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Religionsforum
Atheismus vs. Religionen  


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Für (echten) Säkularismus und freie Religionskritik!

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Dieses Thema hat 781 Antworten
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 Atheismus/Agnostizismus
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Christian Offline



Beiträge: 174

23.10.2009 11:26
#601 RE: Wissenschaftler und die Bibel Antworten

In Antwort auf:
...Seid wann bedeutet dir die Meinung der Wissenschaft überhaupt etwas?...


Seit jeher.

In Antwort auf:
...

In Antwort auf:
Der Kreationist Kent Hovind meint


Der meint viel, wenn der Tag lang ist. Und sagenhafte 99% davon sind...hahnebüchener Schwachsinn, ...



Kannst du ein Beispiel geben?

In Antwort auf:
...Lieber Christian, lies...ein Büchlein (oder auch Artikel) bzgl. Grundwissen Biologie, Geologie, Geschichte...


Was weiss ich denn nicht?

Gruss
Christian

Ahriman Offline



Beiträge: 1.493

23.10.2009 11:43
#602 RE: Wissenschaftler und die Bibel Antworten

In Antwort auf:
Wäre mal ein interessanter Diskussionsansatz, wie man Fundamentalisten egal welcher Colour sie angehören, überzeugen kann.


Das geht nicht. Der Fundamentalist wie auch der Kreationist hat in seinem Kopf die Maxime: "Meine Meinung steht fest. Verwirren Sie mich nicht mit Tatsachen."
Man kann einen Menschen nur mit Tatsachen überzeugen. Aber wenn er sich weigert, diese zur Kenntnis zu nehmen, ist alle Mühe sinnlos. Was soll man einem Menschen erzählen, der statt eine Brettes eine Bibel vor dem Kopf hat?

Zitat von Christian
Was weiss ich denn nicht?


Es ginge wesentlich schneller, aufzuführen was du weißt.

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Glaubst du noch oder denkst du schon?

Christian Offline



Beiträge: 174

23.10.2009 12:16
#603 RE: Wissenschaftler und die Bibel Antworten

Hallo Ahriman,

du hast geschrieben:

In Antwort auf:
...Es ginge wesentlich schneller, aufzuführen was du weißt.


Das ist schon möglich. Trotzdem auch an dich die Frage: Was weiss ich nicht, das wichtig zu wissen ist?

Gruss
Christian

Stan ( gelöscht )
Beiträge:

23.10.2009 16:58
#604 RE: Wissenschaftler und die Bibel Antworten

Christian :"
Der Kreationist Kent Hovind meint, dass die Dinosaurier heute (falls sie überhaupt noch existieren) nicht mehr so gross werden könnten, wie sie uns in den Fossilienfunden vorliegen, denn sie hätten zu kleine Lungen und Nasenlöcher: Sie würden irgendwann "ersticken".
So seien die Nasenlöcher eines 24 Meter langen Apatosaurus ungefähr so gross wie die eines Pferdes. Wie hätten sie da atmen können? Hovind meint, damals hätte ein höherer Luftdruck und Sauerstoffgehalt in der Luft geherrscht"

Erstmal die Frage..bist du Anhänger des Kreationismus. Ich weiß gerne über mein Gegenüber bescheid.
Und zweitens hatten wir schonmal einen Hovind-Jünger hier. Kent Hovind dürfte so mit die unseriöseste Quelle sein,die man sich vorstellen kann. Gegen den ist Erich von Däniken ein tadelloser Sportsmann und potentieller Nobelpreisträger



Xeres Offline




Beiträge: 2.587

23.10.2009 17:11
#605 RE: Wissenschaftler und die Bibel Antworten

Wer des englischen Mächtig ist, dem kann ich uneingeschränkt Why do people laugh at creationists? von Thunderf00t empfehlen. In den ersten Teilen werden Kent Hovinds Theorien sehr anschaulich (und amüsant) auseinander genommen...

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Relix Offline

Wertekiller


Beiträge: 3.480

23.10.2009 18:39
#606 RE: Wissenschaftler und die Bibel Antworten

In Antwort auf:
Seit jeher.



Wieso leugnest du dann einen Großteil aller naturwissenschaftlichen Entdeckungen

In Antwort auf:
Kannst du ein Beispiel geben?



Das hast du doch schon getan.

In Antwort auf:
Was weiss ich nicht, das wichtig zu wissen ist?



Dass Fossilien eindeutig belegen, dass kein Mensch jemals auch nur in die Nähe eines Dinosauriers gekommen sein kann, zum Beipiel.
(Es sei denn, es wird demnächst die Zeitreise entdeckt, aber das halte ich doch eher für unwarscheinlich.)
Dass es niemals eine Arche Noah gegeben hat. (dass es tatsächlich Leute gibt, die anderer Meinung sind, ist ein schwerer Schlag für jeden denkenden Menschen)
Dass Arten nicht herbei gezaubert wurden, sondern sich entwickelt haben.

...und noch so ungefähr alles, was Biologie, Geologie und Geschichte (sowie schlicht Allerweltslogik) ansatzweise mitzuteilen hat.

In Antwort auf:
Kent Hovind dürfte so mit die unseriöseste Quelle sein,die man sich vorstellen kann.



Harun Yahya/Adnan Oktar hat sich auch zahlreiche seiner kreationistischen "Argumente" von ihm abgeschaut.
Zwei irre Kriminelle, im Gedanken vereint...

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"Philosophie besteht aus Fragen, die niemals beantwortet werden können. Religion besteht aus Antworten, die niemals hinterfragt werden dürfen."
-Anonym

Klimsch Offline




Beiträge: 1.122

26.10.2009 19:58
#607 RE: Wissenschaftler und die Bibel Antworten

In Antwort auf:
Otipi schrieb:
"Die Bibel muss man gelesen haben, das gehört zu unserer Kultur dazu.": ja/nein
"Die Evolutionstheorie muss man kennen, das gehört zu unserer Kultur dazu.": ja/nein
"Die Urknalltheorie muss man kennen, das gehört zu unserer Kultur dazu.": ja/nein



Man sollte ein gehöriges Maß an Allgemeinwissen besitzen und aufgeschlossen sein für die Ergebnisse der Naturwissenschaften sowie auch für andere Bereiche.

Als Christ kommt man wohl ohne die Bibel nicht aus, für einen Nichtchristen/Nichtjuden ist sie ein ziemlich überflüssiges, religiös-geschichtliches Sammelsurium voller Wunder und seltsamer Begebenheiten mit Geistern und Engeln etc. Für die Historiker ist sie noch von einiger, wenn auch teilweise fraglicher Relevanz.

Wer sich heute noch gegen die Erkenntnisse und die Seriosität der modernen Evolutionswissenschaft sträubt, ist selbst schuld. Er sollte sich einmotten lassen. Die ET forscht nicht nach der Entstehung des Lebens an sich, sondern befasst sich mit der Entstehung und Entwicklung der Arten. Darwins Erkenntnisse wurden bisher nicht widerlegt, sondern ergänzt und höchstens teilweise korrigiert. Es ist heute allgemeiner Wissens- und Erkenntnisstand. Hasstiraden aus der christlichen Ecke gegen diese Tatsachen zeigen nur die Verbohrtheit dieser Leute und die Wut, weil damit eine ihrer schönsten Theorien, nämlich die Erschaffung aller heutigen Lebewesen durch einen Gott, ad absurdum geführt wurde.

Die Urknalltheorie sollte man weiter beobachten. Da diese nur aufgrund von Berechnungen aufgestellt wurde, und zwar weil es bei der Messung der Lichtwellen der Sternsysteme eine sog. Rotverschiebung gibt und diese auf eine Expansion des Universums hinweist, kann sich durchaus noch der eine oder der andere Fehler in dieser Theorie verbergen. Ein widersprechlicher Aspekt ist z.B. die Sache mit der Entstehung von Raum und Zeit beim big bang. Manche dieser Wissenschaftler meinen, dass damals erst der Raum und auch die Zeit entstanden sein sollen. Andere forschen (rechnen) jetzt herum, was "vor" diesem Zeitpunkt passiert sein könnte. Wie soll es ein "Vorher" geben, wenn es die Zeit "davor" noch gar nicht gab? Des weiteren ist es nicht vorstellbar, dass es keinen Raum gegeben haben soll, in den das Universum hineinexppandiert sein soll. Dies alles zeigt die Unsicherheit dieser gesamten Theorie.

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„Die Kunst weise zu sein ist die Kunst zu wissen, was man übersehen hat.“ (William James)

Xeres Offline




Beiträge: 2.587

26.10.2009 21:10
#608 RE: Wissenschaftler und die Bibel Antworten

Zitat von Klimsch
Ein widersprechlicher Aspekt ist z.B. die Sache mit der Entstehung von Raum und Zeit beim big bang.

Solange sich Energie und Gravitation zu Null addieren macht alles perfekt Sinn (Sinn im Sinne von Mathematisch hübsch ). Denn dann kann das Universum aus einer Quantenfluktuation entstanden sein - ohne Ursache.

Zitat von Klimsch
Manche dieser Wissenschaftler meinen, dass damals erst der Raum und auch die Zeit entstanden sein sollen. Andere forschen (rechnen) jetzt herum, was "vor" diesem Zeitpunkt passiert sein könnte.

Wer? Wo? und: Warum?

Auch sehr zu empfehlen zu der Thematik:
'A Universe From Nothing' by Lawrence Krauss (eng., youtube)

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FSMQueen of damned Offline

Pasta-Farina


Beiträge: 3.326

26.10.2009 23:00
#609 RE: Wissenschaftler und die Bibel Antworten

Manchmal glaube ich, der Urknall ist nur dazu da, um über ihn nachzudenken und gaaaanz lange zu grübeln, wo der herkam und was davor war. Ich führte mal in diesem Forum die Theorie an, es könnten mehrere solche unendlich dichten Kügelchen (oder auch nicht!?!?) dicht verpackt herumgelegen haben, bis sie aus irgendeinem Grund alle auf einmal (oder auch zeitversetzt bzw. wie bei einer Kettenreaktion?!?) expandieren. Man weiß es eben nicht ;). Aber Gott hat in dieser Theorie nichts verloren - höchstens seine alte, zerfledderte und abgelatschte Sandale *GGG*

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http://dialog2punkt0.xobor.de/

Ahriman Offline



Beiträge: 1.493

27.10.2009 00:53
#610 RE: Wissenschaftler und die Bibel Antworten

In Antwort auf:
"Die Bibel muss man gelesen haben, das gehört zu unserer Kultur dazu.": ja/nein
"Die Evolutionstheorie muss man kennen, das gehört zu unserer Kultur dazu.": ja/nein
"Die Urknalltheorie muss man kennen, das gehört zu unserer Kultur dazu.": ja/nein


Dreimal ja. Auch als Nichtchrist oder sogar Atheist gehört die Kenntnis der Bibel zur Allgemeinbildung. Diese Schwarte hat unleugbar unsere Geschichte und Kultur geprägt wie kein anderes Buch. Außerdem ist es immer wieder lustig, wenn man Bibelchristen mal die Stellen und Verse unter die Nase reiben kann, die gewöhnlich niemals gelesen werden und über die kein Pfarrer predigt. Etwa wie Daniel seine Kriegsgefangenen in den Ziegelöfen verheizte. Da winden sie sich immer sehr peinlich berührt.
Die Evolutionstheorie muß man kennen, wenn man darüber reden will. Kreationisten kennen sie nicht, sie wollen sie gar nicht kennen. (Augen zu, dann verschwindet es.)Aber drüber reden, das tun sie.
Und mit dem Urknall ist es genauso. Man muß wissen, was es ist, wenn man mitreden will.

Was vor dem Urknall war: Die meisten Wissenschaftler lehnen eine Diskussion darüber rundweg ab. Denn nach reiner Logik ist es unmöglich, das festzustellen. Das kann ich durchaus nachfühlen.
Die Idee des "pulsierenden Universums" ist m.E. die schönste Theorie, leider wackelt sie immer noch sehr. Nach ihr wird die Fluchtbewegung der Sterne und Galaxien irgendwann zum Stillstand kommen und dann infolge der Schwerkraft rückläufig werden: Das Universum fällt wieder in sich zusammen. Das geht so lange, bis alles in einem einzigen Punkt konzentriert ist - und dann keinen Raum mehr einnimmt. Und in dem kurzen Moment gibt es auch keine Zeit mehr. Und dann fliegt das mit einem Riesenknall wieder auseinander und es geht wieder von vorne los. Und so immer weiter und weiter. Insofern wäre das Universum gewissermaßen ewig und das unsere eines von ungezählten Universen vorher. Der Raum entsteht beim Urknall, dehnt sich mit dem Universum zusammen aus und fällt mit ihm wieder zusammen. Diese Theorie ist sehr wacklig, sie ist davon abhängig, ob es die berüchtigte dunkle Materie gibt.
Immerhin: Die Fluchtbewegung der Sterne und Galaxien ist bewiesen, unser Universum expandiert. Da beißt die Maus keinen Faden davon ab.

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Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

27.10.2009 06:21
#611 RE: Wissenschaftler und die Bibel Antworten

In Antwort auf:
Auch als Nichtchrist oder sogar Atheist gehört die Kenntnis der Bibel zur Allgemeinbildung.


Tatsächlich? Was fehlt mir, wenn ich sie nicht kenne? Ist dir nicht der Unterschied in der Fragestellung bei den drei Fragen aufgefallen?

Die Bibel muss man gelesen haben, die Evolutionstheorie braucht man nur zu kennen.

Das, was daraus in die Gemeinbildung gehört, kann man gut und gerne, z.B. im Kunstunterricht und Geschichte in Schulen vermitteln.
Man sollte schon wissen, dass die Bibel das heilige Buch des Christentums ist. Lesen braucht man sie nicht. Hab ich selbst auch bis heute nicht.

Was zu Allgemeinbildung gehören sollte, jedenfalls in unseren Breiten, sind die Werke und Taten des Christentums. Die kennen aber selbst die meisten Christen nicht.

MennoKlamotto Offline

Agnostischer Atheist


Beiträge: 1.325

27.10.2009 07:25
#612 RE: Wissenschaftler und die Bibel Antworten

In Antwort auf:

Dass es niemals eine Arche Noah gegeben hat


Hast du dafür Belege? Mich würde das wirklich interssieren.

Zu David und den Ziegelöfen hab ich auch was passendes gefunden. Passt zwar gut in ZJ Thread, aber ich poste es mal hier:

In Antwort auf:

Von David heißt es doch, dass er dem Herzen Gottes angenehm war. Behandelte er seine Gefangenen tatsächlich so grausam, wie einige aus 2. Samuel 12:31 und 1. Chronika 20:3 schlussfolgern?
Nein. David bestimmte die ammonitischen Gefangenen lediglich zur Zwangsarbeit. Falsch verstanden hat man Davids Maßnahme nur wegen der Wiedergabe dieser Verse in älteren Bibelübersetzungen.
Wie in diesen Übersetzungen die Behandlung der Ammoniter dargestellt wird, lässt David barbarisch und grausam erscheinen. In der Lutherbibel (1912) lautet 2. Samuel 12:31 zum Beispiel: „Das Volk drinnen führte er heraus und legte sie unter eiserne Sägen und Zacken und eiserne Keile und verbrannte sie in Ziegelöfen. So tat er allen Städten der Kinder Ammon.“ Ähnlich lautet der Bericht in 1. Chronika 20:3.
Doch wie der Bibelgelehrte Samuel Rolles Driver bemerkt, ist Grausamkeit, „nach allem, was wir über David wissen, seinem Wesen und seinem Temperament völlig fremd“. Deshalb gehen nicht alle Gelehrten mit den Wiedergaben älterer Übersetzungen einig. In einem Kommentar wird dazu beispielsweise erklärt: „David stellt Arbeiterkolonnen zusammen, um das eroberte Land wirtschaftlich zu nutzen, ein für siegreiche Könige offensichtlich übliches Vorgehen“ (The Anchor Bible). Ähnlich kommentiert Adam Clarke den Text: „Es bedeutet, dass er [David] sie zu Sklaven machte und sie mit Sägen beschäftigte sowie mit dem Anfertigen eiserner Eggen oder im Bergbau, . . . als Holzfäller und in der Ziegelherstellung. Ein Zersägen, Zerhacken, Zerschneiden und Fällen von Menschen [anzunehmen], ist in diesem Text ebenso abwegig wie in Davids Verhalten gegenüber den Ammonitern.“
In neueren Übersetzungen macht sich dieses bessere Verständnis bemerkbar. Sie lassen deutlich erkennen, dass man David keines unmenschlichen Verhaltens beschuldigen kann. In der Einheitsübersetzung lautet der Text zum Beispiel: „Ihre Einwohner führte er fort und stellte sie an die Steinsägen, an die eisernen Spitzhacken und an die eisernen Äxte und ließ sie in den Ziegeleien arbeiten. So machte er es mit allen Städten der Ammoniter“ (2. Samuel 12:31). „Ihre Einwohner führte er fort und stellte sie an die Steinsägen, an die eisernen Spitzhacken und an die eisernen Äxte. So machte er es mit allen Städten der Ammoniter“ (1. Chronika 20:3). Die Wiedergabe der Neuen-Welt-Übersetzung entspricht ebenfalls dem neusten Erkenntnisstand der Bibelwissenschaft: „Die Leute, die darin waren, führte er hinaus, um sie an die Steinsägen und an scharfe eiserne Geräte und an eiserne Äxte zu stellen, und er ließ sie beim Ziegelmachen dienen“ (2. Samuel 12:31). „Das Volk, das darin war, führte er heraus, und er beschäftigte sie fortan mit dem Sägen von Steinen und mit Arbeit an scharfen eisernen Geräten und an Äxten; und auf diese Weise tat dann David mit allen Städten der Söhne Ammons“ (1. Chronika 20:3).
David unterzog die besiegten Ammoniter nicht einer barbarischen Folter oder einem grausamen Massaker. Er nahm sich an den sadistischen und brutalen Kriegsbräuchen seiner Zeit kein Beispiel.
[Fußnote]
Durch die Änderung eines einzigen Buchstabens könnte der hebräische Text auch lauten: „Er stellte sie in die Säge“, oder: „Er zerschnitt (zersägte) sie.“ Außerdem kann das Wort für „Ziegelofen“ auch „Ziegelform“ bedeuten. Eine solche Form wäre zu eng, als dass jemand hindurchgehen könnte.


Ist die Interpretation nicht süß? Schöner kann man Sklaverei und Misshandlung nicht beschönigen. Frei nach dem Motto "Nee du, so ein Typ war das nicht".

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Intelligent Design hat ganz ein anderes Problem: Es gibt sich als Wissenschaft, will aber gar kein Wissen schaffen - die wollen überhaupt nichts herausfinden. Weil sie ja eh schon die Antwort kennen. Ihre Antwort ist immer: Gott. Wer glaubt, die Antwort schon zu kennen, macht keine Wissenschaft - er macht Propaganda."

Aviel ( gelöscht )
Beiträge:

27.10.2009 08:29
#613 RE: Wissenschaftler und die Bibel Antworten

In Antwort auf:
2. Samuel 12:31 zum Beispiel: „Das Volk drinnen führte er heraus und legte sie unter eiserne Sägen und Zacken und eiserne Keile und verbrannte sie in Ziegelöfen. So tat er allen Städten der Kinder Ammon.“



Ja ja der Luther ,den würd ich auch nicht lesen

bei uns steht in der Hebräischen Tanach
Das Volk aber ,das darin war ,führte er hinaus und stellte sie an Walzen ,an die eisernen Picken und an die eisernen Äxte und ließ sie an die Ziegelform führen.Und so tat David mit allen Städten der Söhne Ammons,dann kehrte David und alles Volk nach Jeruschalajim zurück.

1Chronik 20,3 steht bei uns
Das Volk aber,das darin war ,führte er hinaus und befahl es an die Walzen und die eiserenen Dreschschlitten und Schleppzüge.Und so tat Dawid mit allen Städten der Söhne Ammons.Dann kehrete Dawid und alles Volk nach Jeruschalajim zurück.

Aviel

Ahriman Offline



Beiträge: 1.493

27.10.2009 11:20
#614 RE: Wissenschaftler und die Bibel Antworten

Die von Aviel zitierte Version:

In Antwort auf:
2. Samuel 12:31 zum Beispiel: „Das Volk drinnen führte er heraus und legte sie unter eiserne Sägen und Zacken und eiserne Keile und verbrannte sie in Ziegelöfen. So tat er allen Städten der Kinder Ammon.“


entspricht ziemlich genau der Luther-Übersetzung von (wenn ich nicht irre) 1645. Ich möchte mit Sicherheit annehmen, daß Luther genau übersetzt hat. Der hatte noch Respekt vor "Gottes Wort". Natürlich ist das den Theologen seit Buchenwald und Auschwitz sehr unangenehm geworden, denn das erinnert nun zu sehr an die Vernichtungslager der Nazis. Also hat man das entschärft und geschönt. In der Lutherbibel von 1984 steht nun zu lesen:

In Antwort auf:
Aber das Volk darin führte er heraus und stellte sie als Fronarbeiter an die Sägen, die eisernen Pickel und an die eisernen Äxte und ließ sie an den Ziegelöfen arbeiten. So tat er mit allen Städten der Ammoniter. Danach kehrten David und das ganze Kriegsvolk nach Jerusalem zurück.


Natürlich ist das Blödsinn, wenn man (wie von heutigen Christen immer gefordert), "das im Kontext sieht". Demnach wäre David der Erfinder des Marshal-Planes gewesen, mit dem man bekanntlich nach 1945 die neue Bundesrepublik wieder aufgebaut hat. Man soll doch (im Kontext gesehen!) wohl nicht glauben, daß David nach erfolgreicher Eroberung des Landes nun die Leute am Wiederaufbau arbeiten ließ. So eine Idee war doch damals undenkbar. Das ist so, als hätte im Dreißigjährigen Krieg der Feldherr Tilly Magdeburg nach der Zerstörung wieder aufbauen lassen. Oder will man uns weismachen, David hatte nicht vorhandene Transportwagen mit Ziegeln und Balken beladen und auf nicht vorhandenen Straßen als Siegesbeute nach Jerusalem gebracht? Das ist doch lächerlich.
Davids Vorgehen war bis in die neuere Zeit hinein kriegsüblich. Wir lesen ja auch an anderen Stellen, etwa bei Josua immer wieder: "...und würgten mit der Schärfe des Schwertes alles was da Atem hatte..." Nach den alten Berichten haben die Kreuzritter genau so wie die Söldner des Dreißigjährigen Krieges im Blut der Besiegten bis an die Knie gewatet.
Tilly, der Magdeburg völlig zerstörte und einige Tausend Bürger der Stadt, auch Frauen und Kinder umbrachte, hat im Wallfahrtsort Altötting ein schönes Denkmal, seine Reste sind dort in einem Sarg mit Fenster zu besichtigen. Und David wird von den Juden aufs höchste verehrt - wobei nicht mal sicher ist, ob es ihn wirklich gab. (siehe Wiki).
Die Original-Lutherbibel gibt es auf CD-ROM im alten Deutsch des Herrn Luther und in hochdeutscher Übertragung. Es ist sehr interessant, das mit den heutigen Ausgaben zu vergleichen. Man kann sich nur wundern, wie das "Wort Gottes" von den Theologen unverfroren verfälscht worden ist.

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Aviel ( gelöscht )
Beiträge:

27.10.2009 12:01
#615 RE: Wissenschaftler und die Bibel Antworten

Ja ich wundere mich nur wiesehr doch Luther die tanach und die Masoren verfälscht hat,und den Antijudaismus gleich mit eingebaut hat,ich halte von ihm gar nichts.

Noch paar geschriebene Zusatzinfos zu Luther

Warum hält sich eigentlich die Ev Kirche an ihrem Traditionellen Lutherbild fest?

Die Wirklichkeit ist doch wie so oft ganz anders gewesen,offiezelle Lügen werden nicht verbessert,wie der Mythus zum Beispiel das Luther aus einer sehr armen Bauenfamilie kam.

In Wirklichkeit stammt er aus einer Reichen Unternehmensfamilie ,es gab erlesene Speisen Wein und Bier,gern wurden junge Schweine geschlachtet und Gänse usw.

In seinem Wirken stellte er dann immer heraus das er aus einer sehr armen Bauernfamilie kam mit karger Speise in Wirklichkeit lebte er mit Wein statt Wasser.

In Mansfeld wo er seine Kindheit verbrachte war sein Vater ein Angsehender Mann,sie wohnten nicht in einem kleinen armseligen Haus sondern in einer riesigen Hofanlage mit fast 25 Metern länge ,sein Vater war mit einer Reichen Partriezier Familie verbunden,sein Vater war Hüttenmeister und betrieb 5 Schmelzhütten und Kupferminen,die jährliche Pachtsumme für sowas war etwa 500 Gulden wie hätte eine Arme Familie sowas aufbringen können,der Vater war sowas wie ein Städt. Ratherr und arbeitete mit dem Grafen zusammen für den er Schulden eintrieb und kontrolierte,

wie konnte Luther behaupten ich bin ein Sohn armer bauern warum predigte er Wasser,

auch im Kloster machte er schnell den Aufstieg vielleicht lag es daran das sein Vater Unternehmer war und solche Söhne eben was besonderes sein sollen,er wurde Professor,er heiratete eine Adlige bekam Fürstlichen Besuch und nahm Studenten auf,kostbare Geschenkt besass er von seinen Besuchern und Edle Speise,dieses Bild weicht erheblich ab von dem worauf die Kirche steht,warum baute Luther auf lügengebäude indem er untertrieb was seine Herkunft betrifft wollte er sich im Licht des Evangeliums darstellen als heilig,aber kann man Glaube auf Lüge aufbauen?

Es ist ja auch dann später in seinem Namen schreckliches passiert,

Wie glaubwürdig ist da seine Berufung?Welche Ziele verfolgte er ,was wollte er wirklich?warum läßt man Historiker und Archelogen also die Wissenschaft in diesen Fragen ausseracht,hat er der Kirche und dem Evangelium denn gutes getan?

Hier ist ein sehr schöner Link für den das Thema interessant ist vom Landesamt Archälogie

http://www.fundsache-luther.de/index_dt.htm

und es gibt auch noch von Histirikern und auch von der Uni Jena Mitarbeitet die mit Luther beschäftigt sind.

Und selbst die erste Deutsche Bibelübersetzung die ihm zugeshrieben wird soll er nicht allein gemacht haben sonder wahrscheinlich schon andere vorige Übersetzungen benutzt haben

der Ausdruck > Nur aus Glauben ALLEIN < stammt auch nur von Luther ALLEIN und steht nicht im sog. "NT" !

Zitaten von Luther auf uns Juden bezogen
Eher werde ich zur SAU bevor ich der jüdischen Bibelauslegung (Talmud) glauben schenke.

diese Taugenichtse und Plünderer sind keinster Nachsicht
oder Barmherzigkeit wert.

Wenn du einen Juden siehst, schlage im guten Gewissen ein Kreuz vor ihm
und spreche: DA GEHT DER WAHRHAFTIGE TEUFEL.

Der Name ihres Gottes darf vor christlichen Ohren nicht genannt werden.

... Um nicht ihrer Sünde teilhaftig zu werden, müssen sie aus unserem Lande vertrieben werden.

... denn sie bleiben im Herzen immer unsere täglichen Mörder und blutrünstigen Feinde.

... SUMMA SUMARUM
wir alle müssen uns der unleidlichen, teuflischen Last der Juden entledigen (u.v.m)

und hier findet man noch mehr dazu
http://www.israswiss.net/shalom/lechaim/...8f9049d101.html

also ich glaube lieber der tanach als den Christlichen Bibeln,
lg Aviel

Relix Offline

Wertekiller


Beiträge: 3.480

27.10.2009 12:42
#616 RE: Wissenschaftler und die Bibel Antworten

In Antwort auf:
Hast du dafür Belege?



Bis auf den gesunden Menschenverstand, nein. (Wie auch - aber der sollte reichen.)
Es gibt viele, viele Tierarten und um zur Erkenntnis zu kommen, dass die mal ansatzweise auf die Arche (deren Größe ja sogar angegeben wird, wenn ich mich nicht irre) passen, muss man kein Genie sein. (geschweige denn für ihre Nahrungsmittel, etc.) Weiters ist es natürlich absurd, dass dann diese Tiere auch noch in ihre jetzigen Heimatländer gekrochen/geschwommen sein sollen, quer über den Globus.

Aber selbst wenn man meint, dass Gott das Ganze mithilfe von "Magie" gelöst hat - es hat erwiesermaßen in der gesamten Menschheitsgeschichte nie eine globale Flut gegeben, also fällt schlicht die Sinnhaftigkeit der Arche weg.

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MennoKlamotto Offline

Agnostischer Atheist


Beiträge: 1.325

27.10.2009 12:45
#617 RE: Wissenschaftler und die Bibel Antworten

Deinen Ausführungen kann ich gut folgen. Andererseits gibt es ja überall auf der Welt Flutberichte, was jedoch wiederrum gegen die Geschichte aus der Bibel spricht, denn dann hätten ja auch andere überlebt, die das berichtet haben. Viel mehr, so scheint es, gab es verschiedene "Fluten" wie es sie heute auch schon gab.

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Xeres Offline




Beiträge: 2.587

27.10.2009 12:53
#618 RE: Wissenschaftler und die Bibel Antworten

Zitat von MennoKlamotto
Andererseits gibt es ja überall auf der Welt Flutberichte

Überall? Du meinst das Gebiet in/um Mesopotamien - das wäre möglich.
Unmöglich ist es, die Erdoberfläche vollkommen mit Wasser zu bedecken und das dann wieder rückgängig zu machen - diese Wassermassen müssen ja irgendwo geblieben sein.

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MennoKlamotto Offline

Agnostischer Atheist


Beiträge: 1.325

27.10.2009 13:03
#619 RE: Wissenschaftler und die Bibel Antworten

Ich hatte damals mal ein Video gesehen in dem u.a. auch von Flutberichten in Südamerika und Nordamerika berichtet wurde. Ich sagte ja bereits, das kann sich natürlich auch auf lokale Fluten beziehen und es widerspräche der Bibel.

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Aviel ( gelöscht )
Beiträge:

27.10.2009 13:09
#620 RE: Wissenschaftler und die Bibel Antworten

Nein es Widerspricht nicht der Bibel sondern einen Fundametalistischen Wortglauben der Christen,denn die Schöpfungsgeschichte der ein Mythos ist wortwörtl. zu glauben geht nicht ,und entspricht auch nicht dem Jüd. Verständnis der Bibel ,zwar kam das Christenum aus dem Judentum hat sich diesem total abgewandt und dadurch entsteht dann diese Art falscher Fundametalismus.Denn das Judentum hat mit der Wissenschaft noch nie Probleme gehabt.
Letztens habe ich in de rTageszeitung gelesen das vorher am Nortpol Palmen wuchsen fanden welcher heraus.
Aviel

MennoKlamotto Offline

Agnostischer Atheist


Beiträge: 1.325

27.10.2009 13:55
#621 RE: Wissenschaftler und die Bibel Antworten

Was unterscheidet einen Christen, der die Sintflut wörtlich nimmt von einem Juden der daran glaubt, dass Gott ihm wörtlich genau dieses Land gegeben hat?

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Klimsch Offline




Beiträge: 1.122

27.10.2009 14:39
#622 RE: Wissenschaftler und die Bibel Antworten

Zitat von Klimsch
Manche dieser Wissenschaftler meinen, dass damals erst der Raum und auch die Zeit entstanden sein sollen. Andere forschen (rechnen) jetzt herum, was "vor" diesem Zeitpunkt passiert sein könnte.

In Antwort auf:
Wer? Wo? und: Warum?

Hallo, Xeres

Was weiß ich? Ich verfolge so manche Sendungen zu diesen Themen im TV / Radio. Ich habs mir nicht ausgedacht. Wo? ist ziemlich überflüssig, es wird in einer mathematischen Studierstube sein. Warum? weiß ich auch nicht recht, so ist die Wissenschaft halt. Sie will alles herausbekommen. Wer? Astrophysiker und Mathematiker denke ich mal. Sicher lässt sich das herausbekommen, versuch dich mal bei google oder bei 3sat, wenns dich interessiert.

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Xeres Offline




Beiträge: 2.587

27.10.2009 15:02
#623 RE: Wissenschaftler und die Bibel Antworten

Also war's nur eine Rhetorische Einlassung - auch recht

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Klimsch Offline




Beiträge: 1.122

27.10.2009 16:07
#624 RE: Wissenschaftler und die Bibel Antworten

Zitat von Xeres
Also war's nur eine Rhetorische Einlassung - auch recht


Wieso denn? Nur weil ich dir die Namen nicht nenne und wo sie forschen? Mein Gott, ich kenne sie auch nicht persönlich. Du sollst etwas googeln, wenn du mehr wissen willst. Ich red nicht einfach nur so was daher. Es ist derzeitiges Vorhaben bestimmter Wissenschaftszweige. Aber wenn du zu träge bist, selbst nachzusehn, dann tue ich das gerne für dich, Xeres.

Was willst du eigentlich wissen bzw. was zweifelst du eigentlich an?
Damit ich weiß, wonach ich suchen muss.

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Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

27.10.2009 16:21
#625 RE: Wissenschaftler und die Bibel Antworten

Ich vermute mal, es geht einfach um den hier bei uns herrschenden Grundsatz: Wer etwas behauptet, hat, spätestens auf Anfrage, die Belege zur Behauptung zu erbringen.
Wird also nicht um Xeres Faulheit gehen.

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"Ich bin völlig anderer Meinung als Sie. Aber ich werde mein Leben dafür einsetzen,
dass Sie sie sagen dürfen!" (Voltaire)

"Habe den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!" (Immanuel Kant)

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=> "Die Ewigkeit gibt es ohne Gott!"

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