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Atheismus vs. Religionen  


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Dieses Thema hat 77 Antworten
und wurde 2.824 mal aufgerufen
 Lagerhalle
Seiten 1 | 2 | 3 | 4
einfachso Offline



Beiträge: 55

30.10.2008 10:49
#51 RE: haben die atheisten beweise das gott nicht existiert?? Antworten

man,man,man,
habt ihr denn keine argumente ausser beleidigungen und drohungen
missionieren????
warum missionieren?
es dind die begründungen warum ich gläubig bin. ihr habt ja auch eure gründe warum warum ihr atheisten seid.
nur die habt ihr ja nie genannt. bin ehrlich und bringe meine gründe.
warum kommen denn von euch nur beleidigungen? warum habt ihr keine argumente keine beweise nichts ausser vermutungen, anschuldigungen, drohungen.
Langsam hab ich keine lust mehr hier weiter zu schreiben weil die sache nicht saclich angegengen wird. Wenn ihr als beispiel sagen würdet, warum islam schlecht ist, würde ich versuchen euch zu antworten.
weil islam nach eure meinung schlecht ist oder überhaupt der glaube an gott .
aber nein da kommt einer mit etwas perverses wieder josef fritzl oder wie der heist.
einer von euch hat mal geschrieben das er drei verschiedene koran übersetzungen hat er soll doch mal eine von dennen drei irgend ein vers lesen selbst wenns ne schlechte übersetzung ist soll er sich doch mal gedanken machen damit er mir argumente bringen kann.
das birngt nicht auch wenn du 1000 korane bei die liegen hast aber du nie versuchst zu verstehen was darin steht. so dann wart ich mal weiter auf eure beieldigungen drohungen ja vielleicht auch mal fragen.

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

30.10.2008 12:24
#52 RE: haben die atheisten beweise das gott nicht existiert?? Antworten

Na gut, wenn du unbedingt willst.

Du hast aus dem Koran zitiert, ich nehme Salomons Weise Worte:

Epikur: Das kleine, irdische Glück der Heiden

Hin und wieder ist man erstaunt, welche Wahrheiten unsere Sprache doch in sich birgt. Nehmen wir zum Beispiel das Wort „Heide“ (= Ungläubiger): Im Deutschen wird es u.a. verwendet, um andere Begriffe zu verstärken. So ist ein besonders großes Spektakel ein „Heidenspektakel“, eine übermächtige Angst eine „Heidenangst“ und ein richtig toller Spaß ein „Heidenspaß“. Wie es scheint, trauten die Christen, die diese Worte ersannen, den Heiden intensivere Gefühle zu als sich selber. [1] Eine durchaus bemerkenswerte Selbsterkenntnis, könnte man meinen, aber es kommt noch besser: Im Falle des „Heidenspaßes“ besitzt die Wortzusammensetzung eine zweite, tiefere Bedeutung: Das Kompositum deutet völlig zu Recht darauf hin, dass die konsequente Ausrichtung am Spaß, an der Freude im Diesseits, eine zutiefst heidnische Lebenseinstellung ist. Das kleine, irdische Glück war stets eine Domäne der Heiden, gute Christen dagegen waren auf „Höheres“ aus, auf das Himmelreich, das über das „irdische Jammertal“ hinwegtrösten sollte. Von daher hat es schon seine Richtigkeit, dass wir das Wort „Heidenspaß“ kennen, aber religiöse Äquivalente wie „Christen-, Muslimen- oder Buddhistenspaß“ vergeblich im Wörterbuch suchen.

Zugegeben: Der scharfe Gegensatz zwischen dem heidnischen Hedonismus (von griech: hēdonễ = Freude, Lust) und der glaubensfesten, christlichen Jammertalsrhetorik mag heute, da sich selbst Kardinäle das ein oder andere weltliche Späßchen erlauben und in manchen Kirchen zur Unterhaltung des Glaubensnachwuchses sogar Technopartys veranstaltet werden, ein wenig verschwimmen. Aber in Zeiten, in denen sich das Christentum noch selbst Ernst nahm (was zur Verbitterung des Vatikans in vielen Ländern Europas gegenwärtig kaum noch der Fall ist), konnten die Gläubigen gar nicht anders, als mit „heiligem Zorn“ gegen den „durch und durch unchristlichen Hedonismus“ zu Felde zu ziehen. Gute Beispiele hierfür sind Papst Innozenz III., der mit seiner Schrift „Über die Verachtung der Welt und über das Elend des Menschen“ die irdische Qual als Königsweg zu Gott bestimmte, oder der jüngst heilig gesprochene Opus-Dei-Gründer Josemaria Escriva, der - in der Mitte des 20. Jahrhunderts! – unter großem klerikalen Beifall verkündete: „Ich nenne dir die wahren Schätze des Menschen auf dieser Erde, damit du sie dir nicht entgehen lässt: Hunger, Durst, Hitze, Kälte, Schmerz, Schande, Armut, Einsamkeit, Verrat, Verleumdung, Gefängnis.“ [2]

Angesichts dieser enormen Verherrlichung des irdischen Leidens muss man sich nicht wundern, dass Legionen frommer Gelehrter den freundlichen Philosophen des irdischen Glücks, Epikur, zu einem der ernstesten Feinde der „frohen Botschaft“ erklärten und dafür sorgten, dass der Begriff „Epikureer“ zu einem beliebten Schmähwort avancierte. Was aber hatte der alte Grieche, der immerhin drei Jahrhunderte vor der Ankunft des vermeintlichen Messias lebte, getan, dass sein Name (wohl einzigartig in der Philosophiegeschichte!) zur Kennzeichnung einer hoch verdammungswürdigen Lebensweise herhalten musste? Warum wurden ausgerechnet „Epikur und seine Jünger“ von Dante literarisch in die Hölle verbannt und als „Erzketzer“ einem ewigen Martyrium in „Flammensärgen“ ausgeliefert? [3]

Nun, Epikur hatte die Frechheit, zu behaupten, dass das höchste Gut auf Erden das Glück, das größte Übel das Unglück sei. Überzeugt davon, dass der Sinn des Lebens nur sinnlich (nicht übersinnlich!) erfasst werden könne, versuchte er den Menschen die Furcht vor den Göttern und dem Tod zu nehmen. Von Religion hielt der Philosoph wenig, sofern es Götter gäbe, meinte Epikur, seien diese so vollkommen, dass sie sich nicht um die Belange der Menschen kümmern oder in die Naturgesetze eingreifen würden.

Als konsequenter Materialist wirkte Epikur der religiös geschürten Angst vor vermeintlichen Marterqualen nach dem Tode (wie vieles andere ist auch die Hölle keine originelle Erfindung der Christenheit!) entgegen, indem er den Glauben an eine unsterbliche Seele als Torheit entlarvte. Der Tod, so seine bestechend einfache wie moderne Argumentation, sei „für uns ein Nichts“; denn „was der Auflösung anheimgefallen ist, besitzt keine Empfindung mehr, was aber keine Empfindung mehr hat, bedeutet für uns nichts mehr.“ [4] An anderer Stelle heißt es hierzu: „Wenn wir da sind, ist der Tod nicht da, aber wenn der Tod da ist, sind wir nicht mehr. Er geht also weder die Lebenden noch die Gestorbenen etwas an, für die einen ist er ja nicht vorhanden, die anderen sind aber für ihn nicht vorhanden.“ [5] Epikurs Konsequenz: „Der Weise … weicht weder dem Leben aus, noch fürchtet er das Nichtleben… Wie er bei der Speise nicht die größere Menge, sondern das Wohlschmeckendste vorzieht, so will er sich nicht eines möglichst langen, sondern eines möglichst angenehmen Lebens erfreuen.“ [6]

Seinen Schülern gab Epikur „vier Heilsätze“ zur Hand: „Vor der Gottheit brauchen wir keine Angst zu haben. Der Tod bedeutet Empfindungslosigkeit. Das Gute ist leicht zu beschaffen. Das Schlimme ist leicht zu ertragen.“ [7] Mithilfe dieser Sätze sollte der Furcht des Individuums entgegengewirkt und dadurch auch das Gemeinwesen verbessert werden, denn Epikur war zutiefst davon überzeugt, dass ein „Mann, der Furcht verbreitet,… selbst nicht ohne Furcht sein [kann]“. [8]

Entgegen der Verleumdungen seiner zahlreichen Gegner (bevor die Christen sich auf ihn einschossen, hatten bereits die Stoiker versucht, sein Werk zu auszulöschen [9] ) lehrte Epikur keineswegs das Ausleben der Lüste um jeden Preis. Zwar sei jede Lust, jede Freude an sich gut, blinde Leidenschaft aber könne durchaus auch Leiden schaffen. Deshalb solle man mit Hilfe der Vernunft stets abwägen, welche Lüste man verwirklichen wolle. Wenn man dies beherzige, stünde einem glückseligen Leben nichts entgegen.

Epikur selbst trat den besten Beweis für seine Glückseligkeitslehre an. Er führte ein kleines, bescheidenes Leben im Verborgenen, geliebt und geschätzt von seinen Freunden, die sich in seinem Garten versammelten. Mit Zweiundsiebzig starb er an Blasenstein. Kurz zuvor schrieb er einen unaufgeregten Abschiedsbrief an seinen Freund Idomeneus [10] , teilte ihm mit, dass dieser „wahrhaft glückliche Tag“ sein letzter sei, dass die Schmerzen zwar eine Stärke erreicht hätten, die nicht mehr zu steigern sei, die Freude in seinem Herzen aber all dies aufwiege. Wie gerne erinnere er sich an die Unterredungen, die sie miteinander geführt haben. Epikur trug Idomeneus noch auf, sich um die Kinder seines verstorbenen Schülers Metrodoros zu kümmern, dann nahm er ein lauwarmes Bad, trank einige Schluck ungemischten Wein und verschied. [11] Ein Tod, der in beeindruckender Weise dem Leben dieses diesseitsfreudigen Philosophen entsprach: unspektakulär und unaufgeregt. Epikur starb im Einklang mit sich und der Welt, denn er wusste, dass er dieses eine, einzige Leben, das ihm zur Verfügung stand, wirklich gelebt und nicht mit Sinnlosem vergeudet hatte.
Augustinus: Vom Sinnlichen zum Übersinnlichen

So überzeugend Epikur auch argumentierte und im Einklang mit seiner Lehre lebte, er fand über viele Jahrhunderte weit mehr Feinde als Nachahmer. Die meisten Gelehrten wollten sich nicht damit abfinden, dass der Sinn des Lebens im Leben selbst liege. Sie strebten nach Höherem, nach einem alles umfassenden Sinn, der über die (lächerlichen?) paar Erdenjahre hinausgehen und den Tod eliminieren sollte. Sie fanden diesen „Übersinn“ in den verschiedenen Religionen, die angaben, einen über den Sinnen liegenden, also übersinnlichen Sinn stiften zu können. Allerdings: Diese Sinnstiftung verlangte ihren Preis – und zwar einen aus weltlicher Perspektive unangemessen hohen Preis, denn die Fixierung auf das Jenseits führte zu einer Vernachlässigung des Diesseits, die Orientierung am Übersinnlichen zur Ächtung des bloß Sinnlichen.

Bei Augustinus, dem Kirchenvater, der vor seiner Bekehrung zum Christentum ein recht ausschweifendes Leben geführt hatte, ist diese problematische Verschiebung gut zu beobachten. In seinen berühmten „Confessiones“ (Bekenntnisse) heißt es: „Nichts hielt mich vom tiefern Abgrund der fleischlichen Lust zurück, als Furcht vor dem Tode und vor dem Gerichte, die auch bei meinen wechselnden Meinungen nie aus meiner Brust verschwand. In dieser Furcht besprach ich mit meinen Freunden Alypius und Nebridius über das höchste Gut und das größte Übel, und hätte dabei dem griechischen Philosophen Epikur, der im Vergnügen das höchste Gut fand, den Preis zuerkannt, wenn ich nicht an ein anderes Leben und an eine Vergeltung nach dem Tode gedacht hätte, was Epikur leugnete.“ [12]

Allein die Angst vor dem göttlichen Richter und der Glaube an einen von ihm vorgegebenen „Sinn des Ganzen“ verhinderten, dass Augustinus sich bedenkenlos den Genüssen des Lebens hingeben konnte. Also verzichtete er auf den „Heidenspaß“, aber dieser diesseitige Verzicht verklärte sich ihm zu einem jenseitigen „Gewinn“, denn schließlich dachte er dadurch „das eigentliche Leben“ (das Leben nach dem Tode) erwerben zu können.

Ein Tauschgeschäft mit fatalen Folgen: Die Verheißung des ewigen Lebens war für Augustinus eine derart frohe Botschaft, dass er für sie nicht nur die bittere Pille der diesseitigen Lebensverneinung schluckte, sondern auch seinen kritischen Verstand aufopferte. Der Enthusiasmus, mit dem der vergleichsweise durchaus gebildete Kirchenlehrer selbst die offenkundigsten logischen Brüche übertünchte, mit dem er aus dem größten Unsinn noch einen höheren Sinn herauszulesen sich bemühte, ist bemerkenswert: Mit aller Inbrunst glaubte Augustinus an einen Gott, der merkwürdigerweise einerseits allmächtig und allgütig war, andererseits aber an einer bemerkenswerten multiplen Persönlichkeitsstörung litt (Dreifaltigkeit), was sich u.a. darin ausdrückte, dass er nach einem ärgerlichen Streit mit seinen Geschöpfen (Sündenfall) zunächst 99,99 Prozent allen Lebens vernichtete (Sintflut), dann einen Teil seiner selbst (Gottsohn) von einer antiken Besatzungsmacht (den Römern) hinrichten ließ, um mit sich selbst und seiner Schöpfung wieder im Reinen zu sein (Erlösung). (Dass diese abenteuerliche Geschichte heute nicht mehr so absonderlich klingt wie noch zu Augustinus’ Lebzeiten liegt darin begründet, dass sich die Wahnideen des Kirchenlehrers tief in das kulturelle Gedächtnis des Abendlandes eingegraben haben!) Nicht weniger absurd (wenn auch innerhalb seines Denksystems folgerichtig!) war Augustinus’ Glaube an teuflische Dämonen, die in der Lage sein sollten, ahnungslose Frauen zu begatten, in die Zukunft zu sehen und allerlei Schaden heraufzubeschwören. [13]

Hin und wieder nahm Augustinus’ Drang, göttlichen Sinn in jedem nur erdenklichen Unsinn zu sehen, noch groteskere Züge an: Als er beispielsweise im Johannesevangelium las, dass Petrus dank Jesu Gnade exakt 153 große Fische fing, war dies für Augustinus ein unwiderlegbares Zeichen für die Wahrheit der biblischen Botschaft. Warum? Ganz einfach: Weil 10 (Zahl der Zehn Gebote) + 7 (Zahl der Geistesgaben, d.h. des Heiligen Geistes) 17 ergibt. Addiert man nun alle Zahlen von 1 bis 17 miteinander (also 1+2+3…17) macht das exakt 153. [14] Ein überzeugender Beleg für die Wahrheit des Evangeliums, fand Meisterrechner Augustinus. Die Kirche klatschte Beifall ob dieses wunderbaren Beweises und der geradezu phänomenalen mathematischen Klugheit des Kirchenvaters, der – wie das Beispiel zeigt - zwar einigermaßen rechnen konnte, aber ansonsten (wie die meisten Heiligen) mit den exakten Wissenschaften auf Kriegsfuß stand.


Störfaktor Wissenschaft: Der „Übersinn“ wird als Unsinn entlarvt

Der Sicherheitsabstand, den Augustinus zur Wissenschaft einhielt, war wohlbegründet, hatten doch schon Demokrit und Epikur mit ihrem atomistischen Erklärungsmodell (das – in veränderter Form – auch heute noch in den Naturwissenschaften Verwendung findet!) den Grundstein für eine radikal diesseitige, materialistische Weltdeutung gelegt. Über viele Jahrhunderte hinweg sollte es der Kirche zwar gelingen, den Störfaktor Wissenschaft klein zu halten, aber die großen Entdeckungen von Kopernikus und Galilei waren selbst durch die erbarmungslosesten Machtspiele der Inquisition nicht aufzuhalten. Stück für Stück wurde das christliche Weltbild entzaubert.

Besonders Darwins Evolutionstheorie wurde zum harten, eigentlich unverdaulichen Brocken für die Christenheit, denn sie stellte den biblischen Schöpfungsbericht in noch nie da gewesener Form bloß. Darwins Theorie belegte, 1. dass der Mensch als Produkt einer langwierigen natürlichen Evolution betrachtet werden muss (was den biblischen Terminplan böse durcheinander brachte) und 2. dass Homo sapiens sowohl von seiner biologischen Ausstattung als auch von seinem Verhaltensrepertoire der Familie der Primaten zuzurechnen ist (was wiederum ein recht merkwürdiges Licht auf Gott warf, der uns nach biblischer Auffassung nach seinem Ebenbilde geschaffen hatte!). [15] Frecherweise schickte sich die Evolutionstheorie (vor allem in jüngster Zeit) an, die Religionen selbst evolutionär zu erklären. [16] (So wurde beispielsweise die Tugend der christlichen Demut als ein typisches Verhaltensmuster innerhalb einer klar umrissenen Primatenhierarchie gedeutet. [17] Evolutionär betrachtet erscheinen Gottesdienste in der Tat als durchsichtige Versuche „rangniedriger“ Individuen, ihre Position innerhalb der Hierarchie zu verbessern, indem sie sich mit Hilfe von Demutsgebärden bei einem „imaginären Alphamännchen“ einschmeicheln! [18] Dass der Klerus von einer derart entlarvenden Beschreibung seiner „heiligen Rituale“ nicht begeistert ist, versteht sich von selbst…)

In diesem Zusammenhang darf allerdings nicht unerwähnt bleiben, dass einige aufgeschlossene Theologen wie Teilhard de Chardin den mutigen Versuch unternommen haben, Schöpfungsgeschichte und Evolutionstheorie miteinander zu vereinbaren. [19] Hierzu mussten sie jedoch eine auf „Vervollkommnung“ ausgerichtete „Schöpfung im Werden“ unterstellen. Neuere Arbeiten zur Evolutionstheorie konnten demgegenüber aber aufzeigen, dass die Evolution nicht im Sinne eines zwangsläufigen Fortschritts interpretiert werden darf. [20] Von einer klaren Zielrichtung der Evolution im Sinne einer steten Vervollkommnung, Höherentwicklung etc. kann angesichts aktueller Forschungsergebnisse keine Rede mehr sein! Evolutionäre Prozesse sind in ihrer Gesamtheit fortschrittsneutral, sie können – je nach den vorliegenden Bedingungen – sowohl in Richtung einer Höherentwicklung wirken (verstanden als Zunahme von Komplexität) als auch in Richtung einer Rückentwicklung (Abnahme von Komplexität). Auch eine zweite, hartnäckig-illusionäre Interpretation der Natur gilt mittlerweile als entkräftet. Forscher zeigten auf, dass der von Optimisten in die Waagschale geworfenen „Selbstorganisation der Natur“ eine nicht minder starke „Selbstzerstörung der Natur“ entgegensteht. [21] Eine Perspektive, die mit dem christlichen Schöpfungsgedanken wohl kaum zu vereinbaren ist.

Unheil droht der christlichen Welterklärungssaga aber nicht nur aus der Biologie, sondern auch aus der Physik: Als wäre es für die Gläubigen nicht schon schlimm genug, dass sie (wie wir alle) nur Produkte einer von Zufällen bestimmten, ziellos dahin treibenden Evolution sind, sie müssen sich zudem auch noch damit abfinden, dass das von evolutionären Gesetzen bestimmte Gastspiel des Lebens zeitlich begrenzt ist und unaufhaltsam auf ein letztes, tödliches Finale zusteuert. Ausgehend vom zweiten Hauptsatz der Thermodynamik prognostizierten Physiker schon Mitte des 19. Jahrhunderts den Wärme- bzw. den Kältetod des Weltalls, einen Zustand gleichmäßiger Temperaturverteilung, der keine Energieumwandlung, also folglich auch kein Leben mehr erlaube. Auch wenn die Erkenntnisse der Quantenmechanik und der Relativitätstheorie einige Modifikationen dieses traditionellen kosmologischen Modells notwendig machten, an der grundlegenden Feststellung, dass das Leben ein zeitlich begrenztes Phänomen im Universum ist, hat sich nichts geändert. [22]
Sinn und Sinnlichkeit: Die frohe Botschaft des Hedonismus

Der bekannte Evolutionstheoretiker Richard Dawkins brachte das tragische Grundproblem der religiösen „Übersinn“-Sucher einmal sehr schön auf den Punkt, als er schrieb: „In einem Universum mit blinden physikalischen Kräften und genetischer Verdoppelung werden manche Menschen verletzt, andere haben Glück, und man wird darin weder Sinn und Verstand noch irgendeine Gerechtigkeit finden. Das Universum, das wir beobachten, hat genau die Eigenschaften, mit denen man rechnet, wenn dahinter kein Plan, keine Absicht, kein Gut oder Böse steht, nichts außer blinder, erbarmungsloser Gleichgültigkeit.“ [23] Wer angesichts solcher Rahmenbedingungen immer noch nach dem „Sinn des Ganzen“ sucht (und sich dabei nicht selber in die Taschen lügt), wird am Ende notwendigerweise leer ausgehen.

Das heißt: Ohne uns in unauflösbare Widersprüche zu verwickeln, werden wir den Sinn des Lebens nicht außerhalb des Lebens selbst finden können. Die besten Ratgeber in Sachen „Sinnsuche“ finden wir daher nicht in den „heiligen Verwaltern des Übersinnlichen“, sondern in den „profanen Experten des Sinnlichen“. Schon die niedrigsten Tiere scheinen mehr vom Leben zu verstehen als so mancher Religionsstifter. Auch wenn sie nicht nach dem Sinn des Lebens fragen, sie leben ihn vom ersten bis zum letzten Moment ihrer Existenz. Schon das Pantoffeltierchen sucht angenehme und meidet unangenehme Reize und verwirklicht auf diese Weise gewissermaßen eine primitive Vorform der epikureischen Philosophie! Überhaupt dürfen wir nicht übersehen, dass diese für alle Lebewesen konstitutive Fähigkeit, das Vermögen, zwischen angenehmen und unangenehmen Reizen zu unterscheiden, die Basis jeder Bedeutungszuschreibung ist. Ohne sie wären wir Menschen nichts weiter als komplizierte Maschinen, die (ähnlich unseren Computern) Informationen verarbeiten, aber nichts mit ihnen anfangen können.

Wer also nach dem Sinn sucht, muss vor allem in den Sinnen suchen, denn Sinn erwächst aus Sinnlichkeit. Völlig zu Recht stellte Epikur fest: „Ich weiß nicht, was ich noch als Gutes ansehen soll, wenn ich die Freuden des Geschmacks, die Freuden der Liebe, die Freuden des Gehörs, schließlich die Erregungen beim Anblick einer schönen Gestalt abziehe.“ [24] Wir wären sicherlich gut beraten, würden wir dies beherzigen, die letzten Reste kulturell erworbener Triebfeindlichkeit über Bord werfen und die Fülle an Empfindungen, die uns unsere Natur erlaubt, ohne jede Prüderie genießen. Was das heißen könnte, lässt sich leicht an den (trotz aller Aufklärung) immer noch stark reglementierten Bereichen „Sexualität“ und „Drogenkonsum“ verdeutlichen. So wie jeder Mensch seine sexuellen Vorlieben frei ausleben können sollte (sofern dies nicht die sexuelle Freiheit Anderer in Mitleidenschaft zieht), sollte er prinzipiell auch das Recht haben, seinen Körperstoffwechsel nach eigenem Gutdünken bestimmen zu können (Recht auf Rausch). [25] Wie sehr das christlich induzierte Drogenabstinenzmodell auch heute noch das öffentliche Leben bestimmt, zeigt sich u.a. an dem skandalösen Umgang mit Schwerstkranken, die oftmals nicht ausreichend mit Morphium versorgt werden – häufig mit dem rational nicht nachvollziehbaren Argument, man wolle die Patienten nicht in die Drogenabhängigkeit treiben. Es ist schwer vorstellbar, dass irgendein Tier, sofern es die Möglichkeit besäße, Schmerzen effektiv auszuschalten, sich ähnlich absurd verhalten würde.

Zweifellos aber sollte der Mensch-Tier-Vergleich nicht übertrieben werden. Selbstverständlich müssen wir einräumen, dass der Mensch ein Tier mit ganz besonderen Eigenschaften ist. Wir sind die einzige uns bekannte Lebensform, die sich ihres sicheren Todes bewusst ist – und dies nicht nur in lebensbedrohenden Situationen, sondern sogar in Momenten des Glücks. Ist es da nicht verständlich, dass der Mensch mit allen nur erdenklichen Mitteln versucht, seinen eigenen Verstand auszutricksen und sich selbst ein Leben nach dem Tod anzudichten?

In der Tat könnte man meinen, dass der weltliche Hedonismus, der fairer Weise eingesteht, den Tod nicht überwinden zu können, in dieser Hinsicht den religiösen Modellen unterlegen sei. Allerdings müssen wir gleich im Gegenzug feststellen, dass das Leben gerade dadurch seinen besonderen Wert gewinnt, dass wir um seine Endlichkeit wissen. Erst die Gewissheit des Todes lehrt uns, den Ratschlag der epikureischen Philosophie zu folgen und „den Tag zu nutzen“ („Carpe diem“). All dies würden wir verlieren, wenn wir uns des ewigen Lebens sicher wären.

Außerdem darf nicht übersehen werden, dass das Verlöschen im Nichts, so schrecklich die Vorstellung manchem auch erscheinen mag, immer noch die bessere Alternative ist, als postmortal für immer und ewig im Höllenfeuer zu schmoren (bzw. irgendwann einmal als Küchenschabe wiedergeboren zu werden). Wohlgemerkt: Die Aussichten auf das Leben nach dem Tod sind in den meisten Religionen für die Mehrheit der Menschen alles andere als rosig. So verkündet auch der christliche Messias, der jeden, der nicht an ihn glaubt, rigoros ins ewige Feuer schickt: „…die Pforte ist weit, die ins Verderben führt, und der Weg dahin ist breit, und viele gehen auf ihm. Aber das Tor, das zum Leben führt, ist eng und der Weg dahin ist schmal, und nur wenige finden ihn” (Matthäus 7,13-14).

Keine Frage: Die vermeintlich „frohe Botschaft“ von der Überwindung des Todes ist in erster Linie eine brutale Drohbotschaft (ähnliche Belege lassen sich auch in den anderen Religionen finden!) – und das hat vor allem strukturelle Gründe: Mit einer kleinen Dosis Zuckerbrot und eine großen Dosis Peitsche lässt sich weit besser herrschen, als wenn das Zuckerbrot für jeden jederzeit zur Verfügung stünde. Seltsamerweise werden die Religionen auch heute noch aufgrund dieses menschenfresserischen Dressuraktes als wertvolle Sinnstiftungsagenturen geschätzt. Manche Politiker meinen gar, dass von ihrer Funktionstüchtigkeit das Gelingen des gesellschaftlichen Miteinanders abhängt. Hedonisten hingegen gelten als tendenziell gesellschaftsunfähige oder gar -gefährdende Egoisten, da es ihnen vermeintlich nur um das eigene Wohl geht.

Dabei hat bereits Epikur vor mehr als 2300 Jahren auf den Zusammenhang von Glückseligkeit und Gerechtigkeit hingewiesen und darauf aufmerksam gemacht, dass allein der „gerechte Mensch… sich des Seelenfriedens erfreut, während der ungerechte übervoll ist von Unfrieden.“ [26] Epikur verstand unter Gerechtigkeit, keine hohle, vorgegebene Tugend, sondern – ganz modern! – eine praktische „Übereinkunft, die einen Nutzen im Auge hat, nämlich einander nicht zu schädigen“. [27] Dieser Leitsatz solle auch die staatliche Gesetzgebung prägen. Als höchstes Gut pries Epikur die Vernunft, denn nur sie – so meinte er – könne uns lehren „dass man nicht freudvoll leben kann, ohne vernünftig, anständig und gerecht zu leben, aber auch nicht vernünftig, anständig und gerecht, ohne freudvoll zu leben.“ [28]

Zum Erstaunen vieler wurde diese auf den ersten Blick überoptimistisch klingende, anthropologische Einschätzung in den letzten Jahren zunehmend durch empirische Untersuchungen erhärtet. [29] So stellte sich in internationalen Vergleichen heraus, dass nicht der absolute Wohlstand, sondern die Gleichmäßigkeit der Güterverteilung mit dem subjektiven Wohlempfinden und der (damit verbundenen) Lebenserwartung korreliert. In Kerala beispielsweise, einem äußerst armen Bundesstaat im Süden Indiens, werden die Menschen heute im Durchschnitt 74 Jahre alt, in Brasilien, das sechsmal wohlhabender ist, sterben die Menschen hingegen im Durchschnitt schon mit 66 Jahren. Der Grund: Während in Brasilien die Kluft zwischen arm und reich stark auseinanderklafft, sind die Einkommensunterschiede in Kerala marginal. Dieses Ergebnis bestätigt einen allgemein zu beobachtenden Trend. Bei allen Vergleichen stellte sich heraus, dass die Nationen mit den zufriedensten Menschen (Skandinavien und Niederlande) zugleich auch diejenigen waren, die die ausgeglichenste Einkommensverteilung aufwiesen. (Deutschland befindet sich übrigens in beiden Skalen ungefähr im Mittelfeld der Industriestaaten.)

Selbst innerhalb von Staaten oder Staatsgebilden wie den USA ist der Zusammenhang von Wohlbefinden, Lebenserwartung und sozialer Gerechtigkeit signifikant. Der Wissenschaftsjournalist Stefan Klein stellte hierzu fest, dass der frühe Tod der Bürger in Staaten mit mehr Ungleichheit wohl vornehmlich auf den hohen Stress zurückzuführen sei, den Menschen in Gesellschaften mit starken Gegensätzen erleben müssen. [30] Dafür sprechen insbesondere auch die verheerenden Daten, die aus den Umbruchstaaten Russland, Litauen oder Ungarn (Staaten mit hoher sozialer Ungleichheit, unzufriedenen Bürgern und geringer Lebenserwartung) gemeldet werden. In Russland und Litauen ist die Sterblichkeit seit 1989 um ein Drittel gestiegen, die Lebenserwartung von Männern beträgt mittlerweile weniger als 60 Jahre! In Ungarn kletterte die Sterblichkeit von 1970 bis 1990 um ein Fünftel, während sich im gleichen Zeitraum das Nationaleinkommen verdreifachte, wovon allerdings nur eine kleine Minderheit profitierte! (Die Mehrheit der Ungarn besitzt heute trotz des Wirtschaftswachstums in etwa so viel wie 1970.)

Halten wir fest: Wenn es noch eines Beweises für die epikureische Weisheit bedurft hätte, dass nur ein „vernünftiges, anständiges und gerechtes Leben“ freudvoll (und langwährend) sein kann, er wäre mittlerweile durch Forschungsergebnisse hinreichend erbracht worden. Aufgeklärte Hedonisten sollten Epikurs diesbezügliche Warnungen also Ernst nehmen: Gerechtigkeit und individuelles Wohlempfinden (Glückseligkeit) schließen sich nicht aus. Sie bilden vielmehr eine notwendige Einheit.
Fazit

„An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen!“, lautet ein immer wieder gern zitierter Ausspruch des christlichen Erlösers (Matthäus 7,18). Wohl denn: Nehmen wir den „Herrn“ beim Wort und machen die Probe aufs Exempel: Was können wir über den Glückseligkeitsfaktor des Christentums im Diesseits berichten?

Freilich: Es wäre ein Leichtes, das Christentum auf der Basis seiner mittlerweile gut dokumentierten Kriminalgeschichte zu diskreditieren. Doch seien wir an dieser Stelle ausnahmsweise einmal über das Maß großzügig und ignorieren all das physische Leid, das das Christentum verursachte, all die Hexen- und Ketzerverbrennungen, die blutigen Kreuzzüge, die tödlichen Allianzen mit menschenverachtenden Diktatoren aller „Herren“ Länder! Könnte ein derart „sündenbereinigtes“ Christentum eine lohnende Alternative zum heidnischen Hedonismus bieten?

Die Antwort lautet: „nein“. Denn das Christentum an sich ist bereits das Problem – nicht erst die von ihm geschaffenen Institutionen! Nietzsche traf voll ins Schwarze, als er „die Moral des Christentums als Kapitalverbrechen am Leben“ bezeichnete. [31] Wahrscheinlich hat kaum eine andere Weltanschauung (neben all den äußeren Verbrechen) je soviel innerpsychisches Leid verursacht wie das Christentum. [32] Erst vor kurzem wurde dies wieder einmal empirisch bestätigt: Eine Studie der Universität Parma kam zu dem Ergebnis, dass gläubige Katholiken weit häufiger unter Zwangsneurosen leiden als weniger religiöse Menschen. „Als Religion betont der Katholizismus die persönliche Schuld des Gläubigen“, erklärte der Psychiater Ian Hancock. Ein solcher Einfluss könne verstärkend auf jemanden wirken, „der ohnehin … anfällig dafür ist, sich ständig für alles die Schuld zu geben.“ [33]

Können wir demnach erwarten, dass sich eine weitgehende Befreiung von religiösen Denkmodellen positiv auf das Lebensgefühl auswirken kann? Zu diesem Ergebnis kommt zumindest eine (leider viel zu wenig beachtete) Studie von Uhmann/Nohe/Buggle [34] , die in ihrem Forschungsansatz wohl einzigartig sein dürfte. Im Gegensatz zu anderen vorliegenden Studien über das subjektive Wohlbefinden von religiösen und nichtreligiösen Menschen unterschied das Forschungsteam zwischen dezidierten Atheisten, die sich umfassend und ohne schlechtes Gewissen von der Religion verabschiedet hatten, und bloß nominellen Konfessionslosen bzw. sonstigen Glaubensabstinenten, die weltanschaulich noch zwischen den Stühlen saßen. Dabei stellte sich heraus, dass diejenigen, die sich in besonders starkem Maße von religiösen Denkmustern befreit hatten, sich auch in besonderem Maße mit ihrem Leben zufrieden zeigten. Diejenigen aber, die im Zustand des Zweifels waren, die weder gänzlich glauben konnten, noch in der Lage waren, sich vollständig von althergebrachten religiösen Denkschablonen zu lösen, befanden sich in einer psychisch noch weit schlechteren Verfassung als die wahrhaft Gläubigen (trotz der in dieser Gruppe beobachtbaren und nicht unbedingt glücksfördernden Neigung zu Zwangsneurosen! (s.o.)).

Angesichts dieser Belege, die mühelos ergänzt werden könnten, sollte eines klar sein: Wenn überhaupt jemand heutzutage den Anspruch erheben kann, eine „frohe Botschaft“ zu verkünden, dann sicherlich nicht die Jünger des christlichen Messias, sondern die Freunde Epikurs. Ohne falsche Bescheidenheit sollten Rationalisten, Skeptiker, Aufklärer daher den Schritt von der Negation zur Position vollziehen und offensiv – nicht im Verborgenen wie Epikur! – den aufgeklärten, auf Lebenslust und Gerechtigkeitsempfinden gründenden Hedonismus ins Zentrum ihrer Kampagnen stellen. http://www.schmidt-salomon.de/sinnlichkeit.htm


Na, zufrieden.

einfachso Offline



Beiträge: 55

30.10.2008 13:03
#53 RE: haben die atheisten beweise das gott nicht existiert?? Antworten

na, erst einmal bin ich erstaunt das du etwas ohne beleidigung und drohung auf die reihe bekommen hast.
aplaus.
solche leere worte und so lang .
ich machs anders .
diese denkweise kann die leute ansprechen die nich an einem schöpfer glauben.Die denken, wenn wir sterben alles vorbei ist.
wir aber denken das wir nach dem tod wieder auferstehen werden. hat mit wiedergebrut als irgend ein lebewesen nichts zu tun.
Alle menschen gläubig oder ungläubig schwarz oder weis reich oder arm gut oder schlecht werden an jenem tag vor dem allmächtigen stehen allem wird das gezeigt was man gemacht hat wer gute werke getan hat wird es leichter haben als die die alles verleugneten.


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Und der Mond sich verfinstert und Sonne und Mond sich verschmelzen. An diesem Tage wird der Mensch fragen: "Wo finden wir Zuflucht?" Doch nein! Es gibt keine Zuflucht! An diesem Tage endet jede Reise bei deinem Herrn. (Sure al-Qiyama, 8-12)

Denken wir einmal an die Menschen und Ereignisse, die dein Leben beeinflussen. Du arbeitest hart, um etwas zu erreichen und ein gutes Leben führen zu können. Du schenkst bestimmten Dingen große Aufmerksamkeit und machst dir ernsthafte Gedanken darüber. Gleichzeitig vermeidest du es peinlich, über gewisse andere Angelegenheiten nachzudenken. Viele dir nahe stehende Menschen tun dasselbe. Jeder weiß, welche Themen man in Gedanken und Gesprächen vermeiden soll. Der Tod ist eines dieser Themen, wahrscheinlich das Wichtigste davon. Für viele Menschen bedeutet der Tod das Ende.

Der Tag des jüngsten Gerichts, der den Menschen den Tod bringen und das Universum zu seinem Ende kommen lässt, ist eine Angelegenheit, worüber die Menschen sich ungern Gedanken machen. Sie beurteilen dies eher als ein in weiter Ferne liegendes Ereignis. Sie besitzen nur eine blasse Vorstellung davon, was an jenem Tag passieren wird. Der Gedanke daran erschreckt sie gleichwohl und so bevorzugen sie, dieses Thema zu verdrängen. Sie wollen sich nicht damit auseinandersetzen und leben ihr Leben weiter.

Was die Menschen eher beeindruckt, ist die Tatsache, dass dieser Tag der letzte Tag für alles Leben und alle Materie bedeutet. Der Tag des jüngsten Gerichts ist der letzte Tag des Universums. Gleichzeitig ist er jedoch der Anfang des ewigen Lebens im Jenseits. An jenem Tag werden die Menschen auferstehen, neu erschaffen. Die Menschen, die an Gott und das Jenseits glauben, werden ins Paradies aufgenommen, während die Ungläubigen in die Hölle verbannt werden. Für jene Menschen, die einen solchen Tag erwarten und sich über die Bedeutung eines solchen Ereignisses völlig im Klaren sind, ist es zwecklos, vor dem Tod, dem jüngsten Tag und dem Jenseits davonzurennen. Im Gegenteil, die Gegenwärtigkeit des Todes und die Ereignisse dieses Tages werden die Menschen anleiten, Gutes im Namen Gottes zu vollbringen, ihren Glauben an das Jenseits zu stärken und sie näher zu Gott führen. Nur die Gläubigen werden vor der grossen Furcht dieses Tages verschont bleiben, an dem unvorhergesehene Ereignisse stattfinden werden. Denn Gott offenbart, dass sie keinen Grund zur Furcht und Traurigkeit haben werden:

In der Tat, wer auch immer sich Gott hingibt und Gutes tut, der hat seinen Lohn bei seinem Herrn; und keine Furcht kommt über sie, und sie werden nicht traurig sein. (Sure al-Baqara, 112)

Jene Menschen, die zu Lebzeiten an diesen Tag und den Quran geglaubt haben, sowie an die Tatsache, dass das wahre Leben erst im Jenseits anfangen wird und ihr Leben auf eine entsprechende Art geführt haben, werden in Sicherheit sein. Sie haben die Gegenwärtigkeit des Todes nicht einfach beiseite geschoben und waren nicht zu eitel, Gott zu verehren. Solche Menschen werden im Jenseits auf die freundlichste Art und Weise empfangen und Gottes führendes Licht wird am jüngsten Tag bei ihnen sein. Die Gläubigen erhalten diese gute Nachricht aus dem Quran:

O ihr, die ihr glaubt! Kehrt euch Gott zu, in aufrichtiger Reue. Vielleicht deckt Gott euere Missetaten zu und führt euch in Gärten ein, durcheilt von Bächen - an jenem Tage, an dem Gott den Propheten und die Gläubigen mit Ihm nicht beschämen wird. Ihr Licht wird Ihnen vorauseilen und zu ihrer Rechten. Sie werden sprechen: "O unser Herr! Mache unser Licht vollkommen und verzeihe uns; siehe, Du hast Macht über alle Dinge." (Sure at-Tahrim, 8)

qilin Offline




Beiträge: 3.552

30.10.2008 13:06
#54 RE: haben die atheisten beweise das gott nicht existiert?? Antworten

Ah, danke BS, das ist ja auch im Zusammenhang mit unserer neuesten Erwerbung Lammla höchst interessant,
der das Christentum des Mittelalters zurückwünscht ud die moderne 'Spaßgesellschaft' heftig verurteilt...

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Nichts bedarf so sehr der Reform
wie die Meinungen anderer Leute. [Mark Twain]

() qilin

einfachso Offline



Beiträge: 55

30.10.2008 13:10
#55 RE: haben die atheisten beweise das gott nicht existiert?? Antworten

Der Tod naht, Tag für Tag. Ob alt oder jung, der Tod ist dir jeden Tag, sogar jede Minute, ein Stück näher. Du kannst die Zeit und den Tod nicht aufhalten. Nichts ändert an der Tatsache, dass Du und Deine Nächsten nichts anderes als vorübergehende Geschöpfe sind. Wie bei jedem anderen Lebewesen kommt der Tag, an dem dein Leben enden wird, immer näher. Die Menschheit ist nicht das einzige Glied in der Schöpfung, das dem Tod unterworfen ist. Alle anderen Kreaturen, selbst die Erde und das ganze Universum haben einen bestimmten Todestag. Der Tag des jüngsten Gerichts ist ein Tag des Schreckens und unvorstellbarer Furcht. Gleichzeitig ist er ein ausserordentlicher Tag. Alles auf der Erde wird dem Erdboden gleichgemacht, die Sterne werden erlöschen und in schneller Reihenfolge fallen, und die Sonne wird in Dunkelheit gehüllt sein. Alle Menschen, die einmal auf dieser Welt gelebt haben, werden versammelt werden und sie werden Zeuge dieses Tages sein. Für die Ungläubigen wird dieser Letzte Tag fürchterlich sein. Gott ist der Herrscher, der alleinige Besitzer von allem, das existiert.

Entgegen der Meinungen vieler Menschen, kommt der jüngste Tag immer näher: Er befindet sich nicht in weiter Ferne. Wenn er kommt, werden die Erde und alles dazugehörende zerstört werden. Ehrgeiz, Wünsche, Ärger, Erwartungen, Leidenschaften, Feindschaften und Vergnügungen werden ein jähes Ende nehmen. Zukunftspläne werden keine Bedeutung mehr haben, und jene, die vergassen, dass sie zu Gott zurückkehren werden und das Leben auf der Erde mit all seinem irreführendem Reichtum, seiner Schönheit und seinem Vergnügen dem ewigen Leben vorgezogen haben, werden ihrem Ende gegenüberstehen. An jenem Tag wird jedermann Gottes Existenz mit voller Klarheit erkennen und dem Tod, den man so mühevoll zu vergessen suchte, gegenüberstehen. Ihr Unternehmen, Gott und das Jenseits zu vergessen, ist beendet, und ein neuer Anfang, ein Anfang, der den Ungläubigen keine Freude bringen wird, erwartet sie. Im ersten Moment dieses ewigen Lebens ist die Bestrafung so furchterregend, dass jene, die sie erleben, um Tod und Vernichtung betteln. Der Anfang dieses Lebens ist am jüngsten Tag und die Stunde kommt zweifellos“.

qilin Offline




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30.10.2008 13:14
#56 RE: haben die atheisten beweise das gott nicht existiert?? Antworten

Zitat von einfachso
allem wird das gezeigt was man gemacht hat wer gute werke getan hat wird es leichter haben als die die alles verleugneten

Da sehe ich nur ein kleines Problem - die beiden Dinge sind keine Gegensätze.
Was ist mit jenen, die Alles verleugneten, aber gute Werke taten;
und mit denen, die Alles glaubten, aber fies und bösartig waren?

[Altes steirisches Sprichwort: "Vor de Leit' de vui bet'n,
und vor de Roß' de ausschlag'n muaßt di in Ocht nehman!"]

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wie die Meinungen anderer Leute. [Mark Twain]

() qilin

einfachso Offline



Beiträge: 55

30.10.2008 13:15
#57 RE: haben die atheisten beweise das gott nicht existiert?? Antworten
auch sie werden ihre strefe vor gott bekommen

3. Verweis wegen Nötigung
BS
einfachso Offline



Beiträge: 55

30.10.2008 13:18
#58 RE: haben die atheisten beweise das gott nicht existiert?? Antworten

Von Kindheit an verfolgst du bestimmte Ziele oder wirst von anderen geleitet. Du hast wahrscheinlich eine Familie und einen Beruf, versuchst dein Einkommen zu erhöhen, damit du dir ein besseres Leben leisten und deinen Kindern eine gute Ausbildung verschaffen kannst und du hoffst, dass sie es einmal besser haben werden, als du. Einmal die Woche triffst du dich mit anderen Familienangehörigen. Du machst Ferien, gehst zur Arbeit und verbringst den Rest deiner Zeit zu Hause.

Ausser einigen kleineren Hindernissen nimmt dein Leben einen ordentlichen Lauf, und du begegnest normalerweise nichts Aussergewöhnlichem.

Alles in deinem Leben scheint geregelt zu sein. Du musst arbeiten, damit du deine Ziele erreichen kannst, und du brauchst eine Familie, damit dein Stammbaum weiter wächst. Mit einer solchen Weltsicht kann man sich nichts anderes wünschen ausser einer guten Arbeitsstelle und einer netten Familie. Nachdem du diese Ziele erreicht hast, erwartest du, ein glückliches Leben zu führen. Somit wäre alles zum besten bestellt und du wirst fröhlich weiter leben.

Es finden jedoch wichtige Änderungen in deinem Körper und deiner Umgebung statt. Viele deiner Zellen haben ihren Zweck erfüllt und sterben ab. Je älter du wirst, desto schwieriger ist es, sie zu ersetzen. Dein Körper altert zusehends; man sieht es an deinen Krankheiten und Schwächen. Die Zeit vergeht schnell, und die Unmöglichkeit, sie rückgängig zu machen, wird die mit jedem Tag klarer. Du hast gedacht, dass du glücklich und zufrieden weiter leben kannst, doch kommt dir der Tod immer näher. Somit kann dir das irdische Leben nie das Gefühl der Zufriedenheit und des Friedens geben, das du erwartet hast. Wenn dieses „zufriedene“ Leben ein Ende nimmt, wirst du der wirklichen Wahrheit gegenüberstehen. Angesichts dieser Tatsache sollte keine deiner Lebensambitionen der wahre Sinn deines Lebens werden. Dieses Leben ist nur eine vorübergehende Prüfung, um die Aufrichtigen von den Bösen zu trennen. Gott offenbart dies in folgendem Vers:

Der Tod und Leben schuf, um zu prüfen, wer von euch am besten handelt. Und Er ist der Erhabene, der Verzeihende. (Sure al-Mulk, 2)

Der wirkliche Sinn unseres Lebens sind nicht eine gute Arbeitsstelle und eine nette Familie. Ein jeder ist nur zu einem einzigen Zweck erschaffen worden: Gott zu dienen. Wir hängen sehr an unseren Kindern, unserer Position und unserem Status, aber schon im ersten Moment des Todes werden diese irdischen Freuden ihren Wert und ihre Bedeutung verlieren. Darüber müssen wir ernsthaft nachdenken und wir müssen den wirklichen Sinn des Lebens und den wahren Gewinn erkennen. Gott offenbart den wirklichen Grund unserer Schöpfung wie folgt:

Und die Dschinn und die Menschen habe Ich nur dazu erschaffen, dass sie Mir dienen. (Sure adh-Dhariyat, 56)

Nur indem wir diese Verantwortung erfüllen, können wir Geschenke im Jenseits erwarten. Die meisten Menschen haben irgendwelche grundlosen Erwartungen und versuchen sich damit zufrieden zu stellen. Das ist aber ein grosser Fehler. Wenn man vom Jenseits nichts zu erwarten hat, gibt es nur eine Möglichkeit: Nach dem Tod wird man zum Nichts, und das ist noch schrecklicher als alles andere. Die Ungläubigen entwickeln verschiedene Methoden, diese Möglichkeit zu vergessen, weil sie ihnen so viel Angst einjagt. Eine dieser Methoden ist, nicht darüber zu sprechen, und sich nicht an den Tod zu erinnern, obwohl er für jedermann eine unausweichliche Tatsache ist. Alle benehmen sich so, als ob er nicht existiert. Dass so viele Menschen sich auf eine solche Art benehmen, hat vielleicht eine beruhigende Wirkung, doch in Wirklichkeit sind sie alle irregeführt. Die Menschen wissen um den Tod, den jüngsten Tag und das Jenseits, doch sie weigern sich, darüber nachzudenken. Sie sind mit ihrem irdischen Leben zufrieden oder meinen wenigstens, sie seien es. Doch Gott offenbart, dass der Tod jedermann finden wird:

Sprich: "Der Tod vor dem ihr flieht wird euch bestimmt einholen. Dann müsst ihr zu Dem zurück Der das Verborgene und das Offenbare kennt Und Er wird euch vorhalten, was ihr getan habt." (Sure al-Dschumu'a, 8)

Das Universum und sein gesamter Inhalt, nicht nur die Menschheit, werden am jüngsten Tag sterben, denn an jenem Tag wird die Prüfung zu Ende sein. Viele Menschen werden die Ankunft dieses Tages durch die Zeichen erkennen, und die Ereignisse, die zum Tod des Universums führen, werden haarsträubend sein. An diesem Tag werden durch Gottes Macht alle Menschen aus ihren Gräbern auferstehen, und zur Rechenschaft gezogen. Die nicht erwartet haben, einen solchen Tag jemals zu erleben, werden nicht mehr in der Lage sein, ihn zu verleugnen und werden sich somit Gottes Willen beugen, ob sie es wollen oder nicht. Gott hat ein spektakuläres Ende für das Universum vorbereitet und trotz aller Versuche, diese Realität zu verleugnen, wird der jüngste Tag zu seiner vorbebestimmten Zeit kommen.

qilin Offline




Beiträge: 3.552

30.10.2008 13:25
#59 RE: haben die atheisten beweise das gott nicht existiert?? Antworten
Zitat von einfachso
auch sie werden ihre strefe vor gott bekommen
Na, dann können wir uns ja beruhigt zurücklehnen - Hauptsache sie werden ordentlich bestreft...

Aber
In Antwort auf:
Der Tod naht, Tag für Tag. Ob alt oder jung, der Tod ist dir jeden Tag, sogar jede Minute, ein Stück näher. Du kannst die Zeit und den Tod nicht aufhalten.
doch - man kann, wie schon der Brandner Kaspar gezeigt hat - der Film kommt gerade in die Kinos.

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() qilin

maleachi 89 ( Gast )
Beiträge:

30.10.2008 15:20
#60 RE: haben die atheisten beweise das gott nicht existiert?? Antworten

In Antwort auf:
Dieses Leben ist nur eine vorübergehende Prüfung, um die Aufrichtigen von den Bösen zu trennen....Somit wäre alles zum besten bestellt und du wirst fröhlich weiter leben.... Wenn dieses „zufriedene“ Leben ein Ende nimmt, wirst du der wirklichen Wahrheit gegenüberstehen


Welcher Wahrheit??? Das ich böse war? Meine Realitiät sieht so aus, das ich an jedem Tag, den 'Gott' werden lässt, ein tausendstel Millimeter blinder werde. Irgendwann ist die Lampe ganz aus. Ist dein Gott an solchen ausgeklügelten Perversieteten interessiert? Spielt er Lego mit uns Menschen?

Tao-Ho Offline

Zennois


Beiträge: 5.365

30.10.2008 15:33
#61 RE: haben die atheisten beweise das gott nicht existiert?? Antworten

In Antwort auf:
Er ist der Erhabene, der Verzeihende

Na, wenn er der Verzeihende ist, dann brauche ich ja keine Sorgen zu haben...

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So wie die Lotosblume lieblich und unbefleckt aus dem Schlamm sich erhebt...
() Tao-Ho

kereng Offline




Beiträge: 310

01.11.2008 17:45
#62 RE: haben die atheisten beweise das gott nicht existiert?? Antworten

Zitat von einfachso
Erklär uns mal wie es angehen kann, dass die Sonne das Zentrum der Milchstrasse umkreist und sich dabei zu einem festen Platz bewegt.
Zitat von einfachso
tja kereng das kommt daher wenn du das thema nicht verfolgt hast und einfach so in den becken reinspringst wenns dich wirklich interessiert dann informiere dich doch mal selber wie das ganze geht im internet sind ganze menge seiten fang zum beispiel mit google an

Wie kommst du auf die Idee, dass ich das Thema nicht verfolgt hätte?
Ich weiß, wie die Sonne sich bewegt und was Zakir Naik und andere Koranbeweiser für einen Unsinn behaupten. Ich muss mich also nicht informieren. Wenn ich dich um eine Erklärung bitte, dann nur, damit du selbst zugibst, dass du die angeblichen Beweise, die deinen Glauben gefestigt haben sollen, nicht verstehst.

kereng Offline




Beiträge: 310

01.11.2008 18:00
#63 RE: haben die atheisten beweise das gott nicht existiert?? Antworten

Zitat von einfachso
jetzt achte mal auf den vers 96:2 er erschuf den menschen aus blutklumpen.
Nun in der heutigen zeit wissen wir dank der modernen medizin und wissenschaft, aus wievielen stationen ein embryo durch geht in verschiedenen stationen bildet sich die sperma stück für stück in einem der stationen nimmt es den form eines blut klumpen an es ist wissenschaftlich bewiesen und ist nicht mal so lange her.
die frage hier sit wer konnte es vor 1400 jahren ohne hilfe von hoch entwickelten medizinischen geräte fest stellen?

Der Mensch ist zu keinem Zeitpunkt seiner Entwicklung ein Blutklumpen. Die Griechen Hippokrates, Aristoteles und Galen haben die Embryonalphasen lange vor dem Koran beschrieben und zwar weit genauer als der Koran.

Zitat von einfachso
ein anders beispielwas wiederum vur kurzem fest gestellt worden ist ist folgender vers:Die Sonne und der Mond kreisen nach einer festgesetzten Berechnung. [55:5]

Im Koran ist nur beschrieben was man sieht: Sonne und Mond umkreisen scheinbar täglich die Erde.

Zitat von einfachso
oder dieses:Er hat den beiden Gewässern, die einander begegnen, freien Lauf gelassen. [55:19]
Zwischen ihnen steht eine Scheidewand, so daß sie nicht ineinander übergreifen. [55:20] hierbei handelt es sich wiederum um wissenschaftliche uassagen die nur vor kurzem wieder mit moderne wissenschaft festgestellt worden sind.

Es gibt keine Scheidewand zwischen Gewässern. Deine muslimischen Freunde haben dir Unsinn erzählt.

einfachso Offline



Beiträge: 55

11.11.2008 10:56
#64 RE: haben die atheisten beweise das gott nicht existiert?? Antworten

hallo ihr lieben bin wieder frei

Eulenspiegel Offline

Atheist

Beiträge: 1.634

11.11.2008 18:02
#65 RE: haben die atheisten beweise das gott nicht existiert?? Antworten

In Antwort auf:
hallo ihr lieben bin wieder frei

Na prima einfachso, aber warum warst Du denn unfrei?
Sag jetzt bitte nicht: "einfachso"
Grüsse
Till

einfachso Offline



Beiträge: 55

11.11.2008 18:20
#66 RE: haben die atheisten beweise das gott nicht existiert?? Antworten

ich war für 10 tage einfachso gesperrt von spaghetti

Eulenspiegel Offline

Atheist

Beiträge: 1.634

11.11.2008 18:30
#67 RE: haben die atheisten beweise das gott nicht existiert?? Antworten

In Antwort auf:
ich war für 10 tage einfachso gesperrt von spaghetti

Ach, da hab ich wohl was verpasst!
Na, dann sei jetzt schön artig, damit Du die Freiheit auch geniessen kannst!
Grüsse
Till

einfachso Offline



Beiträge: 55

11.11.2008 18:36
#68 RE: haben die atheisten beweise das gott nicht existiert?? Antworten

war ich doch immer schon

maleachi 89 ( Gast )
Beiträge:

11.11.2008 19:41
#69 RE: haben die atheisten beweise das gott nicht existiert?? Antworten

Zitat von einfachso
hallo ihr lieben bin wieder frei

Na super, dann kannste mir meine Frage vom 30.10. beantworten, dessen Ursprung ich hier noch mal anführe:


In Antwort auf:
--------------------------------------------------------------------------------
einfachso: Dieses Leben ist nur eine vorübergehende Prüfung, um die Aufrichtigen von den Bösen zu trennen....Somit wäre alles zum besten bestellt und du wirst fröhlich weiter leben.... Wenn dieses „zufriedene“ Leben ein Ende nimmt, wirst du der wirklichen Wahrheit gegenüberstehen
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maleachi 89: Welcher Wahrheit??? Das ich böse war? Meine Realitiät sieht so aus, das ich an jedem Tag, den 'Gott' werden lässt, ein tausendstel Millimeter blinder werde. Irgendwann ist die Lampe ganz aus. Ist dein Gott an solchen ausgeklügelten Perversiteten interessiert? Spielt er Lego mit uns Menschen?

einfachso Offline



Beiträge: 55

04.12.2008 19:46
#70 RE: haben die atheisten beweise das gott nicht existiert?? Antworten

hallo maleachi 89
entschuldige bitte das ich dir nicht eher antworten konnte.
Wenn ich es richtig verstanden habe hast du probleme mit der sehkraft.
Das tut mir leid, wir alle leiden in irgend einer art, das alles sehen wir als eine prüfüng.Man sollte immer daran denken das es auch schlimmer kommen kann deshalb sollte man für jede atemzug dankbar sein.
Was würde denn der mensch verlieren wenn er sich bei seinem schöpfer bedankt für das was er hat.Sei daher standhaft in den Prüfungen des Lebens, ertrage Dein Leid geduldig und unterdrücke den Zorn.Bei Menschen, die schnell zornig werden, wittert Satan Möglichkeiten, diese in die Irre zu führen. Aus diesem Grund liebt Satan die zornigen Menschen.
Nun zu der frage ob Gott mit uns rum spielt.
Hier dazu;Wenn Allah, der Erhabene, das Volk liebt, prüft er es. Wer sich nun zufrieden gibt,
dem steht das Wohlgefallen (von Allah) zu, und wer zürnt, dem wird der Zorn (von Allah) zuteil.

Die, wenn ihnen ein Unglück widerfährt, sagen:
Wahrlich, von Allah sind wir (geschaffen) und zu Ihm
(dem Ort seiner Rechenschaft) kehren wir zurück.
Jenen wird die Vergebung ihres Herrn und Seine Gnade zuteil -
und jene sind es, die rechtgeleitet sind.
(Al-Baqara, 156-157)
und Er belohnt gewaltig, entsprechend der Schwere einer Prüfung:

Von Anas: Ich hörte den Gesandten sagen: Allah, der Erhabene, sagt:
Wenn Ich Meinen (gläubigen) Diener an seinen beiden Augen prüfe
(indem er erblindet) und er geduldig ausharrt,
dann belohne Ich ihn (dafür) mit dem Paradies.
(von Al-Bukhari überliefert)

Die meisten Menschen versuchen, immer wieder ihre Sorgen und Probleme durch Dinge zu kompensieren, die bekanntlich kein einziges ihrer Probleme lösen können, sondern darüberhinaus viele neue Probleme erzeugen. Letztendlich geraten sie in Unzufriedenheit auf dieser Welt und im Jenseits.

Die Prüfungen, die wir erfahren, können zur selben Zeit viele oder wenige sein. Sie können vorhersehbar oder spontan sein, gleichzeitig oder hintereinander. Sie können einzelne isolierte Geschehnisse oder miteinander verbunden sein, sie können lang andauern oder kurz sein. Sie können zu einem schwachen Unwohlsein bis hin zu Schmerzen und Stress führen und sie können große physische und mentale Anstrengungen erfordern. Während einige Prüfungen unter unserer Kontrolle sind, sind es andere nicht.

Eine der Arten wie Allah den Glauben seiner Geschöpfe prüft besteht darin, uns das zu geben oder zu nehmen, was wir am meisten lieben. Zum Beispiel kann Er uns viele Kinder geben, das Leben eines geliebten Menschen wegnehmen oder unsere Gesundheit, materiellen Wohlstand und Eigentum beeinträchtigen.

Wir können in unserem Charakter und in unserem persönlichen Leben geprüft werden, z.B. innerhalb der Ehe, der Familie, der sozialen- und Arbeitsbeziehungen und wir können sogar im Bezug zu unserer Umwelt geprüft werden, d.h. durch Hurricans, Erdbeben, Trockenheiten, Überflutungen usw. Allah (s.w.t.) wird mit diesen Prüfungen fortfahren, um zu sehen, ob wir Ihn an die erste Stelle setzen (und damit) vor uns selbst, vor dem Shaitan, vor anderen Leuten oder anderen Dingen. In unseren Prüfungen müssen wir unsere Unsicherheiten, Ängste und Schwächen bekämpfen oder wir müssen unsere negativen Gefühle wie Wut, Ungeduld, Egoismus, Eifersucht oder Gier unterdrücken. Wir werden vielleicht die Erfahrung von Schmerz, Sorgen und Selbstaufopferung machen.





Tao-Ho Offline

Zennois


Beiträge: 5.365

04.12.2008 21:03
#71 RE: haben die atheisten beweise das gott nicht existiert?? Antworten

Du erwartest doch nicht wirklich eine Antwort auf dieses Post, einfachso?

In Antwort auf:
Sei daher standhaft in den Prüfungen des Lebens, ertrage Dein Leid geduldig und unterdrücke den Zorn.

Bullshit. Maleachi hat allen Grund zornig zu sein und auch alles Recht der Welt
dazu. In der Bibel heisst es ja auch, das es eine Zeit ist für alle Dinge - so
auch für Zorn.

Den Rest will ich erst gar nicht kommentieren, weil mir gerade die kleinen Kinder
einfallen mit Krebserkrankungen und die Menschen in Afrika und die vergewaltigten
Frauen usw.

In Antwort auf:
Wenn Allah, der Erhabene, das Volk liebt, prüft er es

Darauf können wir alle gut und gerne verzichten. Und es ist besser, wenn ich mich
aus diesem Thread zurückziehe, weil der ist mit diesem Post

----------------------------------------------------------------------------------------------------
So wie die Lotosblume lieblich und unbefleckt aus dem Schlamm sich erhebt...
() Tao-Ho

einfachso Offline



Beiträge: 55

05.12.2008 10:42
#72 RE: haben die atheisten beweise das gott nicht existiert?? Antworten

Tao-ho
wenn du der meinung bist das du es mit zorn ändern kannst das ganze leiden dann tu das
es wird immer wieder erwähnt das krebskranke menschen kinder hungersnot usw.
hast du schonmal daran gedacht das gott sogar dich damit prüft? warum unternimmst du denn nichts um die menschen im not zu helfen, immer den gott dafür verantwortlich zu machen ist das einfachste der welt .
Der Mensch sollte sich gegenseitig helfen wieviel würdest du zB. von deinem lohn, von dem geld was du an einem samstagabend in einem bar oder disco oder in der pizzeria allein für dich ausgibst spenden damit kein mensch unter hungersnot leidet.
wie oft hast du zuviel gekocht und nicht alles essen können und den rest in die mülltonne gekippt?
wie oft hast du an die menschen gedacht die nicht einmal ein trocknesbrot zum essen haben wobei du drei oder vier verschiedene sorten auf deinem tisch gehabt hast und immernoch gesagt hast wenn dies und das noch wäre .
wie oft hast du beim kleider kaufen daran gedacht das andere menschen nichts haben wie oft hast du daran gedacht wärend du in deinem warmen bett geschlafen hast das andere menschen nichts haben.
was tust du, das alles zu verhindern oder überhaupt zu helfen.
Gott verlangt von den menschen die haben, denen menschen zu geben die nichts haben.
aber davon will wieder keiner was wissen ,weil es in die eigene tasche geht.
es ist die realität gott gibt und gott nimmt jedr seele wird den tod schmecken oder hast du jemand gesehen der ewig lebt? von daher ob jemand vom krebs oder irgendeine krankheit stirbt oder ein natürliche todesursache alle lebewesen werden sterben ond vor dem schöpfer stehen und zu rechenschaft gezogen.
Die jenigen die standhaft waren werden ihrem lohn vom gott bekommen, die jenigen die zornig waren werden ihre strafe vom schöpfer bekommen.
So sagt uns unsere religion.
Der mensch sollte sein egoismus besiegen.

qilin Offline




Beiträge: 3.552

05.12.2008 11:00
#73 RE: haben die atheisten beweise das gott nicht existiert?? Antworten

Zitat von Goethe im 'Faust'
Dadurch sind unsre Mängel nicht erledigt,
Was willst du jetzt mit deiner Fastenpredigt?


___________________________
Nichts bedarf so sehr der Reform
wie die Meinungen anderer Leute. [Mark Twain]

() qilin

Tao-Ho Offline

Zennois


Beiträge: 5.365

05.12.2008 11:04
#74 RE: haben die atheisten beweise das gott nicht existiert?? Antworten

In Antwort auf:
wenn du der meinung bist das du es mit zorn ändern kannst das ganze leiden dann tu das

Ich bin nicht der Meinung, aber genug Kranke sind der Meinung das ihnen der Zorn
über die erste Hürde helfen kann. Ihnen das zu nehmen halte ich für wenig Sinnvoll.

In Antwort auf:
hast du schonmal daran gedacht das gott sogar dich damit prüft? warum unternimmst du denn nichts um die menschen im not zu helfen, immer den gott dafür verantwortlich zu machen ist das einfachste der welt .

Ich glaube nicht an Gott. Jedenfalls nicht so wie er in der Bibel oder dem Koran
beschrieben wird.
Für was bitte will mich ein Gott prüfen? Und ausserdem helfe ich seit meinem
16 Lebensjahr immer wieder innerhalb von Ehrenämtern diesen Menschen in Not.
Ich werde auch weiterhin Menschen in Not helfen, soweit ich es kann. Ausserdem
mache ich nicht Gott dafür verantwortlich, sondern die Menschen, welche nichts
tun.

In Antwort auf:
Der Mensch sollte sich gegenseitig helfen wieviel würdest du zB. von deinem lohn, von dem geld was du an einem samstagabend in einem bar oder disco oder in der pizzeria allein für dich ausgibst spenden damit kein mensch unter hungersnot leidet.

Kennst Du mich, dass Du hier so eine Behauptung in den Raum stellen kannst?
Nein. Also lass solche Bemerkungen bitte in Zukunft.

In Antwort auf:
wie oft hast du zuviel gekocht und nicht alles essen können und den rest in die mülltonne gekippt?

Ich koche oft zuviel, habe aber dann den nächsten Tag ein leckeres Resteessen
auf dem Tisch. Schau Dir einfach mal mein Rezept vom Scheiterhaufen an bevor
Du diesbezüglich weiter redest.
Übrigens stehen bei mir nie drei oder vier Sorten Brot auf dem Tisch. Ich
backe erst neues Brot, wenn das alte Brot aufgegessen wurde.
In Antwort auf:
wie oft hast du beim kleider kaufen daran gedacht das andere menschen nichts haben wie oft hast du daran gedacht wärend du in deinem warmen bett geschlafen hast das andere menschen nichts haben.

Oft genug, denn ich kaufe nur dann Kleidung, wenn es wirklich notwendig ist.
Die alte Kleidung gebe ich immer an arme Menschen weiter. Alte Kleidung, die
nicht mehr zu verwenden sind näh ich um. Da werden andere Sachen draus wie
z. B. aus einer alten Jeans eine Handtasche oder so.

Für Obdachlose und für die Tiere im hiesigen Tierheim habe ich warme Decken
abgegeben und ich spende (wenn man mich lässt / siehe Adventisten) auch
andere Sachen wie Nähmaschinen usw. damit man alte Sachen wieder herrichten
kann.

In Antwort auf:
was tust du, das alles zu verhindern oder überhaupt zu helfen

Meinst Du jetzt in meiner Mitgliedschaft bei AI oder im hiesigen Tierschutz?
Es ist auch ein anstehendes und mir angebotenes Ehrenamt bei den hiesigen
Johannitern auf dem Tablett. Such Dir was aus. Ist sicher auch was dabei,
was Dir gefällt.
In Antwort auf:
es ist die realität gott gibt und gott nimmt jedr seele wird den tod schmecken oder hast du jemand gesehen der ewig lebt?

Es sind die Menschen welches sowas tun. Und: Hast Du schon jemanden gesehen
der im Paradies oder einer Feuerhölle ist?

In Antwort auf:
So sagt uns unsere religion

Das glaube ich nicht. Sagt meine Religion...

Der Mensch muss seinen Egoismus besiegen - aber sicher nicht in dem Mass
wie es Dein Gott verlangt!

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So wie die Lotosblume lieblich und unbefleckt aus dem Schlamm sich erhebt...
() Tao-Ho

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

05.12.2008 15:01
#75 RE: haben die atheisten beweise das gott nicht existiert?? Antworten

In Antwort auf:
Der Mensch muss seinen Egoismus besiegen ...
Überhaupt nicht. Das wäre gegen seine Natur.

Er muss nur lernen zu erkennen, dass es ihm am besten geht, wenn es auch den anderen um ihn herum gut geht. Das Egoismus also nicht dort am besten seine Ziele erreicht wo einer mit dem Ellenbogen alle anderen wegdrückt, sondern da, wo alle zusammen das jeweilige Ziel erreichen können.

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"Ich bin völlig anderer Meinung als Sie. Aber ich werde mein Leben dafür einsetzen,
dass Sie sie sagen dürfen!" (Voltaire)

"Habe den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!" (Immanuel Kant)

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=> "Die Ewigkeit gibt es ohne Gott!"

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