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Dieses Thema hat 130 Antworten
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 Christentum
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Xeres Offline




Beiträge: 2.587

10.12.2008 13:57
#76 RE: Wissenschaft und Genesis, ist eine Harmonie möglich? Antworten

Zitat von Darkwolf
Ohne Schöpfung keine DNA.
Diese und alle weiteren Seiten zum Thema wurden schon oft genug hervorgezaubert... Mathematisch ist die Wahrscheinlichkeitsrechnung natürlich korrekt - was aber nicht darüber hinwegtäuschen kann, dass überhaupt nicht bekannt ist, was genau die Bedingungen bei der Entstehung des Lebens waren. Mal wieder nur Zahlenspielereien die nichts praktisches aussagen.
Es gibt viel mehr mögliche Wechselwirkungspunkte die bisher noch nicht betrachtet wurden... An Unterseevulkanen gibt es Leben, dass ohne Sonnenlicht auskommt, Meteoriten treffen auch immer mal wieder auf die Erde...
Zitat von Darkwolf
Ich bin es leid auf Fragen wie: Wer hat Gott erschaffen?
Weil es keine Widerspruchsfreie Antwort auf solche Fragen gibt...

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Darkwolf Offline



Beiträge: 94

10.12.2008 14:18
#77 RE: Wissenschaft und Genesis, ist eine Harmonie möglich? Antworten

Bruder Spaghettus, wenn schon Du, Gott als einzigen Ausweg anführst, muss es nicht gut um die Evolutionstheorie schlecht bestellt sein. Aber Du hast recht, es ist die einzige Alternative zur Makroevolution. Welche Probleme stellen sich denn durch die "Einführung" Gottes?
Übrigens : Ich kenne Ockhams Rasiermesser nicht. Vielleicht habe ich da in der Schule geschlafen? Ich benutze Rasierklingen. Gott hat sich bestimmt noch nicht beim rasieren geschnitten, also wird er auch keine Angst vor Ockhams Messer haben.
Gedanklich kann ich alles akzeptieren. Was ich daraus ableite ist etwas anderes.

Tao-Ho, niemand hat behauptet, das hier jemand dumm ist.(Der Kollege von gestern, der mir einen geringen Verstand bescheinigt hat mal ausgenommen.) Ich meine nur mit einer gemeinsamen Basis,(hier speziell überliefertes Wissen historischer Völker)braucht man viele Aspekte nicht mehr zu diskurieren, weil das darin dargestellte Bild des Schöpfers manche Frage schon beantwortet.

Wahrheit ist, was den Test der Praxis besteht!

Darkwolf Offline



Beiträge: 94

10.12.2008 14:31
#78 RE: Wissenschaft und Genesis, ist eine Harmonie möglich? Antworten

Xeres, Zuckersynthese ist keine Wahrscheinlichkeitsrechnung, sondern eine AUSBEUTEberechnung. Da brauchen wir auch nicht zu zaubern, widerlege sie einfach. Als Chemiker habe ich diese Rechnung nachvollzogen und keinen Fehler gefunden. Was schlußfolgerst Du denn nun aus dieser Rechnung?
Meteoriten verschieben das Problem der Entstehung des Lebens nur auf andere Himmelskörper.Das führt auch nicht weiter. Eine Antwort auf die Erschaffungsfrage Gottes erübrigt sich. Was ewig und unenedlich existert kann nicht erschaffen werden. Nichts ist bisher erschaffen worden, was nicht vorher ein Gedanke war. Warum sollte es mit dem Universum anders sein?

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Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

10.12.2008 15:05
#79 RE: Wissenschaft und Genesis, ist eine Harmonie möglich? Antworten
In Antwort auf:
Ich bin es leid auf Fragen wie: Wer hat Gott erschaffen?, Ein Gott der Unrecht zuläßt ist nicht allmächtig...usw..usw zu antworten.

Wer hat die Fragen denn gestellt? Ich nicht und auch niemand hier im Thread. Die Fragen, die ich gestellt habe sind einfach Grundlagen.

In Antwort auf:
Trotzdem, danke für das Angebot zur Diskussion.

Da verstehst du was falsch. Das war kein Angebot zur Diskussion, sonder der leicht angedeutete Vorwurf, du würdest dich vor Fragen drücken, deren Beantwortung für dich ungünstig ausfallen könnte.
Ein Vorwurf, den ich hiermit öffentlich erhebe.

In Antwort auf:
Bruder Spaghettus, wenn schon Du, Gott als einzigen Ausweg anführst, muss es nicht gut um die Evolutionstheorie schlecht bestellt sein.
Oops, du kannst ja nicht mal lesen. Ich habe gefragt, wieso du das als einzigen Ausweg siehst.
Schreiben offensichtlich auch nicht. Mit deiner doppelten Verneinung hast du dir wohl ins Knie geschossen.
In Antwort auf:
Welche Probleme stellen sich denn durch die "Einführung" Gottes?
Einige. Aber halt in Abhängigkeit davon, welche Prolbeme dessen Einführung lösen soll. Also bist du mit der Vorleistung im Verzug.

In Antwort auf:
Übrigens : Ich kenne Ockhams Rasiermesser nicht. Vielleicht habe ich da in der Schule geschlafen?

Nicht nur da. Das sollte eigentlich für jeden Wissenschaftler, selbst auf der untersten Stufe, tägliches Arbeitsmittel sein.

Mir kommen ernsthafte Zweifel ob du überhaupt hier offen diskutieren willst. Für mich sieht es eher danach aus, du drückst dich vor Fragen die Antworten verlangen, die jeder verstehen kann und versuchst auf Spezialgebiete auszuweichen die hier überhaupt nicht Thema sein können.

Wenn du allgemeinverständlich diskutieren willst, mach weiter. Wenn du bei deinen superspeziellen Ableitungen bleiben willst, geh lieber irgendwo in ein Wissenschaftsforum.
Reinecke ( gelöscht )
Beiträge:

10.12.2008 15:13
#80 RE: Wissenschaft und Genesis, ist eine Harmonie möglich? Antworten
Gysi Online

Atheist


Beiträge: 18.861

10.12.2008 15:25
#81 Wissenschaft und Genesis, ist eine Harmonie möglich? Antworten

In Antwort auf:
Ich bin Chemiker. Lies Dir das mal in Ruhe durch ohne Dich am Kreuz zu stören.
Siehst du, du bist Chemiker und ich ein chemischer Analphabet. Du ziehst mich auf dein Fachgebiet, und ich sage, antworte bitte auf die Sachen, mit denen ich mich ein wenig besser auskenne. Das tust du aber nicht. Richard Dawkins ist einer der anerkanntesten Evolutionsbiologen der Welt. Und ich habe ihn verstanden, obwohl ich ein Laie bin in Sachen Chemie. Aber du kommst mit "Beweisen", die schon Richard Dawkins als unhaltbar argumentiert hat. Ich kann mich nicht näher mit deiner Fachargumentation beschäftigen. Wunderlich nur, dass ich Dawkins klar verstehe, aber nicht dich...

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Xeres Offline




Beiträge: 2.587

10.12.2008 20:37
#82 RE: Wissenschaft und Genesis, ist eine Harmonie möglich? Antworten

Zitat von Darkwolf
Xeres, Zuckersynthese ist keine Wahrscheinlichkeitsrechnung, sondern eine AUSBEUTEberechnung. Da brauchen wir auch nicht zu zaubern, widerlege sie einfach. Als Chemiker habe ich diese Rechnung nachvollzogen und keinen Fehler gefunden. Was schlußfolgerst Du denn nun aus dieser Rechnung?
Widerlege sie einfach ... schon wieder?
1.2 Der tief gläubig verehrte "intelligente" Zufall
Nach Evolutionstheorie ist die DNS aus der sogenannten "Ursuppe" per Zufall entstanden.
Auf Fach-Chinesisch auch "Biogenese" genannt. Das tönt irgendwie besser und seriöser.

...wohingegen die Website natürlich die Ausgeburt an Seriosität und Wissen darstellt
Die Theorie der Biogenese mag immer noch nicht perfekt sein, aber seit diese Seite erstellt wurde gibt es wohl ein paar Fortschritte. Ein schönes Video zum Thema hatten wir im Forum schon mal.
Weiterhin wird davon ausgegangen, dass "DNS-taugliche Desoxy-Ribose" Synthetisiert werden müsse - was allerdings nichts mit dem aktuellen Kenntnisstand zu tun hat.
Schlussendlich: Es soll ein Chromosom mit 500 Basenpaaren Synthetisiert werden mit "99,9%" korrekter DNS ... Was bitte soll das denn heißen?
Davon auszugehen, dass nur eine (!) bestimmte Basenpaar-Kombination "Richtig" ist, muss zwangsläufig zu einer unsinnig kleinen Wahrscheinlichkeit werden.
Dieser ganze Rechenwust basiert auf falschen Grundannahmen und dem Unwillen etwas daran zu ändern. Das schlussfolgere ich daraus.
Zitat von Darkwolf
Meteoriten verschieben das Problem der Entstehung des Lebens nur auf andere Himmelskörper.Das führt auch nicht weiter.
Ich kann dir nur empfehlen den Link auch zu lesen den ich angab; Biomoleküle könnten auch durch die Energie eines Einschlages entstanden sein. Zudem verschieben Meteoriten nicht einfach den Ort, sondern auch alle äußeren Bedingungen, was nicht zwangsläufig sinnlos sein muss.
Zitat von Darkwolf
Eine Antwort auf die Erschaffungsfrage Gottes erübrigt sich. Was ewig und unenedlich existert kann nicht erschaffen werden. Nichts ist bisher erschaffen worden, was nicht vorher ein Gedanke war. Warum sollte es mit dem Universum anders sein?
Ja eben. Entweder aus dem Nichts entsteht auch nichts - dann gibt es auch keinen Gott, oder das Universum kann aus dem nichts entstehen, dann braucht es keinen Gott dazu, siehe Ockhams Rasiermesser.

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GLD888 Offline



Beiträge: 321

10.12.2008 22:50
#83 RE: Wissenschaft und Genesis, ist eine Harmonie möglich? Antworten

In Antwort auf:
Dieser ganze Rechenwust basiert auf falschen Grundannahmen und dem Unwillen etwas daran zu ändern. Das schlussfolgere ich daraus.


was sind das denn fuer falsche Grundannahmen ?

Xeres Offline




Beiträge: 2.587

10.12.2008 23:46
#84 RE: Wissenschaft und Genesis, ist eine Harmonie möglich? Antworten

Zitat von GLD888
was sind das denn fuer falsche Grundannahmen ?
Das heute Lebewesen ihre Erbinformationen in form der DNA speichern bedeutet nicht, dass auch die ersten Zellen zwingend solche enthalten müssten. Prä-Biologische Vesikel können erst Proteine, dann RNA enthalten haben. Von den zufällig zusammengewürfelten Kombinationen würden sich solche durchsetzten, die die Replikationsrate erhöhten...

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Darkwolf Offline



Beiträge: 94

11.12.2008 03:10
#85 RE: Wissenschaft und Genesis, ist eine Harmonie möglich? Antworten

Xeres, man muss kein Chemiker sein, um eine Ausbeuteberechnung zu verstehen. Menschliche DNA, oder deutsch DNS, besteht aus 3 Bestandteilen. Base, Phosphorsäure und Zucker. Herr Joss leitet nun her, das 5-Ringzucker nicht zufällig synthetisieren kann. Das macht er mit Hilfe einer Ausbeuteberechnung. Die Zeit spielt bei Ausbeute keine Rolle. Ob millionen, oder milliarden Jahre, die Ausbeute bleibt immer gleich. Das ist der Unterschied zur Wahrscheinlichkeitsrechnung, bei der ich mit Zeit argumentieren kann. Die Ausbeute bei einer Zuckersynthese wie beschrieben, ist für den RICHTIGEN Zucker praktisch null. Und dieser richtige Zucker muss auch noch in die anderen 2 Bestandteile einbinden. Herr Joss hat das ein bischen schön gerechnet zu Gunsten der Evolutionstheoretiker. Herr Joss wollte es wohl leichter verständlich machen, ist es aber anscheinend nicht geworden. Jetzt vestanden?
XERES: ."wohingegen die Website natürlich die Ausgeburt an Seriosität und Wissen darstellt " .....bitte nur die darin enthaltenen Fakten kritisieren!
XERES: "; Biomoleküle könnten auch durch die Energie eines Einschlages entstanden sein. Zudem verschieben Meteoriten nicht einfach den Ort, sondern auch alle äußeren Bedingungen, was nicht zwangsläufig sinnlos sein muss."......
das Wort BIOmoleküle impliziert, das es sich schon um Leben handelt. Organische Bestandteile in Meteoritenn haben noch nie Leben enthalten, oder habe ich da was verpaßt? Ebenso ist aus Ursuppe noch nie Leben erzeugt worden!

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Darkwolf Offline



Beiträge: 94

11.12.2008 03:30
#86 RE: Wissenschaft und Genesis, ist eine Harmonie möglich? Antworten

Bruder Spaghettus: "Mit deiner doppelten Verneinung hast du dir wohl ins Knie geschossen." .....Ja, habe ich, auch ich mache Fehler.
Bruder Spaghettus: "Nicht nur da. Das sollte eigentlich für jeden Wissenschaftler, selbst auf der untersten Stufe, tägliches Arbeitsmittel sein."...... sorry, aber als ich Chemie studiert hatte, war Ockhams Rasiermesser, keine Prüfungsfrage. Ich bin auch kein Wissenschaftler, ich bilde mich nur gern weiter. Ich arbeite z.Zt. auf einem Gebiet,das mir keine müde Mark einbringt.

Deinen Vorwurf akzeptiere ich icht. Für die philosophiche Gottesfrage ist ein neuer thread angebracht. Ich drücke mich bestimmt nicht vor Fragen, aber eine solche Diskussion ist in der Regel sehr langatmig.

Bruder Spaghettus:"Mir kommen ernsthafte Zweifel ob du überhaupt hier offen diskutieren willst. Für mich sieht es eher danach aus, du drückst dich vor Fragen die Antworten verlangen, die jeder verstehen kann und versuchst auf Spezialgebiete auszuweichen die hier überhaupt nicht Thema sein können."........wenn wir hier über Evolution dikutieren, kommen wir an dem Thema Information nicht vorbei. Mir scheint eher hier wollen sich andere drücken.
Ohne wissenschaftliche Grundlagen geht nichts, sonst diskutieren wir nur Bla,bla.

Ich versuche Dir jetzt mal in 2 Sätzen Leben zu erklären: Jeder Schulbub kann eine Ameise zertreten. 1000 unserer besten Wissenschaftler können aber keine Ameise herstellen. Verstanden? Leben ist das Bindeglied zu Gott. Gott IST das Leben. Ohne Gott kein Leben, da kann sich Ockham rasieren womit er will.

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Darkwolf Offline



Beiträge: 94

11.12.2008 03:40
#87 RE: Wissenschaft und Genesis, ist eine Harmonie möglich? Antworten

GYSI:"Aber du kommst mit "Beweisen", die schon Richard Dawkins als unhaltbar argumentiert hat. Ich kann mich nicht näher mit deiner Fachargumentation beschäftigen.......
Schade, das Du Dich nicht mit Fachargumentation beschäftigen kannst. Ich hatte 2 links zu Dawkins angegeben, die Du sicher nicht gelesen hast. Dawkins argumentiert mit einem Zirkelschluß. Er setzt voraus, was er beweisen will. Das Computerprogramm, welches er benutzt um den Shakespeare-Satz zu erzeugen, ist sicher nicht von allein entstanden.
Dawkins selbst muß es ja eingestehen: Der Computer examiniert und sucht die jeweils richtige Buchstabenkombination aus - und das kann er doch nur, wenn ihm eben diese richtige Folge von vornherein als Programm eingegeben wurde, als jenes oft genannte Ziel (!!), das er anzustreben hat. Wenn Dawkins also nicht umhin kann zuzugeben, daß die vom Computer ausgedruckten Satz-Nachkommen nach ihrer Ähnlichkeit "mit einem entfernten Idealziel beurteilt werden" (p. 69), dann ist doch die ganze umständliche Satzbastelei nichts anderes als ein nachträglich ausgelöster Bluff. Der richtige Satz, eben dieses entfernte Idealziel, steckt, längst bevor die Maschine auch nur ihren ersten Buchstaben ausdruckt, schon in ihr drin, und es kann überhaupt keine Rede davon sein, daß er etwa als Ergebnis eines reinen Zufallsspieles ohne Plan, Sinn und Ziel von ihr hervorgebracht würde! Computer, so gibt Dawkins unumwunden zu, sind "Maschinen, die genau das tun, was man ihnen sagt6". Nun, und eben diesen Satz "Me thinks it is like a weasel" hat er, Richard Dawkins, sein planender, zielsetzender Verstand der Maschine gesagt, nämlich einprogrammiert. Und dann wundert er sich darüber, daß haargenau dieser und kein anderer Satz wieder herauskommt. Mit einer Echowand irgendwo in den Bergen wäre das alles viel einfacher und vor allem billiger und schneller zu erreichen gewesen!

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Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

11.12.2008 06:37
#88 RE: Wissenschaft und Genesis, ist eine Harmonie möglich? Antworten

In Antwort auf:
Wenn du allgemeinverständlich diskutieren willst, mach weiter. Wenn du bei deinen superspeziellen Ableitungen bleiben willst, geh lieber irgendwo in ein Wissenschaftsforum.

Tao-Ho Offline

Zennois


Beiträge: 5.365

11.12.2008 07:19
#89 RE: Wissenschaft und Genesis, ist eine Harmonie möglich? Antworten

Ich denke Du lebst in Asien? Und dann so ein Vergleich?

In Antwort auf:
Jeder Schulbub kann eine Ameise zertreten. 1000 unserer besten Wissenschaftler können aber keine Ameise herstellen.

Im Buddhismus gibt es keinen Schöpfergott der Leben erschafft. Es gibt im
Urbuddhismus nur Fallweise die hinduistischen Götter - aber eher mit viel
Nostalgie im Stimmchen.
Sicher ist der Buddhismus in Thailand sehr mystisch angehaucht. Aber damit
muss er nicht wahrer sein als der Urbuddhismus.

Jetzt werde ich nur noch kurz drauf eingehen, warum Du Dich mit der dunklen
Materie befassen sollst, bevor wir auch den Urknall eingehen. Ohne dunkle
Materie (die es wirklich gibt) ist kein Urknall nachweisbar (und das ist
er mittlereweile durchaus).

Auch ich habe mich mit vielen naturwissenschaftlichen Dingen beschäftigt,
um Gott finden zu können. Damals knabberte ich an einigen tranzesdenten
Erfahrungen, die ich gemacht habe. Dann habe ich herausgefunden, das alles
nur Marke Eigenbau meines Köpfchens war und Mensch nur das sieht was er
sehen will. Gott habe ich nicht gefunden. Aber was viel besseres: mein
eigenes und sich ständig veränderndes Selbst.
Gott wäre aber nicht ersetzbar, wenn es ihn gäbe. Jedenfalls nicht so
leicht.

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So wie die Lotosblume lieblich und unbefleckt aus dem Schlamm sich erhebt...
() Tao-Ho

Gysi Online

Atheist


Beiträge: 18.861

11.12.2008 10:06
#90  Wissenschaft und Genesis, ist eine Harmonie möglich? Antworten
Zitat von Darkwolf
Schade, das Du Dich nicht mit Fachargumentation beschäftigen kannst. Ich hatte 2 links zu Dawkins angegeben, die Du sicher nicht gelesen hast.
Ich habe sie überflogen und gemerkt, dass du mich in eine Fachargumentation ziehen willst, die mit dem Thema nichts zu tun hat! Die Unhaltbarkeit der "unendlichen Regression" meine ich, die Unhaltbarkeit des Beweises der Zwangsläufigkeit der Gottexistenz. Diesen "Beweis" führtest du doch vor! Und hartnäckig kommst du da mit einer ganz anderen Dawkins-These (?), die du meinst ihm widerlegen zu können! Um ihn damit per se zu diskreditieren? Was ist denn das für eine Argumentationsführung? Unter diesen Umständen lehne ich es einfach ab, mich mit deiner These näher zu beschäftigen. Weil das die hier vorgegebene Zielrichtung verfehlt! Kannst du denn überhaupt etwas mit mit der These der "unendlichen Regression" anfangen? Oder warum weichst du dem Thema ständig aus? Hatte ich aber erklärt.

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Xeres Offline




Beiträge: 2.587

11.12.2008 12:15
#91 RE: Wissenschaft und Genesis, ist eine Harmonie möglich? Antworten

Zitat von Darkwolf
Xeres, man muss kein Chemiker sein, um eine Ausbeuteberechnung zu verstehen. Menschliche DNA, oder deutsch DNS, besteht aus 3 Bestandteilen. Base, Phosphorsäure und Zucker. Herr Joss leitet nun her, das 5-Ringzucker nicht zufällig synthetisieren kann.
Danke für die Nachhilfe, aber das habe ich a) verstanden und b) auch nirgendwo bestritten. Die Rechnung mag richtig sein, sie ist jedoch auch völlig irrelevant!
Zitat von Darkwolf
das Wort BIOmoleküle impliziert, das es sich schon um Leben handelt. Organische Bestandteile in Meteoritenn haben noch nie Leben enthalten, oder habe ich da was verpaßt? Ebenso ist aus Ursuppe noch nie Leben erzeugt worden!
Ich empfehle dir hiermit, ein zweites mal, den Artikel auch zu lesen wenn du darüber diskutieren magst.

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Darkwolf Offline



Beiträge: 94

11.12.2008 14:55
#92 RE: Wissenschaft und Genesis, ist eine Harmonie möglich? Antworten

Xeres, danke für den link zum Spiegel. Endlich einmal ein interessanter Artikel.Aber wir haben hier immernoch die Vorstufe zum Leben, und kein Leben. Vorstufen,( Aminosäuren, Glycine etc.) sind schon oft im Labor erzeugt worden. Aber Leben ist mehr als eine polymere Kette.
Persönliche Anmerkung: So kann man schon eher diskutieren.

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Tao-Ho Offline

Zennois


Beiträge: 5.365

11.12.2008 16:56
#93 RE: Wissenschaft und Genesis, ist eine Harmonie möglich? Antworten

In Antwort auf:
Aber Leben ist mehr als eine polymere Kette

Sicher, aber so viel anders ist Leben auch nicht. Wir sind im Grunde genommen auch
nichts anderes. Sollte Dir bewusst sein.

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So wie die Lotosblume lieblich und unbefleckt aus dem Schlamm sich erhebt...
() Tao-Ho

Lukrez Offline




Beiträge: 5.551

11.12.2008 19:32
#94 RE: Wissenschaft und Genesis, ist eine Harmonie möglich? Antworten

Leben ist ein sich selbst reproduzierender energetischer Prozess.
Was ist daran so außerordentliches?
Die ersten "Lebewesen" waren ungemein primitiv und würden von Laien heutzutage wohl kaum überhaupt als Leben erkennbar sein.
Und es hat danach fast unendliche Zeit bis zur Entstehung eines ordentlich funktionierenden Bakteriums gebraucht!

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Wenn du es nicht wagst, den Sinnen zu trauen, stürzen die Pfeiler des Lebens ein.
De nihilo nihil. Aus Nichts wird nichts.
Zu soviel Unheil hat schon die Religion die Menschen verleitet.
(Lukrez)

Darkwolf Offline



Beiträge: 94

12.12.2008 02:22
#95 RE: Wissenschaft und Genesis, ist eine Harmonie möglich? Antworten

Tao-Ho, Leben ist nicht viel anders als was? Was sollte mir bewußt sein?
Lukrez, warum traust Du dann Deinen Sinnen nicht? Primitives Leben gibt es heute auch noch. Es fehlt immer noch ein Beweis für Makroevolution.

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GLD888 Offline



Beiträge: 321

12.12.2008 04:03
#96 RE: Wissenschaft und Genesis, ist eine Harmonie möglich? Antworten
Darkwolf Offline



Beiträge: 94

12.12.2008 04:58
#97 RE: Wissenschaft und Genesis, ist eine Harmonie möglich? Antworten

GLD888, ich schätze Herrn Gitt als Informatiker. Da kann man von ihm lernen, ich habe aber meine Probleme mit seinem Schöpfungsverständnis. Meiner bescheidenen Ansicht nach, ist die Welt älter als 6000 Jahre. Wahrscheinlich sind wir nicht mal die erste Hochkultur auf dieser Erde. Dafür hat Prof.Hancock eine Menge Indizien gesammelt.

Wahrheit ist, was den Test der Praxis besteht!

Darkwolf Offline



Beiträge: 94

12.12.2008 06:22
#98 RE: Wissenschaft und Genesis, ist eine Harmonie möglich? Antworten

Interview mit dem Biologen Francis C. Collins, der maßgeblichen Anteil an der Entschlüsselung des menschlichen Genoms hatte:

Warum ich an Gott glaube

Frage: Sie waren Atheist und sind jetzt Christ. Gab es bestimmte Ereignisse in Ihrem Leben oder Veränderungen in Ihrer Denkweise, die dazu geführt haben, dass Sie an die Existenz Gottes glauben?

Antwort: Als ich in meinen Zwanzigern war, wurde mir klar, dass die von mir vertretene atheistische Position diejenige Denkweise war, die sich am schwierigsten rational begründen ließ. Eigentlich handelte es sich dabei um eine Art Fundamentalismus. Wie bereits K. Chesterton hervorhob, ist der Atheismus die Beschwörung einer universellen Verneinung, ein Dogma, das schwierig zu verteidigen ist. Also begann ich damit, zu erkunden, warum große Denker in allen Jahrhunderten stattdessen an Gott glaubten. Dabei stellte ich zu meiner Überraschung fest, dass alles auf die Existenz Gottes hindeutet, auch wenn sich seine Existenz – jedenfalls in diesem Leben – nicht beweisen lässt.

Frage: Was genau deutet Ihrer Ansicht nach auf die Existenz Gottes hin?

Antwort: Die Tatsache, dass das Universum einen Anfang hat, dass es so harmonisch aufeinander abgestimmt ist, dass Leben möglich wurde, und dass wir Menschen diesen universellen Sinn für Recht und Unrecht haben, auch wenn wir deswegen mitunter Dinge tun, die das Gegenteil von dem sind, was aus der Sicht der Evolution zweckmäßig wäre. Um es in Anlehnung an den Philosophen Immanuel Kant auszudrücken: Der bestirnte Himmel über mir und das moralische Gesetz in mir füllen mich mit zunehmender Ehrfurcht und einem Bewusstsein für die Gegenwart Gottes. […]

Frage: Ist der zufällige Evolutionsprozess mit der bewussten Schöpfung durch eine höhere Intelligenz nicht unvereinbar?

Antwort: Keineswegs. Wenn Gott den Prozess der Evolution gewählt hat, um uns nach seinem Bild zu schaffen, steht es uns nicht zu, diese Methode zu kritisieren. Es handelt sich dabei sogar um eine außerordentlich elegante Methode. Die Tatsache der Evolution tut meiner Ehrfurcht vor Gott keinerlei Abbruch – im Gegenteil! Man darf nicht vergessen, dass Gott jenseits von Raum und Zeit existiert, so dass etwas, das in meinen Augen zufällig wirkt, nicht notwendigerweise auch für Gott zufällig ist. (56) Das vollständige Interview ist in PRO, Christliches Medienmagazin 2/2008, zu finden.


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qilin Offline




Beiträge: 3.552

12.12.2008 09:15
#99 RE: Wissenschaft und Genesis, ist eine Harmonie möglich? Antworten

Zitat von F.C.Collins
Wenn Gott den Prozess der Evolution gewählt hat, um uns nach seinem Bild zu schaffen, steht es uns nicht zu,
diese Methode zu kritisieren. Es handelt sich dabei sogar um eine außerordentlich elegante Methode.

Hm - wenn aber die [Makro]Evolution gar nicht möglich ist - wie konnte Gott sie dann wählen?

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Nichts bedarf so sehr der Reform
wie die Meinungen anderer Leute. [Mark Twain]

() qilin

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

12.12.2008 09:22
#100 RE: Wissenschaft und Genesis, ist eine Harmonie möglich? Antworten

Und in wieweit ließe sich aus dem Gesagten gerade das christliche Gottesbild zwingend herleiten?

Das

In Antwort auf:
Wenn Gott den Prozess der Evolution gewählt hat, um uns nach seinem Bild zu schaffen, steht es uns nicht zu, diese Methode zu kritisieren.
ist ja geradezu das Aufgeben wissenschaftlichen Denkens.

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"Ich bin völlig anderer Meinung als Sie. Aber ich werde mein Leben dafür einsetzen,
dass Sie sie sagen dürfen!" (Voltaire)

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