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Dieses Thema hat 13 Antworten
und wurde 1.298 mal aufgerufen
 Christentum
Regens Küchl ( Gast )
Beiträge:

21.11.2008 19:44
Das Geheimnisvolle Verschwinden von Kirchen und anderen Objekten Antworten

Russland: Diebe stehlen komplette Kirche nahe Moskau
Mittwoch, 12. November 2008
Komplette Kirche gestohlen: Diebe bauen nahe Moskau Kirche bis auf das Fundament ab. Das Leben schreibt immer noch die kuriosesten Geschichten:: 200 Kilometer nordöstlich von Moskau haben unbekannte Diebe eine komplette Kirche abgetragen. Das abgelegene Gotteshaus aus dem Jahr 1809 wurde Stein für Stein abgebaut und abtranportiert. Die russische Gemeinde hat aufgrund der versteckten Lage und der seltenen Nutzung der Kirche diesen unglaublichen Diebstahl erst jetzt bemerkt.

Wo sich einmal die altehrwürdige Kirche erhob sind jetzt nur noch Fundamente übrig. Dabei hatten Statiker die zweistöckigen Kirche erst vor kurzem untersucht und das Gemäuer in gesundem Zustand vorgefunden, schreibt die Diözese auf ihrer Website. Der Diebstahl soll sich wahrscheinlich Anfang Oktober ereignet haben.

„Wir haben den Diebstahl dem lokalen Staatsanwalt gemeldet“, erklärt Pater Vitaly, ein Sprecher der örtlichen russisch-orthodoxen Kirche. „Wer dafür verantwortlich ist, werden hoffentlich die Nachforschungen ergeben“

Obwohl man es kaum glauben mag sei das Ganze sei aber kein Einzelfall, so der Priester: Der Diebstahl von kirchlichem Gut sei in den ländlichen Regionen Russlands weit verbreitet. Mit dem Verkauf gestohlener Ikonen liesse sich gutes Geld verdienen, häufig werden Kirchen auch einfach niedergerissen, nur um an das Baumaterial zu gelangen.
http://www.imagetours.de/wpblog/2008/11/...he-nahe-moskau/

Akt. 23.10.08; 14:43 Pub. 21.10.08; 15:32
Diebe klauen einen Sandstrand
Ein Diebstahl der ungewöhnlichen Art sorgt auf der Karibikinsel Jamaika für Furore. An der Nordküste wurde der gesamte Strand eines geplanten Ferienresorts gestohlen. Die Polizei steht vor einem Rätsel.

«Es ist verrückt, was heutzutage in Jamaika geschieht. Absolut verrückt!» Mit diesen Worten reagierte ein Kommentator der Zeitung «The Jamaican Star» bereits im Juli auf die Meldung, dass ein ganzer Strand im Norden der Insel einfach verschwunden war. «Wie in Gottes Namen stiehlt man einen Strand?», fragte sich der Kommentator weiter. Mit gutem Grund, denn nach Schätzungen der Polizei wurden rund 500 Lastwagenladungen weisser Sand (insgesamt mehrere hundert Tonnen) von den Dieben abtransportiert.

Auch drei Monate nach der Tat stehen die Behörden vor einem Rätsel. Es gibt gemäss Medienberichten nach wie vor keine Spur von den Dieben und vom Sand. Fest steht nur, dass am Strand von Coral Springs an der Nordküste der Insel der Bau einer Feriensiedlung geplant war. Die Investoren stoppten das 120-Millionen-Franken-Projekt, nachdem der Sand auf einer Länge von 400 Metern abtransportiert wurde.

Polizisten in Diebstahl involviert?

Auf der Hand liegt der Verdacht, dass benachbarte Resorts hinter dem spektakulären Diebstahl stecken. Tatsächlich soll gemäss lokalen Medienberichten ein Teil des Sands auf anderen Stränden der Nordküste aufgetaucht sein. Bislang gab es aber noch keine Verhaftungen. Mark Shields von der jamaikanischen Polizei sprach gegenüber der BBC von einer «sehr komplexen Ermittlung», die viele Aspekte beinhalte. Er räumte ein, dass möglicherweise Polizisten mit den Dieben unter einer Decke stecken.

Kritiker behaupten gemäss dem britischen «Guardian», dass Entwicklungsprojekte an den jamaikanischen Stränden schon lange durch Korruption beeinträchtigt werden. Die oppositionelle People’s National Party verdächtigt die Regierung der Vertuschung, obwohl Premierminister Bruce Golding die Affäre zur Chefsache erklärt hat. «Die Regierung streut uns Sand in die Augen», schrieb ein anonymer Kritiker auf einer Website.
http://www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/22924241


euer ergebener

Regens Küchl





FSMQueen of damned Offline

Pasta-Farina


Beiträge: 3.326

24.11.2008 10:41
#2 RE: Das Geheimnisvolle Verschwinden von Kirchen und anderen Objekten Antworten

Wie kann man ganze Kirchen stehlen? Das geht doch nicht mal in Russland *stirnrunzel*. Wobei es sehr schwer bis unmöglich ist, gestohlene Ikonen als solche ausfindig zu machen, da sehr viele Menschen dort tatsächlich ihre von den Großvätern vererbten Familienikonen haben und in Ehren halten, diese Ikonen oftmals ebenfalls alt und wertvoll sind. Immerhin glauben die Orthodoxen, dass sich durch eine Art Gebet und Meditation während des Zeichnens die Seele des abgebildeten Heiligen in die Züge auf der Ikone eingehen. "Pater" ist verdeutscht, im Original nennen die Russen ihre Geistlichen "Batyushka" :-)

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http://dialog2punkt0.xobor.de/

Regens Küchl ( Gast )
Beiträge:

24.11.2008 15:36
#3 RE: Das Geheimnisvolle Verschwinden von Kirchen und anderen Objekten Antworten

Besonders in Amerika gibt es sogar eigene Firmen die Häuser über weite Strecken an einen anderen Gewünschten Ort Transportieren. Neulich war da im TV eine DOKU über die Versetzung einer Baptistenkirche. Die Kirche litt bei Gottesdiensten an Besucherschwund, und da liess sie der Pastor in eine Gottesergebenere Gegend transportieren.
Für sowas gibt es drei Möglichketen.Jede jat Vor- und Nachteile :
1) Die Ganze Kirche als ganzes transportieren.Grosse Gefahr von Beschädigung.
2) Die Kirche in ein paar Teile Zersägen.Das muss dann wieder zusammenzementiert werden.
3)Alles Stein für Stein Abtragen, jeden Stein numerieren, am Zielort genauso wieder aufbauen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Translozierung_(Baudenkmalpflege)
Zahlreiche ägyptische Obelisken wurden bereits vor langer Zeit, zum Teil schon in der Antike an andere Standorte gebracht (z. B. Obelisken in Rom, Cleopatra's Needle in London, Obelisk von Luxor in Paris).
Der ägyptische Tempel Abu Simbel wurde zwischen 1964 und 1968 versetzt, um die Überflutung durch den Nassersee zu verhindern.
1907 wurde die Villa Haux in Albstadt-Ebingen auf die andere Straßenseite verschoben, um einer neuen, größeren Villa Platz zu machen.
Das Ohm'sche Haus wurde von Langendorf nach Dannenberg (Elbe) transloziert. Die Umsetzung wird kritisch gesehen, weil das Bauernhaus aus seinem dörflichen Kontext entfernt wurde und nun in unmittelbarer Nähe der Dannenberger Innenstadt steht, wo dieser Haustyp historisch nicht vorkommt.
Im Scheunenviertel von Steinhude wurden die noch erhaltenen Gebäude durch Scheunen aus anderen Orten ergänzt, die von der Bautradition des Ortes stark abweichen. Damit wurde das Ortsbild an dieser Stelle stark verfälscht.
Fragmente des ehemaligen Hotel Esplanade (Berlin) wurden 1996 im Zuge des Baus des Sony Centers transloziert und in das Center integriert. Dazu wurde der Kaisersaal um 75 m verschoben, der Frühstückssaal wurde zerlegt und am neuen Ort wieder zusammengefügt.
2007 wurde die Emmauskirche von Heuersdorf in Sachsen nach Borna versetzt, um sie vor der Zerstörung durch den Braunkohlenabbau im mitteldeutschen Revier zu bewahren.
http://www.mz-web.de/servlet/ContentServ...id=994342720546


euer ergebener

Regens Küchl

Qtipie Offline




Beiträge: 761

24.11.2008 17:29
#4 RE: Das Geheimnisvolle Verschwinden von Kirchen und anderen Objekten Antworten

Hallo Regens Küchl, offenbar beschäftigt Dich "Das Geheimnisvolle Verschwinden von Kirchen und anderen Objekten" - Glaubst Du an Ausserirdische?

Regens Küchl ( Gast )
Beiträge:

24.11.2008 17:45
#5 RE: Das Geheimnisvolle Verschwinden von Kirchen und anderen Objekten Antworten

Das ist eine von diesen Fragen mit denen Ich nichts anfangen kann
Meinst dudie irgendwo weit weg leben, oder Begegnungen der III Art
Jedenfalls : Wie kann man an etwas ausdrücklich Glauben oder nicht Glauben wozu gar keine Ausreichende Info oder Material vorhanden ist
Andere Phänomene kann man Logistisch und Wahrscheinlichkeitsgemäss eher einkreisen und erkunden
Über den Hier :
http://www.bigfootencounters.com/files/mk_davis_pgf.gif
Hab Ich gestern einen Hochinformativen Intelligenten Forenthread durchgelesen, nach dem man wirklich schlauer ist :
http://www.unexplained-mysteries.com/for...howtopic=135743


euer ergebener

Regens Küchl

Regens Küchl ( Gast )
Beiträge:

29.11.2008 11:45
#6 RE: Das Geheimnisvolle Verschwinden von Kirchen und anderen Objekten Antworten

Virginia Dare

Virginia Dare (* 18. August 1587 † unbekannt) gilt als das erste englische Kind, das in der Neuen Welt auf dem Gebiet der heutigen USA geboren wurde.

Virginia Dares Eltern waren Eleanor und Ananias Dare. Eleanor Dare war eine Tochter von John White, der zur Expedition Sir Walter Raleighs gehörte, der im Jahre 1585 auf Roanoke Island im Osten North Carolinas die erste englische Kolonie in Amerika gründete.

Nachdem John White im Jahre 1590 von der Proviantbeschaffung aus England zurückkehrte, fand er keine Spur mehr von den englischen Siedlern, und damit verliert sich auch die Spur von der kleinen Virginia. Was aus ihr geworden ist bleibt bis heute ein Rätsel. Der Ort, an dem die englischen Siedler verschwunden sind, wird "The Lost Colony" (Die verlorene Kolonie) genannt.

Nach Virginia Dare ist unter anderem das Dare County in North Carolina benannt worden.

Quelle (in englischer Sprache) [Bearbeiten]Miller, Lee: Roanoke: Solving the Mystery of the Lost Colony, Penguin Books 2000
http://de.wikipedia.org/wiki/Virginia_Dare


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Regens Küchl

Regens Küchl ( Gast )
Beiträge:

29.11.2008 12:15
#7 RE: Das Geheimnisvolle Verschwinden von Kirchen und anderen Objekten Antworten

Gil Perez

Gil Pérez: Ein auf den Philippinen stationierter spanischer Soldat, der am 24. Oktober 1593 unvermittelt und unangemeldet auf der Plaza Mayor von Mexiko City in voller Montur aufkreuzte - ohne zu wissen, wie er da hinkam. Teleportation hin oder her - er wußte immerhin, daß am Morgen seines Verschwindens/Auftauchens der Gouverneur von Manila geköpft worden war, was man in Mexiko auf dem regulären Wege erst zwei Monate später erfuhr und auch nur erfahren konnte.
http://en.wikipedia.org/wiki/Gil_P%C3%A9rez
http://en.wikipedia.org/wiki/Teleportation


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Regens Küchl

qilin Offline




Beiträge: 3.552

29.11.2008 13:53
#8 RE: Das Geheimnisvolle Verschwinden von Kirchen und anderen Objekten Antworten

Jou - und der Historiker Mike Dash merkt dazu an, dass der erste Bericht
über diesen 'Vorfall' mehr als 100 Jahre später erschienen ist...

___________________________
Nichts bedarf so sehr der Reform
wie die Meinungen anderer Leute. [Mark Twain]

() qilin

FSMQueen of damned Offline

Pasta-Farina


Beiträge: 3.326

29.11.2008 16:30
#9 RE: Das Geheimnisvolle Verschwinden von Kirchen und anderen Objekten Antworten

Dennoch - im ersten von RK genannten Fall verschwand offenbar eine ganze Siedling... Merkwürdig.

***************************************************
http://dialog2punkt0.xobor.de/

Regens Küchl ( Gast )
Beiträge:

29.11.2008 19:20
#10 RE: Das Geheimnisvolle Verschwinden von Kirchen und anderen Objekten Antworten

Und in den Akten der Inquisition aud diesem Jahr wurde auch kein entsprechender Bericht gefunden.
Das wollte Ich beides nicht vorenthalten - Es steht ja leicht sichtbar im von mir gesetzten Link

Aber Ich habe nachgedacht - Egal wie gut Ich etwas recherchiere, irgendwo gibt es immer eine Wand.
Auch wenn man Mike Dash Glaubensvorschuss gibt - Hat er wirklich alle relevanten Akten und Schriften aus dem 16. Jahrhundert gelesen? Sind die ALLE noch erhalten? Das ist wohl nicht so sicher!
Man soll genausowenig Berichten Blind Glauben, wie denjenigen die behaupten diese entkräftet zu haben.
Für weitere eigene Recherche müsste man sich persönlich, mit Spanischkenntnissen, an die Akten der Inquisition vom Manila des 16. Jahrhunderts wagen

Weitere Interessante Fälle von Verschwinden folgen


euer ergebener

Regens Küchl

Regens Küchl ( Gast )
Beiträge:

29.11.2008 20:11
#11 RE: Das Geheimnisvolle Verschwinden von Kirchen und anderen Objekten Antworten

Mary Celeste

Die Mary Celeste war eine Brigantine (zweimastiges Segelschiff), die 1872 auf halbem Wege zwischen den Azoren und Portugal verlassen im Atlantik treibend aufgefunden wurde. Wie es dazu kam, ist bis heute ungeklärt. Die Mary Celeste ist eines der berühmtesten Geisterschiffe.

Vom Kai 44 im New Yorker Hafen legte die „Mary Celeste“ am 7. November 1872 ab. Es
befanden sich 1701 Fässer, gefüllt mit dem reinem Industriealkohol Ethanol im Wert von
35.000 USD an Bord, die über den Atlantik befördert und nach Genua in Italien geliefert
werden sollten. Die Mannschaft bestand aus Briggs, sieben Seeleuten, der Frau von Briggs
und der beiden zwei Jahre alte Tochter.

Am 4. Dezember (in anderen Quellen am 5. Dezember) wurde sie von der Bark Dei Gratia in scheinbar guter Verfassung gesichtet, jedoch war niemand an Bord. Kapitän Briggs, seine siebenköpfige Besatzung und die Passagiere wurden nie wieder gesehen.

Der allgemeine Zustand der Brigantine war bis auf einige völlig durchnässte Kabinen zufrieden stellend. Die Vorratskammern waren gefüllt mit Proviant. Es war nicht zu erkennen, weshalb die Seeleute die „Mary Celeste“ verließen. Auffällig war, dass ein kleines Beiboot der "Mary Celeste" fehlte. Die Schiffspapiere waren alle verschwunden. Das Logbuch befand sich jedoch noch an Bord und bewies, dass am 24.November 1872 noch jemand an Bord gewesen sein muss, da die letzte Eintragung an diesem Tag gemacht wurde und die Position mit 100 Meilen westlich der Azoren in der Nähe der Insel St. Mary angab. In der damaligen Zeit wurden dieLogbücher aber nicht täglich geführt. Somit könnte der Tag des Verschwindens der Mannschaft auch später gewesen sein.

Vermutungen

Dutzende von Theorien wurden zum Mysterium um die Mary Celeste geäußert, von Piraten bis zur Entführung durch außerirdische Lebensformen.
Die Annahme, das Verschwinden hätte etwas mit dem berüchtigten Bermuda-Dreieck zu tun, entbehren jeder Grundlage. Davon war das Schiff viel zu weit entfernt.

Die Vermutung von Sir William Charles Crocker, einem Versicherungsexperten, ist in etwa folgende: Die Ladung bestand u. a. aus (wie oben erwähnt) 1.701 Fässern mit Rohalkohol. Deshalb wurde auch seit Beginn der Reise wegen der austretenden Dämpfe immer wieder der Frachtraum gelüftet. Durch stürmisches Wetter musste man die Luken eine Zeit lang schließen und neun der Fässer hatten sich währenddessen durch Leckage entleert. Ihr Inhalt hatte die Luft im Frachtraum zu einer hochexplosiven Ethanol-Luftmischung gesättigt. Zwischen Frachtraum und Kombüse existierte eine Öffnung, durch die die Alkoholdämpfe in die Kombüse gelangen konnten. Als man dann den Herd anzündete, um eine warme Mahlzeit zuzubereiten, kam es vermutlich zu einer Verpuffung in der Kombüse, die sich durch den Kanal bis in den Frachtraum fortsetzte. Man fand deshalb keine Rauchspuren, weil eine Alkoholverbrennung keine Verbrennungsrückstände hinterlässt. Aus Furcht vor einer (weiteren) Explosion ging die gesamte Besatzung von Bord in das Rettungsboot. Das Rettungsboot war durch ein Seil mit dem Schiff verbunden, doch irgendwann riss das Seil und das Boot trieb ab.

Eine weitere Vermutung ist, dass der Kapitän die Alkoholdämpfe entlüften wollte. Um den Dämpfen zu entgehen, hätte sich die Besatzung in das Rettungsboot begeben. Als dann ein Sturm aufkam, hätte die Besatzung nicht mehr zum Schiff zurückkehren können.

Es wurde auch spekuliert, ein Seebeben habe mehrere Besatzungsmitglieder ins Meer geschleudert und viel Wasser in das Schiff eindringen lassen, woraufhin die übrige Besatzung in der Annahme, dieses werde sinken, das Schiff überstürzt aufgegeben habe. Dafür wurden als Argumente angegeben, dass die Segelführung und die Segelbefestigung darauf hingedeutet hätten, dass die Mannschaft mitten während eines Manövers zur Änderung der Segelstellung dieses abgebrochen habe (oder beim Seebeben über Bord gegangen sei). Das Rettungsboot sei deshalb auch nicht mit einem Seil verbunden worden, ein gerissenes Seilende war nicht gefunden worden. Seebeben sind in der Region nördlich der Azoren häufig. Im Frühjahr 1873 wurde an der portugiesischen Küste ein Rettungsboot mit fünf stark verwesten Leichen, eine davon die eines Kleinkindes, angetrieben, in dem sich eine amerikanische Fahne befand (aber kein Hinweis auf das Schiff, von dem es stammte). Auf der Mary Celeste war keine Fahne gefunden worden.

Das in Zagreb erschienene deutschsprachige „Morgenblatt“ druckte in der Ausgabe vom 1. Februar 1939 eine These des englischen Seemanns Georg Osborne ab: Demnach habe Osborne als Kapitän des Kutters Girl Pat beobachtet, dass „bei verschiedenen kleinen atlantischen Inseln [...] der Sand an den Küsten eine merkwürdige Zusammensetzung aufwies. Diese Inseln ragen oft als einsame Spitzen aus größerer Tiefe empor. Der Sand, der sich rund um diese Inseln ansetzt, rutscht oft bei der leisesten Berührung in die Tiefe.“ Nach seiner Theorie sei die Mary Celeste vor einer solchen Insel vor Anker gegangen oder sogar ein wenig den Strand hinaufgefahren. Nachdem die Besatzung das Schiff verlassen habe, sei der Sand abgerutscht und habe das Schiff freigegeben, das „selbst bei mäßigem Wind ganz alleine seine Fahrt fortsetzen [konnte], während die Mannschaft auf der Insel zurückblieb und nach und nach den Tod fand.“ Ob die in der Zeitung abgedruckte Ankündigung Osbornes, verschiedene kleine Inseln im Atlantik nach den Überresten der Besatzung abzusuchen, in die Tat umgesetzt wurde, ist nicht bekannt.

Die verschiedensten Theorien über den Grund des Verschwindens wurden aufgestellt. Eine davon erzählt von einer Riesenkrake, die die komplette Mannschaft verspeist haben soll.

Eine andere Theorie besagt, dass sich ein blinder Passagier an Bord versteckt gehalten haben soll. Er, ein
gefährlicher Psychopath, habe seine Seele dem Teufel verkauft und sei dann vor ihm geflohen. Satan höchstpersönlich soll als Tribut durch sein geisterhaftes, unheimlichesErscheinen die Mannschaft vertrieben haben. Kapitän Briggs, der angeblich als letzter die„Mary Celeste“ verließ, soll noch gesehen haben, wie der Teufel mit seinem Schiff verschwunden sei.

Außer dieser mysteriösen und sehr unrealistisch erscheinenden Theorien gab es noch einige etwas glaubhaftere Annahmen. Demnach soll sich die Besatzung an dem im Laderaum befindlichen Rohalkohol betrunken haben und danach Kapitän Briggs und dessen Familie, die sich ebenfalls an Bord befand, umgebracht haben, bevor sie geflohen sind.

Es wurde auch vermutet, dass es zwischen Kapitän Briggs und Morehouse, dem Kapitän der „Dei Martia“, eine geheime Absprache gab, nach der Briggs die komplette Besatzung umbrachte, dann mit seiner Familie floh und sich später mit Morehouse das Bergungsgeld teilte. Morehouse sollte angeblich genau zu einem abgesprochenen Moment die „Mary
Celeste“ entdecken.

Weitere Theorien besagen, dass eine Cholera-Epidemie die Besatzung getötet hätte. Dies vermutete im Jahre 1913 ein Seegericht, das an dem Fall arbeitete.

Ein Versicherungsexperte von Lloyd´s kam 1967 zu dem Schluss, dass Kapitän Briggs mit
der Besatzung das Schiff verließ, weil er wegen der Alkoholdämpfe eine Explosion
befürchtete. Während das Schiff mit offenen Luken durchlüftet wurde, könnte ein Sturm das
Beiboot zum Kentern gebracht haben. Dies ist aber unwahrscheinlich, da Sextant und
Chronometer mitgenommen wurden, was jedoch nicht notwendig gewesen wäre, denn man
hatte ja vor, nach dem Abzug der Alkoholdämpfe wieder an Bord zu gehen. Außerdem waren
zwei Segel gehisst.
http://de.wikipedia.org/wiki/Mary_Celeste
http://www.geisterspiegel.tommys-city.in...maryceleste.pdf


euer ergebener

Regens Küchl

Regens Küchl ( Gast )
Beiträge:

17.01.2009 05:37
#12 RE: Das Geheimnisvolle Verschwinden von Kirchen und anderen Objekten Antworten

Pfarre während der Mette geplündert
Während rund 600 Gäste im Gotteshaus die Mette feierten, brachen Diebe in den Pfarrhof ein. Von ihnen fehlt jede Spur.


Die Kaiserjubiläumskirche am Mexikoplatz war am Heili-gen Abend "stecknadelvoll", schwärmt Pater Mario Maggi. Rund 600 Menschen lauschten ab 24 Uhr dem Programm: Es hallten die Töne eines südamerikanischen Opernsängers durch die Kirche, zwei Künstler spielten auf Dudelsäcken, Pater Mario verkündete "die Freude und den Frieden". Als er kurz nach ein Uhr in die angrenzenden Pfarrhofräume ging, dachte er sich noch: "Es war die schönste Feier."

Dort revidierte er dann sein Bild, denn der Pfarrhof war "von einem Tsunami heimgesucht" worden, sagt der Pfarrer. Unbekannte Täter waren während der Mette eingebrochen, durchwühlten die Zimmer des Pfarrhofs, und stahlen Wertgegenstände. Elf Türen wurden aufgebrochen. Anstatt der üblichen Feier, zu der der Geistliche im Anschluss alljährlich lädt, sicherten bis halb fünf Uhr morgens Polizisten Spuren. Besucher meldeten zwar ein Kennzeichen eines auffälligen Kombis, jedoch scheinen die Täter wie vom Erdboden verschluckt.

Dem 75-jährigen Pfarrer, einem gebürtigen Sizilianer, der die Caritas nicht nur predigt, sondern durch Spenden und Essensausgaben an Arme auch lebt, ist die Situation hochpeinlich. Unter den Bestohlenen ist nämlich neben zwei italienischen Gästen auch Rosemarie, "die gute Seele" des Gotteshauses, das 1898 zur Feier des Goldenen Thronjubiläums von Kaiser Franz Joseph I errichtet wurde.

"Mich hat die Sache aber innerlich nicht berührt. Mir hat man den Weihnachtsfrieden nicht genommen", sagt der Pfarrer, der von "materiellen Dingen" nichts hält. Der Schaden inklusive der kaputten Türen beträgt rund 14.000 Euro.


"Lego-Kreuz"
Opfer von Vandalen ist bereits am Dienstag die Universitätskirche in der Innenstadt geworden. Unbekannte Täter stahlen Teile eines umstrittenen Kreuzes, das seit 2004 die Gemüter erregt hatte. Anstelle des Korpus des Gekreuzigten zeigt das "Lego-Kreuz" einen Lego-Lastwagen, den die Diebe mitsamt dem oberen Teil des Kreuzes entwendeten. Schaden: 10.000 bis 12.000 €.
http://www.kurier.at/nachrichten/wien/282987.php
http://wien.orf.at/stories/331616/
http://wien.orf.at/stories/331616/forum/?page=1
http://de.wikipedia.org/wiki/Mexikoplatz


Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

19.01.2009 10:14
#13 RE: Das Geheimnisvolle Verschwinden von Kirchen und anderen Objekten Antworten

Manche verschwinden auch nicht, sondern fallen einfach ein. Mitten in der Messe.

Wie kann Gott das zulassen?

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,601972,00.html

Xeres Offline




Beiträge: 2.587

19.01.2009 15:19
#14 RE: Das Geheimnisvolle Verschwinden von Kirchen und anderen Objekten Antworten

Bei dem Gebäude handelt es sich um einen "Tempel" der zu Pfingstbewegung zählenden umstrittenen Religionsgemeinschaft "Wiedergeburt in Christus".
Ist doch eine klare Ansage, was nicht die wahre Lehre ist...

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