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Atheismus vs. Religionen  


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Dieses Thema hat 781 Antworten
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 Atheismus/Agnostizismus
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Relix Offline

Wertekiller


Beiträge: 3.480

29.10.2009 22:34
#651 RE: Wissenschaftler und die Bibel Antworten

In Antwort auf:
Aber wo verletzen denn die hier von dir zitierten Autoren Don Batten, Ken Ham, Jonathan Sarfati und Carl Wieland eines oder mehrere der von dir angegebenen Kriterien für Wissenschaftlichkeit (wie Nichtmitfüssentreten wissenschaftlicher Kriterien, Leugnen bewiesener Erkenntnisse usw.)?



Sie postulieren, es hätte die Arche Noah gegeben, Dinosaurier hätten gleichzeitig mit Menschen gelebt, die Erde sei 6000 Jahre alt, etc.

Das widerspricht alles nicht nur alles sämtlichen wissenschaftlichen Erkenntnissen, sondern simpelster Logik.

PS: Man kann so viel argumentieren oder Bücher schreiben, wie man will, unmöglich bleibt unmöglich.
Es kann die Arche Noah nicht (wie beschrieben) gegeben haben. Es ist schlicht unmöglich. (Aus hunderten von Gründen, von denen einige schon genannt wurden.)
Dass das irgendeinem Menschen nicht einleuchtet, ist verstörend.

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"Philosophie besteht aus Fragen, die niemals beantwortet werden können. Religion besteht aus Antworten, die niemals hinterfragt werden dürfen."
-Anonym

Christian Offline



Beiträge: 174

30.10.2009 01:44
#652 RE: Wissenschaftler und die Bibel Antworten

Hallo Relix,

du hast geschrieben:

Zitat von Relix

In Antwort auf:
Aber wo verletzen denn die hier von dir zitierten Autoren Don Batten, Ken Ham, Jonathan Sarfati und Carl Wieland eines oder mehrere der von dir angegebenen Kriterien für Wissenschaftlichkeit (wie Nichtmitfüssentreten wissenschaftlicher Kriterien, Leugnen bewiesener Erkenntnisse usw.)?


Sie postulieren, ...Dinosaurier hätten gleichzeitig mit Menschen gelebt, ...



Schon früher hattest du auf eine Frage von mir hin etwas zu diesem Thema geschrieben:

Zitat von Relix
"...

In Antwort auf:
Was weiss ich nicht, das wichtig zu wissen ist?


Dass Fossilien eindeutig belegen, dass kein Mensch jemals auch nur in die Nähe eines Dinosauriers gekommen sein kann, ..." (Quelle: http://www.religionsforum-wogeheichhin.d...message=3111238).




Es gibt aber geologische Funde, die zeigen, dass einst Menschen und Dinosaurier gleichzeitig lebten. An folgender Stelle kannst du Photographien von Menschen- und Dinosaurierfussspuren in derselben geologischen Gesteinsschicht finden:

In Antwort auf:
A. E. Wilder-Smith, "Herkunft und Zukunft des Menschen", (nach pdf-Zähler) Seiten 103-111 unter http://bitflow.dyndns.org/german/ArthurE...nschen_1980.pdf.


A. E. Wilder-Smith schreibt in demselben Buch u.a. folgendes zu diesen Photographien:

In Antwort auf:
"9. Fußtritte eines Dinosauriers und eines Menschen in einem Flußbett

Am Ende des Mesozoicum in der Kreide (also vor 140 Millionen Jahren nach moderner geologischer Zeitrechnung) würde man es kaum erwarten, Lebenszeichen moderner Menschen zu finden. Doch besitzen wir in diesen Formationen einwandfreie Beweise für die Anwesenheit von Menschen.

In einem Flußbett (Paluxy River Bed, Glen Rose, Texas, USA), das als der Kreide zugehörig identifiziert wurde, fand man schöne, klar erhaltene Fußtritte eines Dinosauriers...Es kommt einem fast unglaublich vor, daß Fußtritte im Schlamm mehr als 140 Millionen Jahre hindurch so gut erhalten bleiben sollen, aber die Geologen sind bezüglich dieser langen Zeitperiode überzeugt. Im gleichen Flußbett, einige Meter entfernt in der gleichen Formation, fand man klar und deutlich auch menschliche Fußtritte (Bild 6). ...

Bezüglich dieser Fußtritte des Dinosauriers und des Menschen in der gleichen Formation (Kreide) habe ich eine längere Korrespondenz mit Dr. Clifford L. Burdick, einem qualifizierten Geologen, geführt, der die Formationen des Paluxyflusses gut kennt. Dr. Burdick schrieb mir am 21. 7.1965: ...(„Letzten März besuchte ich die Stelle am Paluxy-Fluß, wo die Fußtritte vorkommen. Mr. McFall, der am Fluß wohnt, zeigte mir ein großes, rundes Loch im Flußbett, wo er selber die Dinosaurus- und Menschenfußtritte in einem großen Kreideblock — 1,3 m Umfang und etwa 0,25 m dick — ausgegraben hatte. Etwa dreihundert Meter stromaufwärts finden sich viele Dinosaurierspuren, einige davon mit vier Zehen, die einem Brontosaurus gehören. Tatsächlich, wenn ich daran denke, finden sich gute vierzehige Fußtritte des Brontosaurus im Strombett, innerhalb von dreißig Metern von den menschlichen Fußtritten. Jeder Naturwissenschaftler, der keine vorgefaßte Meinung hat, wird von diesen Tatsachen überzeugt werden, wenn er einmal die Fußtritte im Flußbett selber untersucht.")...

In den Jahren 1971 und 1972 sind weitere Untersuchungen in Glen Rose durchgeführt worden. Das Hauptergebnis dieser Arbeit ist, daß weitere menschliche Fußspuren entdeckt worden sind, die nur einige Zentimeter von Brontosaurus liegen.

Wie soll man solche Tatsachen auslegen? Das, was auf der Hand liegt, ist, daß ein Mensch die Fußtritte zu ungefähr der gleichen Zeit machte wie der Dinosaurus. So würde man die Daten interpretieren, wenn man durch andere Theorien nicht voreingenommen wäre. Wollen wir ein wenig die Situation überlegen! Wenn der Dinosaurier in Wirklichkeit etwa 140 Millionen Jahre alt ist (er stammt ja einwandfrei aus der Kreide), dann muß der Mensch, der hinter ihm herging, auch 140 Millionen Jahre alt sein, was die Entwicklungslehre von Darwin entschieden ablehnt und für absurd hält. Die ganze Struktur des Darwinismus — die Basis aller Geologie heute — würde mit dieser Annahme zusammenstürzen. Nach der Theorie existierte der Mensch damals noch nicht. Wenn aber der moderne Mensch wirklich erst in jüngster geologischer Zeit erschien, dann lebte der Dinosaurier auch in jüngster geologischer Zeit, was der Darwinismus auch nicht gestatten kann. ..." (Quelle: A. E. Wilder-Smith, "Herkunft und Zukunft des Menschen", (nach pdf-Zähler) Seiten 137-139 unter http://bitflow.dyndns.org/german/ArthurE...nschen_1980.pdf).


Zum Autor Arthur Ernest Wilder-Smith:

In Antwort auf:
"A. E. Wilder Smith studierte Naturwissenschaft an der Universität Oxford und doktorierte auf dem Gebiet der Organischen Chemie an der Universität Reading. Während einiger Jahre war er in der Krebsforschung an der Universität London tätig, darauf Forschungsleiter der Pharmazeutischen Abteilung einer Schweizer Firma. Während dieser Zeit (1955—1964) war er Privatdozent an der medizinischen Fakultät der Universität Genf, wo er Pharmakologie und Chemotherapie las. An der Universität Genf erhielt er auch seinen zweiten Doktortitel in Naturwissenschaften. 1964 wurde ihm sein dritter Doktortitel von der ETH Zürich verliehen. Wilder Smith war Berater im Generalsrang der amerikanischen Streitkräfte der NATO für das Problem des Drogenmissbrauchs und Gastprofessor an verschiedenen Medizinischen Fakultäten in den USA und Europa. Von 1964 bis 1970 war er Ordinarius für Pharmakologie am Medical Center der University of Illinois, Chicago. Prof. Dr. A. E. Wilder Smith ist Verfasser von mehr als 50 wissenschaftlichen Veröffentlichungen und Autor der Bücher «Man's Origin, ...«The Creation of Life»...und «Die Naturwissenschaften kennen keine Evolution». ..." (Quelle: A. E. Wilder-Smith, "Planender Geist gegen planlose Entwicklung", (nach pdf-Zähler) Seite 2 unter http://bitflow.dyndns.org/german/ArthurE...cklung_1983.pdf).


Gruss
Christian


Relix Offline

Wertekiller


Beiträge: 3.480

30.10.2009 03:16
#653 RE: Wissenschaftler und die Bibel Antworten

@ Christian:

Diese Fußabdrücke wurden bereits vor langer Zeit als plumpe Fälschungen entlarvt.
Das heute, Jahrzehnte nachher, noch Leute mit diesem Schwachsinn daherkommen...

Hier Wikipedia über den tollen Wilder-Smith (Allerdings auf Englisch - die deutsche Seite wurde offensichtlich von einem kreationistischen Jünger von Wilder-Smith geschrieben - nahezu alle, EDIT: Nein, sogar ALLE Quellenangaben zu Wilder-Smith sind seine eigenen Bücher(!) )

In Antwort auf:
In 1965 he published a book which promoted discredited claims that dinosaur and human footprints existed together at Paluxy River. The footprints were shown to be not of human origin, and some specimens were shown to be doctored and carved. [2] According to the National Center for Science Education, Wilder-Smith's 1981 work The Natural Sciences Know Nothing of Evolution contains a variety of falsehoods and errors.[3] Kenneth Christiansen, Professor of Biology at Grinnell College, reviewed the book stating "the most fundamental flaw of the book is an apparent confusion or ignorance (it is hard to tell) concerning our present understanding of the evolutionary process."[4] He further noted that Wilder-Smith's work disregarded basic literature in the field discussed.[4] In 1986, Wilder-Smith and creationist physicist Edgar Andrews (President of the Biblical Creation Society) debated biologists Richard Dawkins and John Maynard Smith at the Oxford Union.[5] In 2005 intelligent design advocate William A. Dembski wrote that Wilder-Smith's "intuitive ideas about information has been the impetus for much of my research."[6]



http://en.wikipedia.org/wiki/A._E._Wilder-Smith

Weiters:
Wilder-Smiths sogennanter "qualifizierte Geologe", "Dr." Clifford L. Burdick, ist weder Doktor noch Geologe. Die Uni, an der er studiert haben soll, existiert nur auf dem Papier.
Der Kerl hat keinen blassen Schimmer von Geologie, genausowenig wie Wilder-Smith.

Es ist die übliche Geschichte: Fälschungen, Lügen, Betrügereien - zum Glück alle leicht zu durchschauen - wenn man denn will...

PS: Hab' zwar noch nie eine Wikipedia-Seite editiert, aber die deutsche von Wilder-Smith schreit danach. Die ist von Lügen durchsetzt. Werd mich morgen daran machen...

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-Anonym

Ahriman Offline



Beiträge: 1.493

30.10.2009 10:18
#654 RE: Wissenschaftler und die Bibel Antworten

Ja, der Werner Gitt macht das gar nicht schlecht. Immer wenn kritische Fragen auftauchen, sagt er: Hier ist nicht der Platz, um das zu erörtern.

Zitat von Relix
Es kann die Arche Noah nicht (wie beschrieben) gegeben haben. Es ist schlicht unmöglich. (Aus hunderten von Gründen, von denen einige schon genannt wurden.)
Dass das irgendeinem Menschen nicht einleuchtet, ist verstörend.


Das ist Wunschdenken und kognitive Dissonanz.

Zitat von Wiki
Wunschdenken ist ein intellektueller Vorgang, bei dem die Realität durch ein erwünschtes Ergebnis verdrängt wird. Wunschdenken tritt auch auf, wenn Resultate von Experimenten falsch gedeutet oder zu stark verallgemeinert werden. Beim Wunschdenken ist sprichwörtlich „der Wunsch der Vater des Gedankens.“ Oft erweisen sich wissenschaftliche Vorstellungen als Wunschdenken. So zeigte Nikolaus Kopernikus mit der neuen Erkenntnis, dass die Erde nicht das Zentralgestirn im All ist, um das herum alles ausgerichtet ist, dass der bis dahin bestehende Anthropozentrismus Wunschdenken war. Sigmund Freud deutete religiöse Vorstellungen als infantiles Wunschdenken. Dass es sich bei einer Theorie um Wunschdenken handelt, kann gegebenenfalls durch Falsifikation nachgewiesen werden. Wunschdenken ist ein psychischer Vorgang, der dem Erhalt bzw. der Schaffung eines emotional angenehmen Zustands dient, somit kognitive Dissonanzen zu vermeiden sucht und daher ihm widersprechende Begebenheiten möglichst ignoriert und die die eigene Sicht scheinbar stützenden Argumenten bevorzugt. Beispielsweise wird von Kritikern des Kreationismus dieser als der Ausdruck bloßen Wunschdenkens angesehen, da seine Vertreter einseitig im Hinblick auf das von ihnen gewünschte Ergebnis forschen.


http://de.wikipedia.org/wiki/Kognitive_Dissonanz

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Glaubst du noch oder denkst du schon?

Christian Offline



Beiträge: 174

30.10.2009 10:30
#655 RE: Wissenschaftler und die Bibel Antworten

Zitat von Ahriman
Ja, der Werner Gitt macht das gar nicht schlecht. Immer wenn kritische Fragen auftauchen, sagt er: Hier ist nicht der Platz, um das zu erörtern.

Zitat von Relix
Es kann die Arche Noah nicht (wie beschrieben) gegeben haben. Es ist schlicht unmöglich. (Aus hunderten von Gründen, von denen einige schon genannt wurden.)
Dass das irgendeinem Menschen nicht einleuchtet, ist verstörend.



Auf den Einwand, dass Werner Gitt anderen Fragen betreffs der Thematik "Arche Noah" aus dem Weg gehe, habe ich unter http://www.religionsforum-wogeheichhin.d...message=3111906 bereits geantwortet.

Gruss
Christian

Stan ( gelöscht )
Beiträge:

30.10.2009 12:40
#656 RE: Wissenschaftler und die Bibel Antworten

Ach ja...Wilder-Smith. Wieder ein überzeugter Kreationist. Ich habe das Buch "Wer denkt, muss glauben" von ihm gelesen. Ein nahezu verzweifelter Versuch dem zweifelnden oder gar überzeugtem Unglaubigen deutlich zu machen,das ein Leben nach dem Motto "Es kann nicht sein,was nicht sein darf" ein viel schöneres ist.

Christian.......... bring doch bitte mal irgendeine Quelle eines Wissenschaftlers der nicht dem Kreationismus anhängt...das brauch auch kein Atheist sein. Aber so liegt der Verdacht nahe,das du NUR auf diese Leute hörst oder nichts anderes kennst.

Christian Offline



Beiträge: 174

30.10.2009 13:38
#657 RE: Wissenschaftler und die Bibel Antworten

Hallo MennoKlamotto,

a)

Zitat von MennoKlamotto
"...Deine Erklärung ist "interessant", ich nenn dir mal die der Wachtturmgesellschaft:

In Antwort auf:
IN EINEM rund 3 500 Jahre alten Buch, das uns überliefert worden ist, ...wird ein Tier mit dem Ausdruck „Behemoth“ bezeichnet. ...Daß es sich bei dem „Behemoth“ um das Flußpferd handeln muß, zeigt die Schilderung dieses Tieres im Bibelbuch Hiob.
...

...
(Quelle: http://www.religionsforum-wogeheichhin.d...message=3111112).



Der biblische Behemoth hat aber einen Schwanz wie eine Zeder:

In Antwort auf:
"Sein Schwanz streckt sich wie eine Zeder; ..." (Hiob 40,17).


Zedern sind mächtige Bäume, die voll ausgewachsen Höhen von 30-50m erreichen können (http://de.wikipedia.org/wiki/Atlas-Zeder#Habitus_und_Rinde, http://de.wikipedia.org/wiki/Himalaya-Zeder#Beschreibung und http://de.wikipedia.org/wiki/Libanon-Zeder#Habitus).

Passt die Aussage "Sein Schwanz streckt sich wie eine Zeder" eher zum Schwanz eines Flusspferdes (http://www.kapstadt.org/images/images-08...schichte-1g.jpg) oder eher zum Schwanz eines Tieres von der Art z.B. eines Diplodocus (http://www.youtube.com/watch?v=I7SLMDlB6x0&feature=related)?

b) Interessant ist auch folgendes:
Frühere Hypothesen zur Schwanzhaltung des Diplodocus gingen offenbar davon aus, dass der Diplodocus seinen Schwanz am Boden nachschleifte, während man heute annimmt, dass Diplodocus seinen Schwanz gestreckt hielt:

In Antwort auf:
Zum "hängenden" Schwanz siehe die Abbildung unter http://de.wikipedia.org/w/index.php?titl...20061130232728; der Text zu dieser Abbildung lautet: "Eine...klassische Darstellung von Diplodocus, geschaffen von Mary Woodward (1905), mit hochgerecktem Hals und auf dem Boden liegenden Schwanz, eine Haltung, von der man inzwischen annimmt, dass sie inkorrekt ist." (http://de.wikipedia.org/wiki/Diplodocus).

Zum gestreckten Schwanz siehe die Abbildung unter http://de.wikipedia.org/w/index.php?titl...20070726162535; der Text zu dieser Abbildung lautet: "Skelettrekonstruktion mit horizontaler Haltung von Hals und Schwanz im Berliner Naturkundemuseum" (http://de.wikipedia.org/wiki/Diplodocus). Weitere Abbildungen mit gestrecktem Schwanz unter http://de.wikipedia.org/w/index.php?titl...=20090515022100, http://de.wikipedia.org/w/index.php?titl...=20070228161537 und http://de.wikipedia.org/w/index.php?titl...=20061130233905.


In der Elberfelder-Übersetzung wird in einer Fussnote zu Hiob 40,17 angemerkt, dass der Teilsatz "Sein Schwanz streckt sich wie eine Zeder;" in früheren Übersetzungen lautete: "Er hält seinen Schwanz steif gleich einer Zeder". Diese steife, gestreckte Haltung des Schwanzes würde besonders gut zu den Diplodoci passen, wie sie in der BBC-Dokumentation gezeigt werden: Siehe dazu v.a. 03:59-04:49 unter http://www.youtube.com/watch?v=I7SLMDlB6x0&feature=related!

(Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Im Gegensatz zum unter Punkt a) dieses Postings Gesagten ist das unter Punkt b) dieses Postings Gesagte ist reine Hypothese meinerseits.)

Gruss
Christian

Klimsch Offline




Beiträge: 1.122

30.10.2009 13:42
#658 RE: Wissenschaftler und die Bibel Antworten

Gibt es außer der Theologie oder der Bibelforschung eigentlich noch eine andere Wissenschaft, mit der die Bibel in irgendeinen Zusammenhang gebracht werden kann?

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„Die Kunst weise zu sein ist die Kunst zu wissen, was man übersehen hat.“ (William James)

MennoKlamotto Offline

Agnostischer Atheist


Beiträge: 1.325

30.10.2009 14:08
#659 RE: Wissenschaftler und die Bibel Antworten

@Christian
Mir ist die Erklärung wurscht, ich hab nur das wiedergegeben was die WTG sagt. Unabhängig davon, dass ich darüber früher garkeinen Gedanken verschwendet habe. Die Bibel ist für mich kein Kriterium mehr, unabhängig davon, dass sie gewisse Ansätze enthält die sicher wichtig und gut sind, z.B. die Nächstenliebe!

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Intelligent Design hat ganz ein anderes Problem: Es gibt sich als Wissenschaft, will aber gar kein Wissen schaffen - die wollen überhaupt nichts herausfinden. Weil sie ja eh schon die Antwort kennen. Ihre Antwort ist immer: Gott. Wer glaubt, die Antwort schon zu kennen, macht keine Wissenschaft - er macht Propaganda."

Klimsch Offline




Beiträge: 1.122

30.10.2009 16:20
#660 RE: Wissenschaftler und die Bibel Antworten

Zitat von MennoKlamotto
Die Bibel ist für mich kein Kriterium mehr, unabhängig davon, dass sie gewisse Ansätze enthält die sicher wichtig und gut sind, z.B. die Nächstenliebe!

Ja, die berühmte Nächstenliebe. Der christliche Aufruf zur Nächstenliebe ist etwa so, als wenn der Papst die Menschen zur ehelichen Treue aufruft und dann sagt, wenn ihr das einhaltet, werdet ihr keinen HI-Virus einfangen. Oder wenn jemand sagt, geht nicht bei Rot über die Straße, dann werdet ihr auch nicht überfahren. Genauso argumentierten die Kommunisten, um die Menschen von ihrer Ideologie zu überzeugen. Macht, was die Partei sagt, und alles wird gut. "Die Partei hat immer Recht."

Schöne Worte, ein gutes Ideal, aber leider niemals zu erreichen.

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MennoKlamotto Offline

Agnostischer Atheist


Beiträge: 1.325

03.11.2009 07:19
#661 RE: Wissenschaftler und die Bibel Antworten

Zitat von Klimsch
Ja, die berühmte Nächstenliebe. Der christliche Aufruf zur Nächstenliebe ist etwa so, als wenn der Papst die Menschen zur ehelichen Treue aufruft und dann sagt, wenn ihr das einhaltet, werdet ihr keinen HI-Virus einfangen.


Womit er rein theoretisch sogar recht hätte Aber das klappte selbst nicht unter Jehovas Zeugen. Nicht was den HI-Virus anging, aber schon bei der Verhütung von verbotenem vorehelichen Geschlechtsverkehr scheiterte es bei vielen. Theorie und Praxis liegen weit auseinander!

In Antwort auf:

Schöne Worte, ein gutes Ideal, aber leider niemals zu erreichen.


Bezogen auf die Nächstenliebe? Ich denke man muss unterscheiden, was einerseits Menschen mit dem Begriff in Verbindung bringen und andererseits, was man selbst darüber denkt. Für mich ist die Nächstenliebe ein Ansporn anderen Menschen gegenüber positiv eingestellt zu sein und ihnen, unabhängig ihrer Herkunft, Rasse, Nationalität zu Gute kommen zu lassen. Ich bin nicht Jesus Christus, aber in dieser Hinsicht versuche ich mich zu bemühen den Dialog zwischen den Kulturen voranzutreiben! Insofern ist an der biblischen Nächstenliebe nichts verwerfliches zu finden, Klimsch

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Klimsch Offline




Beiträge: 1.122

03.11.2009 15:14
#662 RE: Wissenschaftler und die Bibel Antworten

Zitat von MennoKlamotto

Zitat von Klimsch
Schöne Worte, ein gutes Ideal, aber leider niemals zu erreichen.

Bezogen auf die Nächstenliebe? Ich denke man muss unterscheiden, was einerseits Menschen mit dem Begriff in Verbindung bringen und andererseits, was man selbst darüber denkt. Für mich ist die Nächstenliebe ein Ansporn anderen Menschen gegenüber positiv eingestellt zu sein und ihnen, unabhängig ihrer Herkunft, Rasse, Nationalität zu Gute kommen zu lassen. Ich bin nicht Jesus Christus, aber in dieser Hinsicht versuche ich mich zu bemühen den Dialog zwischen den Kulturen voranzutreiben! Insofern ist an der biblischen Nächstenliebe nichts verwerfliches zu finden, Klimsch


Hab ich geschrieben, dass Nächstenliebe verwerflich sei? Wie käme ich dazu? Ich schrieb doch, es sei ein gutes Ideal, nicht? Deine Haltung teile ich, ich hab eben als eingefleischter und vorsichtiger Kritiker nur Bedenken, dass sie (die Nächstenliebe)
a) von den Christen tatsächlich realisiert wird (von einigen manchmal schon, aber sie hat auch ihre Grenzen, nicht wahr?) und
b) überhaupt durchgehend zu realisieren geht.

Aber nichts dagegen, solange die Christen auch mal anerkennen, dass dieses Nächsten-freundliche Verhalten (wir wollen nicht gleich von Liebe sprechen, denn gerade als Atheist vermisst man allzuoft diese Liebe) auch von anderen Menschen praktiziert wird. Zu klären wäre da auch mal, wer alles zu "den Nächsten" zählt. Sind es nur Christen, die Ehegatten, oder auch der miese Islamist, der mit seiner Bauchbombe 30 Menschen und sich selbst in den Tod reißt und außerdem noch 100 Verletzte, Witwen und Waisen hinterlässt? Sind es die Christen, die den Juden zuriefen "Taufe oder Tod!", die christlichen Mönche und Priester, die von der Kanzel gegen Moslems, Juden, Ketzer oder Hexen predigten? Schöne "Nächstenliebe" übrigens! Ist es auch Nächstenliebe, alle anderen von der einzig wahren Wahrheit des Christentums zu überzeugen, sie zu missionieren?

Wegen solcher Verhaltensweisen muss man an der Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit und Wirksamkeit der christlichen Verhaltensregel zur "Nächstenliebe" zweifeln.

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Ahriman Offline



Beiträge: 1.493

03.11.2009 17:20
#663 RE: Wissenschaftler und die Bibel Antworten

Mit der Nächstenliebe ist es genau so wie mit der Toleranz: Man verlangt sie von den anderen.

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Ahriman Offline



Beiträge: 1.493

04.11.2009 18:37
#664 RE: Wissenschaftler und die Bibel Antworten

In Antwort auf:
Meine Güte, Klimsch, Ahriman ist Atheist - diese Aussage war wohl kaum gegen dich gerichtet!
Fühl dich nicht immer gleich ans Bein gepinkelt!


So isses. Geht gegen die Kirchen. Die schreien immer nach Toleranz und Nächstenliebe, liefern aber keines von beiden.
"Weg mit dem Kopftuch, aber das Kruzifix an der Wand bleibt!"

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Klimsch Offline




Beiträge: 1.122

05.11.2009 12:10
#665 RE: Wissenschaftler und die Bibel Antworten

Zitat von FSMQueen of damned
Die Zahl 16000 stimmt doch von vorne bis hinten nicht, es gibt doch alleine schon Tausende von Insektenarten, Vogelarten etc.

Richtig. "Weltweit sind etwa 1,75 Millionen verschiedene Pflanzen, Tiere und Mikroorganismen bekannt. Wissenschaftler rechnen jedoch damit, dass die tatsächliche Artenzahl bei ca. 13 Millionen liegt. Andere Schätzungen reichen von 3 bis 100 Millionen Arten weltweit." (Zitat von http://www.biologie-lexikon.de/forum/showthread.php?t=3203)

Wer sich wirklich im Sinne der Bibel ernsthaft mit dieser Geschichte über die sog. "Sintflut" befasst, tut mir leid. Genausogut könnte er herauskriegen wollen, wo sich denn dieser Gott nun eigentlich aufhält oder warum er nicht ebenfalls in dieser Sintflut ertrunken ist oder sich etwa auf dem Schiff dieses Noah - welcher ja danach eigentlich unser aller Stammvater wäre, denn alle anderen Menschen sind ja wohl ertrunken! - verkrochen hatte.



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FSMQueen of damned Offline

Pasta-Farina


Beiträge: 3.326

05.11.2009 12:31
#666 RE: Wissenschaftler und die Bibel Antworten

Danke, die Zahlen habe ich nicht gefunden :(.

In Antwort auf:
Wer sich wirklich im Sinne der Bibel ernsthaft mit dieser Geschichte über die sog. "Sintflut" befasst, tut mir leid. Genausogut könnte er herauskriegen wollen, wo sich denn dieser Gott nun eigentlich aufhält oder warum er nicht ebenfalls in dieser Sintflut ertrunken ist oder sich etwa auf dem Schiff dieses Noah - welcher ja danach eigentlich unser aller Stammvater wäre, denn alle anderen Menschen sind ja wohl ertrunken! - verkrochen hatte.


Heißt die Bibel gut, dass er zur Restauration der Menschheit eine Menge Inzest begangen haben müsste?

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Ahriman Offline



Beiträge: 1.493

05.11.2009 12:37
#667 RE: Wissenschaftler und die Bibel Antworten

Zitat von Klimsch
Welche Wissenschaftler befassen sich denn - außer Theologen und Bibelwissenschaftlern oder Philosophen noch wissenschaftlich mit der Bibel?


Die Archäologen natürlich. Kein anderes Land auf diesem Planeten wurde so gründlich umgegraben wie die Gegend da um den Sinai herum. Was dabei herauskam? Na, daß die Bibel vorne und hinten nicht stimmt. Es war außerordentlich enttäuschend. Da werden zum Beispiel Städte genannt, die es zu den in der Bibel beschriebenen Zeiten noch gar nicht gab.
Ach ja, und die Historiker haben sich natürlich auch mit der Bibel befaßt. Die Ergebnisse waren ähnlich. Wenn man die Geschichten der Bibel mit den Berichten der umliegenden Völker (Perser, Ägypter usw.) vergleicht, stimmt auch nichts richtig zusammen.

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FSMQueen of damned Offline

Pasta-Farina


Beiträge: 3.326

05.11.2009 12:44
#668 RE: Wissenschaftler und die Bibel Antworten

Ach ja, die Religionswissenschaftler gibt es doch auch noch, oder? Und die Religionshistoriker?

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Relix Offline

Wertekiller


Beiträge: 3.480

05.11.2009 14:21
#669 RE: Wissenschaftler und die Bibel Antworten

In Antwort auf:
Ich verstehe MennoKlamotto so, dass er euch auffordert, mich aus der Diskussion herauszulassen. Ich verstehe das aber so, dass er euch auffordert, nicht nur über Klimsch zu diskutieren, sondern über die Sache, über das Thema.



Er fordert dich auf, Klimsch, dich...

Sonst hat hier nämlich keiner ein Problem, ok?

(Also bitte, lassen wir das..., hm?)

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Relix Offline

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Beiträge: 3.480

05.11.2009 14:26
#670 RE: Wissenschaftler und die Bibel Antworten

In Antwort auf:
Weltweit sind etwa 1,75 Millionen verschiedene Pflanzen, Tiere und Mikroorganismen bekannt. Wissenschaftler rechnen jedoch damit, dass die tatsächliche Artenzahl bei ca. 13 Millionen liegt. Andere Schätzungen reichen von 3 bis 100 Millionen Arten weltweit."



Die Kreationsten erklären, dass das dadurch, dass es nach dem Ende der Sinnflut zu einer sprunghaften, plötzlichen und absurd rasanten Superevolution gekommen ist, die zu dieser Artendiversität geführt hat. Amüsant, nicht wahr? Eigentlich lehnen sie die Evolution als völligen Humbug, gar als "unlogisch" und "unwissenschaftlich" ab, glauben aber selbst an einer groteske Bastard-Version derselben.

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Ahriman Offline



Beiträge: 1.493

05.11.2009 14:31
#671 RE: Wissenschaftler und die Bibel Antworten

Zitat von FSM
Ach ja, die Religionswissenschaftler gibt es doch auch noch, oder? Und die Religionshistoriker?


Religionswissenschaftler nennt man Theologen. Allerdings ist Theologie keine Wissenschaft, wird nur von Ahnungslosen dafür gehalten. Historiker, die sich speziell mit Religion beschäftigen gibt es vermutlich von zweierlei Art: Einmal die, bei denen das Ergebnis von vornherein feststeht und die nun versuchen, es zu belegen. Das sind auch keine Wissenschaftler, die gehören zu den Theologen. Und die andere Sorte sind schlichtweg Historiker, die versuchen, aus den frommen Schriften (nicht nur die Bibel!) geschichtliche Tatsachen zu graben, die anderswo nicht dokumentiert sind. Ein feiner Unterschied!

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Relix Offline

Wertekiller


Beiträge: 3.480

05.11.2009 14:37
#672 RE: Wissenschaftler und die Bibel Antworten

In Antwort auf:
Religionswissenschaftler nennt man Theologen.



Nein, Ahriman.

Theologie und Religionswissenschaft sind zwei grundverschiedene Studienfächer und genauso sind Theologen und Religionswissenschaftler keinen Deut dasselbe.
Theologie ist entweder evangelisch, katholisch, islamisch, etc. , also dogmatisch, von innen, auf eine Religion fixiert(die großteils nach unwissenschaftlichen Kriterien beurteilt wird), Religionswissenschaft hingegen beschäftigt sich, von außen, mit allen Religionen und der Religion an sich, und hat den Anspruch nach wissenschaftlichen Kriterien zu arbeiten. (was in der Praxis allerdings auch nicht oft so rosig aussieht...)

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Christian Offline



Beiträge: 174

05.11.2009 14:41
#673 RE: Wissenschaftler und die Bibel Antworten

Zitat von Relix
"...Kreationsten...lehnen...die Evolution als...als "unlogisch" und "unwissenschaftlich"...ab..."


Die Evolutionstheorie ist ja auch wissenschaftlich, d.h. durch durch wiederholbare Experimente gestützte Empiriebefunde gar nicht haltbar. Sie ist ein Glaubenskonstrukt/eine Religion.

Gruss
Christian

Relix Offline

Wertekiller


Beiträge: 3.480

05.11.2009 14:44
#674 RE: Wissenschaftler und die Bibel Antworten

In Antwort auf:
Die Evolutionstheorie ist ja auch wissenschaftlich, d.h. durch durch wiederholbare Experimente gestützte Empiriebefunde gar nicht haltbar. Sie ist ein Glaubenskonstrukt/eine Religion.



Ich sag ja. Grotesk, nicht wahr?

@ Christian: Die Evolution ist ein Fakt, so sicher wie kaum eine wissenschaftliche Erkenntnis, da kannst du behaupten (bzw. lügen), was du willst.
Wer keine Ahnung hat, aber trotzdem seine Klappe nicht halten kann, der sollte noch froh darüber sein, bloß ignoriert zu werden...

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"Philosophie besteht aus Fragen, die niemals beantwortet werden können. Religion besteht aus Antworten, die niemals hinterfragt werden dürfen."
-Anonym

Christian Offline



Beiträge: 174

05.11.2009 14:48
#675 RE: Wissenschaftler und die Bibel Antworten

Zitat von Relix
"...Die Evolution..."


Was verstehst du denn unter "Evolution"?

Gruss
Christian

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