrag unterschreiben
4) sie konnte kein Bankkonto eroeffnen
5) sie bekam kein Personaldokument, sie war nur im Pass des Mannes eingetragen neben seinen Kamelen und sonstigem
6) sie konnte keine Entscheidung im Namen der Familie treffen
7) sie war ein Stueck Besitz wie anderes auch, konnte verkauft, weggeworfen oder verschrottet werden

Im Zentrum von Riyadh sitzt dann der Frauenschrott im Alter ab 35 mit einem kleinen Kind auf dem Arm auf dem Rinnstein und verkauft Cola aus Dosen - als Lebensunterhalt

Diana Offline



Beiträge: 61

11.02.2006 12:19
#20 RE: Über die Rolle der Frau im Islam antworten

helmutalfred,
leider gibt es in Saudi Arabien nicht sehr viele Rechte für Frauer,obwohl das nicht so laut Koran ist.
In SAudi Arabien haben die irgentwie ihre eigenes System,was sehr schade ist.Männer und Frauer allgemein sind sehr eingeengt und werden irgentwie gezwungen ihre Religion zu lieben und zu leben.Und ihr könnt euch vorstellen was das beteutet wenn man gezwungen wird seine Religion zu lieben und dienen,wenn die Saudis ausserhalb ihren Land sind,(da die meisten Saudis im Sommer ihr Land verlassen und z.b in Syrien eine Wohnung mieten und dort den Sommer verbringen)dann erkennt man sie nicht mehr wieder.Frauen gehen dann halb nackt und die Männer sind sehr schlimm,und tun so als ob sie noch nie eine Frau gesehen haben,durch diese Einengung in Saudi,haben sie sehr viele Heimlichkeiten,es gibt viele Homosexuelle(heimlich) und Entführungen von Frauen,deswegen darf man als Frau nicht alleine raus.Es ist sehr schlimm und katastrophal.
Natürlich sind nicht alle Saudis gleich es gibt auch sehr viele die ihre Relegion sehr lieben und richtig leben,und auch nicht in allen Saudistädte ist es so.

die Rechte der Frau in allen anderen arabischen Länder ist sehr gerecht,in allen anderen Länder dürfen sie Autofahren,lernen,arbeiten,Kontos haben,Eigentümer haben.Ich will nicht gross reden,aber in allen anderen Länder wird die Frau gleich behandelt wie der Mann.Wir leben sehr frei.
Leider nur in Saudi nicht,deswegen mögen die meisten Männer und Frauen aus anderen arabischen Länder nicht gerne nach Saudi arabien zu ziehen.
Diese ganzen Könige und Prinzen haben ihre eigenen Gesetze.

Desewegen wird Saudi Arabien bei uns genannt:Das heiligste Land und das schmutzigste Volk,was sehr schade ist.
saudi ind andere arabischen Länder ist wie Himmel und Erde so unterschiedlich.

Diana

Prometheus Offline




Beiträge: 392

11.02.2006 13:05
#21 RE: Über die Rolle der Frau im Islam antworten

Zitat von Diana

die Rechte der Frau in allen anderen arabischen Länder ist sehr gerecht,in allen anderen Länder dürfen sie Autofahren,lernen,arbeiten,Kontos haben,Eigentümer haben.Ich will nicht gross reden,aber in allen anderen Länder wird die Frau gleich behandelt wie der Mann.Wir leben sehr frei.

Das kannst Du doch nicht ernst meinen, hm? In welchen islamischen Ländern außer vielleicht der laizistischen Türkei können Frauen so selbst bestimmt leben, wie westliche Frauen? In welchen der islamischen Länder können atheistische Frauen, ohne Verschleierung herumlaufen? Wo sind die Männer ebenso verschleiert, wie die Frauen? Wo können sie ebenso viele Ehemänner haben, wie Männer Ehefrauen? Wo sind sie den männlichen Nachkommen im Erbrecht gleichgestellt? In welchen islamischen Ländern gibt es Richterinnen? Wie oft wird eine Ehemann in islamischen Ländern von seiner Ehefrau verstoßen ?

Ich würde Dir sehr empfehlen, mal die Bücher von den Muslimas Ayaan Hirsi Ali, Necla Kelek und Irshad Manji zu lesen. Die haben doch eine sehr anderer Wahrnehmung als Du von der Rolle der Frau in islamischen Ländern.


"Überzeugungen sind gefährlichere Feinde der Wahrheit als Lügen." (Friedrich Nietzsche)

Diana Offline



Beiträge: 61

11.02.2006 13:26
#22 RE: Über die Rolle der Frau im Islam antworten

Das ist das Problem,ihr liest nur Bücher ,Bücher die irgentwas erzählen.IHR habt aber noch nie selber dort gewesen oder gelebt.Ich brauche diese scheiss Bücher nicht,da ich das alles schon selbst erlebt,gesehen habe.

1.Richterinnen haben wir sehr viele,und alle arbeiten in der Kanzlei genau so wie Männer.
2.Natürlich kannst du ohne Kopftuch gehen wie du willst,was denkst du das alle Kopftuch tragen?Da hast du noch nichts gesehen.Wir sind frei und werden nicht gezwungen.
3.Denkst wir können uns nicht von den Männern scheiden lassen?Natürlich lassen sich die Frauen dort auch nicht gefallen wenn in der Ehe was schief läuft.Das kannst du dir nicht vorstellen,aber machmal schmeissen die Frauen ihre MÄnner aus der Wohnung.Glaub mir hab alles schon mal gesehen.
4.Wie ich schon mal geschrieben hab,Männer dürfen zwar 4 Frauen heiraten laut Koran aber mit Bedingung: nur wenn er sie alle gleich behandeln kann,finaziell gleich,sexuell gleich,liebesvoll gleich,alles muss gleich sein und das kann keiner gleichzeitig 2 ,3 oder 4 mal.Deswegen ist es verboten für normale Männer,das konnte nur der Prophet.

IHR wollt mitreden,wisst aber überhaupt nicht was los ist.Dann informier dich mal richtig,wenn du mal selbst dort hinfährst,fahr nach Syrien,Jordanien, oder Libanon,auch Tunesien.Glaub nicht alles was in diesen Büchern steht.


Diana Offline



Beiträge: 61

11.02.2006 20:38
#23 RE: Über die Rolle der Frau im Islam antworten

Du liest dir diese Bücher,denkst du etwa alle Frauen leben so wie diese Frauen?
Habe gerade von dieser Ayaan gelesen bei wikipedia,die kam aus Somalien,
1.lebte sie bestimmt in irgentein Dorf wo alle analphabeten waren,und nicht ein Wort aus den Koran kennen.
2.ist Beschneidung bei uns im Islam für die Mädchen verboten.
das heisst dort in Somalien,Äthopien machen das alle aus Tradition,irgentwie Mittelalterlich.
Das hat mit Islam nichts zu tun.
Das sie irgentwie zwangsverheiratet wurden ist,das hat nichts mit uns zu tun,da hat sie eben eine mittelalterliche Familie gehabt,die das aus Tradition tun,was sehr schade ist.
Und weil 3 oder 4 Frauen so was erlebt haben,und sofort ein Buch schrieben,glaubst du jetzt etwa alle leben so wie sie.
Komisch wenn wir JA so unterdrückt werden,warum alle meine arabischen Frundinen die mit mir hier studieren und leben,immer jammern das sie wieder schnell zurück wollen.

Ich meine gestern nachts habe ich um 1 uhr Domian im WDR gesehen,da rufen irgentwelche an und erzählen ihre Probleme,da riefen gestern nur Frauen an die an die 20 waren,und erzählten über ihre Erlebnisse mir ihren Ex Freunde,was ich da alles höre ist auch nicht das schöne Frauen leben,eine wurde immer vergewaltigt,die andere prutal Krankenhaus reif geschlagen,die andere wurde mit der Pistole bedroht,die andere hatte einen Alkoholiker als Freund der sie schlimm behandelte,eine wurde ganze Zeit auf dem Bauch geschlagen so das sie ihr Kind verliert und noch Geschichten,da denkst du wo leben die denn?
Ich sag auch nicht :Alle Frauen werden dann wahrscheinlich so leben.
Das sind hoffe ich mal auch nur einzel Fälle.
Also bitte,rede nicht über das was du selber nicht gesehen hast

helmutalfred Offline

Mitglied

Beiträge: 31

11.02.2006 21:37
#24 RE: Über die Rolle der Frau im Islam antworten
Ich war nicht nur in Saudi Arbabien, sondern auch in anderen islamischen Laendern wie Aegypten, Lybien, Tunesien, Marokko, Nigeria. In Saudi habe ich am laengsten gelebt, insgesamt war ich ueber 25 Jahre im Ausland so wie jetzt auch. Der Schwerpunkt war jedoch Europa und Nordamerika.

In Laender wie Syrien, Libanon, Irak oder gar Iran usw. wuerde ich nicht einmal fuer sehr viel Geld reisen, selbst einen Urlaub in der Tuerkei lehne ich strikt ab. Die islamische Kultur finde ich schlichtweg zum Kotzen, die Menschen sind irrational, geistig beschraenkt, extrem fanatisch und dreckig. Dabei halten sie sich selber fuer die Allergroessten. Der Anteil der Analphabeten betraegt je nach Land 25 % bis 95 % (Yemen). Es ist ein himmelweiter Unterschied zwischen dem Hyatt Hotel in der Hauptstatt oder dem Dorf auf dem Land.

Ich hatte in den Laendern sehr viel mit Menschen zu tun und weiss wovon ich rede. Irgendwie ist der Islam auf dem Stand von 1100 stehen geblieben, als in Cordoba bereits die Strassenlaternen brannten.

In Buraydah/Saudi Arabien hat man eine Siedlung Einfamilienhaeser gebaut und komplett moebliert den Einheimischen uebergeben. Die haben im Hof ihr Zelt aufgeschlagen, die Moebel zu Kleinholz zerhackt um damit Feuer zu machen und die Kamele und Schafe ins Wohnzimmer getrieben.

In Jeddah/Saudi Arabien wurde eine Trabantenstadt von 4.000 Apartments fuer die Saudis gebaut. Die Religionspolizei hat den Einzug verboten, es gab keine extra Fahrstuehle fuer Frauen und die gemeinsame Nutzung durch Maenner und Frauen ist verboten. Die Siedlung hat Jahre leer gestanden und ist verfallen. Spaeter hat man Pilger dort untergebracht mit bis zu 16 Mann je Zimmer von etwa 10 Quadratmeter.

In Riyadh am alten Flughafen hat die Polizei mit dem Holzknueppel auf falsch parkende Autos eingeschlagen. War das Auto nach einer Stunde immer noch da, kam ein Gabelstapler, hat es aufgenommen und bis zu 4 Stueck uebereinander auf einem Platz abgestellt. Dann war die Kiste Schrott.

In Nigeria wurde eine Frau zum Tode verurteilt, sie hat als Witwe 5 Jahre nach dem Tod des Mannens ein Kind bekommen - das galt als Ehebruch und wird durch Steinigen bestraft.

Entlang den Nil-Seitenarmen 50 km suedlich von Kairo leben die Menschen zu Tausenden in Lehm/Strohhuetten, machen die Notdurft auf einen Eimer, kippen den Eimer draussen in den Fluss und schoepfen mit dem Eimer an der selben Stelle das Trinkwasser (Ich habe daneben gestanden und die Einladung zum Tee abgelehnt).

In Alexandria wird der Fisch im Nobelrestaurant an der Seepromenade am Montag gekocht/gebraten, in den Kuehlschrank gestellt und wenn am Donnerstag ein Kunde kommt aufgewaermt und serviert - guten Appetit.

Auf der Autofaehre von Jeddah nach Suez (48 Stunden) waren wir nur 10 Europaer, etwa 1000 Fellachen und 1 Million Kakerlaken, die einen nachts aus dem Bett getragen haben. Wenn 10 Araber auf einem Haufen standen, dann brauchte man eine Gasmaske - so schlim war der Gestank.

Im Faehrhafen von Alexandria laufen junge Araber rum und machen europaeische Frauen an "Miss you fikki fikki". Dabei sehen die zerlumpten Kerle aus, als haette man sie seit der Geburt nicht mehr gewaschen, aber sie selber halten sich fuer unwiderstehlich.

Der Industriehafen von Casablanca ist bewacht, man braucht einen Ausweis um reinzukommen. Ein Polizist im Wachhaeuschen kontrolliert die Ausweise, nur war er Analphabet - konnte also weder lesen noch schreiben. Er hat jedes beschriebene Papier akzeptiert, wir haben es ausprobiert.

Auf dem Flughafen wurde ich als Spion verhaftet und eingespertt, ich hatte in mein Diktiergeraet gesprochen. Das war sehr verdaechtig.

Ich brauche keine Buecher ueber den Islam, ich habe es erlebt und Kulur fast nirgendwo gefunden. Buecher stinken nicht nach Dreck, Schweiss und Schei....

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

11.02.2006 22:28
#25 RE: Über die Rolle der Frau im Islam antworten

Traurige Beispiele.
Und doch war einst Spanien unter islamischer Hoheit ein Zentrum der Kultur. Nur an der Religion wird es also nicht liegen, wenn jetzt manche islamischen Länder so verkommen sind.

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