Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden Impressum 
Religionsforum
Atheismus vs. Religionen  


Der substanzielle  Dialog 

Für (echten) Säkularismus und freie Religionskritik!


Mach mit! Du auch!


Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 199 Antworten
und wurde 6.732 mal aufgerufen
 Christentum
Seiten 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8
Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 18.885

11.11.2008 18:10
#76 Hat das Christentum wirklich etwas Gutes gebracht? Antworten

In Antwort auf:
Ok trenne wir die Moral von Gott. Jeder handelt nach eigenem Gutdünken.

Jou. Und jeder denkt sich seinen Teil. Und die Christen wissen Leute wie mich im Feuersee. Ein vor Gott Verdammter. An einer besseren Außenpräsentation - auch vor den Christen - wäre mir schon gelegen... Du kannst dir nicht deine eigene Wahrheit bauen. Entweder legst du richtig oder falsch.

_____________________________________________
"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Eleasar ( Gast )
Beiträge:

11.11.2008 18:17
#77 RE: Hat das Christentum wirklich etwas Gutes gebracht? Antworten

Gysi

Ich sehe es in der Schule bei meinen Klassenkameraden. Ich sehe es in der Arbeit bei den Kollegen.

Einen festen Maßstab halte ich aus diesem Grund für richtig.

blob Offline



Beiträge: 128

11.11.2008 18:56
#78 RE: Hat das Christentum wirklich etwas Gutes gebracht? Antworten

nehmen wir mal an,es ist mehrfach bewiesen worden,dass gott NICHT existiert...

würden dann leute andere töten,weil ja sowieso keiner da ist,von dem man nach dem tod durch eine "hölle" bestraft werden kann?würde das soziale zusammenleben dann völlig zusammenbrechen und sitte und moral mehr oder weniger verschwinden,weil jeder seine eigenen moralischen grundsätze aufstellt,die meist zum nachteil anderer ausfallen?

vermutlich nicht,ergo dürfte moral auch ohne gott vorhanden sein.


im gegensatz dazu muss ich aber leider sagen,dass ich teilweise schon erschüttert bin,wie sitte und moral in unserer heutigen gesellschaft immer weniger von bedeutung sind.ob das wohl etwas mit der steigenden zahl von atheisten und agnostikern zu tun hat?!reine mutmaßungen...und bevor jemand fragt:ja,ich habe diesen zugegebenermaßen sehr strittigen sachverhalt auch schon mehrfach erlebt.

oder ich bin einfach zu idealistisch

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.255

11.11.2008 19:34
#79 RE: Hat das Christentum wirklich etwas Gutes gebracht? Antworten

In Antwort auf:
im gegensatz dazu muss ich aber leider sagen,dass ich teilweise schon erschüttert bin,wie sitte und moral in unserer heutigen gesellschaft immer weniger von bedeutung sind.ob das wohl etwas mit der steigenden zahl von atheisten und agnostikern zu tun hat?!
Wieso? Nach meinung der Atheisten fällt doch der Pegel der Moral- und Ethiklosigkeit, je höher der Anteil der Atheisten ist...


In Memory of Soul-Society

Wohl gibt es zwei Arten von Freunden und es sind diese: Käufliche und Unbezahlbare

Wo Wahrheit ist, ist Bescheidenheit (K.H.Deschner)

Wir wissen nur so viel, wie wir fragen (Wessel Gansfort, 1419-1489)

Xeres Offline




Beiträge: 2.587

11.11.2008 19:39
#80 RE: Hat das Christentum wirklich etwas Gutes gebracht? Antworten

Du meinst, die Leute sind auch heut zu tage nur deshalb in der Lage, zivilisiert zusammen zu leben, weil sie Angst vor göttlicher Strafe haben...?
Und natürlich muss "Sitte und Moral" immer weiter an Bedeutung verlieren, weil eben das passiert: Die Menschen ändern sich und damit auch die Sprache und die Bedeutung von "Sitte und Moral". Die war vor 2000 Jahren gewiss eine andere als heute. Das ist ein Problem, wenn man eine Heilige Schrift hat, die unveränderliche Werte vorgibt.
Der Mensch muss immer selbst darauf achten, das die allgemeinen Verhaltensformen das Soziale Zusammenleben stützen.

__________________________________________________
Galaxy Zoo, where you can help astronomers explore the Universe

blob Offline



Beiträge: 128

11.11.2008 19:44
#81 RE: Hat das Christentum wirklich etwas Gutes gebracht? Antworten

In Antwort auf:
Wieso? Nach meinung der Atheisten fällt doch der Pegel der Moral- und Ethiklosigkeit, je höher der Anteil der Atheisten ist...


klar...was sollen atheisten denn sonst sagen?!

dummy Offline



Beiträge: 34

11.11.2008 19:57
#82 RE: Hat das Christentum wirklich etwas Gutes gebracht? Antworten

Nimmt die Moral wirklich ab, so wie es die Alten schon immer beklagen.
Oder ändern sich nur die Vorstellungen im Rahmen gesellschaftlicher Veränderungen.

Vielleicht ist der Verlust an Moral nur der Verlust an den eigenen liebgewordenen Vorstellungen.

mfg.dummy

----------------------------------------------------------------------------------
Dieser Beitrag enthält eine erhöhte Konzentration an Ironie und Sarkasmus. Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen sie ihren gesunden Menschenverstand oder lassen es bleiben.

maleachi 89 ( Gast )
Beiträge:

11.11.2008 20:02
#83 RE: Hat das Christentum wirklich etwas Gutes gebracht? Antworten
In Antwort auf:
dass ich teilweise schon erschüttert bin,wie sitte und moral in unserer heutigen gesellschaft immer weniger von bedeutung sind.

Wie definierst du Sitte und wie Moral? In welchem Kontext, welcher heutigen Gesellschaft, die in der Bundesrepublik, der Weltgesellschaft oder speziellen Einzugsgebieten?

Denn wenn du es weltmäßig siehst, kann die prognostizierte Gottlosigkeit nicht unbedingt daran Schuld sein, denn Religionen sind z.B. in Form der Charismatiker in Süd-und Latainamerika oder dem wachsenden Islam weltweit auf dem Vormarsch.
Sollte umgedreht ein Schuh draus werden?
blob Offline



Beiträge: 128

11.11.2008 20:09
#84 RE: Hat das Christentum wirklich etwas Gutes gebracht? Antworten

In Antwort auf:
Du meinst, die Leute sind auch heut zu tage nur deshalb in der Lage, zivilisiert zusammen zu leben, weil sie Angst vor göttlicher Strafe haben...?


näh,ich meine,dass auch ohne gott auf jeden fall ein zivlisiertes zusammenleben mit moralischen werten möglich ist,aber trägt die aussicht auf bestrafung bei grober missachtung solcher werte und vorstellungen nicht dazu bei,dass eben jene moralischen werte noch etwas "besser" ausfallen und strenger eingehalten werden???PLUS die "verehrung" eines wesens,das diese werte "propagiert" und an das man gleichzeitig glaubt,ein wesen das die eigenen hoffnungen trägt...

In Antwort auf:
Und natürlich muss "Sitte und Moral" immer weiter an Bedeutung verlieren, weil eben das passiert: Die Menschen ändern sich und damit auch die Sprache und die Bedeutung von "Sitte und Moral". Die war vor 2000 Jahren gewiss eine andere als heute. Das ist ein Problem, wenn man eine Heilige Schrift hat, die unveränderliche Werte vorgibt.



ich habe mich leider etwas missverständlich ausgedrückt,ich meinte eig "stellenwert von sitte und moral"

ansonsten stimme ich dir (im grossen und ganzen) zu...

aber eine kurze frage:haben die 10 gebote heute keine gültigkeit mehr???

In Antwort auf:
Der Mensch muss immer selbst darauf achten, das die allgemeinen Verhaltensformen das Soziale Zusammenleben stützen.


absolut richtig!

blob Offline



Beiträge: 128

11.11.2008 20:24
#85 RE: Hat das Christentum wirklich etwas Gutes gebracht? Antworten
In Antwort auf:
Wie definierst du Sitte und wie Moral? In welchem Kontext, welcher heutigen Gesellschaft, die in der Bundesrepublik, der Weltgesellschaft oder speziellen Einzugsgebieten?


ich betrachte unsere gesellschaft,die einzige von der ich behaupten kann halbwegs zu wissen,wie die zustände sind.global gesehen kann ich kein urteil abliefern,da fehlen die kenntnisse.

eine sittliche und moralische gesellschaft ist für mich eine gesellschaft,in der die menschen nicht immer nur auf ihren eigenen vorteil aus sind,wo erfolg nicht direkt missgönnt wird,wo neid ein fast ausgestorbenes wort ist,wo man sich auf leute verlassen kann aus gründen der nächstenliebe beispielsweise,hilfsbereitschaft,solidarität usw usw.ich hab es bereits erwähnt,möglicherweise bin ich da einfach viel zu idealistisch,aber so stelle ich mir eine gesellschaft mit sitte und moral vor.

aber klar,da wo materieller besitz existiert,da existiert auch neid und hass,war wohl schon immer so und wird wohl auch immer so bleiben...
maleachi 89 ( Gast )
Beiträge:

11.11.2008 20:33
#86 RE: Hat das Christentum wirklich etwas Gutes gebracht? Antworten

In Antwort auf:
eine sittliche und moralische gesellschaft ist für mich eine gesellschaft,in der die menschen nicht immer nur auf ihren eigenen vorteil aus sind,wo erfolg nicht direkt missgönnt wird,wo neid ein fast ausgestorbenes wort ist,wo man sich auf leute verlassen kann aus gründen der nächstenliebe beispielsweise,hilfsbereitschaft,solidarität usw

Aber wo hat es eine solche 'ideale' Gesellschaft je gegeben? Und einen Verfall dieser Werte zu beklagen, die nie in solch reinster Form gegeben waren, hat entweder mit ideologischen Absichten zu tun oder sind, wie du schon sagst, idealistisch.
Idealismus ist ja nicht das schlechteste, hat leider aber all zu oft nichts mit der Wirklichkeit zu tun bzw. schiebt sie zur Seite oder ignoriert sie.

blob Offline



Beiträge: 128

11.11.2008 20:40
#87 RE: Hat das Christentum wirklich etwas Gutes gebracht? Antworten
mit dem verfall beziehe ich mich eig darauf,dass wir uns in meinen augen immer weiter von dem idealzustand entfernen anstatt uns daran anzunähern,wozu wir allein schon von unserer entwicklung und unserem wissen her in der lage wären,davon bin ich überzeugt.

und sicherlich hat es solch eine idealgesellschaft vermutlich nie gegeben,aber es gab zeiten,in denen man durchaus näher dran war als heute -> je einfacher das leben desto leichter ist es auch,den idealzustand zu erreichen.
Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

11.11.2008 21:05
#88 RE: Hat das Christentum wirklich etwas Gutes gebracht? Antworten

In Antwort auf:
dass ich teilweise schon erschüttert bin,wie sitte und moral in unserer heutigen gesellschaft immer weniger von bedeutung sind.

Dem kann ich nur zustimmen. Es gibt einfach noch zu viele Abrahamsgottesgläubige.

Tao-Ho Offline

Zennois


Beiträge: 5.365

12.11.2008 07:40
#89 RE: Hat das Christentum wirklich etwas Gutes gebracht? Antworten

In Antwort auf:
aber eine kurze frage:haben die 10 gebote heute keine gültigkeit mehr???

Zum Glück haben Menschen diese Gebote durch die Gesetzgebung ersetzt, so das
ich meinen Sohn nicht mehr steinigen lassen muss, nur weil er einem anderen
Glauben angehört, als ich.
Auch ist ein Kind nicht mehr gezwungen seine Eltern, wenn diese schlecht
sind, zu ehren und zu lieben. Es darf, ohne Androhung von Todesstrafe,
auch mal seine Eltern "fluchen" und muss nicht sterben.

Find ich viel feiner...

----------------------------------------------------------------------------------------------------
So wie die Lotosblume lieblich und unbefleckt aus dem Schlamm sich erhebt...
() Tao-Ho

qilin Offline




Beiträge: 3.552

12.11.2008 08:34
#90 RE: Hat das Christentum wirklich etwas Gutes gebracht? Antworten

Zitat von blob
eine sittliche und moralische gesellschaft ist für mich eine gesellschaft,in der die menschen nicht immer nur auf ihren eigenen vorteil aus sind,wo erfolg nicht direkt missgönnt wird,wo neid ein fast ausgestorbenes wort ist,wo man sich auf leute verlassen kann aus gründen der nächstenliebe beispielsweise,hilfsbereitschaft,solidarität usw usw.
...
und sicherlich hat es solch eine idealgesellschaft vermutlich nie gegeben,aber es gab zeiten,in denen man durchaus näher dran war als heute -> je einfacher das leben desto leichter ist es auch,den idealzustand zu erreichen.

Diese Sichtweise ist wieder genau die traditionell-idealistische wie in der Antike -
das 'goldene Zeitalter', die 'Regierung der Fünf Gesetzgeber', die 'Zeit der Alten',
in der das Leben einfach war [in jeder Hinsicht... ] - als man säte, pflügte und
erntete, schöne Gedanken dachte und gottesfürchtig war - trotzdem leider eine
Legende - wie's schon in der Bibel steht mit der Geschichte von Kain und Abel...
Je einfacher das Leben ist, desto mehr muss man kämpfen, um zu überleben

___________________________
Nichts bedarf so sehr der Reform
wie die Meinungen anderer Leute. [Mark Twain]

() qilin

blob Offline



Beiträge: 128

12.11.2008 12:14
#91 RE: Hat das Christentum wirklich etwas Gutes gebracht? Antworten

In Antwort auf:
Je einfacher das Leben ist, desto mehr muss man kämpfen, um zu überleben


zweifellos richtig!

aber obwohl ein solches leben mit arbeitsintensiven vorkehrungen und handlungen verbunden ist muss man doch sagen,dass die menschen in einer solchen gemeinschaft wesentlich glücklicher und auch moralischer wären,oder nicht?einfach ausgedrückt:wo kein bzw kaum persönlicher besitz ist,kann auch kaum neid aufkeimen.

was ich damit sagen will:in einer solchen gesellschaft,die sich komplett selbst versorgt (oder wie du es ausgedrückt hast:säen,pflügen,ernten) wäre im prinzip alles lebensnotwendige gegeben.unterkunft,nahrung,soziale gemeinschaft!klar,total archaisch und so,aber sicher nicht schlecht für den stellenwert von moral und sitte.

aber da wir uns hier auf einer extrem hypothetischen und unrealistischen ebene befinden sollten wir es wohl dabei belassen.

kurze anmerkung:ich bin trotzallem der meinung,dass hauptsächlich materieller besitz und eine schon fast perverse form des kapitalismus für gewisse missstände wie neid,hass und gier verantwortlich sind,die wiederrum zu dem angesprochenen verfall von moral und sitte führen.und wie lässt sich in dem zusammenhang erklären,dass in bangladesh die glücklichsten menschen leben?
liegt bestimmt nicht am schönen wetter...

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

12.11.2008 12:46
#92 RE: Hat das Christentum wirklich etwas Gutes gebracht? Antworten

In Antwort auf:
ich bin trotzallem der meinung,dass hauptsächlich materieller besitz und eine schon fast perverse form des kapitalismus für gewisse missstände wie neid,hass und gier verantwortlich sind,die wiederrum zu dem angesprochenen verfall von moral und sitte führen.und wie lässt sich in dem zusammenhang erklären,dass in bangladesh die glücklichsten menschen leben?

Gibt nicht viel her, die Meinung.

Zum ersten Teil: Es gab ne Zeit, in der die Leute einfach lebten und die 10 Gebote sozusagen Gesetz waren. Das war lange vor dem Kapitalismus. Durch Neid, Hass und Gier, besonders der Kirchen, kam es in dieser Zeit durch die immer wieder zu abscheulichen Verbrechen an der Menschheit und an Einzelnen.

Zum zweiten Teil:

Gerade im Zusammenhang mit Banladesh (und irgend nem südamerikanischen Land) wurde festgestellt, dass der Zufriedenheitsfaktor weder von Moral und Sitte noch von gesellschaftlichen Vermögen abhängt, sondern in größtem Maße vom Fehlen von gesellschaftlichen Unterschieden.
Kurz gesagt: Wenn alle gleich arm sind fühlen sich die Leute wohler, als wenn alle gleich reich sind aber ein paar noch etwas reicher.

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

12.11.2008 12:48
#93 RE: Hat das Christentum wirklich etwas Gutes gebracht? Antworten
Ich würde aber gern aufs Thema hier zurückkommen, das inzwischen ziemlich verschütt gegangen ist.

Hast du was, was das Christentum für die ganze Menschheit gebracht hat?

blob Offline



Beiträge: 128

12.11.2008 13:24
#94 RE: Hat das Christentum wirklich etwas Gutes gebracht? Antworten

In Antwort auf:
Es gab ne Zeit, in der die Leute einfach lebten und die 10 Gebote sozusagen Gesetz waren.


dumm nur,wenn sich die wenigsten daran halten und trotzdem klauen wie die raben,den nachbarn killen um seinen kleinen acker zu übernehmen,irgendwelche mädchen vergewaltigen und sowas...


In Antwort auf:
Durch Neid, Hass und Gier, besonders der Kirchen, kam es in dieser Zeit durch die immer wieder zu abscheulichen Verbrechen an der Menschheit und an Einzelnen.



und...?

die kirche ist eine weltliche institution,geführt von ganz normalen menschen;unter dem deckmantel der religion sind viele abscheuliche sachen passiert,was aber nicht heisst,dass es die religion so verlangt.
leider ist die kirche untrennbar mit religion verbunden,und so kommt es dazu dass die religion verurteilt wird,und nicht diejenige,die dafür verantwortlich sind:menschen,die behaupten (!!!) christlich/theistisch zu sein,um dann letztendlich das christentum dazu missbrauchen,ihre kranken,hasserfüllten ansichten und taten zu legitimieren.

In Antwort auf:
Gerade im Zusammenhang mit Banladesh (und irgend nem südamerikanischen Land) wurde festgestellt, dass der Zufriedenheitsfaktor weder von Moral und Sitte...


hab ich auch nicht behauptet.moral und sitte werden in so einer gesellschaft gesteigert.wenn ich zufrieden und glücklich bin,bin ich doch erst recht noch fähiger,moralisch zu handeln.

In Antwort auf:
...noch von gesellschaftlichen Vermögen abhängt, sondern in größtem Maße vom Fehlen von gesellschaftlichen Unterschieden.
Kurz gesagt: Wenn alle gleich arm sind fühlen sich die Leute wohler, als wenn alle gleich reich sind aber ein paar noch etwas reicher.


sie fühlen sich wohler,weil sie alle gleich-arm sind,aber (gesellschaftliches) vermögen spielt keine rolle???


vermögen/besitz spielt eben doch eine rolle.

ich besitze etwas.mein nachbar besitzt in etwa genau so viel.der typ am ende der strasse besitzt mehr als wir beide.wir fühlen uns zwar einigermaßen wohl und sind halbwegs glücklich,aber ich und mein nachbar sind neidisch,weil der typ am ende der strasse noch MEHR besitzt.wenn wir alle nur hemd,eine hose,eine kleine baracke und ein feld für den reisanbau hätten,wären wir alle noch gleich glücklich,und keiner beneidet den anderen um etwas.

ist es nun besser,viel zu besitzen mit dem wissen,dass andere noch mehr haben oder weniger zu besitzen,wobei jeder das gleiche besitzt???

blob Offline



Beiträge: 128

12.11.2008 13:29
#95 RE: Hat das Christentum wirklich etwas Gutes gebracht? Antworten
In Antwort auf:
Ich würde aber gern aufs Thema hier zurückkommen, das inzwischen ziemlich verschütt gegangen ist.


gute idee


In Antwort auf:
Hast du was, was das Christentum für die ganze Menschheit gebracht hat?


wir haben uns ja inzwischen darauf geeinigt,dass gott für die neutrale allgemeinheit NICHTS getan hat,und genauso sieht es auch mit dem christentum an sich aus:der menschheit an sich(abgesehen von dem theistischen blickwinkel mit der erlösung und so weiter)hat das christentum ebenfalls NICHTS gebracht.
Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

12.11.2008 13:32
#96 RE: Hat das Christentum wirklich etwas Gutes gebracht? Antworten

Na ja, dann warten wir halt, ob irgendjemand anderer was findet.
Würde mich aber auch überraschen.

Tao-Ho Offline

Zennois


Beiträge: 5.365

12.11.2008 14:16
#97 RE: Hat das Christentum wirklich etwas Gutes gebracht? Antworten

Also ich habe nichts gefunden, was das Christentum jemals Gutes getan hätte.

Sicher sind da solche Menschen wie Hildegard von Bingen und Albert Schweitzer,
aber die sind ja nicht DAS Christentum und sie haben nicht wirklich bleibendes
hinterlassen.

Und wenn man Schuld und Sühne aufrechnet - da überwiegen die schlechten Dinge...

----------------------------------------------------------------------------------------------------
So wie die Lotosblume lieblich und unbefleckt aus dem Schlamm sich erhebt...
() Tao-Ho

Eleasar ( Gast )
Beiträge:

12.11.2008 15:24
#98 RE: Hat das Christentum wirklich etwas Gutes gebracht? Antworten

Tao ho

Sühne ist doch nichts schlechtes?

Aber erkläre mir mal das gute daran seinen Eltern zu fluchen.



Außerdem bin mir nähmlich sicher das Schwierigkeiten mit den Eltern immer Auswirkungen auf die Ehe haben.

Das was ich als Christentum betrachte ist gut.

Wir sollen unsere Nächsten lieben.

qilin Offline




Beiträge: 3.552

12.11.2008 15:59
#99 RE: Hat das Christentum wirklich etwas Gutes gebracht? Antworten

Zitat von Eleasar
Sühne ist doch nichts schlechtes?
Aber erkläre mir mal das gute daran seinen Eltern zu fluchen.

Außerdem bin mir nähmlich sicher das Schwierigkeiten mit den Eltern immer Auswirkungen auf die Ehe haben.
Das was ich als Christentum betrachte ist gut.
Wir sollen unsere Nächsten lieben.

Sühne ist 'Wiedergutmachung, Ersatz für Unrecht' - wenn jemand das kann,
ist es sicherlich nichts Schlechtes.

Es ging wohl nicht darum, dass es gut wäre, seinen Eltern zu fluchen -
allerdings wird Kindern [auch in der Bibel und in den Vorschriften dort,
und auch von den Eltern] so einiges angetan, das mir doch 'fluchwürdig'
erscheint - und sicherlich heftige Auswirkungen auf eine spätere Ehe hat

Dass es gut ist, seinen Nächsten zu lieben - kein Problem. Nur ist es leider
häufig so, dass 'Problemfälle' aus christlichen Gemeinschaften sehr schnell
'hinausgenächstenliebt' werden, wie schon meine Mutter (alte Reli-Lehrerin)
feststellte...

___________________________
Nichts bedarf so sehr der Reform
wie die Meinungen anderer Leute. [Mark Twain]

() qilin

Eleasar ( Gast )
Beiträge:

12.11.2008 16:35
#100 RE: Hat das Christentum wirklich etwas Gutes gebracht? Antworten

Quilin

In Antwort auf:
Es ging wohl nicht darum, dass es gut wäre, seinen Eltern zu fluchen -
allerdings wird Kindern [auch in der Bibel und in den Vorschriften dort,
und auch von den Eltern] so einiges angetan, das mir doch 'fluchwürdig'
erscheint - und sicherlich heftige Auswirkungen auf eine spätere Ehe hat


Gut ich habe aber Bezug auf Tao Ho´s Eltern genommen nicht auf Kinder in der Bibel.

In Antwort auf:
Dass es gut ist, seinen Nächsten zu lieben - kein Problem. Nur ist es leider
häufig so, dass 'Problemfälle' aus christlichen Gemeinschaften sehr schnell
'hinausgenächstenliebt' werden, wie schon meine Mutter (alte Reli-Lehrerin)
feststellte.


Das hängt von der Definition von "Nächstenliebe" ab.

Seiten 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8
 Sprung  
________________________________________

"Ich bin völlig anderer Meinung als Sie. Aber ich werde mein Leben dafür einsetzen,
dass Sie sie sagen dürfen!" (Voltaire)

"Habe den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!" (Immanuel Kant)

________________________________________

=> "Die Ewigkeit gibt es ohne Gott!"

... Platz für Verlinkungsaustausche ...

VORSICHT! Vertrauensunwürdige Werbung!

Xobor Erstelle ein eigenes Forum mit Xobor
Datenschutz