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Religionsforum
Atheismus vs. Religionen  


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Für (echten) Säkularismus und freie Religionskritik!

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Dieses Thema hat 781 Antworten
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 Atheismus/Agnostizismus
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Xeres Offline




Beiträge: 2.587

27.10.2009 16:54
#626 RE: Wissenschaftler und die Bibel antworten

Es macht einen Unterschied, ob 3sat sowas titelt oder tatsächlich irgendwo eine Gruppe Forscher ernsthafte Überlegungen dazu anstellt. Im ersteren Fall ist es eine etwas elaborierte Darstellung, Rhetorik um die Zuschauer zu packen, im zweiten gäbe es womöglich neue Erkenntnisse über die Beschaffenheit des Universums. Wenn du aber nur weißt, das irgendwo irgendwer an irgendwas arbeitet - dann hab ich keine umwälzenden Neuerungen verpasst.

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FSMQueen of damned Offline

Pasta-Farina


Beiträge: 3.326

27.10.2009 17:23
#627 RE: Wissenschaftler und die Bibel antworten

Wobei ich allerdings im Buch "Die Weisheit der Völker" ebenfalls davon gelesen habe, dass nahezu alle Völker, inklusive Indianer, Aborigenes etc. noch vor dem Kontakt mit dem Christentum an Geschichten glaubten, die der von der Arche ähnelten. Inklusive die alten Griechen (war da nicht die Philemon-Baukis-Geschichte, als Zeus alle Menschen außer diesen zwei ertränkte?). Nur wird bei den meisten anderen Völkern die Bevölkerung ausgelöscht und der Mensch neu erschaffen - bei den Juden/Christen/Moslems gehen laut deren jew. heiligem Buch alle Menschen von Noah ab.
Hier mal eine Beschreibung zu dem Buch, das ich habe:
http://www.antiqbook.de/boox/pabel/47675.shtml

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http://dialog2punkt0.xobor.de/

Klimsch Offline




Beiträge: 1.122

27.10.2009 18:20
#628 RE: Wissenschaftler und die Bibel antworten

Zitat von Bruder Spaghettus
Ich vermute mal, es geht einfach um den hier bei uns herrschenden Grundsatz: Wer etwas behauptet, hat, spätestens auf Anfrage, die Belege zur Behauptung zu erbringen.
Wird also nicht um Xeres Faulheit gehen.


Es ist Allgemeinwissen, populärwissenschaftliche Informationen, die überall in einschlägigen Publikationen und Medien nachzulesen sind. Dafür muss man keine Belege bringen. Ich habe nichts behauptet, sobald Xeres also klar sagt, wofür er Belege braucht, dann werde ich danach suchen. Es fehlt also die konkrete Aussage des Xeres. Er muss sich schon bemühen, seine Antwort auf meine Nachfrage klar zu formulieren. Solange er aber nur intellektuelle Äußerungen tut, sind diese keinen Deut besser als meine Aussage. Der Link bei 3sat "Links und Hintergründe" führt zu weiteren Informationen. Es ist also ziemlich lächerlich, alle die Quellen anzuzweifeln.

Was soll es bringen, Belege z.B. dafür zu fordern, dass der Eispanzer am Nordpol schwindet? Es kann ja sein, dass an Xeres solche Informationen bisher vorbei gegangen sind, daher fragte ich, was er eigentlich wissen will. Offensichtlich geht es euch aber eher um Formsachen im Forum. Bei dieser Aussage geht es nicht um unklärbare Vermutungen. Wenn 3sat schreibt, dass die "Kosmologen heute schon recht gut Bescheid wissen aber jetzt versuchen, auch noch die letzte Grenze menschlicher Erkenntnis zu sprengen und zu erklären, wie es zum Urknall gekommen ist", dann geht klar daraus hervor, dass sie die Zeit vor dem Urknall erforschen wollen und also das, was davor passiert sein soll.

Können wir jetzt also mal bitte zur Sache an sich reden oder geht es euch weiter nur um weitere Belegforderungen? Wenn ich schreibe, dass in der Sonne Kernfusion stattfindet, muss ich das auch nicht belegen. Es ist Stand der Wissenschaft. Soweit jetzt mal klar?

Noch was: Ich bin neu hier und weiß nicht, welcher Ideologie oder Religion jeder so anhängt. Sollte jemand an den christlichen Schöpfergott glauben, so wäre das natürlich ein Grund, jegliches "vor dem Urknall" abzulehnen, da dadurch die schöne Harmonie der Physik mit dem christlichen Schöpferglauben zerstört wird.

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„Die Kunst weise zu sein ist die Kunst zu wissen, was man übersehen hat.“ (William James)

Xeres Offline




Beiträge: 2.587

27.10.2009 18:54
#629 RE: Wissenschaftler und die Bibel antworten

Zitat von Klimsch
Wenn 3sat schreibt, dass die "Kosmologen heute schon recht gut Bescheid wissen aber jetzt versuchen, auch noch die letzte Grenze menschlicher Erkenntnis zu sprengen und zu erklären, wie es zum Urknall gekommen ist", dann geht klar daraus hervor, dass sie die Zeit vor dem Urknall erforschen wollen

Um den Urknall zu erklären, muss man nicht zwangsläufig "die Zeit vor dem Urknall" erforschen wollen. Da der Urknall ja eben die Grenze für den Beginn der Zeit markiert, wäre der Versuch noch weiter zurück zu blicken (bzw. zu berechnen) ziemlich außerordentlich - und in dem Fall wüsste ich schon gerne wer so verwegen ist.
Solange du nicht gerade die Grenzen des Universums sprengst, ist dein Wort selbstverständlich für's erste genug.
Nur ein sprachliches Missverständnis

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Klimsch Offline




Beiträge: 1.122

27.10.2009 19:47
#630 RE: Wissenschaftler und die Bibel antworten

Zitat von Xeres

Zitat von Klimsch
Wenn 3sat schreibt, dass die "Kosmologen heute schon recht gut Bescheid wissen aber jetzt versuchen, auch noch die letzte Grenze menschlicher Erkenntnis zu sprengen und zu erklären, wie es zum Urknall gekommen ist", dann geht klar daraus hervor, dass sie die Zeit vor dem Urknall erforschen wollen

Um den Urknall zu erklären, muss man nicht zwangsläufig "die Zeit vor dem Urknall" erforschen wollen. Da der Urknall ja eben die Grenze für den Beginn der Zeit markiert, wäre der Versuch noch weiter zurück zu blicken (bzw. zu berechnen) ziemlich außerordentlich - und in dem Fall wüsste ich schon gerne wer so verwegen ist.
Solange du nicht gerade die Grenzen des Universums sprengst, ist dein Wort selbstverständlich für's erste genug.
Nur ein sprachliches Missverständnis


Gut, ich verstehe dein Problem. Wenn man bei google eingibt forscht was vor dem urknall gewesen, kommt als erstes eine Seite vom Rheinischen Merkur. Dort wird berichtet, dass "der Physiker Martin Bojowald mit der Schleifengravitation eine neue, faszinierende Theorie liefert". Sicher hofft man, dadurch auch zu erklären, wie es zum Urknall kam, der "trotz einiger Anfechtungen „auf dem Markt der kosmologischen Theorien“ ... nach wie vor „die bei weitem beste Wahl“" ist.

All das sind in meinen Augen längst keine bewiesenen Forschungsergebnisse, selbst der Urknall nicht, aber es muss erst eine andere, eine bessere Erklärung her, um eine bestehende, etablierte zu widerlegen.

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Christian Offline



Beiträge: 174

27.10.2009 21:43
#631 RE: Wissenschaftler und die Bibel antworten

Hallo Stan,

Zitat von Stan
"...Erstmal die Frage..bist du Anhänger des Kreationismus..." (Quelle: http://www.religionsforum-wogeheichhin.d...message=3111229).


Ja. Ich glaube daran, dass die Welt so von Gott erschaffen wurde, wie dies im 1. Buch Mose, Kapitel 1-2 beschrieben wird.

Gruss
Christian

Stan ( gelöscht )
Beiträge:

27.10.2009 21:49
#632 RE: Wissenschaftler und die Bibel antworten

Zitat von Christian
Hallo Stan,

Zitat von Stan
"...Erstmal die Frage..bist du Anhänger des Kreationismus..." (Quelle: http://www.religionsforum-wogeheichhin.d...message=3111229).


Ja. Ich glaube daran, dass die Welt so von Gott erschaffen wurde, wie dies im 1. Buch Mose, Kapitel 1-2 beschrieben wird.
Gruss
Christian





Danke für de Antwort....wenn sie mich auch ein bißchen verschreckt.

Reisender Offline



Beiträge: 4.058

28.10.2009 14:18
#633 RE: Wissenschaftler und die Bibel antworten

Zitat von Christian
Hallo Stan,

Zitat von Stan
"...Erstmal die Frage..bist du Anhänger des Kreationismus..." (Quelle: http://www.religionsforum-wogeheichhin.d...message=3111229).


Ja. Ich glaube daran, dass die Welt so von Gott erschaffen wurde, wie dies im 1. Buch Mose, Kapitel 1-2 beschrieben wird.
Gruss
Christian




Bei allem Respekt vor Dir Christian;
möchte ich zu bedenken geben, das ausnahmslos alle Völker dieser Erde ihren eigenen Schöpfungsmythos haben, die sich recht ordentlich vom Buch Mose unterscheiden.
Warum sollte ausgerechnet die Bibel recht haben und die anderen demzufolge nicht?
Aus meiner Sicht stammen all diese Mythen aus der Kinderstube der Menschheit und sollten überwunden werden.
Die Religion nähme dabei keinen Schaden.

Stan ( gelöscht )
Beiträge:

28.10.2009 14:23
#634 RE: Wissenschaftler und die Bibel antworten

Zitat von Reisender
Bei allem Respekt vor Dir Christian;
möchte ich zu bedenken geben, das ausnahmslos alle Völker dieser Erde ihren eigenen Schöpfungsmythos haben, die sich recht ordentlich vom Buch Mose unterscheiden.
Warum sollte ausgerechnet die Bibel recht haben und die anderen demzufolge nicht?
Aus meiner Sicht stammen all diese Mythen aus der Kinderstube der Menschheit und sollten überwunden werden.
Die Religion nähme dabei keinen Schaden.



Nu sind wir ehrlich....auch wenn die Anhänger einiger Religionen davon schwafeln "alle Menschen sind gleich(wertig)",so muß doch jeder Anhänger einer Religion dieses "Elitedenken" haben. Alles andere wäre unlogisch und würde den Kram von vorne herein ad absurdum führen.

Ahriman Offline



Beiträge: 1.493

28.10.2009 16:39
#635 RE: Wissenschaftler und die Bibel antworten

In Antwort auf:
Dass es niemals eine Arche Noah gegeben hat
Hast du dafür Belege? Mich würde das wirklich interssieren.


fragt Menno.
Auf jeden Fall gab es die Arche nicht, die in der Bibel beschrieben wird. Die ist völlig unmöglich. Dazu braucht es nicht einmal wissenschaftliche Forschung, das zeigt sich einem schon mit ein bißchen logischem Verstand. Für den Bau eines großen hölzernen Segelkriegsschiffes zur Zeit der Napoleonischen Kriege, als Lord Nelson zeigte, was man unter "Rule Britannia all over the Seas" zu verstehen hat, brauchte man einige tausend Leute und etliche Jahre Zeit. Dafür wurden ganze Wälder gerodet. Das sagt nun wohl schon alles. Wenn man sich dann mal die Probleme vor Augen führt, all diese Tiere über die ganze Zeit hinweg zu füttern und mit Trinkwasser zu versorgen - da müßte einem doch wohl klar werden, daß die Geschichte nicht funktionieren konnte.
Noah hat sich mit seiner Familie auf ein Hausboot gerettet und seine Ziegen mitgenommen. Das war's.
---
@Aviel:
Daß Luther ein A-loch war ist auch meine Meinung. Seine Judenhetze und seine Judenfeindlichkeit sind mir wohlbekannt. Das wissen natürlich alle Theologen und Priester. Weniger bekannt ist, daß er mehr als einmal ausdrücklich betont hat, daß der Verstand glaubensfeindlich ist. Wer ein rechter Christ sein will, muß, so sagt Luther, seine Vernunft und seinen Verstand mit Füßen treten, sich also gewissermaßen gewaltsam selbst dumm machen. Es gibt Leute, die können das offenbar bestens, so wie Christian, der wahrhaftig die Schöpfungsgeschichte wörtlich nimmmt.
Ob Luther nun aus einer armen oder reichen Familie kam, finde ich allerdings heute gleichgültig. Das ist völlig irrelevant. Es ändert nichts an dem, was er bewirkt hat.
Daß er vorangegangene Bibelübersetzungen nutzte halte ich für äußerst unwahrscheinlich. Woher sollte er die haben? Es sind einige Versuche gemacht worden, dieses Buch zu übersetzen, auch in Frankreich und England. Das hat den Betreffenden unweigerlich das Leben gekostet, bereits gedruckte Exemplare wurden genauso verbrannt wie die Übersetzer. Die Katholische Kirche war da wie immer erbarmungslos. Die wußten damals schon, daß auch viel Sch... in der Bibel steht.
Zur Schöpfungsgeschichte:
Lieber Christian, die habe ich nicht mal als Schuljunge geglaubt. Ich war schon als Konfirmand der Meinung, daß diese Geschichten da in der Bibel eher so eine Art Gleichnisse sind, genau wie die Märchen.
Luther hatte völlig recht, daß die Vernunft und die Logik die größten Feinde des Christentums sind. Wenn man es sich mal ganz klar und vernünftig unvoreingenommen anschaut:
Es ist der Glaube, daß ein jüdischer Zombie, der sein eigener Vater war, dir ein ewiges Leben geben kann, wenn du sein Fleisch ißt und ihm telepathisch erklärst, daß du ihn als deinen Herrn anerkennst. Dann wird er eine böse Kraft, genannt Erbsünde, von deiner Seele nehmen, die auf allen Menschen liegt, weil eine Frau, die aus einer Rippe gemacht wurde, sich von einer sprechenden Schlange überreden ließ, eine Frucht von einem magischen Baum zu essen.
Klingt das vernünftig?

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Christian Offline



Beiträge: 174

29.10.2009 12:25
#636 RE: Wissenschaftler und die Bibel antworten

Hallo Ahriman,

Zitat von Ahriman
...
Auf jeden Fall gab es die Arche nicht, die in der Bibel beschrieben wird. Die ist völlig unmöglich. Dazu braucht es nicht einmal wissenschaftliche Forschung, das zeigt sich einem schon mit ein bißchen logischem Verstand. ...


Der Ingenieur Werner Gitt hat es trotzdem schon mit wissenschaftlicher Forschung versucht und hat seine Ergebnisse in einem 50 (pdf-) Seiten umfassenden Artikel veröffentlicht:

In Antwort auf:
"Vorwort

Die Arche Noah gehört zweifellos zu den faszinierendsten Schiffen, die je gebaut wurden. Ist es da verwunderlich, dass Fragen über Fragen zu diesem «sonderbarsten Schiff der Weltgeschichte» gestellt werden?
...
Einer bedeutsamen Frage..., nämlich der nach der Seetüchtigkeit und dem Materialbedarf, wollen wir hier unsere besondere Aufmerksamkeit widmen.

Beeinflusst durch bibelkritische Theologie sehen viele Zeitgenossen die Entstehung der Bibel nicht mehr als von Gott autorisiert an. Nach ihrer Auffassung sind die Urheber Menschen mit verschiedenen Ansichten und aus verschiedenen Kulturen. Als Quellen dienten angeblich diverse Erzählungen und Epen, die nach eigenem Gutdünken variiert und ergänzt wurden. Nach einer ersten niedergeschriebenen Version wurden die Texte dann revidiert und immer wieder neu zusammengestellt. So darf es uns nicht wundern, wenn bei solchen Voraussetzungen die heute vorliegenden biblischen Texte heftig kritisiert und in Frage gestellt werden. Oft haben Deutungen mit dem biblischen Text nur noch wenig gemeinsam. So wird z. B. behauptet, dass es sich bei der Sintflut, wenn es sie denn überhaupt gegeben hat, nur um eine regionale Flut gehandelt habe, obwohl die biblischen Aussagen dem entgegenstehen (z. B. Gen 7, 21–23; Lk 17, 26–27). Weiterhin wird angenommen, der biblische Bericht sei vom babylonischen Gilgamesch-Epos beeinflusst, obwohl Gott im Sintflutbericht immer wieder der Redende ist (z. B. Gen 7, 1.5; 8, 15; 9, 12).

Entgegen solchen Vorstellungen gehen wir davon aus, dass der Sintflutbericht wie auch die gesamte Bibel göttlich inspiriert ist, d.h. Gott, der Vater (2. Tim 3, 16), der Sohn (Gal 1, 12) und der Heilige Geist (2. Petr 1, 21) sind die eigentlichen Autoren. Darum konnte Jesus beten «Dein Wort ist die Wahrheit» (Joh 17, 17), und der Apostel Paulus gab jedem Satz der Bibel das volle Vertrauen: «Ich glaube allem, was geschrieben steht» (Apg 24, 14).

Unter dieser Voraussetzung waren die in der Bibel genannten Abmessungen für die Arche nicht Noahs Ideen, sondern von Gott gegeben. Somit müssten diese Vorgaben die besten sein, die man aus bautechnischen Gründen für ein Schiff wählen würde. Wozu Noah damals nicht in der Lage war, das können wir heutzutage: Mit dem derzeitigen schiffbautechnischen und mathematischen Kenntnisstand sowie dem unentbehrlichen Werkzeug zur Ausführung numerischer Berechnungen, dem Computer, können wir die von Gott gegebenen Abmessungen verstehen lernen. Wie in der vorliegenden Arbeit detailliert dargelegt, kann nun nachgewiesen werden, dass die Arche hinsichtlich der beiden wichtigsten Konstruktionsmerkmale, «hohe Schwimmstabilität bei gleichzeitig sparsamem Materialeinsatz», die bestmöglichen Abmessungen aufweist. Wie die mathematischen Gleichungen belegen, wirken sich diese beiden Forderungen in gegenläufigem Sinne auf die Abmessungen der Arche aus. Mit Hilfe eines numerischen Optimierungsprozesses lassen sich jedoch die optimalen Werte ermitteln.

Das Ergebnis ist zwar höchst erstaunlich, aber aus der Sicht des biblischen Glaubens dennoch geradezu erwartet. Kein anderes als das biblisch bezeugte Breiten-zu-Höhen-Verhältnis hätte ausgeführt werden dürfen, um die beiden Einflussgrößen – hohe Schwimmstabilität und möglichst geringer Materialeinsatz – optimal zu kombinieren. Noah konnte diese mathematischen Rechnungen, die wir hier im Detail einem interessierten Leserkreis zugänglich machen wollen, nie und nimmer durchführen. Nur darum, weil Gott sie vorgegeben hat, mussten sie optimal sein.
Damit können wir drei wichtige Ergebnisse festhalten:

1. Der Sintflutbericht ist keineswegs von Menschen erdacht, sondern göttlichen Ursprungs.

2. Wie dieses Beispiel eindrücklich belegt, kann auch mathematisches Rüstzeug hilfreich sein, um die Bibel besser zu verstehen und um falsche Lehren zu widerlegen.

3. Die weitverbreitete Annahme, der biblische Sintflutbericht sei vom babylonischen Gilgamesch-Epos beeinflusst, ist – wie hier rechnerisch nachgewiesen wird – grundlegend falsch. Die im Epos genannte «Arche» ist ein Würfel mit sieben Stockwerken. Eine solche Konstruktion ist hinsichtlich der erforderlichen Schwimmstabilität äußerst instabil. ..." (Quelle: Werner Gitt, "Das sonderbarste Schiff der Weltgeschichte", Seiten 1-3 unter http://bitimage.dyndns.org/german/Werner...tgeschichte.pdf). [Die Hervorhebung eines Satzes durch Fett- und Schrägdruck stammt von mir.]


und

In Antwort auf:
"11. Schlussbemerkung

...Mit Hilfe mathematischer Methoden und Einsatz von Computern können wir heute nachweisen, dass die in der Bibel genannten Abmessungen der Arche...die besten sind, die man aufgrund technischer Überlegungen wählen müsste.

Kritische Theologen behaupten, dass der Sintflutbericht der Bibel von dem babylonischen Gilgamesch-Epos beeinflusst ist. Diese Idee müssen wir aufgrund der hier dargestellten Rechnungen als völlig unhaltbar zurückweisen. Im Gilgamesch-Epos (Elfte Tafel) heisst es u.a. :

Das Schiff, das du bauen sollst,
soll diese Abmessungen haben:
Gleich sollen sein die Länge und die Breite.
...
Je hundertzwanzig Ellen waren seine Wände hoch,
Je hundertzwanzig Ellen die vier Kanten seiner Decke lang.
Ich entwarf seine Räume und fügte sie dann zusammen.
Sechs Zwischenböden legte ich an,
in sieben Stockwerke teilte ich es ein.

Was hier beschrieben wird, ist ein Würfel mit je 120 Ellen Kantenlänge und ein würfelförmiges Schiff mit 7 Stockwerken. Nach all unseren vorangegangenen Überlegungen können wir eine solche Arche technisch beurteilen. Sie ist hinsichtlich Schwimmstabilität geradezu das Ungünstigste, was man nur bauen kann. Ein Würfel ist äusserst instabil. Diese hohe Instabilität wird noch dadurch verstärkt, dass es sieben Stockwerke gibt. Dadurch wird der Schwerpunkt der Ladung erheblich weiter von der Bodenfläche entfernt sein, ...Der Schreiber des Gilgamesch-Epos liess sich einzig von Äusserlichkeiten (gleichmässiger Körper, Vorkommen der Zahl «sieben») leiten, nicht aber von technischen Erfordernissen. Die Bibel hingegen trägt den realistischen technischen Anforderungen Rechnung, und damit zeigt sie auch auf mathematisch nachvollziehbare Weise, dass hier Gott selbst die Vorgaben gemacht hat. Wir tun gut daran, der Bibel «in allem zu glauben» (Apg 14, 24)." (Quelle: Werner Gitt, "Das sonderbarste Schiff der Weltgeschichte", Seite 47 unter http://bitimage.dyndns.org/german/Werner...tgeschichte.pdf).


Zur Person Werner Gitts ein Auszug aus seinen biographischen Angaben:

In Antwort auf:
"Werner Gitt wurde 1937 in Raineck/Ostpreussen geboren, ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. Sein Ingenieurstudium absolvierte er 1963–1968 an der Technischen Hochschule Hannover mit Abschluss als Dipl.-Ing. Darauf war er als Assistent am Institut für Regelungstechnik der Technischen Hochschule Aachen tätig, wo er 1970 mit einem Thema zur Systemanalyse linearer Regelstrecken zum Dr.-Ing. promovierte (mit Auszeichnung und Verleihung der Borchers-Plakette). 1971 wurde er Leiter des Fachbereichs Informationstechnologie bei der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) in Braunschweig. Seit 1978 ist er dort Direktor und Professor.
1972 traf er eine persönliche Glaubensentscheidung für Jesus Christus. Von da an galt sein besonderes Interesse der Beschäftigung mit dem Themenkreis «Bibel und Naturwissenschaft». ..." (Quelle: Werner Gitt, "Das sonderbarste Schiff der Weltgeschichte", Seite 49 unter http://bitimage.dyndns.org/german/Werner...tgeschichte.pdf).


Gruss
Christian

Ahriman Offline



Beiträge: 1.493

29.10.2009 13:44
#637 RE: Wissenschaftler und die Bibel antworten

@Christian:
Der von dir verlinkte Artikel zeigt deutlich, daß der Autor kein Wissenschaftler ist. Dieser ganze Artikel ist Theologie, aber keine Wissenschaft.
Dir unterstelle ich, daß du gar nicht weißt, was Wissenschaft ist.

Zitat von Werner Gitt
Entgegen solchen Vorstellungen gehen wir davon aus, dass der Sintflutbericht wie auch die gesamte Bibel göttlich inspiriert ist


Das ist Theologie.

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Glaubst du noch oder denkst du schon?

Christian Offline



Beiträge: 174

29.10.2009 13:54
#638 RE: Wissenschaftler und die Bibel antworten

In Antwort auf:
@Christian:
Der von dir verlinkte Artikel zeigt deutlich, daß der Autor kein Wissenschaftler ist. ...


Hast du denn Fehler (z.B. in den mathematischen Formeln) gefunden?

Gruss
Christian

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

29.10.2009 14:50
#639 RE: Wissenschaftler und die Bibel antworten

Welche Formeln konkret meinst du?

Reisender Offline



Beiträge: 4.058

29.10.2009 15:21
#640 RE: Wissenschaftler und die Bibel antworten

Mir bleibt unverständlich, wie man über die Arche Noah als einem historischen Ereigniss
überhaupt einen Disput führen kann.
Anders als das Traumschiff der Bibel und des Gilgamesch Epos liegen der Sintflut und manch
anderen Aussagen der Schriften durchaus reale Ereignisse zugrunde, die im Laufe der Zeit mystifiziert und mit mancher
religiöser Phantasie ausgeschmückt wurden.

Ich stelle mir vor, wie in tausend Jahren jemand eine Ausgabe von Goethes Faust findet und dann ein Forum
darüber diskutiert.

Xeres Offline




Beiträge: 2.587

29.10.2009 16:08
#641 RE: Wissenschaftler und die Bibel antworten

Zitat von Christian
Der Ingenieur Werner Gitt hat es trotzdem schon mit wissenschaftlicher Forschung versucht und hat seine Ergebnisse in einem 50 (pdf-) Seiten umfassenden Artikel veröffentlicht:

Wie von einem Ingenieur nicht anders zu erwarten, stellt der Herr Gitt die Frage nach der Hochseetauglichkeit. Er erwähnt fragt zwar auch: Wie gelangten die Tiere auf die Arche, und wie kommt es, dass manche Tierarten nach dem Ausstieg in so entlegene Gebiete [...] gelangen konnten? - beantwortet sie aber selbstverständlich nicht.
Sein Ergebnis, dass der Sintflutbericht keineswegs von Menschen erdacht, sondern göttlichen Ursprungs sei, ist absolut nicht durch irgendwelche Daten belegt. Alles was er getan hat ist, das Verhältnis von Höhe zu Breite der Arche (mit geschätztem(?) Gewicht) auf seine Hochseetauglichkeit zu prüfen (was er als solches vermutlich korrekt getan hat).
Wie du alle Tierarten 1 Jahr lang mit Wasser und Futter auf dieser winzigen Fläche zu versorgen gedenkst, wie die Tiere dort hin und wieder zurück gekommen sind - das kann Niemand wissenschaftlich beweisen wollen. Es ist unmöglich.

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Reisender Offline



Beiträge: 4.058

29.10.2009 17:54
#642 RE: Wissenschaftler und die Bibel antworten

Zitat von Xeres

Zitat von Christian
Der Ingenieur Werner Gitt hat es trotzdem schon mit wissenschaftlicher Forschung versucht und hat seine Ergebnisse in einem 50 (pdf-) Seiten umfassenden Artikel veröffentlicht:

Wie von einem Ingenieur nicht anders zu erwarten, stellt der Herr Gitt die Frage nach der Hochseetauglichkeit. Er erwähnt fragt zwar auch: Wie gelangten die Tiere auf die Arche, und wie kommt es, dass manche Tierarten nach dem Ausstieg in so entlegene Gebiete [...] gelangen konnten? - beantwortet sie aber selbstverständlich nicht.
Sein Ergebnis, dass der Sintflutbericht keineswegs von Menschen erdacht, sondern göttlichen Ursprungs sei, ist absolut nicht durch irgendwelche Daten belegt. Alles was er getan hat ist, das Verhältnis von Höhe zu Breite der Arche (mit geschätztem(?) Gewicht) auf seine Hochseetauglichkeit zu prüfen (was er als solches vermutlich korrekt getan hat).
Wie du alle Tierarten 1 Jahr lang mit Wasser und Futter auf dieser winzigen Fläche zu versorgen gedenkst, wie die Tiere dort hin und wieder zurück gekommen sind - das kann Niemand wissenschaftlich beweisen wollen. Es ist unmöglich.




Der Noah Mythos, den ich hiemit zur wiss. Theorie erhebe, erklärt aber einleuchtend das
Aussterben der Dinosaurier.
Noah wollte sie nicht an Bord haben und so sind die armen Kerle ersoffen.
Ob Noah eine Abneigung gegen sie hatte oder einfach keinen Platz mehr an Bord, werden meine weiteren
Nachforschungen ergeben.

Eulenspiegel Offline

Atheist

Beiträge: 1.634

29.10.2009 21:16
#643 RE: Wissenschaftler und die Bibel antworten

Hallo Reisender

In Antwort auf:
Der Noah Mythos, den ich hiemit zur wiss. Theorie erhebe, erklärt aber einleuchtend das
Aussterben der Dinosaurier.
Noah wollte sie nicht an Bord haben und so sind die armen Kerle ersoffen.
Ob Noah eine Abneigung gegen sie hatte oder einfach keinen Platz mehr an Bord, werden meine weiteren
Nachforschungen ergeben.


Diese Theorie wurde hier erst kürzlich ausführlich besprochen!
Siehe:
http://www.religionsforum-wogeheichhin.d...e-Bibel-38.html
ab: 22.10.2009 00:39
Der vorläufige Stand in dieser "wiss. Theorie" (= Arbeitshypothese) besagt, daß Noah
vermutlich entweder Jungtiere mitgenommen hat oder Saurier-Eier, die er dann unterwegs
ausgebrütet hat.

Grüsse
Till
P.S. Natürlich wollen wir Deinen eigenen Nachforschungen nicht vorausgreifen!

Christian Offline



Beiträge: 174

29.10.2009 21:23
#644 RE: Wissenschaftler und die Bibel antworten

Hallo Xeres,

Zitat von Xeres

Zitat von Christian
Der Ingenieur Werner Gitt hat es trotzdem schon mit wissenschaftlicher Forschung versucht und hat seine Ergebnisse in einem 50 (pdf-) Seiten umfassenden Artikel veröffentlicht:

Wie von einem Ingenieur nicht anders zu erwarten, stellt der Herr Gitt die Frage nach der Hochseetauglichkeit. Er erwähnt fragt zwar auch: Wie gelangten die Tiere auf die Arche, und wie kommt es, dass manche Tierarten nach dem Ausstieg in so entlegene Gebiete [...] gelangen konnten? - beantwortet sie aber selbstverständlich nicht.
...



Ich denke, dass du Werner Gitt mit deiner Aussage "beantwortet sie aber selbstverständlich nicht" Unrecht tust.
Denn er sagt ja, dass solche Fragen ganz natürlicherweise auftauchen:

In Antwort auf:
"...Die Arche Noah gehört zweifellos zu den faszinierendsten Schiffen, die je gebaut wurden. Ist es da verwunderlich, dass Fragen über Fragen zu diesem «sonderbarsten Schiff der Weltgeschichte» gestellt werden? Waren wirklich alle Tierarten auf diesem Schiff vertreten? Wie war es möglich, dass nur acht Personen über ein Jahr lang eine ganze Tierwelt versorgen konnten? Wie gelangten die Tiere auf die Arche, und wie kommt es, dass manche Tierarten nach dem Ausstieg in so entlegene Gebiete wie Australien, Südamerika oder Sibirien gelangen konnten? Welche technischen Hilfsmittel standen Noah zur Verfügung, um ein so gewaltiges Schiff als einfacher Nomade herstellen zu können? Wie wurde die Arche beheizt, belüftet und beleuchtet? Wer kalkulierte den Jahresvorrat an Futter? Woher kam das Trinkwasser – gab es zuvor gefüllte Wassertanks, oder wurde Regenwasser aufgefangen? Wie geschah die Entsorgung? Woher kannte Noah die richtigen Abmessungen für ein Schiff mit solchen Anforderungen? War dieses Schiff überhaupt hochseetauglich, um über ein Jahr lang Wind und Wellen trotzen zu können? ..." (Quelle: Werner Gitt, "Das sonderbarste Schiff der Weltgeschichte", Seite 1 unter http://bitimage.dyndns.org/german/Werner...tgeschichte.pdf).


Aber er sagt, dass er sie in diesem Artikel aus Platzgründen nicht beantworten wird:

In Antwort auf:
"...Es ist hier nicht der Platz, um auf alle diese Fragen eingehen zu können. ..." (Quelle: Werner Gitt, "Das sonderbarste Schiff der Weltgeschichte", Seite 1 unter http://bitimage.dyndns.org/german/Werner...tgeschichte.pdf).


Dass Werner Gitt die Berechtigung dieser Fragen nicht leugnet, zeigt sich auch darin, dass er auf Seite 48 (unter "12. Literaturangaben") seines 50-seitigen pdf-Artikels weiterführende Literaturangaben zu diesen Fragen macht:

In Antwort auf:
"...Wer sich mit der Sintflut und der Arche beschäftigt, stösst auf eine Fülle von Fragen, von denen wir hier nur einige wenige auflisten wollen: Wie passten all die Tierarten in die Arche hinein? Wie konnten Süss- und Salzwasserfische die grosse Flut überleben? Wie gelangten die Tiere nach dem Ausstieg aus der Arche nach Australien? Wie wurde die Arche beheizt, belüftet und beleuchtet? Wie konnten acht Leute 16000 Tiere versorgen? Mit all diesen Fragen haben sich andere Wissenschaftler beschäftigt, und sie sind zu beachtenswerten und lesenswerten Ergebnissen gekommen. Hervorhebend nennen wir hier den Titel «The Answers Book» der vier bekannten australischen Wissenschaftler Don Batten, Ken Ham, Jonathan Sarfati und Carl Wieland (B1). Dieser Bestseller des englischsprachigen Bereichs erscheint 2001 auch in deutscher Sprache. Weiterhin verweisen wir hier auf die Studie des amerikanischen Geologen und Biologen John Woodmorappe (W1)." (Quelle: Werner Gitt, "Das sonderbarste Schiff der Weltgeschichte", Seiten 47-48 unter http://bitimage.dyndns.org/german/Werner...tgeschichte.pdf).


Gruss
Christian

FSMQueen of damned Offline

Pasta-Farina


Beiträge: 3.326

29.10.2009 21:38
#645 RE: Wissenschaftler und die Bibel antworten

Die Zahl 16000 stimmt doch von vorne bis hinten nicht, es gibt doch alleine schon Tausende von Insektenarten, Vogelarten etc.

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http://dialog2punkt0.xobor.de/

Relix Offline

Wertekiller


Beiträge: 3.480

29.10.2009 21:45
#646 RE: Wissenschaftler und die Bibel antworten

In Antwort auf:
Hervorhebend nennen wir hier den Titel «The Answers Book» der vier bekannten australischen Wissenschaftler Don Batten, Ken Ham, Jonathan Sarfati und Carl Wieland (B1).



Zählt man auch als "Wissenschaftler", wenn man sämtliche wissenschaftlichen Kriterien nicht nur mit den Füßen tritt, sondern gar zu Tode trampelt, ganze Wissenschaftszweige und ihre bewiesenen Erkenntnisse schlicht leugnet, nicht einmal bereit ist, die fundamentalen Naturgesetze zu akzeptieren und von der gesamten wissenschaftlichen Welt für strunzdumme und noch dazu wahnsinnige Spinner gehalten wird?

Wenn ja, dann ja, dann sind das Wissenschaftler und ihr Buch bestimmt ganz qualitativ hochwertig.

______________________________________________
"Philosophie besteht aus Fragen, die niemals beantwortet werden können. Religion besteht aus Antworten, die niemals hinterfragt werden dürfen."
-Anonym

Stan ( gelöscht )
Beiträge:

29.10.2009 21:50
#647 RE: Wissenschaftler und die Bibel antworten

Wenn es nicht so traurig wäre,müßte man lachen.

Christian Offline



Beiträge: 174

29.10.2009 22:03
#648 RE: Wissenschaftler und die Bibel antworten

Hallo Relix,

Zitat von Relix

In Antwort auf:
Hervorhebend nennen wir hier den Titel «The Answers Book» der vier bekannten australischen Wissenschaftler Don Batten, Ken Ham, Jonathan Sarfati und Carl Wieland (B1).


Zählt man auch als "Wissenschaftler", wenn man sämtliche wissenschaftlichen Kriterien nicht nur mit den Füßen tritt, sondern gar zu Tode trampelt, ganze Wissenschaftszweige und ihre bewiesenen Erkenntnisse schlicht leugnet, nicht einmal bereit ist, die fundamentalen Naturgesetze zu akzeptieren...?
...



Nein, selbstverständlich nicht.

Aber wo verletzen denn die hier von dir zitierten Autoren Don Batten, Ken Ham, Jonathan Sarfati und Carl Wieland eines oder mehrere der von dir angegebenen Kriterien für Wissenschaftlichkeit (wie Nichtmitfüssentreten wissenschaftlicher Kriterien, Leugnen bewiesener Erkenntnisse usw.)?

Gruss
Christian

Stan ( gelöscht )
Beiträge:

29.10.2009 22:13
#649 RE: Wissenschaftler und die Bibel antworten

Christian....das Problem ist,das all die Vögel die du hier anbringst ebenfalls Kreationisten sind und somit natürlich mit aller Macht versuchen ihrer,in meinen Augen völlig schwachsinnigen,Theorie so etwas wie Seriosität und Glaubwürdigkeit zu verschaffen.
Das soll nicht heissen,das ich nur atheistischen Wissenschaftlern glaube (meist weiß ich gar nix über die Glaubensverhältnisse von Wissenschaftlern),aber es wäre doch hilfreich,wenn vlt. auch auch mal ein "gemäßigter" Christ auf derartigen Nonsens kommen würde.Zumal die Typen vlt. nen Doktortitel haben,aber nicht wirklich auf dem Gebiet Experten sind,das für derartige Forschungen nötig wäre.

Wenn ich mich als Zahnarzt über Fußpilz auslasse,dann muß man das auch nicht zwingend ernst nehmen.

Xeres Offline




Beiträge: 2.587

29.10.2009 22:18
#650 RE: Wissenschaftler und die Bibel antworten

Zitat von Christian
Ich denke, dass du Werner Gitt mit deiner Aussage "beantwortet sie aber selbstverständlich nicht" Unrecht tust.

Es ist selbstverständlich, dass er sich auf sein Thema konzentriert - also durchaus positiv gemeint.

Trotzdem wären die Antworten auf solche Fragen ganz interessant.

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