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Religionsforum
Atheismus vs. Religionen  


Der substanzielle  Dialog 

Für (echten) Säkularismus und freie Religionskritik!


Wir trauern um die Opfer des islamistischen
Terrors in Frankreich und Österreich



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Dieses Thema hat 50 Antworten
und wurde 3.458 mal aufgerufen
 Lagerhalle
Seiten 1 | 2 | 3
Christian D! ( Gast )
Beiträge:

31.08.2008 21:44
#26 RE: Der «Gekreuzigte Frosch» trotzt dem Papst Antworten
So unterschiedlich sind die Geschmäcker...
maleachi 89 ( Gast )
Beiträge:

20.09.2008 17:37
#27 RE: Der «Gekreuzigte Frosch» trotzt dem Papst Antworten

"In Australien sorgt ein umstrittenes Kunstwerk für Ärger. Priscilla Joyce Brack erschuf ein Hologramm, auf dem sich Jesus Christus durch eine kleine Kopfbewegung des Betrachters in Osama Bin Laden verwandelt. Damit ist sie sogar für einen Preis nominiert. " (Die Welt)

http://www.welt.de/kultur/article1154031..._bin_Laden.html

So ist es mit der Kunst, den Fröschen und der Blasphemie, keinem kann man 's recht machen.

maleachi 89 ( Gast )
Beiträge:

20.09.2008 17:43
#28 RE: Der «Gekreuzigte Frosch» trotzt dem Papst Antworten

Und noch ein 'Kunstwerk' ist verhindert worden. Die weltgrößte Christusstatue in Deutschland.

http://www.lvz-online.de/aktuell/content/73480.html

http://www.br-online.de/bayern/menschen-...12396891222.xml

Tao-Ho Offline

Zennois


Beiträge: 5.365

20.09.2008 18:09
#29 RE: Der «Gekreuzigte Frosch» trotzt dem Papst Antworten
Da sind die Problemchen von Innsbruck ja richtig klein.
Es steht in Innsbruck auf einer der Hauptbrücken seit
letztem Jahr folgende Jesusfigur:



Weil Jesus aber statt des Lendenschurzes eine Beule hat, wird
alle Weile protestiert und es werden Gebetswachen abgehalten.
Das Dings soll weg, wieder dahin, wo es gestanden hat: Im
Innenhof eines Museums.

Einige Protestanten (LOL, die ausnahmslos katholisch sind...)
verlangen sogar vom Bischhof den Rücktritt: Link

Dabei hat man sogar den ehemals vorhandenen Schniepel in besagte
Beule umgewandelt.

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So wie die Lotosblume lieblich und unbefleckt aus dem Schlamm sich erhebt...
() Tao-Ho

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

20.09.2008 19:01
#30 RE: Der «Gekreuzigte Frosch» trotzt dem Papst Antworten

Die solln sich mal nicht so haben. Den Engländern wird da weit mehr abverlangt



http://www.guardian.co.uk/world/2008/sep/03/religion.art

Regens Küchl ( Gast )
Beiträge:

20.09.2008 19:06
#31 RE: Der «Gekreuzigte Frosch» trotzt dem Papst Antworten

Hier ist das Video von der Humeraktion: "Es ist eine Dummheit Jesus nackt darzustellen...blablabla!"
http://www.youtube.com/watch?v=vcaXqfDodf8


euer ergebener

Regens Küchl

Tao-Ho Offline

Zennois


Beiträge: 5.365

20.09.2008 21:15
#32 RE: Der «Gekreuzigte Frosch» trotzt dem Papst Antworten

Wie schon gesagt: Der hat ja nicht mal einen Schniepel, denn den
haben sie fein durch eine Beule ersetzt.

Womit hätte er den pinkeln sollen, der gute Jesus, wenn nicht mit
seinem kleinen Jesus?

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() Tao-Ho

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

21.09.2008 07:25
#33 RE: Der «Gekreuzigte Frosch» trotzt dem Papst Antworten

Brauchte er nicht.

Der hat ganz einfach das Wasser in Wein verwandelt und wieder hochgezogen.

Tao-Ho Offline

Zennois


Beiträge: 5.365

21.09.2008 07:40
#34 RE: Der «Gekreuzigte Frosch» trotzt dem Papst Antworten

Und ich Dummerchen glaubte immer, das geht bei Männern so:
Diesem Jesus bleibt jedenfalls nichts anderes übrig, als
hochziehen, denn sein Dings ist weg.

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() Tao-Ho

maleachi 89 ( Gast )
Beiträge:

21.09.2008 10:14
#35 RE: Der «Gekreuzigte Frosch» trotzt dem Papst Antworten




so geht das

vielleicht hatte er ja auch Prostataprobleme...

Regens Küchl ( Gast )
Beiträge:

21.09.2008 10:41
#36 RE: Der «Gekreuzigte Frosch» trotzt dem Papst Antworten

In dem Buch "Maria"von Klaus Schreiner, ein empfehlenswertes Buch über die Geschichte der Marienanbetung, steht auch dass eine Weile von Christen behauptet wurde dass ein Jesus unmöglich schamlos nackt zur Welt gekommen sein kann.
Diese Christen behaupteten dann : JESUS HABE SCHON IM MUTTERLEIB EIN PRIESTERGEWAND GETRAGEN, SEI DANN AUCH DAMIT GEBOREN WORDEN.
Schade dass sich das nirgends als Dogma erhalten hat.

@ Tao-Ho und B.S. Eunuchen können NATÜRLICH auch Notdurft verrichten. Übrigens mussten sich zur Anfangszeit der Christlichen Kloster alle Mönche ganz oder halb Kastrieren lassen. Es gab das Kleine Siegel und das Grosse Siegel.
Da aber der Zulauf in die Klöster unter dieser Regel litt wurde sie abgeschafft. (Kein Witz- überprüft das ruhig)
In den 70er Jahren gab es ja auch den Fall des Englischen Priesters der sich zuhause selbst kastrierte, das Gemächt ins Kaminfeuer warf und dann mit seiner Frau betete.


euer ergebener

Regens Küchl

Tao-Ho Offline

Zennois


Beiträge: 5.365

21.09.2008 10:45
#37 RE: Der «Gekreuzigte Frosch» trotzt dem Papst Antworten

Nun - viele Männer sind unverbesserlicher Stehpisser. Gibt aber wesentlich
schlimmeres und die meisten Männer machen ja mittlerweile auch schon mal
das Klo sauber.

Finde es aber sehr löblich, dass Du im sitzen Pipi machst.

Bevor´s hier wieder mal wegen Tao-Ho offtopic geht: Kennt Ihr
schon den sog. Piss Christ? Hierisser:

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() Tao-Ho

qilin Offline




Beiträge: 3.552

21.09.2008 11:18
#38 RE: Der «Gekreuzigte Frosch» trotzt dem Papst Antworten
In Antwort auf:
dass Jesus unmöglich schamlos nackt zur Welt gekommen sein kann. Diese Christen behaupteten dann :
JESUS HABE SCHON IM MUTTERLEIB EIN PRIESTERGEWAND GETRAGEN, SEI DANN AUCH DAMIT GEBOREN WORDEN.
Schade dass sich das nirgends als Dogma erhalten hat.
Dogma nein - aber eine nette Geschichte von Oskar Panizza gibt's dazu Text
[P.S. Panizza ist übrigens eine Fundgrube für 'Anti-Christen' - der letzte Autor, der in Deutschland auf Grund seines oeuvres
wegen Gotteslästerung im Gefängnis saß... ]


In Antwort auf:
Übrigens mussten sich zur Anfangszeit der Christlichen Kloster alle Mönche ganz oder halb Kastrieren lassen. Es gab das Kleine Siegel und das Grosse Siegel.
Da aber der Zulauf in die Klöster unter dieser Regel litt wurde sie abgeschafft. (Kein Witz- überprüft das ruhig)
Also das wäre wirklich überprüfungswürdig - die christlichen Klöster entwickelten sich historisch aus den ägyptischen Wüstenvätern.
Bei denen gab es zwar alle möglichen Arten von Verrücktheiten, aber Selbstverstümmelung wäre mir neu. Im Gegenteil - der Kirchenlehrer
Origenes, der sich im Übereifer selbst kastriert hatte, wurde wegen dieser Selbstverstümmelung nie heiliggesprochen, ja selbst die
Gültigkeit seiner Priesterweihe wurde aus eben diesem Grund offen bezweifelt [Quelle]

___________________________
Nichts bedarf so sehr der Reform
wie die Meinungen anderer Leute. [Mark Twain]

() qilin

Regens Küchl ( Gast )
Beiträge:

21.09.2008 12:17
#39 RE: Der «Gekreuzigte Frosch» trotzt dem Papst Antworten

Mit den Wüstenvätern meinst du natürlich nicht die alten Ägypter, sondern die alten Juden.
Da solltest du natürlich berücksichtigen dass Paulus und Päpste sich auffällig vom traditionellen Judentum distanzierten. Dem "Keuschheitswahn" der Christen ist ja auch zu verdanken dass Liberius nur solche Evangelien Kanonisierte in denen von Jesu Frau und Kindern keine Rede ist. In Apokryphen Evangelien kommen diese vor. Ein unverheirateter Rabbi wäre so unmöglich gewesen dass heute angenommen wird, dass Jesu Familie deshalb nicht in den Liberiusevangelien extra erwähnt wird weil es als selbstverständlich und nicht extra erwähnenswert vorausgesetzt wurde dass er eine Familie hatte.

Nun - Ich habe das mit der Mönchskastration aus verschiedenen Büchern die mir glaubwürdig schienen. Aber zur Untersuchung habe ich jetzt nochmal im Web geschaut.
Die Kastration war wohl nicht überall verpflichtend aber ungeheuer verbreitet.Besonders In und um Byzanz.
Erst mal der Link hier der die Konfessionen überhaupt aufzählt. Bei den Skopzen, z.b., steht extra dabei dass sie Selbstkastration zur Pflicht machten.
http://de.wikipedia.org/wiki/Chronologie...d_Sondergruppen

Aber echt ausführlich zum Thema ist diese lesenswerte Studie (Downloadmöglichkeit):
Eunuchen um des himmlichen Königreichs willen’ in Byzanz?
http://www.byzantinecongress.org.uk/paper/I/I.8_Wada.pdf

Ein Paar Besonders Interessannte Stellen hab Ich euch hier herausgepickt :


Wir wissen, daß die Gepflogenheit der Selbstkastration sowie der Kastration
überhaupt in der spätrömischen Zeit weit im Reich verbreitet waren. Die
Selbstkastration und die Kastration aus asketisch-religiösen Motiven hatten seit den
Sentenzen des Sextos aus dem 2. Jahrhundert n. Chr. eine lange Tradition, die die
Byzantiner, die gebürtigen Oströmer, als selbstverständlich übernommen. So ist es
kein Wunder, daß der Kirchenhistoriker Eusebios, Bischof von Kaisareia (313-
339/40), die Selbstkastration von Origenes, des alexandrinischen Katecheten, pries

Weil die nicht wenigen Mönche und Geistlichen die Selbstkastration
als das höchte Ideal der Askese auffaßten

‘Diese Valesiani waren mit wenigen Ausnahmen alle Eunuchen. Wenn ein Neuling
zu dieser Sekte stieß, der nicht kastriert war, durfte er an keinem Essen teilnehmen,
bei dem es Tierfleisch gab. Wenn aber der neue Anhänger durch Überredung oder
Zwang dazu gebracht worden war, sich kastrieren zu lassen, dann durfte er alles
essen. … Die Valesiani kastrierten nicht allein ihre neuen Anhänger, sondern auch
Reisende, die sie als ihre Gäste empfingen.’ (Panarion, 58,1,4ff.)
Der Wortlaut ‘wenn der neue Anhänger überredet wurde’, könnte die
Selbstkastration andeuten, während der nächste Satz ‘dazu gezwungen wurde’
eindeutig die Zwangskastration durch eine dritte Person bedeutet.
Von einem Basileios, Bischof von Ankyra (336-43, 350-60), erfahren wir ferner,
daß sich auch prominente Geistliche selbst kastrierten.

‘Leontios war Bischof von Antiocheia. Aber als er noch Presbyter war, wurde er
seines Amtes enthoben, weil er mit einer Frau namens Eustolia zusammenlebte.
Leontios bemühte sich, den schmutzigen Verdacht zu zerstreuen, und schnitt sich
selbst sein männliches Glied ab. Von nun an war er unverdächtig und lebte er mit
Eustolia ungestört.

WEIL DU DIE ÄGYPTISCHEN WÜSTENVÄTER ERWÄHNTEST :

Wie weit die Gepflogenheit der Selbstkastration in der frühbyzantinischen Zeit
verbreitet war, zeigt die weitere Erzählung von Epiphanios (De virginitate 62.).
Nämlich von demselben Epiphanios erfahren wir, daß es viele abwegige Mönche in
Ägypten gab, die sich zur Erhaltung der Jugendlichkeit kastrierten. Offenbar gab es
also die Selbstkastration under den Mönchen nicht nur aus asketisch-religiösen,
sondern auch aus rein weltlichen Gründen.


Die Selbstkastration ist natürlich der extremsten Ausdruck einder glühenden
Begeisterung für das asketisch-religiöse Ideal. Es gab aber außerdem zahlreiche
Mönche und Geistliche, die auf dem eher normalen Weg zu Eunuchen wurden: Sie
ließen sich von einem Dritten kastrieren, um im Geiste des Matthäus 19,12 zu leben.
Der Enthusiasmus für das höchste Ideal, als ‘Eunuchen um des himmlischen
Königreichs willen’ (eujnou`coi dia thn basileivan tw`n oujranw`n) zu leben,
beeinflußte auch namhafte Kirchenväter wie Eusebios von Kaisereia, Gregorios von
Nazianz, Johannes Cassianus oder Paulinus von Nola.
Gregorios von Nazianz, Patriarch von Konstantinopel (379-381), gab in seiner 37.
Rede bekannt: ‘Wer sich selbst kastriert oder von einem anderen kastrieren läßt, und
damit die Wurzel alles Schlecten (th;n rJivzan th`~ kakiva~) herausschneide, das
Organ der Schlechtigkeit entferne, erreicht einen solchen Zustand der Tugend, daß er
die Bürde dieser Schlechtigkeit beinah nicht zu tragen brauche.’ Gregorios von
Nazianz bewertete die Kastration sehr positiv, weil er das männliche
Geschlechtsorgan als die Wurzel alles Schlechten ansah. Daher seine Behauptung,
jeder Eunuch erreicht die höchste Tugend. Auch Paulinus, Bischof von Nola (409-
431), rühmte in seinem Gedicht XXIV: ‘die Eunuchen um des himmlischen
Königreichs’ (spadonis ob regunm dei), ‘weil sie im Glauben und männlicher
Keuschheit gestärkt zu sein pflegen’. Johannes Cassianus (um 360-435), Mönch und
Priester aus der Dobrudscha, lobte aus demselben Grund wie Paulinus von Nola die
Eunuchen in seinen Collationes XXII.: ‘Die Eunuchen nämlich sind echt und
besonders unverdorbene Jungfrauen Christi. Sie sind als bewundernswürdig und
ausgezeichnet anzusehen.’
Aus dieser Beurteilung der Eunuchen als vorbildliche Christen entwickelte sich ein
Bild von ihnen als den Engeln Christi.


AUCH ENGEL SIND IM IDEALFALL EUNUCHEN :

Als der Kaiser durch den Jungen von der Erscheinung des
Eunuchen hörte, hieß er alle Eunuchen des Palastes sich zu versammeln, um den
herauszufinden, von dem der Junge erzählt hatte. Der aber war nicht under den
versammelten Eunuchen des Palastes. Daraufhin erklärte der Kaiser, der dem Jungen
erchienene Eunuch sei ein Engel von Herrn (a[ggelo~ kurivou). Daraufhin erklärte der
Junge, der Eunuch habe ein weißes Kleid getragen, seine Wangen hätten im Licht
gestrahlt, das heißt seine Erscheinung änderte sich nunmehr gewaltig.’ (Ed. Th.
Preger, Scriptores Originum Constantinopolitanarum 1, pp. 86-87.)
Die Einstellung in der frühbyzantinischen Zeit, die Eunuchen als heilig und
verehrungswürdig, als unverdorbene Jungfrauen Christi, oder gar als die Engeln
Christi anzusehen, herrschte nich nur unter den Mönchen und Geistlichen, sondern
drang auch in den säkularen Bereich des Kaiserhofs vor.



Den Rest bitte selber lesen . Jedenfalls Interessannt.
Zu der Frage Wiviele reine Kastratenklöster es gab kann noch recherchiert werden.


euer ergebener

Regens Küchl





Tao-Ho Offline

Zennois


Beiträge: 5.365

21.09.2008 16:05
#40 RE: Der «Gekreuzigte Frosch» trotzt dem Papst Antworten
Wollen wir dazu mal einen eigenen Thread eröffnen? Hier geht es um
blasphemische Kunst. Dazu zähle ich eine Eigenkastration beim besten
Willen nicht.

Das hier ist gemeint:



Nennt sich: Yo, Mama´s last supper und ich find´s echt ästhetisch. Man
hätte ja auch ne oide schware Prunzn nema kenna.

Schade ist nur, dass die Gaudinockerln der Dame etwas klein sind.

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() Tao-Ho

qilin Offline




Beiträge: 3.552

21.09.2008 16:54
#41 RE: Der «Gekreuzigte Frosch» trotzt dem Papst Antworten

Na, ich hoffe zumindest das Histörchen von Panizza ist blasphemische Kunst genug -
ansonsten kann ich noch sein Liebeskonzil empfehlen - das war Anlass der Verurteilung


@ 'Regens Küchl'

Nein, ich meinte die ägyptischen Wüstenväter, die natürlich mit den alten Ägyptern überhaupt nichts zu tun hatten.

Sag' ich ja - es geht dabei um häretische Gruppen, wie auch aus Deiner Quelle hervorgeht:

In Antwort auf:
‘Sie eifern zwar der evangelischen Stimme nach, aber haben nicht die nötige Einsicht,
so daß sie sich schließlich um des himmlischen Königreichs willen kastrierten, weil sie
glaubten, dass sie damit ein gutes Werk getan hätten.’ (De vitis patrum liber V. Verba
seniorum 88.)
Es ist eindeutig, daß ‘die Nacheiferung der evangelischen Stimme’ (aemulationem
vocis evangelicae) auf die Worte des Matthäus 19,12 bezieht: ‘und es gibt zur Ehe
Untüchtige, die sich selbst um des Himmelreichs willen untüchtig gemacht haben.’
Derselbe Epiphanios weiß von einer häretischen Sekte in Transjordanien zu berichten,
deren Anhänger sich Valesiani nannten.

Und die Skopzen gab's im 17. Jh. in Russland
Für einen 'verbreiteten Brauch' wären schon handgreiflichere Belege nötig...

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wie die Meinungen anderer Leute. [Mark Twain]

() qilin

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

21.09.2008 21:55
#42 RE: Der «Gekreuzigte Frosch» trotzt dem Papst Antworten

Das mit dem "kleinen und großem Siegel" kenne ich irgendwo aus der belletristischen Literatur.
Wo genau her, fällt mir aber nicht ein.

Auf jeden Fall, Regens Küchl, wirklich interessante Aspekte.
In welchen Evangelien war denn von Jesu Frau und Kindern die Rede und gibts die irgendwo als pdf oder so?
Das eine unverheirateter Rabbi zu der Zeit eigentlich undenkbar war, hatte auch schon kadesch wiederholt ausgeführt.

Tao-Ho Offline

Zennois


Beiträge: 5.365

21.09.2008 22:19
#43 RE: Der «Gekreuzigte Frosch» trotzt dem Papst Antworten

Das steht in einer Stelle des apokryphen Philippus - Evangeliums.
Soll ich mal suchen, ob es das als pdf gibt, oder machst Du das
Regens Küchl?

Steht aber, soweit ich weiss, nur in einer der Stellen.

Kadesch hat zu 100 % Recht: Jüdische Rabbi waren und sind bis
heute verheiratet und ein unverheirateter Rabbi um die 30 ist
undenkbar - früher wie heute.

Sollten wir nicht trotzdem einen eigenen Thread aufmachen? Ist
echt umfangreich, diese Geschichte...

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() Tao-Ho

Regens Küchl ( Gast )
Beiträge:

22.09.2008 16:44
#44 RE: Der «Gekreuzigte Frosch» trotzt dem Papst Antworten

Zitat von Tao-Ho
Wollen wir dazu mal einen eigenen Thread eröffnen? Hier geht es um
blasphemische Kunst. Dazu zähle ich eine Eigenkastration beim besten
Willen nicht.


Verzeihe Mal, aber was verstehst du als Frau von solchen, den Männern vorbehaltenen, Heiligen Handlungen ?
Wer hat denn das Gespräch über kupierte Penisse eröffnet ? Du Doch !
Ich hab es mal weitergeführt.
Ich bin der Meinung dass Neue Threads nur bei Echter Notwendigkeit eröffnet werden sollten, um die Übersichtlichkeit des Forums zu erhalten. Deshalb habe Ich selber noch Nie einen eröffnet! *PROTZ* *STOLZ DREINSEH*

Zu den Skopzden :
Das Amputieren der Geschlechtsteile wurde bei den Skopzen zur rituellen Praxis. Es gab zwei Stufen der Entmannung. Mit Bindfaden wurden die Hoden zusammengeschnürt und mit einem glühendheissen Messer abgeschnitten. Doch das war nur die erste Stufe, da damit die Wollust noch nicht besiegt war. Um sich endgültig von der Lust zu befreien, wurde das Glied gleich an der Wurzel weggeschnitten, und um das unkontrollierte Abgehen von Urin durch die Öffnung der Harnröhre zu verhindern, wurde ein Zinnzapfen hineingesteckt.
http://www.nzz.ch/2002/06/01/li/article82W0D.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Skopzen-Syndrom

Sehr merkwürdig ist die Kastraten-Sekte der Skopzen in Rußland, die aus rein religiösen Erwägungen zu dieser furchtbaren Selbstverstümmelung greift (1) Es mag da für den Seelenforscher zum tieferen Verständnis dieses Problemes von Werte sein, wenn ich einen latenten Seelenvorgang schildere, der bei irgend einem andauernden äußeren Antriebe schließlich zur amputatio penis führen muß. Ich hörte in meiner Jugend einen alten, monomanen Mann (Paranoiker?) beim. Harnen folgendes sagten: "Ich schneide ihn ab! warum soll der Ast den Baum regieren?"
1) Nach Pelikan werden die verschiedenen Grade von Kastration von den Skopzen folgend benannt: "Kleines Siegel" = Abtragung der Hoden; "Zaren-Siegel", "zweite Reinheit", "zweites Weißwerden", "den Schimmel besteigen" = Abtragung der Hoden und des Penis.
http://www.male-initiation.net/anthropol...k/bryk_de3.html

Na, qilin. Sind dir diese Belege ausreichend erscheinend ?


euer ergebener

Regens Küchl

maleachi 89 ( Gast )
Beiträge:

22.09.2008 16:58
#45 RE: Der «Gekreuzigte Frosch» trotzt dem Papst Antworten

In Antwort auf:
Ich bin der Meinung dass Neue Threads nur bei Echter Notwendigkeit eröffnet werden sollten, um die Übersichtlichkeit des Forums zu erhalten. Deshalb habe Ich selber noch Nie einen eröffnet! *PROTZ* *STOLZ DREINSEH*


Wenn alle so denken würden wie du, wäre die 'Übersichtlichkeit' so groß, dass wir nichts hätten, um es zu übersehen, du Held.

Regens Küchl ( Gast )
Beiträge:

22.09.2008 18:13
#46 RE: Der «Gekreuzigte Frosch» trotzt dem Papst Antworten

Lieber maleachi

Du hast schon recht dass ein würdiges Thema einen eigenen Thread verdient.
Aber vor einiger Zeit habe Ich mich hier von Seite 1 an durch die Threads gearbeitet, und ca. auf Seite 3 aufgegebewn.
Äh... Ich hatte von hinten angefangen. Vieles war interessant, aber nach wenigen Posts beendet worden.

Ein neuer User wird sich da vielleicht gar nicht hinwagen. Wozu dient ein Thread der aus 3 Posts besteht ?

Die Meisten Internetforen weisen schon in deren Regelausführungen daraufhin dass man vor Eröffnung eines neuen Threads erst überprüfen soll ob es nicht bereits einen diesbezüglichen Thread gibt !


euer ergebener

Regens Küchl

qilin Offline




Beiträge: 3.552

22.09.2008 18:50
#47 RE: Der «Gekreuzigte Frosch» trotzt dem Papst Antworten

In Antwort auf:
Na, qilin. Sind dir diese Belege ausreichend erscheinend ?
Die Frage ist doch wohl nicht ernst gemeint, oder??? Was hat 'Die Angst vor der Sexualität in der russischen Kultur'
[Dein link zu irgendwelchen 'orthodoxen' Sekten der Neuzeit] zu tun mit den Anfängen der christlichen Klosterbewegung
im 3. Jh. in Ägypten?

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wie die Meinungen anderer Leute. [Mark Twain]

() qilin

maleachi 89 ( Gast )
Beiträge:

22.09.2008 19:22
#48 RE: Der «Gekreuzigte Frosch» trotzt dem Papst Antworten

In Antwort auf:
Wozu dient ein Thread der aus 3 Posts besteht ?

Da keiner Hellseher ist, kann man vorher nicht erahnen, ob die Thematik auf Zuspruch oder Interesse stößt. Doppelungen sind natürlich nicht so gut, aber manchmal unterscheiden sich die Themen in entscheidenten Nuancen.
Ich schaue da schon mal nach, ob es in grauen Vorzeiten ähnliches gegeben hat und habe auch schon alte Threads wieder rausgekramt, wenn mein scheinbar neu entdecktes Thread-Thema da reinpasst.
Aber oftmals kann ein Thema auch ins uferlose gelangen und am Ende weiß keiner mehr, worum ging es denn eigentlich.
In Antwort auf:
Ein neuer User wird sich da vielleicht gar nicht hinwagen.
Das liegt an jedem selbst und dessen Selbstvertrauen und nicht jeder Thread 'brennt so auf den Nägeln', wie der von 'gld', der sich bewusst in die Höhle des Löwen begeben hat und sich provokativ als 'Evangelikaler' vorstellt. Da flutscht es natürlich nur so mit den Seiten.
Und manchmal ist es auch so, dass sich Themen erst nach einiger Zeit entwickeln. Ist wie mit manchen Büchern, die können 20 Jahre im Regal stehen und plötzlich hast du sie in der Hand und weißt, sie sind reif und es wert, gelesen zu werden....(natürlich nur im übertragenden Sinne).

Tao-Ho Offline

Zennois


Beiträge: 5.365

23.09.2008 11:24
#49 RE: Der «Gekreuzigte Frosch» trotzt dem Papst Antworten

Nunja - jetzt wird der Frosch doch abgehängt... Schade eigentlich...

http://diepresse.com/home/panorama/relig...ligion/index.do

Wer das Fröschlein noch sehen will, sollte sich also sputen.

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() Tao-Ho

qilin Offline




Beiträge: 3.552

23.09.2008 11:53
#50 RE: Der «Gekreuzigte Frosch» trotzt dem Papst Antworten

Na gut, so besonders hat mir der Frosch eh nicht gefallen -
viel lustiger sind die Kommentare zu dem Artikel

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() qilin

Seiten 1 | 2 | 3
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