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Atheismus vs. Religionen  


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Dieses Thema hat 781 Antworten
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 Atheismus/Agnostizismus
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Lukrez Offline




Beiträge: 5.551

11.12.2008 19:13
#351 RE: Wissenschaftler und die Bibel Antworten

Am heutigen Urknallmodell gibt es ja durchaus berechtigte Zweifel.
Beispielweise wird ein zeitlicher Anfang des Universums und dessen "Entstehung" aus einer Singularität nicht mehr unbedingt so angenommen.
Die Argumente dazu kommen allerdings von gestandenen Physikern und haben wirklich nichts mit diesen Argumentationen von religiösen Spinnern gemein.
An einer Expansion des Universums zweifeln diese Physiker auch durchaus nicht - sowenig wie ernsthafte Wissenschaftler an der Evolution zweifeln.
Die religiösen Fanatiker wischen ja gerne alle Wissenschaft bedenkenlos zur Seite,
nur um für ihr eigenes beengtes, festgefügtes und krudes Weltbild Platz zu schaffen.

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Wenn du es nicht wagst, den Sinnen zu trauen, stürzen die Pfeiler des Lebens ein.
De nihilo nihil. Aus Nichts wird nichts.
Zu soviel Unheil hat schon die Religion die Menschen verleitet.
(Lukrez)

Regens Küchl ( Gast )
Beiträge:

11.12.2008 20:15
#352 RE: Wissenschaftler und die Bibel Antworten
Zitat von Xeres
Das Universum ist in sich selbst gekrümmt. Bewegt man sich immer in eine Richtung, gelangt man wieder zum Ausgangspunkt.

Deswegen führen die Diskussionen in diesem Thread auch immer im Kreis


euer ergebener

Regens Küchl
qilin Offline




Beiträge: 3.552

11.12.2008 20:24
#353 RE: Wissenschaftler und die Bibel Antworten
Zitat von Lukrez
Das Universum ist in sich selbst gekrümmt. Bewegt man sich immer in eine Richtung, gelangt man wieder zum Ausgangspunkt.
M.W. ist die vierdimensionale Krümmung des Universums weitgehend anerkannt. Ob es allerdings positiv [in sich geschlossen]
oder negativ [in die Unendlichkeit] gekrümmt ist, konnte noch nicht festgestellt werden. Dazu müsste man die Winkelsumme in
einem Dreieck mit interstellarer Seitenlänge sehr exakt messen - und so weit sind wir noch nicht...


Zitat von Tao-Ho
Es gibt Menschen die das können. Da existiert sogar ein Roman von. Echt ekelig das Teil.
- auch Rudy Rucker, ein Mathematiker und Spezialist für diese Fragen, kann sich das nicht vorstellen - er hatte nur
Anhaltspunkte, die er in seinem Buch (das ich unvorsichtigerweise Tao-Ho empfohlen hatte) recht anschaulich verwerten konnte

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Nichts bedarf so sehr der Reform
wie die Meinungen anderer Leute. [Mark Twain]

() qilin


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Regens Küchl ( Gast )
Beiträge:

11.12.2008 21:54
#354 RE: Wissenschaftler und die Bibel Antworten

Zitat von Xeres
Das Universum ist in sich selbst gekrümmt. Bewegt man sich immer in eine Richtung, gelangt man wieder zum Ausgangspunkt.

Hast du diesen Band Hier gelesenIn dieser Fantasygeschichte beschreibt der Held Storm das Universum genau wie Du - Und sticht dann ein Loch ins Universum um SCHNELLER UND DIREKTER zum Ausgangspunkt b.z.w. auf die andere Seite zu kommen
Band 17, "Die Wendewelt".
Zeichnungen: Don Lawrence, Text: Martin Lodewijk.
Auf Ihrer Reise durch die Welten des Kosmos landen Storm, Rothaar und Nomad mit einem Schienengefährt in der Stadt Halberwege. Dort gelingt es der durchtriebenen Verbrecherin Boforce, den Zug zu entführen und so ihrer Hinrichtung zu entkommen. Unter Volldampf durchbricht er die Mauern des Sackbahnhofs und rauscht davon...
auf eine Irrfahrt durch die Wendewelt!
http://www.pandarve.de/storm4.shtml


euer ergebener

Regens Küchl

Darkwolf Offline



Beiträge: 94

12.12.2008 02:34
#355 RE: Wissenschaftler und die Bibel Antworten

Wenn ein Hefeteig aufgeht, hat jede Rosine (Galaxis) einen eigenen Mittelpunkt. Wenn sich ein Punkt gleichmäßig aufbläht, (ausdehnt) hat er auch immer einen Mittelpunkt. Wie muss ich mir den Urknall denn nun vorstellen? Das ist so eine Sache mit dem Hefeteig. Auf einer Kreisfläche kann ich lange nach einem Mittelpunkt suchen, da habt ihr alle recht.

Wahrheit ist, was den Test der Praxis besteht!

Darkwolf Offline



Beiträge: 94

12.12.2008 04:51
#356 RE: Wissenschaftler und die Bibel Antworten

Habe mich gerade durch die dunkle Materie gelesen. Sie unterstützt das inflationäre Urknallmodell, z.B. Galaxienbildung wäre ohne sie nicht möglich. Sie braucht aber den Urknall für ihre Entstehung.Die beiden gebem sich sozusagen gegenseitig ein Alibi.
Auch harte Verdechter der Urknalltheorie geben zu, das die Natur der dunklen Materie unklar ist.
Vielleicht wißt ihr aber nicht, das es ein neues kosmologisches Modell ( ohne Schöpfer) gibt, das ohne Urknall und ohne dunkle Materie auskommt? Die Weltpotentialtheorie.Ich muß vorausschicken, das ich mathematisch zu ungebildet bin, diese Theorie zu verifizieren. Es ist aber auch nur eine THEORIE. Das Wissen von heute ist eben immer der Irrtum von morgen.

Wahrheit ist, was den Test der Praxis besteht!

Ahriman Offline



Beiträge: 1.493

12.12.2008 07:13
#357 RE: Wissenschaftler und die Bibel Antworten

Die Erkenntnisse der heutigen Wissenschaft aus den Grenzbereichen lassen sich vom Laien überhaupt nicht mehr erfassen. Man muß sie einfach so hinnehmen. Vor Einstein war es einfacher, was beispielsweise Fliehkraft ist merkte man ja schon beim Radfahren.
Der einzige Trost ist, daß heute die Wissenschaftler des ganzen Planeten sich gegenseitig kontrollieren, und wenn einer schwindelt kommt das immer sofort raus.
Ehrlich gesagt, ob das Universum endlich, aber begrenzt, oder unendlich ist - das ist mir ziemlich wurscht. Das einzige, was mich beunruhigt ist das Wurmloch in meiner Waschmaschine, durch das immer wieder mal einzelne Socken in die fünfte Dimension verschwinden.

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Glaubst du noch oder denkst du schon?

qilin Offline




Beiträge: 3.552

12.12.2008 07:28
#358 RE: Wissenschaftler und die Bibel Antworten

Da kann ich Dir nur die Lektüre dieses Buches empfehlen...

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wie die Meinungen anderer Leute. [Mark Twain]

() qilin


Mit diesem Beitrag wurden folgende Inhalte verknüpft
Reinecke ( gelöscht )
Beiträge:

12.12.2008 08:36
#359 RE: Wissenschaftler und die Bibel Antworten


In Antwort auf:
Die Erkenntnisse der heutigen Wissenschaft aus den Grenzbereichen lassen sich vom Laien überhaupt nicht mehr erfassen. Man muß sie einfach so hinnehmen.


Das haben religiöse Autoriäteten auch immer wieder gesagt: "Gott/die Welt/das Schicksal ist halt so, glaubt es uns einfach..."

In Antwort auf:
Das einzige, was mich beunruhigt ist das Wurmloch in meiner Waschmaschine, durch das immer wieder mal einzelne Socken in die fünfte Dimension verschwinden.


Das ist der Sockenfresser (eine textilivore Lebensart, die ihre Nester bevorzugt in Waschküchen und -maschinen aufschlägt)... Wer glaubt denn schon an Wurmlöcher?!?

Aber im Ernst: Aus dem von mir schon häufiger zitierten Buch "Darwin & die Götter der Scheibenwelt (von Pratchett, Stewart, Cohen): Keine andere Naturwissenschaft außer der Astronomie würde damit durchkommen, eine unsichtbare, nicht aufzuspürende Materieform zu erfinden, nur weil die Beobachtungen nicht zu den bisherigen Theorien passen. Wenn eine Naturwissenschaft sich eine solche Blöße gebe könne man den bevorstehenden Paradigmenwechsel quasi riechen...

qilin Offline




Beiträge: 3.552

12.12.2008 08:54
#360 RE: Wissenschaftler und die Bibel Antworten

Hallo Darkwolf,

In Antwort auf:
Die Weltpotentialtheorie.Ich muß vorausschicken, das ich mathematisch zu ungebildet bin, diese Theorie zu verifizieren.
Es ist aber auch nur eine THEORIE. Das Wissen von heute ist eben immer der Irrtum von morgen.

da kann ich Dir nur recht geben - alle diese Theorien sind nicht mehr als eben das…
- natürlich gibt es immer wieder neue, und man kann ewig darüber diskutieren,
welche nun der Realität am nächsten kommt. Z.Z. ist eben der Urknall en vogue,
übermorgen vielleicht was Anderes. Aber da hat Ahriman nicht unrecht - unser
konkretes Leben wird davon wenig beeinflusst.

Was mich bei der 'Weltpotentialtheorie' [die mir zugegebenermaßen auch zu steil ist]
etwas stört - nach ihr sind Schwarze Löcher nicht möglich - deren Existenz ist aber
m.W. immer besser abgesichert. Ganz verstehe ich nicht, was eigentlich Verfechter
einer Schöpfung am Urknall so stört - der ist doch damit jedenfalls besser in Einklang
zu bringen als ein stationäres Universum
Manchmal habe ich doch den Eindruck, es geht mehr darum, die ach so dogmatische
mainstream-Wissenschaft schlecht dastehen zu lassen. Die stellt aber - im Gegensatz
zu den meisten Religionen - keinen absoluten Wahrheitsanspruch.

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() qilin

Tao-Ho Offline

Zennois


Beiträge: 5.365

12.12.2008 09:40
#361 RE: Wissenschaftler und die Bibel Antworten

In Antwort auf:
Wer glaubt denn schon an Wurmlöcher?!?

Eingefleischte Star Trek Fans...

Aber mal im Ernst. Hier ist mal eine unterhaltsame und kurzweilige Site
zum Thema Wurmlöcher: http://www.physik.tu-dresden.de/~ronnye/wurmloch.htm

In Antwort auf:
Auch harte Verdechter der Urknalltheorie geben zu, das die Natur der dunklen Materie unklar ist.

Muss das denn bedeuten, das diese Materie von Gott selbst stammt? Warum
wurde sie in keinem der sog. heiligen Bücher beschrieben?

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So wie die Lotosblume lieblich und unbefleckt aus dem Schlamm sich erhebt...
() Tao-Ho

Reinecke ( gelöscht )
Beiträge:

12.12.2008 10:56
#362 RE: Wissenschaftler und die Bibel Antworten
In Antwort auf:
Eingefleischte Star Trek Fans...


Da sind wir ja schon wieder bei den fanatischen Anhängern einer spinnerten Religion...

http://en.wikipedia.org/wiki/Where_No_Fan_Has_Gone_Before

http://theinfosphere.org/Religion#Church_of_Trek
Darkwolf Offline



Beiträge: 94

12.12.2008 11:03
#363 RE: Wissenschaftler und die Bibel Antworten

Quilin, was Verfechter einer Schöpfung am Urknall stört ist die Unlogik. Deshalb braucht Big Bang ja auch die dunkle Materie, um die Widersprüche (Trefil) der Galaxienbildung zu erklären. Andererseits ist die Existenz dunkler Materie nicht eindeutig nachgewiesen. Die Weltpotentialtheorie kann widerspruchsfrei die Rotverschiebung und Galaxienbildung OHNE Urknall erklären. Dehalb ist sie für mich logischer. Das mit den schwarzen Löchern in der WPT muss ich noch mal genau nachlesen. Wer hat schon einen absoluten Wahrheitsanspruch? Der Papst vielleicht, der ist der Meinung Gott und Evolution widersprechen sich nicht.
Die dunkle Materie kann nicht von Gott stammen, weil es sie aller Wahrscheinlichkeit nicht gibt. Deshalb wird sie auch in keiner Schöpfungslehre vorchristlicher Zivilisationen erwähnt.

Wahrheit ist, was den Test der Praxis besteht!

Ahriman Offline



Beiträge: 1.493

12.12.2008 11:06
#364 RE: Wissenschaftler und die Bibel Antworten

Zitat von Reinecke
Keine andere Naturwissenschaft außer der Astronomie würde damit durchkommen, eine unsichtbare, nicht aufzuspürende Materieform zu erfinden, nur weil die Beobachtungen nicht zu den bisherigen Theorien passen.

Du siehst das falsch. Die Wissenschaft stellt Theorien auf, die mit mehr oder weniger bekannten Fakten passen könnten. Dann geht man hin und überprüft das. Kommen nun Widersprüche auf, erweist sich die Theorie als nicht funktionierend, wird sie verworfen, und man probiert was anderes.
Man hat also gesagt: Wenn es eine Dunkelmaterie gäbe, die so und so ist, dann würde dies und das funktionieren. Also geht man hin und versucht rauszukriegen, ob es diese Dunkelmaterie gibt. Findet man sie nicht, na dann vergißt man sie und forscht auf anderen Wegen weiter. So funktioniert wissenschaftliche Forschung.
Einstein hat auch in seiner Relativitätstheorie einiges vorausgesagt, das dann erst nach und nach als richtig bestätigt werden konnte. Bei dem sogenannten "kosmologischem Glied" hat er sich geirrt - und es wurde aus der Theorie wieder entfernt.

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Reinecke ( gelöscht )
Beiträge:

12.12.2008 11:47
#365 RE: Wissenschaftler und die Bibel Antworten

Hai Ahriman,

ich sehe da gar nichts; wenns um Quanten, Urknall, Dunkle Materie geht bin ich persönlich raus:

In Antwort auf:
Die Erkenntnisse der heutigen Wissenschaft aus den Grenzbereichen lassen sich vom Laien überhaupt nicht mehr erfassen. Man muß sie einfach so hinnehmen.


Ich habe auf die Ansichten anderer hingewiesen, die sich damit (angeblich) auskennen, zumindest besser als ich.

Das in besagtem Buch dargestellte Problem ist allerdings gerade, dass die Dunkle Materie so konzipiert ist (in der Theorie), dass sie praktisch nicht zu beobachten ist; eben "dunkel"...

Ich bin gespannt, was die Wissenschaft dem neugiereigen, aber leider unwissenden Publikum in dem Zusammenhang noch beschert. Es würde mich nicht wundern, wenn es in nicht allzu ferner Zukunft eine neue Theorie gibt, die ohne diese doch recht esoterische Masse auskommt. Auf der anderen Seite hat die moderne Physik ne ganze Menge Sache nachgewiesen, die nicht weniger esoterisch wirken...

In einem muss ich den drei Autoren aber zustimmen: Andere Wissenschaften hätten ein sehr viel größeres Problem mit einem Äquivalent von Dunkler Materie. Man stelle sich Historiker vor, die behaupten, 90 % der weltgeschichtlichen Ereignisse seien auf ein Volk von Unsichtbaren zurückzuführen, die leider keinerlei Aufzeichnungen hinterlassen haben und historisch praktisch nicht zu belegen sind; ich glaube kaum, dass das jemand für eine ernst zu nehmende Theorie halten würde...



Tao-Ho Offline

Zennois


Beiträge: 5.365

12.12.2008 12:13
#366 RE: Wissenschaftler und die Bibel Antworten

Cool, da gibt es tatsächlich eine Religion von Star Trek und ich wusste nichts
davon. Aber Hauptsache ist doch, die haben ihren Spaß dabei. Oder?

In Antwort auf:
Der Papst vielleicht, der ist der Meinung Gott und Evolution widersprechen sich nicht

Genau dieser Papst ist allerdings auch der Meinung, das Enthaltsamkeit vor der
Ehe ein Muss ist und Kinderkriegen in der Ehe eine Pflicht. Ist aber der Chef
der größten Anti-Baby-Pillen-Fabrik in Italien. Und es ist auch
der gleiche Papst der Kondome zwar erlaubt - aber bitte erst nachdem man sich
infiziert hat. Ob ich dem glauben schenken soll, wo der so ein Heuchler
ist.

In Antwort auf:
Die dunkle Materie kann nicht von Gott stammen, weil es sie aller Wahrscheinlichkeit nicht gibt

Gut, wenn Du das so behauptest, dann möchte ich Beweise dafür sehen, bitte.

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() Tao-Ho

Xeres Offline




Beiträge: 2.587

12.12.2008 12:25
#367 RE: Wissenschaftler und die Bibel Antworten

Zitat von Reinecke
Keine andere Naturwissenschaft außer der Astronomie würde damit durchkommen, eine unsichtbare, nicht aufzuspürende Materieform zu erfinden, nur weil die Beobachtungen nicht zu den bisherigen Theorien passen.
Unsichtbar ist in den Naturwissenschaften nicht gleich nicht vorhanden; Man nimmt Dunkle Materie an, weil die Sichtbare Materie nicht die Ausreichend Gravitation erzeugen könnte (nach derzeitiger Gravitationstheorie). Wenn der LHC wieder läuft findet sich vielleicht ein passendes Teilchen.

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qilin Offline




Beiträge: 3.552

12.12.2008 12:42
#368 RE: Wissenschaftler und die Bibel Antworten

Zitat von Tao-Ho
In Antwort auf:
Der Papst vielleicht, der ist der Meinung Gott und Evolution widersprechen sich nicht
Genau dieser Papst ist allerdings auch der Meinung...
Ob man davon, wie jemand moralische Probleme beurteilt, darauf schließen kann,
ob seine Beurteilung von wissenschaftlichen richtig ist, scheint mir zweifelhaft.
Dabei ging's eigentlich um die Frage, wer einen Absolutheitsanspruch stellt -
und das tut vielleicht der Papst; Religionen allgemein tun es sicher.


In Antwort auf:
In Antwort auf:
Die dunkle Materie kann nicht von Gott stammen, weil es sie aller Wahrscheinlichkeit nicht gibt
Gut, wenn Du das so behauptest, dann möchte ich Beweise dafür sehen, bitte.
Darkwolf schrieb "aller Wahrscheinlichkeit" - es hat ja tatsächlich noch niemand
eine Probe davon untersucht... Diese Dunkle Materie ist tatsächlich ein Postulat
- ebenso wie's vor Jahrzehnten Neutronen, Neutrinos u.a. Elementarteilchen waren,
die inzwischen unbezweifelbar existieren. Was an der Dunklen Materie interessant
ist für mich - wenn die tatsächlich existiert und einen so großen Prozentsatz
ausmacht, dann müsste m.W. die Gravitation stark genug sein, die Expansion des
Universums langfristig umzukehren, sodass das wieder im 'Big Crunch' zusammenfällt.

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() qilin

Reinecke ( gelöscht )
Beiträge:

12.12.2008 14:05
#369 RE: Wissenschaftler und die Bibel Antworten
In Antwort auf:
Gut, wenn Du das so behauptest, dann möchte ich Beweise dafür sehen, bitte.


Stop, stop, stop. Genau wie bei der Behauptung, das Gott existiert, liegt auch hier die Nachweispflicht bei dem, der die Existenz einer nicht nachweisbaren Materie animmt. Mit dem Unterschied, dass die Gottes-Existenz-Frage mE keine naturwissenschaftliche Fragestellung ist, die der Dunkle Materie schon...

Übrigens, im Futurama-Universum wurde die Trek-Kirche verboten, die Anhänger in einen Vulkan geworfen (nichts Bier allerdings ;)) und alle Filme auf nen unbewohnten Planeten geschossen; die sind hochgefährlich, wie alle Religionen...

In Antwort auf:
Man nimmt Dunkle Materie an, weil die Sichtbare Materie nicht die Ausreichend Gravitation erzeugen könnte (nach derzeitiger Gravitationstheorie).


Wie gesagt erwarte ich die neuen Theorie mit angespannter Erwartung... naja, nur leicht übertrieben...
Lukrez Offline




Beiträge: 5.551

12.12.2008 17:24
#370 RE: Wissenschaftler und die Bibel Antworten
In Antwort auf:
Auch harte Verdechter der Urknalltheorie geben zu, das die Natur der dunklen Materie unklar ist.

Die ist allerdings sehr unklar!
Dass es überhaupt Materie sein soll/muss wird ja lediglich "logisch" aus der physikalischen Wirkung (Gravitationswirkung) geschlossen.
Und das ist möglicherweise ein Holzweg!
Noch gibt es keinerlei direkte Hinweise auf diese "Materieform".
Diese Gravitationswirkung könnte auch nur durch eine Raumstruktur ohne jede Materie zustandekommen.
(Beispielsweise in der Theorie der Schleifenquantengravitation so beschrieben.
Nach dieser Theorie ist das Universum auch nicht aus einer Singularität entstanden und besteht ewig)

Ansonsten gibt es zwei vollkommen unterschiedliche Urknallmodelle:
Expansion aus einer Singularität - also praktisch aus dem Nichts - oder eben ein dauerhaftes Universum in ständiger Umwandlung.
Die Hinweise auf die zweite Version werden aber immer stärker!

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(Lukrez)

Qtipie Offline




Beiträge: 761

12.12.2008 18:38
#371 RE: Wissenschaftler und die Bibel Antworten

In Antwort auf:
Die Hinweise auf die zweite Version werden aber immer stärker!


Vielleicht könnte man ja von der einen Hälfte des sich wandelnden Universums in die andere "umziehen", wenn es hier dann zu "eng" wird?

Ahriman Offline



Beiträge: 1.493

12.12.2008 19:22
#372 RE: Wissenschaftler und die Bibel Antworten

In Antwort auf:
Die dunkle Materie kann nicht von Gott stammen, weil es sie aller Wahrscheinlichkeit nicht gibt

Das ist falsch. Der Satz muß lauten:
Die dunkle Materie kann nicht von Gott stammen, weil es diesen nicht gibt.

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Darkwolf Offline



Beiträge: 94

13.12.2008 06:53
#373 RE: Wissenschaftler und die Bibel Antworten

Na wenigstens bei der dunklen Materie snd wir uns einig.

Wahrheit ist, was den Test der Praxis besteht!

Darkwolf Offline



Beiträge: 94

13.12.2008 07:04
#374 RE: Wissenschaftler und die Bibel Antworten

Übrigens haben Atheisten auch einen Gott.

Der Neodarwinismus hat an die Stelle eines göttlichen Schöpfers lediglich den GOTT ZUFALL gesetzt, der ebenso allmächtig, allwissend und allgegenwärtig ist. Er kann alles: Er macht unzählige der erstaunlichsten Erfindungen. Er weiß alles: Er beherrscht souverän alle biochemischen, biophysikalischen und biologischen Gesetze und stellt alle wissenschaftlichen Leistungen auf diesen Gebieten weit in den Schatten. Er ist überall in Aktion und ist doch unsichtbar - unsichtbar und unfassbar im wahrsten Sinne des Wortes. Sogar seine Herkunft gleicht der eines Gottes: Auch er ist unsterblich und war schon immer da.

BIOLOGIE HEUTE August 1989, p. 3.

Wahrheit ist, was den Test der Praxis besteht!

Ahriman Offline



Beiträge: 1.493

13.12.2008 11:19
#375 RE: Wissenschaftler und die Bibel Antworten

Darkwolf, das ist insofern blödsinnig, weil der Zufall nun mal kein Gott ist.

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Glaubst du noch oder denkst du schon?

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