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Dieses Thema hat 199 Antworten
und wurde 6.756 mal aufgerufen
 Christentum
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qilin Offline




Beiträge: 3.552

12.11.2008 17:27
#101 RE: Hat das Christentum wirklich etwas Gutes gebracht? Antworten

Zitat von Eleasar
ich habe aber Bezug auf Tao Ho´s Eltern genommen nicht auf Kinder in der Bibel
Du fragtest aber, was gut daran sollte, seinen Eltern zu fluchen - darauf habe ich geantwortet.
Was Tao-Ho und ihre Eltern angeht - hat sie darüber konkret etwas geschrieben? Und falls ja -
hätte sie denn keinen Grund das zu tun


In Antwort auf:
Das hängt von der Definition von "Nächstenliebe" ab.
Natürlich - und, was folgt daraus

___________________________
Nichts bedarf so sehr der Reform
wie die Meinungen anderer Leute. [Mark Twain]

() qilin

Eleasar ( Gast )
Beiträge:

12.11.2008 17:34
#102 RE: Hat das Christentum wirklich etwas Gutes gebracht? Antworten

Quilin

In Antwort auf:
Du fragtest aber, was gut daran sollte, seinen Eltern zu fluchen - darauf habe ich geantwortet.
Was Tao-Ho und ihre Eltern angeht - hat sie darüber konkret etwas geschrieben? Und falls ja -
hätte sie denn keinen Grund das zu tun


Man kann alles Begründen. Ob es richtig /hilfreich ist steht woanders.


In Antwort auf:
Natürlich - und, was folgt daraus


Wenn ich jemanden Liebe liegt mir sein wohl am Herzen.

Wenn es mir nur um mich geht und ich meine Ruhe haben will, werde
ich mich damit begnügen der Person aus dem Weg zu gehen.

Oder die Person wegeckeln. - Was natürlich nichts mit Liebe zu tun hat.


emporda ( Gast )
Beiträge:

12.11.2008 17:37
#103 RE: Hat das Christentum wirklich etwas Gutes gebracht? Antworten

Meines Erachtens war das Christentum ein wichtiger Entwicklungsschritt auf dem Weg zu universalen Menschenrechten. Der Grund ist der universalistische Anspruch.
---------------------------------
Die ganze christliche Geschichte und Tradition angefangen mit dem Volk der Hebräer ist eine Fälschung.

Nach den geschichtlichen Quellen war es nicht einmal ein Volk, sondern nur diverse Clans mit einer gemeinsamer Lebensweise. Sie haben von Raub und Plünderung gelebt und im Dreieck Tyros, Damaskus, Jerusalem nahezu jede Siedlung überfallen, bei der es etwas zu holen gab. Im Amarna Archiv (etwa 383 Texte) des Echnaton gibt es viele Beschwerden von Vassallenherrschern (Dorfvorsteher) der Gegend, die über die Räubereien der Hapiru (Hebräer) bitter Klage führen und dringend um militärischen Beistand bitten - immer erfolglos.

Die Vorläufer dieser Hapiru Räuberbanden sind als Hyksos im gleichen Stil in Ägypten eingefallen, haben sich den Nordteil des Landes geklaut und wurden nach 108 Jahren wieder gewaltsam vertrieben. Die Zahlen dazu vom frühen Geschichtsschreiber Manetho angegeben und von Flavius Josephus zitiert, die sind um den Faktor 1000 übertrieben. In Althebräisch bedeutet 1000 ein Kürzel für "viele" oder "große Menge", Manethos 240.000 Hyksos vertrieben von 180.000 ägyptischen Soldaten waren nur 240 Mann, die einem Heerhaufen von 180 Mann gewichen sind, ganz Ägypten konnte 1532 v.C. niemals so viele Soldaten aufbringen.

Als dann noch Landraub im großen Stil dazu kam, brauchten die Hapiru eine mythische Fabel um ihr schon damals kriminelles Handeln zu rechtfertigen. Also wurde man das von Gott auserwählte Volk, das nur das göttliche Versprechen eingelöst hat. Die "Tradition" als Räuber und Strauchdieb wurde von den Hebräern gut 1000 Jahre lang gepflegt, dann konnte es die Gegenseite besser und hat den Clan gleich mehrfach in die Pfanne gehauen - als Arbeitssklaven erst nach Niniveh und dann nach Babylon verschleppt

Diesem Beispiel sind viele Herrscher gefolgt und haben eine fast endlose Zahl von "gerechten" Kriegen geführt. Zuletzt war es unser germanischer Schwafelweltmeister Wilhelm II und danach der GRÖFATZ, der Lebensraum für die arische Herrenrasse (neudeutsch für auserwähltes Volk) schaffen wollte. Das geschichtliche Fundament des Christentums basiert auf Raub, Diebstahl, Plünderung, Mord und Totschlag alles mit dem Zweck der persönlichen Bereicherung auf Kosten Dritter. Der erhobene moralische Anspruch des Christentums ist nur Marketing und Blendfassade, er wird so gut wie nie erfüllt. Das Vermögen des Christentums resultiert fast nur aus gefälschten Besitzurkunden, der Hinterlassenschaft von ermordeten Opfern und dem Besitztümern von Vertrieben anderer Glaubensrichtungen - in der Summe Millionen von Menschen.

Die Hominiden sind Millionen Jahre lang als Jäger und Sammler durch die Lande gezogen. Alles was irgendwo rumliegt oder rumläuft und nützlich sein könnte, das gehört dem Entdecker. Das ist in den Genen tief verwurzelt. Der neumodische Begriff von Besitz dagegen nicht.

emporda ( Gast )
Beiträge:

12.11.2008 17:58
#104 RE: Hat das Christentum wirklich etwas Gutes gebracht? Antworten

wir haben uns ja inzwischen darauf geeinigt,dass gott für die neutrale allgemeinheit NICHTS getan hat,und genauso sieht es auch mit dem christentum an sich aus:
---------------------
Das Christentum als friedliche Religion, der die Menschen freudig in Massen zuströmten, das ist ein Märchen nur all zu gerne vom Vatikan vermarktet. Den Menschen wird die neue Religion mit Intoleranz und beispielloser Brutalität gegen Andersdenkende und Abweichler aufgezwungen. Auf dem Konzil von Arles (314 n.C.) belegte die Kirche jeden Deserteur des kaiserlichen Heeres mit dem Bann. Auf Ausübung heidnischer Gottesdienste steht ab 356 n.C. die Todesstrafe. Das Christentum usurpierte die Macht im Römischen Reich und geht grausam mit Häretikern und Andersgläubigen um. Eine Vernichtung ohne Beispiel beginnt mit der Herrschaft des ersten katholischen Kaisers Theodosius I. Im Religionsedikt von Thessaloniki von 380 n.C. heißt es: „Wir befehlen, dass diejenigen, welche dies Gesetz befolgen, den Namen 'katholische Christen' annehmen sollen; die übrigen dagegen, welche wir für toll und wahnsinnig erklären, haben die Schande zu tragen, Ketzer zu heißen. Ihre Zusammenkünfte dürfen sich nicht als Kirchen bezeichnen. Sie müssen zuerst von der göttlichen Rache getroffen werden, sodann auch von der Strafe unseres Zornes, wozu wir die Vollmacht dem himmlischen Urteil entlehnen."

Im Jahr 415 n.C. wird die berühmte heidnische Philosophin und Mathematikerin Hypatia als Zauberin diffamiert. Mönche reißen ihr die Kleider vom Leib und zerstückelten den Körper mit Glasscherben. 416 n.C. werden Nichtchristen aus staatlichen Ämtern entfernt, 418 n.C. werden alle antichristlichen Schriften verbrannt, 423 n.C. und 435 n.C. wird die Teilnahme an heidnischen Kultfeiern mit Verbannung und Gütereinzug bedroht, 438 n.C. werden heidnische Kulte bei Todesstrafe verboten, 438 n.C. werden sämtliche Tempel zerstört. Das Decretum-Gelasianum des römischen Konzils von 496 n.C. ist der älteste Index verbotener Bücher. Im sechsten Jahrhundert erklärte man Heiden für rechtlos, ein juristischer Freibrief für Sklavenarbeit und späteren Sklavenhandel. Die Vorgehensweise ist fast identisch mit totalitären Regimen wie Stalin, Hitler, rote Kmer, DDR und viele andere.

So ging es Jahrhunderte weiter mit Kriegen und Zwangschristianisierungen allerorts. Der größte Betrug ist die „Konstantinsche Schenkung", nach der Konstantin dem Papst Silvester I. das westliche Römische Reich schenkt. Die Urkunde wird lange genutzt den Machtanspruch der Kirche zu dokumentieren und das Patriarchat in Antiochia, Alexandria, Konstantinopel und Jerusalem zu begründen, bis sie als eine plumpe Fälschung entlarvt wird und ganz zufällig spurlos verschwindet. Als Folge der verlorenen Kreuzzüge (1095–1291 n.C.) und Unruhen in Südeuropa wird 1232 n.C. die Heilige Inquisition als Kontrollorgan zur einzig wahren Auslegung der Bibel gegründet, auf deren Besitz ungefähr 300 Jahre lang die Todesstrafe steht. Die Missionare in Südamerika erschlagen Indianerkinder erst nach der Taufe, so kommen sie ins Paradies.

Regens Küchl ( Gast )
Beiträge:

12.11.2008 17:58
#105 RE: Hat das Christentum wirklich etwas Gutes gebracht? Antworten

Zitat von Bruder Spaghettus
Na ja, dann warten wir halt, ob irgendjemand anderer was findet.
Würde mich aber auch überraschen.

Zitat von Tao-Ho
Also ich habe nichts gefunden, was das Christentum jemals Gutes getan hätte.


Hach ! Jetzt ist mir endlich was wirklich Gutes eingefallen :

Die Freie Möglichkeit zur Schändung Christlicher Hostien !

Die Wäre schliesslich ohne das Christentum Vollkommen Unmöglich !


euer ergebener

Regens Küchl

qilin Offline




Beiträge: 3.552

12.11.2008 18:09
#106 RE: Hat das Christentum wirklich etwas Gutes gebracht? Antworten

Zitat von Eleasar
Man kann alles Begründen. Ob es richtig /hilfreich ist steht woanders.

Eine echt hilfreiche Aussage... - aber darum ging's nicht. Es ging darum, dass
Kinder, die 'ihren Eltern fluchen' jedenfalls schreckliche Sünder sind - Eltern, die
ihren Kindern fluchen [oder ihnen Ärgeres antun], jedoch gerechtfertigt - wenn
sie das nur aus dem richtigen Grund tun...
Wir hatten ja erst vor Kurzem hier eine Debatte, ob Eltern ihren Kindern dieselbe
Liebe und Ehre schulden wie umgekehrt diese den Eltern...


In Antwort auf:
Oder die Person wegeckeln. - Was natürlich nichts mit Liebe zu tun hat.
Dann fehlt in diesen Gemeinschaften eben diese Liebe - die ist aber in manchen
nichtchristlichen Gemeinschaften sehr wohl vorhanden... Wo liegt da der Fehler?

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Nichts bedarf so sehr der Reform
wie die Meinungen anderer Leute. [Mark Twain]

() qilin

Tao-Ho Offline

Zennois


Beiträge: 5.365

12.11.2008 19:20
#107 RE: Hat das Christentum wirklich etwas Gutes gebracht? Antworten

In Antwort auf:
Aber erkläre mir mal das gute daran seinen Eltern zu fluchen

Bei so einem Schwein, wie dem Amstetten - Vergewaltiger, der seine Tochter
im Keller eingesperrt hat, kann ja wohl jeder verstehen, dass das Opfer ihren
"Vater" Drecksau nennt.

Wenn eine Mutter ihr Kind fast verhungern lässt, ist es gut, wenn das Kind
ihm mal die Meinung geigt, wenn es erwachsen ist.

Nennt man Bewältigung der Vergangenheit und tut echt gut.

In Antwort auf:
Außerdem bin mir nähmlich sicher das Schwierigkeiten mit den Eltern immer Auswirkungen auf die Ehe haben.

Öhm, nämlich schreibt man ohne "H" und sowas muss sicher nicht immer sein.
Und was den Rest Deiner Aussage betrifft: Halt Dich nur gut dran fest.
Ganz fest - damit es nur nicht wegfliegt.

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() Tao-Ho

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.325

12.11.2008 19:35
#108 RE: Hat das Christentum wirklich etwas Gutes gebracht? Antworten
In Antwort auf:
Nennt man Bewältigung der Vergangenheit und tut echt gut.
Diese - leider Erziehungsberechtigten - haben ihre Kinder wohl kaum nach gesetzmäßigen Richtlinien erzogen. Geschweige denn nach biblischen Grundsätzen... o.O"

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Tao-Ho Offline

Zennois


Beiträge: 5.365

12.11.2008 19:55
#109 RE: Hat das Christentum wirklich etwas Gutes gebracht? Antworten

In Antwort auf:
Diese - leider Erziehungsberechtigten - haben ihre Kinder wohl kaum nach gesetzmäßigen Richtlinien erzogen. Geschweige denn nach biblischen Grundsätzen... o.O"

Stimmt ja. Sorry, dass ich vergessen habe, das sowas bei den Zeugen Jehovas
NIEMALS vorkommen könnte... Immerhin erziehen die ihre Kinder nach
gesetzlichen UND nach biblischen Grundsätzen und bei so einem zweifachen
Schutz kann sowas ja niemals passieren. Und ähnliches sowieso nicht...

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() Tao-Ho

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.325

12.11.2008 20:07
#110 RE: Hat das Christentum wirklich etwas Gutes gebracht? Antworten

In Antwort auf:
das sowas bei den Zeugen Jehovas
NIEMALS vorkommen könnte...
Bitte Tao-Ho ... nicht schon wieder... Du weißt doch, wie die anderen das hier finden, wenn du aus jedem Thread einen... "Die zeugen sind pfui-teufel Thread" machen willst...

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qilin Offline




Beiträge: 3.552

12.11.2008 20:48
#111 RE: Hat das Christentum wirklich etwas Gutes gebracht? Antworten

Hm - wo hätte sie denn hier einen "Die zeugen sind pfui-teufel Thread" angefangen?

Wenn Du aber schreibst "haben ihre Kinder wohl kaum nach gesetzmäßigen Richtlinien
erzogen. Geschweige denn nach biblischen Grundsätzen..."
dann impliziert das doch,
dass die biblischen Grundsätze in diesem Punkt schärfer sind als gesetzliche Richtlinien.
Das ist ein Punkt, den ich doch heftig bezweifeln möchte...

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() qilin

Tao-Ho Offline

Zennois


Beiträge: 5.365

12.11.2008 20:51
#112 RE: Hat das Christentum wirklich etwas Gutes gebracht? Antworten

Ojeojeoje - da schreibt man einmal das die Kinder bei den Zeugen
in absoluter Sicherheit sind, weil sie dort ja nach gesetzlichen
UND biblischen Grundsätzen erzogen werden - und dann das...

Ausserdem, lieber Snooker, geht es hier nicht um Euch. Es geht hier
darum, dass Kinder, deren Eltern scheisse sind, durchaus das Recht
haben ihre Eltern zu fluchen und das ohne Androhung von irgendwelchen
Strafen. Man kann Kinder (gerade solcher Eltern) nicht zwingen diese
zu lieben und das ist auch gut so.

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() Tao-Ho

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.325

12.11.2008 20:55
#113 RE: Hat das Christentum wirklich etwas Gutes gebracht? Antworten

In Antwort auf:
Man kann Kinder (gerade solcher Eltern) nicht zwingen diese
zu lieben und das ist auch gut so.
Und wer zum Teufel verlangt das?

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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.325

12.11.2008 20:57
#114 RE: Hat das Christentum wirklich etwas Gutes gebracht? Antworten

In Antwort auf:
Hm - wo hätte sie denn hier einen "Die zeugen sind pfui-teufel Thread" angefangen?
qilin, denkst du eigentlich, ich wär ganz doof? Wenn Tao-Ho ihre Aussage nicht ironisch gemeint hat, bin ich Buddha persönlich

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Tao-Ho Offline

Zennois


Beiträge: 5.365

12.11.2008 20:57
#115 RE: Hat das Christentum wirklich etwas Gutes gebracht? Antworten
Die Bibel. Wenn ein Kind seinen Eltern flucht, darf man es steinigen.
Dabei steht nicht: "Wenn die Eltern scheisse sind, darf das Kind das."

Oh, gerade gesehen... Hallo Siddhartha... In dubio pro reo.

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() Tao-Ho

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.325

12.11.2008 21:01
#116 RE: Hat das Christentum wirklich etwas Gutes gebracht? Antworten

Dass Eltern in der Bibel dazu aufgefordert werden, ihre Kinder zu ehren, hatten wir ja hier schon thematisiert. Du siehst es eben nicht so - ich schon. Eltern, die nicht nach biblischen Grundsätzen erziehen, haben wohl kaum das Recht, Ehre von ihren Kindern einzufordern. Die Gegenseitigkeit sollte doch zumindest beachtet werden. Aber ich weiß ja, warum ihr das anders sehen wollt

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SnookerRI Offline

Soul-Societist


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12.11.2008 21:05
#117 RE: Hat das Christentum wirklich etwas Gutes gebracht? Antworten

In Antwort auf:
Oh, gerade gesehen... Hallo Siddhartha... In dubio pro reo.
Tu nicht so scheinheilig

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blob Offline



Beiträge: 128

12.11.2008 21:06
#118 RE: Hat das Christentum wirklich etwas Gutes gebracht? Antworten

In Antwort auf:
Es geht hier
darum, dass Kinder, deren Eltern scheisse sind, durchaus das Recht
haben ihre Eltern zu fluchen und das ohne Androhung von irgendwelchen
Strafen. Man kann Kinder (gerade solcher Eltern) nicht zwingen diese
zu lieben und das ist auch gut so.


aber die 10 gebote erzwingen doch nichts.es wird ja nicht geschrieben,dass kinder,deren eltern scheisse sind,sie trotzdem um biegen und brechen lieben müssen.für die 10 gebote gilt dasselbe wie für die meisten bibelstellen:zu wörtlich genommen --> wert- und sinnlos

Regens Küchl ( Gast )
Beiträge:

13.11.2008 01:11
#119 RE: Hat das Christentum wirklich etwas Gutes gebracht? Antworten

Zitat von SnookerRI
In Antwort auf:
Man kann Kinder (gerade solcher Eltern) nicht zwingen diese
zu lieben und das ist auch gut so.
Und wer zum Teufel verlangt das?

DAS VIERTE GEBOT – Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren


euer ergebener

Regens Küchl

qilin Offline




Beiträge: 3.552

13.11.2008 06:54
#120 RE: Hat das Christentum wirklich etwas Gutes gebracht? Antworten
Zitat von Snooker
qilin, denkst du eigentlich, ich wär ganz doof? Wenn Tao-Ho ihre Aussage nicht ironisch gemeint hat, bin ich Buddha persönlich

Nein - was Du nicht sagst - darauf wär' ich niiie gekommen...
Aber im Ernst - seit wann ist denn Ironie hier verboten?
Da müssten wir uns wohl alle erst umgewöhnen - nicht nur Tao-Ho,
deren Probleme mit den ZJ ja nicht aus Jux und Tollerei und reiner
Böswilligkeit stammen, sondern aus ganz konkreten Erfahrungen...
Und bei der Aufzählung des Guten, das das Christentum gebracht hat,
die ZJ speziell auszuklammern, schien mir doch höchst ungerecht

@ 4. Gebot: Es ist dies das einzige Gebot, das gleich mit Folgen verknüpft ist -
"...damit du lange lebest und es dir wohlergehe auf Erden" - im Umkehrschluss:
wenn du das nicht tust -

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() qilin

Tao-Ho Offline

Zennois


Beiträge: 5.365

13.11.2008 07:50
#121 RE: Hat das Christentum wirklich etwas Gutes gebracht? Antworten

Und wie schaut es bei Leutz aus, die ihre Kinder nach biblischen
Grundsätzen erziehen?

Lukas 14, Vers 26: So jemand zu mir kommt und haßt nicht seinen Vater, Mutter,
Weib, Kinder, Brüder, Schwestern, auch dazu sein eigen Leben, der kann nicht mein
Jünger sein.
Stammt von Jesus selber, dieser Ausspruch.

Sollte man aber nicht seinen Vater und seine Mutter ehren? Sehr bizzar...

Ja, alle Menschen sollten ihre Kinder nach biblischen Grundsätzen erziehen...

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() Tao-Ho

Regens Küchl ( Gast )
Beiträge:

13.11.2008 10:58
#122 RE: Hat das Christentum wirklich etwas Gutes gebracht? Antworten

Zitat von Tao-Ho
Und wie schaut es bei Leutz aus, die ihre Kinder nach biblischen
Grundsätzen erziehen?
Lukas 14, Vers 26: So jemand zu mir kommt und haßt nicht seinen Vater, Mutter,
Weib, Kinder, Brüder, Schwestern, auch dazu sein eigen Leben, der kann nicht mein
Jünger sein.
Stammt von Jesus selber, dieser Ausspruch.
Sollte man aber nicht seinen Vater und seine Mutter ehren? Sehr bizzar...
Ja, alle Menschen sollten ihre Kinder nach biblischen Grundsätzen erziehen...

Ein jeder Sektengründer, Sekten und Religionen gehen so vor.
Einen Gewonnenen Menschen will man ganz, mit der vollen Arbeitsenergie, Lebenszeit und Ergebenheit.
Dazu muss Der natürlich von seiner Familie abgeschält werden (die ihn sonst schlimmstenfals noch sogar von der Sekte abbringen könnte).
Das wird dir auch ins Auge springen wenn du kurz über andere Sekten nachdenkst.

Auch das Schweinefleisch,- oder Alkoholverbot gewisser Moslems und Christen und Juden zielt meiner Meinung nach darauf ab, die Glaubensbrüder von der Aussenwelt zu trennen.

Z.B. sah ich in einer Doku mal das Interview mit einer Islam-Konvertitin im Ausland.
Sie hat das Problem dass sie fast nie mit ihrer Nichtmuslimischen Familie essen kann, aus Befürchtung es könne wo Schwein darinnen sein.


euer ergebener

Regens Küchl

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.325

13.11.2008 15:08
#123 RE: Hat das Christentum wirklich etwas Gutes gebracht? Antworten

In Antwort auf:
Aber im Ernst - seit wann ist denn Ironie hier verboten?
Wo hätte ich das denn behauptet? Ichhabe lediglich angemerkt, dass Tao-Ho es ironisch meinte, und eben nicht so, wie sie es schrieb. Seit wann ist das denn verboten?

In Antwort auf:
@ 4. Gebot: Es ist dies das einzige Gebot, das gleich mit Folgen verknüpft ist -
"...damit du lange lebest und es dir wohlergehe auf Erden" - im Umkehrschluss:
wenn du das nicht tust -

Wenn ihr Ehre mit blindem Kadaver-Gehorsam in Verbindung bringen wollt, ist das eure Sache - aber deswegen noch lange nicht Aussage der Bibel. Inwiefern ehrt denn ein kind seinen Vater, welcher es schlägt und misshandelt, wenn es das alles hinnimmt, ohne im Rahmen der Möglichkeiten (Jugendamt, Schreien, Fauchen, Kratzen, Beißen) dagegen vorzugehen. Und wie kann man so einem Vater das Recht auf Ehre durch seine Kinder zusprechen? Das passt doch überhaupt nicht zusammen.

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Eleasar ( Gast )
Beiträge:

13.11.2008 18:04
#124 RE: Hat das Christentum wirklich etwas Gutes gebracht? Antworten

Qilin

In Antwort auf:
- Eltern, die
ihren Kindern fluchen [oder ihnen Ärgeres antun], jedoch gerechtfertigt - wenn
sie das nur aus dem richtigen Grund tun...


Das ist schlichtweg gelogen.

Eleasar ( Gast )
Beiträge:

13.11.2008 18:06
#125 RE: Hat das Christentum wirklich etwas Gutes gebracht? Antworten

Tao Ho

Du führst Extrembeispiele auf, von den ist aber nicht die Rede.

Ich rede vom Alltag.

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"Ich bin völlig anderer Meinung als Sie. Aber ich werde mein Leben dafür einsetzen,
dass Sie sie sagen dürfen!" (Voltaire)

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