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Religionsforum
Atheismus vs. Religionen  


Der substanzielle  Dialog 

Für (echten) Säkularismus und freie Religionskritik!


Wir trauern um die Opfer des islamistischen
Terrors in Frankreich und Österreich



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Dieses Thema hat 187 Antworten
und wurde 4.298 mal aufgerufen
 Lagerhalle
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Tao-Ho Offline

Zennois


Beiträge: 5.365

12.11.2008 10:19
#51 RE: Unterschied Glaube/Aberglaube Antworten

Vor allen Dingen ist nicht jedes Kind was Behindert ist von einer kiffenden
und saufenden Mutter geboren worden. Da müsste sich Gott eigentlich für
zuständig befinden, nach so einer Aussage.

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So wie die Lotosblume lieblich und unbefleckt aus dem Schlamm sich erhebt...
() Tao-Ho

blob Offline



Beiträge: 128

12.11.2008 11:29
#52 RE: Unterschied Glaube/Aberglaube Antworten

tao-ho,

In Antwort auf:
Was ist mit den Müttern, die sowas nicht tun und deren Kind trotzdem krank oder tot zur
Welt kommt?


wie gesagt,gendefekt und -mutation...

und kindersterblichkeit kommt nun mal in den entwickelsten "schichten" vor.

aber es stimmt natürlich,wissenschaftlich gesehen ist gott ein grosser haufen illusion,ein wesen das so sicher nicht existiert und daran zu glauben natürlich grösster humbug und unsinn ist,aber wenn ein familienangehöriger,der auf der landstrasse mit 160 unterwegs ist,bei einem verkehrsunfall stirbt oder menschen von einer laut der wissenschaft ganz normalen,gewöhnlichen naturkatastrophe getötet werden fragt man sich gleich,warum gott so ein brutaler,unbarmherziger mistkerl ist,wer sonst ausser gott könnte denn sonst schuld sein?!
so wird ein schuh draus.

In Antwort auf:
Ach, und daran ist die Mutter Schuld?


...sagt wer...???

In Antwort auf:
Warum lässt Gott diese Kinder nicht gesund zur
Welt kommen?


ach ja stimmt,ich vergas:wenn ein kind mit einem mutierten gen und in der folge davon behindert auf die welt kommt ist ganz selbstverständlich gott schuld,der dreck klebt an seinem göttlichen stecken.aber moment,wo ist denn die so gelobpreiste und vergötterte wissenschaft mit ihren vererbungslehren und höchst komplexen thesen,die doch eindeutig besagt das mutation von genen und rezessiv vererbbare krankheiten etwas ganz normales sind?
oder sitzt gott ein paar tausend meter über uns auf einer wolke,verpasst wahllos irgendwelchen embryos ein drittes x-chromosom und lacht sich dann ins fäustchen?!


In Antwort auf:
Vor allen Dingen ist nicht jedes Kind was Behindert ist von einer kiffenden
und saufenden Mutter geboren worden.


yap,stimmt...


In Antwort auf:
Da müsste sich Gott eigentlich für
zuständig befinden, nach so einer Aussage.


genau dasselbe wie oben

kommt ein kind gesund zur welt ist dies nur selbstverständlich,und allerhöchstens den guten wissenschaftlichen und medizinischen zuständen zu verdanken.

kommt ein kind behindert/tot zur welt,hat der fiese gott seine finger im spiel.

irgendwie leicht unfair,oder?


blob Offline



Beiträge: 128

12.11.2008 11:52
#53 RE: Unterschied Glaube/Aberglaube Antworten
bruder spaghettus,

In Antwort auf:
Du solltest dich langsam mal entscheiden. Wer ist denn nun verantwortlich für unsere Wohlergehen?
Gott durch seine "Liebe" oder wir selbst durch unser Verhalten.



warum soll ich mich entscheiden,wenn man beides kombinieren kann?

gott tut uns auf seelischer eben gut,quasi die absolute vaterfigur,bei der ich geborgenheit und liebe finde;desweiteren trägt gott erheblich dazu bei,glücklicher zu sein.für alles andere,profane ist der mensch verantwortlich.gott kann mir zwar vorschreiben,wie ich mich im optimalen fall zu verhalten habe,aber da bin ich im prinzip auf mich alleine gestellt,abgesehen davon dass gott mir die kraft geben kann,nächstenliebe und angemessenes soziales verhalten auch richtig bzw noch effektiver zu praktizieren und zu leben.

falls du mit der aussage auf meinen post anspielst,in dem ich davon spreche dass gott für die kleinen dinge des lebens verantwortlich ist/sein könnte,die uns glücklich machen:die these ist nicht zufällig im konjunktiv formuliert
ich stelle es nicht als tatsache hin,da ich davon selbst noch nicht überzeugt bin und noch nach der "wahrheit" suche,wie es immer so schön heisst.ich betrachte es als eine option.


In Antwort auf:
Na, eigentlich weiß ich schon, wie die Entscheidung lautet: Für alles Gute Gott, für alles Schlechte wir.
Weils halt nicht anders sein darf.


wuow,langsam!

genau andersrum:für alles gute ist der mensch/die wissenschaft verantwortlich,für alles schlechte gott...

und was den letzten satz betrifft:ich gehöre sicher nicht zu der sorte christ,die alles sprichwörtlich und ohne zu hinterfragen annimmt und christliche dogmen stur herunterleiert.im gegenteil,ich bin offen für ALLES,und selber noch auf der suche nach meinem "persönlichen" gottesbild,an das ich uneingeschränkt glauben kann.kirche beispielsweise hat für mich so gut wie keine bedeutung,und dasselbe gilt für einen grossteil der bibel,da einfach zu viele strittige knackpunkte und widersprüche auftauchen.aber was mich noch viel mehr "abschreckt" als alle widersprüchlichen thesen des christentums sind die plumpen versuche der atheisten,gott als unsinn darzustellen.
Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

12.11.2008 12:15
#54 RE: Unterschied Glaube/Aberglaube Antworten

In Antwort auf:
aber was mich noch viel mehr "abschreckt" als alle widersprüchlichen thesen des christentums sind die plumpen versuche der atheisten,gott als unsinn darzustellen.

Weswegen wir jetzt hier alle vor deiner scharfen logischen Argumentation zittern.
Nur weil du was nicht verstehst, muss das lange noch nicht plumb sein.

blob Offline



Beiträge: 128

12.11.2008 12:41
#55 RE: Unterschied Glaube/Aberglaube Antworten
hehe...

1.religion hat nicht zwangsläufig etwas mit logik zu tun

obwohl ein wesen wie gott total unlogisch erscheint,kann man ihn sich dennoch vorstellen.


2.entschuldige bitte,ich habe mich leider falsch ausgedrückt.die argumente sind nicht plump!


ICH bin der meinung,dass sie plump sind...


es ist nicht so dass ich mich nicht ausführlich mit atheistischer religion befasst hätte.ich habe einige bücher von dawkins und konsorten gelesen - und bevor ein einspruch kommt:ich hab alles aus einem nahezu neutralen standpunkt betracht - und das meiste(!!!,nicht alles) was dort so abgelassen wurde hat mich dazu gebracht,eher negativ darüber zu denken;nicht,weil ich ein theist bin,sondern weil der inhalt höchstens grund zum amusement gibt,aber keinen grund um wirklich ernshaft darüber nachzudenken.meiner meinung nach...


nur als kleines beispiel:in "gotteswahn" berichtet dawkins von dem versuch,die nicht-existenz gottes durch das gebets-experiment zu beweisen.(ich vermute mal,das die meisten hier wissen,worum es sich handelt).verblüffend und enttäuschend war einzig die tatsache,dass theologen zugestimmt haben,bei dem experiment teilzunehmen.alles andere ist - gelinde gesagt - lächerlich!

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

12.11.2008 13:24
#56 RE: Unterschied Glaube/Aberglaube Antworten
In Antwort auf:
verblüffend und enttäuschend war einzig die tatsache,dass theologen zugestimmt haben,bei dem experiment teilzunehmen.alles andere ist - gelinde gesagt - lächerlich!

Du hast vergessen "Meiner Meinung nach" dazu zu sagen.

Ansonsten ist mir schon völlig klar, dass Religion nichts mit Logik zu tun hat.

Aber wir sind hier, um substanziellen Dialog zu führen. Das heißt, unsere Meinungen nicht nur zu sagen, sondern auch zur Disposition zu stellen. Dazu braucht man Argumente, die sich irgendwie eindeutig nachvollziehen oder besser noch, überprüfen lassen.

Das geht nun mal nicht ohne Logik.

Es bringt also nichts, wenn "argumentiert" wird "Ich erfahre Gott in meinem täglichen Leben" oder "Gott liebt dich".
Das lässt sich weder eindeutig nachvollziehen noch überprüfen.

Weiter bin ich mir ganz sicher, dass du wirklich nicht die mindeste Ahnung von atheistischer Religion hast. Ich auch nicht, die gibts schlichtweg nicht. Aber bitte fang jetzt hier nicht dazu die nächste Diskussion an. Wenn du dazu diskutieren willst, such dir hier einen der vielen Threads aus, in denen das schon Thema war.

Ansonsten geben sich Atheisten nicht damit ab, die Nichtexistenz von Göttern zu beweisen. Wenn, dann höchsten ein ganz konkretes Gottesbild anhand von dessen ganz konkreten Eigenschaften.
Mir ist das aber völlig unwichtig. Für mich gibts Gott nicht, weil es keine klaren und nachvollziehbaren Argumente für seine Existenz gibt. Aus.
Wenn jemand meint, er müsse mich vom Gegenteil überzeugen (was ja eigentlich zumindest ihr Christen durch das Missionsgebot müsst), muss er mir die Existenz beweisen. Sorum läuft´s.
blob Offline



Beiträge: 128

12.11.2008 13:58
#57 RE: Unterschied Glaube/Aberglaube Antworten
ich will niemanden bekehren oder irgendjemandem meine ansichten aufzwingen,ist nicht mein ding

mir persönlich ist es ehrlich gesagt relativ schnuppe,ob jemand an gott glaubt oder alles für unsinn hält,das muss jeder für sich selber entscheiden.

und das mit den fundierten,nachvollziehbaren argumenten ist mir schon klar und ich versuche immer,meine ansichten verständlich und nachvollziehbar zu äussern.für mich ist "gott ist die libe und die erlösung.PUNKT." auch ein völlig unzureichendes und voreingenommenes argument ohne besondere gültigkeit.

nur das wir das mal geklärt haben

eine frage möchte ich jetzt aber noch in den raum werfen(da auf diese problematik noch nicht eingeganen wurde):

ist es nicht unangebracht,alles gute als selbstverständlich zu erachten und vllt sogar als menschlichen erfolg zu betrachten,wohingegen gott all zu oft für negative ereignisse verantwortlich gemacht wird?
Tao-Ho Offline

Zennois


Beiträge: 5.365

12.11.2008 14:06
#58 RE: Unterschied Glaube/Aberglaube Antworten

In Antwort auf:
ist es nicht unangebracht,alles gute als selbstverständlich zu erachten und vllt sogar als menschlichen erfolg zu betrachten,wohingegen gott all zu oft für negative ereignisse verantwortlich gemacht wird

Ist es nicht unangebracht alles Gute als Segen Gottes anzunehmen und alles
Schlechte kommt entweder vom Menschen oder von Satan? Wie gefällt Dir dieser
Schuh?

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() Tao-Ho

blob Offline



Beiträge: 128

12.11.2008 14:25
#59 RE: Unterschied Glaube/Aberglaube Antworten
1.frage mit einer gegenfrage beantwortet,nicht schlecht...

2.gefällt mir dieser schuh schon viel besser,denn soetwas in der art wie

"alles gute ist selbstverständlich und kommt vom menschen,an allem schlechten ist gott schuld"

sagt nur jemand,der entweder nicht an gott glaubt oder zum agnostischen lager gehört.da stellt sich mir eine frage:HÄÄ???gott soll nicht existieren bzw man weiss es nicht und zweifelt daran,aber wenn es um etwas negatives und schreckliches geht ist er auf einmal der buhmann?!er taucht auf einmal auf,tötet ein paar tausend menschen,sorgt für leid und schmerz und verschwindet dann wieder,schliesslich gibt es ja gar keinen gott,sowas irrsinniges existiert nicht.

"aber zum glück gibts die wissenschaft,ihr verdanken wir das gute.sorgt der seltsame gott auch für etwas gutes?nääh,wie denn auch,den gibts ja nicht..."

seltsam,oder?!


und sowas hier

"gott hat das gute geschaffen und ist für alles gute verantwortlich,während satan böses in die welt bringt und die menschen sich selber zu grunde richten"

sagt nur ein gläubiger theist.er springt nicht zwischen den verschiedenen lagern hin und her.ob die meinung fundiert,stichhaltig und akzeptabel ist sei mal dahin gestellt.gibts sicherlich genug leute,die den standpunkt vertreten (ich tue es jedenfalls nicht) aber sie halten sich wenigstens an ihr dogma und bleiben bei der religion.


deine auslegung???
Tao-Ho Offline

Zennois


Beiträge: 5.365

12.11.2008 14:41
#60 RE: Unterschied Glaube/Aberglaube Antworten

In Antwort auf:
alles gute ist selbstverständlich und kommt vom menschen,an allem schlechten ist gott schuld

Alles Gute ist nicht selbstverständlich denn die Menschheit hat hart dafür
arbeiten müssen und arbeitet immer noch hart, damit es bald mal mehr Menschen
gut geht. Wo ist aber Gott? Fühlt er sich nicht zuständig oder ist er einfach
nur faul?
Wäre so, als wenn ich ein Kind bekomme und es sich selber überlasse, um mal
zu sehen wie es sich entwickelt.

Ich bin Agnostikerin und ich glaube sicher an etwas, das es geben könnte. Was
es ist kann ich nicht sagen, solange die Existenz nicht bewiesen ist. Und an
einen abrahamischen Gott glaube ich ganz sicher nicht. Ich nehme nur Beispiele
die Christen auch verstehen können. Und die gehen nun mal davon aus, dass dieser
Seppel existiert.

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() Tao-Ho

Eleasar ( Gast )
Beiträge:

12.11.2008 15:04
#61 RE: Unterschied Glaube/Aberglaube Antworten

Tao Ho

In Antwort auf:
Alles Gute ist nicht selbstverständlich denn die Menschheit hat hart dafür
arbeiten müssen und arbeitet immer noch hart, damit es bald mal mehr Menschen
gut geht. Wo ist aber Gott? Fühlt er sich nicht zuständig oder ist er einfach
nur faul?


Psalm 127,1

Wo der HERR nicht das Haus baut, so arbeiten umsonst, die daran bauen.
Wo der HERR nicht die Stadt behütet, so wacht der Wächter umsonst.

1 Timotheus 6,17: Den Reichen von dieser Welt gebiete, daß sie nicht stolz seien, auch nicht hoffen auf den ungewissen Reichtum, sondern auf den lebendigen Gott, der uns dargibt reichlich, allerlei zu genießen;


Wenn wir uns betrachten denken wir oft sehr gut von uns:

Wir sind keine Mörder....keine Räuber ....haben kein Ehebruch begangen...die "großen Sünden" habe ich nicht begangen.

Das schlimmste überhaupt was uns passieren kann ist das wir Stolz werden. Und selbst auf die Schulter klopfen und Gott vergessen zu danken.

blob Offline



Beiträge: 128

12.11.2008 15:11
#62 RE: Unterschied Glaube/Aberglaube Antworten
tao-ho

In Antwort auf:
Alles Gute ist nicht selbstverständlich denn die Menschheit hat hart dafür
arbeiten müssen und arbeitet immer noch hart, damit es bald mal mehr Menschen
gut geht.


und was ist mit der kluft arm-reich,die kontinuierlich grösser wird?ist sicher nur ein vorübergehender zustand,oder?

und die ganzen errungenschaften der menschheit sind echt super,wirklich.bringt mir nur leider nix,wenn ich beispielsweise eine behandlung bezahlen muss,die mir zwar hilft,länger und besser zu leben,die ich aber niemals bezahlen kann,wenn ich unglücklicherweise einer der ärmeren bin,die zusehen,wie die reichen immer reicher werden,weil geld nun mal allerhöchste priorität geniesst.schade...

In Antwort auf:
Fühlt er sich nicht zuständig oder ist er einfach
nur faul?



gott ist kein babysitter,die zeiten sind vorbei...

In Antwort auf:
Ich nehme nur Beispiele
die Christen auch verstehen können.


dann sind deine beispiele aber schlecht gewählt,denn jeder halbwegs verständige christ geht davon aus,dass dieser "seppel" den menschen die freiheit gegeben hat,ihr leben nach eigenem gutdünken zu getsalten und zu wählen,ob man an ihn glaubt oder es doch lieber bleiben lässt.und genau aus diesem grund sind solche fragen wie du sie stellst á la "wo ist denn gott jetzt,warum schaut er mir nicht über die schulter?zu faul oder was?" für christen sinnfrei und ohne jeglichen bezug;christen wissen wo ihr gott ist
Qtipie Offline




Beiträge: 761

12.11.2008 15:56
#63 RE: Unterschied Glaube/Aberglaube Antworten

In Antwort auf:
Gott ist kein Babysitter, die Zeiten sind vorbei...


Man soll ma nich von sich auf andre schliessen, gell...

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

12.11.2008 16:01
#64 RE: Unterschied Glaube/Aberglaube Antworten

In Antwort auf:
st es nicht unangebracht,alles gute als selbstverständlich zu erachten und vllt sogar als menschlichen erfolg zu betrachten,wohingegen gott all zu oft für negative ereignisse verantwortlich gemacht wird?
Zunächst mal zur Klärung:

Einen Unterteilung in das ist Gottes Verantwortung und dies die des Menschen wird ausschließlich von Gläubigen verwendet. In der Regel, wenn sie mit dem Theodizeeproblem konfrontiert werden.
Für Atheisten/Agnostiker ist Gott für gar nichts verantwortlich. Also machen sie solche eine Einteilung erst gar nicht.

Wenn sie, um mit Gläubigen zu diskutieren, auf deren Einteilung eingehen haben sie die doch nicht übernommen, sondern suchen lediglich die Widersprüche herauszustellen.
Da Gottes Wirken in der Welt ja nicht wirklich nachweisbar ist, bleibt dazu nichts anderes, als sich auf das in der Bibel beschriebene Wirken Gottes einzulassen. Dort steht nun mal, es geschieht nichts ohne dass er es will.

Also ist für Atheisten Gott an allem schuld, an gutem wie an Bösen.

Eine Einteilung, wie du sie oben schilderst, ist mir, vielleicht deshalb, auch noch nirgendwo untergekommen.

Qtipie Offline




Beiträge: 761

12.11.2008 16:03
#65 RE: Unterschied Glaube/Aberglaube Antworten

Mir ist gerade noch so eine Frage eingefallen: Eigentlich müssten sich ja Atheisten erheblich EINSAMER als jedwede Gläubige fühlen, weil Atheisten keinen Gott haben, an den sie sich anlehnen können. Gibt es dazu evtl. irgendwelche Fragebögen, bzw. Studien?

Eleasar ( Gast )
Beiträge:

12.11.2008 16:27
#66 RE: Unterschied Glaube/Aberglaube Antworten

An BS

Meine Meinung dazu:

Gott könnte natürlich alles verhindern was wir Menschen als "Böse" bezeichen.

Etwas darf aber nicht vergessen werden warum Gott etwas zulässt können wir nicht beurteilen, weil wir damit behaupten die Angelegenheit aus seinem Blickwinkel zu sehen, was aber nicht zutrifft.

Wir sind beschänkt in unserer Erkenntnis, subjektiv und Kurzsichtig.
Wir wissen nicht warum oder wozu etwas passiert.

Wir haben nur unsere Fragen.

Ein Familienmitglied von mir erkrank an Krebs und ich sehe keinen Sinn darin.

Aber ich habe keinen Vers gefunden der verheist das es allen Menschen/oder Christen gut gehen wird. Warum sollte ich das dann von Gott erwarten?!

Die Fragen dürfen wir ihm stellen.
Und vieleicht werde wir erst mal überhaupt keine Antwort erhalten.

Manche bekamen keine "Befriedigende" Antwort, aber kommt es darauf an?

Und er hat zu mir gesagt: Laß dir an meiner Gnade genügen;

Gott hat geantwortet. Und wenn nicht hier werden wir bei ihm eine erhalten.

Qtipie Offline




Beiträge: 761

12.11.2008 17:32
#67 RE: Unterschied Glaube/Aberglaube Antworten
J Clin Nurs. 2006 Mar;15(3):334-40.

Comment in:
J Clin Nurs. 2006 Jun;15(6):797-9.
Social capital, age and religiosity in people who are lonely.Lauder W, Mummery K, Sharkey S.
Professor, School of Nursing & Midwifery, University of Dundee, Dundee, UK.

AIMS AND OBJECTIVES: The aims of the study were to (i) investigate age and loneliness, (ii) investigate the association between religiosity and loneliness, and (iii) and explore the relationship between social capital and loneliness. BACKGROUND: Loneliness is the subjective experience of social isolation and is a risk factor for a wide range of health problems including heart disease and depression. Poor self-rated health, domestic violence and poor economic conditions are associated with greater loneliness. DESIGN: The study was a cross-sectional survey of a random sample of adults aged 18 years and over. METHODS: A random sample of 1289 subjects was interviewed by computer-assisted telephone interviewing. This interview included the Loneliness Scale and items from the Social Capital Module of the General Household Survey. FINDINGS: Loneliness is more common in men and people without strong religious beliefs. An income-loneliness gradient is evident. Little support was found for the association between social capital and loneliness. CONCLUSION: The prevalence of loneliness is relatively stable in this population. Loneliness is linked to income and unemployment and as such pathways between socio-economic factors, loneliness and health need to guide interventions and future research. RELEVANCE TO CLINICAL PRACTICE: Loneliness is linked to a range of social and economic factors. Current Health Visiting practice recognizes the importance of tackling the effects of poverty and social deprivation and places community building at the core of much Health Visiting practice. This broad community level approach can usefully transfer into all community nursing and health promotion activity.


Hab was gefunden: J Clin Nurs. 2006 Mar;15(3):334-40.

Soziale Kompetenz, Alter und Religiösität von einsamen Menschen.
Lauder W, Mummery K, Sharkey S.
Professor, School of Nursing & Midwifery, University of Dundee, Dundee, UK.

Ziele und Absichten: Die Ziele dieser Studie waren
1. den Zusammenhang zwischen Alter und Einsamkeit
2. zwischen Religiosität und Einsamkeit
3. zwischen sozialer Kompetenz und Einsamkeit zu untersuchen.

Hintergrund: Einsamkeit ist eine subjektive Erfahrung von sozialer Isolation und ein Risikofaktor for eine große Zahl von Gesundheitsproblemen, einschließlich Herzproblemen und Depression. Größere Einsamkeit ist mit geringerer selbst-empfundener Gesundheit, häuslicher Gewalt, armen ökonomischen Bedingungen verbunden

DESIGN der Studie: Die Studie war eine kreuzweise Untersuchung einer zufällig ausgewählten Gruppe von Erwachsenen mit dem Alter von 18 Jahren oder darüber.

METHODEN: Diese Zufallsgruppe von 1289 Subjekten wurde mittles computer-unterstützter Telefon-Befragung interviewed. Die Intervioews beinhalteten eine Einsamkeits-Skala und Gesichtspunkte des Saozialen Kompetenz-Moduls des Allgemeinen Haushalts-Fragebogens.

ERGEBNISSE: Einsamkeit ist häufiger bei Männern und Menschen geringerer religiöser Ausrichtung. Ein Einkommens-Einsamkeits Gradient wurde bewiesen. Ein geringer Zusammenhang zwischen Sozialer Kompetenz und Einsamkeit wurde gefunden.

SCHLUSSFOLGERUNG: Das Vorliegen von Einsamkeit war relativ stabil in der Testgruppe. Einsamkeit ist verbunden zu Einkommen und Arbeitslosigkeit und weiteren sozio-ökonomischen Faktoren, Einsamkeit und Gesundheit benötigen weitere Untersuchungen.

RELEVANZ ZUR KLINISCHEN PRAXIS: Einsamkeit ist verbunden mit einer Reihe von sozialen und ökonomischen Faktoren. Die gegenwärtige Visitepraxis erkennt die Bedeutung der Effekte von Armut und sozialer Depression.
Tao-Ho Offline

Zennois


Beiträge: 5.365

12.11.2008 19:05
#68 RE: Unterschied Glaube/Aberglaube Antworten

In Antwort auf:
Das schlimmste überhaupt was uns passieren kann ist das wir Stolz werden. Und selbst auf die Schulter klopfen und Gott vergessen zu danken

Ich versuch´s mal einfach auszudrücken. Wenn ich meinen Hausputz mache und alles strahlt
und blinkert, klopfe ich mir auf die Schulter und nicht Gott. Er hat nicht auf Knieen
den Boden geschrubbert und die Flecken von den Kacheln hat er auch nicht gewienert.

So ist es auch mit meinen anderen und ehrenamtlichen Tätigkeiten. Dafür klopfe ich mir zwar
nicht auf die Schulter, denn ich liebe es Menschen zu helfen und ihnen Freude zu bereiten.
Aber Gott klopfe ich sicher auch nicht auf die Schultern, wenn ich versuche sein Versagen in
der Welt zu lindern, indem ich mir privat den Arsch aufreisse.

Reine Hypothese, denn ich glaube nicht an den Gott, wie er in der Bibel steht. Wollte nur
mal zeigen, wie man es sehen könnte.

Ausserdem sind wir Menschen selber für unser Leben und unsere Umwelt verantwortlich und
sollten mal langsam in die Pötte kommen, um etwas zu verändern. Gott ist nicht da um es
für uns zu tun.

In Antwort auf:
Ein Familienmitglied von mir erkrank an Krebs und ich sehe keinen Sinn darin.

Kann was sehr gutes sein. Ich hatte zweimal Krebs und bin dadurch erwachsen geworden.
Meine Mutter ist an Krebs gestorben und auch meine Oma hatte schwer Krebs. Das hat mir
die Angst vor dem Tod und das Sterben genommen. So hat alles negative evtl. auch was Gutes.

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() Tao-Ho

Eulenspiegel Offline

Atheist

Beiträge: 1.634

12.11.2008 21:28
#69 RE: Unterschied Glaube/Aberglaube Antworten

In Antwort auf:
obwohl ein wesen wie gott total unlogisch erscheint,kann man ihn sich dennoch vorstellen.


Na klar:
Gott ist rosa
hat ein langes Horn auf der Stirn
sieht ansonsten aus wie ein Pferd
und ist vor allem unsichtbar!

Ist doch unlogisch, oder?`
Grüsse
Till

Schwester8 Offline

Muslima

Beiträge: 836

12.11.2008 22:05
#70 RE: Unterschied Glaube/Aberglaube Antworten

Man darf an ihn Glauben aber man darf ihn sich nicht vorstellen, in keinem der heiligen schriften, wird Gott beschrieben, sein äußerliches meine ich. Nur mal so neben bei.

Ich habe auch einen Onkel, der Krebs hatte, er bekam es als seine Ehe kurz vor dem aus stand. Jetzt sind sie glücklicher als je zu vor. Nicht alles was am anfang als schlecht empfunden wird, muss auch als solches enden. Und umgekehrt!

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

12.11.2008 22:13
#71 RE: Unterschied Glaube/Aberglaube Antworten

In Antwort auf:
Man darf an ihn Glauben aber man darf ihn sich nicht vorstellen, in keinem der heiligen schriften, wird Gott beschrieben, sein äußerliches meine ich. Nur mal so neben bei.
Aber doch. Ganz genau sogar. Beim unsichtbaren rosarotem Einhorn zum Beispiel.

Schwester8 Offline

Muslima

Beiträge: 836

12.11.2008 22:45
#72 RE: Unterschied Glaube/Aberglaube Antworten

Wenn man nicht an Gott glaubt, kann man es natürlich tun....aber Glaubende Menschen dürfen es nicht...

Das ist nicht meine meinung, das ist das was ich gelesen hab. Rosaroter Einhorn, hört sich für mich an wie eines meiner Kindheitsträume aber nicht Wie Gott, nämlich etwas unvorstellbares.

Fangen wir jetzt schon wieder an BS?!

Regens Küchl ( Gast )
Beiträge:

13.11.2008 01:28
#73 RE: Unterschied Glaube/Aberglaube Antworten

Zitat von blob
christen wissen wo ihr gott ist

Bei einem akuten Fall von Hostienschändung kann Er Beispielsweise Im Abwasserkanal sein.
Ganz zu schweigen von einer Geiselnahme des Leibes Christi Bei denen der Entführer sich WEIGERT den Christen den Aufenthaltsort ihres Gottes zu Verraten. Du siehst - Es ist nicht immer so einfach wie du es behauptest!

Ein Kerl namens Webster hat offenbar in einer katholischen Messe eine Hostie in seinem Mund nicht heruntergeschluckt und mit nach Hause genommen. Wegen dieser “Geiselnahme des Leib Christi” sind Katholiken offenbar not amused, was sogar so weit geht, dass der arme Kerl sogar Morddrohungen erhalten hat.
http://skepticashell.wordpress.com/2008/...stienschandung/


euer ergebener

Regens Küchl

Qtipie Offline




Beiträge: 761

13.11.2008 11:13
#74 RE: Unterschied Glaube/Aberglaube Antworten

Die Christen dürfen sich, habe ich mal gehört, Gott so vorstellen wie einen Menschen (in der Gestalt von Jesus), bzw. wie ein kleines Kind (in der Krippe).

Tao-Ho Offline

Zennois


Beiträge: 5.365

13.11.2008 11:15
#75 RE: Unterschied Glaube/Aberglaube Antworten

Wo hast Du das gehört und gibt es dafür eine Quellenangabe?
Ist diese Meinung offiziell oder nur so ein gemauschel von
irgendwelchen Christenabspaltungen?

Wäre echt toll, denn dann stelle ich mir meinen Gott als
qilin vor.

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() Tao-Ho

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"Ich bin völlig anderer Meinung als Sie. Aber ich werde mein Leben dafür einsetzen,
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