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Religionsforum
Atheismus vs. Religionen  


Der substanzielle  Dialog 

Für (echten) Säkularismus und freie Religionskritik!

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Dieses Thema hat 781 Antworten
und wurde 31.838 mal aufgerufen
 Atheismus/Agnostizismus
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Reinecke ( gelöscht )
Beiträge:

23.11.2008 14:37
#126 RE: Wissenschaftler und die Bibel Antworten

In Antwort auf:
Man kann NICHTS mit Sicherheit sagen.


Stimmt;Wissenschaft macht sich diesen Grundsatz zu eigen: Wissenschaftliche Ansichten ändern sich,wenn sich die grundlegenden Fakten ändern bzw neue bekannt werden.(Gut,nicht immer, auch Wissenschaftlier sind nur Menschen;aber in der Theorie.)

Religiöse Weltanschauungen sind da mE sehr viel resistenter gegenüber neuen Erkenntnissen...

In Antwort auf:
Ich finde das lächerlich das in den Schulbüchern behauptet wird das alles bewiesen ist (...)


Naja, es wäre einwenig viel verlangt, im Schulunterricht die neueste Front wissenschaftlicher Forschung zu behandeln; dafür fehlen einfach die Voraussetzungen. Aber gute Schulbücher sollten auf den Charakter einer wissenschaftlichen Theorie eingehen (etwa so wie ich sie oben charakterisiert habe). Also: Vereinfachung in Schulbüchern ist unvermeidlich; dabei darf aber nicht der Kern wiss. Denkens entstellt werden.

In Antwort auf:
ich warte mal ob sie selbst auf die Idee kommt die ein oder andere Theorie in Frage zu stellen, und dann dort weiterforscht wo sie es eigentlich nicht mehr für nötig hält.


Musst Du nicht drauf warten, das passiert tagtäglich (wenn auch eher im Verborgenen an der Uni, nicht unbedingt in Veröffentlichungen). Der Grundgedanke der Wissenschaft ist es eben, alle Erklärungen inklusive den eigenen ständigkritisch zu überprüfen und zu versuchen, sie zu widerlegen. Die Evolutionstheorie (bzw Teile derselben) werden tagtäglich von Biologenin Frage gestellt. Bisher hat es noch keiner geschafft, ihr den Garaus zu machen,trotz vielversprechender Anreize.(Man stelle sich vor, wie berühmt und reich der Biologe werden würde, der Darwin widerlegt!)

Eleasar ( Gast )
Beiträge:

23.11.2008 15:49
#127 RE: Wissenschaftler und die Bibel Antworten
Reinecke

In Antwort auf:


Stimmt;Wissenschaft macht sich diesen Grundsatz zu eigen: Wissenschaftliche Ansichten ändern sich,wenn sich die grundlegenden Fakten ändern bzw neue bekannt werden.(Gut,nicht immer, auch Wissenschaftlier sind nur Menschen;aber in der Theorie.)

Religiöse Weltanschauungen sind da mE sehr viel resistenter gegenüber neuen Erkenntnissen...


Das kann man so oder so sehen. Sekten gibt es zur Zeit jede Menge.

Neue Erkenntnisse sind einerseits sogar gewollt und zwar wenn man etwas erkennt was man vorher nicht gewusst hat.

Gefährlich wird es wenn man etwas anknüpfen will was nicht auf das Wort Gottes basiert.

Apg

27denn ich habe nicht zurückgehalten, euch den ganzen Ratschluß Gottes zu verkündigen.

wie ich nichts zurückgehalten habe von dem, was nützlich ist, daß ich es euch nicht verkündigt und euch gelehrt hätte, öffentlich und in den Häusern,

18Ich bezeuge jedem, der die Worte der Weissagung dieses Buches hört: Wenn jemand zu diesen Dingen hinzufügt, so wird Gott ihm die Plagen hinzufügen, die in diesem Buche geschrieben sind; 19und wenn jemand von den Worten des Buches dieser Weissagung wegnimmt, so wird Gott sein Teil wegnehmen von dem Baume des Lebens und aus der heiligen Stadt, wovon in diesem Buche geschrieben ist. 20Der diese Dinge bezeugt, spricht: Ja, ich komme bald. !!- Amen; komm, Herr Jesus! {1 Korinther.16,22} 16,22
Wenn jemand den Herrn [Jesus Christus] nicht lieb hat, der sei Anathema; Maranatha! 21Die Gnade des Herrn Jesus Christus sei mit allen Heiligen!


Das Fundament haben wir erhalten daran sollen wir nichts verändern, aber wir dürfen darauf aufbauen.


In Antwort auf:
Naja, es wäre einwenig viel verlangt, im Schulunterricht die neueste Front wissenschaftlicher Forschung zu behandeln; dafür fehlen einfach die Voraussetzungen. Aber gute Schulbücher sollten auf den Charakter einer wissenschaftlichen Theorie eingehen (etwa so wie ich sie oben charakterisiert habe). Also: Vereinfachung in Schulbüchern ist unvermeidlich; dabei darf aber nicht der Kern wiss. Denkens entstellt werden.



In Schulbüchern sollte natürlich auch was stehen, damit sie über den derzeitigen Stand bescheid wissen. Man sollte es aber vermeiden Dinge als absolut hinzustellen, wo es noch Lücken gibt.

In Antwort auf:
Musst Du nicht drauf warten, das passiert tagtäglich (wenn auch eher im Verborgenen an der Uni, nicht unbedingt in Veröffentlichungen). Der Grundgedanke der Wissenschaft ist es eben, alle Erklärungen inklusive den eigenen ständigkritisch zu überprüfen und zu versuchen, sie zu widerlegen. Die Evolutionstheorie (bzw Teile derselben) werden tagtäglich von Biologenin Frage gestellt. Bisher hat es noch keiner geschafft, ihr den Garaus zu machen,trotz vielversprechender Anreize.(Man stelle sich vor, wie berühmt und reich der Biologe werden würde, der Darwin widerlegt!)


Ich habe das Gefühl das es momentan ein ungutes Klima ist zweifel an der Evolution zu äußern vor allem wenn man Wissenschaftler ist. Bei dem ganzen Zoff den man mit "inteligent Desing" hat, da wir man schnell in die falsche Schublade geschoben.

Ich habe mal von einem Extremen Fall gehört wo jemand zulies das ein kritischer Artikel im Bezug auf die "kambrische Explosion" was dem armen Kerl wiederfahren ist, da ist Mobbing noch beschöhnigt, dabei war er nicht mal gläubig.

Die Wissenschaft hat sich in dieser Hinsicht panisch eingeigelt.^^


Ah hier ist ein Link der Berichtet etwas darüber:

http://www.wort-und-wissen.de/index2.php...07/2/i07-2.html
Ahriman Offline



Beiträge: 1.493

23.11.2008 17:51
#128 RE: Wissenschaftler und die Bibel Antworten

Zitat von Blob
nur weil die menschen sich damals vorgestellt habe,dass gott die welt in 6.000 bzw 7.000 jahren erschaffen hat muss/kann man das noch lange nicht als beweis GEGEN eine von gott erschaffene welt nehmen.solche fantasie-zahlen sagen gar nichts aus...


was wäre abwägig an der theorie,nach der gott quasi als stein des anstosses fungiert,ein universum schafft,sich aber dann aus allem zurückzieht und der entstehung aller planeten und überhaupt allen seins ihren lauf nehmen lässt mit einer sagen wir mal vorherbestimmten richtung?

Das mußt du den Fundamentalisten sagen, die die Bibel für unumstößlich richtig und wahr halten und wollen, daß die Kinder in den Schulen das auch so lernen sollen.

Natürlich kannst du annehmen, daß ein Gott den Urknall auslöste und dann gar nichts mehr tat - daß alles von selber lief. Damit gehst du sogar mit der Wissenschaft konform. Bis auf den Gott als Auslöser. Der bleibt eine Annahme. Man kann ihn auch weglassen - das würde nichts verändern.
Zitat von Eleasar
Ich stimme dieser Theorie nicht zu aber ich versuche nicht die Wissenschaft selbst abzuschaffen; ich warte mal ob sie selbst auf die Idee kommt die ein oder andere Theorie in Frage zu stellen, und dann dort weiterforscht wo sie es eigentlich nicht mehr für nötig hält.

Auf diese Idee ist die Wissenschaft schon lange gekommen, wie Reinecke es sagt: Es ist ein wissenschaftliches Prinzip, daß Theorien in Frage gestellt werden, daß man immer weiterforscht. Eben wenn es nicht gelingt, eine Theorie zu widerlegen, spricht das dafür, daß sie wohl doch stimmt. Das ist der Unterschied zu den Theologen. Die haben noch nie versucht, ihre Theorie "Gott" zu widerlegen, im Gegenteil.

_____________________________________
Glaubst du noch oder denkst du schon?

Tao-Ho Offline

Zennois


Beiträge: 5.365

23.11.2008 18:32
#129 RE: Wissenschaftler und die Bibel Antworten

Hallo Reinecke,

und wie schaut es aus mit der Rotverschiebung? Auch keine Wissenschaft?

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So wie die Lotosblume lieblich und unbefleckt aus dem Schlamm sich erhebt...
() Tao-Ho

Eleasar ( Gast )
Beiträge:

23.11.2008 22:16
#130 RE: Wissenschaftler und die Bibel Antworten

Tao Ho
Es gibt nach dem heutigen Wissen in der Physik drei Möglichkeiten, das Licht einer ganzen Galaxie zu „röten“:

* Die kosmologische Rotverschiebung durch die Expansion des Universums.
* Die Rotverschiebung aufgrund des Doppler-Effektes.
* Graviationsrotverschiebung, die dadurch zustande kommt, dass sich Licht aus einem starken Gravitationspotential bewegt (z.B. bei einem Neutronenstern).

Die Deutung der Rotverschiebung als Doppler-Effekt ist sinnvoll für nicht zu weit entfernte Galaxien. Das Hubble-Gesetz jedoch ist eine Näherung, die aus dem Doppler-Effekt folgt und ist auch nur in unserer kosmischen Umgebung sinnvoll. Für die Galaxien mit den bisher höchsten beobachteten Rotverschiebungen gilt die lineare Beziehung des Hubble-Gesetzes nicht mehr. Die exakte Beziehung zwischen der Rotverschiebung und der Distanz von Galaxien ist im Allgemeinen nicht-linear und beinhaltet die Dynamik des Universums.

Warum ist das wichtig? Wird die Rotverschiebung einer gewissen Galaxie direkt als Fluchtgeschwindigkeit interpretiert, so wird dabei etwas über die Galaxie ausgesagt, nämlich dass sie sich mit einer gewissen Geschwindigkeit von uns fortbewegte, als das Licht von ihr ausgegangen war. Wird die Rotverschiebung der Galaxie hingegen kosmologisch gedeutet, wird nichts darüber ausgesagt, wie schnell sich die Galaxie bewegte, als das Licht von ihr ausging, sondern nur in welchem Maße sich das Universum seither ausgedehnt hat. Wie diese Expansion verlaufen ist, das heißt, ob linear, beschleunigend, oszillatorisch (=hin und her bewegend) etc., kann dabei der Rotverschiebung nicht angesehen werden, sondern muss anderweitig erörtert werden. Insbesondere über den Zeitraum dieser Ausdehnung ist dabei noch nichts ausgesagt.

Quelle: http://www.genesisnet.info/

Qtipie Offline




Beiträge: 761

24.11.2008 09:23
#131 RE: Wissenschaftler und die Bibel Antworten

In Antwort auf:
Man kann NICHTS mit Sicherheit sagen.


Mors certa, hora incerta.
(Der Tod ist sicher, die Stunde ungewiss.)

qilin Offline




Beiträge: 3.552

24.11.2008 09:43
#132 RE: Wissenschaftler und die Bibel Antworten

@ http://www.genesisnet.info/

Also wenn ich von diesem Text auf die Qualität der Quelle schließe, dann ist's nicht
sehr weit her damit. Was ist die 'kosmologische Rotverschiebung durch die Expansion
des Universums' denn Anderes als eine Wirkung des Dopplereffektes? Und der Fall
mit dem 'starken Gravitationspotential' ist zwar denkbar, aber doch nicht für eine ganze
Galaxie durch einen Neutronenstern - nicht mal das 'supermassive Schwarze Loch'
im Zentrum unserer eigenen Galaxis ist auf diese Methode nachweisbar...
Dass 'die exakte Beziehung zwischen der Rotverschiebung und der Distanz von Galaxien
im Allgemeinen nicht-linear ist und eine 'Dynamik des Universums' beinhaltet', ist reine
Vermutung. Soweit Vergleichsmessungen möglich sind, stimmen die Distanzen, die mit
der Rotverschiebung bestimmt wurden, mit den durch andere Verfahren ermittelten
recht gut überein. Wo die nicht möglich sind, kann man natürlich vermuten...
Wenn sich das Universum ausdehnt und so eine Rotverschiebung entsteht, bewegen
sich die rotverschobenen Objekte dann nicht von uns weg Wie dieses Entfernen
im Laufe der Geschichte verlaufen ist, ist in diesem Zusammenhang irrelevant.

___________________________
Nichts bedarf so sehr der Reform
wie die Meinungen anderer Leute. [Mark Twain]

() qilin

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

24.11.2008 09:56
#133 RE: Wissenschaftler und die Bibel Antworten

In Antwort auf:
Also wenn ich von diesem Text auf die Qualität der Quelle schließe, dann ist's nicht sehr weit her damit.

Genesisnet und "Wort und Wissen" sind fundamentalistische Seiten bzw. Verlage, die mit Biegen und Brechen versuchen, wissenschaftlich zu erscheinen. Es gab ja schon große Skandale, als Bücher von "Wort und Wissen" im Schulunterricht benutzt worden.

Ich halte es müßig auf "Argumente" von dort einzugehen, genau wie auf die von eleasar. Mit Fundamentalisten kann man nicht diskutieren, weil sie es gar nicht wollen. Da spielt es dann schon gar keine Rolle mehr, dass sie es auch nicht können.
Fundamentalisten sind in keiner Weise offen oder tolerant.
Für sie gilt für mich ganz besonders Sir Karl Poppers Wort:

Toleranz gegen Intolerante ist das Ende der Toleranz.

Ich fürchte, wer mit denen hier diskutiert gibt ihnen nur eine Bühne, die sie nicht verdienen.

Tao-Ho Offline

Zennois


Beiträge: 5.365

24.11.2008 12:56
#134 RE: Wissenschaftler und die Bibel Antworten

Nein ist diese Site niedlich, lieber Eleasar. Wirklich, sehr nett gemacht und
sowas von wissenschaftlich. Das andere Wissenschaftler nicht schon früher auf
diese Erkenntnisse gekommen sind - nicht nachvollziehbar...

Daher schliesse ich mich qilin und BS an. Poste ruhig weiter, denn was ich von
Dir zu halten habe weiss ich ja...

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() Tao-Ho

Reinecke ( gelöscht )
Beiträge:

24.11.2008 13:03
#135 RE: Wissenschaftler und die Bibel Antworten
In Antwort auf:
Das Fundament haben wir erhalten daran sollen wir nichts verändern, aber wir dürfen darauf aufbauen.


Das Fundament jeder Erkenntnis der Natur ist die Beobachtung natürlicher Vorgänge, nicht das Lesen irgebdwelcher offenbarten Weisheiten.

In Antwort auf:
Hallo Reinecke,

und wie schaut es aus mit der Rotverschiebung? Auch keine Wissenschaft?


Für konkrete Berechnungen wenden Sie sich bitte an den Physiker oder Mathematiker Ihres Vertrauens.

Nein, im Ernst, ich bin Theoretiker, also bitte keine Rechenprobleme... ;)
Qtipie Offline




Beiträge: 761

24.11.2008 14:18
#136 RE: Wissenschaftler und die Bibel Antworten
In Antwort auf:
Toleranz gegen Intolerante ist das Ende der Toleranz.


Es ist nicht das Ende der Toleranz, kann aber für die Toleranten das Ende ihres irdischen Lebens bedeuten, siehe Jesus. Das Ganze geht natürlich für einen Atheisten nicht auf, weil der ja nicht auf das Leben nach dem Tod vertraut, sondern nur auf das "Hier und Jetzt", was eben im Moment vor Augen ist. Daraus müsste übrigens folgen, dass Atheisten zwangsläufig selbst auch intolerant sind, und nur diejenigen Menschen, die ihre Feindesliebe so wie Jesus praktizieren wirklich "100% tolerant" genannt werden dürften. Daran sieht man auch, dass Vertrauen/Glauben an Gott durchaus praktisch relevant sein kann.

Ähm, ja. Wollte Dir dafür "danke" sagen, Bruder S. - wäre alleine wohl nicht darauf gekommen.
Reinecke ( gelöscht )
Beiträge:

24.11.2008 14:21
#137 RE: Wissenschaftler und die Bibel Antworten

Deine Logik ist micht eingängig. Warum muss ich jetzt genau intolerant sein?

Wobei: Auch meine Toleranz hat Grenzen, ist auch besser so. (frei nach Tod- & Mordschlag)

Ahriman Offline



Beiträge: 1.493

24.11.2008 14:26
#138 RE: Wissenschaftler und die Bibel Antworten

Zitat von Qtipie
Es ist nicht das Ende der Toleranz, kann aber für die Toleranten das Ende ihres irdischen Lebens bedeuten, siehe Jesus. Das Ganze geht natürlich für einen Atheisten nicht auf, weil der ja nicht auf das Leben nach dem Tod vertraut, sondern nur auf das "Hier und Jetzt", was eben im Moment vor Augen ist. Daraus müsste übrigens folgen, dass Atheisten zwangsläufig selbst auch intolerant sind, und nur diejenigen Menschen, die ihre Feindesliebe so wie Jesus praktizieren wirklich "100% tolerant" genannt werden dürften. Daran sieht man auch, dass Vertrauen/Glauben an Gott durchaus praktisch relevant sein kann.


Lange nicht mehr so einen dämlichen Quatsch gelesen. Fang mal an zu denken!
"Ich bin die Wahrheit und das Leben! Es führt kein anderer Weg zum Vater denn durch mich!"
Dieser Ausspruch ist ein markantes Beispiel für Intoleranz! Jesus, der jeden Nichtgläubigen mit Verdammnis und dem Schwefelsse bedrohte, war ein Musterbeispiel an Intoleranz.

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Glaubst du noch oder denkst du schon?

Tao-Ho Offline

Zennois


Beiträge: 5.365

24.11.2008 14:36
#139 RE: Wissenschaftler und die Bibel Antworten

Auweia... na dann will ich Dir mal ein Geheimnis verraten, Qutipie.
Auch Zen Buddhisten (wie ich - und ich bin Agnostikerin) leben
im Jetzt und Hier. Und Buddhisten sind um etliches Toleranter,
als Jesus es war.

In Antwort auf:
so wie Jesus praktizieren wirklich "100% tolerant" genannt werden dürften

Stimmt, zeigen die Postings von vielen christlich angehauchten Usern
hier im Forum immer wieder.

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So wie die Lotosblume lieblich und unbefleckt aus dem Schlamm sich erhebt...
() Tao-Ho

Eleasar ( Gast )
Beiträge:

24.11.2008 16:48
#140 RE: Wissenschaftler und die Bibel Antworten

In Antwort auf:
Nein ist diese Site niedlich, lieber Eleasar. Wirklich, sehr nett gemacht und
sowas von wissenschaftlich. Das andere Wissenschaftler nicht schon früher auf
diese Erkenntnisse gekommen sind - nicht nachvollziehbar...


Wovon redest du ? Das sind die erkenntnisse der Wissenschaft. Die Rotverschiebung wird ja nicht abgestritten.

Eleasar ( Gast )
Beiträge:

24.11.2008 16:53
#141 RE: Wissenschaftler und die Bibel Antworten

In Antwort auf:

Lange nicht mehr so einen dämlichen Quatsch gelesen. Fang mal an zu denken!
"Ich bin die Wahrheit und das Leben! Es führt kein anderer Weg zum Vater denn durch mich!"
Dieser Ausspruch ist ein markantes Beispiel für Intoleranz! Jesus, der jeden Nichtgläubigen mit Verdammnis und dem Schwefelsse bedrohte, war ein Musterbeispiel an Intoleranz.


Ja da stimme ich dir zu lange nicht mehr so einen Quatsch gelesen.

"Ich bin die Wahrheit und das Leben! Es führt kein anderer Weg zum Vater denn durch mich!"

Das hat überhaupt nichts mit Toleranz/Intoleranz zu tun.

Sowas nennt man eine Aussage über die einzige Möglichkeit.

Regens Küchl ( Gast )
Beiträge:

24.11.2008 17:04
#142 RE: Wissenschaftler und die Bibel Antworten

Zitat von Tao-Ho
Nein ist diese Site niedlich,

Aber für eine oftgestellte Frage gibt es da eine übersichtliche Erläuterung

Worin unterscheiden sich Kreationismus und „Intelligent Design“?
Im „Wissenschaftlichen Kreationismus“ amerikanisch-australischer Prägung wird eine sogenannte „Creation Science“ betrieben, welche die Zielsetzung verfolgt, auch ohne Bezug auf biblische Aussagen ein Schöpfungsverständnis der Welt (junge Erde, keine Makroevolution, katastrophische Bildung aller geologischen Schichten) mit naturwissenschaftlichen Daten und wissenschaftlicher Argumentation zu begründen. Meist ist damit auch der Anspruch verbunden, eine bessere wissenschaftliche Antwort zu bieten als die konkurrierende Evolutionsanschauung. Nicht selten wird dabei die eigene Sicht als einzig wissenschaftlich plausible Theorie betrachtet. Diese Sicht firmiert auch unter dem Schlagwort „Scientific Creationism", der von einem „Biblical Creationism“ unterschieden wird. Letzterer formuliert den biblischen Bezug in eindeutiger Weise, wobei die biblische Urgeschichte als historisch zuverlässig betrachtet wird.

Ob nun ein Bezug zur Bibel ausdrücklich formuliert wird oder nicht: Kreationismus beinhaltet folgende Sicht von der Geschichte der Schöpfung: Der Kosmos ist jung (größenordnungsmäßig um 10.000 Jahre alt), die Lebewesen sind als fertige Grundtypen geschaffen worden, und es gab eine weltweite Sintflut, die für die Entstehung des größten Teils der fossilführenden Schichtgesteine verantwortlich ist. Dies schließt ein, dass eine allgemeine Evolution der Lebewesen (alle Lebensformen stammen letztlich von sehr einfach gebauten Vorläufern ab; Makroevolution) abgelehnt wird.

Im deutschsprachigen Raum vertritt die Studiengemeinschaft Wort und Wissen eine biblische Schöpfungslehre. Mit dem Kreationismus im oben beschriebenen Sinne gibt es viele Gemeinsamkeiten: Die biblische Urgeschichte wird ebenfalls als historisch zuverlässig betrachtet, demnach wird auch hier davon ausgegangen, dass am Anfang der Geschichte der Lebewesen fertige, polyvalente Grundtypen standen (siehe Genetisch polyvalente Stammformen von Grundtypen). Der Kosmos (und damit auch die Erde auf ihr die fossilführenden geologischen Schichten) ist jung, und es gab eine erdweite Sintflut. Allerdings bleibt hier offen, welche Auswirkungen die Sintflut auf die Geologie hatte, und es wird (im Unterschied zum amerikanischen Kreationismus) mit der Möglichkeit umfangreicher geologischer Veränderungen auch vor und zum Teil nach der Sintflut gerechnet. In diesem Sinne wird eine sogenannte „biblisch-urgeschichtliche Geologie“ vertreten. (Näheres in Stephan & Fritzsche (2003) sowie in Stephan (2005).)

Die Evolutionsanschauung wird aus theologischen Gründen abgelehnt, weil sie mit der biblischen Heilsgeschichte nicht kompatibel ist (siehe hierzu Die biblische Urgeschichte im Neuen Testament). Der Evolutionslehre wird dennoch auf der Basis empirischer Befunde teilweise Plausibilität zugebilligt, besonders, was die Mikroevolution betrifft (vgl. dazu Evolutionsparadigma und Naturwissenschaft; zu „Mikroevolution“ siehe Mikro- und Makroevolution). Doch werden die Indizien für eine das gesamte Leben umfassende Evolution (Makroevolution) als nicht stichhaltig betrachtet. In verschiedenen Fachbereichen werden Daten und Sachverhalte, die einer evolutionären Interpretation entgegenstehen, publiziert und zur Diskussion gestellt. Eine zusammenfassende Darstellung bietet das Lehrbuch von Junker & Scherer (2001). Detailliertere Kritik findet sich in den Veröffentlichungen der Fachberichtsreihe „Studium Integrale“ (http://www.wort-und-wissen.de/si) und in zahlreichen Beiträgen von „Studium Integrale Journal“ (http://www.wort-und-wissen.de/sij). Die naturwissenschaftliche Argumentation wird nicht mit einem Absolutheitsanspruch vertreten, da sie – wie es generell bei Hypothesen im Rahmen der Wissenschaft der Fall sein sollte – nur hypothetisch formuliert werden kann (auch hierin liegt häufig ein Unterschied zum amerikanischen Kreationismus). Auch die theologische Position bezüglich des Verständnisses der biblischen Schöpfungsaussagen wird (ebenfalls im Unterschied zum amerikanischen Kreationismus) nicht verabsolutiert.

Der Ansatz des Intelligent Design (ID; siehe Einführung in „Intelligent-Design“) nimmt dagegen keinen Bezug auf die biblische Offenbarung, auch wenn die meisten (aber nicht alle!) ID-Vertreter Christen sind. Die ID-Bewegung will durch wissenschaftliche Analyse nachweisen, dass aus der komplexen Struktur des Kosmos und des Lebens auf das Wirken eines intelligenten Urhebers („Designers“) rückgeschlossen werden kann. Über Identität oder Attribute des Designers wird keine Aussage gemacht. Daher ist der ID-Ansatz mit sehr verschiedenen Gottesvorstellungen kompatibel und damit religiös ziemlich neutral. Der ID-Ansatz steht – geistesgeschichtlich gesehen – in der abendländischen philosophisch-theologischen Denktradition der „allgemeinen Offenbarung“ bzw. der „natürlichen Theologie“ (vgl. Kaiser 2005, S. 27f.). Viele ID-Vertreter akzeptieren eine allgemeine Evolution der Lebewesen und das damit verbundene hohe Kosmosalter ausdrücklich (womit sie sich klar vom Kreationismus und der oben beschriebenen biblischen Schöpfungslehre unterscheiden). Die Vorstellung einer ungelenkten, ausschließlich naturalistisch bzw. materialistisch zu deutenden Evolution wird jedoch eindeutig abgelehnt. Aufgrund der erheblichen Unterschiede zwischen ID und Kreationismus ist die häufig vorgebrachte Behauptung, es handle sich bei ID um versteckten Kreationismus, nicht haltbar. Die beiden Denkansätze von ID und Kreationismus sollten deutlich voneinander unterschieden werden.

Quellen

Junker R & Scherer S (2001) Evolution – ein kritisches Lehrbuch. Gießen, 5. Auflage. (http://www.wort-und-wissen.de/lehrbuch/main.html)

Kaiser B (2005) Studien zur Fundamentaltheologie, Bd. 1, Nürnberg.

Stephan (2005) Entgegnung auf einige Aspekte der Kritik an der biblisch-urgeschichtlichen Geologie. 66 S. http://www.wort-und-wissen.de/aufsaetze/a01/a01.pdf.

Stephan M & Fritzsche T (2003) Sintflut und Geologie. Schritte zu einer biblisch-urgeschichtlichen Geologie. Holzgerlingen, 2. Auflage 2003. (http://www.wort-und-wissen.de/buecher/geo/sintflut.html)
http://www.genesisnet.info/


euer ergebener

Regens Küchl

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

24.11.2008 19:25
#143 RE: Wissenschaftler und die Bibel Antworten

In Antwort auf:
Aber für eine oftgestellte Frage gibt es da eine übersichtliche Erläuterung
...aus der eindeutigen Sicht von Fundamentalsten und nur, wenn man die dort getroffenen Aussagen ungeprüft übernimmt.

Für mich ist auf diesen Seiten jedes und alles unglaubhaft. Auch die von dir angeführte "übersichtliche Erläuterung".
MMn soll dort das gezogen werden, was viele eben einfach nicht als gegeben sehen: Eine deutliche Grenze zwischen Kreationisten und ID. Das ganz allein deswegen, weil ID dort, wo die Kreos eigentlich gescheitert sind, für sie wieder ein Hintertürchen aufmacht.
Beim Schulunterricht in den USA z.B.

Tao-Ho Offline

Zennois


Beiträge: 5.365

24.11.2008 19:57
#144 RE: Wissenschaftler und die Bibel Antworten

Hallo Eleasar,

endlich hast Du es kappiert:

In Antwort auf:
Ja da stimme ich dir zu lange nicht mehr so einen Quatsch gelesen.

"Ich bin die Wahrheit und das Leben! Es führt kein anderer Weg zum Vater denn durch mich!"


Das ich sowas noch erleben darf... *tränenausdenaugenwisch*

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() Tao-Ho

Regens Küchl ( Gast )
Beiträge:

24.11.2008 23:59
#145 RE: Wissenschaftler und die Bibel Antworten

HEY- Ihr verwechselt da was Er soll doch dich Missionieren - Und nicht Du Ihn


euer ergebener

Regens Küchl

Tao-Ho Offline

Zennois


Beiträge: 5.365

25.11.2008 09:23
#146 RE: Wissenschaftler und die Bibel Antworten

Ich will ihn ja nicht missionieren. Von mir aus kann Eleasar auch an
ein grünrot gestreiftes Schwein mit Hörnern glauben.

Aber Eleasar hat versucht die Wissenschaft mit der Bibel in Verbindung
zu bringen mit einer echt niedlichen Site, die keinerlei Beweise liefern
kann und doch versucht alle Wissenschaften Gott unterzuschieben.

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So wie die Lotosblume lieblich und unbefleckt aus dem Schlamm sich erhebt...
() Tao-Ho

Ahriman Offline



Beiträge: 1.493

25.11.2008 10:36
#147 RE: Wissenschaftler und die Bibel Antworten

Zitat von Eleasar
Sowas nennt man eine Aussage über die einzige Möglichkeit.


Ja,und eben das ist Intoleranz. Man nennt es auch "Ein Brett vor dem Kopf". Wobei man statt des Bretts auch eine Bibel nehmen kann.

_____________________________________
Glaubst du noch oder denkst du schon?

Qtipie Offline




Beiträge: 761

25.11.2008 12:42
#148 RE: Wissenschaftler und die Bibel Antworten

Hab mal in einem Film gesehen, dass angeblich eine Bibel vor der Brust (nicht vorm Kopf) einem Soldaten im 2. Weltkrieg das Leben gerettet haben soll (hat die Kugel abgebremst und nicht durchgelassen, die sonst direkt ins Herz gegangen wäre).

qilin Offline




Beiträge: 3.552

25.11.2008 12:55
#149 RE: Wissenschaftler und die Bibel Antworten

Bloß gut, dass es nicht Das Kapital von Marx war - das hätte die Kugel natürlich durchgelassen...

___________________________
Nichts bedarf so sehr der Reform
wie die Meinungen anderer Leute. [Mark Twain]

() qilin

Qtipie Offline




Beiträge: 761

25.11.2008 12:58
#150 RE: Wissenschaftler und die Bibel Antworten

Der Soldat war wohl ein Amerikaner. Da bekommt der Begriff "Bible-belt" eine ganz neue Bedeutung... http://de.wikipedia.org/wiki/Bible_Belt

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"Ich bin völlig anderer Meinung als Sie. Aber ich werde mein Leben dafür einsetzen,
dass Sie sie sagen dürfen!" (Voltaire)

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