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Atheismus vs. Religionen  


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Dieses Thema hat 23 Antworten
und wurde 1.517 mal aufgerufen
 Philosophie und Wissenschaft
Eulenspiegel Offline

Atheist

Beiträge: 1.634

16.08.2008 13:24
Lebens-Philosophie Antworten

Hallo

Ich will mal versuchen, einen Teil meiner eigenen Lebensphilosophie vorzustellen,
zum einen um zu zeigen, wie die Vorstellungen eines Atheisten aussehen können (die sind
natürlich bei jedem Atheisten unterschiedlich), zum anderen, weil ich denke, daß der
eine oder andere vielleicht (hoffentlich) einen Nutzen daraus ziehen kann.

Als Atheist ist mir klar, daß ich nicht ewig existieren werde, ich kam eines Tages auf diese
Welt (vorher gab es mich nicht) und ich werde eines Tages sterben und danach gibt es mich
wieder nicht. Ich habe eine begrenzte Lebenszeit zur Verfügung und das bedeutet, daß ich diese
wertvolle Zeit nutzen will, und jeden Tag so bewusst und intensiv wie möglich erleben will.
Vor allem möchte ich mein Leben zu meiner Zufriedenheit gestalten, also "glücklich" sein.

Wie geht das?

Ich bin der Meinung das es prinzipiell 4 Möglichkeiten gibt, wie der Mensch die Welt erlebt.
(wobei man im Lauf der Zeit zwischen diesen Möglichkeiten wechseln kann)

1. Man ist glücklich weil die Welt so schön ist.
2. Man ist unglücklich weil die Welt so schrecklich ist.
3. Man ist unglücklich obwohl die Welt so schön ist.
4. Man ist glücklich obwohl die Welt so schrecklich ist.

Manch einer wird jetzt sagen: "Moment mal, es gibt nur zwei Möglichkeiten, denn entweder ist die
Welt schön, oder sie ist schrecklich, beides zugleich kann sie nicht sein."
Darauf gibt es zwei Antworten. Zum einen lebt jeder in seiner "eigenen Welt", d.h. jeder erlebt
und kennt nur einen kleinen persönlichen individuellen Ausschnitt aus der "gesamten Wirklichkeit,
für den einen kann die Welt (also das was er um sich herum wahrnimmt) eher schön, für den anderen
eher schrecklich sein.
Zum zweiten kommt es aber auch stark darauf an, wie man das was man als "Welt" wahrnimmt, bewertet.

Die meisten kennen wohl schon die Geschichte von der "halbvollen Flasche":
Zwei Penner sitzen unter einer Brücke bei einer halbvollen Flasche Wein. Der eine ist glücklich
und sagt: "Ist das Leben nicht herrlich, wir sitzen hier trinken Wein und haben noch immer die
halbe Flasche vor uns". Der andere ist unglücklich und sagt: "Ist das Leben nicht schrecklich,
die Flasche ist schon halb leer, bald ist nichts mehr da.
Beide erleben genau die gleiche Situation (die Flasche) also völlig unterschiedlich, nur weil sich
der eine eher auf den unteren Teil der Flasche, der andere auf den oberen Teil der Flasche
konzentriert.
Man kann das Leben eines jeden Menschen mit einer Flasche vergleichen (Ich meine jetzt keine
Flasche für Alkoholiker, sondern eine "darin Milch und Honig fliessen").
Nicht bei jedem ist die Flasche genau halbvoll, bei dem einen ist sie z.B. dreiviertel voll
und bei dem anderen ist sie fast leer. Mit dem Füllungsgrad ist natürlich unsere Umwelt gemeint,
also das, was das Leben uns persönlich (von aussen) anbietet, also der materielle Wohlstand, die
Sicherheit in der wir Leben (Frieden), aber auch die körperliche Gesundheit. Das sind die
äusseren Faktoren unseres Lebens auf die wir nur einen begrenzten Einfluss haben.

Viel wichtiger ist, wie wir (von innen) unsere "Flasche" betrachten und beurteilen. Wir
können uns in erster Linie auf die "Leere" im oberen Teil der Flasche konzentrieren und daran
verzweifeln oder nur den unteren Teil (Milch und Honig) wahrnehmen und in Verzückung
geraten.
Richtig und vernünftig ist es, beides zu sehen, die ganze Wirklichkeit so wie sie ist
wahrzunehmen und soweit es in unserer Möglichkeit steht, die äusseren Bedingungen zu verbessern
(den Befüllungsgrad erhöhen).

Wichtig für unser persönliches Glück ist es aber, daß wir uns auf den unteren Teil der Flasche
konzentrieren, also auf die Möglichkeiten, die uns das Leben bietet.

Ein Beispiel: Alessandro Zanardi: Er ist Rennfahrer und verlor bei einem Unfall beide Beine aber
er verlor nicht seinen Lebensmut und hat es sogar geschafft wieder in den Rennsport zurückzukehren
und Rennen zu gewinnen.
Selbstverständlich gibt es unzählige Menschen, die unter sehr schwierigen äusseren Bedingungen
ein glückliches Leben führen können, warum dann nicht erst recht auch wir?
Und sollte mal jemand die Auffassung haben, daß seine Flasche völlig leer ist und es gar keine
Hoffnung mehr gibt, dann bleibt immer noch "Brian" als leuchtendes Vorbild ("Always look on the
bright side of life")

Noch ein wichtiger Aspekt: Der Placebo-Effekt
Ein Patient bekommt ein "Medikament", das in Wirklichkeit keinen Wirkstoff enthält und doch geht
es ihm nach der Einnahme bald besser. Der eigentliche Grund für die Verbesserung liegt "innen", da
ja von aussen nichts kommt, was eine Veränderung bewirken könnte. Der Placebo ist nur der Auslöser
um die innere Selbstwahrnehmung zu verändern (um sich besser zu fühlen).
Für viele Menschen ist der Glaube an Gott (die Religion) ein "Placebo", das ihnen hilft, sich
besser zu fühlen, wobei auch hier nur das Innere verändert wird, ohne daß von aussen etwas kommt.
Warum brauchen Menschen Placebos?
Weil sie nicht das Vertrauen haben, daß das Notwendige um sich besser zu fühlen und um glücklich
zu sein in ihnen selber liegt. Sie wissen nicht, daß sie nur ein paar "Hebel" in ihrem Gehirn
umschalten müssen, weil sie glauben, daß jede Veränderung von aussen kommen muß weil sie sich
nur als passive Spielbälle der äusseren Einflüsse erleben.
Das Glück liegt in uns selbst und nicht aussen (auch nicht am Fuss eines Regenbogens)
Was die vier eingangs erwähnten Möglichkeiten angeht, dürft ihr nun selbst raten, welche
zwei davon ich für sinnvoll halte.

So, das war´s, ich hoffe, es klang nicht zu schulmeisterlich. Es ist nur meine Philosophie und
ich fahre gut damit, ob ihr etwas damit anfangen könnt, müsst ihr selbst entscheiden.

Grüsse
Till

P.S. Natürlich ist das nur ein Teil meiner Philosophie, die ethischen Fragen (z.B. Einstellung
zum Mitmenschen und das Verhalten ihnen gegenüber) steht auf einem anderen Blatt.

mum1 Offline

T'ien-shen-mu

Beiträge: 2.323

16.08.2008 13:46
#2 RE: Lebens-Philosophie Antworten

Schöner Beitrag, Till. Je mehr du von dir Preis gibst um so mehr Ähnlichkeiten in unserer Denkart kann ich entdecken

maleachi 89 ( Gast )
Beiträge:

16.08.2008 14:17
#3 RE: Lebens-Philosophie Antworten

In Antwort auf:
Was die vier eingangs erwähnten Möglichkeiten angeht, dürft ihr nun selbst raten, welche
zwei davon ich für sinnvoll halte.
Da du ja gut mit deiner Philosophie zurecht kommst und scheints glücklich bist, bleiben nur die 1. und die 4. Möglichkeit, oder?
In Antwort auf:
Das Glück liegt in uns selbst und nicht aussen (auch nicht am Fuss eines Regenbogens)

Das, meine ich, ist die Quintessenz deiner Ausführungen und selbst ich würde dies unterschreiben und was die Placebos betrifft - Wirksam ohne Wirkstoff - glaube ich, gibt es schlimmere 'Drogen', solange nicht dadurch absolute Realitätsverweigerung bemäntelt wird und es gar in einen Nocebo-Effekt umschlägt.
Wiki: 'Ein Beispiel für einen extremen Nocebo-Effekt sind Todesurteile, die von Voodoopriestern verhängt werden. Dabei wird vermutet, dass die Opfer in ihrem „Glauben“ vor Resignation und Angst erkranken und letztlich auch wirklich sterben.'

In Antwort auf:
Für viele Menschen ist der Glaube an Gott (die Religion) ein "Placebo", das ihnen hilft, sich
besser zu fühlen, wobei auch hier nur das Innere verändert wird, ohne daß von aussen etwas kommt.


Da kommt als Antwort ein Zitat von Wolf Schneider gut:

"Was aber ist dann wahr? Das, was die Mystiker aller religiösen Wege sagen und alle religiösen Statthalter fürchten: dass Gott (das heißt, die Erfahrung des Ganzen) in allem und jedem wohnt und jeder Mensch dazu Zugang hat. Woher ich das weiß? Weil ich es erfahre. Keine Zweifel daran? Doch, sie schwimmen im Meer des Wissens um diese Ganzheit und stören sie kein bisschen. Diese Erfahrung des alles enthaltenden Meeres, in dem jedwede Erfahrung von uns eingebettet ist und aus dem uns auch der Tod nicht hinauskatapultiert, ist der Kern und Ursprung aller großen und kleinen Religionen. Dass eben dies von den Nachfolgenden, den Amts- und Würdenträgern der Religionen in der Regel verdreht und missbraucht, ja verraten wird, tut dieser Wahrheit keinen Abbruch. Die Praxis einer Religion läuft ihrem Sinn und Ursprung in der Regel so sehr zuwider, dass es aus der Sicht des Gründers besser wäre, es gäbe sie gar nicht. So wie Jesus gegen die Pharisäer wetterte und die Händler aus dem Tempel trieb, so würden die Gründer der Religionen und ihre mystischen Erneuerer die übliche religiöse Praxis auch heute zum größten Teil verwerfen als etwas, das schlimmer ist als gar keine Religion. Das Christentum ist ein Verrat an Jesus, das Judentum ein Verrat an Moses und Abraham, der Islam ein Verrat an der Botschaft, die Mohammed channelte."

Ester Offline




Beiträge: 347

11.04.2009 10:29
#4 RE: Lebens-Philosophie Antworten

Mal was zum Nachdenken:

Ein Mann fand das Ei eines Adlers
und legte es in das Nest einer
Hinterhofhenne.
Das Adlerjunge schlüpfte mit der Kükenbrut
und wuchs mit ihnen auf.

Sein Leben lang tat der Adler,
was die Hinterhofhühner auch taten,
denn er dachte, er sei ein Hinterhofhuhn.
Er scharrte auf der Erde nach Würmern und
Insekten.
Er gluckste und gackerte.
Und schlug mit den Flügeln,
um ein paar Meter in die Luft zu flattern.

Die Jahre vergingen,
und der Adler wurde sehr alt.
Eines Tages sah er weit über sich am
wolkenlosen Himmel
einen prachtvollen Vogel,
der anmutig und majestätisch auf dem Wind
dahinsegelte,
und dabei kaum die großen goldenen Schwingen
bewegen musste.

Der alte Adler sah in ehrfürchtigem Staunen
auf.
\"Wer ist das?\" fragte er.
\"Das ist der Adler, der König der
Vögel!\" sagte sein Nachbar.
\"Er gehört dem Himmel. Wir gehören dem
Boden - wir sind Hühner.\"

So lebte und starb der Adler als Huhn, denn
er war das,
wofür er sich hielt.

Volksgut

Selbstverständlich sind die Christen die Adler

Euch allen ein schöne Osterfeiertage




---------------------------------

"Den Ungläubigen hat der Gott dieser Welt (Satan) den Sinn verblendet, damit sie den Lichtglanz des Evangeliums von der Herrlichkeit des Christus, der Gottes Bild ist, nicht sehen."
(2. Korinther 4,4)

Stan ( gelöscht )
Beiträge:

11.04.2009 11:32
#5 RE: Lebens-Philosophie Antworten

Und für Gläubige scheint das Leben eine halbvolle Flasche zu sein..die "andere Hälfte" gibbet dann wenn sie ausgetrunken wurde.

maleachi 89 ( Gast )
Beiträge:

11.04.2009 11:51
#6 RE: Lebens-Philosophie Antworten
Zitat von Stan
Und für Gläubige scheint das Leben eine halbvolle Flasche zu sein..die "andere Hälfte" gibbet dann wenn sie ausgetrunken wurde.

Ick sorge immer dafür, dass sie voll ist...

Übrigens haste mit deiner Einschätzung des 10 Gebote-Films von gestern Abend recht gehabt. Es war fast 'ne Qual, aber ich habe durchgehalten (dank der vollen Flaschen...).
Stan ( gelöscht )
Beiträge:

11.04.2009 12:17
#7 RE: Lebens-Philosophie Antworten

Zitat von maleachi 89
Übrigens haste mit deiner Einschätzung des 10 Gebote-Films von gestern Abend recht gehabt. Es war fast 'ne Qual, aber ich habe durchgehalten (dank der vollen Flaschen...).


Respekt. Ich hab ihn auch einmal durchgehalten (muß ja wissen worüber ich meckere) und gestern genau in dem Moment eingeschaltet als sich das Rote Meer teilte.
Mal ehrlich..selbst für die 50ger grottige Spezialeffekte..und dann schauspielern zwei Oscarpreisträger wie Heston und Brynner wie Darsteller einer RTL-Soap.
Naja..wo deMille draufsteht ist auch deMille drin.

Regens Küchl ( Gast )
Beiträge:

11.04.2009 14:00
#8 RE: Lebens-Philosophie Antworten
Zitat von maleachi 89
Übrigens haste mit deiner Einschätzung des 10 Gebote-Films von gestern Abend recht gehabt. Es war fast \'ne Qual, aber ich habe durchgehalten (dank der vollen Flaschen...).

Ihr wisset wohl nicht was Gut ist
Der Film wirkte in Cinemacope wahrscheinlich aber wesentlich besser. Da war der Pharao nicht so dick.
Mir hat der Film schon immer gefallen. hab ihn ganz ganz oft angeschaut. Gestern grad nicht wegen der Werbeunterbrechungen bei Kabel.
Und : Wenn man sich diesen Film ansieht trinkt man am besten ein paar volle Flaschen Meerwasser passend dazu. Das bringt in Stimmung sich die ertrinkenden Ägypter besser vorstellen zu können
Eulenspiegel Offline

Atheist

Beiträge: 1.634

12.04.2009 20:53
#9 RE: Lebens-Philosophie Antworten
Hallo Ester
In Antwort auf:
Selbstverständlich sind die Christen die Adler

Adler sind Raubtiere und fressen unter anderem Hühner!

Schöne Ostern
Till
(pass auf, daß kein Adlerei unter Deinen Ostereiern ist)
Ester Offline




Beiträge: 347

12.04.2009 22:16
#10 RE: Lebens-Philosophie Antworten

Zitat von Eulenspiegel
Hallo Ester
In Antwort auf:
Selbstverständlich sind die Christen die Adler

Adler sind Raubtiere und fressen unter anderem Hühner!
Schöne Ostern
Till
(pass auf, daß kein Adlerei unter Deinen Ostereiern ist)


Abgesehen davon, dass der Zusatz ein Scherz von mir war und gar nicht zu dieser Geschichte gehörte, die das Leben von Pessimisten wiederspiegeln soll, lieber Eulenspiegel - klar sind Adlereier unter meinen Ostereiern, weil ich ein Adler bin Du nicht?

---------------------------------

"Den Ungläubigen hat der Gott dieser Welt (Satan) den Sinn verblendet, damit sie den Lichtglanz des Evangeliums von der Herrlichkeit des Christus, der Gottes Bild ist, nicht sehen."
(2. Korinther 4,4)

qilin Offline




Beiträge: 3.552

13.04.2009 08:51
#11 RE: Lebens-Philosophie Antworten

Hier die versprochene

Fabel vom Seeadler

Einst flog ein Seeadler über das Meer, weil er wissen wollte, was auf der anderen Seite des Meeres wäre. Weil der Weg so weit war, landete er zum Ausruhen auf einer kleinen, kargen Insel, auf der nur ein paar Gräser wuchsen. Dort liefen seltsame Vögel herum, von denen die meistens fast keine Federn hatten. Er fragte die Vögel, warum dies so sei und sie antworteten, dass ihr Herrscher ein mächtiger Leguan sei, der schon sehr alt und weise sei. Er habe ihnen gesagt, dass man sich die Federn auszupfen müsse; nur wer sich ein Leben lang die Federn immer ausgezupft habe, der könne einst am Lebensende diese karge Insel verlassen. Dem Seeadler erschien das widersinnig und er wunderte sich. Wenn man sich die Federn ausrupft, dann kann man doch nicht fliegen und ist gezwungen, auf der Insel bleiben.

Er fragte die Vögel, warum sie denn nicht einfach von dieser kargen Insel wegfliegen würden. Sie antworteten: „Wohin sollten wir denn fliegen? Es gibt doch nur diese Insel auf der Welt.“ Der Seeadler, der schon viele Inseln gesehen hatte, widersprach heftig und begann zu erzählen, wie es denn auf anderen Inseln sei. Nicht alle wären so karg wie diese. Auf anderen Inseln, da gäbe es Büsche und Bäume und die Vögel würden dort in den Zweigen ihre Nester bauen. Ein alter Geier hörte erst eine Weile still zu und sagte dann: „Es gibt keine Bäume. Der Seeadler lügt euch an. Schaut euch doch die Insel an. Seht ihr hier etwa Bäume?“ Etwas verstört unterbrach ihn der Seeadler. „Natürlich gibt es Bäume auf den anderen Inseln“. Trotzig erwiderte der Geier. „Welche anderen Inseln? Es gibt keine anderen Inseln. Das hier ist die einzige Insel auf der Welt.“ Der Seeadler schaute um sich und sah einen Gipfel auf der Insel. „Lasst uns dort mal hochsteigen. Von dort müssten wir sogar eine andere sehen können.“ Der alte Geier schwieg eine Weile, atmete zweimal schwer durch und verkündete dann selbstsicher: „Was du da siehst ist nur ein Felsen, den der böse Drache, der früher hier geherrscht hat, dorthin geworfen hat. Auf dem Felsen gibt es auch keine Bäume. Der böse Drache will nur, dass die Vögel, die dort hinflattern, abstürzen und umkommen.“ „Wer ist denn dieser alte Drache, denn du hier erwähnst?“ wollte der Seeadler wissen. Der Geier zeigte auf den Felsen, in den die Geschichte der Insel als Bildergeschichte eingeritzt war. „Sieh her, das ist der böse Drache, der früher hier war und das hier, das ist der Leguan, der ihn besiegt hat; er ist unser Herrscher“. Der Seeadler betrachtete das Bild eine Weile und meinte dann: „Die beiden sehen sich aber ziemlich ähnlich. Sind das denn wirklich zwei verschiedene? Der Leguan mag doch bestimmt so ausgesehen haben wie der Drache, als er noch jung war“. Wütend schrie der Geier dazwischen: „Der Drache ist der eine, und der ist böse. Der alte Leguan ist der andere, und der beschützt uns vor dem Drachen. Basta. Und überhaupt solltest du dir auch die Federn auszupfen. Das ist hier so Brauch.“ Der Seeadler aber weigerte sich. „Wenn ich mir wie ihr auch meine Federn ausrupfe, dann kann ich doch nicht mehr weiter fliegen.“ Dann erhob er sich in die Lüfte und begab sich auf die Suche nach dem alten Leguan. Er fand ihn schließlich, doch es erschreckte ihn, was er da sah. Der Leguan war alt und blind und sein Maul war blutverschmiert. Er lebte in dem Eingang einer Höhle und vor seiner Höhle lagen die Kadaver von toten Vögeln, an denen einige Geier die letzten Reste an Fleisch abknabberten. Der Seeadler ließ sich in etwas Abstand nieder, so dass ihn der Leguan und die Geier nicht bemerkten und beobachtete sie einen ganzen Tag lang. In der Abenddämmerung ging der Leguan schließlich auf Jagd. Es fiel ihm offensichtlich schwer zu jagen. Aber weil die Vögel keine Angst vor ihm hatten, konnte er sich ihnen leicht nähern. Weil sie ohne Federn nicht davonfliegen konnten, gelang es ihm, einige zu erwischen.

Nach Einbruch der Dämmerung versammelten sich die Geier beim alten Leguan. Einer begann den Leguan zu preisen: „Gelobt sei der Leguan, der uns immer an seinem Festmahl teilhaben lässt. Wie groß seine Güte ist, dass er uns das Aas gibt, das wir zum Leben brauchen. Gepriesen sei der Leguan.“ Der Seeadler verhielt sich ganz still, damit ihm keiner wahrnehmen konnte und er selbst auch genau mitbekam, was dann der Leguan sagte. „Meine lieben Geier, ihr habt mir immer treu gedient. Ich habe aber schlechte Nachrichten. Viele Vögel halten sich nicht mehr an das Gebot, ihre Federn zu zupfen. Einige flattern schon herum. Wisst ihr was es bedeutet, wenn sie die Insel verlassen würden? Ich kann die Samen der Gräser nicht fressen. Das können nur die Vögel. Ohne sie würde ich verhungern und auch ihr, die ihr vom Aas dieser Vögel lebt. Es muss wieder Ordnung sein unter den Vögeln, dass ein jeder sich seine Federn zupft, wie das Gebot es sagt.“ Einer der Geier verbeugte sich unterwürfig vor dem Leguan und fragte: „Ehrwürdiger Leguan. Wie sollen wir tun, damit sie wieder die Gebote halten?“ Mit leiser, aber eindringlicher Stimme erwiderte der Leguan: „Meine lieben Brüder, der Schlüssel zur Folgsamkeit ist Angst und Hoffnung. Sagt ihnen, die Raben würden dem bösen Drachen dienen und sie würden uns bedrohen. Erfindet einfach irgendwelche Gefahren. Und sagt, bald würde eine neue Zeit anbrechen, die viel besser sei und in der es jedem, der die Gebote gehalten hat, gut ginge. Schiebt dann den Raben ein paar Greueltaten in die Schuhe. Wenn dann der Hass auf die Raben groß genug ist, ist es ein Leichtes für uns, die anderen Vögel im Kampf gegen die Raben auf unsere Seite zu bekommen. Und erzählt den anderen Vögeln, dass der alte Leguan prophezeit hat, dass es noch vor der guten Zeit einen Endkampf von Gut gegen Böse gäbe. Dann werden die Vögel glauben, dass ich die Zukunft kenne. Und sagt ihnen vor allem, dass dieser Kampf eine notwendige Reinigung sei, weil so viele die Gebote nicht mehr halten. Das Böse müsse erst vertilgt werden, damit das Gute entstehen könne.“ Die Geier verbeugten sich vor dem Leguan mit den Worten: „Es geschehe nach deinem Willen“ und verließen den Platz.

Am nächsten Tag erzählte der Seeadler den anderen Vögeln, was er gesehen hatte, doch sie glaubten ihm nicht und verlachten ihn. Egal wovon er erzählte, ob nun über andere Inseln, über Bäume, dass der Drache und der Leguan identisch seien, dass man sich die Federn wieder wachsen lassen müsse? Sie glaubten, alles das würde der Seeadler nur erfinden, denn es unterschied sich völlig von dem, was die Geier ihnen bislang schon ihr Leben lang erzählt hatten. Einer beschimpfte den Seeadler: „Wenn wir die Federn nicht rupfen, werden wir nie die Insel verlassen können. Ist es das, was du willst? Rupf dir besser erst mal selbst die Federn aus.“ Ein anderer tönte: „Es fehlt dem Seeadler einfach der Sinn für das Schöne. Er kann sich einfach nicht an der schönen, hellen Haut erfreuen, die zum Vorschein kommt, wenn man sich die Federn ausgerupft hat. Er merkt wohl nicht, dass dieses viel sauberer ist, weil sich nicht so viel Dreck im Gefieder verfangen kann.“

So verging Woche um Woche, in denen der Seeadler mit den Vögeln sprach. Wenn er zwischendurch Zeit hatte, erhob er sich in die Lüfte. Eines Tages traf er dort einen anderen Seeadler. Der andere sprach ihn an: „Kommst du denn von dieser kargen Insel? Weißt du denn nicht, dass es viele anderen Inseln gibt, mit Bäumen und Büschen?“ „Doch“, erwiderte der Seeadler, „davon erzähle ich auch immer den Vögeln auf dieser Insel“. Daraufhin fragte der andere Seeadler: „Merkst du denn nicht, dass du aber während du ihnen etwas von den anderen Inseln und der Freiheit erzählst, selbst auf dieser Insel festgehalten wirst und wenn du ihnen etwas vom Fliegen in den Lüften erzählst, selbst am Boden bleibst? Fliege jetzt weiter und verlasse die Insel, sonst bist du ebenso unfrei wie diese Vögel. Deine Heimat sind die Lüfte und diese Vögel, die selbst nicht fliegen können, binden dich an den Boden.“

So verließ der Seeadler die Insel und wurde dort nicht mehr gesehen. Nur manchmal, wenn er über die Insel flog, warf er von oben einen kleinen Zweig ab, weil er erhoffte, dass daran manche erkennen könnten, dass es woanders vielleicht doch Bäume gab. Vielleicht würde sich ja dann irgendwann ein anderer seine Federn wachsen lassen und auch vom Boden der Insel in die Lüfte erheben.

___________________________
Nichts bedarf so sehr der Reform
wie die Meinungen anderer Leute. [Mark Twain]

() qilin

Regens Küchl ( Gast )
Beiträge:

13.04.2009 09:03
#12 RE: Lebens-Philosophie Antworten
DankeGeschichte gefällt mir

Und der Seeadler bist du und die Insel ist dieses Forum hier

Jetzt weiss Ich warum du wegfliegen ... äh ... das Forum verlassen willst
Ester Offline




Beiträge: 347

13.04.2009 11:13
#13 RE: Lebens-Philosophie Antworten

Zitat von Regens Küchl
DankeGeschichte gefällt mir
Und der Seeadler bist du und die Insel ist dieses Forum hier
Jetzt weiss Ich warum du wegfliegen ... äh ... das Forum verlassen willst



Ein sehr guter Vergleich

---------------------------------

"Den Ungläubigen hat der Gott dieser Welt (Satan) den Sinn verblendet, damit sie den Lichtglanz des Evangeliums von der Herrlichkeit des Christus, der Gottes Bild ist, nicht sehen."
(2. Korinther 4,4)

Stan ( gelöscht )
Beiträge:

13.04.2009 14:00
#14 RE: Lebens-Philosophie Antworten

Zitat von Ester
Ein sehr guter Vergleich


So,Ester. Jetzt spielen wir Schule und interpretieren quilins Geschichte.

Für wen/oder was steht die karge Insel, der Leguan/Drache...die Geier..die Hühner..und der Adler??

Eulenspiegel Offline

Atheist

Beiträge: 1.634

13.04.2009 15:44
#15 RE: Lebens-Philosophie Antworten

Hallo Ester

In Antwort auf:
Abgesehen davon, dass der Zusatz ein Scherz von mir war und gar nicht zu dieser Geschichte gehörte, die das Leben von Pessimisten wiederspiegeln soll, lieber Eulenspiegel - klar sind Adlereier unter meinen Ostereiern, weil ich ein Adler bin Du nicht?

Na, wenn die Christen Adler sind, dann bin ich wohl eher ein Huhn,
allerdings ein sehr wehrhaftes, ich habe gefährliche Krallen *grrr*
und einen äußerst scharfen Schnabel!
Also nimm Dich in Acht, kleiner Adler!

Grüsse
Till

Eulenspiegel Offline

Atheist

Beiträge: 1.634

13.04.2009 16:02
#16 RE: Lebens-Philosophie Antworten

Hallo qilin

http://www.youtube.com/watch?v=iqA5Yp8-e88

Ich finde es sehr schade, wenn Du fortfliegst, kann Dich aber auch
verstehen. Hoffentlich wirfst Du wenigstens noch ab und zu einen
grünen Ast ab, der könnte hilfreich sein.

Deine Geschichte gefällt mir sehr gut!

Grüsse
Till

Eulenspiegel Offline

Atheist

Beiträge: 1.634

13.04.2009 16:09
#17 RE: Lebens-Philosophie Antworten

Eine kleine Fabel am Rande hätte ich auch anzubieten:

In Antwort auf:
Wölfe und Schafe

Es war einmal ein Rudel Wölfe und auch eine große Herde Schafe. Die Wölfe
interessierten sich sehr für die Schafe und sie sagten zu den Schafen:
"Fürchtet euch nicht, wir sind eure Beschützer". Die Schafe freuten sich
daß sie nun Beschützer hatten, denn die schafe waren von Natur aus ziemliche
Angsthasen. Der Schutz der Wölfe hatte jedoch seinen Preis, denn ab nun
bekamen die Schafe regelmäßig "das Fell über die Ohren gezogen".
Ab und zu kam es vor, daß ein Schaf sagte, es wolle sich nicht das Fell über
die Ohren ziehen lassen und es brauche auch keinen Schutz von den Wölfen.
An solchen Tagen gab es immer ein leckeres Festessen bei den Wölfen.
Mit der Zeit wehrten sich immer mehr Schafe gegen den Schutz der Wölfe und
wollten ihr Fell behalten.
Die Wölfe merkten nun, daß ihnen zuviele Festessen gar nicht gut taten und
stellten ausserdem fest, daß ihre Schafe allmählich knapp wurden.
Sie überlegten was zu tun sei und hatten eine Idee. Ab nun trugen auch die
Wölfe Schafspelze, frassen Kreide und sagten zu den Schafen, daß sie ganz
lieb seien und daß sie sehr unglücklich seien, weil sie viel zu wenige
Schafspelze besäßen. Sie baten die Schafe, ob diese nicht den Wölfen ihre
Pelze überlassen würden. Ein paar Schafe lehnten das ab und meinten, die
Wölfe hätten schließlich ihr eigenes Fell, das sollte ihnen genügen und auch
Schafe hätten ein Recht auf den eigenen Pelz. Doch die meisten Schafe hatten
großes Mitleid mit den Wölfen; auch waren sie froh, daß ihnen nun nicht mehr
das Fell über die Ohren gezogen wurde, sondern daß sie es stattdessen
freiwillig abliefern durften.
Seither schwimmen die Wölfe im Fell und die Schafe sind pelzlos-glücklich.

Und wenn sie nicht gestorben sind (und auch nicht gefressen wurden), dann
leben sie noch heute.


Grüsse
Till

DeGaertner Offline



Beiträge: 1.194

13.04.2009 17:36
#18 RE: Lebens-Philosophie Antworten

In Antwort auf:
So verließ der Seeadler die Insel und wurde dort nicht mehr gesehen. Nur manchmal, wenn er über die Insel flog, warf er von oben einen kleinen Zweig ab, weil er erhoffte, dass daran manche erkennen könnten, dass es woanders vielleicht doch Bäume gab. Vielleicht würde sich ja dann irgendwann ein anderer seine Federn wachsen lassen und auch vom Boden der Insel in die Lüfte erheben.


Wie gehts dem Adler denn dabei ?
Ist er traurig daß die anderen Vögelein so dämlich sind und sich die Federn ausreissen?
Oder macht es ihn wütend daß sie sich so unterjochen lassen?

Warum ruft er nicht ein paar Kumpels und haut den Geiern mal ordentlich auf die Glocke ?

Er könnte sich etwas mehr Mühe geben der König der Lüfte.
Er hat ja das Glück mit handfesten Realitäten auftrumpen zu können.
Zweige abwerfen...einen Haufen andere Vögel zu Insel mitbringen....da würden schon ein paar nachdenklich werden.
Er könnte überzeugen.......wenn er nur wollte.

....stattdessen aber lässt er sich von seinem Adlerkumpel sein Ego polieren und zieht unverrichteter Dinge wieder ab.

Nicht sehr fein vom Adler.


Aber was an der Geschichte auffällt......normalerweise sind solche Geschichten ja immer in alle Richtungen interpretier und umdeutbar...

bei dieser hier ist Sonnenklar...........die Gläubigen sitzen mit Ihrem Gott im Loch, geißeln sich und lassen sich verarschen während die anderen Party machen.

Schöne Geschichte....trotz dem nicht sehr motivierten Adler...



atz


Und hütet euch vor den leuchtenden Augen der Missionare, die vorgeben euch die Wahrheit zu bringen ....
denn das Leuchten könnte auch die Sonne sein , die durch die hohle Birne scheint !!

Stan ( gelöscht )
Beiträge:

13.04.2009 17:57
#19 RE: Lebens-Philosophie Antworten

Wie?!
Was?!

Du meinst der Adler steht gar nicht für die Gläubigen?

Das wird Ester bestimmt ganz anders sehen.

Ester Offline




Beiträge: 347

13.04.2009 20:10
#20 RE: Lebens-Philosophie Antworten

Zitat von Eulenspiegel
Hallo Ester
In Antwort auf:
Abgesehen davon, dass der Zusatz ein Scherz von mir war und gar nicht zu dieser Geschichte gehörte, die das Leben von Pessimisten wiederspiegeln soll, lieber Eulenspiegel - klar sind Adlereier unter meinen Ostereiern, weil ich ein Adler bin Du nicht?

Na, wenn die Christen Adler sind, dann bin ich wohl eher ein Huhn,
allerdings ein sehr wehrhaftes, ich habe gefährliche Krallen *grrr*
und einen äußerst scharfen Schnabel!
Also nimm Dich in Acht, kleiner Adler!
Grüsse
Till

mach ich Eulenspiegel

ich nehme aber trotzdem nicht an, dass du zu den Pessimisten gehörst


Zitat von Stan
Wie?!
Was?!
Du meinst der Adler steht gar nicht für die Gläubigen?
Das wird Ester bestimmt ganz anders sehen.


Lass sie reden, Stan, die haben alle zuwenig Ostereier abbekommen. Ich habe noch Sekt im Kühlschrank, kommst Du mit auf den Balkon?

---------------------------------

"Den Ungläubigen hat der Gott dieser Welt (Satan) den Sinn verblendet, damit sie den Lichtglanz des Evangeliums von der Herrlichkeit des Christus, der Gottes Bild ist, nicht sehen."
(2. Korinther 4,4)

Stan ( gelöscht )
Beiträge:

13.04.2009 20:30
#21 RE: Lebens-Philosophie Antworten

Ich mag keinen Sekt...haste vlt. ein Pils oder ne Tasse Milch.

Ester Offline




Beiträge: 347

13.04.2009 23:11
#22 RE: Lebens-Philosophie Antworten

Pils im Moment nicht, nur Rotwein, Kaffee oder alle Teesorten

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"Den Ungläubigen hat der Gott dieser Welt (Satan) den Sinn verblendet, damit sie den Lichtglanz des Evangeliums von der Herrlichkeit des Christus, der Gottes Bild ist, nicht sehen."
(2. Korinther 4,4)

DeGaertner Offline



Beiträge: 1.194

14.04.2009 20:09
#23 RE: Lebens-Philosophie Antworten

In Antwort auf:
Lass sie reden, Stan, die haben alle zuwenig Ostereier abbekommen. Ich habe noch Sekt im Kühlschrank, kommst Du mit auf den Balkon?


was sie Ostereier angeht ....da zählt bei unds die Qualität.....nicht die Quantität

Aber du hast Recht......die Christen kriegen offenbar mehr Eier.
Der Papst z.B. bekam so viele, daß er 500 Stück an die armen Kindlein im Erdbebengebiet gespendet hat.....andererseits........was hätte er auch anfangen sollen damit........der Papst...mit Eiern??......


atz

Und hütet euch vor den leuchtenden Augen der Missionare, die vorgeben euch die Wahrheit zu bringen ....
denn das Leuchten könnte auch die Sonne sein , die durch die hohle Birne scheint !!

Regens Küchl ( Gast )
Beiträge:

14.04.2009 21:08
#24 RE: Lebens-Philosophie Antworten
Zitat von DeGaertner

Aber du hast Recht......die Christen kriegen offenbar mehr Eier.
Der Papst z.B. bekam so viele, daß er 500 Stück an die armen Kindlein im Erdbebengebiet gespendet hat.....

Das ist gut, und die Kindlein dort haben ein Riesenglück dass noch gerade rechtzeitig vor Ostern das Erdbeben dort war
Denn im Bereich der Eingestürzten Häuser und zerstörten Landschaften muss es jetzt doch jede Menge optimaler Eierverstecke geben wo man die Eier vom Papst auch verstecken kann damit die Kindlein so richtig Spass am suchen haben
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